(19)
(11) EP 0 393 018 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.10.1990  Patentblatt  1990/42

(21) Anmeldenummer: 90890110.1

(22) Anmeldetag:  10.04.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A45D 20/08
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR GB IT

(30) Priorität: 11.04.1989 AT 848/89

(71) Anmelder: PTC Ceramics Heiz- und Regeltechnik Gesellschaft m.b.H.
A-3500 Krems (AT)

(72) Erfinder:
  • Menhardt, Walther, Dr.
    A-1190 Wien (AT)

(74) Vertreter: Gibler, Ferdinand, Dipl.Ing. Dr. techn. 
Dorotheergasse 7/14
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Elektrisch beheiztes Arbeitsgerät


    (57) Elektrisch beheiztes Arbeitsgerät (1), insbesondere Haartrocknungs- und Frisiergerät, welches einen Heizkörper (6), in dem als Wärmequelle ein PTC-Heizelement (7) oder mehrere solcher Heizelemente angeordnet ist bzw. sind, und weiter ein eingebautes, motorisch angetriebenes Gebläse (5), mit dem ein Lufstrom über den Heizkörper (6) zu am Gerät vorgesehenen Auslaßöffnungen (4) für die erhitzte Luft gefördert werden kann, sowie einen stabförmigen, beheizbaren Arbeitsteil (2) aufweist. Der Heizkörper (6) ist ein mit längslaufenden Luftkanälen (9) versehener stabartiger Körper, der mindestens mit einem Teil seiner Länge im stabförmigen Arbeitsteil (2) angeordnet ist und einen oder mehrere metallische Wärmeleitkörper (8) aufweist, der bzw. die in engem wärmeleitenden Kontakt an dem bzw. den PTC-Heiz­element(en) (7) anliegen. Der Wärmeleitkörper (8) hat Stabform oder es bilden die Wärmeleitkörper miteinander einen stab­förmigen Körper, wobei der bzw. die Wärmeleitkörper zur Bildung der Luftkanäle mit Längsdurchgängen und/oder an der Außenseite mit Längsnuten versehen ist bzw. sind.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch beheiztes Arbeitsgerät, insbesondere Haartrocknungs- und Frisiergerät, welches einen Heizkörper, in dem als Wärmequelle ein PTC-­Heizelement oder mehrere solcher Heizelemente angeordnet ist bzw. sind, und weiter ein eingebautes, motorisch angetriebenes Gebläse, mit dem ein Luftstrom über den Heizkörper zu am Gerät vorgesehenen Auslaßöffnungen für die erhitzte Luft gefördert werden kann, sowie einen stabförmigen beheizbaren Arbeitsteil aufweist.

    [0002] Ein bekanntes Gerät vorgenannter Art ist als Haartrocken- und Onduliergerät ausgebildet, wobei für das Ondulieren ein etwa fingerstarkes, mit zahlreichen Luftaustrittsöffnungen versehenes Rohr vorgesehen ist, welches eine trichterartige Erweiterung trägt und mit dieser Erweiterung auf einen zum Haartrocknen bemessenen Heißluftauslaßstutzen des Gerätes aufgesteckt werden kann. Sowohl beim Haartrocknen als auch beim Ondulieren wird von diesem bekannten Gerät ein vom Gebläse dieses Gerätes erzeugter Warmluftstrom abgegeben, wobei durch die Charakteristik des PTC-Heizelementes dieses Gerätes und durch die Verminderung des Luftdurchsatzes, welche mit dem Aufstecken des für das Ondulieren bestimmten Rohres einhergeht, in erwünschter Weise für das Ondulieren eine Warmluft mit höherer Temperatur vom Gerät abgegeben wird, als bei abgenommenem Ondulierrohr durch den für das Haartrocknen bestimmten Stutzen. Es wird dabei auch durch die Charakte­ristik des PTC-Heizelementes eine unerwünschte Überhitzung vermieden.

    [0003] Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Arbeits­gerät eingangs erwähnter Art, insbesondere ein Haartrocknungs- und Frisiergerät dieser Art zu schaffen, bei dem die Möglich­keit besteht, einen vom eingebauten Gebläse geförderten Warm­luftstrom auf die Arbeitsstelle, insbesondere das Haar, zu richten, um diese(s) zu erwärmen und/oder zu trocknen und dabei gewünschtenfalls auch gleichzeitig Arbeiten, insbeson­dere Frisierarbeiten, unter Einwirkung des Warmluftstromes auszuführen, und es soll bei diesem Gerät weiter auch die Möglichkeit bestehen, Arbeiten, insbesondere Frisierarbeiten, auszuführen, die unter Anwendung von Wärme, jedoch ohne Anwen­dung eines Heißluftstromes vorgenommen werden.

    [0004] Das erfindungsgemäß ausgebildete Arbeitsgerät ist dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper ein mit längslaufenden Luftkanälen versehener stabartiger Körper ist, der mindestens mit einem Teil seiner Länge im stabförmigen Arbeitsteil angeordnet ist und einen oder mehrere metallische Wärmeleit­körper aufweist, der bzw. die in engem wärmeleitenden Kontakt an dem bzw. den PTC-Heizelement(en) anliegen, wobei der Wärmeleitkörper Stabform hat bzw. die Wärmeleitkörper mit­einander einen stabförmigen Körper bildend zusammengesetzt sind und der bzw. die Wärmeleitkörper zur Bildung der Luft­kanäle mit Längsdurchgängen und/oder an der Außenseite mit Längsnuten versehen ist bzw. sind. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung auf baulich einfache Weise gut entsprochen werden. Die Ausbildung und Anordnung des Heizkörpers ermöglicht es, von diesem über die vom Gebläse geförderte Luft eine verhältnismäßig große Wärmemenge zu ent­nehmen und dadurch eine Lufttemperatur zu erzielen, wie sie z.B. zum Haartrocknen und z.B. auch zum Arbeiten mit Warmluft­Frisierbürsten gewünscht wird, und man kann das Gerät auch bei abgeschaltetem Gebläse für Frisierarbeiten, bei denen wohl Wärme anzuwenden ist, jedoch kein Luftstrom gewünscht wird, verwenden, wobei durch die Charakeristik des PTC-Heizelementes bzw. solcher Heizelemente eine nachteilige Überhitzung ausgeschaltet ist.

    [0005] Die erfindungsgemäße Ausbildung eines elektrisch beheiz­ten Arbeitsgerätes kann bei Arbeitsgeräten für verschiedene Einsatzgebiete vorgesehen werden. So kann man die erfindungs­gemäße Ausbildung außer für Haartrocken- und Frisiergeräte auch für Kunststoff-Kontaktschweißgeräte vorsehen, bei denen ein beheizter Arbeitsteil vorgesehen ist, der zum Anschmelzen der Oberfläche von miteinander zu verbindenden Kunststoff­teilen dient, wobei der erhitzte Luftstrom für ein Vorwärmen des Arbeitsbereiches und gewünschtenfalls auch zur ergänzenden Wärmezufuhr beim Aufschmelzen sowie gegebenenfalls auch zur Verlangsamung des Abkühlvorganges verwendet werden kann. In analoger Weise kann die erfindungsgemäße Ausbildung auch bei einem Lötgerät vorgesehen und verwendet werden, wobei der Arbeitsteil den das Lot, z.B. ein Zinnlot, verflüssigenden Körper ("Kolben") bildet. Ähnlich kann der Arbeitsteil eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gerätes als Warmhalter für feste, pastöse oder flüssige Stoffe ausgebildet sein, welche auf angewärmte Flächen aufgetragen werden sollen oder unter dem Einfluß von Heißluft auf Flächen aufgetragen werden sollen, z.B. Schmelzkleber, wobei das Anwärmen der Flächen mit dem Heißluftstrom vorgenommen werden kann. Ein solches Gerät kann auch zum Warmhalten bzw. Vorwärmen und Applizieren von Medikamenten ausgebildet sein.

    [0006] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Arbeitsgerätes ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzu­führungen an das bzw. die PTC-Heizelement(e) an Flächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind, welche neben den am Wärmeleitkörper anliegenden Flächen des bzw. der Heiz­elemente(s) liegen, wobei die Stromzuführungen insbesondere an die in Längsrichtung des Wärmeleitkörpers verlaufenden Schmal­flächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind. Diese Ausführungsform ermöglicht es, beim Betrieb mit laufen­dem Gebläse eine beträchtlich größere Wärmemenge abzugeben als beim Betrieb mit stillstehendem Gebläse. Dies erscheint dahin­gehend erklärbar, daß die angegebene Anordnung der Stromzu­führungen eine sehr gleichmäßige Stromverteilung in den PTC-­Heizelementen ergibt, so daß der im Betrieb ausnützbare Teil der Strom-Temperatur-Kennlinie des PTC-Materials zu einem großen Teil für die selbsttätige Regelung zur Verfügung steht, wogegen bei ungleichmäßiger Stromverteilung die einzelnen Zonen eines PTC-Heizelementes deutlich voneinander abweichende Temperaturen haben, so daß in jedem einzelnen Betriebszustand eines solchen Heizelementes ein verhältnismäßig breiter Bereich der Strom-Temperatur-Kennlinie belegt ist und demgemäß für die Regelung der Wärmeabgabe des Heizelementes nur ein entsprechend verminderter Teil der Kennlinie verbleibt.

    [0007] Es ergibt sich eine konstruktiv einfache und wärme­technisch günstige Ausbildung des erfindungsgemäßen Gerätes, wenn man vorsieht, daß der Wärmeleitkörper ein Metallprofil ist, welches mindestens eine Nut oder einen Durchgangskanal, in die bzw. den ein oder mehrere PTC-Heizelement(e) eingefügt ist bzw. sind, und weiter mehrere Nuten und/oder Durchgangs­kanäle zur Bildung von Luftkanälen aufweist. Es ist dabei für das Erzielen eines guten Wärmeüberganges von den PTC-Heiz­elementen an die Wärmeleitkörper sowohl hinsichtlich des Kleinhaltens des Wärmeübergangswiderstandes als auch hinsichtlich der Aufbringung und Aufnahme der Andrückkraft, welche das PTC-Heizelement bzw. diese Heizelemente an den bzw. die Wärmeleitkörper drückt, von Vorteil, wenn man vorsieht, daß die Seitenflächen der zum Einfügen eines oder mehrerer PTC-Heizelemente(s) vorgesehenen Nut(en) bzw. die Seiten­flächen des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle, der bzw. die PTC-Heizelemente aufnehmen, keilförmig zueinander verlaufen, wobei die geometrischen Erzeugenden dieser Seiten­flächen in Längsrichtung der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle verlaufen, daß der bzw. die PTC-­Heizelement(e) gleichfalls keilförmig ausgebildet ist bzw. sind, und die Keilflächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) annähernd parallel zu den genannten Seitenflächen der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle verlaufen, daß zwischen das bzw. die PTC-Heizelement(e) und die genannten Seitenflächen eine Isolierung eingefügt ist, und daß das bzw. die PTC-Heizelement(e) gegen die genannten Seitenwände gedrückt gehalten ist bzw. sind. Für die Abführung der erzeugten Wärme, insbesondere im Betrieb mit laufendem Gebläse, ist es dabei weiter besonders vorteilhaft, wenn der Wärmeleitkörper ein im Querschnitt sternartig ausgebildetes Metallprofil ist, welches strahlenförmig nach außen verlaufende Wände hat, zwischen denen am Umfang des Profils längslaufende Nuten gebildet sind, wobei, über den Umfang des Profils verteilt, zwei oder drei PTC-Heizelemente aufnehmende Nuten vorgesehen sind und zwischen diesen Nuten weitere Nuten liegen, die Luftkanäle bilden.

    [0008] Eine montagetechnisch und auch wärmetechnisch günstige Halterung bzw. Fixierung des PTC-Heizelementes bzw. mehrerer solcher Heizelemente in einem wie vorstehend angeführt ausgebildeten Wärmeleitkörper kann erzielt werden, wenn man gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungs­gemäßen Gerätes vorsieht, daß in ein oder mehrere PTC-­Heizelement(e) enthaltende(n) Nut(en) umfangsseitig ein Haltesteg eingesetzt ist, der seinerseits an Hinterschnei­dungen und/oder Umbördelungen, die in den Nutseitenflächen vorgesehen sind, gehalten ist. Hiebei ist es weiter günstig, wenn zwischen den Haltesteg und das darunterliegende PTC-­Heizelement eine elastische Packung, z.B. aus einer mineralischen Wolle, eingefügt ist, welche das PTC-Heizelement gegen die Nutwände drückt. Als mineralische Wolle kann dabei vorteilhaft eine aus Al₂O₃ gebildete Wolle eingesetzt werden, welche sowohl günstige elastische Eigenschaften aufweist als auch gute Wärmeleiteigenschaften und eine gute elektrische Isolierfähigkeit besitzt.

    [0009] Eine andere günstige Ausführungsform des erfindungs­gemäßen Arbeitsgerätes, insbesondere Haartrocknungs- und Frisiergerätes, welche den Vorteil hat, daß beim Zusammenbau des PTC-Heizelementes bzw. mehrerer solcher Heizelemente mit dem Wärmeleitkörper auf einfache Weise Fabrikationstoleranzen ausgeglichen werden können, ist dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeleitkörper zwei parallel nebeneinander verlaufend angeordnete Nutschienen oder Formrohre mit mindestens einer Flachwand vorgesehen sind, wobei das bzw. die PTC-Heiz­element(e) zwischen flachen, einander zugewandten Basisflächen dieser Nutschienen oder den einander zugewandten Flachseiten der Formrohre klemmend eingefügt ist bzw. sind.

    [0010] Es ist zur Verteilung der im Gerät bei laufendem Gebläse erhitzten Luft über den Arbeitsbereich des Gerätes günstig, wenn man im Verlauf der Luftkanäle des Heizkörpers bzw. Wärmeleitkörpers Ausströmöffnungen vorsieht, und es hat sich ergeben, daß diese Maßnahme die Wärmebelastung im Heizkörper und die Wärmeabgabe vergleichmäßigt. Eine diesbezügliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Luftkanäle in Form von Durchgangskanälen im Wärmeleitkörper bzw. in Wärmeleitkörpern in der Außenwand dieser Durchgangskanäle, über deren Längs­erstreckung verteilt, Öffungen vorgesehen sind. Eine zu dieser Ausführungsform korrespondierende Variante ist dadurch gekenn­zeichnet, daß bei Ausbildung der Luftkanäle in Form von an der Außenseite des bzw. der Wärmeleitkörper(s) vorgesehenen Nuten diese Nuten mit einer Anzahl von Abdeckungen versehen sind, die, in Längsrichtung der Nuten gesehen, mit freigelassenen Zonen abwechseln, in denen die Nuten nach außen hin offen sind. Hiebei ergibt sich eine baulich einfache Ausbildung, wenn man vorsieht, daß die Abdeckungen in Form je rings um den bzw. die Wärmeleitkörper verlaufender Manschetten ausgebildet sind.

    [0011] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in der Zeichnung schematisch dargestellt sind, weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:

    Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gerätes in einer Ansicht, wobei ein Teil des Gehäuses des Gerätes aufgeschnitten ist,

    Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1, und

    Fig. 3 in einem der Fig. 2 entsprechenden Querschnitt zwei Varianten eines solchen Gerätes;

    Fig. 4 zeigt den Arbeitsteil einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes in einer Ansicht und

    Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 4;

    Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform in einem der Fig. 5 entsprechenden Schnitt; die

    Fig. 7 und 8 zeigen den Heizkörper einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes in Ansicht und im Querschnitt;

    Fig. 9 zeigt in einer Ansicht den mittleren Teil einer anderen Ausführungsform eines Heizkörpers eines erfindungsgemäßen Gerätes und

    Fig. 10, gleichfalls in einer Ansicht, eine weitere Ausführungsform eines derartigen Heizkörpers.



    [0012] Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Arbeitsgerät 1, welches als Haartrocknungs- und Frisiergerät ausgebildet ist, weist einen stabförmigen Arbeitsteil 2 auf, der an einen daneben befindlichen Griffteil 3 anschließt. Das Gerät 1 weist einen Heizkörper 6 auf, welcher stabartig ausgebildet ist und mit dem ein von einem Gebläse 5 gelieferter Luftstrom aufge­heizt werden kann; im Arbeitsteil 2 sind Auslaßöffnungen 4 vorgesehen, durch welche die am Heizkörper 6 erhitzte Luft austreten kann, um das Trocknen oder Formen von Haaren zu bewirken. Die Wärmequelle des Heizkörpers 6 ist durch ein PTC-­Heizelement 7 oder durch mehrere solcher Heizelemente gebildet.

    [0013] Der Heizkörper 6 ist ein stabartiger Körper, in dem längslaufende Luftkanäle vorgesehen sind, in denen die vom Gebläse 5 gelieferte Luft aufgeheizt wird. Der Heizkörper 6 weist einen metallischen Wärmeleitkörper 8 auf, der an dem bzw. den PTC-Heizelement bzw. Heizelementen 7 anliegt und der an der Außenseite mit Längsnuten 9 versehen ist, welche die Luftkanäle bilden, in denen die Erhitzung der Luft statt­findet. Diese Nuten sind mit einer Anzahl von Abdeckungen versehen, welche in Form von Manschetten 11 ausgebildet sein können, die rings um den Wärmeleitkörper 8 verlaufen. In Längsrichtung der Nuten gesehen, wechseln die Abdeckungen bzw. die Manschetten 11 mit freigelassenen Zonen 10 ab, in denen die Nuten 9 nach außen hin offen sind. Durch diese Aufein­anderfolge von Abdeckungen und freigelassenen Zonen kann das Abströmen der im Heizkörper 6 erhitzten Luft eingestellt werden, und zwar so, daß sich die jeweils gewünschte Vertei­lung der ausströmenden Luftmenge und die jeweils gewünschte Temperaturverteilung, über die Längserstreckung des Arbeits­teiles 2 gesehen, ergibt. Man kann dabei auch das dem Gebläse 5 zugewandte Ende 6a des Heizkörpers 6 schon im Griffteil 3 des Gerätes vorsehen, so daß sich also nur ein Teil des Heiz­körpers 6 im Arbeitsteil 2 des Gerätes befindet, und die am Ende 6a des Heizkörpers 6 befindliche Manschette 11a entsprechend breit bemessen, damit bereits am Anfang 2a des Arbeitsteiles 2 eine ausreichend hohe Lufttemperatur vorliegt und schon dort Auslaßöffnungen 4 vorgesehen werden können. Man kann aber auch den Heizkörper 6 zur Gänze im Arbeitsteil 2 anordnen, so daß also das dem Gebläse zugewandte Ende des Arbeitsteiles etwa an der strichlierten Linie 6b zu liegen kommt.

    [0014] Es ist bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Wärmeleitkörper 8 ein im Querschnitt sternartig ausgebildetes Metallprofil, welches strahlenförmig nach außen verlaufende Wände 12 hat, zwischen denen am Umfang des Profils längslaufende Nuten 9, 14 gebildet sind; es sind dabei, über den Umfang des Profils verteilt, zwei Nuten 14 vorgesehen, welche PTC-Heizelemente 7 aufnehmen, und es liegen zwischen diesen Nuten 14 weitere Nuten 9, die Luftkanäle bilden. Die Seitenflächen 15 der zum Einfügen von PTC-Heiz­elementen 7 vorgesehenen Nuten 14 verlaufen keilförmig zueinander, wobei die geometrischen Erzeugenden 17 der Nutseitenflächen 15 in der durch den Pfeil 25 angedeuteten Längsrichtung der Nuten bzw. des Wärmeleitkörpers verlaufen. Die PTC-Heizelemente 7 sind gleichfalls keilförmig ausgebildet und sind gegen die Seitenflächen 15 der Nuten 14 gedrückt gehalten, wobei die Keilflächen 16 der PTC-Heizelemente 7 annähernd parallel zu den Seitenflächen 15 der Nuten 14 verlaufen. Zwischen die PTC-Heizelemente 7 und die Seiten­flächen 15 der Nuten 14 ist eine elektrische Isolierung 18 eingefügt, welche im vorliegenden Fall durch eine Isolierfolie gebildet ist, die in mehreren in Umfangsrichtung verlaufenden Windungen bzw. Lagen um die PTC-Heizelemente 7 herumgelegt ist. Es ist auch möglich anstelle einer solchen gewickelten Isolierung eine Isolierung aus Folienplättchen oder aus Plättchen aus einem wärmeleitenden, elektrisch isolierenden Keramikmaterial vorzusehen. Die Isolierungen können vorteil­haft durch eine elektrisch isolierende und gut wärmeleitende Paste ergänzt sein, die den Wärmeübergangswiderstand an den Anliege- bzw. Stoßstellen mindert. In die Nuten 15 ist umfangsseitig ein Haltesteg 20 eingesetzt, der seinerseits an Hinterschneidungen 21, welche in den Nutseitenflächen 15 vorgesehen sind, und durch Umbördelungen 22 der Nutseitenwände gehalten ist. Zwischen die Haltestege 20 und die darunter­liegenden PTC-Heizelemente 7 sind elastische Packungen 23 eingefügt, welche die PTC-Heizelemente gegen die Nutwände drücken. Solche elastische Packungen können z.B. aus einer mineralischen Wolle bestehen, wobei Wolle aus Al₂O₃ besonders gut geeignet ist. Auch andere elastische Körper bzw. Packungen, wie z.B. Folienwickel, kommen in Frage.

    [0015] Die Stromzuführungen 24 an die PTC-Heizelemente 7 sind an die in Längsrichtung der Nuten 15 verlaufenden Schmalflächen 26 der PTC-Heizelemente 7 angeschlossen; dies ergibt eine verhältnismäßig günstige Stromverteilung in den PTC-Heiz­elementen, wodurch sich eine verhältnismäßig gleichmäßige thermische Belastung dieser Heizelemente ergibt und damit wird auch erreicht, daß diese Heizelemente eine gute Regelwirkung zeigen. Dies ist gerade im vorliegenden Fall von Bedeutung, weil dadurch die Möglichkeit besteht, einerseits bei in Betrieb befindlichem Gebläse eine verhältnismäßig große Luftmenge aufzuheizen, wie dies in der Regel für das Trocknen von Haaren verlangt wird, während andererseits auch die Möglichkeit besteht, ohne Gebläse zu arbeiten, wobei die Wärme, die in den PTC-Heizelementen erzeugt wird, unmittelbar an die Wand des Arbeitsteiles 2 des Gerätes abgegeben wird, so daß das Gerät z.B. als Frisierstab benutzt werden kann, wobei die Wärmeerzeugung in den PTC-Heizelementen durch die diesen Heizelementen eigene Regelwirkung auf einen viel geringeren Wert absinkt als bei eingeschaltetem Gebläse erzeugt wird, so daß keine unerwünschte Überhitzung des Arbeitsteils 2 des Gerätes auftreten kann. Ist das Gebläse 5 eingeschaltet, kann der durch die Nuten 9 streichende Luftstrom verhältnismäßig viel Wärme vom Wärmeleitkörper 8 abführen, wodurch dessen Temperatur sinkt und gleichzeitig auch die Temperatur der PTC-­Heizelemente erniedrigt wird, so daß es in diesen Heiz­elementen zu einer Erniedrigung des elektrischen Widerstandes und damit zu einem höheren Stromfluß und einer höheren Wärme­erzeugung kommt.

    [0016] Die Wand 27 des Arbeitsteiles 2 des Gerätes ist nach der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 im wesentlichen glatt ausgebildet und weist keine Vorsprünge oder dergl. auf. Es ist aber ohne weiteres möglich, wie die in der Fig. 3 darge­stellten Varianten zeigen, in der Wand 27 des Arbeitsteiles 2 neben dem Auslaßöffnungen 4 für die erhitzte Luft Borsten­büschel 28 oder flexible Kammzähne oder dergl. von der Wand 27 nach außen abstehend vorzusehen, wie dies z. B. in der linken Hälfte der Fig. 3 dargestellt ist; es ergibt sich so eine Warmluftbürste, die sowohl zum Trocknen des Haares als auch zum Fixieren von Frisuren benützt werden kann. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, die Borstenbüschel 28, Kammzähne oder dergl. in einer Hülse 30 zu fixieren, welche auf den Arbeitsteil 2 des Gerätes bzw. dessen Wand 27 aufgeschoben werden kann, wie dies im rechten Teil der Fig. 3 dargestellt ist. Letztere Ausbildung ergibt ein sehr universell verwend­bares Gerät, mit dem eine Reihe verschiedener Trocknungs- und Frisurfixierungsarbeiten vorgenommen werden können.

    [0017] Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist der Wärmeleitkörper durch ein Metallprofil 32 gebildet, welches einen Durchgangskanal 33 aufweist, in den ein PTC-­Heizelement 7 eingefügt ist, und es sind beiderseits des Durchgangskanals 33 weitere Durchgangskanäle 34 im Metall­profil 32 vorgesehen, die zur Bildung von Luftkanälen dienen. Die Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 verlaufen keil­förmig zueinander, und es ist auch das PTC-Heizelement 7 keilförmig ausgebildet und wird gegen die Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 gedrückt gehalten; die Keilflächen 16 des PTC-Heizelementes 7 verlaufen annähernd parallel zu den Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33. Zwischen die Keilflächen 16 des PTC-Heizelementes 7 und die Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 sind Isolierungen 18 eingefügt, welche z.B. in Form von Folienstücken oder in Form von Keramikplättchen ausgebildet sein können. Weiter ist im Durchgangskanal 33, und zwar insbesondere in dem an die breitere Seite des PTC-Heizelementes anschließenden Bereich, eine Isoliermasse 37 vorgesehen, welche gute Wärmeleiteigen­ schaften hat und weiter einen thermischen Ausdehnungskoeffi­zienten besitzt, der auf die thermischen Ausdehnungskoeffi­zienten der übrigen Bauteile des Heizkörpers, und zwar insbesondere auf den thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Metallprofils 32, so abgestimmt ist, daß bei der im Betrieb des Heizkörpers auftretenden Erwärmung ein sattes Andrücken der Keilflächen 16 an die Seitenflächen 15 des Durchgangs­kanals 33 gewährleistet bleibt. Die wärmeleitende Isoliermasse 37 füllt auch allfällig vorhandene geringe Spalte zwischen den Keilflächen 16 des PTC-Heizelementes 7 und den Isolierungen 18, sowie zwischen den Isolierungen 18 und den Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 aus, so daß an diesen Übergangs­flächen nur ein sehr geringer Wärmewiderstand auftritt. Die Stromzuführungen 24 sind an die Schmalflächen 29 des PTC-­Heizelementes 7 angeschlossen, welche neben den Keilflächen 16 liegen. In der Außenwand 35 der Durchgangskanäle 34 sind Öffnungen 36 vorgesehen, so daß die im Heizkörper erhitzte Luft über die Längserstreckung dieses Heizkörpers verteilt aus diesem austreten kann.

    [0018] Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist ein in Form eines Metallprofils ausgebildeter Wärmeleitkörper 8 vorgesehen, und es ist dieses Metallprofil sternartig ausgebildet und weist strahlenförmig nach außen gerichtete Außenrippen 40 auf, zwischen den sich Längsnuten 9 befinden, welche Luftkanäle bilden. Die Längsnuten 9 des Wärmeleitkörpers 8 sind durch die Wand 27 des Arbeitsteiles 2 nach außen hin überdeckt, und es fließt die Luft aus den durch die Längsnuten 9 gebildeten Luftkanälen durch in der Wand 27 befindliche Auslaßöffnungen 4 ab. Man kann gewünschtenfalls auch bei dieser Ausführungsform zur Beeinflussung der Luftströmung durch die Längsnuten 9 den Wärmeleitkörper 8 mit Abdeckungen 11, welche die Form von Manschetten haben, oder mit in die Nuten eingesetzten Stegen versehen. Das PTC-Heizelement 7 ist in einem Durchgangskanal 33 des den Wärmeleitkörper 8 bildenden Metallprofils ange­ordnet. Der Durchgangskanal 33 weist keilförmig zueinander verlaufende Seitenflächen 15 auf, und es ist das PTC-Heiz­element 7 gleichfalls keilförmig ausgebildet, wobei die Keil­ flächen 16 dieses Heizelementes annähernd parallel zu den Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 verlaufen. Das PTC-­Heizelement 7 ist durch Isolierplättchen 41, welche z.B. aus einem Keramikmaterial wie Al₂O₃ bestehen, und durch Isolierfolien 42 von den Seitenflächen 15 elektrisch isoliert und wird durch eine Schraube 39 gegen die Seitenflächen 15 hin gedrückt. Die Isolierplättchen und Isolierfolien 41, 42 haben einen geringen Wärmewiderstand. Anstelle der Schraube 39 kann zum Anpressen des PTC-Heizelementes 7 an die Seitenflächen 15 auch eine Druck ausübende Masse oder ein Druck ausübendes Kissen oder eine Andruckfeder vorgesehen werden.

    [0019] Bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform sind als Wärmeleitkörper zwei parallel nebeneinander verlaufend angeordnete Formrohre 43 vorgesehen, und es sind PTC-Heizelemente 7 zwischen die einander zugewandten Flach­seiten 45 der Formrohre 43 klemmend eingefügt. Die Flachseiten 45 sind die Außenseiten von Flachwänden 44 der Formrohre 43. Die Formrohre 43 sind mit Schrauben 47 oder mit geeigneten Klemmfedern oder Halteringen klemmend zusammengehalten. Wenn man die Formrohre 43 in geeigneter Weise elektrisch gegen­einander isoliert, können diese Formrohre auch zur Zuleitung des elektrischen Stromes an die PTC-Heizelemente verwendet werden. Man kann dabei gewünschtenfalls für das klemmende Zusammenhalten der beiden Formrohre 43 auch Ringe oder dergl. vorsehen, welche gegen die Formrohre 43 elektrisch isoliert sind, z.B. mittels isolierender Manschetten. Es ist aber oft günstiger, die Formrohre 43 von den PTC-Heizelementen 7 elektrisch zu isolieren und die Stromzuführungen 24 an Seitenflächen der PTC-Heizelemente 7 anzuschließen. In den beiden Formrohren 43 ist je ein Durchgangskanal 46 zur Bildung eines Luftkanals vorgesehen. Öffnungen 36 führen vom Durch­gangskanal 46 durch die Formrohrwand nach außen, so daß die im Heizkörper erhitzte Luft an einer Reihe von über die Längser­streckung der Formrohre 43 verteilt liegenden Stellen aus diesen Luftkanälen abfließen kann. Die Formrohre haben bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform einen annähernd rechteckigen Querschnitt, aber man kann auch Form­ rohre mit anderen Querschnitten, z.B. mit Kreissegmentquer­schnitt, vorsehen. Desgleichen kann man anstelle der Formrohre 43 Nutschienen vorsehen, wobei solche Nutschienen mit Abdeckungen versehen sein können, um die im Inneren solcher Nutschienen gebildeten Luftkanäle zumindestens abschnittsweise nach außen hin abzudecken bzw. zu schließen.

    [0020] Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist der Heizkörper des Gerätes mit axial aneinandergereihten Wärmeleitkörpern 8a, 8b ausgebildet, welche mit einem Ring 49 zusammengehalten sind und so miteinander einen stabartigen Körper bilden. Der Ring 49 kann aus Metall bestehen und gegebenenfalls mit einer Isolierung 50 elektrisch gegen die Wärmeleitkörper 8a, 8b isoliert sein. Ein solches axiales Aneinanderreihen mehrerer Wärmeleitkörper 8a, 8b kann montagetechnische Vorteile erbringen, wenn der Heizkörper des Gerätes mit mehreren PTC-­Heizelementen ausgestattet ist, welche in axialer Richtung aufeianderfolgend angeordnet sind; man kann dabei z.B. in jedem Wärmeleitkörper ein PTC-Heizelement anordnen und die so gebildeten Baueinheiten dann, wie in Fig. 9 dargestellt ist, zusammensetzen.

    [0021] Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform bildet die Ausführungsform nach Fig. 9 dahingehend weiter, daß die aneinandergereihten Baueinheiten, die mit einem Ring 49 zusammengehalten sind, ananlog zur Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 mehrteilig ausgebildete Wärmeleitkörper auf­weisen, wobei die einzelnen Teile 53, 54 parallel nebenein­ander verlaufen und die PTC-Heizelemente 7 klemmend ein­schließen. Die Teile 53, 54 können z.B. als Nutschienen oder Formrohre ausgebildet sein. Es ist möglich diese Teile 53, 54 elektrisch gegeneinander zu isolieren und zur Stromzuführung zu den PTC-Heizelementen zu verwenden. Es ist aber auch möglich die PTC-Heizelemente mit eigenen Leitungen anzuspeisen und mit Isolierkörpern bzw. Isolierfolien elektrisch von den Wärmeleitkörpern zu trennen. Der Ring 49 kann aus Metall bestehen und wird erforderlichenfalls gegenüber den Wärmeleit­körpern mit einer Isolierung 50 elektrisch isoliert.


    Ansprüche

    1. Elektrisch beheiztes Arbeitsgerät, insbesondere Haar­trocknungs- und Frisiergerät, welches einen Heizkörper, in dem als Wärmequelle ein PTC-Heizelement oder mehrere solcher Heizelemente angeordnet ist bzw. sind, und weiter ein eingebautes, motorisch angetriebenes Gebläse, mit dem ein Lufstrom über den Heizkörper zu am Gerät vorgesehenen Auslaß­öffnungen für die erhitzte Luft gefördert werden kann, sowie einen stabförmigen, beheizbaren Arbeitsteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper ein mit längslaufenden Luftkanälen versehener stabartiger Körper ist, der mindestens mit einem Teil seiner Länge im stabförmigen Arbeitsteil ange­ordnet ist und einen oder mehrere metallische Wärmeleitkörper aufweist, der bzw. die in engem wärmeleitenden Kontakt an dem bzw. den PTC-Heizelement(en) anliegen, wobei der Wärmeleit­körper Stabform hat bzw. die Wärmeleitkörper miteinander einen stabförmigen Körper bildend zusammengesetzt sind und der bzw. die Wärmeleitkörper zur Bildung der Luftkanäle mit Längs­durchgängen und/oder an der Außenseite mit Längsnuten versehen ist bzw. sind.
     
    2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen an das bzw. die PTC-Heizelement(e) an Flächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind, welche neben den am Wärmeleitkörper anliegenden Flächen des bzw. der Heizelemente(s) liegen, wobei die Stromzuführungen insbesondere an die in Längsrichtung des Wärmeleitkörpers verlaufenden Schmalflächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind.
     
    3. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Wärmeleitkörper ein Metallprofil ist, welches mindestens eine Nut oder einen Durchgangskanal, in die bzw. den ein oder mehrere PTC-Heizelement(e) eingefügt ist bzw. sind, und weiter mehrere Nuten und/oder Durchgangskanäle zur Bildung von Luftkanälen aufweist.
     
    4. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der zum Einfügen eines oder mehrerer PTC-­Heizelemente(s) vorgesehenen Nut(en) bzw. die Seitenflächen des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle, der bzw. die PTC-Heizelemente aufnehmen, keilförmig zueinander verlaufen, wobei die geometrischen Erzeugenden dieser Seitenflächen in Längsrichtung der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle verlaufen, daß der bzw. die PTC-Heiz­element(e) gleichfalls keilförmig ausgebildet ist bzw. sind, und die Keilflächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) annähernd parallel zu den genannten Seitenflächen der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle verlaufen, daß zwischen das bzw. die PTC-Heizelement(e) und die genannten Seitenflächen eine Isolierung eingefügt ist, und daß das bzw. die PTC-Heizelement(e) gegen die genannten Seitenwände gedrückt gehalten ist bzw. sind.
     
    5. Arbeitsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Wärmeleitkörper ein im Querschnitt stern­artig ausgebildetes Metallprofil ist, welches strahlenförmig nach außen verlaufende Wände hat, zwischen denen am Umfang des Profils längslaufende Nuten gebildet sind, wobei, über den Umfang des Profils verteilt, zwei oder drei PTC-Heizelemente aufnehmende Nuten vorgesehen sind und zwischen diesen Nuten weitere Nuten liegen, die Luftkanäle bilden.
     
    6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in ein oder mehrere PTC-Heizelement(e) enthaltende(n) Nut(en) umfangsseitig ein Haltesteg eingesetzt ist, der seinerseits an Hinterschneidungen und/oder Umbörde­lungen, die in den Nutseitenflächen vorgesehen sind, gehalten ist.
     
    7. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Haltesteg und das darunterliegende PTC-Heizele­ment eine elastische Packung, z.B. aus einer mineralischen Wolle, eingefügt ist, welche das PTC-Heizelement gegen die Nutseitenflächen drückt.
     
    8. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß als Wärmeleitkörper zwei parallel nebeneinander verlaufend angeordnete Nutschienen oder Formrohre mit mindestens einer Flachwand vorgesehen sind, wobei das bzw. die PTC-Heizelement(e) zwischen flachen, einander zugewandten Basisflächen dieser Nutschienen oder den einander zugewandten Flachseiten der Formrohre klemmend eingefügt ist bzw. sind.
     
    9. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Luftkanäle in Form von Durchgangskanälen im Wärmeleitkörper bzw. in Wärmeleitkörpern in der Außenwand dieser Durchgangskanäle, über deren Längser­streckung verteilt, Öffungen vorgesehen sind.
     
    10. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Luftkanäle in Form von an der Außenseite des bzw. der Wärmeleitkörper(s) vorgesehenen Nuten diese Nuten mit einer Anzahl von Abdeckungen versehen sind, die, in Längsrichtung der Nuten gesehen, mit freigelas­senen Zonen abwechseln, in denen die Nuten nach außen hin offen sind.
     
    11. Arbeitsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen in Form je rings um den bzw. die Wärmeleitkörper verlaufender Manschetten ausgebildet sind.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht