[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch beheiztes Arbeitsgerät, insbesondere
Haartrocknungs- und Frisiergerät, welches einen Heizkörper, in dem als Wärmequelle
ein PTC-Heizelement oder mehrere solcher Heizelemente angeordnet ist bzw. sind, und
weiter ein eingebautes, motorisch angetriebenes Gebläse, mit dem ein Luftstrom über
den Heizkörper zu am Gerät vorgesehenen Auslaßöffnungen für die erhitzte Luft gefördert
werden kann, sowie einen stabförmigen beheizbaren Arbeitsteil aufweist.
[0002] Ein bekanntes Gerät vorgenannter Art ist als Haartrocken- und Onduliergerät ausgebildet,
wobei für das Ondulieren ein etwa fingerstarkes, mit zahlreichen Luftaustrittsöffnungen
versehenes Rohr vorgesehen ist, welches eine trichterartige Erweiterung trägt und
mit dieser Erweiterung auf einen zum Haartrocknen bemessenen Heißluftauslaßstutzen
des Gerätes aufgesteckt werden kann. Sowohl beim Haartrocknen als auch beim Ondulieren
wird von diesem bekannten Gerät ein vom Gebläse dieses Gerätes erzeugter Warmluftstrom
abgegeben, wobei durch die Charakteristik des PTC-Heizelementes dieses Gerätes und
durch die Verminderung des Luftdurchsatzes, welche mit dem Aufstecken des für das
Ondulieren bestimmten Rohres einhergeht, in erwünschter Weise für das Ondulieren eine
Warmluft mit höherer Temperatur vom Gerät abgegeben wird, als bei abgenommenem Ondulierrohr
durch den für das Haartrocknen bestimmten Stutzen. Es wird dabei auch durch die Charakteristik
des PTC-Heizelementes eine unerwünschte Überhitzung vermieden.
[0003] Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Arbeitsgerät eingangs erwähnter Art,
insbesondere ein Haartrocknungs- und Frisiergerät dieser Art zu schaffen, bei dem
die Möglichkeit besteht, einen vom eingebauten Gebläse geförderten Warmluftstrom
auf die Arbeitsstelle, insbesondere das Haar, zu richten, um diese(s) zu erwärmen
und/oder zu trocknen und dabei gewünschtenfalls auch gleichzeitig Arbeiten, insbesondere
Frisierarbeiten, unter Einwirkung des Warmluftstromes auszuführen, und es soll bei
diesem Gerät weiter auch die Möglichkeit bestehen, Arbeiten, insbesondere Frisierarbeiten,
auszuführen, die unter Anwendung von Wärme, jedoch ohne Anwendung eines Heißluftstromes
vorgenommen werden.
[0004] Das erfindungsgemäß ausgebildete Arbeitsgerät ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Heizkörper ein mit längslaufenden Luftkanälen versehener stabartiger Körper ist, der
mindestens mit einem Teil seiner Länge im stabförmigen Arbeitsteil angeordnet ist
und einen oder mehrere metallische Wärmeleitkörper aufweist, der bzw. die in engem
wärmeleitenden Kontakt an dem bzw. den PTC-Heizelement(en) anliegen, wobei der Wärmeleitkörper
Stabform hat bzw. die Wärmeleitkörper miteinander einen stabförmigen Körper bildend
zusammengesetzt sind und der bzw. die Wärmeleitkörper zur Bildung der Luftkanäle
mit Längsdurchgängen und/oder an der Außenseite mit Längsnuten versehen ist bzw. sind.
Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung auf baulich einfache
Weise gut entsprochen werden. Die Ausbildung und Anordnung des Heizkörpers ermöglicht
es, von diesem über die vom Gebläse geförderte Luft eine verhältnismäßig große Wärmemenge
zu entnehmen und dadurch eine Lufttemperatur zu erzielen, wie sie z.B. zum Haartrocknen
und z.B. auch zum Arbeiten mit WarmluftFrisierbürsten gewünscht wird, und man kann
das Gerät auch bei abgeschaltetem Gebläse für Frisierarbeiten, bei denen wohl Wärme
anzuwenden ist, jedoch kein Luftstrom gewünscht wird, verwenden, wobei durch die Charakeristik
des PTC-Heizelementes bzw. solcher Heizelemente eine nachteilige Überhitzung ausgeschaltet
ist.
[0005] Die erfindungsgemäße Ausbildung eines elektrisch beheizten Arbeitsgerätes kann bei
Arbeitsgeräten für verschiedene Einsatzgebiete vorgesehen werden. So kann man die
erfindungsgemäße Ausbildung außer für Haartrocken- und Frisiergeräte auch für Kunststoff-Kontaktschweißgeräte
vorsehen, bei denen ein beheizter Arbeitsteil vorgesehen ist, der zum Anschmelzen
der Oberfläche von miteinander zu verbindenden Kunststoffteilen dient, wobei der
erhitzte Luftstrom für ein Vorwärmen des Arbeitsbereiches und gewünschtenfalls auch
zur ergänzenden Wärmezufuhr beim Aufschmelzen sowie gegebenenfalls auch zur Verlangsamung
des Abkühlvorganges verwendet werden kann. In analoger Weise kann die erfindungsgemäße
Ausbildung auch bei einem Lötgerät vorgesehen und verwendet werden, wobei der Arbeitsteil
den das Lot, z.B. ein Zinnlot, verflüssigenden Körper ("Kolben") bildet. Ähnlich kann
der Arbeitsteil eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gerätes als Warmhalter für feste,
pastöse oder flüssige Stoffe ausgebildet sein, welche auf angewärmte Flächen aufgetragen
werden sollen oder unter dem Einfluß von Heißluft auf Flächen aufgetragen werden sollen,
z.B. Schmelzkleber, wobei das Anwärmen der Flächen mit dem Heißluftstrom vorgenommen
werden kann. Ein solches Gerät kann auch zum Warmhalten bzw. Vorwärmen und Applizieren
von Medikamenten ausgebildet sein.
[0006] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Arbeitsgerätes ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen an das bzw. die PTC-Heizelement(e) an Flächen
des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind, welche neben den am Wärmeleitkörper
anliegenden Flächen des bzw. der Heizelemente(s) liegen, wobei die Stromzuführungen
insbesondere an die in Längsrichtung des Wärmeleitkörpers verlaufenden Schmalflächen
des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind. Diese Ausführungsform ermöglicht
es, beim Betrieb mit laufendem Gebläse eine beträchtlich größere Wärmemenge abzugeben
als beim Betrieb mit stillstehendem Gebläse. Dies erscheint dahingehend erklärbar,
daß die angegebene Anordnung der Stromzuführungen eine sehr gleichmäßige Stromverteilung
in den PTC-Heizelementen ergibt, so daß der im Betrieb ausnützbare Teil der Strom-Temperatur-Kennlinie
des PTC-Materials zu einem großen Teil für die selbsttätige Regelung zur Verfügung
steht, wogegen bei ungleichmäßiger Stromverteilung die einzelnen Zonen eines PTC-Heizelementes
deutlich voneinander abweichende Temperaturen haben, so daß in jedem einzelnen Betriebszustand
eines solchen Heizelementes ein verhältnismäßig breiter Bereich der Strom-Temperatur-Kennlinie
belegt ist und demgemäß für die Regelung der Wärmeabgabe des Heizelementes nur ein
entsprechend verminderter Teil der Kennlinie verbleibt.
[0007] Es ergibt sich eine konstruktiv einfache und wärmetechnisch günstige Ausbildung
des erfindungsgemäßen Gerätes, wenn man vorsieht, daß der Wärmeleitkörper ein Metallprofil
ist, welches mindestens eine Nut oder einen Durchgangskanal, in die bzw. den ein oder
mehrere PTC-Heizelement(e) eingefügt ist bzw. sind, und weiter mehrere Nuten und/oder
Durchgangskanäle zur Bildung von Luftkanälen aufweist. Es ist dabei für das Erzielen
eines guten Wärmeüberganges von den PTC-Heizelementen an die Wärmeleitkörper sowohl
hinsichtlich des Kleinhaltens des Wärmeübergangswiderstandes als auch hinsichtlich
der Aufbringung und Aufnahme der Andrückkraft, welche das PTC-Heizelement bzw. diese
Heizelemente an den bzw. die Wärmeleitkörper drückt, von Vorteil, wenn man vorsieht,
daß die Seitenflächen der zum Einfügen eines oder mehrerer PTC-Heizelemente(s) vorgesehenen
Nut(en) bzw. die Seitenflächen des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle, der
bzw. die PTC-Heizelemente aufnehmen, keilförmig zueinander verlaufen, wobei die geometrischen
Erzeugenden dieser Seitenflächen in Längsrichtung der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals
oder der Durchgangskanäle verlaufen, daß der bzw. die PTC-Heizelement(e) gleichfalls
keilförmig ausgebildet ist bzw. sind, und die Keilflächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s)
annähernd parallel zu den genannten Seitenflächen der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals
oder der Durchgangskanäle verlaufen, daß zwischen das bzw. die PTC-Heizelement(e)
und die genannten Seitenflächen eine Isolierung eingefügt ist, und daß das bzw. die
PTC-Heizelement(e) gegen die genannten Seitenwände gedrückt gehalten ist bzw. sind.
Für die Abführung der erzeugten Wärme, insbesondere im Betrieb mit laufendem Gebläse,
ist es dabei weiter besonders vorteilhaft, wenn der Wärmeleitkörper ein im Querschnitt
sternartig ausgebildetes Metallprofil ist, welches strahlenförmig nach außen verlaufende
Wände hat, zwischen denen am Umfang des Profils längslaufende Nuten gebildet sind,
wobei, über den Umfang des Profils verteilt, zwei oder drei PTC-Heizelemente aufnehmende
Nuten vorgesehen sind und zwischen diesen Nuten weitere Nuten liegen, die Luftkanäle
bilden.
[0008] Eine montagetechnisch und auch wärmetechnisch günstige Halterung bzw. Fixierung des
PTC-Heizelementes bzw. mehrerer solcher Heizelemente in einem wie vorstehend angeführt
ausgebildeten Wärmeleitkörper kann erzielt werden, wenn man gemäß einer vorteilhaften
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes vorsieht, daß in ein oder mehrere PTC-Heizelement(e)
enthaltende(n) Nut(en) umfangsseitig ein Haltesteg eingesetzt ist, der seinerseits
an Hinterschneidungen und/oder Umbördelungen, die in den Nutseitenflächen vorgesehen
sind, gehalten ist. Hiebei ist es weiter günstig, wenn zwischen den Haltesteg und
das darunterliegende PTC-Heizelement eine elastische Packung, z.B. aus einer mineralischen
Wolle, eingefügt ist, welche das PTC-Heizelement gegen die Nutwände drückt. Als mineralische
Wolle kann dabei vorteilhaft eine aus Al₂O₃ gebildete Wolle eingesetzt werden, welche
sowohl günstige elastische Eigenschaften aufweist als auch gute Wärmeleiteigenschaften
und eine gute elektrische Isolierfähigkeit besitzt.
[0009] Eine andere günstige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Arbeitsgerätes, insbesondere
Haartrocknungs- und Frisiergerätes, welche den Vorteil hat, daß beim Zusammenbau des
PTC-Heizelementes bzw. mehrerer solcher Heizelemente mit dem Wärmeleitkörper auf einfache
Weise Fabrikationstoleranzen ausgeglichen werden können, ist dadurch gekennzeichnet,
daß als Wärmeleitkörper zwei parallel nebeneinander verlaufend angeordnete Nutschienen
oder Formrohre mit mindestens einer Flachwand vorgesehen sind, wobei das bzw. die
PTC-Heizelement(e) zwischen flachen, einander zugewandten Basisflächen dieser Nutschienen
oder den einander zugewandten Flachseiten der Formrohre klemmend eingefügt ist bzw.
sind.
[0010] Es ist zur Verteilung der im Gerät bei laufendem Gebläse erhitzten Luft über den
Arbeitsbereich des Gerätes günstig, wenn man im Verlauf der Luftkanäle des Heizkörpers
bzw. Wärmeleitkörpers Ausströmöffnungen vorsieht, und es hat sich ergeben, daß diese
Maßnahme die Wärmebelastung im Heizkörper und die Wärmeabgabe vergleichmäßigt. Eine
diesbezügliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes ist dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung der Luftkanäle in Form von Durchgangskanälen im Wärmeleitkörper
bzw. in Wärmeleitkörpern in der Außenwand dieser Durchgangskanäle, über deren Längserstreckung
verteilt, Öffungen vorgesehen sind. Eine zu dieser Ausführungsform korrespondierende
Variante ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Luftkanäle in Form von
an der Außenseite des bzw. der Wärmeleitkörper(s) vorgesehenen Nuten diese Nuten mit
einer Anzahl von Abdeckungen versehen sind, die, in Längsrichtung der Nuten gesehen,
mit freigelassenen Zonen abwechseln, in denen die Nuten nach außen hin offen sind.
Hiebei ergibt sich eine baulich einfache Ausbildung, wenn man vorsieht, daß die Abdeckungen
in Form je rings um den bzw. die Wärmeleitkörper verlaufender Manschetten ausgebildet
sind.
[0011] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in der Zeichnung schematisch
dargestellt sind, weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gerätes in einer
Ansicht, wobei ein Teil des Gehäuses des Gerätes aufgeschnitten ist,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1, und
Fig. 3 in einem der Fig. 2 entsprechenden Querschnitt zwei Varianten eines solchen
Gerätes;
Fig. 4 zeigt den Arbeitsteil einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gerätes in einer Ansicht und
Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform in einem der Fig. 5 entsprechenden Schnitt;
die
Fig. 7 und 8 zeigen den Heizkörper einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gerätes in Ansicht und im Querschnitt;
Fig. 9 zeigt in einer Ansicht den mittleren Teil einer anderen Ausführungsform eines
Heizkörpers eines erfindungsgemäßen Gerätes und
Fig. 10, gleichfalls in einer Ansicht, eine weitere Ausführungsform eines derartigen
Heizkörpers.
[0012] Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Arbeitsgerät 1, welches als Haartrocknungs-
und Frisiergerät ausgebildet ist, weist einen stabförmigen Arbeitsteil 2 auf, der
an einen daneben befindlichen Griffteil 3 anschließt. Das Gerät 1 weist einen Heizkörper
6 auf, welcher stabartig ausgebildet ist und mit dem ein von einem Gebläse 5 gelieferter
Luftstrom aufgeheizt werden kann; im Arbeitsteil 2 sind Auslaßöffnungen 4 vorgesehen,
durch welche die am Heizkörper 6 erhitzte Luft austreten kann, um das Trocknen oder
Formen von Haaren zu bewirken. Die Wärmequelle des Heizkörpers 6 ist durch ein PTC-Heizelement
7 oder durch mehrere solcher Heizelemente gebildet.
[0013] Der Heizkörper 6 ist ein stabartiger Körper, in dem längslaufende Luftkanäle vorgesehen
sind, in denen die vom Gebläse 5 gelieferte Luft aufgeheizt wird. Der Heizkörper 6
weist einen metallischen Wärmeleitkörper 8 auf, der an dem bzw. den PTC-Heizelement
bzw. Heizelementen 7 anliegt und der an der Außenseite mit Längsnuten 9 versehen ist,
welche die Luftkanäle bilden, in denen die Erhitzung der Luft stattfindet. Diese
Nuten sind mit einer Anzahl von Abdeckungen versehen, welche in Form von Manschetten
11 ausgebildet sein können, die rings um den Wärmeleitkörper 8 verlaufen. In Längsrichtung
der Nuten gesehen, wechseln die Abdeckungen bzw. die Manschetten 11 mit freigelassenen
Zonen 10 ab, in denen die Nuten 9 nach außen hin offen sind. Durch diese Aufeinanderfolge
von Abdeckungen und freigelassenen Zonen kann das Abströmen der im Heizkörper 6 erhitzten
Luft eingestellt werden, und zwar so, daß sich die jeweils gewünschte Verteilung
der ausströmenden Luftmenge und die jeweils gewünschte Temperaturverteilung, über
die Längserstreckung des Arbeitsteiles 2 gesehen, ergibt. Man kann dabei auch das
dem Gebläse 5 zugewandte Ende 6a des Heizkörpers 6 schon im Griffteil 3 des Gerätes
vorsehen, so daß sich also nur ein Teil des Heizkörpers 6 im Arbeitsteil 2 des Gerätes
befindet, und die am Ende 6a des Heizkörpers 6 befindliche Manschette 11a entsprechend
breit bemessen, damit bereits am Anfang 2a des Arbeitsteiles 2 eine ausreichend hohe
Lufttemperatur vorliegt und schon dort Auslaßöffnungen 4 vorgesehen werden können.
Man kann aber auch den Heizkörper 6 zur Gänze im Arbeitsteil 2 anordnen, so daß also
das dem Gebläse zugewandte Ende des Arbeitsteiles etwa an der strichlierten Linie
6b zu liegen kommt.
[0014] Es ist bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Wärmeleitkörper
8 ein im Querschnitt sternartig ausgebildetes Metallprofil, welches strahlenförmig
nach außen verlaufende Wände 12 hat, zwischen denen am Umfang des Profils längslaufende
Nuten 9, 14 gebildet sind; es sind dabei, über den Umfang des Profils verteilt, zwei
Nuten 14 vorgesehen, welche PTC-Heizelemente 7 aufnehmen, und es liegen zwischen diesen
Nuten 14 weitere Nuten 9, die Luftkanäle bilden. Die Seitenflächen 15 der zum Einfügen
von PTC-Heizelementen 7 vorgesehenen Nuten 14 verlaufen keilförmig zueinander, wobei
die geometrischen Erzeugenden 17 der Nutseitenflächen 15 in der durch den Pfeil 25
angedeuteten Längsrichtung der Nuten bzw. des Wärmeleitkörpers verlaufen. Die PTC-Heizelemente
7 sind gleichfalls keilförmig ausgebildet und sind gegen die Seitenflächen 15 der
Nuten 14 gedrückt gehalten, wobei die Keilflächen 16 der PTC-Heizelemente 7 annähernd
parallel zu den Seitenflächen 15 der Nuten 14 verlaufen. Zwischen die PTC-Heizelemente
7 und die Seitenflächen 15 der Nuten 14 ist eine elektrische Isolierung 18 eingefügt,
welche im vorliegenden Fall durch eine Isolierfolie gebildet ist, die in mehreren
in Umfangsrichtung verlaufenden Windungen bzw. Lagen um die PTC-Heizelemente 7 herumgelegt
ist. Es ist auch möglich anstelle einer solchen gewickelten Isolierung eine Isolierung
aus Folienplättchen oder aus Plättchen aus einem wärmeleitenden, elektrisch isolierenden
Keramikmaterial vorzusehen. Die Isolierungen können vorteilhaft durch eine elektrisch
isolierende und gut wärmeleitende Paste ergänzt sein, die den Wärmeübergangswiderstand
an den Anliege- bzw. Stoßstellen mindert. In die Nuten 15 ist umfangsseitig ein Haltesteg
20 eingesetzt, der seinerseits an Hinterschneidungen 21, welche in den Nutseitenflächen
15 vorgesehen sind, und durch Umbördelungen 22 der Nutseitenwände gehalten ist. Zwischen
die Haltestege 20 und die darunterliegenden PTC-Heizelemente 7 sind elastische Packungen
23 eingefügt, welche die PTC-Heizelemente gegen die Nutwände drücken. Solche elastische
Packungen können z.B. aus einer mineralischen Wolle bestehen, wobei Wolle aus Al₂O₃
besonders gut geeignet ist. Auch andere elastische Körper bzw. Packungen, wie z.B.
Folienwickel, kommen in Frage.
[0015] Die Stromzuführungen 24 an die PTC-Heizelemente 7 sind an die in Längsrichtung der
Nuten 15 verlaufenden Schmalflächen 26 der PTC-Heizelemente 7 angeschlossen; dies
ergibt eine verhältnismäßig günstige Stromverteilung in den PTC-Heizelementen, wodurch
sich eine verhältnismäßig gleichmäßige thermische Belastung dieser Heizelemente ergibt
und damit wird auch erreicht, daß diese Heizelemente eine gute Regelwirkung zeigen.
Dies ist gerade im vorliegenden Fall von Bedeutung, weil dadurch die Möglichkeit besteht,
einerseits bei in Betrieb befindlichem Gebläse eine verhältnismäßig große Luftmenge
aufzuheizen, wie dies in der Regel für das Trocknen von Haaren verlangt wird, während
andererseits auch die Möglichkeit besteht, ohne Gebläse zu arbeiten, wobei die Wärme,
die in den PTC-Heizelementen erzeugt wird, unmittelbar an die Wand des Arbeitsteiles
2 des Gerätes abgegeben wird, so daß das Gerät z.B. als Frisierstab benutzt werden
kann, wobei die Wärmeerzeugung in den PTC-Heizelementen durch die diesen Heizelementen
eigene Regelwirkung auf einen viel geringeren Wert absinkt als bei eingeschaltetem
Gebläse erzeugt wird, so daß keine unerwünschte Überhitzung des Arbeitsteils 2 des
Gerätes auftreten kann. Ist das Gebläse 5 eingeschaltet, kann der durch die Nuten
9 streichende Luftstrom verhältnismäßig viel Wärme vom Wärmeleitkörper 8 abführen,
wodurch dessen Temperatur sinkt und gleichzeitig auch die Temperatur der PTC-Heizelemente
erniedrigt wird, so daß es in diesen Heizelementen zu einer Erniedrigung des elektrischen
Widerstandes und damit zu einem höheren Stromfluß und einer höheren Wärmeerzeugung
kommt.
[0016] Die Wand 27 des Arbeitsteiles 2 des Gerätes ist nach der Ausführungsform nach den
Fig. 1 und 2 im wesentlichen glatt ausgebildet und weist keine Vorsprünge oder dergl.
auf. Es ist aber ohne weiteres möglich, wie die in der Fig. 3 dargestellten Varianten
zeigen, in der Wand 27 des Arbeitsteiles 2 neben dem Auslaßöffnungen 4 für die erhitzte
Luft Borstenbüschel 28 oder flexible Kammzähne oder dergl. von der Wand 27 nach außen
abstehend vorzusehen, wie dies z. B. in der linken Hälfte der Fig. 3 dargestellt ist;
es ergibt sich so eine Warmluftbürste, die sowohl zum Trocknen des Haares als auch
zum Fixieren von Frisuren benützt werden kann. Es besteht dabei auch die Möglichkeit,
die Borstenbüschel 28, Kammzähne oder dergl. in einer Hülse 30 zu fixieren, welche
auf den Arbeitsteil 2 des Gerätes bzw. dessen Wand 27 aufgeschoben werden kann, wie
dies im rechten Teil der Fig. 3 dargestellt ist. Letztere Ausbildung ergibt ein sehr
universell verwendbares Gerät, mit dem eine Reihe verschiedener Trocknungs- und Frisurfixierungsarbeiten
vorgenommen werden können.
[0017] Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist der Wärmeleitkörper
durch ein Metallprofil 32 gebildet, welches einen Durchgangskanal 33 aufweist, in
den ein PTC-Heizelement 7 eingefügt ist, und es sind beiderseits des Durchgangskanals
33 weitere Durchgangskanäle 34 im Metallprofil 32 vorgesehen, die zur Bildung von
Luftkanälen dienen. Die Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 verlaufen keilförmig
zueinander, und es ist auch das PTC-Heizelement 7 keilförmig ausgebildet und wird
gegen die Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 gedrückt gehalten; die Keilflächen
16 des PTC-Heizelementes 7 verlaufen annähernd parallel zu den Seitenflächen 15 des
Durchgangskanals 33. Zwischen die Keilflächen 16 des PTC-Heizelementes 7 und die Seitenflächen
15 des Durchgangskanals 33 sind Isolierungen 18 eingefügt, welche z.B. in Form von
Folienstücken oder in Form von Keramikplättchen ausgebildet sein können. Weiter ist
im Durchgangskanal 33, und zwar insbesondere in dem an die breitere Seite des PTC-Heizelementes
anschließenden Bereich, eine Isoliermasse 37 vorgesehen, welche gute Wärmeleiteigen
schaften hat und weiter einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, der auf
die thermischen Ausdehnungskoeffizienten der übrigen Bauteile des Heizkörpers, und
zwar insbesondere auf den thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Metallprofils 32,
so abgestimmt ist, daß bei der im Betrieb des Heizkörpers auftretenden Erwärmung ein
sattes Andrücken der Keilflächen 16 an die Seitenflächen 15 des Durchgangskanals
33 gewährleistet bleibt. Die wärmeleitende Isoliermasse 37 füllt auch allfällig vorhandene
geringe Spalte zwischen den Keilflächen 16 des PTC-Heizelementes 7 und den Isolierungen
18, sowie zwischen den Isolierungen 18 und den Seitenflächen 15 des Durchgangskanals
33 aus, so daß an diesen Übergangsflächen nur ein sehr geringer Wärmewiderstand auftritt.
Die Stromzuführungen 24 sind an die Schmalflächen 29 des PTC-Heizelementes 7 angeschlossen,
welche neben den Keilflächen 16 liegen. In der Außenwand 35 der Durchgangskanäle 34
sind Öffnungen 36 vorgesehen, so daß die im Heizkörper erhitzte Luft über die Längserstreckung
dieses Heizkörpers verteilt aus diesem austreten kann.
[0018] Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist ein in Form eines Metallprofils ausgebildeter
Wärmeleitkörper 8 vorgesehen, und es ist dieses Metallprofil sternartig ausgebildet
und weist strahlenförmig nach außen gerichtete Außenrippen 40 auf, zwischen den sich
Längsnuten 9 befinden, welche Luftkanäle bilden. Die Längsnuten 9 des Wärmeleitkörpers
8 sind durch die Wand 27 des Arbeitsteiles 2 nach außen hin überdeckt, und es fließt
die Luft aus den durch die Längsnuten 9 gebildeten Luftkanälen durch in der Wand 27
befindliche Auslaßöffnungen 4 ab. Man kann gewünschtenfalls auch bei dieser Ausführungsform
zur Beeinflussung der Luftströmung durch die Längsnuten 9 den Wärmeleitkörper 8 mit
Abdeckungen 11, welche die Form von Manschetten haben, oder mit in die Nuten eingesetzten
Stegen versehen. Das PTC-Heizelement 7 ist in einem Durchgangskanal 33 des den Wärmeleitkörper
8 bildenden Metallprofils angeordnet. Der Durchgangskanal 33 weist keilförmig zueinander
verlaufende Seitenflächen 15 auf, und es ist das PTC-Heizelement 7 gleichfalls keilförmig
ausgebildet, wobei die Keil flächen 16 dieses Heizelementes annähernd parallel zu
den Seitenflächen 15 des Durchgangskanals 33 verlaufen. Das PTC-Heizelement 7 ist
durch Isolierplättchen 41, welche z.B. aus einem Keramikmaterial wie Al₂O₃ bestehen,
und durch Isolierfolien 42 von den Seitenflächen 15 elektrisch isoliert und wird durch
eine Schraube 39 gegen die Seitenflächen 15 hin gedrückt. Die Isolierplättchen und
Isolierfolien 41, 42 haben einen geringen Wärmewiderstand. Anstelle der Schraube 39
kann zum Anpressen des PTC-Heizelementes 7 an die Seitenflächen 15 auch eine Druck
ausübende Masse oder ein Druck ausübendes Kissen oder eine Andruckfeder vorgesehen
werden.
[0019] Bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform sind als Wärmeleitkörper
zwei parallel nebeneinander verlaufend angeordnete Formrohre 43 vorgesehen, und es
sind PTC-Heizelemente 7 zwischen die einander zugewandten Flachseiten 45 der Formrohre
43 klemmend eingefügt. Die Flachseiten 45 sind die Außenseiten von Flachwänden 44
der Formrohre 43. Die Formrohre 43 sind mit Schrauben 47 oder mit geeigneten Klemmfedern
oder Halteringen klemmend zusammengehalten. Wenn man die Formrohre 43 in geeigneter
Weise elektrisch gegeneinander isoliert, können diese Formrohre auch zur Zuleitung
des elektrischen Stromes an die PTC-Heizelemente verwendet werden. Man kann dabei
gewünschtenfalls für das klemmende Zusammenhalten der beiden Formrohre 43 auch Ringe
oder dergl. vorsehen, welche gegen die Formrohre 43 elektrisch isoliert sind, z.B.
mittels isolierender Manschetten. Es ist aber oft günstiger, die Formrohre 43 von
den PTC-Heizelementen 7 elektrisch zu isolieren und die Stromzuführungen 24 an Seitenflächen
der PTC-Heizelemente 7 anzuschließen. In den beiden Formrohren 43 ist je ein Durchgangskanal
46 zur Bildung eines Luftkanals vorgesehen. Öffnungen 36 führen vom Durchgangskanal
46 durch die Formrohrwand nach außen, so daß die im Heizkörper erhitzte Luft an einer
Reihe von über die Längserstreckung der Formrohre 43 verteilt liegenden Stellen aus
diesen Luftkanälen abfließen kann. Die Formrohre haben bei der in den Fig. 7 und 8
dargestellten Ausführungsform einen annähernd rechteckigen Querschnitt, aber man kann
auch Form rohre mit anderen Querschnitten, z.B. mit Kreissegmentquerschnitt, vorsehen.
Desgleichen kann man anstelle der Formrohre 43 Nutschienen vorsehen, wobei solche
Nutschienen mit Abdeckungen versehen sein können, um die im Inneren solcher Nutschienen
gebildeten Luftkanäle zumindestens abschnittsweise nach außen hin abzudecken bzw.
zu schließen.
[0020] Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist der Heizkörper des Gerätes mit axial aneinandergereihten
Wärmeleitkörpern 8a, 8b ausgebildet, welche mit einem Ring 49 zusammengehalten sind
und so miteinander einen stabartigen Körper bilden. Der Ring 49 kann aus Metall bestehen
und gegebenenfalls mit einer Isolierung 50 elektrisch gegen die Wärmeleitkörper 8a,
8b isoliert sein. Ein solches axiales Aneinanderreihen mehrerer Wärmeleitkörper 8a,
8b kann montagetechnische Vorteile erbringen, wenn der Heizkörper des Gerätes mit
mehreren PTC-Heizelementen ausgestattet ist, welche in axialer Richtung aufeianderfolgend
angeordnet sind; man kann dabei z.B. in jedem Wärmeleitkörper ein PTC-Heizelement
anordnen und die so gebildeten Baueinheiten dann, wie in Fig. 9 dargestellt ist, zusammensetzen.
[0021] Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform bildet die Ausführungsform nach Fig.
9 dahingehend weiter, daß die aneinandergereihten Baueinheiten, die mit einem Ring
49 zusammengehalten sind, ananlog zur Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 mehrteilig
ausgebildete Wärmeleitkörper aufweisen, wobei die einzelnen Teile 53, 54 parallel
nebeneinander verlaufen und die PTC-Heizelemente 7 klemmend einschließen. Die Teile
53, 54 können z.B. als Nutschienen oder Formrohre ausgebildet sein. Es ist möglich
diese Teile 53, 54 elektrisch gegeneinander zu isolieren und zur Stromzuführung zu
den PTC-Heizelementen zu verwenden. Es ist aber auch möglich die PTC-Heizelemente
mit eigenen Leitungen anzuspeisen und mit Isolierkörpern bzw. Isolierfolien elektrisch
von den Wärmeleitkörpern zu trennen. Der Ring 49 kann aus Metall bestehen und wird
erforderlichenfalls gegenüber den Wärmeleitkörpern mit einer Isolierung 50 elektrisch
isoliert.
1. Elektrisch beheiztes Arbeitsgerät, insbesondere Haartrocknungs- und Frisiergerät,
welches einen Heizkörper, in dem als Wärmequelle ein PTC-Heizelement oder mehrere
solcher Heizelemente angeordnet ist bzw. sind, und weiter ein eingebautes, motorisch
angetriebenes Gebläse, mit dem ein Lufstrom über den Heizkörper zu am Gerät vorgesehenen
Auslaßöffnungen für die erhitzte Luft gefördert werden kann, sowie einen stabförmigen,
beheizbaren Arbeitsteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper ein mit
längslaufenden Luftkanälen versehener stabartiger Körper ist, der mindestens mit einem
Teil seiner Länge im stabförmigen Arbeitsteil angeordnet ist und einen oder mehrere
metallische Wärmeleitkörper aufweist, der bzw. die in engem wärmeleitenden Kontakt
an dem bzw. den PTC-Heizelement(en) anliegen, wobei der Wärmeleitkörper Stabform
hat bzw. die Wärmeleitkörper miteinander einen stabförmigen Körper bildend zusammengesetzt
sind und der bzw. die Wärmeleitkörper zur Bildung der Luftkanäle mit Längsdurchgängen
und/oder an der Außenseite mit Längsnuten versehen ist bzw. sind.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen
an das bzw. die PTC-Heizelement(e) an Flächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen
sind, welche neben den am Wärmeleitkörper anliegenden Flächen des bzw. der Heizelemente(s)
liegen, wobei die Stromzuführungen insbesondere an die in Längsrichtung des Wärmeleitkörpers
verlaufenden Schmalflächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) angeschlossen sind.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeleitkörper
ein Metallprofil ist, welches mindestens eine Nut oder einen Durchgangskanal, in die
bzw. den ein oder mehrere PTC-Heizelement(e) eingefügt ist bzw. sind, und weiter mehrere
Nuten und/oder Durchgangskanäle zur Bildung von Luftkanälen aufweist.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der
zum Einfügen eines oder mehrerer PTC-Heizelemente(s) vorgesehenen Nut(en) bzw. die
Seitenflächen des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle, der bzw. die PTC-Heizelemente
aufnehmen, keilförmig zueinander verlaufen, wobei die geometrischen Erzeugenden dieser
Seitenflächen in Längsrichtung der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle
verlaufen, daß der bzw. die PTC-Heizelement(e) gleichfalls keilförmig ausgebildet
ist bzw. sind, und die Keilflächen des bzw. der PTC-Heizelemente(s) annähernd parallel
zu den genannten Seitenflächen der Nut(en) bzw. des Durchgangskanals oder der Durchgangskanäle
verlaufen, daß zwischen das bzw. die PTC-Heizelement(e) und die genannten Seitenflächen
eine Isolierung eingefügt ist, und daß das bzw. die PTC-Heizelement(e) gegen die genannten
Seitenwände gedrückt gehalten ist bzw. sind.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeleitkörper
ein im Querschnitt sternartig ausgebildetes Metallprofil ist, welches strahlenförmig
nach außen verlaufende Wände hat, zwischen denen am Umfang des Profils längslaufende
Nuten gebildet sind, wobei, über den Umfang des Profils verteilt, zwei oder drei PTC-Heizelemente
aufnehmende Nuten vorgesehen sind und zwischen diesen Nuten weitere Nuten liegen,
die Luftkanäle bilden.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in ein
oder mehrere PTC-Heizelement(e) enthaltende(n) Nut(en) umfangsseitig ein Haltesteg
eingesetzt ist, der seinerseits an Hinterschneidungen und/oder Umbördelungen, die
in den Nutseitenflächen vorgesehen sind, gehalten ist.
7. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Haltesteg
und das darunterliegende PTC-Heizelement eine elastische Packung, z.B. aus einer
mineralischen Wolle, eingefügt ist, welche das PTC-Heizelement gegen die Nutseitenflächen
drückt.
8. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeleitkörper
zwei parallel nebeneinander verlaufend angeordnete Nutschienen oder Formrohre mit
mindestens einer Flachwand vorgesehen sind, wobei das bzw. die PTC-Heizelement(e)
zwischen flachen, einander zugewandten Basisflächen dieser Nutschienen oder den einander
zugewandten Flachseiten der Formrohre klemmend eingefügt ist bzw. sind.
9. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Ausbildung der Luftkanäle in Form von Durchgangskanälen im Wärmeleitkörper bzw. in
Wärmeleitkörpern in der Außenwand dieser Durchgangskanäle, über deren Längserstreckung
verteilt, Öffungen vorgesehen sind.
10. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Ausbildung der Luftkanäle in Form von an der Außenseite des bzw. der Wärmeleitkörper(s)
vorgesehenen Nuten diese Nuten mit einer Anzahl von Abdeckungen versehen sind, die,
in Längsrichtung der Nuten gesehen, mit freigelassenen Zonen abwechseln, in denen
die Nuten nach außen hin offen sind.
11. Arbeitsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen in
Form je rings um den bzw. die Wärmeleitkörper verlaufender Manschetten ausgebildet
sind.