(19)
(11) EP 0 394 396 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.09.1992  Patentblatt  1992/36

(21) Anmeldenummer: 89910809.6

(22) Anmeldetag:  21.09.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A63C 5/07, A63C 5/12
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/AT8900/086
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9003/205 (05.04.1990 Gazette  1990/08)

(54)

SKI

SKI

SKI


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 23.09.1988 AT 2362/88

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.10.1990  Patentblatt  1990/44

(73) Patentinhaber: Head Sport Aktiengesellschaft
A-6921 Kennelbach (AT)

(72) Erfinder:
  • MAYR, Bernhard
    A-6971 Hard (AT)

(74) Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. et al
Patentanwalt Schottengasse 3a
1014 Wien
1014 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 278 859
DE-A- 2 406 145
WO-A-87/05525
FR-A- 2 565 116
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Ski mit einem Laufflächenteil und einem hohlen Skikörper, dessen Höhe normal zum Laufflächenteil gemessen über die Länge des Skis unterschiedlich ist.

    [0002] Aus der DE-A-2 406 145 ist ein Ski mit einem Kernkörper bekanntgeworden, wobei sich ein elastischer, zäher, kastenähnlicher, innerer Kernrahmen über einen wesentlichen Teil der Länge des Skis erstreckt und einen Raum begrenzt, während weitere Kernteile längs des Skis angeordnet sind und den Kernrahmen oben und unten bedecken und mit dem Kernrahmen wenigstens einen Längsraum definieren, in dem Füllstücke, beispielsweise-in Wabenform, angeordnet sind. Insgesamt sollen durch diese Konstruktion die Vorzüge von Hohlski und Wabenski kombiniert werden, ohne den Eindruck einer Konstruktion mit zu geringer Festigkeit aufgrund des geringen Gewichts zu erwecken.

    [0003] Aus der AT-PS 309 282 ist weiters bereits ein Kunststoffski bekanntgeworden, dessen Obergurt und Untergurt bzw. dessen Laufflächenbauteil und dessen der Lauffläche abgewandter Oberflächenbauteil über längsverlaufende, gegeneinander seitlich versetzte Stege miteinander verbunden wurde. Auf diese Weise wird ein hohler Skikörper ausgebildet, wobei durch entsprechende Formgebung der Bearbeitung die Höhe der Stege so gewählt werden kann, daß eine in Längsrichtung des Skis unterschiedliche Bauhöhe des gesamten Skis erzielt wird. Bei derartigen bekannten Kunststoffskiern mußte für jeden Skityp und für jede Skitaillierung eine gesonderte Form verwendet werden, um die entsprechenden Hohlräume nach dem Verbinden der einzelnen Bauteile im Skikern auszubilden. Insbesondere für die Ausbildung von Spezialskiern mit unterschiedlicher Taillierung ergeben- sich bei einer derartigen Ausbildung des Hohlkörpers mit der jeweiligen Seitenkontur des Skis folgenden Seitenflächen des Kernes relativ schwer kontrollierbare Festigkeitseigenschaften und relativ große Schwankungen im Torsionsverhalten des Skikörpers.

    [0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Ski der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die Festigkeits-, Elastizitäts- und Torsionseigenschaften über die Länge des Skis exakter definiert werden können und von der Taillierung des Skis weitgehend unabhängig gehalten werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht der erfindungsgemäße Ski im wesentlichen darin; daß der Skikörper als Hohlkörper mit zueinander parallelen,in Skilängsrichtung verlaufenden Seitenwänden ausgebildet ist, und daß die Breite des Skikörpers kleiner oder gleich der kleinsten Breite des taillierten Laufflächenteiles quer zur Skilängsrichtung gemessen ist. Dadurch, daß ein im wesentlichen breitenparalleler Skikörper als Hohlkörper ausgebildet ist, kann durch einfache Vorgabe des jeweiligen Höhen-Breiten-Verhältnisses eine definierte und hohe Torsionssteifigkeit vorgegeben werden. Insbesondere kann durch einen derartigen Bauteil das jeweils günstigste Breiten-Höhen-Verhältnis, insbesondere in den Endbereichen, nämlich den Bereichen der Schaufel und des Skiendes eingestellt werden. Die Wahl eines derartigen breitenparallelen Hohlkörpers als Skikörper führt nun dazu, daß je nach Taillierung des Skis der Laufflächenbauteil unterschiedlich über den Skikörper seitlich vorragt. Der Laufflächenbauteil kann sich durch relativ gute Quersteifigkeit und insbesondere gleichmäßige Quersteifigkeit auszeichnen und die Tatsache, daß der Laufflächenbauteil seitlich über den Skikörper vorragt, führt insbesondere zu verbesserter Eisgriffigkeit aufgrund schmaler seitlicher Auflageflächen bei aufgekantetem Ski. Hiezu ist es allerdings, wie erfindüngsgemäß vorgesehen, notwendig, daß die Breite des Skikörpers kleiner oder gleich der kleinsten Breite des taillierten Laufflächenteiles quer zur Skilängsrichtung gemessen ausgebildet ist.

    [0005] Der erfindungsgemäße Skikörper bzw. Hohlkörper kann mit Vorteil als Schalenkörper ausgebildet sein und an der dem Laufflächenteil abgewandten Seite mit einem Obergurtbauteil verschlossen sein. Auch bei der Ausbildung eines derartigen Hohlkörpers als Schalenkörper ergeben sich herstellungstechnisch wesentliche Vorteile. Es kann nämlich auch bei dieser Ausbildung die über die gesamte Länge des Skis gleichbleibende Breite des Skikörpers beibehalten werden, da der Obergurt in keiner Weise über die seitlichen Kanten des Skikörpers vorragen muß. Es kann somit bei einer Ausbildung des Hohlkörpers als Schalenkorper ein Kern aus stranggepreßten-Profilen, welche endlos hergestellt und auf Skilänge abgelängt werden, eingesetzt werden, wobei auf die jeweils obere und/oder untere Schale die Dickenkontur gefräst werden kann.

    [0006] Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung dahingehend weitergebildet, daß an die Seitenwände des Hohlkörpers an die Außenkontur des Laufflächenteiles angepaßte Seitenflächenbauteile angeschlossen sind, deren Höhe wenigstens einem Teil der Höhe des Hohlkörpers entspricht. Derartige aus ästhetischen oder Designgründen an die seitlichen Flächen des Skikörpers angesetzten Seitenflächenbauteile können hiebei ohne weiteres mit geringerer Höhe als die Höhe des Hohlkörpers ausgebildet sein und beispielsweise über die gesamte Länge des Skis mit gleichbleibender Höhe ausgebildet werden. Eben dies hat wiederum bedeutende Vorteile im bezug auf die= Eisgriffigkeit, da die seitliche Auflagefläche bei aufgekantetem Ski über die gesamte Länge des Skis trotz unterschiedlicher Dicke des Skis konstant gehalten werden kann. Von wesentlichem Vorteil ist hiebei, daß diese seitlichen Bauteile in keiner Weise zu den Steifigkeits- bzw. Elastizitätseigenschaften des Skis beitragen müssen, da die Torsionssteifigkeit und die gewünschten Materialeigenschaften von der Dimensionierung und Ausbildung des hohlen Skikörpers für sich genommen bereits definiert sind.

    [0007] Eine weitere herstellungstechnische Vereinfachung ergibt sich dann, wenn die Ausbildung so getroffen ist, daß der Hohlkörper in Längsrichtung des Skis unterteilt ausgebildet ist. Bei derartigen Ausbildungen kann in einfacher Weise ein Baukastensystem für Skier mit verschiedenen Seitenfassonen zur Anwendung gelangen.

    [0008] Der Hohlkörper kann prinzipiell, wie bereits bei konventionellen Skiern vorgeschlagen wurde, als Ein- oder Mehrkammerkonstruktion ausgebildet sein. Als Material für den Torsionskasten können in besonders vorteilhafter Weise faserverstärkte Thermo- oder Duroplasten verwendet werden. Die Unterteilung des Hohlkörpers in Längsrichtung des Skis erlaubt es, den unterschiedlichen Anforderungen an die Torsionseigenschaften in verschiedenen Teilbereichen des Skis in Längsrichtung des Skis gesehen noch besser Rechnung zu tragen und bietet insbesondere die Möglichkeit, den mittleren Bereich in geeigneter Weise für die Aufnahme von Bindungsteilen vorzubereiten. Mit Vorteil ist hiefür die Ausbildung so getroffen, daß in Längsrichtung der mittlere Teil des Skis einen Teilbereich gleicher Höhe aufweist, wobei im mittleren Teil des Hohlkörpers Skibindungsteile und/oder Skibindungsbefestigungsteile integriert sein können.

    [0009] Vor allen Dingen die Möglichkeit der Verwendung von stranggepreßten, endlos hergestellten Profilen bietet hiebei in besonders einfacher Weise die Möglichkeit, die Ausbildung so zu treffen, daß der Hohlkörper aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Profilen bzw. Kammern besteht.

    [0010] Durch einen derartigen hohlen Skikörper kann im übrigen bei gleichzeitig verbesserter Torsionssteifigkeit eine Gewichtsreduktion erzielt werden und es kann vor allen Dingen die geforderte Torsionssteifigkeit in den Endbereichen des Skis exakter kontrolliert und eingestellt werden.

    [0011] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Skis; Fig.2 bis 7 Querschnitte durch unterschiedliche Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Skis der Fig.1, wobei Fig.2 bis 7a) jeweils Querschnitte im Schaufelbereich, Fig.2 bis 7b) Querschnitte im Bindungsbereich und Fig.2 bis 7c) Querschnitte im.Endbereich des Skis darstellen, und Fig.8 verschiedene Ausführungsformen der an den hohlen Skikörper anschließenden Seitenflächenbauteile zeigt.

    [0012] In Fig.1 ist mit 1 ein Ski gezeichnet, welcher einen Laufflächenteil 2 und einen sich über die Länge des Skis erstreckenden hohlen Skikörper 3 aufweist, dessen Höhe normal zum Laufflächenteil 2 über die Länge des Skis unterschiedlich ist, wie dies aus den Querschnittsdarstellungen der Fig.2 bis 7 an den mit a, b und c bezeichneten Stellen näher ersichtlich werden wird. Der hohle Skikörper 3 weist über die gesamte Skilänge zueinander parallel in Skilängsrichtung verlaufende Seitenkanten bzw. Seitenwangen 4 und 5 auf, wobei die Breite des Hohlkörpers 3 kleiner oder gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles quer zur Skilängsrichtung gemessen ausgebildet ist. Bei einem tailliert ausgebildeten Ski, wie er in Fig.1 dargestellt ist, ragt der Laufflächenteil 2 in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich weit unter dem hohlen Skikörper 3 hervor, wie dies in den Fig.2 bis 7 ebenfalls deutlicher ersichtlich werden wird. Für einen geeigneten Abschluß des Bereiches, in welchem der Laufflächenteil 2 die Breite des hohlen Skikörpers übersteigt sind Seitenflächenbauteile 6 vorgesehen, die entsprechend der unterschiedlichen Breite des Skis unterschiedlich breit ausgebildet sind und deren Höhe wenigstens einem Teil der Höhe des Hohlkörpers 3 entspricht, wobei in Fig.8 unterschiedliche Ausführungsformen derartiger Seitenflächenbauteile 6 im Detail dargestellt sind. Die Schaufel des Skis 1 ist mit 7 bezeichnet. Der mit zueinander parallelen, in Skilängsrichtung verlaufenden Seitenkanten 4, 5 ausgebildete Hohlkörper 3 unterschiedlicher Höhe, kann entweder über die gesamte Skilänge durchgehend ausgebildet sein oder, wie dies in Fig.1 angedeutet ist, im Mittelbereich quer zur Längsachse des Skis 1 teilbar sein, wobei der mit 8 bezeichnete Mittenbereich des hohlen Skikörpers gleiche Höhe aufweist. Durch die in Fig.1 angedeutete Teilung des hohlen Skikörpers 3 in einen Mittenbereich 8, einen Endbereich 9 und einen vorderen Bereich 10, kann den Torsions- bzw. Steifigkeitseigenschaften des Skis besser Rechnung getragen werden. Weiters können im mittleren Teil 8 des Hohlkörpers Skibindungsteile und/oder Skibindungsbefestigungsteile integriert sein, welche der Übersichtlichkeit halber in Fig.1 nicht dargestellt sind.

    [0013] In den Fig.2 bis 7 sind jeweils ein Querschnitt durch den mittleren Bereich 8, den Endbereich 9 und den vorderen Bereich 10 des hohlen Skikörpers 3 an den mit a, b und c bezeichneten Stellen der Fig.1 dargestellt. Der Laufflächenteilist jeweils mit 2 bezeichnet und kann aus einer oder mehreren Schichten bestehen. An den Seitenkanten des Laufflächenteiles 2 sind dabei wie allgemein üblich Kanten 11 integriert. Wie sich aus den Fig.2 bis 7 jeweils ergibt, ist die Breite B des Skikörpers über die gesamte Skilänge jeweils gleich groß und jeweils kleiner oder maximal gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles 1. Weiters ist ersichtlich, daß die Höhe H des Skikörpers 3 normal auf den Laufflächenteil 2 in unterschiedlichen Bereichen längs der Länge des Skis unterschiedlich ausgebildet ist, wobei im mittleren Bereich 8 der hohle Skikörper jeweils die größte Höhe aufweist und zum Skiende bzw. zum Schaufelbereich verjüngt ausgebildet ist. Auf dem hohlen Skikörper kann jeweils eine Deckfläche bzw. ein Obergurt 12 vorgesehen sein, wie dies in Fig.2 und 3 dargestellt ist. In den Fig.2 bis 7 wurden an den Hohlkörper 3 anschließende und der Außenkontur des Laufflächenteiles angepaßte Seitenflächenbauteile nicht dargestellt, wobei für die Ausbildung derartiger Seitenflächenbauteile auf Fig.8 verwiesen wird.

    [0014] In der Ausbildung der Fig.2 wird der Hohlkörper von einer aus vier Kammern 13 bestehenden Hohlkörperkonstruktion 14 gebildet, wobei jeweils die normal auf den Laufflächenteil 2 stehenden Stege 15 in unterschiedlichen Bereichen längs der Skilängsrichtung unterschiedliche Höhe aufweisen. Bei der Ausbildung gemäß Fig.3 findet eine Hohlkörperkonstruktion 16 mit einer einzigen Kammer Verwendung. Die Hohlkörperkonstruktionen gemäß den Fig.2 und 3 sind dabei schlauchartig ohne Längsnaht ausgebildet und werden in bekannter Art und Weise mit dem Laufflächenteil 2 durch Verkleben od.dgl. verbunden.

    [0015] In Fig.4 findet für den Hohlkörper 3 eine Zweikammerschalenkonstruktion Verwendung, wobei der untere Schalenteil 17 in einer doppelten U-Form ausgebildet ist, dessen normal auf die Laufflächenschicht 2 verlaufende Stege 18 unterschiedliche Höhe aufweisen. Der obere Schalenteil 19 ist plan ausgebildet und weist Nuten 20 für ein formschlüssiges Verkleben des unteren Schalenteiles 17 mit dem oberen Schalenteil 19 auf.

    [0016] Bei der in Fig.5 dargestellten Einkammer-Schalenkonstruktion weist der obere Schalenteil 21 U-Form auf, mit entsprechend der Höhe des Hohlkörpers unterschiedlich ausgebildeten Stegen 22. Der untere Schalenteil 23 ist jeweils breitenparallel und mit Nuten bzw. abgesetzt ausgebildeten Bereichen 24 für ein formschlüssiges Verkleben der beiden Schalenteile miteinander ausgebildet.

    [0017] Bei der in Fig.6 dargestellten Zweikammer-Schalenkonstruktion weist der obere Schalenteil 25 doppelte U-Form mit unterschiedlich langen Stegen 26 auf, während der untere Schalenteil 27 sich über die gesamte Skibreite erstreckt und Längsnuten bzw. Längsausnehmungen 28 für ein formschlüssiges Verkleben der Stege 26 vorgesehen sind.

    [0018] In Fig.7 ist eine zum Aufbau der Fig.5 ähnliche Schalenkonstruktion dargestellt, wobei der obere Schalenteil 29 eine vierfache U-Form für eine Vierkammer-Schalenkonstruktion mit unterschiedlich langen, auf die Lauffläche 2 normal stehenden Stegen 30 dargestellt, wobei der untere Schalenteil 31 wiederum breitenparallel ausgebildet ist und mit Nuten bzw-. Längsausnehmungen 32 für ein formschlüssiges Verkleben der Stege 30 des oberen Schalenteiles mit dem unteren Schalenteil ausgebildet ist.

    [0019] In den Fig.8a bis Bd sind verschiedene Varianten von Seitenflächenbauteilen 6 zur seitlichen Abdeckung des unter dem mit konstanter Breite ausgebildeten Skihohlkörper 3 vorragenden Laufflächenteiles 2 dargestellt. Dabei weisen die in Fig.8a und c dargestellten Ausführungsformen der Seitenflächenbauteile 6 eine konstante Höhe über die gesamte Skilänge auf, welche kleiner oder maximal gleich der geringsten höhe des unterschiedliche Höhe aufweisenden Skihohlkörpers 3 ist, während die Breite entsprechend der Differenz zwischen der Breite des Laufflächenteiles 2 und der Breite des Hohlkörpers 3 unterschiedlich ausgebildet ist. Während die Ausbildung gemäß Fig.8a einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist, ist bei der Ausbildung gemäß Fig.8c ein zur Außenseite abgeschrägter Bereich 33 vorgesehen. Bei der Ausführungsform gemäß den Fig.Bb und d ist wie bei den Ausführungsformen der Fig.8a und 8c die Breite der Seitenflächenbauteile 6 wiederum entsprechend der Differenz zwischen der Breite des Laufflächenteiles 2 und der Breite des Hohlkörpers 3 ausgebildet, wobei in diesem Fall auch die Höhe des Seitenflächenbauteiles 6 der in Skilängsrichtung unterschiedlichen Höhe des Hohlkörpers 3 angepaßt ist. Analog zu Fig.8a ist dabei der Seitenflächenbauteil 6 der Fig.Bb im wesentlichen rechteckig ausgebildet, während bei der Ausbildung gemäß Fig.8d wiederum an der Außenkante ein abgeschrägter Bereich 33 vorgesehen ist.


    Ansprüche

    1. Ski (1) mit einem Laufflächenteil (2) und einem hohlen Skikörper (3), dessen Höhe normal zum Laufflächenteil (2) gemessen über die Länge des Skis unterschiedlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Skikörper als Hohlkörper (14;16;17,19;21,23;25;21;29;31) mit zueinander parallelen, in Skilängsrichtung verlaufenden Seitenwänden (4,5;14,15) ausgebildet ist, und daß die Breite (8) des Skikörpers kleiner oder gleich der kleinsten Breite des taillierten Laufflächenteiles (2) quer zur Skilängsrichtung gemessen ist.
     
    2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper als Schalenkörper ausgebildet ist und an der dem Laufflächenteil (2) abgewandten Seite mit einem Obergurtbauteil verschlossen ist.
     
    3. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Seitenwände (4,5) des Hohlkörpers (14;16;17,19;21,23; 25,21;29,31) an die Außenkontur des Laufflächenteiles (2) angepaßte Seitenflächenbauteile (6,33) angeschlossen sind, deren Höhe wenigstens einem Teil der Höhe des Hohlkörpers entspricht.
     
    4. Ski nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (14;17,19;25,27;29,31) in Längsrichtung des Skis (1) unterteilt ausgebildet ist.
     
    5. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung der mittlere Teil des Skis (1) einen Teilbereich (8) gleicher Höhe aufweist.
     
    6. Ski nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im mittleren Teil (8) des Hohlkörpers Skibindungsteile und/oder Skibindungsbefestigungsteile integriert sind.
     
    7. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (14; 17, 19;21, 23;25, 27;29, 31) aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Profilen bzw. Kammern besteht.
     


    Claims

    1. Ski (1) with a contact surface part (2) and a hollow ski body (3), whose height, measured normal to the contact surface part (2) differs over the length of the ski, characterized in that the ski body is constructed as a hollow body (14;16;17,19;21,23;25;21;29;31) with parallel side walls (4,5;14,15) in the longitudinal direction of the ski and that the ski body width (8) is equal to or smaller than the smallest width of the cut down contact surface part (2) measured at right angles to the ski longitudinal direction.
     
    2. Ski according to claim 1, characterized in that the hollow body is constructed as a shell body and is closed on the side remote from the contact surface part (2) by an upper chord component.
     
    3. Ski according to claims 1 or 2, characterized in that on the side walls (4,5) of the hollow body (14;16;17,19;21; 23;25,21;29,31) are connected lateral face components (6,33) adapted to the outer contour of the contact surface part (2) and whose height corresponds to at least part of the height of the hollow body.
     
    4. Ski according to one of the claims 1, 2 or 3, characterized in that the hollow body (14;17,19;25,27; 29,31) is subdivided in the longitudinal direction of the ski (1).
     
    5. Ski according to one of the claims 1 to 4, characterized in that in the longitudinal direction the central part of the ski (1) has a partial area (8) of the same height.
     
    6. Ski according to claim 5, characterized in that in the central part (8) of the hollow body are integrated ski binding parts and/or ski binding fastening parts.
     
    7. Ski according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the hollow body (14;17,19;21,23;25,27;29,31) comprises a plurality of longitudinally directed profiles or chambers.
     


    Revendications

    1. Ski (1) possédant une partie semelle de glissement (2) et un corps de ski creux (3) dont la hauteur, mesurée perpendiculairement à la partie semelle de glissement (2), varie sur la longueur du ski, caractérisé en ce que le corps du ski est constitué par un corps (14 ; 16 ; 17, 19; 21, 23 ; 25, 27 ; 29, 31) possédant des parois latérales (4, 5 ; 14, 15) parallèles entre elles, qui s'étendent dans la direction longitudinale du ski et en ce que la largeur (B) du corps du ski, mesurée transversalement à la direction longitudinale du ski, est inférieure ou égale à la largeur minimum de la partie semelle de glissement (2) d'une forme en plan contournée.
     
    2. Ski selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps creux est constitué par un corps en forme de coque et est fermé par une partie de semelle supérieure sur le côté qui est à l'opposé de la partie semelle de glissement (2).
     
    3. Ski selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'aux parois latérales (4, 5) du corps creux (14 ; 16 ; 17, 19 ; 21, 23 ; 25, 27 ; 29, 31) font suite des composants de chant (6, 33) adaptés au contour extérieur de la partie semelle de glissement (2), la hauteur de ces composants correspondant au moins à une fraction de la hauteur du corps creux.
     
    4. Ski selon une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le corps creux (14 ; 17, 19 ; 25 ; 27 ; 29, 31) est subdivisé dans la direction longitudinale du ski (1).
     
    5. Ski selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie centrale du ski (1), considérée dans la direction longitudinale, possède une région partielle (8) de hauteur constante.
     
    6. Ski selon la revendication 5, caractérisé en ce que, dans la partie centrale (8) du corps creux, sont intégrés des éléments de la fixation du ski et/ou des éléments d'ancrage de la fixation du ski.
     
    7. Ski selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps creux (14 ; 17, 19 ; 21, 23 ; 25, 27 ; 29, 31) est composé de plusieurs profilés ou chambres s'étendant dans la direction longitudinale.
     




    Zeichnung