[0001] Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Der Verbrennungsmotor ist eine Wärmekraftmaschine mit Verbrennung von periodisch
zugeführtem Kraftstoff-Luftgemisch. Man unterscheidet zwischen Hubkolbenmotoren,
bei denen die Gaskräfte durch hin- und hergehende Kolben über eine Pleulstange auf
die Kurbelwelle übertragen werden, und sogenannte Kreiskolbenmotoren, bei denen
der Kolben z. B. einen dreieckigen Querschnitt mit konvexen Seitenflächen aufweist.
Dieser bewegt sich in einem ovalen Gehäuse, wobei abgeschlossene periodisch größer
und kleiner werdende Arbeitsräume entstehen. Es sind jedoch auch Verbrennungsmotoren
bekannt, die eine Mischform der beiden o. g. Motoren darstellen. So ist aus der DE-OS
26 48 395 ein Kreiskolbenmotor bekannt, von dem die Erfindung ausgeht. Der bekannte
Kreiskolbenmotor besteht aus einem Gehäuse und einem sich darin drehenden Kreiskolben,
wobei der Kreiskolben vier Radialbohrungen enthält, in denen Schiebekolben angeordnet
sind. Diese Schiebekolben werden mittels Kolbenbolzen in Kugellagern durch ovale
Gleitnuten in den Gehäuseschalen exzentrisch gesteuert, so daß ein viermaliger Arbeitsgang
bei einer Umdrehung des Kolbens vor sich geht. Jeder Schiebekolben beginnt durch einen
Ansaugkanal im Gehäuse Kraftstoff-Luftgemisch durch die Umdrehung des Kreiskolbens
anzusaugen. Die Verdichtung des Kraftstoff-Luftgemisches erfolgt im nächten Viertel
des Gehäuses und zwar vom Vergaser bis zum oberen Totpunkt bzw. zur Zündkerze. Nach
dem folgenden Arbeitsgang erfolgt der Ausstoß des verbrannten Kraftstoffgemisches.
Bei diesem bekannten Motor verlaufen die Mittellängsachsen der Zylinderbohrungen
so, daß sie sich im Zentrum der Scheibe schneiden. Dadurch, daß sich die Kolben nach
dem Zündvorgang auf das Zentrum des Motors zubewegen, die Welle durch die Kolben daher
nur ein sehr geringes Drehmoment erfährt, ist der Wirkungsgrad einer derartigen Maschine
nur gering. Ein weiterer Nachteil der vorbekannten Bauart liegt darin, daß durch
die radiale Anordnung der Zylinderbohrungen nur wenige Kolben in der Scheibe Platz
haben. Auch hierdurch ist der Wirkungsgrad der vorbekannten Maschine begrenzt. Auch
die Steuerung der Kolben mit Hilfe eines in einer Nut geführten Kugellagers ist nachteilhaft,
da im Zusammenhang mit der radialen Anordnung Verkantungen des Kolbens in der Bohrung
nicht auszuschließen sind. Auf jeden Fall bedingt diese Bauweise eine höhere Reibung
des Kolbens auf der Zylinderwand, wodurch die Anforderungen an die Schmierung und
Kühlung erhöht sind. Darüberhinaus besteht die Gefahr, daß sich in der Nut Fremdkörper
ansammeln, die ein ungehindertes Abrollen der Kugellager in der Nut erschweren oder
gar verhindern.
[0003] Der Erfindung liegt daher ausgehend von einem Verbrennungsmotor der zuletzt genannten
Art die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad des Motors bei vergleichbar einfachem Aufbau
zu vergrößern.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit Hilfe des Merkmals des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
[0005] In einem Gehäuse aus Metallguß oder Keramik, evtl. auch Kunststoff, befindet sich
drehfest auf einer Welle eine im Gehäuse umlaufende Kreisscheibe. In der Kreisscheibe
sind z. B. acht gefräßte und entsprechend oberflächenvergütete Bohrungen vorgesehen.
Die Mittellängsachsen der Bohrungen verlaufen nicht auf das Zentrum der Kreisscheibe
zu, sondern sind um einen Winkel gegen den Radius der Scheibe versetzt, z. B. um 45
Grad. In diesen Bohrungen führen die Schiebekolben ihre Hubbewegungen aus. Ist das
eingespritzte Gemisch im Zylinderraum verdichtet, erfolgt z. B. durch Selbstzündung
die Explosion des Kraftstoff-Luftgemisches, wodurch der Kolben in der Bohrung nach
unten getrieben wird. Der Impuls des nach unten bewegten Kolbens überträgt sich über
die Scheibe auf die Welle, wobei die vom Kolben ausgeübte Kraft über einen Hebelarm
an der Welle ein Drehmoment erzeugt. Der Hebelarm ist hierbei der lotrechte Abstand
der verlängerten Mittellängsachse der Bohrung zum Drehmittelpunkt. Somit werden die
Kräfte aus dem Kolbenhub maximal genutzt, da sie nicht gegen die Achse wirken. Durch
die von den Kolben bewirkten Drehmomente erhöht sich einerseits der Wirkungsgrad der
Maschine. Zum anderen kann der Motor schon bei geringen Startgeschwindigkeiten, die
durch einen konventionellen Anlasser bewirkt werden, seine eigenständige Drehbewegung
aufnehmen.
[0006] Die Einspritzung des Kraftstoff-Luftgemisches erfolgt durch eine tangential in der
Gehäuseperipherie verlaufende Zuführung. Der infolge der elliptischen Führung ins
Innere der Bohrung bewegte Kolben saugt das Gemisch an. Im weiteren Verlauf der Drehung
erreicht der Kolben seinen unteren Totpunkt und bewegt sich dann in entgegengesetzter
Richtung, wobei das Kraftstoff-Luftgemisch verdichtet wird, bis etwa im oberen Totpunkt
die Zündung des Gemisches erfolgt. Das kann durch eine Zündkerze erfolgen, im vorliegenden
Fall ist jedoch eine Selbstzündung vorgesehen. Durch die Explosion des Gemisches wird
der Kolben ins Innere der Bohrung getrieben, was zu dem oben angesprochenen Drehmoment
führt. Nach Erreichen des unteren Totpunktes wird der Kolben durch die elliptische
Führung wieder in die obere Totpunktstellung zurückgeführt, in der die Bohrungsöffnung
an einer Auslaßöffnung für die verbrannten Gase vorbeistreicht. Eine Umdrehung der
Scheibe im Gehäuse bewirkt somit je Kolben einen Viertakt.
[0007] Durch den geringen Hub der Kolben und dem langen Drehweg der Scheibe im Gehäuse ergibt
sich eine erhöhte Wirtschaftlichkeit, da der Kraftstoffverbrauch gering ist. Dies
resultiert aus der Schrägstellung der Kolben. Darüberhinaus ist es möglich, daß die
Verbrennung nur erfolgt, wenn Kraft benötigt wird. Beim Auslaufen des Fahrzeugs wird
daher kein Kraftstoff zugeführt. Das ist insbesondere im Stadtverkehr von Vorteil
und trägt zur Umweltentlastung bei. Der Motor kann universell und in jeder beliebigen
Lage eingebaut und eingesetzt werden. Auch der Ölverbrauch ist gering, da das Öl
über eine Einspritzpumpe in den Motorblock eingeführt wird.
[0008] Zur Führung und somit Steuerung der Kolben schlägt der Anspruch 2 vor, daß die Führungen
als auf den aufeinander zuweisenden Innenflächen des Gehäuses angeordnete Schienen
ausgebildet sind, auf denen je Schiebekolben vier paarweise einander zugeordnete Rollen
ablaufen, die auf zwei starr mit den Schiebekolben verbundenen Achsen angeordnet
sind. Jeweils zwei Rollen, es können Walzen oder Kugellager sein, schließen die Führungsschiene
ein und rollen auf den einander parallelen Schienenflächen ab. Somit können sich die
Kolben in den Bohrungen ruhig, präzise und windungsfrei bewegen, da durch die Rollenpaare
eine exakte lineare Bewegung der Kolben in den Bohrungen erfolgt. Im Gegensatz zur
Nutführung ist die Gefahr einer durch Verschmutzung hervorgerufenen Behinderung des
Rollenablaufs weitgehend ausgeschlossen. Um den Kolben in der Bohrung abzudichten,
ist auf demselben in konventioneller Weise ein Abstreifring vorgesehen.
[0009] Um die Schreibe in radialer Richtung gegen das Gehäuse abzudichten, sind gemäß Anspruch
3 zwischen jeweils zwei Zylinderbohrungen sogenannte Fliehdichtungen vorgesehen. Beim
Umlauf der Scheibe werden diese infolge der Fliehkraft gegen den Gehäusemantel gedrückt,
wodurch sich bei steigender Drehzahl auch die Dichtkraft vergrößert. Zur Abdichtung
der Scheibe gegen die aufeinander zuweisenden Innenflächen des Gehäuses sind gemäß
Anspruch 4 in Ringnuten in den Gehäuseinnenflächen Druckdichtungen vorgesehen.
[0010] Um den Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Motors weiter zu steigern, ist das Gehäuse
durch eine Zwischenwand in zwei Kammern unterteilt. In der einen Kammer befindet sich
die umlaufende Scheibe mit den Schiebekolben. In der benachbarten Kammer ist drehfest
auf der Scheibenwelle ein Turbinenrad angeordnet. Über einen Kanal im Gehäusemantel
ist die Turbinenkammer mit der Ausstoßöffnung für die verbrannten Gase verbunden.
Im Gegensatz zu konventionellen Turboladern, bei denen die ausgestoßenen Verbrennungsgase
verdichtet und aufgeheizt werden müssen, können die infolge der engen Nachbarschaft
der beiden Kammern noch heißen Verbrennungsgase dazu benutzt werden, das Turbinenrad
und damit zusätzlich die Welle anzutreiben.
[0011] Gemäß Anspruch 6 sind die Turbinenschaufeln gegen die Kammerinnenwände durch Druckdichtungen
abgedichtet.
[0012] Das Merkmal des Anspuchs 7 sieht vor, daß mehrere Motoreinheiten auf der Welle nebeneinander
angeordnet sind, wodurch sich die Leistung der Antriebsmaschine entsprechend erhöht.
[0013] Dabei kann gemäß Anspruch 8 vorgesehen sein, daß die Mittellängsachsen der Zylinderbohrungen
der nebeneinander angeordneten Motoren gegeneinander versetzt sind. Somit ist es
möglich, daß zwischen den Zündzeitpunkten zweier aufeinanderfolgender Zylinder der
einen Einheit das Gemisch in einem Zylinder einer benachbarten Einheit gezündet werden
kann.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichungen dargestellt und näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 Verbrennungsmaschine im Längsschnitt;
Fig. 2 Verbrennungsmaschine gemäß Fig. 1 im Querschnitt mit angeschlossenem Turbinenteil.
[0015] In der Zeichnung ist der Motor allgemein mit dem Bezugszeichen (1) versehen. Er
besteht aus einem Gehäuse (2), welches in etwa zylinderförmig aufgebaut ist. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist das Zylindergehäuse durch eine Zwischenwand (3) in zwei Kammern
(4 und 5) unterteilt. Koaxial zur Zylinderachse wird das Gehäuse von einer Welle (6)
durchsetzt, welche mittels Kugellagern (7, 8 und 9) in den Gehäusewänden (10 und
11) sowie in der Zwischenwand (3) gelagert ist. In der Kammer (5) ist drehfest auf
der Welle (6) eine Kreisscheibe (12) angeordnet, in welcher im vorliegenden Fall
acht Zylinderbohrungen (13) vorgesehen sind. Die Zylinderbohrungen (13) sind dabei
so angeordnet, daß ihre Mittellängsachsen mit den Radien der Scheibe (12) einen Winkel
von 45 Grad bilden. In den Zylinder bohrungen (13) sind Schiebekolben (14) verschiebbar,
die eine in Seitenansicht in etwa trapezförmige und in um 90 Grad versetzter Ansicht
rechteckige Kolbenstange (15) aufweisen. In der Kolbenstange (15) sind zwei parallel
zueinander angeordnete starre Achsen (16 und 17) vorgesehen, die bezüglich der Mittellängsachse
der Zylinderbohrung (13) zueinander versetzt sind. Auf den Achsstummeln der Achsen
(16 und 17) sind Rollen (18) gelagert. Die Rollen (18) rollen auf Führungsschienen
(19) ab, die seitlich von den Kammerwänden (3 und 11) in die Kammer (5) hineinreichen.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, sind die Führungsschienen (19) ellipsenförmig ausgestaltet.
Die ellipsenförmigen Führungen (19) liegen dabei in zylinderförmigen Ausnehmungen
(20) in den Seitenflächen der Scheibe (12). Um die Scheibe (12) gegen den Zylindermantel
des Gehäuses (2) abzudichten, sind jeweils zwischen zwei Zylinderbohrungen (13) Fliehdichtungen
(21) auf dem Umfang der Scheibe (12) vorgesehen. Druckdichtungen (22) dichten die
Scheibe seitlich gegen die Kammerwände (3 und 11) ab. Die Druckdichtungen (22) befinden
sich in Ringnuten in diesen Kammerwänden. Seitlich im Zylindermantel des Gehäuses
(2) befindet sich in Höhe des Aphels (23) der ellipsenförmigen Führung (19) eine Einlaßöffnung
(24), in die das Kraftstoff-Luftgemisch eingespritzt wird. Von der Öffnung (24) verläuft
in tangentialer Richtung (in Drehrichtung der Scheibe) ein Kanal (25), durch den das
eingespritzte Gemisch in die Zylinderräume (13) gelangt. In Drehrichtung der Scheibe
(12) vor der Einspritzöffnung (24) ist eine Auslaßöffnung (26) für die verbrannten
Abgase im Gehäuse (2) vorgesehen. Aus den Zylinderräumen (13) wird über einen Kanal
(27) das verbrannte Gas über die Öffnung (26) in die Kammer (4) geleitet. Befinden
sich die Führungsrollen eines Kolbens im Aphel (23) der Führung (19), ist der obere
Totpunkt des Kolbens (14) erreicht, wobei die komprimierten Abgase über den Kanal
(27) und die Öffnung (26) in die Kammer (4) ausgestoßen werden. Im weiteren Verlauf
der Drehung bewegt sich der Kolben an der Einspritzöffnung und dem Kanal (25) vorbei
und saugt das Kraftstoff-Luftgemisch beim Hineintauchen in die Bohrung (13) an. Bei
der weiteren Drehung wird das Kraftstoff-Luftgemisch durch die Aufwärtsbewegung des
Kolbens (14) im Zylinderraum verdichtet. Erreicht der Kolben (14) nun das Perihel
(28) der Führung (19), ist der obere Totpunkt des Kolbens (14) erreicht, wobei in
der Stellung bei (29) die Zündung des Kraftstoff-Luftgemisches erfolgt. Diese Zündung
erfolgt entweder mit Hilfe einer nicht dargestellten Zündkerze. Es ist aber ebenso
gut möglich, die Explosion des Kraftstoff-Luftgemisches durch Selbstzündung zu erreichen.
Hierdurch wird der Kolben in die Bohrung (13) hinein getrieben. Die Kraft des Kolbenhubes
bewirkt über den Hebelarm (a) ein Drehmoment auf die Welle (6). Nach Erreichen des
unteren Totpunktes verdichtet der Kolben (14) das verbrannte Kraftstoff-Luftgemisch
und stößt es über die Auslaßöffnung (26) in die Kammer (4). In der Kammer (4) ist
drehfest auf der Welle (6) ein Turbinenrad (30) angeordnet. Die Schaufeln (31) des
Turbinenrades sind gegen die Kammerwände (10 und 3) der Kammer (4) mit Hilfe von Druckdichtungen
(32) abgedichtet. Die verbrannten Gase gelangen über die Öffnung (26) und einen nicht
dargestellten Kanal in noch ausreichend heißem Zustand und unter Druck in den Raum
(33) oberhalb der Schaufeln (31) und treiben somit das Turbinenrad (30) an. Somit
werden auch die verbrannten Abgase noch zur Leistungssteigerung des Motors genutzt,
da sie über das Turbinenrad (30) die Welle (6) zusätzlich antreiben. Gestartet wird
der Motor mit Hilfe eines konventionellen Anlassers, der in der Zeichnung nicht dargestellt
ist.
1. Verbrennungsmotor, bestehend aus einem Gehäuse und einer sich darin auf einer Welle
drehenden Kreisscheibe mit einer Anzahl von darin vorgesehenen Zylinderbohrungen
zur Aufnahme je eines Schiebekolbens, der von Rollen auf in etwa ellipsenförmigen
Führungen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellängsachsen der Zylinderbohrungen
(13) mit dem Radius der Scheibe einen spitzen Winkel einschließen.
2. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (19)
als auf den aufeinander zuweisenden Innenflächen der Gehäusewände (3, 11) angeordnete
Schienen ausgebildet sind, auf denen je Schiebekolben (14) vier paarweise einander
zugeordnete Rollen (18) ablaufen, die auf zwei starr mit dem Schiebekolben (14) verbundenen
Achsen (16, 17) angeordnet sind.
3. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang
der Scheibe (12) zwischen je zwei Zylinderbohrungen (13) Fliehdichtungen (21) vorgesehen
sind.
4. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der Scheibe (12) und den Innenflächen der Gehäusewände (3 und 11) in Ringnuten in
den Gehäuseinnenflächen Druckdichtungen (22) vorgesehen sind.
5. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (2) neben der Scheibe (12) durch eine Zwischenwand
(3) von dieser getrennt eine Kammer (4) vorgesehen ist, in der sich ein Turbinenrand
(30) befindet, welches drehfest auf der Scheibenwelle (6) angeordnet ist, wobei die
Scheibenkammer (5) und die Kammer (4) durch einen Abgaskanal miteinander verbunden
sind.
6. Verbrennungsmotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (31)
des Turbinenrades (30) auf den Kammerinnenwänden (10, 3) mit Hilfe von Druckdichtungen
(32) abgedichtet sind.
7. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Tur binen-Motoreinheiten auf der Welle (6) nebeneinander angeordnet sind.
8. Verbrennungsmotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellängsachsen
der Zylinderbohrungen (13) der nebeneinander angeordneten Turbinen-Motoreinheiten
gegeneinander versetzt sind.