[0001] Die Erfindung betrifft einen Bewehrungskorb aus Betonstahl für den Hoch- und/oder
den Tiefbau, der Bewehrungsbügel und statische Betonstahlprofile aufweist, sowie Verfahren
zu seiner Herstellung.
[0002] Im Hoch- und Tiefbau werden Bewehrungskörbe für den Betonbau in der Weise hergestell,
daß die Bewehrungbügel einzeln maschinell gebogen werden, in entsprechender Anzahl
zueinander manuell ausgerichtet und an jeder Stelle, an denen sich die Bewehrungsbügel
mit den statischen Betonstahlprofilen kreuzen bzw. berühren mit diesen durch Verdrahten
verbunden werden.
[0003] Das Fertigen der bekanntem Bewehrungskörbe erfolgt im allgemeinen an den Baustellen,
da sie für den Transport wegen der Verdrahtung der Bewehrungsbügel mit den statischen
Betonstahlprofilen zu instabil sind. Die Bewehrungskörbe werden nach dem Ausrichten
auf der Baustelle zu dem fertigen Bauwerk in Beton eingegossen.
[0004] Dieses manuelle Fertigen der Bewehrungskörbe führt jedoch zu schwerwiegende Nachteilen:
Trotz großer Sorgfalt bei der manuellen Fertigung ist der Streubereich der Maßhaltigkeit
sehr groß.
[0005] Ungenauigkeiten treten bereits auf bei der Fertigung der einzelnen Bewehrungsbügel.
[0006] Ungenauigkeiten treten weiterhin auf bei der Montage der Bewehrungsbügel und der
statischen Betonstahlprofile zu den Bewehrungskörben.
[0007] Ungenauigkeiten treten zusätzlich auf bei Montage der Bewehrungskörbe in die Bewehrungssysteme.
[0008] Die Folgen sind, daß die vorgegebenen Betondeckungen zum Teil unter- bzw. überschritten
werden und daß der rechnerische statische Querschnitt im allgemeinen an den verschiedenen
Stellen unterschiedlich ist. Außerdem ist die Tranportfähigkeit sehr begrenzt, daher
ist eine Vormontage in geschlossenen Räumen fast unmöglich, so daß eine Fertigung
in Schlechtwetterperioden ausfällt.
[0009] Der manuell gefertigte Korb ist sehr instabil, da die Bewehrungsbügel mit den statischen
Betonstahlprofilen verdrahtet sind. Es können deshalb Fehler durch unsachgemäßes Betonieren
oder durch unsachgemäßen Umgang des Personals mit den Bewehrungskörben auftreten.
[0010] Die Folge ist, daß nach dem Vergießen des Betons der geforderte Betondeckungsabstand
oft unterschritten wird, so daß Feuchtigkeit zu den Bewehrungsbügeln diffundieren
kann und bei Kälteeinwirkung ein Abplatzen des Betons im Bereich der unterschrittenen
Betondeckung vorkommt. Diese freiliegenden Abschnitte der Bewehrungsbügel lösen das
Durchrosten des freiliegenden Bewehrungssystems aus, so daß die statische Tragfähigkeit
dieser Bauwerke in Frage gestellt bzw. dann nicht mehr gegeben ist.
[0011] Die aufwendigen und umfassenden Sanierungsmaßnahmen zeigen, daß man diese Probleme
trotz der jahrzehntelangen Erfahrungen mit bewehrtem Beton bis heute noch nicht in
den Griff bekommen hat.
[0012] Die Montage der Bewehrungsbügel und der statischen Betonstahlprofile zu den Bewehrungskörben
ist eine höchst lohnintensive und damit kostenaufwendige Arbeit.
[0013] Weiterhin erfordern bereits die Ungenauigkeiten bei der Fertigung und bei der Montage
einen erheblichen Sicherheitszuschlag.
[0014] Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß es aufgrund der Drahverbindungen zwischen
den Bewehrungsbügeln und den statischen Betonstahlprofilen kaum möglich ist, größere
Bewehrungskörbe an Baustellen zu transportieren, da unter den Erschütterungen während
des Transportes die Bewehrungsbügel untereinander und zu den statischen Betonstahlprofilen
verkanten bzw. aus ihrer Lage gebracht werden und ein abschließendes zufriedenstellendes
Richten auf der Baustelle vor dem Betonieren im allgemeinen nicht möglich ist.
[0015] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bewehrungskorb zu zu schaffen, der
maßhaltig ist, beim Betonieren die sichere Einhaltung eines vorgegebenen Mindestabstandes
der Betondeckung gewährleistet und auch bei komplizierter Gestaltung sicher über lange
Transportstrecken zu der Baustelle gefahren werden kann.
[0016] Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen
des Bewehrungskorbes zu schaffen.
[0017] Die Aufgabe einen Bewehrungskorb zu schaffen, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Bewehrungsprofile im Bereich des Schlosses mit mindestens einem gemeinsamen
Zentrier- und Montage profil und außerhalb dieses Bereiches mit mindestens einem
weiteren gemeinsamen Zentrier- und Montageprofil zu einer Bewehrungsbügelgruppe mit
ausgerichteten Bewehrungsbügeln verschweißt sind und daß die Bewehrungsbügelgruppe
mit den statischen Betonstahlprofilen an vorgegebenen Stellen zu dem Bewehrungskorb
verbunden ist.
[0018] Durch die gemeinsamen Zentrier- und Montageprofile wird erreicht, daß die Bewehrungsprofile
des fertigen Bewehrungskorbes zueinander ausgerichtet bzw. zentriert sind und bleiben
und auch dem Modell des Statikers entsprechen, das dieser seinen Berechnungen zugrunde
gelegt hat.
[0019] Durch diese Maßnahmen wird weiterhin erreicht, daß die einzelnen Abschnitte der Bewehrungbügel
in definerten Ebenen verlaufen und beim Betonnieren der vorgegebenen Mindestabstand
der Betondeckung ohne weiteres eingehalten werden kann.
[0020] Überraschenderweise bilden die Zentrier- und Montageprofilen und die mit ihnen verschweißten
Bewehrungsbügel einen formstabilen Verbund, so daß es ohne weiteres möglich ist, die
noch nicht mit den statischen Betonstahlprofilen verbundenen erfindungsgemäßen Bewehrungskörbe
als vorgefertigte Baueinheiten zu den Baustellen zu tranportieren und erst dort mit
ihnen zu verbinden. Dies ist insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn die fertigen
Bewehrungskörbe Abmessungen aufweisen, die ohne Sondergenehmigung nicht auf der Straße
tranportiert werden dürfen. Die vorgefertigten Baueinheiten können ineinander geschachtelt
platzsparend gelagert und platzsparend transportiert werden.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Zentrier- und Montageprofile
außerhalb der Biegestellen mit den Bewehrungsbügeln verschweißt. Durch diese Maßnahmen
wird erreicht, daß das Biegen exakt und problemlos durchgeführt werden kann.
[0022] In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Bewehrungsbügel an vorgegebenen
Stellen mit den statischen Betonstahlprofilen verschweißt und/oder verdrahtet. Es
zeigte sich nämlich, daß es ohne Beeinträchtigung der baulichen Sicherheit nicht
mehr erforderlich ist, die Bewehrungsbügel an allen Stellen mit den statischen Betonstahlprofilen
zu verbinden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn an den Verbindungenstellen
der Verbindung durch Punktschweißen hergestellt ist.
[0023] Es zeigte sich, daß auch dann, wenn der erfindungsgemäße Bewehrungskorbnicht an
allen Stellen punktgeschweißt ist, er bei Belastungen seine ursprüngliche Form bzw.
Gestalt wieder annimmt, sofern seine Elastizitätsgrenze nicht überschritten wird.
[0024] In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung entsprechen die gegenseitigen
Abstände der Bügel durch die Baustatik vorgegebenen Abständen.
[0025] Dies ist erfindungsgemäß nur dadurch möglich, daß ein exaktes Einhalten der Bügelabstandsmaße
untereinander - so wie durch die Baustatik vorgegeben - gewährleistet ist. Hierbei
spielt es keine Rolle, ob die Bügelabstandsmaße untereinander wie vorgegeben differieren.
[0026] In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Bewehrungsbügelgruppen
mit statischen Betonstahlprofilen an vorgegebenen Stellen mit statischen Betonstahlprofilen
zu dem Bewehrungskorb verbunden.
[0027] Die genaue Fertigung der einzelnen Bügelgruppen und die genaue Vorgabe und Orientierung
der statischen Betonstahlprofile sowie die Ausrichtung der Bewehrungsbügelgruppen
zu ihnen sichern die genaue Fertigung von Bewehrungskörben mit kompliziertem Aufbau.
[0028] Erfindungsgemäß sind die Bewehrungsbügelgruppen an vorgegebenen Stellen mit den statischen
Betonstahlprofilen verschweißt und/oder verdrahtet.
[0029] In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist somit die Raumform des Bewehrungkorbes
durch die Geometrie der einzelnen Bewehrungsbügelgruppen, sowie durch die gegenseitige
Anordnung der Bewehrungsbügelgruppen zueinander bestimmt und durch die mit den Bewehrungsbügelgruppen
an den vorgegebenen Stellen verbundenen statischen Betonstahlprofile festgelegt.
[0030] Aufgrund der Maßhaltigkeit beim Fertigen der einzelnen Bewehrungsbügelgruppen ist
es nämlich ohne weiteres möglich, nach dem Baukastenprinzip aus einzelnen Bewehrungskörben
Gesamtkörbe aufzubauen, die mit den vorgegebenen Abmessungen übereinstimmen. Hierbei
kann es sich um beliebige geometrische Figuren handeln, wobei die einzelnen Bewehrungskörbe
für sich allein einfach herzustellen sind und - aneinandergefügt und/oder ineinander
verschachtelt - komplizierte Bewehrungseinheiten bilden.
[0031] Erfindungsgemäß sind auch in diesen Fällen die Bewehrungsbügelgruppen mit den statischen
Betonstahlprofilen an den vorgegebenen Stellen verschweißt und/oder verdrahtet.
[0032] Die Aufgabe ein Verfahren zum Herstellen des Bewehrungskorbes zu schaffen, wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß eine der Anzahl der Bewehrungsbügel entsprechende Anzahl von Betonstahl
profilen zueinander ausgerichtet wird, die zueinander ausgerichteten Betonstahlprofile
mit mindestens einem Zentrier- und Montageprofil im Bereich des Schlosses und außerhalb
dieses Bereiches mit mindestens einem weiteren Zentrier- und Montageprofil zu einer
ausgerichteten Profilgruppe verschweißt werden und daß die ausgerichteten Profilgruppen
unter Bildung der Bewehrungsbügel zu einer Bewehrungsbügelgruppe gebogen wird und
die Bewehrungsbügelgruppe mit den statischen Betonstahlprofilen zu dem Bewehrungskorb
verbunden werden.
[0033] Erfindungswesentlich ist, daß die Zentrier- und Montageprofile mit allen sich mit
ihnen kreuzenden Betonstahlprofilen einer zu bildenden Bewehrungsbügelgruppe verschweißt
werden, so daß während der Produktion, der Lagerung, des Transportes undd der Montage,
sowie beim Betonieren die Zentrierfähigkeit bis zum Erstarren des Betons gewährleistet
ist. Dies hat zwangsläufig zur Folge, daß die statischen Betonstahlprofile sich wie
vorgegeben innerhalb des Bewehrungssystems zentrieren.
[0034] Erfindungsgemäß werden die Bewehrungsbügel und die statischen Betonstahlprofile an
den vorgegebenen Stellen miteinander verschweißt oder verdrahtet.
[0035] Zum Herstellen von Bewehrungskörben von kompliziertem Aufbau bzw. komplizierter Geometrie
werden in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine der Anzahl der Bewehrungsbügel
jeder Bewehrungsbügelruppe und eine der Anzahl der Bewehrungsbügelgruppen entsprechende
Anzahl von Betonstahlprofilen unter Bildung der Gruppen ausgerichtet, wobei die zueinander
ausgerichteten Betonstahlprofile jeder Gruppe mit mindestens einem Zentrier-und Montageprofil
im Bereich des Schlosses und außerhalb dieses Bereiches mit mindestens einem weiteren
Zentrier- und Montageprofil zu der Gruppe verschweißt werden, die ausgerichteten
Profilgruppen unter Bildung der Bewehrungsbügel zu Bewehrungsbügelgruppen gebogen
werden, die Bewehrungsbügelgruppen zueinander ausgerichtet und mit statischen Betonstahlprofilen
zu dem Bewehrungskorb an den vorgegebenen Stellen verbunden werden.
[0036] Erfindungsgemäß werden die Bügelgruppen mit den statischen Betonstahlprofilen an
den vorgegebenen Stellen miteinander verschweißt oder verdrahtet.
[0037] Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungbeispielen erläutert.
[0038] Es zeigen:
Fig. 1a - 1f schematisch die Herstellung eines Bewehrungskorbes,
Fig. 1g das Detail X aus Figur 1 f,
Fig. 2 einen aus zwei Bewehrungsruppen aufgebauten Bewehrungskorb
Fig. 3 - 13 weitere Ausführungsbeispiele.
[0039] Die Figuren 1a bis 1f zeigen in einer perspektivischen Ansicht das Herstellen eines
Bewehrungskorbes 1 (Fig. 2).
[0040] Gemäß Figur 1a werden 7 Betonstahlprofile 2 parallel und in vorgegebenem Abstand
zueinander ausgerichtet.
[0041] Anschließend wird im vorderen Bereich das Zentrier- und Montageprofil 3 und im hinteren
Bereich das Zentrier - und Montageprofil 4 im rechten Winkel zu den Betonstahlprofilen
angeordnet, so daß sie sich rechtwinklig kreuzen.
[0042] An sämtlichen Kreuzungstellen 5 erfolgt durch Punktschweißen die Verbindung sämtlicher
Zentrier- und Montageprofile mit den Betonstahlprofilen.
[0043] Die über das Zentrier- und Montageprofil 3 vorstehenden Endabschnitte 6 der Betonstahlprofile
werden mit dem Zentrier- und Montageprofil 3 im ersten Biegetakt in eine Ebene parallel
zur Ebene der Betonstahlprofile in Fig. 1a U-förmig unter Bildung des einen Teil des
Schlosses 7 (Figur 1f und 1g) so gebogen, daß das Zentrier- und Montageprofil 3 auf
der Innenseite des U verläuft und die Stirnflächen 8 der Endabschnitte in Richtung
zum zweiten Zentrier- und Montageprofil 4 zeigen.
[0044] Anschließend werden die weiteren Biegetakte gemäß den Figuren1c bis 1f so durchgeführt,
daß die aus Figur 1f ersichtliche Bewehrungsbügelgruppe 9 unter Bildung des Schlosses
7 gebogen ist, deren Bewehrungsbügel mit 10 bezeichnet sind.
[0045] Die Fig. 1 g zeigt in vergrößerter Darstellung das Schloß eines Bewehrungsbügels
(Detail X aus Fig. 1 f).
[0046] Wesentlich ist, daß die beiden Zentrier- und Montageprofile auf der einen Seite der
Betonstahlprofile angeordnet sind (vgl. insbesondere Figur 1) und daß ihre Anordnung
so getroffen ist, daß sie außerhalb der Biegestellen verlaufen, so daß das Biegen
problemlos durchgeführt werden kann.
[0047] Die Figur 2 zeigt einen aus zwei Bewehrungsbügelgruppen 11 und 12 bestehenden Bewehrungskorb
13.
[0048] Die Bewehrungsbügelgruppe 11 besteht aus den beiden Zentrier- und Montageprofilen
14 und 15 und den Bewehrungsbügeln 16, die Bewehrungsbügelgruppe 12 aus den beiden
Zentrier- und Montageprofilen 17 und 18 und den Bewehrungsbügeln 19.
[0049] Die beiden Bewehrungsbügelgruppen 11 und 12 werden in vorgegebenem Abstand zueinander
angeordnet. Dann werden die statischen Betonstahlprofile 20 nach Vorgabe zu den beiden
Bewehrungsbügelgruppen angeordnet und an den vorgegebenen Berührungs- und Kreuzungsstellen
mit ihnen durch Punktschweißen unter Bildung des Bewehrungskorbes verbunden. Dies
kann in der Produktionsstätte oder auch erst an der Baustelle erfolgen.
[0050] Aus Figur 2 ist ohne weiteres ersichtlich, daß nach dem Baukastenprinzip Bewehrungskörbe
mit komplizierterem räumlichem Aufbau herstellbar sind.
[0051] Diese Bewehrungskörbe sind Typenkörbe und dienen der individuellen Vereinfachung
von statischen Bewehrungsvorkommnissen bei der Fertigung sowie der Montage.
[0052] Hierbei handelt es sich um batteriegeschweißte standsichere Bewehrungsbügel aus Betonstahl
nach DIN 488 ohne statische Trageeisen bei unterschiedlichen Stababständen und wechselnden
Stabdurchmessern.
[0053] Es werden Einzelelemente von 2,00 Meter Länge produziert, die aneinandergereiht individuell
auf jede Konstrunktionslänge gebracht werden können. Die Bügelabstände sind von 9cm
Stababstand steigend um jeweils 11 cm produzierbar.
[0054] Die jeweiligen Elemente sind in den Durchmessern 8 mm bis 12 mm lieferbar (auch wechselnde
Stabdurchmessser).
[0055] Es wird grundsätzlich Werkstoff nach DIN 488 verwendet.
[0056] Die Biegerollenradien sind nach DIN 1045 gewählt.
[0057] Die FE-Baustahl-Typenkörbe sind dadurch gekennzeichnet, daß exakt den statisch erforderlichen
Angaben vorgefertigte, batteriegeschweißte standsichere Bügelelemente als fertige
Montageeinheit zu beziehen sind.
[0058] Es werden erhebliche Produktions- und Montagekosten bei diesem Verfahren gegenüber
der herkömmlichen Produktions- und Monmtageart eingespart.
[0059] Die FE-Baustahl-Typenkörbe sind in fast allen Bewehrungsvorkommnissen des Hoch-
und Tiefbaus einsetzbar und somit für alle Bauunternehmen verwendbar.
[0060] In den weiteren Figuren 3 bis 13 sind Anwendungsbeispiele dargestellt.
[0061] Die Fig. 3 ist eine Übersichtszeichnung der weiteren Figuren 4 bis 13.
Form 1a aus Fig. 3 ist in der Figur 4 dargestellt und kommt zum Einsatz für Säulen,
Unterzüge, Überzüge, Fundamente usw.
Form 1b aus Fig. 3 ist in Fig. 5 dargestellt und kommt zum Einsatz für Säulen, Unterzüge,
Überzüge, Fundamente usw.
Form 2 aus Fig. 3 ist in Fig. 6 dargestellt und kommt zum Einsatz für Säulen, Unterzüge,
Überzüge, Fundamente usw.
Form 3 aus Fig. 3 ist in Fig. 7 dargestellt und kommt zum Einsatz für Unterzüge, Kragplattenbewehrung,
Anschlußbewehrung, Eckausbildung usw
Form 4 aus Fig. 3 ist in Fig. 8 dargestellt und kommt zum Einsatz für Anschlußbewehrung,
Wände, Säulen usw.
Form 5 und 5a aus Fig. 3 ist in Fig. 9 und 10 dargestellt und kommt zum Einsatz für
mehrschnittige Säulen, Unterzüge usw. einachsig.
Form 6 aus Fig. 3 ist in Fig.11 dargestellt und kommt zum Einsatz für mehrschnitte
Säulen, Unterzüge usw. zweiachsig.
Form 7 aus Fig. 3 ist in Fig. 12 dargestellt und kommt zum Einsatz für Anschlußbewehrung,
Wände, Treppenbewehrung usw.
Form 8 aus Fig. 3 ist in Fig. 13 dargestellt und kommt zum Einsatz für Flächenbewehrung
für Wände, Platten usw.
[0062] Die Biegerollenradien werden nach DIN 1045 eingehalten.
[0063] Durch den Einsatz dieser Bauelemente werden erhebliche Produktionskosten /Montagekosten
und Produktionszeiten eingespart.
[0064] Die erforderlichen statischen Bewehrungen brauchen nicht so stark befestigt zu werden,
da die Bügelkörbe, ähnlich wie eine Baustahlgewebematte biegesteif sind.
[0065] Die Maßhaltigkeit der Bügelkörbe ist größer. Die Tranportfähigkeit vorgefertigter
Bauteile is hervorragend (d.h. Vorfertigung an anderer, überdachter Stelle , d.h.
kontinuierlichere Baustellenauslastung, Ausnutzung von Schlechtwetterperioden).
[0066] Die FE-Baustahl-Typenkörbe dienen der Vereinfachung von stat ischen Bewehrungsvorkommnisssn
innerhalb des Hoch- und Tiefbaus.
[0067] FE-Baustahl Typenkörbe sind vormontierte Bewehrungsbügelelemente, standsicher ohne
statische Trageeisen in allen Konstruktionslängen (Baukastasystem) bei unterschiedlichen
Stababständen und wechselnden Stabdurchmessern.
[0068] Stababstände von 9 bis 30 cm in Abstufungen von je 1 cm sind möglich. Stabdurchmesser
von 8 - 12 cm sind im Lieferprogramm.
[0069] FE-Baustahl- Typenkörbe können in fast allen Bewehrungvorkommnissen eingessetzt
werden, wo Stabdurchmeseer von 8 bis 12 mmm verlangt werden.
1.) Bewehrungskorb aus Betonstahl für den Hoch- und/oder den Tiefbau, der Bewehrungsbügel
und statische Betonstahlprofile aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewehrungsprofile (2) Bereich des Schlosses (7) mit mindestens einem gemeinsamen
Zentrier- und Montageprofil (3) und außerhalb dieses Bereiches mit mindestens einem
weiteren gemeinsamen Zentrier- und Montageprofil (4) zu einer Bewehrungsbügelgruppe
(9) mit ausgerichteten Bewehrungsbügeln (10) verschweißt sind und daß die Bewehrungsbügelgruppe
mit den statischen Betonstahlprofilen (20) an vorgegebenen Stellen zu dem Bewehrungskorb
(1) verbunden ist.
2.) Bewehrungskorb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet daß
die Zentrier- und Montageprofile außerhalb der Biegestellen mit den Bewehrungsbügeln
verschweißt sind.
3.) Bewehrungskorb nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewehrungsbügel an vorgegebenen Stellen mit den statischen Betonstahlprofilen
verschweißt oder verdrahtet sind.
4.) Bewehrungskorb nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenseitigen Abstände der Bügel durch die Baustatik vorgegeben sind.
5.) Bewehrungskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Bewehrungsbügelgruppen mit statischen Betonstahlprofilen an vorgegebenen Stellen
mit statischen Betonstahlprofilen zu dem Bewehrungskorb verbunden sind.
6.) Bewehrungskorb nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewehrungsbügelgruppen außerhalb der Biegestellen mit den statischen Betonstahlprofilen
verbunden sind.
7.) Bewehrungskorb nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewehrungsbügelgruppen an vorgegebenen Stellen mit den statischen Betonstahlprofilen
verschweißt oder verdrahtet sind.
8.) Bewehrungskorb nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Raumform des Bewehrungkorbes durch die Geometrie der einzelnen Bewehrungsbügelgruppen
sowie durch die gegenseitige Anordnung der Bewehrungsbügelgruppen zueinander bestimmt
und durch die mit den Bewehrungsbügelgruppen an den vorgegebenen Stellen verbundenen
statischen Betonstahlprofile festgelegt ist.
9.) Bewehrungskorb nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewehrungsbügelgruppen mit den statischen Betonstahlprofilen an den vorgegebenen
Stellen verschweißt und/oder verdrahtet sind.
10.) Verfahren zum Herstellen des Bewehrungskorbes nach einem der Ansprüche 1 bis
3
dadurch gekennzeichnet, daß
eine der Anzahl der Bewehrungsbügel entsprechende Anzahl von Betonstahlprofilen zueinander
ausgerichtet wird, die zueinander ausgerichteten Betonstahlprofile mit mindestens
einem Zentrier- und Montageprofil im Bereich des Schlosses und außerhalb dieses Bereiches
mit mindestens einem weiteren Zentrier- und Montageprofil zu einer ausgerichteten
Profilgruppe verschweißt werden, die ausgerichtete Profilgruppe unter gemeinsamer
Bildung der Bewehrungsbügel zu einer Bewehrungsbügelgruppe gebogen wird und die Bewehrungsbügelgruppe
mit den statischen Betonstahlprofilen zu dem Bewehrungskorb verbunden werden.
11.) Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewehrungsbügel und die statischen Betonstahlprofile an den vorgegebenen Stellen
miteinander verschweißt oder verdrahtet werden.
13.) Verfahren zum Herstellen des Bewehrungskorbes nach einem der Ansprüche 5, 6 oder
7
dadurch gekennzeichnet, daß
eine der Anzahl der Bewehrungsbügel jeder Bewehrungsbügelgruppe und eine der Anzahl
der Bewehrungsbügelgruppen entsprechende Anzahl von Betonstahlprofilen unter Bildung
der Gruppen ausgerichtet werden, die zueinander ausgerichteten Betonstahlprofile
jeder Gruppe mit mindestens einem Zentrier- und Montageprofil im Bereich des Schlosses
und außerhalb dieses Bereiches mit mindestens einem weiteren Zentrier- und Montageprofil
zu einer Profilgruppe verschweißt werden, die ausgerichteten Profilgruppen unter
Bildung der Bewehrungsbügel zu Bewehrungsbügelgruppen gebogen werden, die Bewehrungsbügelgruppen
zueinander ausgerichtet und mit statischen Betonstahlprofilen zu dem Bewehrungskorb
an den vorgegebenen Stellen verbunden werden.
13.) Verfahren nach Anspruch 12,
dadruch gkennzeichnet, daß
die Bügelgruppen mit den statischen Betonstahlprofilen an den vorgegebenen Stellen
miteinander verschweißt oder verdrahtet werden.