[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Präsentation von Warenschau- und/oder
Warenverkaufspackungen, Einzelgegenständen oder dergleichen.
[0002] Zur Förderung des Verkaufs von Gegenständen aller Art ist es vorteilhaft, diese in
geeigneter Weise zur Schau zu stellen, so daß ein für einen eventuellen Kauf in Betracht
kommendes Publikum aufmerksam gemacht und zu einem eventuellen Erwerb bewogen wird.
Im Hinblick auf die nach Größe, Form und Aussehen gegebene Vielgestaltigkeit von Gegenständen,
wie auch unter Berücksichtigung der sich diesbezüglich oft in sehr kurzer Zeit stark
wechselnden Voraussetzungen, kommt es aber nicht nur darauf an, eine optisch anspruchsvolle
und eindrucksvolle Präsentation der Gegenstände zu realisieren, diese vielmehr auch
mit einem vertretbaren wirtschaftlichen und insbesondere technischen Aufwand in bestmöglicher
Weise zu erreichen.
[0003] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zur Präsentation von Warenschau- und/oder
Warenverkaufspackungen, Einzelgegenständen oder dergleichen erreicht, die gemäß der
Erfindung gekennzeichnet ist durch zwei Elemente, von denen das eine als im wesentliche
U-profilförmiges vorn und hinten offenes Gehäuse und das andere als in das Gehäuse
einsetzbarer Warenträger, Einlegeboden oder dergleichen ausgebildet ist, wobei das
Gehäuse eine obere Deckplatte und an diese anschließende Seitenwände sowie an das
untere Ende der Seitenwände anschließende einwärts gerichtete Standstreifen und der
als Platte mit einer angenähert der lichten Breite des Gehäuse entsprechenden Breite
und einer zumindest angenähert der Tiefe des Gehäuses entsprechenden Länge ausgebildete
Warenträger eine hintere Aufkantung nach oben und eine vordere etwa U-profilförmige
Abkantung nach unten aufweist.
[0004] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bildet das Gehäuse einen zwar einfachen, bei
entsprechender Dimensionierung jedoch hinreichend stabilen Schutz für die in ihm untergebrachten
Gegenstände gegen Beschädigung sowie gegen Verschmutzung etwa durch Staub, läßt andererseits
aber infolge seiner völlig offenen Frontpartie eine eingehende und uneingeschränkte
Inaugenscheinnahme der im Gehäuse untergebrachten Gegenstände zu. Andererseits erlaubt
es der Warenträger, je nach Art und Ausbildung der zu präsentierenden Gegenstände
eine mehr oder weniger große Anzahl derselben auf ihm einzuordnen und ihn zusammen
mit den Gegenständen im Gehäuse unterzubringen oder auch nachträglich auf den bereits
im Gehäuse untergebrachten Warenträger eine entsprechende Anzahl von Gegenständen
anzuordnen. Ebenso läßt sich der Warenträger samt auf ihm angeordneter Gegenstände
aber auch ausserhalb des Gehäuses, z.B. in einem Regal oder dergleichen aufstellen.
[0005] Gehäuse und Warenträger können sowohl aus dem gleichen als auch aus verschiedenem
Material hergestellt sein. Desgleichen können das Gehäuse und der Warenträger je
aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. Vorteilhaft wird nach einem Vorschlag der
Erfindung jedoch sowohl das Gehäuse wie auch der Warenträger einstückig geformt, wofür
sich verschiedene Materialien, vor allem Kunststoffe, insbesondere duroplastische
Kunststoffe, vorteilhaft eignen. Das verwendete Material kann sowohl opak wie auch
transparent und mit unterschiedlichen Oberflächen, also glänzend oder auch matt sowie
rauh oder glatt ausgebildet sein, wobei für das Gehäuse und den Warenträger eine unterschiedliche
Ausbildung vorgesehen sein kann. Für den Fall, daß diese je aus mehreren Teilen zusammengesetzt
sein sollten, können einzelne Teile von Gehäuse und/oder Warenträger auch unterschiedlich
ausgebildet sein.
[0006] Eine technisch besonders einfach realisierbare und kostengünstige Ausführungsform
von Gehäuse und Warenträger ergibt sich, wenn diese mit völlig planen Flächen und
mit an allen Stellen gleicher Dicke ausgebildet werden, wobei zu Vermeidung von Kratzern
an den Aufstellunterlagen wie auch zur Vermeidung von Verletzungen beim Handhaben
der Vorrichtung bzw. von deren Teilen die Übergänge der winklig miteinander verbundenen
Flächen zweckmäßig mehr oder weniger stark abgerundet werden, was sich auch für die
freien Enden der Flächen empfiehlt.
[0007] Je nachdem, ob es sich bei den zu präsentierenden Gegenständen, seien es Einzelgegenstände
oder auch Warenschau- und/oder Warenverkaufspackungen, um flache scheibenförmige oder
andersartig geformte bzw. gestaltete Gegenstände handelt, und je nachdem, in welcher
Anzahl und Anordnung diese Gegenstände auf dem Warenträger bzw. auf diesem im Gehäuse
angeordnet und präsentiert werden sollen, wird die hintere Aufkantung des Warenträgers
entsprechend hoch ausgebildet. Für den Fall der Anordnung von scheibenförmigen Gegenständen
bzw. Packungen parallel zu dieser Aufkantung wird letztere zeckmäßig so groß ausgebildet,
daß sie zumindest angenähert der lichten Höhe des Gehäuses entspricht.
[0008] Durch die vordere Abkantung des Warenträgers nach unten nimmt dessen Platte im Gebrauchszustand
eine leicht nach hinten geneigte Lage ein. Wird der Winkel zwischen Platte und hinterer
Aufkantung mit 90°C festgelegt, so nimmt auch die Aufkantung eine leicht nach hinten
geneigte Lage ein, was bei Anordnung von scheibenförmigen Gegenständen bzw. Packungen
parallel zur Aufkantung auch diesen eine leicht nach hinten geneigte Lage vermittelt,
so daß diese gegen unbeabsichtigtes Herausfallen nach vorn hinreichend gesichert
sind. Davon abweichend kann der Winkel zwischen Platte und hinterer Aufkantung aber
auch größer oder kleiner als 90°C ausgebildet werden, wenn dafür entsprechende Voraussetzungen
gegeben sind.
[0009] Die zweifache vordere U-förmige Abkantung des Warenträgers wird zweckmäßig so vorgenommen,
daß die gedachte Verlängerung des freien Schenkels die durch die Platte und die hintere
Aufkantung gebildeten Kante tangiert. Dadurch wird erreicht, daß im Gebrauchszustand
des Warenträgers der freie Schenkel der vorderen Abkantung ganz flach bzw. eben auf
seiner Unterlage aufliegt. Dazu kann in verschiedener Weise verfahren werden, beispielsweise
so, daß die Abkantung zwischen der Platte und der im wesentlichen vertikal gerichteten
vorderen Blende unter einem rechten Winkel und die Abkantung zwischen der Blende und
dem freien Schenkel unter einem entsprechend kleineren Winkel erfolgt. Die vordere
Blende nimmt dabei im Gebrauchszustand des Warenträgers eine leicht nach hinten geneigte
Lage ein. Abweichend hiervon kann auch vorgesehen werden, die Abkantung so vorzunehmen,
daß die vordere Blende im Gebrauchszustand des Warenträgers eine genau vertikale
Lage einnimmt, wobei der Winkel zwischen Platte und Blende entsprechend kleiner als
90°C gewählt und der Abkantwinkel zwischen Blende und freiem Schenkel als rechter
Winkel ausgebildet wird.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich in vorteilhafter Weise zum Übereinanderstapeln
mehrerer Vorrichtungen, wofür eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten gegeben
ist. Um eine sichere Verbindung zwischen den einzelnen Vorrichtungen zu erzielen,
werden nach einem Vorschlag der Erfindung die Eck- bzw. Endbereiche der Deckplatte
und der Standstreifen des Gehäuses mit deckungsgleich angeordneten Verbindungslöchern
versehen, in die dann entsprechend ausgebildete Verbindungsstifte eingesetzt werden,
oder es kann eine Verschraubung mittels Schrauben und Muttern vorgenommen werden.
[0011] Die in den Standstreifen angeordneten Verbindungslöcher können in Verbindung mit
im freien Schenkel der vorderen Abkantung des Warenträgers ausgebildeten weiteren
Verbindungslöchern und der Verwendung von geeigneten Verbindungsmitteln dazu benutzt
werden, eine sichere Halterung des Warenträgers im Gehäuse zu bewerkstelligen.
[0012] Um ein rutschfestes und kratzfreies Aufstellen der Gehäuse auf Unterlagen wie Tischen,
Theken, Regalen oder dergleichen zu ermöglichen, sieht die Erfindung vor, in die
Verbindungslöcher der Standstreifen der Gehäuse bzw. bei mehreren übereinander gestapelten
Gehäusen des untersten Gehäuses stopfenartige Füße oder dergleichen aus Gummi, Kunststoff
oder dergleichen von unten her einzusetzen. Diese Füße werden dabei so ausgebildet,
daß sie mit ihrem Schaft über die Standstreifen nach oben überstehen und in die Verbindungslöcher
des freien Schenkels des Warenträgers genügend weit hineinragen, um letzteren sicher
an Ort und Stelle zu halten.
[0013] Die hintere Aufkantung des Warenträgers kann nach einem Vorschlag der Erfindung vorteilhaft
dazu benutzt werden, auf diese nach dem Einsetzen des Warenträgers in das Gehäuse
einen Plakataufstecker aufzubringen, der beispielsweise mit Informationen über die
in der Vorrichtung präsentierten Gegenstände versehen sein kann, beispielsweise durch
Be drucken oder mittels entsprechend gestalteten Aufklebern. In entsprechender Weise
kann auch die vordere Blende des Warenträgers für Informationen benutzt werden, beispielsweise
durch Bedrucken oder Verwendung von geeigneten, insbesondere selbstklebenden Etiketten.
Darüberhinaus können bei Verwendung geeigneter Materialien selbstverständlich alle
Flächen des Gehäuses und des Warenträgers der erfindungsgemäßen Vorrichtung für die
Aufnahme von Informationen, insbesondere über die präsentierten Gegenstände, verwendet
werden, wobei alle bekannten Techniken anwendbar sind.
[0014] Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel gezeigt und wird
im folgenden erläutert.
[0015] Es zeigen:
Figur 1 in verkleinerter perspektivischer Darstellung und in Einzelansicht das Gehäuse
der neuerungsgemäßen Präsentationsvorrichtung,
Figur 2 in entsprechender Weise den Warenträger,
Figur 3 in Ausschnitten die Vorgehensweise beim Verbinden der Vorrichtungsteile,
Figuren 4 bis 6 in stark verkleinertem Maßstab verschiedene Beispiele für das Stapeln
mehrerer Vorrichtungen,
Figur 7 in gleicher Weise einen mit Gegenständen bestückten Warenträger für die Aufstellung
außerhalb des Gehäuses auf einer Unterlage,
Figur 8 die Anbringung eines Plakataufsteckers und
Figur 9 in etwas größerem Maßstab in einem Ausschnitt die Blende eines Warenträgers
mit auf dieser angebrachter Selbstklebetikette.
[0016] Das hier einstücktig ausgebildete Gehäuse 1 weist die ebene obere Deckplatte 2, die
vertikalen ebenen Seitenwände 3, sowie die zur Deckplatte 2 parallelen ebenen einwärts
gerichteten Standstreifen 4 auf. Deckplatte, Seitenwände und Standstreifen gehen
mittels der leichten Rundungen 5 ineinander über. In den Eckbereichen der Deckplatte
2 sowie in den Endbereichen der Standstreifen 4 sind die Verbindungslöcher 6 ausgebildet.
Höhe, Breite und Tiefe des Gehäuses 1 sowie die Dicke der Deckplatte 2, der Seitenwände
3 und der Standstreifen 4 werden den Erfordernissen entsprechend ausgeführt, wobei
die Dicke der flächigen Teile zweckmäßig überall gleichgroß bemessen wird, ebenso
aber auch unterschiedlich ausgeführt werden könnte.
[0017] Entsprechendes gilt auch in Bezug auf den Warenträger 7 der Figur 2, der die ebene
Platte 8, die hintere Aufkantung 9 und die vordere U-förmige Abkantung 10 mit Blende
11 und freiem Schenkel 12 aufweist. Platte 8 und hintere Aufkantung 9 bzw. Blende
11 sind in einem Winkel von 90°C zueinander angeordnet, wogegen der Winkel zwischen
Blende 11 und freiem Schenkel 12 weniger als 90°C beträgt und gerade so gewählt ist,
daß die gedachte Verlängerung 13 des freien Schenkels 12 die durch die Platte 8 und
die hintere Aufkantung 9 gebildete Kante 14 tangiert. Der freie Schenkel 12 ist mit
den Verbindungslöchern 6 versehen, deren Abstand so bemessen und deren Anordnung so
getroffen ist, daß sie beim Einschieben des Warenträgers 7 in das Gehäuse 1 mit den
vorderen Verbindungslöchern 6 der beiden Standstreifen 4 deckungsgleich sind.
[0018] Die Höhe der hinteren Aufkantung 9 und der Blende 11 sowie die Breite des freien
Schenkels 12 können von Fall zu Fall festgelegt werden und werden stets so gewählt,
daß entsprechend den zu präsentierenden Gegenständen die dafür geeignetste Ausführungsform
der Vorrichtungsform sichergestellt ist. Der Warenträger 7 ist ebenso wie das Gehäuse
1 wiederum einstückig geformt, könnte selbstverständlich aber ebenfalls aus mehreren,
gebenenfalls aus unterschiedlichen Materialien bestehenden, Teilen zusammengesetzt
sein.
[0019] Gemäß Figur 3a ist - wie durch den Pfeil 17 angedeutet - in den Standstreifen 4 des
Gehäuses 1 von unten her der beispielsweise aus Gummi, Kunststoff oder dergleichen
hergestellte Fuß 15 in das Verbindungsloch 6 eingesetzt, wobei der Schaft 16 nach
oben über den Standstreifen 4 übersteht. Der Schaft 16 wird, wie durch den Pfeil 18
angedeutet, von unten in das nicht gezeigte Verbindungsloch 6 des freien Schenkels
12 des Warenträgers 7 eingeführt. Entsprechendes gilt auch für den nicht gezeigten
rechten Teil von Gehäuse 1 und Warenträger 7, so daß diese Teile hinreichend sicher
miteinander verbunden sind. Für die Füße 15 kann grundsätzlich wahlweise vorgesehen
werden, diese in die Verbindungslöcher einzudrücken, oder aber in die Verbindungslöcher
einzuschrauben.
[0020] Zum Verbinden zweier übereinander gestapelter Gehäuse 1 werden zunächst - wie in
Fig. 3b durch den Pfeil 21 angedeutet - von oben in die Verbindungslöcher 6 der Deckplatte
2 des unteren Gehäuses 1a die etwa in ihrer Mitte mit dem Ringkragen 19 versehenen
Verbindungsstifte 20 eingesteckt. Daraufhin wird das obere Gehäuse 1b - wie in Fig.
3c durch den Pfeil 22 wiederum angedeutet - durch Einführen des überstehenden oberen
Teils 20a der Verbindungstifte 20 in die Verbindungslöcher 6 auf das untere Gehäuse
1, aufgesetzt, wodurch diese gegen seitliches Verrutschen relativ zueinander gesichert
sind. Der obere Teil 20a der Verbindungsstifte 20 ist dabei so lang ausgebildet,
daß die Verbindungsstifte 20 - wie in Figur 3d gezeigt - nach dem Aufsetzen des Gehäuses
1b auf das Gehäuse 1a noch über die Standstreifen 4 überstehen und beim Einsetzen
des Warenträgers 7b von unten in die nicht gezeigten Verbindungslöcher 6 des freien
Schenkels 12 eingreifen, so daß nunmehr die Gehäuse 1a und 1b und zusätzlich auch
noch der Warenträger 7b gegen seitliches Verschieben gesichert miteinander verbunden
sind.
[0021] Nach Figur 4 sind drei Gehäuse 1a, 1b und 1c deckungsgleich übereinander angeordnet.
In den Gehäusen sind die Warenträger 7a, 7b und 7c untergebracht, die in zwei nebeneinander
angeordneten Reihen je mehrere hintereinander angeordnete Schau- bzw. Verkaufspackungen
in vertikaler Anordnung und parallel zur Vorderfront der Gehäuse aufweisen. Die Verbindung
der Gehäuse und der Warenträger ist dabei so wie in Verbindung mit Figur 3 beschrieben
vorgenommen, d.h. das unterste Gehäuse 1a, steht auf den Füßen 15, durch deren Schaft
16 der Warenträger 7a gehalten ist, wogegen die Verbindung zwischen den Gehäusen 1a
und 1b bzw. 1b und 1c mittels Verbindungsstiften 20 vorgenommen ist, die gleichzeitig
auch die Verbindung mit den Warenträgern 7b und 7c herstellen.
[0022] Im Unterschied zu Figur 4 sind nach Figur 5 nur zwei der drei Gehäuse übereinander
und ist das dritte Gehäuse daneben angeordnet, wobei dieses selbstverständlich auch
an der anderen Seite plaziert sein könnte.
[0023] Eine weitere Möglichkeit der Anordnung und gegenseitigen Verbindung von Gehäusen
miteinander zeigt die Figur 6, nämlich eine brückenförmige Anordnung.
[0024] Anstatt, wie in den Figuren 4 bis 6 gezeigt, nur je drei Gehäuse miteinander zu verbinden,
könnte auch eine wesentlich größere Anzahl von Gehäusen in der gezeigten Art und
Weise miteinander verbunden werden. Ebenso könnte eine beliebige Anzahl von erfindungsgemäßen
Vorrichtungen aber auch noch auf vielfache andere Art und Weise angeordnet und miteinander
verbunden werden. Beispielsweise könnten nebeneinander mehrere Säulen aus jeweils
mehreren übereinander angeordneten Vorrichtungen vorgesehen werden oder könnte die
Anordnung gemäß Figur 6 nach der Seite und auch nach oben durch eine gleichsam wabenförmige
Anordnung fortgesetzt werden. Ebenso könnten beispielsweise vier in Abständen in
quadratischer Verteilung angeordnete Vorrichtungen je mit einem Eckbereich mit einem
Eckbereich einer darüber angeordneten weiteren Vorrichtung verbunden sein.
[0025] Beispielhaft ist auch die gezeigte Anordnung der auf den Warenträgern angeordneten
Packungen zu verstehen. Anstatt zu zweit nebeneinander könnte selbstverständlich auch
eine einzige entsprechend längere Packung vorgesehen werden. Ebenso könnten die Packungen
auch liegend oder um 90°C gedreht, also nicht parallel zur Front der Gehäuse sondern
senkrecht zu diesen angeordnet werden. Je nach Art, Größe und Gestalt der zu präsentierenden
Gegenstände könnte für die Vorrichtungen auch eine in der Draufsicht quadratische
Form oder aber sowohl eine quadratische wie auch eine rechteckige Form Verwendung
finden.
[0026] Ein Beispiel für die Möglichkeit der Präsentation von Gegenständen auf einem Warenträger
7 außerhalb eines Gehäuses zeigt die Figur 7. Anstelle der aufrechtstehenden Anordnung
der scheibenförmigen Packungen könnte auch hier eine liegende Anordnung vorgesehen
werden, eine Anordnung senkrecht zu der Blende 11 im wesentlichen jedoch nur dann,
wenn der Warenträger 7 noch mit einer seitlichen Begrenzung versehen würde.
[0027] In den Figuren 4 bis 6 ist die oberste Vorrichtung je mit einem Informationsträger,
beispielsweise in Form eines doppelseitig bedruckten Plakataufsteckers 23, versehen.
Wie aus den Figuren 7 und insbesondere 8 ersichtlich, sind diese Plakataufstecker
23 mit ihrem in nicht gezeigter Weise doppelwandig ausgebildeten unteren Ende auf
die hintere Aufkantung 9 der Warenträger 7 aufgesteckt. Selbstverständlich könnten
die Plakatauftecker 23 anstatt der gezeigten vierkantigen Form auch eine vielgestaltige
andere Kontur aufweisen.
[0028] Wie Figur 9 zeigt kann die Blende 11 der Warenträger 7 durch Aufbringen eines Selbstklebeetiketts
24 in der gezeigten oder auch in einer anderen Form und Größe ebenfalls dazu genutzt
werden, Informationen - sei es für einen möglichen Kaufinteressenten oder aber für
eigene Zwecke - zu vermitteln.
[0029] Wie ohne weiteres zu erkennen ist, bestehen vielerlei Möglichkeiten der Gestaltung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Beispielsweise ist es ohne weiteres denkbar, Gehäuse
und Warenträger unter Beachtung der erforderlichen Stabilität anstatt mit völlig geschlossenen
Flächen auch mit durchbrochenen, beispielsweise mit Belüftungsschlitzen oder mit ornamentalen
Aussparungen versehenen, Flächen auszubilden. Ebenso ist es nicht in jedem Fall zwingend
notwendig, alle Flächen völlig plan zu gestalten, vielmehr könnte ein Teil der Flächen
auch gewölbt ausgebildet werden, beispielsweise die Seitenwände der Gehäuse oder die
Blende der Warenträger. Desgleichen wäre es für eine sichere Auflage und Befestigung
des Warenträgers - wiederum unter gebührender Beachtung der erforderlichen Stabilität
und Festigkeit - in vielen Fällen auch ausreichend, anstelle von sich über die gesamte
Tiefe des Gehäuses erstreckenden Standstreifen nur im vorderen und hinteren Bereich
des Gehäuses entsprechende Abschnitte vorzusehen, was unter anderem auch für den freien
Schenkel des Warenträges zutrifft.
1. Vorrichtung zur Präsentation von Warenschau- und/oder Warenverkaufspackungen, Einzelgegenstände
oder dergleichen, gekennzeichnet durch zwei Elemente, von denen das eine als im wesentlichen
U-profilförmiges vorn und hinten offenes Gehäuse (1) und das andere als in das Gehäuse
einsetzbarer Warenträger, Einlegeboden oder dergleichen (7) ausgebildet ist, wobei
das Gehäuse (1) eine obere Deckplatte (2) und an diese anschließende Seitenwände (3)
sowie an das untere Ende der Seitenwände anschließende einwärts gerichtete Standstreifen
(4) und der als Platte (8) mit einer angenähert der lichten Breite des Gehäuses entsprechenden
Breite und einer zumindest angenähert der Tiefe des Gehäuses entsprechenden Länge
ausgebildete Warenträger (7) eine hintere Aufkantung (9) nach oben und eine vordere
etwa U-profilförmige Abkantung (10) nach unten aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und/oder der Warenträger (7) einstückig geformt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und/oder der Warenträger (7) aus Kunststoff hergestellt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und/oder der Warenträger (7) aus einem duroplastischen Kunststoff
hergestellt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und/oder der Warenträger (7) aus einem transparenten Kunststoff
hergestellt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle Flächen des Gehäuses (1) und/oder des Warenträgers (7) in sich eben sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen des Gehäuses (1) und/oder des Warenträgers (7) längs ihrer Kanten
mittels Rundungen (5) ineinander übergehen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Aufkantung (9) des Warenträgers (7) rechtwinklig zur Platte (8)
ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der hinteren Aufkantung (9) zumindest angenähert der lichten Höhe des
Gehäuses (1) entspricht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (12) der vorderen Abkantung (10) des Warenträgers (7) so
ausgebildet und angeordnet ist, daß seine gedachte Verlängerung (13) die von der Platte
(8) mit der hinteren Aufkantung gebildete Kante (14) zumindest angenähert tangiert.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem freien Schenkel (12) und der Stirnfläche (11) der vorderen
Abkantung (10) des Warenträgers (7) gebildete Winkel zumindest angenähert 90°C beträgt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn zeichnet, daß der zwischen der hinteren Aufkantung (9) und der gedachten Verlängerung (13)
des freien Schenkels (12) der vorderen Abkantung (10) des Warenträgers (7) gebildete
Winkel zumindest angenähert 90°C beträgt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (2) und die Standstreifen (4) des Gehäuses (1) zur stapelbaren
Verbindung mit weiteren Gehäusen (1) in ihren Eck- bzw. Endbereichen mit deckungsgleich
angeordneten Verbindungslöchern (6) versehen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (12) der vorderen Abkantung (10) des Warenträgers (7) in
seinen seitlichen Endbereichen mit Verbindungslöchern (6) versehen ist, deren gegenseitiger
Abstand mit dem gegenseitigen Abstand zwischen den vorderen und/oder hinteren Verbindungslöchern
(6) der Standstreifen (4) des Gehäuses (1) übereinstimmt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur gegenseitigen Verbindung von Gehäusen (1) miteinander stopfenförmige,
etwa in ihrer Mitte mit einem Ringkragen (19) versehene Steckverbinder (20) aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenseitigen Verbindung von Gehäusen (1) miteinander Schrauben und Muttern
vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit in die Verbindungslöcher (6) der Standstreifen (4) des Gehäuses (1)
einsteck- oder einschraubbaren kratz- und rutschfesten Füßen oder dergleichen (15)
versehen ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit auf die hintere Aufkantung (9) des Warenträgers (7) aufsteckbaren doppelwandigen
Plakataufsteckern (23) versehen ist.