(19)
(11) EP 0 395 777 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.11.1990  Patentblatt  1990/45

(21) Anmeldenummer: 89107972.5

(22) Anmeldetag:  03.05.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E06B 1/62
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(71) Anmelder: ALCO-Systeme GmbH
D-48163 Münster (DE)

(72) Erfinder:
  • Bisping, Franz
    D-4400 Münster (DE)

(74) Vertreter: Habbel, Hans-Georg, Dipl.-Ing. 
Postfach 34 29
D-48019 Münster
D-48019 Münster (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Anordnung zum Verhindern von Taupunktunterschreitungen im Bereich von Fensteranschlüssen


    (57) Bei den bekannten Bauweisen und insbesondere bei der Altbausanierung tritt das Problem auf, daß im Bereich des Anschlusses von Fenster und Türen die Taupunktisotherme nicht in den Fensterrahmen (7) geführt wird, sondern im Bereich des Innenklimas aus den Materialien austritt, so daß es damit zu einem Abriß des Verlaufes der Taupunktisotherme kommt.
    Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird vorge­schlagen, daß der Verlauf der im Bereich der statischen Schichtzone (1) bzw. der monolitischen Wand durch die Wärmedämmzone (2) verlaufenden Taupunktisotherme des Raumklimas ohne Abriß bzw. Unterbrechung in den Fensterrahmen (7) ge­führt wird.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.

    [0002] Bei der sogenannten geschichteten Bauweise von Ge­bäuden besteht die Gebäudewand im wesentlichen aus der statischen Schichtzone aus unterschiedlichen Materialien, einer vor dieser Schicht angeordneten Wärmedämmzone, beispielsweise aus Mineralfasern, und einer im Abstand vor der Wärmedämmzone angeordneten Wetterschutzzone. Bei den Umgebungsbedingungen, die nach den technischen Regeln für innen und außen an­genommen werden müssen, liegt die sogenannte Tau­punktisotherme innerhalb der Wärmedämmzone und ver­läuft oberflächenparallel zur statischen Schicht­zone. Dieser Verlauf zeigt an, daß keine Wärmbrücke vorhanden ist und die Ebene zeigt, daß es nicht zu Taupunktunterschreitungen kommt.

    [0003] Probleme mit Taupunktunterschreitungen treten aber bei diesem bekannten Bauverfahren und teilweise auch bei monolitischer Bauweise im Bereich des Anschlus­ses von Fenstern und Türen auf, da aufgrund der An­schlußsituation die Taupunktisotherme nicht in den Fensterrahmen geführt wird, sondern im Bereich des Innenklimas aus den Materialien austritt und es da­mit zu einem Abriß des Verlaufes der Taupunktiso­therme kommt. Außerdem entstehen hier aus dem Ver­lauf der Taupunktisotherme ablesbar und durch Ma­terialwahl zusätzlich beeinflußt, Wärmebrücken mit einem erheblichen zusätzlichen Wärmeverlust. Die da­mit in Verbindung stehenden und durch falsch pla­zierte Dampfbremsen zusätzlich beeinflußte Feuchtig­keitsansammlungen im Bereich des Übergangs zwischen Zarge und/oder Fensterrahmen und statischer Schicht­zone führen zur Zerstörung der statischen Schicht­zone und/oder der Fensterrahmen und (oder im Minimum) zur Minderung der Wärmedämmung der Gebäudehülle.

    [0004] Diese Probleme treten im wesentlichen auch dadurch auf, daß die eigentliche Wärmedämmung nicht schlüs­sig an den Fensterrahmen anschließen kann, sondern unkontrolliert endet, weil sich in diesem Anschluß­bereich die traditionelle Gewerketrennung negativ auswirkt. Die Anbringung der Wärmedämmung wird grundsätzlich getrennt ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Taupunkt­isothermen in Abhängigkeit vom Raumklima beim Bauan­schluß (Fensteranschluß) im materialisierten Bereich zu führen, ohne daß sie im Innenbereich aus den ins­gesamt im Anschlußbereich eingesetzten Materialien austritt und/oder Wärmebrücken mit empfindlichen zu­sätzlichen Wärmeverlusten zu vermeiden.

    [0006] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.

    [0007] Mit anderen Worten ausgedrückt schlägt die Erfin­dung vor, durch entsprechende Materialwahl und/oder konstruktive Maßnahmen, den Verlauf der Taupunkt­isotherme aus dem Baukörper heraus in den Fenster­rahmen so zu führen, daß hier kein Abriß eintritt, sondern die Taupunktisotherme wird ohne wesentliche Verschiebung ihres oberflächenparallelen Verlaufs aus dem Baukörper in den Fensterrahmen überge­leitet, wobei der Fensterrahmen aus schlecht wärmeleitendem Material besteht, so daß auch im Fensterrahmen nur eine geringfügige Verschiebung der Taupunktisotherme eintritt.

    [0008] Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfin­dung wird vorgesehen, daß die zwischen der stati­schen Schichtzone und dem Fenster erforderliche Ab­dichtung, die gleichzeitig die Dampfbremse bildet, so angeordnet wird, daß sie auf der warmen Seite der Taupunktisotherme liegt.

    [0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der grundsätzlichen er­findungsgemäßen Lehre sind in den Unteransprüchen erläutert.

    [0010] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anordnung sind in den Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen dabei in den

    Fig. 1 bis 5 verschiedene Ausführungsformen für die erfindungsgemäße Gestaltung.



    [0011] In den Zeichnungen ist allgemein mit 1 die statische Schichtzone bezeichnet, die aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen kann und damit die Innenschale der Gebäudewandung bildet. Davor liegt eine Wärme­dämmzone 2. Vor der Wärmedämmzone 2 liegt eine Luft­schicht 3 in unterschiedlicher Abmessung. Sie wird nach außen hin durch die Wetterschutzzone 4 abge­schlossen, die ebenfalls aus unterschiedlichen Werk­stoffen bestehen kann. Mit 7 ist ein Fensterrahmen bezeichnet. Durch diesen grundsätzlichen, an sich bekannten Aufbau wird die erforderliche Wärmedäm­mung eines Gebäudes erreicht und die Dampfdiffusion sichergestellt, da es sich hier um eine diffusions­offene Ausgestaltung handelt. Diese Bauweise wird im Gegensatz zum monolitischen Aufbau generell als geschichtete Bauweise bezeichnet.

    [0012] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 wird der Über­gang von der statischen Schichtzone 1 bzw. der Wärmedämmzone 2 zum Fenster hin durch eine Hauptzar­ge 5 erreicht, die durch Anker 6 an der statischen Schichtzone 1 festgelegt werden kann. Sie ist an ihrer zur Wärmedämmzone 2 hin gerichteten Seite so ausgebildet, daß ein sicherer und dichter Anschluß des Wärmedämmaterials gewährleistet ist. Da sie auf die Dicke des Wärmedämmaterials abgestimmt ist, wird sichergestellt, daß die in der Wärmedämmzone 2 verlaufende Taupunktisotherme ohne wesentliche Ver­schiebung von der Hauptzarge 5 aufgenommen und in den Fensterrahmen 7 eingeführt werden kann.

    [0013] Der eigentliche Fensterrahmen 7 kann gegenüber der Hauptzarge 5 in unterschiedlichen Ebenen eingebaut sein, so daß bei einer weit versetzten Einbauebene ein Abriß der Taupunktisotherme im Übergang von Hauptzarge 5 zum Fensterrahmen 7 erfolgen würde. Um diesen Abriß zu vermeiden, erhält der Fensterrahmen 7 gemäß Fig. 1 eine Aufdoppelung 8 aus schlecht wärmeleitendem Material, so daß dadurch der Abriß der Taupunktisotherme vermieden wird und gleich­zeitig die bauüblichen Toleranzen aufgenommen werden können.

    [0014] Aus Fig. 1 ist weiterhin erkennbar, daß die stati­sche Schichtzone 1 zur Raumseite hin mit einer Putz­ schicht 11 ausgerüstet sein kann, die ihrerseits einen sehr geringen Diffusionswiderstand hat. Daher muß nach außen hin vor dieser Putzschicht eine An­dichtung zwischen statischer Schichtzone 1 und Fen­sterrahmen 7 erfolgen, die gleichzeitig die innen­liegende Dampfbremse 10 bildet. Weiter ist im Be­reich der Aufdoppelung 8 und des Fensterrahmens 7 bei tiefgestelltem Einbau des Fensters (Fig. 1) zur statischen Schichtzone 1 hin eine Wärmeisolierung 9 vorgesehen, die über die Dampfbremse 10 gegenüber der Putzschicht abschließt. Aus der Darstellung der Fig. 1 ist deutlich erkennbar, daß diese Dampfbrem­se 10 auf der warmen Seite der Taupunktisotherme liegt und damit über die Feuchtigkeitssperre Tau­wasserausfällungen in diesem Bereich ebenfalls aus­geschlossen sind.

    [0015] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist der Fen­sterrahmen 7a weit nach vorn gezogen. Um auch in diesem Fall ein problemloses Einleiten der Taupunkt­isotherme aus der Wärmedämmzone 2 durch die Hauptzar­ge 5 in den Fensterrahmen 7a zu erreichen und gleichzeitig sicherzustellen, daß die Dampfbremse 10 auf der warmen Seite der Taupunktisotherme liegt und weiterhin zwischen statischer Schichtzone 1 und Auf­doppelung 8a angeordnet werden kann, wird die Auf­doppelung 8a entsprechend verbreitert.

    [0016] Da die Hauptzarge 5 grundsätzlich so eingebaut wird, daß sie dem Verlauf des Rohbaukörpers (statische Schichtzone) folgt, müssen die nach Norm zulässigen, bzw. bauüblichen Toleranzen beim Einbau des Fenster­rahmens 7a in die Hauptzarge ausgeglichen werden. Die Aufdoppelung ist daher auch zur konstruktiv­technischen und bauphysikal isch richtigen Sicher­ stellung des Toleranzausgleiches erforderlich. Die aus dem Toleranzausgleich resultierende, mögliche unterschiedliche Einbauebene der Fensterrahmen 7a einschließlich der Aufdoppelung 8 bzw. 8a ist in den Fig. 1 und 2 durch Strichlinien angedeutet. Das gilt in gleicher Weise für die nachfolgend zu erläutern­den Fig. 3 und 4.

    [0017] In Fig. 3 ist eine in ihrem Grundsatz der vorerläu­terten Anordnung entsprechende Ausbildung darge­stellt, insbesondere eine Anordnung, bei der eben­falls wie in Fig. 2, der Fensterrahmen 7b weit nach vorne vorgezogen ist. Bei dieser Ausführungsform schließt an die Hauptzarge 5 an ihrer zur Wärmedämm­zone 2 hin gerichteten Seite ein Kunststoffprofil an, das einerseits zur Halterung und Aufnahme des Wärmedämmaterials der Wärmedämmzone 2 besonders ge­eignet ist und gleichzeitig eine Feuchtigkeitsdrä­nage 12 schafft und - da es sich um Kunststoff han­delt - aus schlecht wärmeleitendem Material besteht. Die Festlegung der Hauptzarge 5a erfolgt über einen Dübel 6a unter Zwischenschaltung eines entsprechen­den Verbinders. Weiterhin schließt die Hauptzarge 5 im Bereich der Wärmedämmzone 2 unter Zwischenschal­tung eines Kompressenbandes 14 an die statische Schichtzone 1 an, so daß über einen großen Teil der Hauptzarge 5 zur statischen Schichtzone 1 eine wär­medämmende Luftschicht geschaffen wird.

    [0018] Die Aufdoppelung 8b schließt über ein Anschlußprofil an den Bereich der Dampfbremse 10 an, so daß dadurch die Aufdoppelung 8a aus schlecht wärmeleitendem Werkstoff und aus gut leitendem Material besteht. Das gut wärmeleitende Material der Aufdoppelung 8b bildet die eine Anlageflanke für die dampfbremsende Abdichtung 10 zur statischen Schichtzone 1 und sorgt über den Wärmefluß zusätzlich dafür, daß diese Dampfbremse 10 immer auf der warmen Seite der Tau­punktisotherme liegt. Das schlecht wärmeleitende Material verhindert eine zu große Temperaturdiffe­renz und bildet gleichzeitig die optische Abdeckung.

    [0019] Aus der Darstellung in Fig. 4, die im wesentlichen der Darstellung gemäß Fig. 3 entspricht, ist erkenn­bar, daß die Hauptzarge 5 auch von der Frontseite her in der statischen Schichtzone 1 festgelegt werden kann, wenn eine versenkt angeordnete Befesti­gungsschraube 6b eingesetzt wird, wobei dann aus Wärmedämmgründen die Aufnahmebohrung in der Haupt­zarge 5 durch einen Kunststoffstopfen 15 verschlos­sen wird.

    [0020] Auch bei dieser Anordnung ist zwischen der Hauptzar­ge 5 und der eigentlichen statischen Schichtzone 1 eine wärmedämmende Luftschicht 17 vorgesehen.

    [0021] Nun einige Hinweise zur monolitischen Bauweise. Die mit der Wärmeschutzverordnung gesetzlich vorge­schriebenen Wärmedämmwerte erfordern bei dieser Bau­weise "dicke" Wände. Wanddicken bis zu 50 cm sind daher "normal". Da bei dieser Bauweise keine äußere Wärmedämmung eingesetzt wird - die sog. Kerndämmung ist hier nicht angesprochen - liegt die kritische Taupunktisotherme irgendwo innerhalb der Wand, wobei die exakte Lage durch das Wärmedämmvermögen der innerhalb der Wand verwendeten Steine bestimmt wird.

    [0022] Ist nun die Einbauebene der Fenster nicht auf die Lage der Taupunktisotherme innerhalb der Wand abge­stimmt, kommt es unweigerlich zum Abriß der Iso­ therme und damit zu Feuchteschäden. Da bei der monolitischen Bauweise praktisch immer ein Anschlag für die Fenster vorgesehen ist, kann die Einbau­ebene der Fenster nicht willkürlich (oder gezielt) verschoben werden, sondern der Fensterhersteller ist an den vorgesehenen Anschlag gebunden.

    [0023] Besonders kritisch ist diese Situation bei der Fen­stersanierung im älteren Gebäudebestand, der in der Regel "dicke" Wände aufweist. Hier werden praktisch "undichte" einfachverglaste Fenster durch "dichte" isolierverglaste Fenster ersetzt. Im Altzustand gab es daher eine großflächige Taupunktunterschreitung, weil einfachverglaste Fenster als "Wasserfalle" oder besser als Luftentfeuchter wirkten. Die Un­dichtheiten sorgten dann noch zusätzlich für einen großen (unkontrollierten) Luftwechsel.

    [0024] Nach der Fenstersanierung wird die Taupunktunter­schreitung auf kleine Flächen begrenzt - praktisch auf die Wärmebrücken. Es gibt einen geringeren Tau­wasserausfall und dafür eine höhere Luftfeuchtig­keit, die durch den geringen Luftwechsel (dichte Fenster) noch erhöht wird.

    [0025] Eine Lösung für die vorstehend angeschnittenen Pro­bleme zeigt Fig. 5. Hier ist mit la eine monoli­tische Wand bezeichnet, mit 7d ein Fensterrahmen, bei 10 eine Dampfbremse und bei 9 eine Wärmeisolie­rung.

    [0026] Die Einbauebene des Fensters wird über eine Haupt­zarge 5 so weit nach innen verschoben, daß die Tau­punktisotherme, die in Fig. 5 bei IT eingezeichnet ist, nicht abreißen kann und immer im Material ver­ läuft. Die Hauptzarge 5 wird hier also zur Ver­schiebung des Fensters in die bauphysikalisch rich­tige Einbauebene eingesetzt.

    [0027] Wegen Unveränderbarkeit der Anschlagsituation bzw. der Anschlaglage (in Fig. 5 ist ein sogenannter innerer Anschlag 17 erkennbar) die für die monoli­tische Bauweise typisch ist und durch Einsatz der erfindungsgemäßen Hauptzarge 5 wird erreicht, daß die Taupunktisotherme immer im Material verläuft, d.h. da wo keine feucht-warme Luft hinkommt, kann sie nicht kälter werden und da wo sie nicht kälter wird, kann sie nicht kondensieren.

    [0028] Veränderbar wäre die bisher bestehende Situation im Neubaubereich nur dann, wenn der Fensterhersteller die Chance hat, in die Planung einzugreifen, was praktisch illusorisch ist. Bei Sanierung von Alt­bauten ist die Situation auf keinen Fall veränder­bar, sondern kann nur durch zusätzliche, und zwar die vorbeschriebenen Hilfsmittel, geändert werden.


    Ansprüche

    1. Anordnung zum Verhindern von Taupunktsunter­schreitungen und/oder Wärmebrücken im Bereich zwischen Rohbau und Fenster- bzw. Fassadenan­schlüssen bei geschichteter und monolitischer Bauweise der Gebäudewandung, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Verlauf der im Bereich vor der statischen Schichtzone (1) durch die Wär­medämmzone (2) verlaufenden Taupunktisother­me des Raumklimas ohne Abriß bzw. Unterbre­chung in den Fensterrahmen (7, 7a, 7b, 7c) geführt wird.
     
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Fensterrahmen (7, 7a, 7b, 7c) in seinem, im Anschlußbereich zur stati­schen Schichtzone (1) und/oder zur Wärmedämm­zone (2) gelegenen Randbereich eine Aufdop­pelung (8, 8a, 8b, 8c) aus schlecht wärme­leitendem Werkstoff, wie Holz, Kunststoff od. dgl. trägt.
     
    3. Anordnung wenigstens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von der sta­tischen Schichtzone (1) und/oder Wärmedämmzone (2) im Bereich der Öffnung für den einzu­setzenden Fensterrahmen (7, 7a, 7b, 7c) durch eine Hauptzarge (5) aus schlecht wärme­leitendem Werkstoff, wie Holz, Kunststoff od. dgl. gebildet wird.
     
    4. Anordnung nach einem oder mehreren der An­sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Dampfbremse (10), die gleichzeitig die Winddichtung bildet, Be­standteil der Anordnung ist und auf der wär­meren Seite der Taupunktisotherme angeordnet ist, während auf der kälteren Seite ein diffusionsoffenes Band (9) als Regendichtung angeordnet ist.
     
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Dampfbremse (10) zwischen statischer Schichtzone (1) und Fensterrahmen (7) bzw. zwischen statischer Schichtzone (1) und Aufdoppelung (8) angebracht wird.
     
    6. Anordnung nach einem oder mehreren der vor­hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­net, daß der Innenputz (11) an der auch als Windsperre dienenden Dampfbremse (10) (Feuch­tigkeitssperre) endet und der freie Raum bis zur Hauptzarge (5) mit Wärmedämmaterial (9) ausgefüllt wird.
     
    7. Anordnung nach einem oder mehreren der vor­hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­net, daß zwischen Hauptzarge (5) und Wärme­dämmzone (2) ein der Halterung des Wärmedämm­materials der Wärmedämmzone (2) dienendes Kunststoffprofil (18) eingesetzt ist, das gleichzeitig eine Feuchtigkeitsdränage (12) bildet.
     
    8. Anordnung nach einem oder mehreren der vor­hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­net, daß zwischen die Aufdoppelung (8b und 8c) zum Anschluß an die Dampfbremse (10) ein relativ gut wärmeleitendes Metallprofil ein­gesetzt ist.
     




    Zeichnung



















    Recherchenbericht