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(11) |
EP 0 399 178 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.10.1994 Patentblatt 1994/41 |
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Anmeldetag: 28.03.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F24C 7/04 |
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Kochgerät mit einer Strahlungsheizeinrichtung
Cooker with a radiant heater
Appareil de cuisson des aliments avec un élément de chauffage radiant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
24.05.1989 DE 3917000
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.1990 Patentblatt 1990/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Thaler, Martin
D-8221 Teisendorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kessl, Josef et al |
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c/o Bosch-Siemens Hausgeräte GMBH
Patent-und Vertragswesen
Hochstrasse 17 81669 München 81669 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 147 340 DE-A- 3 723 077
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EP-A- 0 261 639 US-A- 4 728 777
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Kochgerät mit einer Strahlungsheizeinrichtung gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Bei bekannten Strahlungsheizeinrichtungen (europäische Patentanmeldungen 147 340,
261 639) ist dem z.B. rohr- oder stabförmigen Strahlungsheizkörper ein parabolförmiger
Reflektor zugeordnet, der die vom Gargut weggerichteten langwelligen Wärmestrahlen
als Strahlenbündel in Richtung des zu behandelnden Gutes reflektiert. Hierdurch ist
die bestrahlte Fläche relativ eng bemessen, so daß mehrere Strahlungsheizkörper und
Reflektoren eng benachbart vorhanden sein müssen, um eine größere Bestrahlungsfläche
zu erhalten. Bei einer anderen Strahlungsheizeinrichtung für Kochgeräte, (DE-OS 37
23 077) sind als Halogenlampen ausgebildete Strahlungsheizkörper für die Beheizung
einer Kochplatte vorgesehen, wobei jeder Halogenlampe zwei im wesentlichen in Form
parabelähnlicher Zylinderabschnitte ausgebildete Bereiche des Reflektors zugeordnet
sind. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß auch bei geringer Anzahl von Lampen
eine homogene Verteilung der auf der Kochplatte auftreffenden Strahlung erhalten wird.
In beiden Fällen soll der Reflektor ein möglichst gutes Reflexionsvermögen und ein
möglichst geringes Wärmeabsorptionsvermögen haben, wobei bei der zuletzt genannten
Einrichtung zusätzlich noch eine Kühleinrichtung in Form eines Gebläses für den Reflektor
vorgesehen ist, so daß die Temperatur des Reflektors relativ niedrig gehalten werden
kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Kochgerät so zu verbessern, daß die
vom Strahlungsheizkörper ausgehende Wärmeenergie möglichst vollständig zur Erhitzung
des Gargutes ausgenützt werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des
Patentanspruches 1 aufgeführten Maßnahmen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Patentansprüchen.
[0005] Während man in der herkömmlichen Technik versucht hat, eine möglichst vollständige
Reflexion der vom Strahlungsheizkörper ausgehenden Wärmestrahlung in Richtung des
Gargutes zu erhalten und eine Absorption der Wärmestrahlung im Reflektor zu verhindern,
hat sich nun überraschenderweise gezeigt, daß die direkte Reflexion der vom Strahlungskörper
ausgehenden Primärstrahlung in der Wirkung auf das Gargut nur eine untergeordnete
Rolle spielt, während der Heizwirkungsgrad wesentlich verbessert werden kann durch
Erzeugung einer direkt vom Reflektor ausgehenden Eigenstrahlung des Reflektors (Sekundärstrahlung)
bei starker Erhitzung des Reflektors durch die vom Strahlungsheizkörper ausgehende
Wärmeenergie. Durch die guten Absorptionseigenschaften des Reflektors und die geringe
Masse wird dieser Reflektor in kurzer Zeit auf eine hohe Temperatur von ca. 500° C
gebracht womit vom Reflektor eine hochwirksame kurzwellige Sekundärstrahlung ausgeht
und auf das Gargut unmittelbar einwirkt, und zwar über eine größere Fläche verteilt,
als dies durch die unmittelbar vom Strahlungsheizkörper ausgehende Primärstrahlung
möglich ist. Ein höherer Wirkungsgrad wird selbst dann erzielt, wenn man in Kauf nimmt,
daß der stark erhitzte Reflektor Sekundärstrahlung nicht nur in Richtung des Gargutes,
sondern auch in Gegenrichtung, also in Richtung der Garraum-Begrenzung abgibt, wobei
letztgenannte Sekundärstrahlung praktisch unwirksam ist. Versuche haben gezeigt, daß
63 % der am Gargut wirksamen Wärmeenergie durch die vorgenannte Sekundärstrahlung
erzielt wird, während der Anteil der am Gargut wirksamen Wärmeenergie durch Reflexion
der vom Strahlungsheizkörper ausgehenden Primärstrahlung nur 37 % beträgt.
[0006] Der Wirkungsgrad der Strahlungsheizeinrichtung läßt sich dadurch noch verbessern,
daß der Reflektor an der dem Gargut abgewandten Fläche mit einer thermisch isolierenden
Beschichtung versehen ist. Auf diese Weise wird praktisch die gesamte, vom Reflektor
aufgenommene Wärmeenergie als Sekundärstrahlung in Richtung des Gargutes transportiert.
[0007] Durch die Maßnahme gemäß Patentanspruch 3 wird die Wirksamkeit der reflektierten,
vom Strahlungsheizkörper ausgehenden und nicht in Richtung des Gargutes abgestrahlten
Primärstrahlung optimiert, indem eine Bündelung dieser reflektierten Primärstrahlung
verhindert wird und eine gleichmäßigere Verteilung dieser reflektierten Primärstrahlung
über eine größere Fläche erhalten wird. Insbesondere ist diese Maßnahme von Bedeutung
bei Verwendung von Mantelrohrheizkörpern als Strahlungsheizkörper, wobei durch die
winkelige Abstrahlung eine unerwünschte Reflexion der Primärstrahlung in Richtung
des Strahlungsheizkörpers bzw. der Strahlungsheizkörper-Mantels vermieden wird.
[0008] Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den in der Zeichnung
dargestellten und nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen.
[0009] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der Strahlungsheizeinrichtung des Kochgerätes,
- Fig. 2 und Fig. 3
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines runden Mantelrohrheizkörpers mit Reflektor in
perspektivischer Darstellung und Draufsicht,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel mit einem runden Mantelrohrheizkörper und gewölbtem
Reflektor in Draufsicht,
- Fig. 5
- ein drittes Ausführungsbeispiel mit einem dreieckförmigen Rohrheizkörper und zick-zack-förmigem
Reflektor,
- Fig. 6 und Fig. 7
- weitere Ausführungsbeispiele von Reflektoren.
[0010] In Fig. 1 ist die obere Muffelwand 1 einer nicht weiter dargestellten Backofenmuffel
gezeigt, unterhalb welcher mit geringem Abstand ein allgemein mit 2 bezeichneter Grillheizkörper
angeordnet ist. Mit mehr oder weniger großem Luftabstand zum Grillheizkörper 2 befindet
sich darunter eine Gargutträgerebene 3, z.B. in Form eines Grillrostes, auf die ein
zu erhitzendes Gargut 4, z.B. ein Stück Fleisch aufgelegt ist. Der Grillheizkörper
2 besteht aus beim Ausführungbeispiel zwei mit Abstand voneinander angeordneten dreieckförmigen
Rohrheizkörpern 6, die auf einer z.B. rahmenförmigen Grillhalterung 7 gehaltert sind,
welche Grillhalterung wiederum mittels eines oder mehrerer Stäbe 8 an der oberen Muffelwand
1 befestigt ist. Die Rohrheizkörper bestehen aus einem geschlossenen metallischen
und dreieckförmigen Rohr 61, in dem sich innerhalb einer Isolierfüllung ein Heizleiter
62 befindet. Durch die Dreiecksform des Rohrheizkörpers wird dessen dem Gargut 4 zugewandte
Abstrahlfläche vergrößert und die der Muffelwand 1 zugewandte Abstrahlfläche möglichst
gering gehalten. In Fig. 1 ist eine Achsebene 9 angedeutet, die durch die Strahlungsheizkörperachse
geht und senkrecht auf der Gargutträgerebene 3 steht. Senkrecht zur Achsebene 9 verläuft
eine Reflexionsebene 10, in welcher ein Reflektor 12 angeordnet ist. Der Reflektor
besteht aus einem dünnen metallischen Blechmaterial, vorzugsweise aus Edelstahlblech,
mit einer Blechstärke von ungefähr 0,3 mm und besitzt somit eine kleine thermische
Masse. Ferner besitzt der Reflektor gute Wärmeabsorptionseigenschaften sowie eine
gegenüber der vom Strahlungsheizkörper 6 ausgehenden Wärmeenergie hohe Korrosionsfestigkeit.
Die Absorptionseigenschaften können z.B. erhalten werden durch relativ dunkle Gestaltung
der dem Strahlungsheizkörper 6 zugewandten Oberfläche des Reflektors 12. Diese Oberfläche
kann mit einem dunklen, absorptionsfreundlichen Überzug versehen sein, oder aber ohne
Oberflächenbehandlung des Rohmaterials verwendet werden, wobei die sich schon bei
relativ kurzzeitigem Betrieb einstellende korrosionsbedingte "Schwärzung" der Blechoberfläche
dem Reflektor gute Absorbtionseigenschaften vermittelt. Der Reflektor 12 besitzt einen
beidseitig der Achsebene 9 sich erstrekkenden Reflektorabschnitt 13, dessen Längenmaß
dem breiten Maß des Rohrheizkörpers 6 in der Ausdehnung parallel zur Reflexionsebene
10 entspricht. An diesen Reflektorabschnitt 13 schließen sich beidenends geneigte
Reflektorabschnitte 14 an. In Fig. 3 ist dies näher verdeutlicht, wobei bei diesem
Ausführungsbeispiel ein runder Mantelrohrheizkörper 6' vorgesehen ist. Hierbei sind
die Reflektorabschnitte 14 um den Winkel a von ca. 20° gegenüber dem Reflektorabschnitt
13 abgewinkelt. Das Maß b bezeichnet den Außendurchmesser des Mantelrohrheizkörpers
6' sowie die Länge des Reflektorabschnitts 13. Durch die Dreiecksform des Rohrheizkörpers
6 wird die in Richtung des Gargutes 4 strahlende Fläche des Rohrheizkörpers vergrößert
und die gegen die Muffelwand 1 gerichtete Fläche klein gehalten.
[0011] Wie schon erwähnt, handelt es sich bei dem Strahlungsheizkörper gemäß Fig. 2 und
3 um einen runden Mantelrohrheizkörper 6'.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist der unmittelbar an die Achsebene 9 angrenzende
Reflektorabschnitt 131 des Reflektors 121 unterteilt in gekrümmte Flächen 132 zu beiden
Seiten der Achsebene 9, welche gekrümmte Flächen von der Achsebene aus sich vom Gargut
entfernend verlaufen und im Anschluß daran ebenfalls gekrümmte, in Richtung des Gargutes
verlaufende Reflektorabschnitte 133 besitzen. Durch die Strahlungspfeile ist verdeutlicht,
daß die nach oben gerichteten, vom Mantelrohrheizkörper 6' ausgehenden Infrarotstrahlen
am Reflektorabschnitt 131 so winkelig zur Achsebene 9 reflektiert werden, daß sie
am Außenmantel des Mantelrohrheizkörpers 6' vorbeigehen. Die übrigen nach oben oder
seitwärts gerichteten Infrarotstrahlen werden am Reflektorabschnitt 133 bündelartig
und ebenfalls winkelig zur Achsebene 9 in Richtung des Gargutes reflektiert.
[0013] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist der Reflektor 122 zick-zack-förmig ausgebildet
und besitzt von der Achsebene 9 ausgehend, winkelig ansteigende, ebene Abschnitte
des Reflektorabschnittes 134, wobei die Länge dieses Reflektorabschnittes 134 wiederum
der Breite des dreieckförmigen Rohrheizkörpers 6 entspricht. Die beiden ebenen Abschnitte
des Reflektorabschnittes 134 sind wiederum von der Achsebene 9 ausgehend, sich vom
Gargut entfernend angeordnet. Im Anschluß an den Reflektorabschnitt 132 sind nach
unten geneigte Reflektorabschnitte 135 angeordnet. Auch hier zeigt der eingezeichnete
Strahlenverlauf, daß die auf die Reflektorabschnitte 134 und 135 auftreffenden, vom
Rohrheizkörper 6 ausgehenden Primärstrahlen winkelig zur Achsebene 9 und am Rohrheizkörper
6 vorbeigehend reflektiert werden.
[0014] Der Reflektor 123 gemäß Fig. 6 ist ähnlich dem in Fig. 4 gezeigten Reflektor ausgestaltet
und besitzt einen inneren Reflektorabschnitt 136, dessen Länge dem Durchmesser des
Mantelrohrheizkörpers 6' entspricht. Bei dem Reflektor 124 gemäß Fig. 7 ist der in
Richtung des Mantelrohrheizkörpers 6' gezogene, auf der Achsebene 9 liegende Bereich
des Reflektorabschnitts 137 verrundet ausgestaltet.
1. Kochgerät, insb. Backofen oder Grillgerät, mit einer Strahlungsheizeinrichtung, mit
wenigstens einem Strahlungsheizkörper zwischen einer Gargutträgerebene und einem Reflektor,
der zur Abgabe von durch Erhitzung mittels des Strahlungsheizkörpers bewirkter Sekundärstrahlung
geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (12, 121, bis 124) aus einem dünnen metallischen Blechmaterial
mit ungefähr 0,3 mm Blechstärke besteht und eine dem Strahlungsheizkörper (6; 6')
zugewandte, Wärmestrahlen absorbierende Absorptionsoberfläche besitzt, sodaß der Reflektor
eine kleine thermische Masse und gegenüber Wärmestrahlung gute Absorptionseigenschaften
aufweist, und daß während der Garbehandlung der Reflektor durch Erhitzen auf eine
die Gartemperatur übersteigende Temperatur zur Abstrahlung von kurzwelligen Sekundärstrahlen
veranlaßt wird.
2. Kochgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor aus einem korrosionsfesten
metallischen Blechmaterial besteht.
3. Kochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Reflektor (12; 121 bis 124) in dem Bereich, der unmittelbar an die durch die Strahlungsheizkörperachse
gehende und senkrecht auf der Gargutträgerebene (3) stehenden Achsebene (9) beidseitig
angrenzend einen Reflektorabschnitt (13; 131, 134, 136, 137) besitzt, der eine Reflexion
der Wärmestrahlen winkelig zur Achsebene bewirkt.
4. Kochgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlungsheizkörper ein
Rohrheizkörper (6; 6') vorzugsweise ein Mantelrohrheizkörper ist und daß die Länge
des Reflektorabschnitts (12; 131, 134, 136, 137) dem Außendurchmesser des Rohrheizkörpers
entspricht.
5. Kochgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Reflektorabschnitt
(13; 134) beidenends, vorzugweise um 20° gegenüber einer zur Achsebene (9) senkrechten
Reflexionsebene (10) geneigte Reflektorabschnitte (14, 135) anschließen.
6. Kochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
unmittelbar an die Achsebene (9) angrenzende Reflektorabschnitt (13; 131, 134, 136,
137) beidseitig der Achsebene ebene oder gekrümmte Flächen aufweist, die winkelig
gegeneinander und von der Achsebene aus sich vom Gargut (4) entfernend angeordnet
sind.
7. Kochgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die ebenen oder gekrümmten
Bereiche beidseitig der Achsebene (9) in Richtung des Garguts verlaufende ebene oder
gekrümmte Reflektorabschnitte (14; 133, 135) anschließen.
8. Kochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Reflektor an der dem Gargut abgewandten Fläche mit einer thermisch isolierenden Beschichtung
versehen ist.
9. Kochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rohrheizkörper (6) an der dem Gargut (4) abgewandten Seite abgeflacht ist und im Anschluß
daran einen dem Gargut zugewandten Rohrmantelabschnitt besitzt, dessen Querschnittslänge
diejenige des abgeflachten Teils übersteigt.
10. Kochgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrheizkörper (6) ein
Dreiecksprofil besitzt.
1. Cooking appliance, in particular baking oven or grilling appliance, with a radiant
heating equipment, with at least one radiant heating element between a cooking stock
carrier plane and a reflector which is suitable for the delivery of secondary radiation
caused by heating by means of the radiant heating element, characterised thereby,
that the reflector (12; 121 to 124) consists of a thin metallic sheet material with
a metal sheet thickness of approximately 0.3 millimetres and has an absorption surface
which absorbs heat rays and faces the radiant heating element (6; 6') so that the
reflector displays a small thermal mass and good absorption properties with respect
to heat radiation and that the reflector is caused to radiate shortwave secondary
rays due to heating to a temperature, which exceeds the cooking temperature, during
the cooking treatment.
2. Cooking appliance according to claim 1, characterised thereby, that the reflector
consists of a corrosion-resistant metallic sheet material.
3. Cooking appliance according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that the reflector (12; 121 to 124) in the region, which is directly adjacent at both
sides of the axial plane (9), which passes through the radiant heating element axis
and is perpendicular to the cooking stock carrier plane (3), comprises a reflector
portion (13; 131, 134, 136, 137), which causes a reflection of the heat rays at an
angle to the axial plane.
4. Cooking appliance according to claim 3, characterised thereby, that the radiant heat
element is a tubular heating element (6; 6'), preferably a casing tube heating element,
and that the length of the reflector portion (13; 131, 134, 136, 137) corresponds
to the external diameter of the tubular heating element.
5. Cooking appliance according to claim 4, characterised thereby, that reflector portions
(14, 135), which are inclined - preferably at 20° - relative to a reflection plane
(10) perpendicular to the axial plane (9), adjoin the reflector portion (13; 134)
at both ends.
6. Cooking appliance according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that the reflector portion (13; 131, 134, 136, 137), which directly adjoins the axial
plane (9), displays planar or curved surfaces, which are arranged one at an angle
to the other and at an increasing distance from the cooking stock (4) away from the
axial plane, at both sides of the axial plane.
7. Cooking appliance according to claim 6, characterised thereby, that planar or curved
reflector portions (14; 133, 135), which extend in the direction of the cooking stock,
adjoin the planar or curved regions at both sides of the axial plane (9).
8. Cooking appliance according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that the reflector is provided with a thermally insulating coating at the surface
remote from the cooking stock.
9. Cooking appliance according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that the tubular heating element (6) is flattened at the side remote from the cooking
stock (4) and, adjoining thereat, comprises a tube casing portion which faces the
cooking stock and the cross-sectional length of which exceeds that of the flattened
part.
10. Cooking appliance according to claim 9, characterised thereby, that the tubular heating
element (6) has a triangular profile.
1. Appareil de cuisson, notamment four de cuisson ou gril, comportant un dispositif de
chauffage à rayonnement avec au moins un élément chauffant à rayonnement qui est disposé
entre un plan de pose pour le produit à cuire et un réflecteur adapté pour délivrer
un rayonnement secondaire produit par chauffage au moyen de l'élément chauffant à
rayonnement, caractérisé par le fait que le réflecteur (12, 121 à 124) est constitué
par une fine tôle métallique d'environ 0,3 mm d'épaisseur et comporte une surface
d'absorption qui est tournée vers l'élément chauffant à rayonnement (6; 6') et absorbe
le rayonnement thermique, de telle sorte que le réflecteur présente une faible masse
thermique et de bonnes caractéristiques d'absorption vis-à-vis du rayonnement thermique
et par le fait que pendant la cuisson, par réchauffage à une température supérieure
à la température de cuisson, le réflecteur est amené à émettre un rayonnement secondaire
à ondes courtes.
2. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le réflecteur
est en tôle métallique résistante à la corrosion.
3. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que, dans la région du plan axial (9) qui passe par l'axe de l'élément chauffant
à rayonnement et est normal au plan de pose (3) pour le produit à cuire, le réflecteur
(12; 121 à 124) comporte de part et d'autre dudit plan, une partie de réflecteur (13;
131, 134, 136, 137) qui provoque une réflexion du rayonnement thermique sous un certain
angle par rapport au plan axial.
4. Appareil de cuisson selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'élément
chauffant à rayonnement est un élément chauffant (6; 6') tubulaire, de préférence
un élément à enveloppe tubulaire et par le fait que la longueur de la partie de réflecteur
(12, 131; 134, 136, 137) correspond au diamètre extérieur de l'élément chauffant tubulaire.
5. Appareil de cuisson selon la revendication 4, caractérisé par le fait que des parties
de réflecteur (14; 135) inclinées de préférence de 20° par rapport à un plan de réflexion
(10) normal au plan axial (9) se raccordent de chaque côté à la partie de réflecteur
(13; 134).
6. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que la partie de réflecteur (13; 131, 134, 136, 137) contiguë au plan axial (9)
comporte de part et d'autre du plan axial des surfaces planes ou incurvées qui forment
un angle entre elles et à partir du plan axial s'éloignent du produit à cuire (4).
7. Appareil de cuisson selon revendication 6, caractérisé par le fait que des parties
de réflecteur (14; 133, 135) planes ou incurvées qui s'étendent en direction du produire
à cuire se raccordent aux parties planes ou incurvées de chaque côté du plan axial
(9).
8. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que le réflecteur sur sa face éloignée du produit à cuire est pourvu d'un revêtement
thermiquement isolant.
9. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que l'élément chauffant (6) tubulaire est aplati sur son côté éloignée du produit
à cuire (4) et est pourvu, à la suite de celui-ci, d'une partie d'enveloppe tubulaire
tournée vers le produit à cuire dont la longueur en section transversale est supérieure
à celle de la partie aplatie.
10. Appareil de cuisson selon la revendication 9, caractérisé par le fait que l'élément
chauffant (6) tubulaire a un profil triangulaire.

