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EP 0 399 273 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
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Anmeldetag: 07.05.1990 |
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Anschlussklemme
Connecting terminal
Borne de connexion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
23.05.1989 DE 8906351 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.1990 Patentblatt 1990/48 |
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Patentinhaber: BASF Aktiengesellschaft |
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67063 Ludwigshafen (DE) |
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Erfinder: |
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- Malz, Herbert
D-67063 Ludwigshafen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 194 012 DE-C- 112 753
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DE-A- 1 630 459 DE-U- 7 918 562
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlußklemme zur Verbindung elektrischer Anlagen und
Kabel, bestehend aus einem zylindrischen Teil mit einer axialen Bohrung, die ein Innengewinde
zum Aufschrauben der Klemme auf einen anlageseitigen Anschlußbolzen aufweist, und
einem sich anschließenden Laschenteil.
[0002] Beim Anschließen von Kabeln an elektrische Anlagen, wie Motoren, Transformatoren,
Kondensatoren oder andere Einrichtungen mit hohem Stromfluß, wurden bisher die Kabel
mittels Kabelschuhe auf die anlageseitigen, mit einem Gewinde versehenen Anschlußbolzen
gesteckt und mit Hilfe einer Messingmutter gegen eine Kontaktfläche des Bolzens gespannt.
In den dafür vorgesehenen gebräuchlichen Anschlußgehäusen sind die Anschlußbolzen
in relativ kleinen Abständen angeordnet, so daß für größere Kabelquerschnitte nicht
genug Montageraum zur Verfügung steht und für sehr hohe Ströme (>100 A) die Kontaktflächen
nicht ausreichend groß sind. An den dabei bestehenden übergangswiderständen können
unzulässig starke Erwärmungen auftreten, die häufig zu Betriebsstörungen führen.
[0003] In der DE-A-1 630 459 ist eine Kontaktanordnung, bestehend aus einer Gewindehülse
zum Aufschrauben auf einen Kontaktträger und einem angeformten Laschenteil für eine
Steckverbindung, beschrieben, mit der die vorstehend geschilderten Nachteile teilweise
überwunden werden können. Für sehr hohe Ströme ist eine Steckverbindung wegen des
Übergangswiderstands jedoch ungeeignet. Ferner kann sich durch Erschütterungen und
andere äußere Einwirkungen die Steckverbindung lösen und die Gewindehülse verdreht
werden.
[0004] Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußklemme zu entwickeln,
durch die die vorstehend geschilderten Nachteile beseitig sind.
[0005] Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß bei einer Anschlußklemme der eingangs geschilderten
Art der Laschenteil eine zentrale Bohrung zur Aufnahme einer Befestigungsschraube
für Kabelschuhe aufweist und der zylindrische Teil durch einen achsparallelen Einschnitt
in zwei Zylinderhälften geteilt ist, die mittels einer Verschraubung zusammenspannbar
sind.
[0006] Weitere Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemäßen Anschlußklemme sind anhand
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel nachfolgend beschrieben.
[0007] Die Anschlußklemme ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt und besteht in
einem Stück aus einem zylindrischen Teil 1 und einem Laschenteil 2. Der zylindrische
Teil weist eine axiale Bohrung 3 auf, die mit einem Innengewinde 4 zum Aufschrauben
der Klemme auf einen anlageseitigen Anschlußbolzen versehen ist. Der Laschenteil bietet
die Kontaktflächen 5 und nimmt in einer zentralen Bohrung 6 die Befestigungsschraube
für eine oder mehrere Kabelschuhe auf.
[0008] Es ist zweckmäßig, den zylindrischen Teil durch einen achsparallelen Einschnitt 7
in zwei Zylinderhälften zu teilen und die eine Hälfte mit Bohrungen 8 und die andere
Hälfte mit diesen korrespondierenden Gewindebohrungen 9 zu versehen, um mittels Schrauben
10 den Teil 1 gegen Verdrehen festspannen zu können.
[0009] Die neue Anschlußklemme ermöglicht den Anschluß auch mehrerer Kabel auf einem Anschlußbolzen,
wobei durch den großflächigen Laschenteil auch für sehr hohe Ströme ausreichend Kontakt
gegeben ist. An den Kontaktstellen treten dadurch keine Erwärmungen mehr auf. Ferner
sind Berührungen benachbarter Kabelschuhe durch Verdrehen beispielsweise infolge Vibrationen
ausgeschlossen.
1. Anschlußklemme zur Verbindung elektrischer Anlagen und Kabel, bestehend aus einem
zylindrischen Teil (1) mit einer axialen Bohrung (3), die ein Innengewinde (4) zum
Aufschrauben der Klemme auf einen anlageseitigen Anschlußbolzen aufweist, und einem
sich anschließenden Laschenteil (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Laschenteil (2)
eine zentrale Bohrung (6) zur Aufnahme einer Befestigungsschraube für Kabelschuhe
aufweist und der zylindrische Teil (1) durch einen achsparallelen Einschnitt (7) in
zwei Zylinderhälften geteilt ist, die mittels einer Verschraubung (9, 10) zusammenspannbar
sind.
1. Connecting terminal for connecting electrical installations and cables, comprising
a cylindrical part (1) with an axial bore (3), which has an internal thread (4) for
screwing the terminal onto a connecting bolt on the installation, and comprising an
adjoining tongue part (2), wherein the tongue part (2) has a central bore (6) for
receiving a fastening screw for cable shoes and the cylindrical part (1) is divided
by an axially parallel slit (7) into two cylinder halves, which can be braced together
by means of a screwed joint (9, 10).
1. Borne de raccordement, pour assurer la liaison d'installations électriques et de câbles,
composée d'une partie cylindrique (1), à un perçage axial (3), présentant un taraudage
(4) destiné à visser la borne sur un boulon de raccordement situé du côté de l'installation
et une partie patte (2) assurant le raccordement, caractérisé en ce que la partie
patte (2) présente un perçage central (6) pour recevoir une vis de fixation pour cosses
de câble et la partie cylindrique (1) est divisée par une entaille (7), parallèle
à l'axe, en deux demi-cylindres, susceptibles d'être assemblés et serrés ensemble
au moyen d'un assemblage à vis (9, 10).