(19)
(11) EP 0 400 291 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.09.1993  Patentblatt  1993/38

(21) Anmeldenummer: 90105634.1

(22) Anmeldetag:  24.03.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A47B 96/20, A47F 3/12, E05D 5/02, E06B 5/00

(54)

Möbelfrontplatte

Furniture front panel

Panneau frontal pour meubles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LI LU NL

(30) Priorität: 27.05.1989 DE 3917289
12.07.1989 DE 3922918

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.12.1990  Patentblatt  1990/49

(73) Patentinhaber: SCHÜCO International KG
D-33609 Bielefeld (DE)

(72) Erfinder:
  • Diekmann, Bernd, Dipl. Ing.,
    D-4802 Halle (DE)

(74) Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al
Jöllenbecker Strasse 164
33613 Bielefeld
33613 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 425 740
DE-U- 8 624 097
DE-C- 3 237 502
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Möbelfrontplatte, insbesondere als Tür, Klappe oder als Außenplatte eines Schubkastens eines Küchenmöbels ausgebildet.

    [0002] Es ist bekannt, Möbelfrontplatten aus Massivholz oder aus Preßholz mit furnierter Oberfläche aus einem Echtholzfurnier, aus Kunststoffurnieren bzw. -folien herzustellen.

    [0003] Es sind auch Möbelfrontplatten für Küchenmöbel bekannt, bei denen dünne Keramikplatten, die mechanisch festgelegt sind, die Oberfläche bilden.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möbelfrontplatte der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß sie eine unempfindliche Oberfläche erhält, die weitgehend verschleißfrei ist und sich mit einfachen Mitteln reinigen läßt.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Möbelfrontplatte gelöst, die eine einen Rahmen abdeckende Glasscheibe aufweist, an deren Rückseite der Verbindungsbeschläge aufnehmende Rahmen im umlaufenden Randbereich befestigt ist.

    [0006] Die verwendeten Glasscheiben sind vorgespannt und entsprechen dem erforderlichen Sicherheitsstandard.

    [0007] Bei der erfindungsgemäßen Ausführung bildet die Glasscheibe allein die Außenfläche der Möbelfrontplatte.

    [0008] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Rahmen mit der Rückseite der Glasscheibe durch eine Klebemasse verbunden. Als Klebemasse wird vorzugsweise eine selbstaushärtende Silikonmasse eingesetzt, die aufgrund chemisch gleicher Grundbausteine mit dem Glas eine innige Haftverbindung eingeht. Die mit dem Kleber zu beschichtende Fläche des Rahmenprofils wird vorbehandelt, um eine hohe Haftfähigkeit zum Kleber zu erreichen.

    [0009] Die Verbindungsbeschläge zwischen der Möbelfrontplatte und dem Möbelkorpus oder dem Schubkasten werden am Rahmen, also von außen unsichtbar, befestigt.

    [0010] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden beschrieben.

    [0011] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine als Möbeltür ausgebildete Möbelfrontplatte im Horizontalschnitt im Bereich eines Topfscharniers, das an einer Möbelkorpuswand festgelegt ist,
    Fig. 2
    eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 auf das Rahmenprofil,
    Fig. 3
    den griffseitigen Teil der Möbelfrontplatte im Schnitt,
    Fig. 4
    eine Abwandlung der in der Fig. 1 aufgezeigten Möbelfrontplatte,
    Fig. 5
    eine Ansicht des an der Rückseite der Glasscheibe vorgesehenen Rahmens in Richtung des Pfeiles V in Fig. 4 und
    Fig. 6
    eine konstruktive Einzelheit.
    Fig. 7
    eine Abwandlung zu dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 und
    Fig. 8
    den griffseitigen Teil des Möbelfrontplatte nach der Fig. 7.


    [0012] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Möbelfrontplatte besteht aus einer vorgespannten Glasscheibe 1 und einem an der Rückseite 2 der Glasscheibe durch eine Klebemasse 3 befestigten Rahmen 4, der in diesem Ausführungsbeispiel durch geschlossene Hohlprofilschienen gebildet wird.

    [0013] Aus der Fig. 1 ergibt sich, daß die Glasscheibe 1 den Rahmen 4, der im umlaufenden Randbereich der Glasscheibe befestigt ist, vollständig abdeckt. Die Vorderseite der Möbelfrontplatte wird somit ausschließlich durch die Glasscheibe 1 gebildet.

    [0014] An der der Glasscheibe zugewandten Seite sind die den Rahmen bildenden Profilschienen mit Seitenrändern 5 versehen, die mit einem Profilboden 6 eine Wanne zur Aufnahme der Klebemasse 3 bilden. Durch diese Wanne wird die Klebemasse bis zur Aushärtung gegenüber dem Rahmen fixiert.

    [0015] Um eine Berührung der Seitenränder 5 mit der Rückseite 2 der Glasscheibe 1 zu verhindern, ist ein Abstandsprofil 7 aus elastischem Material vorgesehen, das im mittleren Bereich der Wanne angeordnet ist und ein wenig die Seitenränder 5 der Wanne überragt.

    [0016] Zur Festlegung des Abstandsprofils 7 an der Profilschiene des Rahmens kann im Wannenboden 6 eine Verankerungsnut 8 vorgesehen werden, in die der Verankerungsfuß des Abstandsprofils eingreift.

    [0017] In der Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Verankerungsnut 8 im Wannenboden 6 schwalbenschwanzförmig ausgebildet ist und somit hinterschnittene Begrenzungsflächen aufweist. Der Verankerungsfuß des Abstandsprofils 7 greift formschlüssig in die Verankerungsnut ein, so daß eine intensive Verbindung des Abstandsprofils 7 mit dem Profilboden 6 gegeben ist. Die der Verankerungsnut gegenüberliegende Seite 9 des Abstandsprofils stützt sich an der Rückseite der Glasscheibe 1 ab.

    [0018] Es besteht auch die Möglichkeit, das Abstandsprofil 7 einseitig oder beidseitig mit einer selbstklebenden Schicht auszurüsten, die es ermöglicht, das Abstandsprofil am Rahmen 4 festzulegen und bei doppelseitiger Beschichtung auch die Glasscheibe 1 am Rahmen 4 vorzufixieren, bis der Aushärtevorgang der Klebemasse 3 abgeschlossen ist.

    [0019] Die als Möbeltür ausgebildete Möbelfrontplatte nach der Fig. 1 ist durch Topfscharniere 10 an einer Seitenwand 11 des Möbelkörpers drehbar gelagert. An der Seitenwand ist der Scharnierarm 12 des Topfscharniers durch Schrauben 13 festgelegt. Über nicht dargestellte Gelenklaschen ist der Scharnierarm gelenkig mit dem Topf 14 verbunden, der in eine Bohrung 15 in der dem Möbelkorpus zugewandten Außenwand 16 des Rahmens eingesetzt ist und sich mit einem Abdeckrand 17 an dieser Außenwand 16 abstützt. Der Abdeckrand wird durch in Bohrungen 18 der Außenwand eingeschraubte Befestigungsschrauben 19a an der Außenwand 16 festgelegt.

    [0020] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 weist der Rahmen 19, der über eine Klebemasse 20 mit der Rückseite der Glasscheibe 1 verbunden ist, eine C-förmig begrenzte Aufnahmenut 21 für Beschläge auf. Diese Aufnahmenut ist an der dem Möbelkorpus zugewandten Seite geöffnet und mit Randstegen 22 versehen, die von Flächen 23,24 des Scharniertopfes 25 hintergriffen werden. Der Scharniertopf 25 wird in die Aufnahmenut von oben eingeschwenkt. Durch seitliches Verschieben in Richtung des Pfeiles 26 erhält der Scharniertopf seine Endlage in der Aufnahmenut. Auch in dieser Endlage hintergreifen die Flächen 23,24 des Scharniertopfes 25 die Randstege 22. In der Endlage wird der Scharniertopf 25 durch eine Schraube 27 fixiert, die in eine Gewindebohrung des Scharniertopfes eingeschraubt wird und sich mit ihrem freien Ende in einer Ecke der Aufnahmenut 21 abstützt.

    [0021] Aus der Fig. 5 ergibt sich, daß der Scharniertopf 25 einen rechteckigen Grundriß aufweist. Durch diese Raumform nimmt der Scharniertopf in der Aufnahmenut eine eindeutige Funktionslage ein.

    [0022] Der Scharniertopf kann mit einem Abdeckrand 28 ausgerüstet sein, der nach der Montage des Scharniertopfes einen Randsteg 22 übergreift und abdeckt, so daß dieser Abdeckrand zusätzlich durch Befestigungsschrauben am Rahmenprofil festgelegt werden kann.

    [0023] Die Öffnungen der C-förmig begrenzten Aufnahmenut 21 in den Teilen zwischen den Verbindungsbeschlägen können durch ein Abdeckprofil verschlossen werden, das mit Rastmitteln versehen ist, die die Randstege 22 der Aufnahmenut 21 hintergreifen.

    [0024] Das in den Fig. 4 und 5 aufgezeigte Rahmenprofil hat den Vorteil, daß die Festlegung der Scharniere oder sonstiger Beschlagteile problemlos an jeder Stelle vorgesehen werden können, und daß auch zusätzliche Baueinheiten nachträglich montiert werden können.

    [0025] In der Fig. 3 ist die Griffseite einer Möbeltür aufgezeigt, die aus der Glasscheibe 1 und einem an der Rückseite durch eine Klebemasse 3 befestigten Rahmen 4 besteht. Die griffseitige Rahmenprofilschiene 29 überragt mit ihrer Seitenwandung 30 den Rand 31 der Glasscheibe 1. Die Rahmenprofilschiene 29 ist einstückig mit einem Griff 32 oder einer Griffleiste, wobei der Griff oder die Griffleiste einen auf die Vorderseite der Glasscheibe sich erstreckenden Ausleger der Seitenwandung 30 bildet. Der Griff bzw. die Griffleiste kann ein Teil eines vertikalen oder eines horizontalen Rahmenprofils sein.

    [0026] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 ist die Klebemasse 3 entweder als ein beidseitig wirkendes Klebeband oder als Schmelzkleberschicht ausgebildet.

    [0027] Es sind Klebstoffe, vorzugsweise aus Acrylat bekannt, die auf eine Trägerfolie kaschiert als Bänder mit der folienfreien Seite mit dem Rahmen 4 bzw. mit dem Profilboden 6 der Wanne verbunden werden können. Durch das Abziehen der Trägerfolie wird die Außenseite des Klebebandes aktiviert, auf die dann die Glasscheibe 1 aufgesetzt wird, wie dies in den Fig. 7 und aufgezeigt ist. Anstelle des Klebebandes kann man auch eine Schmelzkleberschicht verwenden, die in Form eines Bandes auf den Rahmen 4 aufgelegt und dort selbstklebend zumindest punktuell fixiert wird. Es wird dann auf die Schmelzkleberschicht die Glasscheibe gelegt und die Gesamteinheit bis zur Reaktionstemperatur des Schmelzklebers aufgeheizt. Hierdurch wird die Klebeverbindung zwischen dem Rahmen 4 und der Glasscheibe hergestellt.

    Bezugszeichen



    [0028] 
    1
    Glasscheibe
    2
    Rückseite
    3
    Klebemasse
    4
    Rahmen
    5
    Seitenrand
    6
    Profilboden
    7
    Abstandsprofil
    8
    Verankerungsnut
    9
    Seite des Abstandprofils
    10
    Topfscharnier
    11
    Seitenwand
    12
    Scharnierarm
    13
    Schraube
    14
    Topf
    15
    Bohrung
    16
    Außenwand
    17
    Abdeckrand
    18
    Bohrung
    19
    Rahmen
    20
    Klebemasse
    21
    Aufnahmenut
    22
    Randsteg
    23
    Fläche
    24
    Fläche
    25
    Scharniertopf
    26
    Pfeil
    27
    Schraube
    28
    Abdeckrand
    29
    Rahmenprofilschiene
    30
    Seitenwandung
    31
    Rand
    32
    Griff



    Ansprüche

    1. Möbelfrontplatte, insbesondere als Tür, Klappe oder als Außenplatte eines Schubkastens eines Küchenmöbels ausgebildet, gekennzeichnet durch eine einen Rahmen (4,19) abdeckende Glasscheibe (1), an deren Rückseite der Verbindungsbeschläge aufnehmende Rahmen (4,19) im umlaufenden Randbereich befestigt ist.
     
    2. Möbelfrontplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe (1) durch eine Klebemasse mit dem Rahmen (4,19) verbunden ist.
     
    3. Möbelfrontplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4,19) aus geschlossenen oder halboffenen Hohlprofilschienen zusammengesetzt ist.
     
    4. Möbelfrontplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rahmen bildenden Profilschienen an der der Glasscheibe (1) zugewandten Seite wannenartig ausgebildet sind und diese Wanne mit Klebemasse (3,20) gefüllt ist.
     
    5. Möbelfrontplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im mittleren Bereich der Wanne ein sich an der Glasscheibe (1) abstützendes Abstandsprofil (7) aus elastischem Material vorgesehen ist, das ein wenig die Seitenränder (5) der Wanne überragt.
     
    6. Möbelfrontplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstandsprofil (7) einen Verankerungsfuß aufweist, der in eine im Profilboden (6) angeordnete Verankerungsnut (8) eingreift.
     
    7. Möbelfrontplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsnut hinterschnittene Begrenzungsflächen aufweist und der Verankerungsfuß des Abstandsprofils (7) formschlüssig in die Verankerungsnut eingreift (Fig. 6).
     
    8. Möbelfrontplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstandsprofil (7) an der dem Rahmen oder/und an der der Glasscheibe (1) zugewandten Seite mit einer selbstklebenden Schicht versehen ist.
     
    9. Möbelfrontplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus geschlossenen Hohlprofilschienen gebildete Rahmen (4) an der dem Möbelkorpus zugewandten Seite Bohrungen (15) zur Aufnahme des Topfes (14) eines Topfscharniers (10) aufweist, dessen Abdeckrand (17) mit der dem Möbelkorpus zugewandten Außenwand (16) des Rahmens verschraubt ist.
     
    10. Möbelfrontplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (19) eine C-förmig begrenzte Aufnahmenut (21) für Beschläge aufweist, die an der dem Möbelkorpus zugewandten Seite geöffnet ist und mit Randstegen (22) versehen ist, die von Flächen des Scharniertopfes hintergriffen werden, der in der Aufnahmenut mittels einer sich in einer Nutecke abstützenden Schraube (27) verspannt wird.
     
    11. Möbelfrontplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharniertopf (25) einen rechteckigen Grundriß aufweist.
     
    12. Möbelfrontplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der C-förmig begrenzten Aufnahmenut (21) in den beschlagfreien Teilen durch ein Abdeckprofil verschlossen ist, das mit Rastmitteln die Randstege (22) der Aufnahmenut (21) hintergreift.
     
    13. Möbelfrontplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Griff oder eine Griffleiste, der bzw. die mit der griffseitigen Rahmenprofilschiene (29) einstückig ist.
     
    14. Möbelfrontplatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die griffseitige Rahmenprofilschiene (29) mit einer Seitenwandung den Rand der Glasscheibe (1) überragt und der Griff oder die Griffleiste einen Ausleger der Seitenwandung bildet.
     
    15. Möbelfrontplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe (1) durch ein beidseitig wirkendes Klebeband mit dem Rahmen (4,19) verbunden ist.
     
    16. Möbelfrontplatte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das auf eine Trägerfolie kaschierte Klebeband mit der folienfreien Seite mit dem Rahmen (4) verbunden, die gegneüberliegende Seite des Klebebandes von der Folie befreit, aktiviert und die Glasscheibe (1) mit dieser Seite verbunden wird.
     
    17. Möbelfrontplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebemasse (3) als Schmelzkleberschicht ausgebildet ist.
     
    18. Möbelfrontplatte nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die in Form eines Bandes auf den Rahmen (4) aufgebracht Schmelzkleberschicht selbstklebend zumindest punktuell fixiert, nach dem Aufliegen der Glasscheibe (1) bis zur Reaktionstemperatur des Schmelzklebers aufgeheizt und dadurch die Klebeverbindung hergestellt wird.
     


    Claims

    1. A furniture front panel, in particular in the form of a door, flap or external panel of a drawer of an article of kitchen furniture, characterised by a glass pane (1) which conceals a frame (4, 19) and to the rear side of which the frame (4, 19) carrying connecting fitments is fixed in the peripheral edge region.
     
    2. A furniture front panel according to claim 1 characterised in that the glass pane (1) is joined to the frame (4, 19) by an adhesive material.
     
    3. A furniture front panel according to claim 1 characterised in that the frame (4, 19) is composed of closed or semi-open hollow profile bars.
     
    4. A furniture front panel according to claim 3 characterised in that the profile bars forming the frame are of a trough-like configuration at the side towards the glass pane (1) and the trough is filled with adhesive material (3, 20).
     
    5. A furniture front panel according to claim 4 characterised in that provided in the middle region of the trough is a shaped spacer portion (7) of elastic material which bears against the glass pane (1) and which projects a little beyond the side edges (5) of the trough.
     
    6. A furniture front panel according to claim 5 characterised in that the spacer portion (7) has an anchoring base which engages into an anchoring groove (8) disposed in the bottom (6) of the shaped member.
     
    7. A furniture front panel according to claim 6 characterised in that the anchoring groove has boundary surfaces of an undercut configuration and the anchoring base of the shaped spacer portion (7) engages positively into the anchoring groove (Figure 6).
     
    8. A furniture front panel according to claim 5 characterised in that the shaped spacer portion (7) is provided with a self-adhesive layer at the side which is towards the frame and/or at the side which is towards the glass pane (1).
     
    9. A furniture front panel according to claim 3 characterised in that the frame (4) which is formed from closed hollow profile bars is provided at the side towards the body of the article of furniture with bores (15) for accommodating the pot (14) of a pot-type hinge (10), the cover edge (17) of which is screwed to the outside wall (16) of the frame, which outside wall is towards the body of the article of furniture.
     
    10. A furniture front panel according to claim 3 characterised in that the frame (19) has a receiving groove (21) for fitments, which is defined in a C-shape and which is open at the side towards the body of the article of furniture and is provided with edge flanges (22) behind which engage surfaces of the hinge pot member which is braced in the receiving groove by means of a screw (27) which is supported in a comer of the groove.
     
    11. A furniture front panel according to claim 10 characterised in that the hinge pot member (25) is of rectangular configuration in plan.
     
    12. A furniture front panel according to claim 10 characterised in that the opening of the receiving groove (21) which is defined in a C-shape is closed in the fitment-free portions by a cover profile member which engages with retaining means behind the edge flanges (22) of the receiving groove (21).
     
    13. A furniture front panel according to one of the preceding claims characterised by a handle or a handle strip which is integral with the frame bar member (29) on the handle side.
     
    14. A furniture front panel according to claim 13 characterised in that the frame bar member (29) on the handle side projects with a side wall beyond the edge of the glass pane (1) and the handle or the handle strip forms a cantilever portion of the side wall.
     
    15. A furniture front panel according to claim 1 and claim 2 characterised in that the glass pane (1) is connected to the frame (4, 19) by a double-sidedly acting adhesive strip.
     
    16. A furniture front panel according to claim 15 characterised in that the adhesive strip which is laminated on to a carrier foil is connected with the foil-free side to the frame (4), the opposite side of the adhesive strip is freed of the foil, and activated, and the glass pane (1) is connected to that side.
     
    17. A furniture front panel according to claim 2 characterised in that the adhesive material (3) is in the form of a fusion adhesive layer.
     
    18. A furniture front panel according to claim 17 characterised in that the fusion adhesive layer which is applied in the form of a strip to the frame (4) is self-adhesively fixed at least in punctiform manner and after application of the glass pane (1) heated to the reaction temperature of the fusion adhesive whereby the adhesion join is made.
     


    Revendications

    1. Panneau frontal pour meubles, conformé en particulier en porte, volet ou panneau extérieur d'un tiroir, pour un meuble de cuisine, caractérisé par une plaque de verre (1) recouvrant un cadre (4, 19), sur la face arrière de laquelle le cadre (4, 19), portant des ferrures de liaison, est fixé dans la zone de bordure formant le bord.
     
    2. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de verre (1) est liée au cadre (4, 19) par de la colle.
     
    3. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre (4, 19) est constitué de baguettes profilées creuses fermées ou semi-ouvertes.
     
    4. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 3, caractérisé en ce que les baguettes profilées formant le cadre sont conformées, du côté orienté en direction de la plaque de verre (1), en cuvette remplie de colle (3, 20).
     
    5. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 4, caractérisé en ce que, dans la zone médiane de la cuvette, un profilé d'espacement (7) en matériau élastique, s'appuyant sur la plaque de verre (1), est prévu et dépasse légèrement des rebords latéraux (5).
     
    6. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 5, caractérisé en ce que le profilé d'espacement (7) présente un pied d'ancrage qui s'engage dans une rainure d'ancrage (8) ménagée dans le fond du profilé (6).
     
    7. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 6, caractérisé en ce que la rainure d'ancrage présente une périphérie en contre-dépouille et en ce que le pied d'ancrage du profilé d'espacement (7) s'engage de façon positive dans la rainure d'ancrage (Fig. 6).
     
    8. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 5, caractérisé en ce que le profilé d'espacement (7) est pourvu d'une couche auto-collante sur le côté orienté en direction du cadre ou/et sur le côté orienté en direction de la plaque de verre (1).
     
    9. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 3, caractérisé en ce que le cadre (4), constitué de baguettes profilées creuses fermées, présente, sur le côté tourné en direction du corps du meuble, des perçages (15) destinés à recevoir le pot (14) d'une charnière à pot (10), dont le bord de recouvrement (17) est vissé sur la paroi extérieure (16) du cadre orientée en direction du corps de meuble.
     
    10. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 3, caractérisé en ce que le cadre (19) présente une rainure réceptrice (21) limitée, en forme de C, destinée à des ferrures, qui est ouverte sur le côté orienté en direction du corps du meuble et est pourvue de nervures de bord (22), qui retiennent des surfaces du pot de la charnière, qui est maintenu dans la rainure réceptrice au moyen d'une vis (27) s'appuyant dans un angle de la rainure.
     
    11. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 10, caractérisé en ce que le pot de la charnière (25) a un profil de base rectangulaire.
     
    12. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'ouverture de la rainure réceptrice (21) limitée, en forme de C, est fermée, dans les parties dépourvues de ferrures, par un profilé de recouvrement, qui, par des moyens d'enclenchement, s'accroche avec les nervures de bord (22) de la rainure réceptrice (21).
     
    13. Panneau frontal pour meubles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une poignée ou une barrette formant poignée, qui ne forme qu'une seule pièce avec la baguette profilée formant cadre (29) située du côté de la poignée.
     
    14. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'une paroi latérale de la baguette profilée formant cadre (29), située du côté de la poignée, dépasse du bord de la plaque de verre (1) et en ce que la poignée ou la barrette formant poignée constitue une extension de la paroi latérale.
     
    15. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que la plaque de verre (1) est liée au cadre (4, 19) par une bande adhésive double face.
     
    16. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 15, caractérisé en ce que la bande adhésive supportée sur une feuille de support est appliquée, par son côté dépourvu de feuille, sur le cadre (4), en ce que le côté opposé de la bande adhésive est libéré de la feuille et activé, et en ce que la plaque de verre (1) est liée à ce côté.
     
    17. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 2, caractérisé en ce que la colle (3) est constituée d'une couche de colle à fusion.
     
    18. Panneau frontal pour meubles selon la revendication 17, caractérisé en ce que la couche de colle à fusion déposée sous forme de bande sur le cadre (4) s'y fixe de façon auto-collante, au moins ponctuellement, et, après y avoir appliqué la plaque de verre (1), est chauffée jusqu'à la température de réaction de la colle à fusion, ce qui crée une liaison par collage.
     




    Zeichnung