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(11) |
EP 0 401 412 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
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Anmeldetag: 09.06.1989 |
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Vorrichtung zum Anheben einer Kabeltrommel
Lifting device for a cable drum
Dispositif pour soulever un tambour de câble
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.1990 Patentblatt 1990/50 |
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Patentinhaber: KATIMEX CIELKER GMBH |
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D-50996 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Cielker, Werner
5000 Köln 50 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köhne, Friedrich, Dipl.-Ing. |
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Rondorfer Strasse 5a 50968 Köln 50968 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 961 378 FR-A- 2 067 477 US-A- 3 275 298 US-A- 3 944 094 US-A- 4 447 012
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DE-C- 876 556 US-A- 2 652 207 US-A- 3 831 877 US-A- 4 148 399
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 7, Nr. 149 (M-225)[1294], 30. Juni 1983;& JP-A-58
59 159 (TOUSHIBA PLANT KENSETSU K.K.) 08-04-1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anheben einer Kabeltrommel, wobei
je ein Ständer zu beiden Stirnseiten der anzuhebenden Kabeltrommel angeordnet ist,
welcher einen Fuß und darauf befestigte Säulen aufweist, an welchem zwei Traversen
angebracht sind, die obere Traverse mit einem in eine Hohlachse der Kabeltrommel eingreifenden
Zapfen versehen ist und zwischen den beiden Traversen ein Hydraulikheber angeordnet
ist, und wobei die Säulen mit Abstand übereinander Löcher für den Eingriff einer Höhenverstell-
und Rastvorrichtung aufweisen.
[0002] Die Kabeltrommeln haben meist ein sehr großes Gewicht, das mit dem aufgewickelten
Stangmaterial mehrere tausend Kilogramm betragen kann. Zum Auf- und Abwickeln des
Strangmaterials muß die Kabeltrommel angehoben werden. Wegen des großen Gewichtes
werden hierfür meist spezielle Kraftfahrzeuge benutzt, die auf der Ladefläche Greiferarme
besitzen, die so eingerichtet sind, daß man die Kabeltrommel be- und entladen und
in einer beliebigen Stellung anheben kann, so daß die Kabeltrommel gedreht und das
Strangmaterial auf- oder abgewickelt werden kann. Derartige Spezialfahrzeuge sind
aber mit hohen Kosten verbunden und außerdem ist beim Kabelverlegen meist nicht genügend
Platz vorhanden, um das Fahrzeug über längere Zeit aufstellen zu können.
[0003] Eine zu Anfang angegebene Vorrichtung ist aus der US-A-4 447 012 bekannt. Bei dieser
Vorrichtung bestehen die Säulen aus Rechteckhohlprofilen, die teleskopartig ineinander
verschiebbar und in der Höhe mittels Rastvorrichtungen verstellbar sind. Wirkungsmäßig
handelt es sich also je Ständer nur um eine einzige Säule. Daraus folgt, daß das untere
Säulenteil durch mehrere schräg verlaufende Streben verbunden werden muß, um eine
ausreichende Standsicherheit zu erzielen. Daraus ergibt sich außerdem eine Gesamtkonstruktion,
die außerordentlich kompliziert und bauaufwendig ist. Der Fuß des Ständers weist seitliche
Träger, dazwischen befindliche Rahmen und ein querverlaufendes U-Profil auf. Darauf
befinden sich Streben und Aufbauten für mindestens drei Räder, die unter dem Druck
von Federn in Federkästen vertikal beweglich sind. Zwischen weiteren Stützen ist unten
auf dem Fuß eine hydraulische Vorrichtung fest angeordnet, die auf das innere Teil
des Teleskoprohres einwirkt. Das Höhenverstellen ist dadurch gegeben, daß das äußere
obere Teleskoprohrteil gegenüber dem inneren unteren in der Höhe verschiebbar und
durch Bolzen verriegelbar ist. Das Höhenverstellen des Teleskoprohres ist von der
Handhabung recht schwierig durchzuführen. Außerdem muß die gesamte in der Praxis auftretende
Biegelast über das einzige obere Teleskoprohrteil nach unten hin übertragen werden.
Da die hydraulische Vorrichtung feststehend ganz unten auf dem Fuß angeordnet ist,
muß sich der Bedienungsmann sehr tief bücken, um sie bedienen zu können, was ebenfalls
umständlich ist.
[0004] Desweiteren ist aus der US-A-3 275 298 eine Vorrichtung zum Anheben eines Containers
bekannt, und zwar besteht diese Vorrichtung aus vier Einzelvorrichtungen, die an den
vier Ecken des anzuhebenden Containers angreifen. Bei jeder Einzelvorrichtung ist
auf einem verhältnismäßig kleinen Fuß in Form einer Platte eine einzige Säule in Form
eines Rechteckhohlprofiles befestigt. Auf dieser Säule sind zwei konsolenartige Schieber
verschiebbar und zueinander in der Höhe einstellbar. Der untere Schieber kann durch
einen in Löcher der Säule eingreifenden Bolzen mit Handgriff in der gewählten Höhenlage
gesichert werden. Der obere Schieber ist ebenfalls durch einen Bolzen mit Handgriff
gegen Abrutschen nach unten gesichert. Zwischen den beiden konsolenartigen Schiebern
ist ein ebenfalls höhenverstellbar angebrachter Hydraulikzylinder mit Kolben und Kolbenstange
befestigt. Diese hydraulischen Anhebevorrichtungen können jedoch nicht von Hand bedient
werden, sondern sind über Schläuche an eine gemeinsame tragbare und den hydraulischen
Druck erzeugende Einheit angeschlossen.
[0005] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Anheben
einer Kabeltrommel zu schaffen, die einerseits einfach aber sehr stabil aufgebaut
ist und mit einem Hydraulikheber mit kleinem Hubweg auskommt und die andererseits
leicht zu handhaben und zu transportieren ist.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Säulen aus zwei
mit Abstand voneinander auf jedem Fuß befestigten zylindrischen Rohren bestehen, daß
die beiden Traversen höhenverschiebbar und als Rechteckhohlprofile ausgebildet sind,
die an ihren Enden mit Bohrungen für den Durchtritt der beiden Säulen versehen sind,
daß die Höhenverstell- und Rastvorrichtung an der unteren Traverse angebracht ist,
daß der Hydraulikheber auf der oberen Wandung der unteren Traverse befestigt ist und
das obere Ende der Kolbenstange des Hydraulikhebers an der unteren Wandung der oberen
Traverse anliegt, daß die oberen Enden der beiden Säulen durch eine Verbindungsstange
miteinander verbunden sind, daß der Fuß aus einem sich nach außen verjüngenden im
Querschnitt dreieckigen Kasten besteht, daß nahe dem äußeren Ende des Fußes Radstützen
befestigt sind, in welchen eine Achse gelagert ist, die an ihren Enden zwei Räder
trägt, und daß die Anordnung derart getroffen ist, daß die Räder in Kippstellung des
Ständers fahrbar auf dem Boden aufliegen.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt,
und zwar zeigen
Figur 1 eine Ansicht gemäß Pfeil I in Figur 2 auf eine Stirnseite einer Kabeltrommel
mit einem Ständer in angehobener Stellung,
Figur 2 eine Seitenansicht hierzu gemäß Pfeil II in Figur 1 in abgesenkter Stellung
der Kabeltrommel,
Figur 3 einen Teil des Ständers gemäß Figur 1 in vergrößertem Maßstab,
Figur 3A eine Draufsicht gemäß Pfeil III A in Figur 3 auf eine Einzelheit,
Figur 4 eine Ansicht auf ein Teil der Figur 3 in vergrößertem Maßstab, teils im Vertikalschnitt,
jedoch mit einer anderen Verstell- und Rastvorrichtung und
Figur 4A eine Draufsicht gemäß Pfeil IV A in Figur 4 auf eine Einzelheit.
[0009] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Kabeltrommel 1 besteht im wesentlichen aus
einer Zylinderwandung 2, einem zentralen Rohr 3 als Achse und zwei seitlichen bzw.
stirnseitigen kreisrunden Flanschen 4 und 5. Auf der Zylinderwandung 2 zwischen den
beiden Flanschen 4 und 5 ist das Kabel bzw. das Stangmaterial zu einem Wickel 6 aufgewickelt.
Je nach Art des Stangmaterials kann der Durchmesser der Zylinderwandung größer oder
kleiner sein.
[0010] Zum Anheben der Kabeltrommel 1 sind an den beiden Stirnseiten der Kabeltrommel, also
nahe den Außenflächen der beiden kreisförmigen Flansche 4, 5 je ein Ständer 7 und
8 aufgestelt. Jeder Ständer weist einen Fuß 9 bzw. 10 und darauf befestigte Säulen
11, 12 bzw. 13 auf, an welchen zwei Traversen 15 und 19 höhenverschiebbar angebracht
sind. Die obere Traverse 15 ist mit einem in die Hohlachse der Kabeltrommel 1 eingreifenden
Zapfen 61 und die untere Traverse 19 mit einer Verstell- und Rastvorrichtung 20 versehen.
Zwischen den beiden Traversen 15 und 19 ist ein Hydraulikheber 1 angeordnet.
[0011] Wie die Figuren 1 und 2 erkennen lassen, sind nahe dem äußeren Ende jedes Fußes 9
bzw. 10 jedes Ständers 7, 8 Radstützen 22 und 23 befestigt, die unter einem spitzen
Winkel schräg nach oben und nach außen verlaufen. Gemäß Figur 1 sind diese Radstützen
22 und 23 mit möglichst großem Abstand voneinander, also möglichst nahe der Enden
des jeweiligen Fußes 9 bzw. 10 zweckmäßigerweise angeschweißt. In den Radstützen ist
eine Achse 24 gelagert, die an ihren Enden jeweils zwei Räder 25 und 26 trägt. Die
Anordnung ist derart getroffen, daß die Räder 25 und 26 in Kippstellung des Ständers
7 bzw. 8 fahrbar auf dem Boden aufliegen. Zur Bedienungserleichterung und Vergrößerung
der Stabilität jedes Ständers 7, 8 sind die oberen Enden der beiden Säulen 11, 12
(Figur 1) durch eine Verbindungsstange 14 miteinander verbunden. Diese Verbindungsstange
14 dient zur Erleichterung des Kippens beispielsweise des Ständers 7, indem man sie
erfaßt und den Ständer aus der in Figur 2 gezeichneten Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn
nach außen schwenkt. Während der Schwenkbewegung dreht sich der Ständer um die äußere
Kante des Fußes 9 solange, bis die beiden Räder 25 und 26 auf dem Boden aufliegen.
In dieser Schräg geschwenkten Stellung kommt der Schwerpunkt des Ständers im Bereich
oberhalb der beiden Räder zu liegen, so daß der Ständer leicht gefahren werden kann.
[0012] Die beiden Säulen 11, 12 bzw. 13 der beiden Ständer 7 bzw. 8 bestehen aus zylindrischen
Rohren, die mit Abstand übereinander zahlreiche Löcher 27 für den Eingriff einer nachfolgend
noch näher erläuterten Verstell- und Rastvorrichtung 20 aufweisen. Diese Löcher dienen
der stufenweisen Anpassung an die jeweilige Größe der Kabeltrommel. Die Traversen
15 und 19 sind zweckmäßigerweise als Rechteckhohlprofile ausgebildet, die an ihren
Enden mit vertikalen Bohrungen für den Durchtritt der Säulen 11, 12 bzw. 13 versehen
sind. Die Bohrungen der oberen Traverse 15 sind von Gleitringen 28, 29, 30 und 31
umgeben, die mit einem solchen Spiel die Säulen umfassen, daß die Traverse mit möglichst
geringer Reibung auf den Säulen gleiten kann. Die Bohrungen der unteren Traverse 19
sind von Führungsringen 32, 33, 34 und 35 umgeben, die beim nachfolgend noch näher
erläuterten Höhenverstellen der unteren Traverse 19 eine gute ebenfalls möglichst
reibungsfreie Führung auf den Säulen bewirken. Koaxial zu den nach innen in das Rohr
3 der Kabeltrommel eingreifenden Zapfen 61 ist an der Außenseite der oberen Traverse
15 unter Zwischenschaltung eines angeschweißten Verstärkungsringes 17 ein waagerechter
Zapfen 16 angebracht, der vor allem zur Bedienungserleichterung beim unabhängigen
Höhenverschieben der oberen Traverse 15 dient. Auf der Innenseite der oberen Traverse
15 ist ferner mit ausreichendem Abstand ein Anschlagring 18 befestigt, der sich außen
an der Stirnwand bzw. an den Flanschen 4, 5 der Kabeltrommel 1 im Bereich der Enden
des Rohres 3 abstützt. Bei Anlage dieses Anschlagringes kann sofort mit einem Blick
festgestellt werden, daß sich die Ständer 7 bzw. 8 in der richtigen Stellung zu der
Kabeltrommel befindet.
[0013] Zwischen der oberen Wandung der unteren Traverse 19 und dem Hydraulikheber 21 ist
eine Platte 46 mit Schrauben 48 befestgt. Diese Platte ist mit einem nach außen ragenden
Bügel 47 versehen. Der Bügel 47 dient dazu, das Verschieben der Traversen 15 und 19
und des Hydraulikhebers 21 auf den Säulen zu erleichtern und eine Anpassung an die
betreffende Kabeltrommelgröße vorzunehmen, bevor die Verstell- und Rastvorrichtung
20 in Eingriff gebracht wird.
[0014] Der Hydraulikheber 21 weist ein Gehäuse 49 mit Druckflüssigkeitsbehälter, eine Hyraulikpumpe
51, einen Hydraulikzylinder 50 mit Hydraulikkolben 58 und eine Kolbenstange 59 auf.
Am oberen Ende der Kolbenstange 59 ist eine Pratze 60 befestigt, die an der unteren
Wandung der oberen Traverse 15 anliegt bzw. gegen diese gedrückt wird. Die Betätigung
des Hydraulikhebers 21, genauer gesagt der Hydraulikpumpe 51 erfolgt mittels eines
Hebelarmes 56, der Außen mit einem Handgriff 57 versehen ist. Der Hebelarm ist mittels
Gelenken 52, 53 und 55 und einer Stütze 54 in einer vertikalen Ebene schwenkbar gelagert.
Es versteht sich, daß der Hydraulikheber 21 noch mit nicht gezeichneten Ventilen,
wie bei Hydraulikhebern üblich, ausgestattet ist.
[0015] Die Figuren 3 und 3a zeigen ein einfaches Ausführungsbeispiel einer Verstell- und
Rastvorrichtung 20, welche einen in die Löcher 27 der Säulen 11 oder 12 einschiebbaren
Bolzen 37 aufweist, der am äußeren Ende mit einer Öse 38 versehen ist, in welche von
oben ein Steg 36 der unteren Traverse 19 eingreift. Ein anderes Ausführungsbeispiel
einer Verstell- und Rastvorrichtung zeigen die Figuren 4 und 4a. Hierbei ist ein kleines
kastenartiges Gehäuse 39 am Ende und auf der Unterseite der Traverse 19 angeschweißt.
In dem Gehäuse ist ein Bolzen 40 waagerecht verschiebbar gehalten, dessen nach außen
ragendes Ende mit einem Handgriff 41 und nach der inneren Stirnwand 45 des Gehäuses
39 mit einem Anschlagring 42 versehen ist. Zwischen dem Anschlagring 42 und der äußeren
Stirnwand 44 sitzt eine Druckfeder 43, die den Bolzen 40 umgibt und ihn in die in
Figur 4 dargestellte Raststellung drückt und festhält. Die Figuren 1 und 2 veranschaulichen
noch eine Vorteilhafte Konstruktion des Fußes 9 bzw. 10, der aus einem sich nach außen
verjüngenden im Querschnitt parallel zur Bildebene der Figur 2 dreieckigen Kasten
besteht. Der Fuß 9 bzw. 10 erhält dadurch bei geringem Gewicht und Materialaufwand
eine große Stabilität. Von Vorteil ist ferner, daß jeder Fuß 9 bzw. 10 mit nach innen
unter die Kabeltrommel 1 schiebbaren Verbreiterungsstützen 62 versehen ist, die in
waagerechten Führungen des Fußes gehalten sind. Zweckmäßigerweise sind die nicht gezeichneten
Führungen an den beiden Außenseiten des jeweiligen Fußes parallel zur Bildebene der
Figur 2 angebracht. Diese Verbreiterungsstützen dienen einer Vergrößerung der Standfestigkeit
der beiden Ständer 7 und 8. Statt an waagerechten Führungen können die Verbreitungsstützen
auch um vertikale feststehende Schwenkbolzen schwenkbar ausgebildet sein. Diese Schwenkbolzen
können können mit entsprechenden Halterungen an den Außenflächen der Füße im Höhenbereich
der unteren Enden der Säulen 11, 12 angebracht sein, so daß die Verbreiterungsstützen
etwa um 180° aus einer Ruhestellung seitlich der Füße bis in die Betriebsstellung
unterhalb der Kabeltrommel schwenkbar sind.
[0016] Die Wirkungsweise der oben erläuterten Ständer ist im wesentlichen folgende. Jeder
Ständer läßt sich aufgrund seines verhältnismäßig geringen Gewichtes und der kleinen
räumlichen Abmessungen leicht mit jedem beliebigen Fahrzeug an Ort und Stelle bringen.
In der oben erläuteren Kippstellung läßt sich dann jeder Ständer mit den Rädern 25
und 26 an die betreffende Kabelrolle heranfahren. Die Traversen 15 und 90 und der
Hydraulikheber 21 werden dann von Hand auf eine Höhlenlage an den Säulen 11, 12 gebracht,
daß sich die Zapfen 61 in das Rohr 3 bzw. seitliche Rohrstutzen der Kabeltrommel 1
einschieben lassen. Der Hydraulikkolben 58 mit der Kolbenstange 59 und der Pratze
60 werden sodann etwa in die unterste Stellung gebracht und die untere Traverse mit
dem Hydraulikheber 21 so weit wie möglich auf den Säulen 11 und 12 nach oben geschoben
und die Verstell- und Rastvorrichtung 20 in geeigneten Löchern der Säulen zum Einrasten
gebracht. Durch Betätigen der beiderseitigen Handhebel 56, 57 kann nun die Kabelrolle
dadurch angehoben werden, daß die oberen Traversen 15 unter dem Druck der Hydraulikkolben
auf den Säulen nach oben verschoben werden, während die unteren Traversen 19 in Verriegelungsstellung
bleiben. Je nach den Platzverhältnissen können die Verbreiterungsstützen 62 vor oder
nach dem Anheben der Kabeltrommel in Betriebsstellung gebracht werden, wobei die Verbreitungsstützen
62 gegebenenfalls auch eine gespreizte Stellung einnehmen können, wenn sie an den
erläuterten Schwenkbolzen sitzen. In dieser Betriebsstellung der Stützen kann nun
das Strangmaterial auf- oder abgewickelt werden. Die Demontage geht auf umgekehrtem
Weg vonstatten.
1. Vorrichtung zum Anheben einer Kabeltrommel, wobei je ein Ständer (7, 8) zu beiden
Stirnseiten der anzuhebenden Kabeltrommel (1) angeordnet ist, welcher einen Fuß (9,
10) und darauf befestigte Säulen (11, 12) aufweist, an welchem zwei Traversen (15,
19) angebracht sind, die obere Traverse (15) mit einem in eine Hohlachse der Kabeltrommel
(1) eingreifenden Zapfen (61) versehen ist und zwischen den beiden Traversen (15,
19) ein Hydraulikheber (21) angeordnet ist, und wobei die Säulen (11, 12) mit Abstand
übereinander Löcher (27) für den Eingriff einer Höhenverstell- und Rastvorrichtung
(20) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daS die Säulen (11, 12) aus zwei mit Abstand
voneinander auf jedem Fuß (9, 10) befestigten zylindrischen Rohren bestehen, daß die
beiden Traversen (15, 19) höhenverschiebbar und als Rechteckhohlprofile ausgebildet
sind, die an ihren Enden mit Bohrungen für den Durchtritt der beiden Säulen (11, 12)
versehen sind, daß die Höhenverstell- und Rastvorrichtung (20) an der unteren Traverse
(19) angebracht ist, daß der Hydraulikheber (21) auf der oberen Wandung der unteren
Traverse (19) befestigt ist und das obere Ende der Kolbenstange (59) des Hydraulikhebers
(21) an der unteren Wandung der oberen Traverse (15) anliegt, daß die oberen Enden
der beiden Säulen (11, 12) durch eine Verbindungsstange (14) miteinander verbunden
sind, daß der Fuß (9, 10) aus einem sich nach außen verjüngenden im Querschnitt dreieckigen
Kasten besteht, daß nahe dem äußeren Ende des Fußes (9, 10) Radstützen (22, 23) befestigt
sind, in welchen eine Achse (24) gelagert ist, die an ihren Enden zwei Räder (25,
26) trägt, und daß die Anordnung der Räder (25, 26) derart getroffen ist, daß die
Räder (25, 26) in Kippstellung des Ständers (7, 8) fahrbar auf dem Boden aufliegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen der oberen
Traverse (15) von Gleitringen (28, 29, 30, 31) und die Bohrungen der unteren Traverse
(19) von Führungsringen (32, 33, 34, 35) umgeben sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fuß (9, 10)
mit nach innen unter die Kabeltrommel (1) schiebbaren Verbreiterungsstützen (62) versehen
ist, die in waagerechten Führungen des Fußes gehalten sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der oberen Wandung der unteren Traverse (19) und dem Hydraulikheber (21) eine Platte
(46) befestigt ist, welche mit einem nach außen ragenden Bügel (47) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydraulikheber (21) ein Gehäuse (49) mit Druckflüssigkeitsbehälter, eine Hydraulikpumpe
(51), einen Hydraulikzylinder (50) mit Hydraulikkolben (58) und Kolbenstange (59)
sowie einen Hebelarm (56) mit Handgriff (57) aufweist, welcher mittels Gelenken (52,
53, 55) und einer Stütze (54) in einer vertikalen Ebene schwenkbar gelagert ist und
mit der Hydraulikpumpe (51) zusammenwirkt, und daß eine Pratze (60) am oberen Ende
der Kolbenstange (59) an der unteren Wandung der oberen Traverse (15) anliegt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstell- und Rastvorrichtung (20) einen in die Löcher (27) einschiebbaren Bolzen
(37) aufweist, der am äußeren Ende mit einer Öse (38) versehen ist, in welche von
oben ein Steg (36) der unteren Traverse (19) eingreift.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstell-
und Rastvorrichtung (20) einen in die Löcher (27) einschiebbaren Bolzen (40) aufweist,
der am äußeren Ende mit einem Handgriff (41) versehen ist, und daß eine Druckfeder
(43) vorgesehen ist, durch welche der Bolzen (40) in Raststellung gedrückt und gehalten
ist.
1. Lifting device for a cable drum, a stand (7, 8) being respectively located at both
end faces of the cable drum (1) to be lifted, which stand comprises a foot (9, 10)
and uprights (11, 12) attached thereto, on which two cross-members (15, 19) are located,
the upper cross-member (15) being provided with a journal (61) engaging in a hollow
shaft of the cable drum (1) and a hydraulic jack (21) is disposed between the two
cross-members (15, 19), and the uprights (11, 12) comprising holes (27) spaced apart
one above the other for the engagement of a height adjustment and locking device (20),
characterised in that the uprights (11, 12) consist of two cylindrical tubes attached
at a distance apart to each foot (9, 10), that the two cross-members (15, 19) are
able to slide vertically and are constructed as rectangular hollow profiles, which
at their ends are provided with bores for the passage of the two uprights (11, 12),
that the height adjustment and locking device (20) is located on the lower cross-member
(19), that the hydraulic jack (21) is attached to the upper wall of the lower cross-member
(19) and the upper end of the piston rod (59) of the hydraulic jack (21) bears against
the lower wall of the upper cross-member (15), that the upper ends of the two uprights
(11, 12) are connected to each other by a connecting rod (14), that the foot (9, 10)
consists of an outwardly tapering box of triangular cross-section, that wheel supports
(22, 23) are attached close to the outer end of the foot (9, 10), in which supports
an axle (24) is mounted, which at its ends supports two wheels (25, 26), and that
the arrangement of the wheels (25, 26) is such that in the tilted position of the
stand (7, 8), the wheels (25, 26) rest on the floor so that they are able to travel
thereon.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the bores in the upper cross-member
(15) are surrounded by sliding rings (28, 29, 30, 31) and the bores in the lower cross-member
(19) are surrounded by guide rings (32, 33, 34, 35).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that each foot (9, 10) is provided
with a widening support (62) able to slide inwards below the cable drum (1), which
supports (62) are held in horizontal guides of the foot.
4. Apparatus according to one of the preceding Claims, characterised in that fastened
between the upper wall of the lower cross-member (19) and the hydraulic jack (21)
is a plate (46), which is provided with an outwardly projecting handle (47).
5. Apparatus according to one of the preceding Claims, characterised in that the hydraulic
jack (21) comprises a housing (49) with a hydraulic fluid reservoir, a hydraulic pump
(51), a hydraulic cylinder (50) with a hydraulic piston (58) and piston rod (59) as
well as a lever arm (56) with a handle (57), which is mounted to tilt in a vertical
plane by means of pivots (52, 53, 55) and a support (54) and cooperates with the hydraulic
pump (51), and that a claw (60) at the upper end of the piston rod (59) bears against
the lower wall of the upper cross-member (15).
6. Apparatus according to one of the preceding Claims, characterised in that the adjusting
and locking device (20) comprises a bolt (37) able to be introduced into the holes
(27), which bolt is provided at the outer and with an eyelet (38), in which a web
(36) of the lower cross-member (19) engages from above.
7. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the adjusting and
locking device (20) comprises a bolt (40) able to be introduced into the holes (27),
which bolt is provided on the outer end with a handle (41), and that a compression
spring (43) is provided, by which the bolt (40) is pushed into the locking position
and retained therein.
1. Dispositif pour le soulèvement d'un enrouleur de câble, par lequel un montant (7,
8) est respectivement disposé sur chacune des deux faces extérieures de l'enrouleur
de câble (1) à soulever, lequel comporte un socle (9, 10) et une colonne (11, 12)
qui lui est fixée, sur laquelle sont placées deux traverses (15, 19), la traverse
supérieure (15) étant conçue pour comprendre un tourillon (61) venant s'engrener dans
un axe creux de l'enrouleur de câble (1), un vérin hydraulique (21) étant disposé
entre les deux traverses (15, 19) tandis que les colonnes (11, 12) comportent des
trous (27) formés les uns au-dessus des autres avec un écartement destiné à permettre
l'engrènement d'un dispositif de commande de déplacement vertical et de blocage (20),
caractérisé en ce que les colonnes (11, 12) sont constituées de deux tubes cylindriques
fixés sur chaque socle à distance l'un de l'autre (9, 10), en ce que les deux traverses
(15, 19) possèdent la faculté de se déplacer vers le haut, sont constituées d'un profil
creux quadrilatère rectangle et sont prévues pour comporter, à leur extrémité, un
alésage destiné au passage des deux colonnes (11, 12), en ce que le dispositif de
commande de déplacement vertical et de blocage (20) est disposé sur la traverse inférieure
(19), en ce que le vérin hydraulique (21) est fixé sur la paroi supérieure de la traverse
inférieure (19), l'extrémité supérieure de la tige de piston (59) du vérin hydraulique
(21) étant adjacente à la paroi inférieure de la traverse supérieure (15), en ce que
les extrémités supérieures des deux colonnes (11, 12) sont reliées entre elles au
moyen d'une barre de raccordement (14), en ce que le socle (9, 10) se compose respectivement
d'un caisson se rétrécissant vers l'extérieur selon une section transversale triangulaire,
en ce que sont fixés, près de l'extrémité extérieure de chacun des socles (9, 10),
des montants de roue (22, 23), dans lesquels un essieu (24) effectue une rotation
sur paliers et supporte deux roues (25, 26) à ses extrémités, et en ce que l'agencement
des roues (25, 26) est conçu de manière à ce que les roues (25, 26) reposent sur le
sol avec faculté de déplacement dans la position de renversement des montants (7,
8).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les alésages de la traverse
supérieure (15) sont entourés d'anneaux de glissement (28, 29, 30, 31) et en ce que
les alésages de la traverse inférieure (19) sont entourés de bagues de guidage (32,
33, 34, 35).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chacun des socles
(9, 10) est pourvu de supports d'élargissement (62) possédant la faculté de coulisser
vers l'intérieur en-dessous de l'enrouleur de câble (1), ceux-ci étant maintenus dans
une glissière horizontale du socle.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'une plaque (46) est fixée entre la paroi supérieure de la traverse inférieure (19)
et le vérin hydraulique (21), ladite plaque étant pourvue d'un étrier (47) en dépassement
vers l'extérieur.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le vérin hydraulique (21) comporte un carter (49) comprenant un réservoir de fluide
sous pression, une pompe hydraulique (51), un cylindre hydraulique (50) pourvu d'un
piston hydraulique (58) et d'une tige de piston (59) de même qu'un bras de levier
(56) pourvu d'une poignée (57), lequel , au moyen d'articulations (52, 53, 55) et
d'un montant (54), effectue une rotation sur palier orientable dans un plan vertical
et agit d'une manière concourante avec la pompe hydraulique (51) et en ce qu'une griffe
(60) formée sur l'extrémité supérieure de la tige de piston (59) est adjacente à la
paroi inférieure de la traverse supérieure (15).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le dispositif de commande de déplacement et de blocage (20) comporte une goupille
(37) destinée à venir s'insérer dans le trou (27), ladite goupille étant prévue pour
comporter une oreille (38) formée à son extrémité extérieure, oreille dans laquelle
vient s'encliqueter par le haut une barrette (36) formée sur la traverse inférieure
(19).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de commande de déplacement et de blocage (20) comporte une goupille
(40) destinée à venir s'insérer dans le trou (27), ladite goupille étant pourvue d'une
poignée (41) formée à son extrémité extérieure, en ce qu'un ressort de pression (43)
est prévu par lequel la goupille (40) est comprimée et maintenue en état de blocage.

