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(11) |
EP 0 401 621 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.1994 Patentblatt 1994/20 |
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Anmeldetag: 26.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 5/54 |
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Weichpackung, insbesondere Papiertaschentuch-Verpackung
Soft package, in particular for paper handkerchiefs
Emballage flexible, en particulier pour mouchoirs en papier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.06.1989 DE 3918325
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.1990 Patentblatt 1990/50 |
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Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-2810 Verden (DE)
- Wach, Jürgen
D-2820 Bremen 77 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 334 584 US-A- 3 167 238
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US-A- 2 318 101
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Weichpackung, insbesondere Papiertaschentuch-Verpackung,
aus einer den Packungsinhalt umgebenden Umhüllung, aus einer Kunststoffolie oder dergleichen,
durch die Vorderwand, Rückwand, Seitenwände, Stirnwand und Bodenwand gebildet werden,
wobei im Bereich einer schmalen Packungsfläche, vorzugsweise im Bereich einer langgestreckten
Seitenwand, eine wiederverschließbare Öffnungshilfe gebildet ist, die aus zwei einander
in Schließstellung überdeckenden Faltlappen besteht, von denen lediglich der außenliegende
Faltlappen eine Verschlußlasche für eine Entnahmeöffnung bildet, die sich über einen
mittleren Teilbereich des äußeren Faltlappens erstreckt, und einen Klebestreifen bzw.
ein Klebeetikett aufweist, welcher mit einem Teilbereich an dem Faltlappen und mit
einem anderen Teilbereich lösbar an einer angrenzenden Packungsfläche befestigt ist.
[0002] Eine solche Packung zeigt die FR-A 2 334 584. Diese ist so ausgebildet, daß die Öffnungshilfe
im Bereich einer der beiden langgestreckten, schmalen Seitenwände vorgesehen ist.
Aufgrund einer Schlauchfaltung der die Taschentücher umgebenden Umhüllung besteht
diese Seitenwand aus zwei einander überdeckenden Faltlappen. Der äußere Faltlappen
ist an seinen Enden - benachbart zur Stirnwand und Bodenwand - mit je einem quergerichteten
Trennschnitt versehen, der sich über die volle Breite der Seitenwand erstreckt. Dieser
Faltlappen dient so als Verschlußlasche.
[0003] Zum Öffnen und Wiederverschließen dient ein Klebestreifen (Tape) , der mit einem
Teilbereich an der äußeren Verschlußlasche und mit einem anderen Teilbereich an der
angrenzenden Vorderwand der Verpackung lösbar befestigt ist. Dieses Ende des Klebestreifens
ist mit einer klebstofffreien Grifflasche versehen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verpackungen der eingangs genannten Art
zu verbessern, insbesondere in Bezug auf die Handhabung im Sinne einer erleichterten
Entnahme der Taschentücher bei Erhaltung bzw. Verbesserung der Formstabilität der
Verpackung.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Weichpackung dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußlasche von seitlichen Bereichen des Faltlappens durch Trennschnitte
abgeteilt ist, die als Perforationslinien im Bereich der mit dem äußeren Faltlappen
verbundenen Packungswandung fortgesetzt sind.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der wiederverschließbaren Öffnungshilfe ist
eine erleichterte Handhabung der Verpackung gegeben. Denn durch die Verlängerung bzw.
Fortsetzung der Verschlußlasche in den Bereich einer angrenzenden Packungswand (Rückwand)
liegt bei geöffneter Packung auch ein Teilbereich der Seitenflächen des Taschentuch-Pakets
frei, so daß das jeweils randseitige Taschentuch bequem mit zwei Fingern erfaßt werden
kann.
[0007] Die Öffnungshilfe ist vorzugsweise im Bereich einer langgestreckten Seitenwand der
Packung angeordnet. Erfindungsgemäß hat die Verschlußlasche eine geringere Länge als
der außenliegende Faltlappen, aus dem die Verschlußlasche durch zwei im Abstand voneinander
angeordnete Trennschnitte oder Perforationslinien gebildet ist. Die an den Enden des
äußeren Faltlappens verbleibenden Reststege bzw. Seitenstege - benachbart zur Stirnwand
bzw. zur Bodenwand - sind fest mit Endbereichen des inneren Faltlappens verbunden,
insbesondere durch Siegeln der Folie. Dadurch ist im stirn-und bodenseitigen Bereich
neben der Entnahmeöffnung eine kastenförmige und daher sehr formbeständige Gestaltung
gegeben.
[0008] Ein weiteres, eigenständiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zur Vergrößerung
der Entnahmeöffnung der innere Faltlappen eine zum freien Rand und damit zur Entnahmeöffnung
hin offene Ausnehmung aufweist, insbesondere mit bogenförmiger Begrenzung. Dadurch
wird beim Öffnen der Verschlußlasche eine größere Entnahmeöffnung freigelegt.
[0009] Die Ausnehmung wird durch Entfernen, nämlich Abreißen eines Folienstücks gebildet,
welches mit der Innenseite der Verschlußlasche verbunden ist und beim erstmaligen
Öffnen derselben aus der Ausnehmung herausgerissen wird.
[0010] Die erfindungsgemäße Weichpackung ist mit herkömmlichen Maschinen in Großserien herstellbar.
Durch die besondere Gestaltung ist eine erhöhte Stabilität gegeben, so daß auch sehr
dünne Folien eingesetzt werden können. Die Öffnungshilfe ist für eine leichte, problemlose
Handhabung angelegt.
[0011] Einzelheiten eines Ausführungsbeispiels der Erfindung werden nachfolgend anhand der
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Verpackung zur Aufnahme eines Stapels gefalteter Papiertaschentücher in Schließstellung
bei perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt einer Materialbahn zur Bildung Zuschnitten für Verpackungen gemäß
Fig. 1.
- Fig. 3
- eine Verpackung ähnlich Fig. 1 in Öffnungsstellung, in perspektivischer Darstellung.
[0012] Die in Fig. 1 und Fig. 3 gezeigte Verpackung dient zur Aufnahme eines Stapels gefalteter
Papier-Taschentücher 43. Der Packungsinhalt ist durch einen rechteckigen Zuschnitt
10 (Fig. 2) aus dünner Kunststoffolie umgeben. Die Umhüllung ist allseits geschlossen
und bildet eine Vorderwand 11, eine gegenüberliegende Rückwand 12, langgestreckte,
schmale Seitenwände 13 und 14 sowie eine kleinere Stirnwand 15 und gegenüberliegend
eine Bodenwand 16.
[0013] Die Verpackung wird dadurch gebildet, daß in bekannter Weise der Zuschnitt im Bereich
der Seitenwand 13 U-förmig um den quaderförmigen Packungsinhalt herumgelegt wird,
derart, daß Faltlappen 17, 18 zur Bildung der in Fig. 1 nach oben weisenden Seitenwand
einander nahezu vollständig überdecken (sogenannte Schlauchfaltung). Die Faltlappen
17, 18 sind in geeigneter Weise miteinander verbunden.
[0014] Stirnwand 15 und Bodenwand 16 werden durch über den Packungsinhalt hinwegragende
Faltlappen gebildet, nämlich durch Stirnlappen 19 und Seitenstirnlappen 20 bzw. Bodenlappen
21 und Seitenbodenlappen 22. Die vorgenannten Faltlappen werden couvertartig gegen
den Packungsinhalt gefaltet, derart, daß die Stirnlappen 19 sowie die Bodenlappen
21 eine trapezförmige Gestalt erhalten (Fig. 1 und 3).
[0015] Die Verpackung ist mit einer wiederverschließbaren Öffnungshilfe versehen. Diese
befindet sich im vorliegenden Fall im Bereich der schmalen, langgestreckten Seitenwand
14. Die Faltlappen 17 und 18 derselben wirken bei der Bildung der Öffnungshilfe mit.
[0016] Der äußere Faltlappen 18 - der mit Überlappung auf dem inneren Faltlappen 17 aufliegende
- bildet eine Verschlußlasche 23. Zu diesem Zweck ist der sich nahezu über die volle
Breite der Seitenwand 14 erstreckende Faltlappen 18 in der Nähe der Enden, also benachbart
zur Stirnwand 15 und Bodenwand 16, mit quergerichteten Trennschnitten 24, 25 versehen.
Diese liegen mit Abstand von Querkanten 26, 27 zwischen der Seitenwand 14 einerseits
und Stirnwand 15 sowie Bodenwand 16 andererseits. Es bleiben dadurch benachbart zu
diesen Seitenstege 28, 29 als Teil des Faltlappens 18.
[0017] Zum Öffnen der Verpackung kann die Verschlußlasche 23 als Teil des Faltlappens 18
angehoben werden in eine aufrechte (Fig. 3) bzw. in eine gegen die Rückwand 12 umgefaltete
Position. Dadurch wird eine Entnahmeöffnung 30 frei, die sich im wesentlichen neben
einem freien Rand des inneren Faltlappens 17 erstreckt. Über diese Entnahmeöffnung
kann jeweils ein randseitiges bzw. oberes Taschentuch 43 entnommen werden.
[0018] Wie aus Fig. 2 ersichtlich sind Maßnahmen zur Vergrößerung der Entnahmeöffnung 30
vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die durch den Faltlappen 18 gebildete Verschlußlasche
23 in den Bereich der Rückwand 12 fortgesetzt, also mit einer Laschenergänzung 31
versehen. Diese ist durch seitliche Stanzlinien bzw. Perforationslinien 32, 33 in
der Rückwand 12 begrenzt. Diese Perforationslinien 32, 33 sind in Verlängerung der
Trennschnitte 24, 25 über eine Längskante 34 hinaus vorgesehen.
[0019] Beim Öffnen der Packung durch Anheben der Verschlußlasche 18 und durch Trennen der
Perforationslinien 32, 33 ergibt sich eine bis in einen Teilbereich der Rückwand 12
verlaufende Entnahmeöffnung 30, die eine leichte Entnahme der Taschentücher 43 gewährleistet.
[0020] Die Seitenstege 28, 29 des äußeren Faltlappens 18 sind mit der Oberseite des inneren
Faltlappens 17 fest versiegelt bzw. verklebt. In diesem Bereich ergibt sich eine feste,
dauerhafte Verbindung zwischen den randseitigen Seitenstegen 28, 29 und dem inneren
Faltlappen 17, hier durch Siegelstreifen 44.
[0021] Im Bereich der Verschlußlasche 23 ist - vor Ingebrauchnahme der Verpackung - eine
lösbare Verbindung mit dem inneren Faltlappen 17 gegeben, die ein Abheben der Verschlußlasche
23 zum Öffnen der Verpackung gewährleistet. Zu diesem Zweck ist der innere Faltlappen
17 im Bereich der Verschlußlasche 23 oberseitig mit einer Beschichtung (Lack- bzw.
Druckbeschichtung) versehen. Diese ermöglicht eine Verbindung der Faltlappen 17 und
18 miteinander durch termisches Siegeln, wobei die Verbindung von geringerer Haltbarkeit
ist und durch Abziehen des äußeren Faltlappens 18 beseitigt werden kann.
[0022] Zum Öffnen und Wiederverschließen der Verpackung ist der Verschlußlasche 23 ein Klebestreifen
35 zugeordnet (Tape). Dieser ist - in Schließstellung - mit einem Schenkel 36 an der
Vorderwand 11 und mit einem zweiten Schenkel 37 an der Seitenwand 14 bzw. an der Außenseite
der Verschlußlasche 23 befestigt. Der Schenkel 36 ist mit einem klebstofffreien Griffende
38 versehen zum Erfassen des Klebestreifens 35.
[0023] Beim Öffnen der Verpackung wird der Klebestreifen 35 am Griffende 38 erfaßt. Der
Schenkel 36 wird von der Vorderwand 11 abgezogen. Durch weiteres Aufwärtsbewegen löst
sich die Verschlußlasche 23 vom inneren Faltlappen 17, wobei die Verbindung des Klebestreifens
35 mit der Verschlußlasche 23 erhalten bleibt. Die Verschlußlasche 23 wird schließlich
in die vollständige Öffnugnsstellung gezogen unter Durchtrennen der Perforationslinien
32, 33. Zum Wiederverschließen der Verpackung werden die Schritte in umgekehrter Richtung
vollzogen.
[0024] Zur Verbesserung bzw. Vergrößerung der Entnahmeöffnung 30 ist bei den gezeigten Ausführungsbeispielen
im inneren Faltlappen 17 eine Ausnehmung 39 gebildet, die zum freien Rand des Faltlappens
17 und damit zur Entnahmeöffnung 30 hin offen ist. Die Ausnehmung 39 erstreckt sich
in einem mittleren Bereich des Faltlappens 17, so daß hier nach oben bzw. zur Seite
weisende Ränder einer größeren Anzahl von Taschentüchern 43 freiliegen. Dadurch wird
das Erfassen eines Taschentuchs für die Entnahme erleichtert.
[0025] Die Ausnehmung 39 wird beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 durch eine im vorliegenden
Falle bogen- , nämlich halbkreisförmige Perforation 40 im Bereich des Faltlappens
17 gebildet. Es wird dadurch ein Folienstück 41 begrenzt, welches beim erstmaligen
Öffnen der Verpackung aus der Verbindung mit dem Faltlappen 17 herausgetrennt wird.
Zu diesem Zweck ist das Folienstück 41 fest mit der Unterseite der Verschlußlasche
23 verbunden, insbesondere durch thermische Siegelung. Dabei ist zweckmäßigerweise
die an der Oberseite des Faltlappens 17 im Bereich der Verschlußlasche 23 angebrachte,
eine feste Siegelung verhindernde Beschichtung im Bereich des Folienstücks 41 ausgespart,
so daß dieses frei von Beschichtung unmittelbar fest an die Verschlußlasche 23 angesiegelt
werden kann. Beim Öffnen der Verpackung mittels Klebestreifen 35 wird das Folienstück
41 beim Anheben des Faltlappens 18 unter Bildung der Ausnehmung 39 aus dem Faltlappen
17 herausgetrennt.
[0026] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 sind Ausnehmung 39 und Folienstück 41 abweichend
von dem Beispiel gemäß Fig. 1 und 2 ausgebildet. Zum einen erstreckt sich die Ausnehmung
39 und mithin das Folienstück 41 bis in den Bereich der der Vorderwand 11 zugekehrten
Längskante 34. Der Zugang zu den Papier-Taschentüchern 43 ist dadurch auf der vollen
Höhe bzw. Breite der Seitenwand 14 möglich. Des weiteren ist die Perforation 40 zur
Begrenzung des Folienstücks 41 etwa wie der Endbereich einer Ellipse ausgebildet,
also leicht bogenförmig mit einer Abrundung 46 am freien Ende, so daß das Folienstück
41 und entsprechend die Ausnehmung 39 zungenförmig ausgebildet sind.
[0027] Des weiteren ist die Siegelung zum Fixieren des Folienstücks 41 am Faltlappen 18
als Siegelstreifen 45 ausgebildet, analog zu den Siegelstreifen 44 zum Anheften der
Seitenstege 28, 29.
[0028] Die Perforation 40 zur Begrenzung des Folienstücks 41 ist so ausgebildet, daß in
einem mittleren Bereich ein durchgehender Trennschnitt 42 vorgesehen ist und daran
anschließend Endbereiche als Perforation folgen.
[0029] Die so ausgebildete Öffnungshilfe kann, zweckmäßigerweise bei entsprechender Umgestaltung
der Faltlappen - alternativ auch im Bereich der Stirnfläche 15 angebracht sein.
1. Weichpackung, insbesondere Papiertaschentuch-Verpackung, aus einer den Packungsinhalt
(43) umgebenen Umhüllung, aus einer Kunststoffolie oder dergleichen, durch die Vorderwand
(11), Rückwand (12), Seitenwände (13, 14), Stirnwand (15) und Bodenwand (16) gebildet
werden, wobei im Bereich einer schmalen Packungsfläche (13, 14, 15, 16), vorzugsweise
im Bereich einer langgestreckten Seitenwand (14), eine wiederverschließbare Öffnungshilfe
gebildet ist, die aus zwei einander in Schließstellung überdeckenden Faltlappen (17,
18) besteht, von denen lediglich der außenliegende Faltlappen (18) eine Verschlußlasche
(23) für eine Entnahmeöffnung (30) bildet, die sich über einen mittleren Teilbereich
des äußeren Faltlappens (18) erstreckt, und einen Klebestreifen (35) bzw. ein Klebeetikett
aufweist, welcher mit einem Teilbereich an dem Faltlappen (18) und mit einem anderen
Teilbereich lösbar an einer angrenzenden Packungsfläche (11) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlasche (23) von seitlichen Bereichen (28, 29) des Faltlappens (18)
durch Trennschnitte (24, 25) abgeteilt ist, die als Perforationslinien (32, 33) im
Bereich der mit dem äußeren Faltlappen (18) verbundenen Packungswandung (12) fortgesetzt
sind.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Faltlappen (17) eine
eine Erweiterung der Entnahmeöffnung bildende Ausnehmung (39) im Bereich der Überdeckung
durch die Verschlußlasche (23) aufweist.
3. Packung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (17) im inneren
Faltlappen (17) durch eine insbesondere bogenförmige Perforation (40) gebildet ist,
die ein Folienstück (41) des inneren Faltlappens (17) begrenzt, wobei das Folienstück
(41) durch thermisches Siegeln bzw. durch Verkleben fest mit der Innenseite der Verschlußlasche
(23) verbunden ist.
4. Packung nach Anspruch 3, sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenseite des inneren Faltlappens (17) im Bereich der Verschlußlasche
(23) - unter Aussparung des Bereichs der Ausnehmung (39) - mit einer eine leicht lösbare
thermische Verschweißung bzw. Siegelung ermöglichenden Beschichtung versehen, hingegen
die Endbereiche (Seitenstege 28, 29) und das Folienstück (41) frei von dieser Beschichtung
sind.
5. Packung nach Anspruch 1, sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der von Schnitt- und Perforationslinien freie innere Faltlappen
(17) an den Endbereichen - benachbart zur Stirnwand (15) und Bodenwand (16) - durch
Verbinden (Siegeln, Verkleben) mit Seitenstegen (28, 29) des äußeren Faltlappens (18)
außerhalb des Bereichs des Verschlußlappens (23) fest verankert ist.
1. Soft pack, especially a paper tissue pack, consisting of a wrapping surrounding the
pack content (43) made of a plastics foil or the like, by means of which the front
wall (11), rear wall (12), side walls (13, 14), end wall (15) and bottom wall (16)
are formed, with a reclosable opening aid being formed in the region of a narrow pack
face (13, 14, 15, 16), preferably in the region of an elongated side wall (14), said
opening aid consisting of two folding flaps (17, 18) overlapping one another in the
closing position, of which only the outer folding flap (18) forms a closing flap (23)
for an extraction opening (30), which extends across a centre portion of the outer
folding flap (18) and has an adhesive strip (35) or an adhesive label, a portion of
which is connected to the folding flap (18) and another portion of which is releasably
connected to an adjoining pack face (11), characterized in that the closing flap (23)
is separated from lateral portions (28, 29) of the folding flap (18) by severance
cuts (24, 25) which are extended as perforation lines (32, 33) in the region of the
pack wall (12) joined to the outer folding flap (18).
2. Pack according to Claim 1, characterized in that the folding flap (17) has a recess
(39) forming an extension of the extraction opening in the region covered by the closing
flap (23).
3. Pack according to Claim 2, characterized in that the recess (17) is formed in the
inner folding flap (17) by an especially curved perforation (40) which limits a foil
piece (41) of the inner folding flap (17), the foil piece (41) being tightly joined
to the inner face of the closing flap (23) by thermal sealing or glueing.
4. Pack according to Claim 3 and one or more of the further claims, characterized in
that the outer face of the inner folding flap (17) is provided with a coating in the
region of the closing flap (23) - except in the area of the recess (39) - which ensures
an easily releasable thermal welding or sealing and in that on the other hand the
end portions (side cross-strips 28, 29) and the foil piece (41) are free of this coating.
5. Pack according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized in
that, at the end portions - adjacent to the end wall (15) and the bottom wall (16)
- the inner folding flap (17) being free of cut and perforation lines is tightly anchored
by being joined (sealed, glued) to side cross-strips (28, 29) of the outer folding
flap (18) beyond the region of the closing flap (23).
1. Emballage souple, en particulier emballage de mouchoirs en papier, composé d'une enveloppe
formée d'une feuille synthétique ou analogue entourant le contenu d'emballage (43),
par laquelle sont formées une paroi avant (11), une paroi arrière (12), des parois
latérales (13, 14), une paroi frontale (15) et une paroi de fond (16), une aide à
l'ouverture, refermable, étant formée dans la zone d'une surface d'emballage étroite
(13, 14, 15, 16), de préférence dans la zone d'une paroi latérale allongée (14), et
composée de deux languettes de pliage (17, 18) se recouvrant dans la position de fermeture,
dont seule la languette de pliage extérieure (18) constitue une patte de fermeture
(23) pour une ouverture de prélèvement (30), s'étendant sur une zone partielle centrale
de la languette de pliage extérieure (18), et présentant une bande adhésive (35) ou
une étiquette adhésive, fixée par une zone partielle sur la languette de pliage (18)
et, de façon détachable, sur une surface d'emballage (11) limitrophe, caractérisé
en ce que la patte de fermeture (23) est séparée des zones latérales (28, 29) de la
languette de pliage (18) au moyen de découpures de séparation (24, 25), s'étendant
à titre de lignes de perforations (32, 33) dans la zone de la paroi d'emballage (12)
reliée à la languette de pliage extérieure (18).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la languette de pliage intérieure
(17) présente un évidement (39), constituant un élargissement de l'ouverture de prélèvement
et réalisé dans la zone du recouvrement par la patte de fermeture (23).
3. Emballage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'évidement réalisé dans
la languette de pliage intérieure (17) est formé par une perforation (40), en particulier
suivant un tracé arqué, délimitant une pièce en feuille (41) de la languette de pliage
intérieure (17), la pièce en feuille (41) étant reliée à la face intérieure de la
patte de fermeture (23) par thermosoudage ou collage.
4. Emballage selon la revendication 3, ainsi qu'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce que la face extérieure de la languette de pliage intérieure (17)
est pourvue, dans la zone de la patte de fermeture (23) - en dégageant la zone de
l'évidement (39) - d'un revêtement, permettant d'effectuer un thermosoudage ou un
thermoscellement facilement désolidarisable, alors que, par contre, les zones d'extrémité
(nervures latérales 28, 29) et la pièce en feuille (41) sont exemptes de ce revêtement.
5. Emballage selon la revendication 1, ainsi qu'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce que la languette de pliage (17), exempte de lignes de découpage
et de perforation, est ancrée rigidement sur les zones d'extrémité - au voisinage
de la paroi frontale (15) et de la paroi de fond (16) - par une liaison (soudage,
collage) des nervures latérales (28, 29) de la languette de pliage extérieure (18),
à l'extérieur de la zone de la patte de fermeture (23).