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EP 0 402 775 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1992 Patentblatt 1992/36 |
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Anmeldetag: 07.06.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 9/00 |
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Kombination einer vorderen Sohlenhaltevorrichtung einer Tourenbindung mit einem Skistiefel
Connection of a front sole holder for a touring binding with a ski boot
Combinaison d'un dispositif rabattant de semelle avant d'une fixation de randonnée
et d'une chaussure de ski
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR IT LI |
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Priorität: |
14.06.1989 DE 3919460
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.1990 Patentblatt 1990/51 |
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Patentinhaber: silvretta-sherpas Sportartikel GmbH |
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D-85757 Karlsfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Eugler, Norbert
D-8047 Karlsfeld (DE)
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Vertreter: Zmyj, Erwin, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. |
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Rosenheimer Strasse 52/II 81669 München 81669 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 035 613 DE-A- 2 829 564
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WO-A-87/06486
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kombination gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Bei einer bekannten Kombination dieser Art (DE-PS 34 37 725, insbesondere Figur 3)
besteht das Problem, die Skistiefel für das Tourengehen exakt in die Position zu bringen
und auch dort zu halten, in der das der Sohlenhaltevorrichtung zugeordnete Lagerteil
und das der Skistiefelsohle zugeordnete Lagerteil exakt zueinander passen, um ein
Verschwenken des Skistiefels um eine horizontale Achse zu ermöglichen. Dies ist deshalb
mit Schwierigkeiten verbunden, weil die Skistiefelsohle für das Tourengehen mit einem
gewissen Abstand über den Ski gehalten und gelagert werden muß, um den notwendigen
Freiraum zwischen Skistiefelsohle und Ski zu schaffen, der für ein Verschwenken des
Skistiefels beim Tourengehen erforderlich ist. Bei der erwähnten Ausführungsform umfaßt
die vordere Sohlenhaltevorrichtung einen U-förmigen Bügel, der mit dem Basisteil am
Ski befestigt ist und der in den aufrechtstehenden Schenkein Lagerbohrungen für eine
Steckachse aufweist, die zur schwenkbaren Lagerung des Skistiefels sowohl in die Lagerbohrungen
der Sohlenhaltevorrichtungen als auch durch eine quer verlaufende Bohrung der Skistiefelsohle
gesteckt werden muß, um die schwenkbare Verbindung von Sohlehaltevorrichtung und Skistiefelsohle
herzustellen. Dabei muß die Bohrung in der Skistiefelsohle und die Lagerbohrungen
der Sohlenhaltevorrichtung fluchtend ausgerichtet werden, um die Steckachse einführen
zu können, was vom
Skiläufer in einer gebückten Stellung bewerkstelligt werden muß. Dies ist insbesondere
dann schwierig, wenn der Skiläufer keinen ebenen Untergrund vorfindet oder einen schweren
Rucksack auf dem Rücken trägt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine exakte Zuordnung des der Sohlenhaltevorrichtung
zugeordneten Lagerteils zu dem der Stiefelsohle zugeordneten Lagerteil auf einfache
Weise zu ermöglichen.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den voneinander unabhängigen Ansprüchen
1 bzw. 2, die ausgehend von dem gleichen Oberbegriff zwei verschiedene Lösungsmöglichkeiten
angeben.
[0005] Beide Lösungsmöglichkeiten umfassen den gleichen Grundgedanken, der darin besteht,
eine konzentrisch zur Schwenkachse angeordnete Zentrierung vorzusehen die eine zwangsweise
Ausrichtung der beiden Lagerteile beim Einsetzen des Skistiefels in die vordere Sohlenhaltevorrichtung
bewirkt.
[0006] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 1 sind an der Sohlenhaltevorrichtung zwei einander
gegenüberliegende zylindrische Zentrieransätze vorgesehen, deren jeweilige Außenflächen
den einen, der Sohlenhaltevorrichtung zugeordneten Lagerteil konzentrisch umgeben
und in der Stiefelsohle sind an gegenüberliegenden Sohlenrändern zwei den Zentrieransätzen
angepaßte Lagerausnehmungen vorgesehen, die zur Sohlenfläche hin für die Einführung
der Zentriereinsätze offen und mit ihrer Lagerfläche für die Zentrieransätze konzentrisch
zu dem der Skistiefelsohle zugeordneten Lagerteil ausgebildet sind.
[0007] Bei der zweiten Ausgestaltungsmöglichkeit nach Ansprüche 2 sind an beiden gegenüberliegenden
Seiten der Skistiefelsohle zylindrische zentrieransätze vorgesehen, deren jeweilige
Außenflächen den einen, der Skistiefelsohle zugeordneten Lagerteil konzentrisch umgeben
und an der Sohlenhaltevorrichtung sind zwei den Zentrieransätzen angepaßte Lager vorgesehen,
die zur vom Ski abgewandten Seite hin für die Einführung der Zentrieransätze offen
und mit ihren Lagerflächen für die Zentrieransätze konzentrisch zu dem der Sohlenhaltevorrichtung
zugeordneten Lagerteils ausgebildet sind.
[0008] Hierdurch ist eine gegenseitige Ausrichtung der Lagerteile in einfacher und sicherer
Weise möglich, ohne daß die Schwenkbarkeit des Skistiefels beeinträchtigt wird, da
die Zentrieransätze und ihre zugeordneten Lagerausnehmungen konzentrisch zur Schwenkachse
ausgebildet sind.
[0009] Ausgehend von der an sich bekannten Ausgestaltung, wonach die Sohlenhaltevorrichtung
zwei flache, senkrecht zur Skioberfläche und mit der Flachseite paralell zur Skilängsachse
stehende Halter für den einen Lagerteil aufweist, ist eine vorteilhafte Ausgestaltung
der Erfindung dadurch gegeben, daß die Skistiefelsohle an ihren beiden Seitenrändern
im Lagerbereich Führungsflächen für die beiden Halter aufweist, an denen die Halter
in Benutzungszustand eng anliegen. Hierdurch wird der Stiefel zusätzlich zu der Lageranordnung
gegen ein Verkanten gesichert, so daß die Lageranordnung entlastet wird.
[0010] Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0011] Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 : eine Seitenansicht eines Skistiefels mit einer vorderen und hinteren Sohlenhaltevorrichtung
in der Tourenstellung;
Fig. 2 : eine teilweise Seitenansicht der Skistiefelspitze und der Sohlenhaltevorrichtung;
Fig. 3 : eine Seitenansicht der Stiefelspitze mit geschnitten dargestellter Sohlenhaltevorrichtung;
Fig. 4 : einen Schnitt nach der Linie IV - IV in Fig. 3;
Fig. 5 : einen Schnitt nach der Linie V - V in Fig. 4;
Fig. 6 : eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung der zweiten Ausführungsform;
Fig. 7 : eine teilweise geschnittene Seitenansicht der vorderen Sohlenhaltevorrichtung
nach Fig. 6;
Fig. 8 : einen Schnitt nach der Linie VIII - VIII in Fig. 6; und
Fig. 9 : einen Schnitt nach der Linie IX - IX in Fig. 8.
[0012] In Fig. 1 ist eine Skibindung in ihrer Tourenstellung dargestellt, die auch für den
Abfahrtslauf geeignet ist. Diese Skibindung umfaßt eine vordere Sohlenhaltevorrichtung,
die insgesamt mit 1 bezeichnet ist und eine hintere Sohlenhaltevorrichtung, die insgesamt
mit 2 bezeichnet ist. Die hintere Sohlenhaltevorrichtung 2 ist als Fersenhaltevorrichtung
ausgebildet und umfaßt einen Sohlenniederhalter 3, der in Höhenrichtung bei Überlastungauslöst
und der mittels eines Bügels 4 an einem Schlitten 5 angelenkt ist, der in einer Haltevorrichtung
6 quer zur Skilängsrichtung verschiebbar gelagert und mittels einer nicht dargestellten
Rastvorrichtung in der Gebrauchslage gehalten ist. Diese Rastvorrichtung gibt den
Schlitten 5 in seitlicher Richtung frei, wenn eine bestimmte Überbelastung eintritt.
In der dargestellten nach hinten weggeschwenkten Stellung ist die hintere Sohlenhaltevorrichtung
unwirksam und gestattet ein Verschwenken des Skistiefels für das Tourengehen.
[0013] Die vordere Sohlenhaltevorrichtung 1 umfaßt einen Lagerbock 7, der U-förmig ausgeführt
ist und zwei nach oben ragende Halter 8, 9 aufweist, die über das Basisteil 10 am
Ski gehalten sind. Die Halter 8 und 9 dienen zur Lagerung einer Steckachse 12 die,
wie in Fig. 4 mit gestrichtelten Linien angedeutet, an einem Ende einen verdickten
Kopf 13 und am gegenüberliegenden Ende eine Nut 14 aufweist, in die eine am Halter
8 schwenkbar gelagerte Sicherungslasche 15 eingreift, um die Steckachse 12 in ihrer
Gebrauchslage zu halten. Hierbei greift die Steckachse nicht nur durch Lagerbohrungen
16 und 17 in den Haltern 8 und 9, sondern auch durch eine durchgehende quer zur Skistiefellängsachse
verlaufende Bohrung 18, die als Lager für die Steckachse 12 dient, um den Stiefel
um eine horizontale und quer zur Skilängsrichtung verlaufende Achse beim Tourengehen
verschwenken zu können. Um ein rasches Ausschlagen des Kunststoffmaterials, aus dem
die Skistiefelsohle besteht, zu vermeiden, ist die Bohrung 18 mit einer Metallhülse
19 ausgekleidet.
[0014] Um beim Einsetzen der Skistiefelspitze in die vordere Sohlenhaltevorrichtung eine
exakte Ausrichtung zwischen den Lagerbohrungen 16 und 17 in den Haltern 8 und 9 und
der Bohrung 18 in der Skistiefelspitze zu erreichen, um in einfacher Weise die Steckachse
12 in die Lagerbohrung 16, die Bohrung 18 und die Lagerbohrung 17 einführen zu können,
sind an den beiden einander gegenüberliegenden Sohlenrändern Lagerausnehmungen 20
ausgebildet, die zur Sohlenunterseite hin offen sind. Diese Lagerausnehmungen sind
Zentrieransätzen 21 angepaßt, die an den Haltern 8,9 vorgesehen sind. Die Zentrieransätze
21 sind als zylindrische Büchsen ausgeführt und konzentrisch zu den Lagerbohrungen
16 und 17 an den Haltern befestigt. Diese Zentrieransätze 21 dringen beim Einsetzen
der Skistiefelspitze in die vordere Sohlenhaltevorrichtung in die nach unten offenen,
Lagerausnehmungen 20 ein, bis sie an den halbrunden Lagerflächen dieser Lagerausnehmungen
anliegen. In diesem Zustand fluchten die Lagerbohrungen 16 und 17 mit der Bohrung
18 im Skistiefel, so daß die Steckachse 12 mühelos eingeschoben werden kann. Die Innenbohrung
der Zentrieransätze entspricht in ihrem Durchmesser den Durchmessern der Bohrungen
16, 17 und 18. Hierdurch wird nicht nur eine fluchtende Ausrichtung der genannten
Bohrungen erzielt, sondern auch eine größere Lagerfläche für die Steckachse 12 an
den Haltern 8, 9 erreicht. Da die Zentrieransätze 21 konzentrisch zu diesen Bohrungen
angeordnet sind, dienen sie gleichzeitig auch zusätzlich zu der aus Steckachse 12
und Bohrung 18 zusammengefügten Lageranordnung als zusätzliche Lagerung. Im Bereich
der Lagerausnehmung 20 sind an beiden gegenüberliegenden Sohlenrändern Führungsflächen
22 ausgebildet, an denen sich in der Gebrauchsstellung die Halter 8 und 9 eng anlegen,
wodurch die Skistiefelspitze zusätzlich seitlich geführt ist. Diese Führungsflächen
sind, wie aus den Figuren 2 bis 5 ersichtlich, exakt paralell zueinander ausgerichtet,
um eng an den Haltern 8 und 9 anliegen zu können. Aus der schräg zulaufenden Verjüngung
der Stiefelsohle ergibt es sich, daß der vordere Teil der Führungsflächen 22 auf Ansätzen
der Stiefelsohle und der hintere Teil im Grund von Ausnehmungen in den Seitenrändern
der Skistiefelsohle ausgebildet sind.
[0015] In den Figuren 6 bis 9 ist eine abgeänderte Ausführungsform dargestellt. Der grundsätzliche
Unterschied zu der Ausführungsform nach den Figuren 2 bis 5 besteht darin, daß die
Zentrieransätze an der Skistiefelsohle und die hierfür vorgesehenen Lager an den Haltern
angebracht sind. Da die übrigen Ausbildungen mit denjenigen der Ausführungsform nach
den Figuren 2 bis 5 entsprechen, sind für übereinstimmende Teile die gleichen Bezugszeichen
verwendet.
[0016] Wie aus den Figuren 6 bis 8 ersichtlich sind an den Haltern 8 und 9 Lager 23 in Form
von V-förmigen Lagerschalen ausgebildet, die an ihrem Grund konzentrisch zu den Lagerbohrungen
16 und 17 der Halter 8 und 9 ausgebildet und nach oben offen sind, um das Einführen
von Zentrieransätzen 24 zu ermöglichen, die an der Skistiefelsohle ausgebildet sind.
Diese Zentrieransätze 24 sind durch die Enden einer durchlaufenden Büchse 25 gebildet,
die gleichzeitig als Lager für die Steckachse 12 dient und deren Innenbohrung im Durchmesser
im wesentlichen dem Durchmesser der Steckachse entspricht. Auch bei dieser Ausführungsform
sind die Führungsflächen 22 an beiden Seiten der Skistiefelsohle vorgesehen.
1. Kombination einer vorderen Sohlenhaltevorrichtung einer Tourenbindung mit einem Skistiefel,
bei der der Skistiefel mittels einer Lageranordnung um eine horizontale, quer zur
Skilängsrichtung verlaufende Steckackse schwenkbar gehalten ist, wobei die Lageranordnung
aus einem der Sohlenhaltevorrichtung und einem der Skistiefelsohle zugeordneten Lagerteil
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sohlenhaltevorrichtung (1) zwei einander gegenüberliegende zylindrische
Zentrieransätze (21) vorgesehen sind, deren jeweilige Außenfläche den einen, der Sohlenhaltevorrichtung
zugeordneten Lagerteil (16, 17, 12) konzentrisch umgeben und daß in der Skistiefelsohle
an gegenüberliegenden Sohlenrändern zwei den Zentrieransätzen (21) angepaßte Lagerausnehmungen
(20) vorgesehen sind, die zur Sohlenfläche hin für die Einführung der Zentrieransätze
offen und mit ihrer Lagerfläche für die Zentrieransätze konzentrisch zu dem der Skistiefelsohle
zugeordneten Lagerteil ausgebildet sind.
2. Kombination einer vorderen Sohlenhaltevorrichtung einer Tourenbindung mit einem Skistiefel,
bei der der Skistiefel mittels einer Lageranordnung um eine horizontale, quer zur
Skilängsrichtung verlaufende Steckachse schwenkbar gehalten ist, wobei die Lageranordnung
aus einem der Sohlenhaltevorrichtung und einem der Skistiefelsohle zugeorneten Lagerteil
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden gegenüberliegenden Seiten der Skistiefelsohle zylindrische Zentrieransätze
(24) vorgesehen sind, deren jeweilige Außenflächen den einen, der Stiefelsohle zugeordneten
Lagerteil (18) konzentrisch umgeben und daß an der Sohlenhaltevorrichtung (1) zwei
den Zentrieransätzen angepaßte Lager (23) vorgesehen sind, die zur vom Ski abgewandten
Seite hin für die Einführung der Zentrieransätze (24) offen und mit ihrer Lagerfläche
für die Zentrieransätze (24) konzentrisch zum Lagerteil (16, 17, 12) ausgebildet sind.
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenhaltevorrichtung (1) zwei flache senkrecht zur Skioberfläche und mit
der Flachseite parallel zur Skilängsrichtung stenende Halter (8, 9) für den einen
Lagerteil (16, 17, 12) aufweist.
4. Kombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Skistiefelsohle an ihren beiden Seitenrändern im Lagerbereich Führungsflächen
(22) für die beiden Halter (8, 9) aufweist, an denen die Halter im Benutzungszustand
eng anliegen.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der der Sohlenhaltevorrichtung (1) zugeordnete als Steckachse (12) ausgebildete
Lagerteil in Lagern (16, 17) der Halter (8, 9) gelagert ist und daß der dem Skistiefel
zugeordnete Lagerteil (18) als eine durchgehende, quer zur Skistiefelachse verlaufende
Bohrung ausgebildet ist.
6. Kombination nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrieransätze (21) als Zylinderhülsen ausgebildet und an den Haltern (8,
9) konzentrisch zu den Lagern (16, 17) befestigt sind.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrieransätze (24) als Zylinderhülsen mit einer Bohrung entsprechend der
in der Skistiefelsohle ausgebildeten Bohrung ausgeführt und in der Skistiefelsohle
befestigt sind.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrieransätze (24) durch die freien Enden einer durchgehen den, in der
Skistiefelsohle quer zur Skistiefellängsachse eingebetteten zylindrischen Hülse (25)
gebildet sind und daß die Innenbohrung der Hülse als das der Skistiefelsohle zugeordnete
Lagerteil (18) dient.
9. Kombination nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrieransätze (24) sich innerhalb der äußeren Skistiefelsohlenkontur in
Ausnehmungen der Skistiefelsohle befinden.
1. Assemblage d'un dispositif avant de maintien de semelle d'une fixation pour ski de
fond avec une chaussure de ski, dans lequel cette chaussure de ski est maintenue,
au moyen d'une structure d'appui, de façon à pouvoir pivoter autour d'un axe horizontal
de liaison, orienté perpendiculairement à la direction longitudinale du ski, la structure
d'appui se composant d'une partie d'appui associée au dispositif de maintien de semelle
et d'une partie d'appui associée à la semelle de chaussure de ski, caractérisé en
ce qu'il est prévu sur le dispositif (1) de maintien de la semelle, deux appendices
cylindriques de centrage (21) mutuellement opposés, dont les surfaces extérieures
correspondantes entourent concentriquement la partie d'appui (16,17,12) associée au
dispositif de maintien de la semelle et en ce qu'il est prévu dans la semelle de la
chaussure de ski, sur deux bords opposés de la semelle, deux évidements d'appui (20)
adaptés aux appendices de centrage (21), ouverts en direction de la surface de semelle
pour l'introduction des appendices de centrage et dont les surfaces d'appui pour les
appendices de centrage sont disposées concentriquement à la partie d'appui associée
à la semelle de chaussure de ski.
2. Assemblage d'un dispositif avant de maintien de semelle d'une fixation pour ski de
fond avec une chaussure de ski, dans lequel cette chaussure de ski est maintenue,
au moyen d'une structure d'appui, de façon à pouvoir pivoter autour d'un axe horizontal
de liaison, orienté perpendiculairement à la direction longitudinale du ski, la structure
d'appui se composant d'une partie d'appui associée au dispositif de maintien de semelle
et d'une partie d'appui associée à la semelle de chaussure de ski, caractérisé en
ce qu'il est prévu, sur deux côtés mutuellement opposés de la semelle de chaussure
de ski, des appendices cylindriques de centrage (24) dont les surfaces extérieures
correspondantes entourent concentriquement la partie d'appui (18) associée à la semelle
de chaussure de ski et en ce qu'il est prévu sur le dispositif (1) de maintien de
la semelle deux appuis (23) adaptés aux appendices de centrage, ouverts du côté opposé
au ski pour l'introduction des appendices de centrage (24) et dont les surfaces d'appui
pour les appendices de centrage (24) sont disposées concentriquement à la partie d'appui
(16,17,12).
3. Assemblage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif (1)
de maintien de la semelle comporte deux supports (8,9) pour une partie d'appui correspondante
(16,17,12), ces supports étant plats, orientés perpendiculairement à la surface du
ski et dont le côté plat est parallèle à la direction longitudinale du ski.
4. Assemblage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la semelle de la chaussure
de ski comporte, sur ses deux bords latéraux et dans la zone d'appui, des surfaces
de guidage (22) pour les deux supports (8,9), qui s'appliquent étroitement contre
elles dans la condition d'utilisation.
5. Assemblage selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie d'appui,
agencée comme un axe de liaison (12) et associée au dispositif (1) de maintien de
la semelle, est montée dans des appuis (16,17) prévus dans les supports (8,9) et en
ce que la partie d'appui (18) associée à la chaussure de ski est agencée sous la forme
d'un trou traversant, orienté perpendiculairement à l'axe de la chaussure de ski.
6. Assemblage selon une des revendications 1 ou 3 à 5, caractérisé en ce que les appendices
de centrage (21) sont agencés sous forme de douilles cylindriques et sont fixés sur
les supports (8,9) concentriquement aux appuis (16,17).
7. Assemblage selon une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les appendices
de centrage (24) sont réalisés sous forme de douilles cylindriques comportant un trou
correspondant au trou formé dans la semelle de chaussure de ski et sont fixés dans
cette semelle de chaussure de ski.
8. Assemblage selon une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les appendices
de centrage (24) sont constitués par les extrémités libres d'un coussinet cylindrique
traversant (25) qui est encastré dans la semelle de chaussure de ski perpendiculairement
à l'axe longitudinal de cette dernière et en ce que le trou intérieur du coussinet
sert de partie d'appui (18) associée à la semelle de chaussure de ski.
9. Assemblage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que les appendices de
centrage (24) sont situés, à l'intérieur du contour extérieur de la semelle de chaussure
de ski, dans des évidements de cette semelle.
1. Connection of a front sole holder for a touring binding with a ski boot, in which
the ski boot is supported by means of a bearing arrangement so that it can pivot about
a horizontal inserted pin extending transversely to the longitudinal direction of
the ski, the bearing arrangement consisting of a bearing element associated with the
sole holder and a bearing element associated with the ski boot sole, characterised
in that two opposing cylindrical centring shoulders (21) are provided on the sole
holder (1), the outer surfaces of which concentrically enclose the bearing element
(16, 17, 12) associated with the sole holder, and that two bearing recesses (20) matching
the centring shoulders (21) are provided in the ski boot sole on opposite edges of
the sole, said bearing recesses being open towards the sole surface for the insertion
of the centring shoulders and their bearing surfaces for the centring shoulders being
concentric with the bearing element associated with the ski boot sole.
2. Connection of a front sole holder for a touring binding with a ski boot, in which
the ski boot is supported by means of a bearing arrangement so that it can pivot about
a horizontal inserted pin extending transversely to the longitudinal direction of
the ski, the bearing arrangement consisting of a bearing element associated with the
sole holder and a bearing element associated with the ski boot sole, characterised
in that cylindrical centring shoulders (24) are provided on the two opposing sides
of the ski boot sole, the outer surfaces of which concentrically enclose the bearing
element (18) associated with the boot sole, and that two bearings (23) matching the
centring shoulders are provided on the sole holder (1), said bearings being open towards
the side remote from the ski for the insertion of the centring shoulders (24) and
their bearing surfaces for the centring shoulders (24) being concentric with the bearing
element (16, 17, 12).
3. Connection according to claim 1 or claim 2, characterised in that the sole holder
(1) has two flat supports (8, 9) for the bearing element (16, 17, 12), extending perpendicularly
to the ski surface and with their flat surfaces parallel to the longitudinal direction
of the ski.
4. Connection according to claim 3, characterised in that the ski boot sole has guide
surfaces (22) for the two supports (8, 9) on either side edge in the bearing region,
the supports lying close against said guide surfaces during use.
5. Connection according to one of claims 1 to 4, characterised in that the bearing element
in the form of an inserted pin (12) associated with the sole holder (1) is supported
in bearings (16, 17) of the supports (8, 9) and that the bearing element (18) associated
with the ski boot is a through-bore extending transversely to the axis of the ski
boot.
6. Connection according to one of claims 1, or 3 to 5, characterised in that the centring
shoulders (21) are designed as cylindrical sleeves and are fixed to the supports (8,
9) so that they are concentric with the bearings (16, 17).
7. Connection according to one of claims 2 to 5, characterised in that the centring shoulders
(24) are designed as cylindrical sleeves having a bore corresponding to the bore formed
in the ski boot sole and are fixed in the ski boot sole.
8. Connection according to one of claims 2 to 5, characterised in that the centring shoulders
(24) are formed by the free ends of a through cylindrical sleeve (25) embedded in
the ski boot sole transversely to the longitudinal axis of the ski boot and that the
inner bore of the sleeve serves as the bearing element (18) associated with the ski
boot sole.
9. Connection according to claim 7 or claim 8, characterised in that the centring shoulders
(24) are situated within the outer contour of the ski boot sole in recesses of the
ski boot sole.