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(11) |
EP 0 403 040 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.1993 Patentblatt 1993/44 |
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Anmeldetag: 31.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B30B 11/00 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung masshaltiger Presslinge
Method and apparatus for making dimensionally stable pressed articles
Procédé et dispositif pour fabriquer des articles pressés à dimensions exactes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
15.06.1989 DE 3919847
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.1990 Patentblatt 1990/51 |
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Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40027 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Hinzmann, Gerd, Dr.-Ing.
D-4057 Brüggen (DE)
- Nies, Norbert, Dipl.-Ing.
D-4040 Neuss 21 (DE)
- Radewahn, Siegfried
D-4050 Mönchengladbach (DE)
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Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 33 01 30 14171 Berlin 14171 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 951 716 DE-A- 3 715 077 US-A- 4 570 229
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DE-A- 3 425 221 GB-A- 1 173 235
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 7, Nr. 68 (M-201)[1213], 19. März 1983; & JP-A-57
209 797 (TOYOTA) 23-12-1982
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 9, Nr. 42 (M-359)[1765], 22. Februar 1985; & JP-A-59
183 998 (HITACHI) 19-10-1984
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung maßhaltiger Preßlinge aus pulverförmigen
Massen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
[0002] Aus der DE 29 51 716 C2 ist ein Verfahren zum Pressen von Formkörpern mit mindestens
einer Stufe aus Metallpulver bekannt, mit dem Formkörper von konstanter Höhe und Dichte
erzeugt werden können. Zu diesem Zweck wird der Verlauf der Preßkraft der Preßstempel
wegabhängig gemessen und gespeichert und mit vorgegebenen wegabhängigen Sollwerten
verglichen. Die Höhengenauigkeit der Preßlinge wird dabei durch mechanische Anschläge
und den fest einstellbaren Hub des Oberstempels gewährleistet. Die gleichbleibende
Dichte wird innerhalb bestimmter Genauigkeitsgrenzen dadurch ermöglicht, daß das Füllvolumen
der Preßform im nächsten Arbeitszyklus verringert wird, wenn der Preßkraftvergleich
eine Sollwertüberschreitung ergeben hat. Bei einer Sollwertunterschreitung wird umgekehrt
verfahren.
[0003] Auf diese Weise kann auf Veränderungen der Eigenschaften des verwendeten Metallpulvers
oder sonstige Änderungen (z.B. Auftreten bestimmter mechanischer Schwingungen), die
letztlich die Schüttdichte des Pulvers und damit die Preßeigenschaften der in die
Preßform eingefüllten Pulverschüttung beeinflussen, reagiert werden. Allerdings kann
hierbei die Korrektur immer nur beim nächsten Preßling wirken, da bei dem Preßling,
bei dem die Sollwertabweichungen festgestellt wurden, keine Änderung des Füllvolumens
der Preßform mehr möglich ist. Das bekannte Verfahren bringt jedoch gegenüber dem
bis dahin bekannten Stand der Technik deutliche Verbesserungen hinsichtlich der gleichzeitigen
Einhaltung von Dichte und Formgenauigkeit der Preßlinge mit sich. Bei besonders hohen
Anforderungen an die Genauigkeit der Preßlinge reicht dieses Verfahren jedoch nicht
immer aus und kann wegen der unvermeidlichen Totzeit des angewandten Regelungsverfahrens
zu beträchtlichem Ausschuß führen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu dessen
Durchführung anzugeben, das hinsichtlich der Formgenauigkeit der Preßlinge noch engere
Toleranzen zuläßt und gleichzeitig die Gefahr der Ausschußproduktion weiter vermindert.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1; vorteilhafte Weiterbildungen dieses Verfahrens sind in den Unteransprüchen 2 bis
4 angegeben. Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist erfindungsgemäß
die Merkmale des Patentanspruchs 5 auf.
[0006] Grundlage der Erfindung ist die Erkenntnis, daß die Formteilgenauigkeit eines aus
einem Pulvermaterial hergestellten Preßlings nicht allein davon abhängt, daß die die
Form prägenden Ober- und Unterstempel in eine Position gebracht werden, in der ihre
Preßflächen relative Abstände voneinander aufweisen, die denen des zu erzeugenden
Preßlings entsprechen.
[0007] Jeder Preßling ist nämlich in einem gewissen Umfang elastisch, federt also nach dem
Ausformen aus der Preßform auf. Die Größe dieser Auffederung ist abhängig von der
Dichte des Preßlings und damit mittelbar von der angewandten Preßkraft. Prinzipiell
gilt, daß die Auffederung um so stärker ist, je größer die Preßkrafat ist. Der Zusammenhang
zwischen Dichte und Preßkraft ist jedoch nicht linear und ist vom eingesetzten Pulvermaterial
abhängig. Wenn bei der Herstellung an sich formgleicher Preßlinge die Preßstempel
in der Preßendstellunng in exakt die gleiche Position zueinander gebracht werden,
ist daher noch keineswegs sichergestellt, daß sich auch zwei exakt gleich große Preßlinge
ergeben. Wird nämlich bei dem einen infolge größerer Schüttdichte der Pulverfüllung
eine größere Preßkraft als bei dem anderen angewandt, so ergeben sich auf jeden Fall
unterschiedliche Teile, weil die Auffederung nach dem Ausformen der Preßlinge unterschiedlich
ausfallen muß.
[0008] Diese Erkenntnis hat sich die Erfindung zunutze gemacht, indem sie vorsieht, daß
die Auffederung des Formteils bei der endgültigen Festlegung der Endposition der Preßstempel
in der Preßendstellung berücksichtigt wird. Hierzu muß die angewandte Preßkraft an
dem betreffenden Stempel gemessen werden und entsprechend der Federcharakteristik
des Preßlings an dieser Stelle (z.B. bei einem gestuften Preßling an jedem Höhenabsatz)
ein Federweg ermittelt werden. Je größer die zu erwartende Auffederung ausfällt, um
so näher müssen die Preßflächen gegenüberliegender Stempel zueinander gefahren werden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Verlauf der Preßkraft in Abhängigkeit vom
Verfahrweg mindestens eines, im Extremfall eines jeden Stempels, der einen maßgenauen
Teil des Preßlings erzeugen soll, erfaßt und mit einem wegabhängigen Toleranzband
verglichen wird.
[0009] Sobald die Preßkraft das Toleranzband verläßt, wird eine entsprechende Korrektur
der ursprünglich vorgesehenen Sollposition des betreffenden Stempels bestimmt. Vorteilhafterweise
wird diese Korrektur noch während der Verdichtung des Preßlings ausgeführt, bei dem
die Abweichung festgestellt wurde.
[0010] Da die Ursachen für das geänderte Preßverhalten der in der Preßform befindlichen
Pulverschüttung im allgemeinen nicht sprunghaft wechseln, kann es vielfach auch ausreichen,
wenn die ermittelte Korrekturgröße erst beim nächsten zu pressenden Formteil berücksichtigt
wird.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung kann ein zweites wegabhängiges Toleranzband der Preßkraft
für die in Frage kommenden Preßstempel vorgesehen sein, bei dessen Verlassen von der
Steuerung eine entsprechende ausgleichende Änderung des Füllvolumens der Preßform
im nächsten Arbeitszyklus veranlaßt wird. Dieses zweite Toleranzband ist in jedem
Fall breiter als das erste und überdeckt dieses vollständig. Auf diese Weise lassen
sich noch größere Veränderungen der Schüttdichte der Pulverfüllung in ihren Auswirkungen
auf die Preßlingsgeometrie ausgleichen.
[0012] Schließlich kann auch ein nochmals breiteres wegabhängiges Toleranzband der Preßkraft
vorgesehen sein, bei dessen Verlassen die Presse abgeschaltet wird. Bei einem Überschreiten
der maximal zulässigen Preßkraft kann z.B. eine Kaltverschweißung von Stempeln ursächlich
gewesen sein, so daß durch das Stillsetzen der Presse ein größerer Werkzeugschaden
vermieden wird. Umgekehrt könnte beim Unterschreiten der minimalen Preßkraft die Preßform
z.B. aufgrund einer Störung in der Pulverversorgung unzureichend oder überhaupt nicht
gefüllt worden sein, so daß auch in einem solchen Fall die Presse abgeschaltet werden
muß, um Beschädigungen des Formwerkzeugs zu vermeiden.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Figur 1 bis
3 hinsichtlich der grundsätzlichen Verfahrensweise noch einmal näher erläutert.
[0014] Das in eine Matrize 1 eingefüllte Eisenpulver 2 wird mit einem Oberstempel 3 und
einem Unterstempel 4 so weit verdichtet, bis der Abstand zwischen Oberstempel 3 und
Unterstempel 4 der zu erzeugenden Höhe des Preßteils 2 entspricht. Dieser Zustand
ist in Figur 1 dargestellt. In Abhängigkeit von der erreichten Dichte des Eisenpulvers
ergibt sich eine Preßkraft, der eine bestimmte Auffederung des Preßteils 2 zugeordnet
werden kann, die eintritt, wenn das Preßteil 2 aus der Form freigelegt wird. Der Kurvenverlauf
der Preßkraft in Abhängigkeit von der Auffederung ist in vorangegangenen Versuchen
für das verwendete Eisenpulver ermittelt worden. In der Regel kann diese Kurve in
dem für das Toleranzband relevanten Abschnitt mit ausreichender Näherung linearisiert
werden. Wie in Figur 2 dargestellt ist, werden die Stempel 3 und 4 um den Betrag dieser
Auffederung weiter aufeinander zu bewegt. Bei dieser Vorgehensweise ergibt sich nach
dem Freilegen des Preßteils 2 durch die eintretende Auffederung genau die Höhe des
Preßteils 2, die gefordert wurde (Figur 3).
1. Verfahren zur Herstellung maßhaltiger Preßlinge (2) aus pulverförmigen Massen, insbesondere
aus Metallpulver, auf einer Presse in einer Preßform mit mindestens einem Ober- und
mindestens einem Unterstempel (3,4), bei dem die Preßstempel in der Preßendstellung
auf vorgegebene Sollpositionen gefahren werden und wobei während des Pressens der
Verlauf der Preßkraft mindestens eines der Stempel (3,4) in Abhängigkeit vom Verfahrweg
erfaßt und jeweils mit einem vorgegebenen wegabhängigen Toleranzband der Preßkraft
verglichen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einem Überschreiten des Toleranzbandes die Sollposition des betreffenden Stempels
(3,4) in der Preßendstellung so verändert wird, daß die Höhe des Preßlings (2) in
der Preßendstellung um einen Betrag verringert wird, der der mit der größeren Preßendkraft
einhergehenden erhöhten Auffederung des Preßlings (2) nach seinem Ausformen entspricht,
und bei einem Unterschreiten des Toleranzbandes umgekehrt verfahren wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sollwertveränderung der Endposition des Preßstempels (3,4) während desselben
Arbeitszyklus vorgenommen wird, in der die Sollwertabweichung der Preßkraft festgestellt
wurde.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites wegabhängiges Toleranzband der Preßkraft vorgegeben wird, das das
erste Toleranzband vollständig überdeckt, daß beim Überschreiten dieses zweiten Toleranzbandes
eine Verringerung des Füllvolumens der Preßform (1) im nächsten Arabeitszyklus vorgenommen
wird und daß bei einem Unterschreiten umgekehrt verfahren wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein drittes wegabhängiges Toleranzband der Preßkraft vorgegeben wird, das das
erste Toleranzband und gegebenenfalls das zweite Toleranzband vollständig überdeckt,
und daß die Presse selbsttätig abgeschaltet wird, sobald die tatsächliche Preßkraft
außerhalb des dritten Toleranzbandes liegt.
5. Presse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit mindestens je einem Ober-
und Unterstempel (3,4), von denen mindestens einer durch Kraftmittel relativ zu dem
anderen verfahrbar ist, mit mindestens einer Meßeinrichtung zur Feststellung der Position
der Stempel (3,4), mit mindestens einer Meßeinrichtung zur wegabhängigen Feststellung
der Preßkraft mindestens eines der Stempel (3,4) und mit einer mit den Meßeinrichtungen
verbundenen elektronischen Steuerung für das Verfahren der Stempel,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der elektronischen Steuerung Korrekturwerte für die Stempelposition in der
Preßendstellung preßkraftabhängig abrufbar oder errechenbar sind, die dem gegenüber
der Sollpreßkraft veränderten Auffederungsverhalten des Preßlings (2) entsprechen.
1. Method for producing on a press dimensionally accurate compacts (2) from powdery materials,
in particular from metal powder, in a die with at least one upper and at least one
lower punch (3, 4), in which the press punches are moved into predetermined desired
positions in the end pressing position and the variation of the pressing force of
at least one of the punches (3, 4) is detected during pressing as a function of the
travel and in each case compared with a predetermined travel-dependent tolerance band
of the pressing force, characterised in that the desired position of the relevant
punch (3, 4) in the end pressing position is altered if the tolerance band is exceeded
such that the height of the compact (2) in the end pressing position is reduced by
an amount which corresponds to the increased rebound of the compact (2) occurring
with the greater end pressing force after it has been formed, and the procedure is
reversed if the pressing force falls below the tolerance band.
2. Method according to claim 1, characterised in that the desired value of the end position
of the press punch (3, 4) is altered during the same operating cycle of the latter
in which the deviation of the pressing force from the desired value was determined.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that a second travel-dependent
tolerance band of the pressing force is predetermined which completely covers the
first tolerance band, that the filling volume of the die (1) is reduced in the next
operating cycle if this second tolerance band is exceeded, and that the procedure
is reversed if the pressing force falls below it.
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that a third travel-dependent
tolerance band of the pressing force is predetermined which completely covers the
first tolerance band and, if applicable, the second tolerance band, and that the press
is automatically turned off as soon as the actual pressing force lies outside of the
third tolerance band.
5. Press for carrying out the method according to claim 1, with at least one respective
upper and lower punch (3, 4), at least one of which can be moved relative to the other
by power means, at least one measuring device for determining the position of the
punches (3, 4), at least one measuring device for the travel-dependent determination
of the pressing force of at least one of the punches (3, 4), and an electronic control
unit, which is connected to the measuring devices, for moving the punches, characterised
in that correction values for the punch position in the end pressing position can
be retrieved from or calculated in the electronic control unit in accordance with
the pressing force, which values correspond to the rebound behaviour, which has altered
with respect to the desired pressing force, of the compact (2).
1. Procédé pour la réalisation de pièces pressées (2) à partir de matière poudreuse,
en particulier de la poudre métallique, sur une presse, dans un moule comportant au
moins un poinçon supérieur (3) et au moins un poinçon inférieur (4), dans lequel les
poinçons de presse peuvent être amenés, en position extrême de pressage, dans des
positions prescrites prédéfinies et, lors du pressage, l'allure de la force de pressage
d'au moins l'un des poinçons (3,4) étant détectée de façon dépendant du déplacement
et étant à chaque fois comparée à une bande de tolérance de la force de pressage,
prédéfinie et dépendant du déplacement,
caractérisé en ce que, lorsque la bande de tolérance est dépassée, la position prescrite
du poinçon concerné (3,4) est modifiée, en position extrême de pressage, de sorte
que la hauteur de la pièce pressée (2), en position extrême de pressage, est réduite
d'une valeur qui correspond à la détente augmentée, liée à la force extrême de pressage
plus élevée, de la pièce pressée (2), après son démoulage, et, lorsque la bande de
tolérance n'est pas atteinte, on procède inversement.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la modification de la valeur prescrite de la position extrême
du poinçon de presse (3,4) est effectuée pendant le cycle de travail, dans lequel
l'écartement de la force de pressage de sa valeur prescrite a été détecté.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'une deuxième bande de tolérance de la force de pressage, dépendant
du déplacement, est définie, bande de tolérance qui recouvre entièrement la première
bande de tolérance, en ce que, lorsque cette deuxième bande de tolérance est dépassée,
une diminution du volume de remplissage du moule (1), dans le cycle de travail suivant,
est effectuée, et en ce que, lorsque cette deuxième bande de tolérance n'est pas atteinte,
on procède inversement.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'une troisième bande de tolérance de la force de pressage, dépendant
du déplacement, est définie, bande de tolérance qui recouvre entièrement la première
bande de tolérance et le cas échéant la seconde bande de tolérance, et en ce que la
presse est mise automatiquement à l'arrêt, dès que la force de pressage effective
se trouve hors de la troisième bande de tolérance.
5. Presse pour la mise en oeuvre du procédé spécifié sous la revendication 1 comportant
au moins un poinçon supérieur (3) et un poinçon inférieur (4), desquels au moins un
peut être déplacé relativement par rapport à l'autre par un moyen mécanique, au moins
un dispositif de mesure pour déterminer la position des poinçons (3,4), au moins un
dispositif de mesure pour déterminer, en dépendance du déplacement, la force de pressage
d'au moins un des poinçons (3,4), et une commande électronique reliée aux dispositifs
de mesure pour le déplacement des poinçons,
caractérisée en ce que, dans la commande électronique, des valeurs de correction pour
la position des poinçons, dans la position extrême de pressage, peuvent être déterminées
ou être calculées à partir de la force de pressage, valeurs de correction qui correspondent
au comportement de détente de la pièce pressée, modifié par rapport à la force de
pressage prescrite.
