| (19) |
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(11) |
EP 0 403 901 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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25.03.1998 Patentblatt 1998/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.1995 Patentblatt 1995/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.1990 |
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| (54) |
Sortiereinrichtung für flächige Zuschnitte
Sorting device for cut flat elements
Dispositif de tri pour des éléments plats découpés
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES GB IT |
| (30) |
Priorität: |
22.06.1989 DE 3920417
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1990 Patentblatt 1990/52 |
| (73) |
Patentinhaber: bielomatik Leuze GmbH + Co |
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D-72639 Neuffen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Jeske, Erwin
D-7442 Neuffen (DE)
- Ott, Manfred
D-7319 Dettingen/Teck (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 247 408 US-A- 2 617 528 US-A- 3 362 304
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GB-A- 2 085 412 US-A- 3 336 028
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 12, no. 81 (M-676)15. März 1988 & JP-A-62 222 950
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 81 (M-205)5. April 1983
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 12, no. 384 (M-753)13.Oktober 1988
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Sortiereinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1. Die flächigen Zuschnitte können z.B. auf bestimmte Qualitätsmerkmale oder Fehler
zu prüfende Papierbögen, insbesondere hochwertige Papiere, wie Kunstdruckpapiere,
Sicherheitspapiere für Schecks, Geldscheine o. dgl. sein.
[0002] Bei der Sortiereinrichtung nach der GB-A-2 085 412 sind Förder-Umstellungen dafür
vorgesehen, aus einem einzigen Strang von Zuschnitten einzelne Zuschnitte wahlweise
zu drei Zielstationen umzuleiten. Eine ähnliche Umleitung zu zwei Zielstationen ist
auch beim Gegenstand der PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, vo 12, no. 81 (M-676) 15. März
1988, &JP-A-62 222 950 (NEC.CORP.) 30. September 1987 vorgesehen. Die EP-A-247 408
zeigt eine taktend arbeitende Sortiereinrichtung, bei welcher für die Förder-Umstellung
jeweils zunächst angehalten und auf eine nachfolgende Transportbahn abgelegt wird.
Aus der US 26 17 528 ist eine Sortiereinrichtung der eingangs genannten Art bekannt,
bei der mittels einer Sortierweiche fehlerhafte Papierbögen aussortiert werden, während
die fehlerfreien Bögen weiter auf eine Stapelablage transportiert werden.
[0003] Der Erfindung liegt desweiteren die Aufgabe zugrunde, Nachteile bekannter Ausbildungen
zu vermeidan und insbesondere eine Sortiereinrichtung der genannten oder einer ähnlichen
Art zu schaffen, welche es auf einfache Weise ermöglicht, in gesonderten Bahnen laufende
Zuschnitte unabhängig voneinander nach vorgegebenen Kriterien auszusondern.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Patentanspruches 1 vorgesehen. Derartige
Sortiereinrichtungen weisen zweckmäßig mindestens eine Bewegungsstrecke für die vereinzelt
aufeinandenfolgenden Zuschnitte auf, die während des Durchlaufes optisch oder anders
nach bestimmten Kriterien unterschieden und zum Beispiel so getrennt werden, daß Zuschnitte
mit bestimmten Merkmalen von mindestens einer Gruppe, die solche Merkmale nicht aufweist,
getrennt werden. Zur Erhöhung des Durchsatzes der Sortiereinrichtung werden die Zuschnitte
zumindest zunächst in mindestens zwei nebeneinanderliegenden Bahnen bewegt, wobei
auf allen Bahnen nebeneinander gleichzeitig sortiert werden kann.
[0005] Sortiereinrichtungen können den Nachteil haben, daß benachbarte Zuschnitte an der
Sortierstelle nur gemeinsam weiterbewegt, also z.B. aussortiert werden können, selbst
dann, wenn nur ein Zuschnitt das entsprechende Merkmal enthält. Daher sind die so
aussortierten Zuschnitte nachträglich manuell nochmals zu sortieren, um eine klare
Trennung nach Kategorien zu erreichen. Wird z.B. nach Fehlern sortiert, so ergibt
sich bei zweinutziger Arbeitsweise je Sortiervorgang dann ein um das Doppelte des
Notwendigen erhöhter Ausschuß, wenn je Sortiervorgang nur ein Zuschnitt Fehler aufweist.
Die genannte Nachsortierung ist aufwendig, kostenintensiv und fehlerbehaftet, da sie
eine hohe Konzentration erfordert.
[0006] Erfindungsgemäß sind im Bereich der jeweiligen Sortierstelle Mittel vorgesehen, welche
so umsteuerbar sind, daß mindestens zwei dieser Zuschnitte entweder in zueinander
im wesentlichen gleicher Lage weiterbewegt werden oder aber in eine Relativbewegung
gegeneinander überführt werden, durch welche ein Sortiervorgang hervorgerufen wird.
Ist die Sortierstelle bevorzugt durch eine die Zuschnitte mechanisch führende oder
umlenkende Weiche gebildet, so ist diese Sortierweiche in gesonderte Einzelweichen
für jeweils einen der genannten Zuschnitte oder mehrzahlige Gruppen solcher Zuschnitte
unterteilt, wobei die Einzelweichen unabhängig voneinander jeweils in mindestens zwei
Weichenstellungen umsteuerbar sind. Dadurch können die genannten Zuschnitte entsprechend
den Erfordernissen entweder in gleicher Weise weiterbewegt oder nach Maßgabe eines
oder mehrerer Unterscheidungsmerkmale einzeln oder in Gruppen auseinanderbewegt werden.
Dient das Sortieren zum Beispiel dem Ausscheiden von Ausschuß, so können ausschließlich
die fehlerbehafteten Zuschnitte aussortiert und getrennt von den fehlerfreien Zuschnitten
gesammelt werden.
[0007] Die beschriebene Ausbildung kann zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe
für sich oder zusätzlich auch für eine andere Weiche vorteilhaft sein, zum Beispiel
für eine Verteilweiche, die den Zuschnittstrom durch Umsteuerung auf zwei oder mehr
weiterführende Laufbahnabschnitte verteilen kann. Durch Teilung dieser Verteilweiche
in der beschriebenen oder einer ähnlichen Art können zum Beispiel Unterschiede in
der Anzahl der in dem vorgeschalteten Laufbahnabschnitt nebeneinander bewegten Ströme
von Zuschnitten so ausgeglichen werden, daß zumindest in einem weiterführenden Laufbahnabschnitt
die Anzahl der Zuschnitte in den nebeneinanderlaufenden Bahnen unabhängig davon gleich
ist, ob vor der Verteilweiche die Zuschnitte in den Laufbahnen in unterschiedlicher
oder gleicher Anzahl ankommen.
[0008] Des weiteren können zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe statt
der oder zusätzlich zu den beschriebenen Ausbildungen Mittel vorgesehen sein, durch
welche die Zuschnitte in den nebeneinanderlaufenden Strömen einzeln oder in Gruppen
nebeneinanderlaufender Zuschnitte mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Beispiel
so bewegt werden können, daß ein Strom stillsteht, während der andere Strom läuft.
Bevorzugt wird dies bei einem mechanischen Transport dadurch erreicht, daß die zugehörige
Transportbahn in nebeneinanderliegende Einzel-Transportbahnen entsprechender Breite
unterteilt ist, wobei diese Einzel-Transportbahnen unabhängig voneinander mehr oder
weniger schnell angetrieben bzw. stillgesetzt werden können, obwohl die beiden Ströme
zuvor synchron nebeneinander gelaufen sind.
[0009] Zum Zusammenführen der jeweils aufgrund der genannten Kriterien einander zugehörigen
Zuschnitte ist zweckmäßig mindestens eine Sammelstation vorgesehen, in welcher die
Zuschnitte zum Beispiel in kantenbündige Stapel aufeinander geschichtet werden. Diese
Sammelstation oder Sammelstationen sind zweckmäßig in Laufrichtung kurz nach der Verteilweiche
vorgesehen, wobei der jeweiligen Sammelstation vorteilhaft unmittelbar benachbart
eine Überlappungsstation vorgeschaltet werden kann, in welcher die zunächst im Abstand
hintereinander bewegten Zuschnitte zunächst in Laufrichtung einander mit dem größen
Teil ihrer zugehörigen Erstreckung überlappend schuppenartig aufeinander gelegt werden.
Von dieser Überlappungsstation erfolgt dann die Übergabe in die Sammelstation.
[0010] Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe können statt der oder zusätzlich
zu den beschriebenen Ausbildungen auch Mittel vorgesehen sein, um die in den nebeneinanderliegen.
den Strömen bewegten Zuschnitte unabhängig bzw. getrennt voneinander zu zählen, wobei
das relaxive Zählergebnis der bei den Zählungen als Signal für die Umsteuerung der
Einzelweichen bzw. für den Antrieb der Einzel-Transportbahnen verwendet werden kann.
Zweckmäßig wird sowohl unmittelbar nach der Sortierweiche in dem jeder Einzelweiche
zugehörigen Strom als auch unmittelbar vor der Ablage in die Sammelstation in jedem
Strom gesondert gezählt. Dadurch kann festgestellt werden, ob zwischen den in Laufrichtung
hintereinanderliegenden Zählzonen ein oder mehrere Zuschnitte abhanden gekommen sind
bzw. entnommen wurden, was insbesondere im Falle der Verarbeitung von Sicherheitspapieren
wichtig sein kann.
[0011] Nach dem Sortieren, Verteilen oder Sammeln werden die Zuschnitte, vorzugsweise stapelweise
durch geeignete Mittel quer zur bis dahin vorherrschenden Laufrichtung seitlich nach
außen bewegt, so daß sie in einfacher Weise einer weiterführenden Transporteinrichtung
übergeben werden können, deren Transportrichtung vorzugsveise etwa parallel zur genannten
vorherrschenden Laufrichtung liegt. In diese Transporteinrichtung können in Transportrichtung
hintereinander die Zuschnitte bzw. Bogenstapel gesonderter Sammelstationen eingeschleust
werden, wobei diese Sammelstationen von der gemeinsamen Verteilweiche mit Zuschnitten
versorgt werden.
[0012] Die erfindungsgemäße Sortiereinrichtung eignet sich insbesondere für sog. Sortierquerschneider,
bei welchen zunächst eine von einem Speicher in ihrer Längsrichtung zugeführte Bahn
zur Unterteilung von nebeneinanderliegenden Nutzenbahnen längsgeschnitten sowie ggf.
an ihren Rändern beschnitten und dann durch Querschneiden in die einzelnen, nebenei
nanderliegenden Zuschnitte unterteilt wird. Dieses Querschneiden sowie ggf. ein Auseinanderziehen
hintereinanderliegender Zuschnitte in Laufrichtung kann unmittelbar vor der Sortierweiche
erfolgen, mit deren Einzelweichen der jeweils auszuschleusende Zuschnitt dann nach
unten aus der Haupt-Laufbahn herausgeführt werden kann, während die nicht auszuschleusenden
Zuschnitte im wesentlichen geradlinig über die Sortierweiche weiterlaufen.
[0013] Die Prüfung nach den genannten Kriterien erfolgt zweckmäßig kurz vor dem Längsschneiden,
wobei die Materialbahn beiderseits der jeweiligen, durch den Längsschnitt definierten
Trennlinie gesondert geprüft wird, so daß die genannten Merkmale auf beiden Seiten
der Trennlinie unabhängig voneinander erfaßt werden können. Hierzu ist vorteilhaft
ein Bahninspektionssystem vorgesehen, das je nach den Erfordernissen im Auflicht-
bzw. Reflektions- oder Durchlichtverfahren arbeitet und dessen beiderseits der jeweiligen
Trennlinie liegende Prüfzellen eine gesonderte Steuereinheit beeinflussen. Die Einzelweichen
bzw. die Einzel-Transportbahnen können unmittelbar durch diese Steurereinheiten automatisch
zur Erzielung der beschriebenen Wirkungen gesteuert werden. Die Einzelweichen der
Verteilweiche werden zweckmäßig über die gesonderten Zähleinrichtungen der vorgeschaiteten
Zählzone gesteuert.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird nur jeweils der auf Fehler erkannte Bogen
in den Ausschuß ausgeschleust. Damit ist sichergestellt, daß sich im Ausschuß tatsächlich
nur fehlerhafte Bogen befinden, so daß keine weitere manuelle Nachsortierung erforderlich
ist und daher die Leistungsfähigkeit der Einrichtung erheblich gesteigert werden kann.
Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich auch für andere Materialien als Papierbahnen.
[0015] Die erfindungsgemäße Einrichtung kann nach einem Verfahren arbeiten, bei welchem
von wenigstens zwei nebeneinanderlaufenden Material strömen wenigstens auf mindestens
einer Teilstrecke der jeweiligen Einzel-Laufbahn die von einem gemeinsamen Zulauf
kommenden Materialströme unterschiedlich, jedoch nebeneinanderlaufend, gefahren werden
können, wobei diesen gemeinsamen Teilabschnitten der Materialströme eine Abzweigung
mit mindestens zwei weiteren gleichartigen Teilstrecken so zugeordnet ist, daß die
Materialströme unabhängig voneinander und jederzeit umsteuerbar auf einem der beiden
abgezweigten Wege weitergeführt werden können, um Mengenunterschiede, die sich durch
den unterschiedlichen Lauf der nebeneinanderliegenden Materialströme ergeben, wieder
auszugleichen. Dadurch können die an den Enden der jeweiligen Abzweigungsstrecke anfallenden
Mengen der nebeneinanderlaufenden Materialströme unabhängig voneinander beliebig beeinflußt
werden. Die Enden der Abzweigungsstrecken sind dann wieder an einen gemeinsamen Auslauf
zweckmäßig so angeschlossen, daß die Materialmengen bzw. Stapel, die in der jeweiligen
Abzweigstrecke aus dem jeweiligen Materialstrom gesammelt worden sind, hintereinanderlaufend
dem Auslauf zugeführt werden. Insofern können im Falle einer Sortiereinrichtung zwei
schmale, zum Beispiel einnutzige, gesonderte Sortiereinrichtungen unmittelbar nebeneinander
gestellt und ihre Überlappungs- bzw. Sammelstationen über gemeinsame Quertransporteinrichtungen
und ggf. mindestens eine Hubeinrichtung an den gemeinsamen Auslauf angeschlossen werden.
[0016] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen
Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei
einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und
vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier
Schutz beansprucht wird. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
[0017] Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemäße Sortiereinrichtung als Bestandteil eines
Sortierschneiders in teilweise vereinfachter perspektivischer Darstellung.
[0018] Der Erfindungsgegenstand weist am Ende einer ersten Förderstrecke einer Förderbahn
3 der Schneideinrichtung eines Sortierschneiders 2 eine Sortiereinrichtung 1 auf,
mit welcher diejenigen, von der Schneideinrichtung hergestellten Zuschnitte, die als
Ausschuß erkannt worden sind, aus der weiteren Verarbeitung ausgeschleust und einem
Ausschußstapel zugeführt werden, während die übrigen Zuschnitte zur weiteren Verarbeitung
weitergefördert und dabei zunächst in unterschiedlichen Ebenen überlappt und in einer
Anzahl von Stapeln gesammelt werden, die um ein ganzzahliges Vielfaches größer als
die Anzahl der von der Schneideinrichtung hergestellten Nutzenbreiten 4, 5 ist.
[0019] Im dargestellten Ausführungsbeispiel, in weichem die, zum Beispiel Walzen, umlaufende
Förderbänder aufweisende horizontale Förderbahn 3 in Förderrichtung Pfeil 6 fördert,
ist zunächst eine Prüfeinrichtung 7 vorgesehen, die zum Beispiel einen über der Förderbahn
3 liegenden Prüfkopf mit jeweils mindestens einer Prüfeinheit 8 für jede Nutzenbreite
4, 5 aufweist, so daß auf jeder Nutzenbreite unabhängig geprüft werden kann. Auf die
Prüfeinrichtung 7 folgt in Förderrichtung Pfeil 6 ein Längsschneider 9, der die auf
der Förderbahn 3 laufende Material- bzw. Papierbahn 14 in der Mitte mit einem Längsschnitt
aufteilt, so daß zwei nebeneinander laufende Einzelbahnen gebildet werden. Seitlich
benachbart zum Längsschneider 9 sind zweckmäßig auch nicht näher dargestellte Randbeschneider
vorgesehen, mit welchen die Papierbahn 14 an den Längsrändern auf das gewünschte Breitenmaß
zugeschnitten wird. Auf den Längsschneider 9 und die Randbeschneider folgt eine zum
Beispiel zwei übereinanderliegende Transportwalzen aufweisende Bahneinzugs-Einrichtung
10, mit welcher die Papierbahn 14 von einer Papierrolle abgezogen und durch die Prüfeinrichtung
7 bzw. den Querschneider 9 bewegt wird. Vor dem Querschneider ist die Förderbahn nicht
durch Förderbänder, sondern durch frei laufende Walzen, Unterstützungsbleche o.dgl.
gebildet.
[0020] In Förderrichtung Pfeil 6 folgt nach der Bahneinzugs-Einrichtung 10 ein Querschneider
11, der zweckmäßig zwei übereinanderliegende Schneidwerkzeuge aufweist, von denen
vorzugsweise eines, insbesondere das untere, als zum Beispiel feststehendes, leistenförmiges
Untermesser 13 und das andere als Schneidwalze 12 ausgebildet ist. Die zwischen den
Schneidwerkzeugen durchlaufende, längsgeteilte Papierbahn 14 wird durch den Querschneider
11 jeweils in zwei ausgerichtet nebeneinanderliegende, gleich große Zuschnitte 15,
16 quergeschnitten, die durch entsprechende Beschleunigung nach dem Querschneiden
so vorauseilend bewegt werden, daß hintereinanderlaufende Zuschnitt-Paare berührungsfrei
voneinander getrennt in geringem Abstand hintereinander liegen.
[0021] Unmittelbar im Anschluß an den Querschneider 11 bzw. an die Einrichtung zum Auseinanderziehen
der Zuschnitt-Paare schließt die auf voller Bahnbreite gleichwirkend arbeitende Förderbahn
3 an eine Sortierweiche 17 an, die für jeden der beiden nebeneinander synchron laufenden
Zuschnitt-Ströme eine gesonderte und gesondert umsteuerbare Einzelweiche 18, 19 aufweist.
Die beiden im wesentlichen gleichen Einzelweichen 18, 19 sind so ausgebildet, daß
sie jeden beliebigen einzelnen Zuschnitt 15 bzw. 16 des jeweiligen Stromes quer zur
Ebene der Förderbahn 3 entweder nach unten zu einem Ausschuß-Sammler 20 umlenken oder
etwa in Förderrichtung Pfeil 6 an einen darüber und etwa in der Ebene der Förderbahn
3 liegenden Förderer 21 weiterleiten können. Der Förderer 21 arbeitet zweckmäßig ebenfalls
über alle Nutzenbreiten 4, 5 gleichwirkend synchron.
[0022] In Förderrichtung schließt an den Förderer 21 eine Verteilweiche 22 an, mit welcher
die nebeneinanderlaufenden Materialströme entweder etwa in Förderrichtung Pfeil 6
auf eine anschließende und etwa in der Ebene der Förderbahn 3 bzw. des Förderers 21
liegende Transportbahn 23 weitergeleitet oder quer zu dieser Ebene zum Beispiel nach
unten auf ei(ne Abzweig-Transportbahn 24 umgeleitet werden können. Die Verteilweiche
22 weist ebenfalls für jede Nutzenbreite 4 bzw. 5 eine gesonderte Einzelweiche 25
bzw. 26 auf, so daß jeder einzelne ankommende Zuschnitt wahlweise entweder weitergeleitet
oder umgeleitet werden kann. Die gleich ausgebildeten Einzelweichen 24, 25 können
zum Beispiel als bewegbare Leit- bzw. Weichenkörper für die Zuschnitte jeweils ein
spitzwinkliges, quer zur Förderrichtung liegendes Keilprofil aufweisen, dessen an
den Förderer 21 anschließende Keilspitze etwa entgegen Förderrichtung gerichtet ist.
In einer Weichenstellung liegt die Keilspitze etwa in der Förderebene, so daß die
obere Keilflanke den jeweiligen Zuschnitt weiterleitet und in der anderen Weichenstellung
ist die Keilspitze über die Förderebene angehoben, so daß der jeweilige Zuschnitt
auf die untere Keilflanke aufläuft und nach unten auf die Transportbahn 24 umgeleitet
wird. Die Weichenkörper sind um eine gemeinsame, etwa zur Förderebene parallele und
zur Förderrichtung rechtwinklige Achse schwenkbar, die im Bereich der von der Keilspitze
abgekehrten Keilkante unmittelbar benachbart zur Transportbahn 23 liegt. Obwohl in
der Zeichnung anders dargestellt, sind zweckmäßig die Einzelweichen der Sortierweiche
17 und der Verteilweiche 22 gleich ausgebildet. In der Zeichnung ist die in Förderrichtung
Pfeil 6 rechte Einzelweiche 18 der Sortierweiche 17 so dargestellt, daß der zugehörige
Zuschnitt 15 auf den Förderer 21 übergeben wird und die linke Einzelweiche 19 ist
so dargestellt, daß ein zugehöriger Zuschnitt 16' nach unten umgelenkt wird. Von der
Verteilweiche 22 ist die rechte Einzelweiche 25 so dargestellt, daß der zugehörige
Zuschnitt 15 nach unten umgelenkt wird, während die linke Einzelweiche 26 den zugehörigen
Zuschnitt weiterleitet. Die beiden Transportbahnen 23, 24 weichen in der Höhe nach
oben und unten etwa um das gleiche Maß vom Förderniveau des Förderers 21 ab, der somit
etwa in einer Mittel ebene zwischen den Transportbahrten 23, 24 liegt.
[0023] Unmittelbar auf die Verteilweiche 22 folgt in Förderrichtung eine etwa in der Ebene
der Förderbahn 3 liegende Überlappungsstation 31, in welcher die Zuschnitte jedes
der beiden nebeneinanderliegenden Zuschnitt-Ströme mit gesonderten Überlappungs-Einheiten
durch geeignete Beschleunigung bzw. Verzögerung schuppenartig aufeinandergelegt werden
können. Eine entsprechende, quer zur Förderebene 3 demgegenüber in Höhenrichtung versetzte
bzw. darunterliegende Überlappungsstation 32 ist auch der Transportbahn 24 zugeordnet
und liegt zweckmäßig gegenüber der Überlappungsstation 31 in oder entgegen Förderrichtung
um mindestens eine Nutzenlänge versetzt oder vertikal darüber. Die, ebenfalls gesonderte,
nebeneinanderliegende Überlappung seinheiten aufweisende und zur Überlappungsstation
31 parallel bzw. horizontal angeordnete Überlappungsstation 32 ist über eine den Höhenunterschied
überwindende, geneigte Zwischen-Transportstrecke mit der Verteilweiche 22 verbunden.
Auf dieser Transportstrecke können die Zuschnitte der beiden nebeneinanderlaufenden
Materialströme unabhängig voneinander bewegt werden. Meist die Zwischen-Transportstrecke
einen angetriebenen Förderer auf, so ist dieser zweckmäßig durch unabhängig voneinander
antreibbare, nebeneinanderliegende Einzel-Förderer gebildet.
[0024] In Förderrichtung unmittelbar nach jeder Überlappungsstation 31 bzw. 32 ist jeweils
eine Sammelstation 33 bzw. 34 vorgesehen, an welche die überlappten Zuschnitte jedes
Zuschnitt-Stromes unabhängig voneinander übergeben und in gesonderten, kantenbündigen
Stapeln unabhängig voneinander aufgeschichtet werden, so daß jede Sammelstation 33
bzw. 34 nebeneinanderliegende, gesondert und unabhängig voneinander arbeitende Sammeleinheiten
für die Zuschnitt-Ströme aufweist.
[0025] Jede Überlappungseinheit und die zugeordnete Sammeleinheit bilden mindestens eine
gesondert antreib- und steuerbare Einzel-Transportbahn 27, 28 bzw. 29, 30 der zugehörigen
Transportbahn 23 bzw. 24. Zweckmäßig sind auch die in Förderrichtung aufeinanderfolgenden,
der jeweiligen Überlappungseinheit und der anschließenden Sammeleinheit zugehörigen
Transportabschnitte durch gesondert steuer- bzw. antreibbare Einzel-Förderer gebildet.
Die nebeneinanderliegenden Einzel-Förderer der Überlappungsstation 31 weisen gesonderte
Antriebe 35, 36 auf, während die nebeneinanderliegenden Einzel-Förderer der Sammelstation
33 gesonderte Antriebe 37, 38 aufweisen. Entsprechende, nicht näher dargestellte gesonderte
Antriebe weisen auch die Einzel-Förderer der Überlappungsstation 32 und der Sammelstation
34 auf. Die nebeneinanderliegenden Überlappungseinheiten und/oder die nebeneinanderliegenden
Einzel-Förderer bzw. deren Antriebe sind zweckmäßig über eine Schaltkupplung 39 starr
miteinander kuppelbar, so daß sie auch genau synchron angetrieben werden können. Dadurch
wird in bestimmten Fällen eine höhere Arbeitsgenauigkeit erreicht. Zum Beispiel kann
die Sortiereinrichtung 1 bzw. der Sortierschnei der 2 auch einnutzig betrieben werden,
d.h. daß kein Längsschnitt erfolgt, sondern der Längsschneider 9 außer Betrieb ist,
ohne daß die Gefahr besteht, daß der jeweilige, dann von zwei nebeneinanderliegenden
Einzel-Förderern zu bewegende, breitere Zuschnitt durch Laufungenauigkeiten dieser
beiden Einzel-Förderer schräggestellt in die Überlappungsstrecke einläuft.
[0026] An jede Sammelstation 33 bzw. 34 schließt unmittelbar ein Querförderer 40 bzw. 41
an, auf welchem die Zuschnitt-Stapel der jeweils nebeneinanderliegenden Sammeleinheiten
durch deren Einzei-Förderer unabhängig voneinander übergeben und dann quer bzw. rechtwinklig
zur Förderrichtung Pfeil 6, jedoch parallel zur Ebene der Förderbahn weiterbewegt
werden können. Die beiden übereinanderliegenden Querförderer 40, 41 der beiden Transportbahnen
23, 24 fördern in derselben Querrichtung, sind jedoch zweckmäßig in Förderrichtung
Pfeil 6 so gegeneinander versetzt, wie anhand der Überlappungsstationen 31, 32 bzw.
der Sammelstationen 33, 34 beschrieben, wobei zweckmäßig zur Erzielung des Versatzes
zwischen einer Überlappungsstation und der zugehörigen Sammelstation eine entsprechend
verlängerte Zwischenstrecke vorgesehen ist. Der obere Querförderer 40 mündet seitlich
benachbart zur Transportbahn 24 bzw. zur Überlappungsstation 32 in eine Hubeinrichtung
42, zum Beispiel einen Scherenhubtisch, mit welchem die zugehörigen Zuschnitt-Stapel
von dem Niveau des Querförderers 40 auf das Niveau des Querförderers 41 abgesenkt
werden können. Die abgesenkten Stapel werden über einen Zwischenförderer 44 in der
Querförderrichtung an eine Transporteinrichtung 43 übergeben, welche die Stapel bzw.
Bogenpakete etwa parallel zur Förderrichtung Pfeil 6 der weiteren Verarbeitung zuführt.
Die Transporteinrichtung 43 liegt zweckmäßig in Höhe der Sammelstation 34 bzw. des
Querförderers 41, welche die ihm zugeführten Stapel unmittelbar an die Transporteinrichtung
43 an einer Stelle übergibt, die in Förderrichtung gegenüber der Übergabestelle durch
den Zwischenförderer 44 versetzt ist.
[0027] Erfindungsgemäß sind des weiteren für die nebeneinanderlaufenden Zuschnitt-Ströme
gesonderte, unabhängig voneinander arbeitende Zähleinrichtungen 45, 46 bzw. 47, 48
vorgesehen. Zweckmäßig ist für die Zuschnitte jedes Stromes unmittelbar nach der Sortierweiche
17 im Bereich des Förderers 21 jeweils eine Zähleinrichtung 45 bzw. 46 vorgesehen.
Entsprechende gesonderte Zähleinrichtungen 47, 48 eines weiteren Zählsystemes arbeiten
vor der Ablage der überlappten Zuschnitte in der jeweiligen Sammelstation 33 bzw.
34, so daß jeder Sammeleinheit eine gesonderte Zähleinrichtung zugeordnet ist. Entsprechende
gesonderte Zähleinrichtungen können auch im Bereich zwischen der Sortierweiche 17
und dem Ausschuß-Sammler 20 vorgesehen sein.
[0028] Sollte sich, wie in der Zeichnung dargestellt, im linken Bahnstrang der Papierbahn
14 ein Fehler befunden haben, so wird dieser nach seiner Erkennung durch die zugehörige
Prüfeinheit 8 elektronisch so verarbeitet, daß die zugehörige Einzelweiche 19 der
Sortierweiche 17 in Abhängigkeit von der Zuschnittlänge, der Fördergeschwindigkeit
und dem Abstand der Prüfeinrichtung 7 von der Sortierweiche 17 so umgesteuert, daß
genau bei Eintreffen des den Fehler aufweisenden Zuschnittes 16' die Einzelweiche
19 auf Ausschleusstellung umgestellt ist und dieser Zuschnitt 16' dem Ausschußstapel
zugeführt wird. Die andere Einzeiweiche 18 bleibt in diesem Fall also in ihrer Normalstellung,
in welcher der zugehörige Zuschnitt der Überlappung und dann der Sammelstation zugeführt
wird.
[0029] Aus diesem Grund kommen in den Überlappungseinheiten der Überlappungsstation 31 Zuschnitte
mit unterschiedlichen Zwischenabständen an, was den Überlappungsvorgang beeinträchtigen
könnte. Im beschriebenen Fall wird daher über eine entsprechende Kupplung des Antriebes
36 die linke Überlappungsstrecke kurzzeitig stillgesetzt, um den durch das Ausschleusen
des Zuschnittes 16' vergrößerten Zwischenabstand zwischen aufeinanderfolgenden Zuschnitten
16 auszugleichen. Auch die beiden Einzelstapel der jeweiligen Sammelstation 33 bzw.
34 können durch das Ausschleusen einzelnder Zuschnitte nicht zeitgleich, sondern nur
zeitlich aufeinanderfolgend ihre vorbestimmte Zuschnitt-Anzahl von beispielsweise
500 Stück erreichen, so daß sie erst entsprechend zeitlich aufeinanderfolgend an den
zugehörigen Querförderer 40 bzw. 41 übergeben werden können. Dies ist durch die gesondert
antreibbaren Einzel-Förderer der Sammelstationen 33, 34 möglich.
[0030] Wird über eine Zähleinrichtung 45 bzw. 46 des ersten Zählsystemes festgestellt, daß
die für einen Stapel bestimmte Anzahl von Zuschnitten durchgelaufen und daher der
zugehörigen Sammeleinheit der Sammelstation 33 zugeführt ist, so wird nach Durchlauf
des letzten Zuschnittes durch die zugehörige Einzelweiche 25 bzw. 26 der Verteilweiche
22 diese Einzelweiche so umgestellt, daß die weiteren Zuschnitte auf die Transportbahn
24 umgelenkt und somit der zugehörigen Sammeleinheit der weiteren Sammelstation 34
zugeführt werden. Währenddessen kann der darüberliegende Stapel aus der Sammelstation
33 an den zugehörigen Querförderer 40 übergeben und über die Hubeinrichtung 42 an
die Transporteinrichtung 43 weitergeführt werden. Da somit auf beiden Bahnseiten unabhängig
voneinander die Zuschnitte vor der Verteilweiche 22 bzw. der Überlappungs- und Sammelstation
weiterlaufen können, während ein Stapel vollends fertiggestellt und von der zugehörigen
Sammeleinheit abgegeben wird, ist eine ununterbrochene Arbeitsweise bei sehr hoher
Arbeitsgeschwindigkeit gewährleistet. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist sehr sicher
im Betrieb und kann einfach hergestellt wie raumsparend ausgebildet werden.
[0031] Im Ausschleusweg nach der jeweiligen Einzelweiche 18 bzw. 19 der Sortierweiche 17
kann ein Zuschnitt-Vernichter für die ausgeschleusten Zuschnitte vorgesehen sein,
der zum Beispiel diese Zuschnitte bereits beim Durchlauf durch die zugehörige Einzelweiche
oder unmittelbar nach deren Verlassen zum Beispiel in Streifen zerteilt, so daß in
vorteilhafter Weise ein Mißbrauch von ausgeschleusten Zuschnitten verhindert ist.
Der mit 20 bezeichnete Bauteil kann ein Gerät zur weiteren Zerkleinerung bzw. Vernichtung
dieser Streifen sein.
1. Sortiereinrichtung (1) für flächige Zuschnitte (15, 16, 16'), insbesondere Papierbögen,
mit mindestens einer Förderbahn zur Bewegung der Zuschnitte (15, 16, 16') in wenigstens
einer Förderrichtung (6) und mit mindestens einer Förder-Umstellung (17) zur Leitung
der Zuschnitte (15, 16, 16') auf unterschiedliche Förderwege im Durchlauf, wobei wenigstens
die eine Förderbahn (3) für mindestens zwei in quer zur Förderrichtung nebeneinander
liegenden Nutzenbreiten (4, 5) liegende Zuschnitte (15, 16, 16') Vorgesehen ist und
mindestens die eine Förder-Umstellung (17) als Sortierweiche (17) ausgebildet ist,
durch die die Zuschnitte (15, 16, 16') wenigstens zweier Nutzenbreiten im Durchlauf
auf unterschiedliche Förderwege mit gegenseitiger Relativbewegung überführbar sind,
von denen einer für aussortierte Zuschnitte und einer für einen Hauptmaterialstrom
Vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Förder-Umstellung (17) im Förderweg
für den Hauptmaterialstrom eine Verteilweiche (22) nachgeschaltet ist, die auf gleichen
Nutzenbreiten wie die Förder-Umstellung (17) in unabhängig voneinander umstellbare
Einzelweichen (25, 26) unterteilt ist und auf mindestens zwei gesonderte, nachgeschaltete
Transportbahnen (23, 24) umstellbar ist.
2. Sortiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Sortierweiche
(17) wenigstens zwei gesonderte Einzelweichen (18, 19) für je mindestens eine Nutzenbreite
(4 bzw. 5) aufweist und die Einzelweichen (18, 19) unabhängig Voneinander umstellbar
sind, und daß Vorzugsweise Zuschnitte (16') in einer Förderrichtung (Pfeil 6) im Bereich
einer Sortierweiche (17) aus der Förderbahn (3) ausscheidbar sind.
3. Sortierweiche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbahnen
(23, 24) übereinander liegen sowie im wesentlichen gleiche Förderrichtung wie die
Förderbahn (3) haben.
4. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Förder-Umstellung (17), insbesondere der Verteilweiche (22), mindestens eine
Zuschnitt-Sammelstation (33, bzw. 34) nachgeschaltet ist, daß Vorzugsweise der jeweiligen
Sammelstation (33 bzw. 34) nach der Verteilweiche (22) eine Zuschnitt-Überlappungsstation
(31 bzw. 32) Vorgeschaltet ist und daß insbesondere die jeweilige Sammelstation (33
bzw. 34) durch die zugehörige Transportbahn (23 bzw. 24) gebildet ist.
5. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine wenigstens einer geteilten Weiche, insbesondere der Verteilweiche
(22), nachgeschaltete Transportbahn (23 bzw. 24) entsprechend der Teilung dieser Weiche
in gesonderte, Fortsetzungen der Einzelweichen (18, 19 bzw. 25, 26) bildende, Einzel-Transportbahnen
(27, 28 bzw. 29, 30) geteilt ist, die unabhängig Voneinander betreibbar sind, wobei
Vorzugsweise die Zuschnitt-Überlappungsstation (31) und die zugehörige Zuschnitt-Sammelstation
(33 bzw. 34) in Transportrichtung aneinanderschließende, gesondert betreibbare Einzel-Transportbahnen
(27, 28 bzw. 29, 30) aufweisen.
6. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer Weiche gesonderte Zuschnitt-Zähleinrichtungen (45, 46 bzw. 47,
48) für mindestens zwei nebeneinanderliegende Nutzenbreiten (4, 5) zugeordnet sind,
daß insbesondere Zähleinrichtungen (45, 46 bzw. 47, 48) jeweils der Sortierweiche
(17) und der Verteilweiche (22) zugeordnet sind, daß Vorzugsweise die jeweilige Zähleinrichtung
(45, 46 bzw. 47, 48) der zugehörigen Weiche (17, 22) nachgeschaltet ist und daß insbesondere
der Verteilweiche (22) nachgeschaltete Zähleinrichtungen (47, 48) unmittelbar vor
der jeweiligen Zuschnitt-Sammelstation (33 bzw. 34) vorgesehen sind.
7. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei an die Förderbahn (3) angeschlossene, gesonderte Stapel-Transportbahnen
(23, 24) zur wechselweisen Entnahme der Stapel aus zugehörigen Sammelstationen (33,
34) vorgesehen sind, daß insbesondere die Stapel-Transportbahnen (23, 24) nach den
gesonderten Sammelstationen (33, 34) wieder zusammengeführt sind und daß Vorzugsweise
die Stapel-Transportbahnen (23, 24) an eine gemeinsame Zuschnitt-Transporteinrichtung
(43) angeschlossen sind.
8. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine an die Förderbahn (3) angeschlossene Transportbahn (23 bzw. 24)
an eine Zuschnitt-Quertransporteinrichtung (40 bzw. 41) angeschlossen ist, daß die
Transportbahn (23 bzw. 24) insbesondere unmittelbar nach einer zugehörigen Zuschnitt-Sammelstation
(33 bzw. 34) angeschlossen ist und daß Vorzugsweise Quertransporteinrichtungen der
gesondert an die Förderbahn (3) angeschlossenen Transportbahnen (23, 24) in die Zuschnitt-Transporteinrichtung
(43) in deren Transportrichtung gegeneinander Versetzt münden.
9. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei an die Förderbahn (3) angeschlossene, gesonderte Transportbahnen
(23, 24) etwa in gleicher Höhe in eine gemeinsame Zuschnitt-Transporteinrichtung (43)
münden und daß Vorzugsweise zwischen der Quertransporteinrichtung (40) einer Transportbahn
(23) und der Transporteinrichtung (43) eine Zuschnitt-Hubeinrichtung (42) vorgesehen
ist.
10. Sortiereinrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei nebeneinanderliegende Einzel-Transportbahnen (27, 28 bzw. 29,
30) für die Zuschnitte antriebsfest miteinander kuppelbar sind und/oder daß der Förder-Umstellung
(17) ein Bahnen-Querschneider (11) und diesem vorzugsweise mindestens ein Bahnen-Längsschneider
(9) vorgeschaltet ist.
11. Sortiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Prüfeinrichtung (7) mit gesonderten Prüfeinheiten (8) für mindestens zwei
Nutzenbreiten (4, 5) vorgesehen ist, daß die Prüfeinrichtung (7) insbesondere Vor
einem Längsschneider (9) angeordnet ist und daß vorzugsweise die Einzelweichen (18,
19) der Sortierweiche (17) von den Prüfeinheiten (8) und/oder die Einzelweichen (25,
26) der Verteilweiche (22) von, der Verteilweiche vorgeschalteten, gesonderten Zuschnitt-Zähleinrichtungen
(45, 46) gesteuert sind.
1. Sorting apparatus (1) for flat blanks (15, 16, 16'), particularly paper sheets, with
at least one conveyor for moving the blanks (15, 16, 16') in at least one conveying
direction (6) and with at least one conveying diverter (17) for guiding the blanks
(15, 16, 16') on different conveying paths in a continuous manner, with at least one
conveyor (3) being provided for at least two blanks (15, 16, 16') in useful widths
(4, 5) juxtaposed transversely to the conveying direction and at least one conveying
diverter (17) is constructed as a sorting gate (17)through which the blanks (15, 16,
16') of at least two useful widths can be continuously transferred to different conveying
paths with a reciprocal relative movement, of which one is intended for sorted blanks
and one for a main material flow, characterized in that downstream of the conveying
diverter (17) in the conveying path for the main material flow is provided a distributing
gate (22) subdivided into independently reversible individual gates (25, 26) in the
same widths as the conveying diverter (17) and reversible on at least two separate,
following conveying paths (23, 24).
2. Sorting apparatus according to claim 1, characterized in that at least one sorting
gate (17) has at least two separate individual gates (18, 19) for in each case at
least one useful width (4 or 5) and the individual gates (18, 19) are reversible independently
of one another and that preferably blanks (16') can be discharged out of the conveyor
(3) in a conveying direction (arrow 6) in the vicinity of one sorting gate (17).
3. Sorting apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the conveying paths
(23, 24) are superimposed and have essentially the same conveying direction as the
conveyor (3).
4. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the conveying diverter (17), particularly the distributing gate (22) is followed by
at least one blank collecting station (33 or 34), that preferably upstream of each
collecting station (33 or 34), following the distributing gate (22) is provided a
blank overlapping station (31 or 32) and that in particular the collecting station
(33 or 34) is formed by the associated conveying path (23 or 24).
5. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
at least one conveying path (23 or 24) following at least one split gate, particularly
the distributing gate (22) is split corresponding to the division of this gate into
separate individual conveying paths (27, 28 or 29, 30) forming extensions of the individual
gates (18, 19 or 25, 26) and which can be operated independently of one another, preferably
the blank overlapping station (31) and the associated blank collecting station (33
or 34) having in the conveying direction connected, separately operable individual
conveying paths (27, 28 or 29, 30).
6. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
with at least one gate are associated separate blank counting devices (45, 46 or 47,
48) for at least two juxtaposed useful widths (4, 5), that in particular counting
devices (45, 46 or 47, 48) are in each case associated with the sorting gate (17)
and the distributing gate (22), that preferably the particular counting device (45,
46 or 47, 48) follows the associated gate (17, 22) and that in particular counting
devices (47, 48) following the distributing gate (22) are provided directly upstream
of the particular blank collecting station (33 or 34).
7. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
there are at least two separate stack conveying paths (23, 24) connected to the conveyor
(3) for the alternating removal of the stacks from associated collecting stations
(33, 34), that in particular the stack conveying paths (23, 24) are recombined following
the separate collecting stations (33, 34) and that preferably the stack conveying
paths (23, 24) are connected to a common blank conveying means (43).
8. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
at least one conveying path (23 or 24) connected to the conveyor (3) is connected
to a blank transverse conveying means (40 or 41), that the conveying path (23 or 24)
is connected in particular directly following an associated blank collecting station
(33 or 34) and that preferably the transverse conveying means of the conveying paths
(23, 24) separately connected to the conveyor (3) issue in reciprocally displaced
manner into the blank conveying means (43) in the conveying direction thereof.
9. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
at least two separate conveying paths (23, 24) connected to the conveyor (3) issue
at roughly the same height into a common blank conveying means (43) and that preferably
between the transverse conveying means (40) of a conveying path (23) and the conveying
means (43) is provided a blank lifting device (42).
10. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
at least two juxtaposed individual conveying paths (27, 28 or 29, 30) for the blanks
can be coupled together in drive-fixed manner and/or that upstream of the conveying
diverter (17) is provided a path transverse cutter (11) and upstream of the latter
is preferably at least one path longitudinal cutter (9).
11. Sorting apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
there is a testing device (7) with separate testing units (8) for at least two useful
widths (4, 5), that the testing device (7) is in particular located upstream of a
longitudinal cutter (9) and that preferably the individual gates (18, 19) of the sorting
gate (17) are controlled by the testing units (8) and/or the individual gates (25,
26) of the distributing gate (22) by separate blank counting devices (45, 46) connected
upstream of the distributing gate.
1. Dispositif de tri (1) pour des éléments découpés plats (15, 16, 16'), en particulier
des feuilles de papier, comprenant au moins une voie transporteuse pour déplacer les
éléments découpés (15, 16, 16') dans au moins une direction de transport (6), et comprenant
au moins un dispositif d'orientation du transport (17) pour amener les éléments découpés
(15, 16, 16') en continu sur des trajets de transport différents, au moins une voie
transporteuse (3) étant prévue pour au moins deux éléments découpés (15, 16, 16')
qui présentent des largeurs de feuille juxtaposées (4, 5), transversalement par rapport
à la direction de transport, et au moins un dispositif d'orientation du transport
(17) est réalisé sous la forme d'un aiguillage de tri (17) au moyen duquel les éléments
découpés (15, 16, 16') de deux largeurs de feuille au moins peuvent être transférés
en continu à des trajets de transport différents avec un déplacement relatif entre
eux, l'un desquels est prevu pour éléments découpés triés et l'autre pour un flux
principal de matériel, caractérisé par le fait qu'en aval du dispositif d'orientation
du transport (17) dans la voie transporteuse du flux principal de matériel est monté
un aiguillage répartiteur (22) qui est divisé en des aiguillages individuels (25,
26), ceux-ci pouvant être commutés indépendamment les uns des autres sur les mêmes
largeurs que le dispositif d'orientation du transport (17), et qui peut être commuté
pour orienter vers au moins deux voies transporteuses séparées montées en aval (23,
24).
2. Dispositif de tri selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins un
aiguillage de tri (17) comporte au moins deux aiguillages individuels séparés (18,
19), chacun pour une largeur de feuille au moins (4, respectivement 5), les aiguillages
individuels (18, 19) pouvant être commutés indépendamment les uns des autres, et par
le fait que, de préférence, des éléments découpés (16') peuvent être rejetés de la
voie transporteuse (3) dans la région d'un aiguillage de tri (17) dans une direction
de transport (flèche 6).
3. Dispositif de tri selon la revendication 1 ou 2, caracterérisé par le fait que les
voies transporteuses (23, 24) sont disposées les unes au-dessus des autres en présentant,
pour l'essentiel, la même direction de transport que la voie transporteuse (3).
4. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'en aval du dispositif d'orientation du transport (17), et en particulier de l'aiguillage
répartiteur (22), est monté au moins un poste collecteur des éléments découpés (33,
respectivement 34), par le fait que, de préférence, un poste de superposition des
éléments découpés (31, respectivement 32) est monté en amont du poste collecteur correspondant
(33, respectivement 34), après l'aiguillage répartiteur (22), et par le fait qu'en
particulier, le poste collecteur respectif (33, respectivement 34) est constitué par
la voie transporteuse associée (23, respectivement 24).
5. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'au moins une voie transporteuse (23, respectivement 24) qui est montée en aval
d'au moins un aiguillage divisé, et en particulier de l'aiguillage répartiteur (22),
est divisée, en correspondance avec la division de cet aiguillage, en des voies transporteuses
individuelles séparées (27, 28, respectivement 29, 30) qui constituent des prolongements
des aiguillages individuels (18, 19, respectivement 25, 26) et qui peuvent être mises
en mouvement indépendamment les unes des autres, cependant que, de préférence, le
poste de superposition des éléments découpés (31) et le poste collecteur des éléments
découpés (33, respectivement 34) qui lui est associé présentent des voies transporteuses
individuel les (27, 28, respectivement 29, 30) qui se raccordent entre elles dans
la direction du transport et qui peuvent être mises en mouvement séparément.
6. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que sont associés à au moins un aiguillage des dispositifs séparés de comptage des
éléments découpés (45, 46, respectivement 47, 48) qui sont destinés à au moins deux
largeurs de feuille juxtaposées (4, 5), par le fait qu'en particulier des dispositifs
de comptage (45, 46, respectivement 47, 48) sont respectivement associés à l'aiguillage
de tri (17) et à l'aiguillage répartiteur (22), par le fait que, de préférence, le
dispositif de comptage respectif (45, 46, respectivement 47, 48) est monté en aval
de l'aiguillage associé (17, 22), et par le fait qu'en particulier, des dispositifs
de comptage (47, 48) montés en aval de l'aiguillage répartiteur (22) sont prévus immédiatement
avant le poste collecteur des éléments découpés (33, respectivement 34) qui est concerné.
7. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'il est prévu au moins deux voies transporteuses de piles séparées (23, 24) qui
sont raccordées à la voie transporteuse (3) et qui sont destinées à enlever alternativement
les piles des postes collecteurs associés (33, 34), par le fait qu'en particulier,
les voies transporteuses de piles (23, 24) sont réunies à nouveau après les postes
collecteurs séparés (33, 34), et par le fait que, de préférence, les voies transporteuses
de piles (23, 24) sont raccordées à un dispositif commun de transport des éléments
découpés (43).
8. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'au moins une voie transporteuse (23, respectivement 24) qui est raccordée à la
voie transporteuse (3) est raccordée à un dispositif de transport transversal des
éléments découpés (40, respectivement 41), par le fait que la voie transporteuse (23,
respectivement 24) lui est raccordée en particulier immédiatement après un poste col
lecteur des éléments découpés (33, respectivement 34) qui lui est associé, et par
le fait que, de préférence, des dispositifs de transport transversal appartenant aux
voies transporteuses (23, 24) qui sont raccordées séparément à la voie transporteuse
(3) débouchent dans le dispositif de transport des éléments découpés (43) en étant
décalés les uns par rapport aux autres dans la direction de transport de celui-ci.
9. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'au moins deux voies transporteuses séparées (23, 24) qui sont raccordées à la voie
transporteuse (3) débouchent à peu près à la même hauteur dans un dispositif commun
de transport des éléments découpés (43), et par le fait qu'il est prévu, de préférence,
un dispositif de levage des éléments découpés (42) entre le dispositif de transport
transversal (40) d'une voie transporteuse (23) et le dispositif transporteur (43).
10. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'au moins deux voies transporteuses individuelles juxtaposées (27, 28, respectivement
29, 30) qui sont destinées aux éléments découpés peuvent être accouplées entre elles
en entraînement et/ou par le fait qu'en amont du dispositif d'orientation du transport
(17) est monté un dispositif de découpage transversal des bandes (11), et qu'en amont
de celui-ci est monté, de préférence, au moins un dispositif de découpage longitudinal
des bandes (9).
11. Dispositif de tri selon l'une des revendications précédentes caractérisé par le fait
qu'il est prévu un dispositif de vérification (7) comprenant des unités de vérification
séparées (8) pour au moins deux largeurs de feuille (4, 5), par le fait que le dispositif
de vérification (7) est disposé en particulier avant un dispositif de découpage longitudinal
(9), et par le fait que, de préférence, les aiguillages individuels (18, 19) de l'aiguillage
de tri (17) sont commandés par les unités de vérification (8) et/ou que les aiguillages
individuels (25, 26) de l'aiguillage répartiteur (22) sont commandés par des dispositifs
séparés de comptage des éléments découpés (45, 46) qui sont montés en amont de l'aiguillage
répartiteur.
