[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftschrauber nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Es ist bekannt zum Anziehen und Lösen von Schrauben elektrische oder druckmittelbetriebene
Kraftschrauber einzusetzen. Da die zu drehende Schraube beim Eindrehen in den Gewindegang
zunächst dem Kraftschrauber nur einen geringen Widerstand entgegensetzt, ist es zweckmäßig,
die Schraube erst in einem Schnellgang mit hoher Drehzahl und kleinem Drehmoment zu
drehen. Sobald sich der Widerstand der Schraube wesentlich erhöht hat, sollte der
Kraftschrauber mit kleinerer Drehzahl und höherem Drehmoment angetrieben werden, um
die Schraube festzuziehen. Dagegen ist beim Lösen einer Schraube zunächst ein hohes
Drehmoment erforderlich und anschließend ein geringeres Drehmoment, bei dem mit höherer
Drehzahl gearbeitet werden kann.
[0003] Bekannt sind motorisch angetriebene Kraftschrauber, bei denen die Drehzahl und das
mit der Drehzahl verbundene Drehmoment in Abhängigkeit von dem Schraubmoment manuell
oder automatisch umgeschaltet werden kann. Bei Kraftschraubern mit automatischer Umschaltung,
die mit einem Hydraulikmotor angetriebenen werden, wird der Vorlaufdruck gemessen
und der Kraftschrauber auf höheres Drehmoment umgeschaltet, wenn der Vorlaufdruck
einen bestimmten Grenzwert übersteigt. Bei elektromotorisch angetriebenen Kraftschraubern
erfolgt die automatische Umschaltung des Schraubmomentes in Abhängigkeit von dem
aufgenommenen Strom.
[0004] Ferner sind Kraftschrauber bekannt, die eine Ratschenkupplung aufweisen. Bei niedrigem
Schraubmoment ist die Ratschenkupplung eingekuppelt, so daß die Ausgangswelle über
die Ratschenkupplung mit einer hohen Drehzahl gedreht wird. Wenn ein bestimmtes Grenzdrehmoment
überschritten ist, rastet die Ratschenkupplung aus und die Ausgangswelle wird von
einer langsamer drehenden Welle mitgenommen. Nachteilig ist hierbei, daß die Ratschenkupplung
während des Arbeitens mit hohem Drehmoment starken mechanischen Belastungen ausgesetzt
ist und ständig Schläge erzeugt.
[0005] Bei den bekannten motorgetriebenen Kraftschraubern erfolgt die erforderliche Untersetzung
der hohen Drehzahl der Motorausgangswelle über mehrere konventionelle Getriebestufen
mit seitlich zueinander versetzt gelagerten Zahnrädern. Die Getriebestufen haben
ein relativ großen Raumbedarf und verhältnismäßig hohes Gewicht.
[0006] Ein bekannter Kraftschrauber der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Art (DE 37 20 633 A1) weist drei zwischen einer Antriebswelle und einer Abtriebswelle
in Reihe angeordnete Planetengetriebe auf. Die Ringräder der eingangs- und ausgangsseitigen
Planetengetriebe sind in dem Gehäuse des Kraftschraubers sowohl axial verschiebbar
als auch drehbar gelagert, wobei das Ringrad des eingangsseitigen Planetengetriebes
durch eine Kupplung in einer ersten Stellung am Planetenradträger und in einer zweiten
Stellung am Gehäuse festlegbar ist. Bei geringem Schraubmoment befindet sich die
Kupplung in der ersten Stellung, so daß das Ringrad des eingangsseitigen Planetengetriebes
reibschlüssig am Planetenträger festgelegt ist und zusammen mit diesem mit derselben
relativ hohen Drehzahl rotiert.
[0007] Bei Überschreiten eines bestimmten Schraubmoments wird die Kupplung durch einen durch
Federn vorgespannten Nockenmechanismus in die zweite Stellung bewegt. Dadurch wird
das Ringrad des eingangsseitigen Planetengetriebes gegen Drehung im Gehäuse blockiert
und die Klemmkraft zwischen Ringrad und Planetenträger aufgehoben. Der Planetenträger
dreht sich folglich mit relativ geringer Drehzahl. Ferner weist der Kraftschrauber
noch eine zweite, als Rutschkupplung ausgebildete Kupplung auf, die bei Überschreiten
eines maximalen Schraubmoments die Drehmomentübertragung unterbricht.
[0008] Nachteilig ist, daß der Schaltmechanismus zum Umschalten des Übersetzungsverhältnisses
der eingangsseitigen Getriebestufe relativ aufwendig ist. So sind die Ringräder der
Planetengetriebe sowohl drehbeweglich als auch axial verschiebbar in dem Gehäuse gelagert
und müssen durch einen komplizierten Mechanismus derart gegeneinander verschoben werden,
daß sich das Ringrad des eingangsseitigen Planetengetriebes entweder am Gehäuse oder
am Planetenträger festlegen läßt. Die Kupplung, die das Ringrad des eingangsseitigen
Planetengetriebes am Planetenträger bzw. am Gehäuse festlegt, bildet mit dem Planetengetriebe
eine bauliche Einheit, so daß der Aufbau des Schaltmechanismus relativ kompliziert
ist. Ferner müssen die axial beweglichen Teile mit geringen Fertigungstoleranzen hergestellt
werden. Es besteht die Gefahr, daß die axial verschiebbar gelagerten Teile sich in
ihren Führungen verklemmen und den Schaltmechanismus blockieren.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kraftschrauber der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, der einen einfachen Aufbau hat
und störungsfrei arbeitet.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Kraftschrauber ist die zweite Getriebestufe in einem von
zwei parallelen Antriebszweigen enthalten. Zur Übertragung des Drehmoments stehen
zwei separate Antriebszweige mit unterschiedlichem Übersetzungsverhältnis zur Verfügung,
die ständig mitlaufen. In Abhängigkeit vom Schraubmoment kann dann wahlweise auf den
einen oder den anderen Antriebszweig zugegriffen werden, um die Abtriebswelle mit
höherer oder niedriger Drehzahl anzutreiben.
[0012] Die Umschaltung erfolgt durch zwei Kupplungen, von denen je eine in einem Antriebszweig
angeordnet ist. Das gemeinsame bewegbare Kupplungsteil beider Kupplungen ist derart
vorgespannt, daß eine der beiden Kupplungen in Eingriff und die andere Kupplung außer
Eingriff ist. Die Drehzahl der Antriebswelle des Schaltgetriebes wird unabhängig von
dem Schraubmoment des Kraftschraubers immer über eine erste Getriebestufe untersetzt.
Bei geringem Schraubmoment (Lastmoment) ist der Ausgang der ersten Getriebestufe direkt
mit der Abtriebswelle verbunden, so daß die Abtriebswelle mit einer relativ hohen
Drehzahl angetrieben wird. Dabei ist die Kraftübertragung über den anderen Antriebszweig
unterbrochen. Sobald ein bestimmtes Grenzdrehmoment überschritten wird, nimmt das
gemeinsame bewegbare Kupplungsteil die andere Stellung ein. Die Übertragung des Drehmoments
der Antriebswelle erfolgt nun über die zweite Getriebestufe mit einer geringeren Drehzahl
und höherem Drehmoment. Das Umschalten erfolgt ohne externe Steuerung durch eine als
Überlastkupplung ausgebildete Umschaltkupplung oder Doppelkupplung, deren Kupplungsteil
immer mit einem der Antriebszweige gekoppelt ist und somit niemals leerläuft.
[0013] Die Getriebestufen sind einfach aufzubauen, da sie ein festes Übersetzungsverhältnis
aufweisen und ein störanfälliger aufwendiger Steuerungsmechanismus zur Veränderung
des Übersetzungsverhältnisses mindestens einer der beiden Getriebestufen entfallen
kann.
[0014] Die Verwendung von Planetengetrieben ermöglicht eine kompakte rohrförmige Bauweise
der drehmomentabhängig betätigten Kupplung bei geringem Gewicht.
[0015] Vorzugsweise ist an der Abtriebswelle eine Führungskurve vorgesehen, in die ein
an dem Kupplungsteil angebrachtes Führungselement eingreift. Bei Überschreiten des
Grenzdrehmomentes wird das gemeinsame Kupplungsteil entgegen der Vorspannung axial
verschoben. Die Vorspannung des Kupplungsteils kann durch eine Federvorrichtung
oder auch hydraulisch aufgebracht werden. Vorzugsweise kann diese Vorspannung durch
externe Einstellung verändert werden, um die Höhe des Lastmoments, bei dem die Umschaltung
erfolgt, verstellen zu können.
[0016] Vorteilhafterweise ist eine der beiden Kupplungen als Kugelkupplung ausgebildet.
Bei der Kugelkupplung erfolgt die Kopplung zwischen einem mit dem Planetenträger
des ersten Planetengetriebes in Verbindung stehenden Kupplungskörper und dem bewegbaren
Kupplungsteil durch federgespannte Kugeln, die gegen eine un runde Bahn gedrückt
werden. Eine solche Kugelkupplung bildet eine Rutschkupplung, bei der der Kupplungskörper
und das Kupplungsteil sich relativ zueinander bewegen können. Um im Falle einer solchen
Relativbewegung die Belastung der Kupplungskomponenten zu verringern und eine bessere
Ausnutzung der Antriebsenergie zu erhalten, ist angrenzend an eine die Ausnehmungen
der Kugelkupplung enthaltene Mitnahmebahn eine freie Leerlaufbahn vorgesehen, die
die Kugeln aufnimmt, wenn die Kupplung des zweiten Antriebszweiges in Eingriff ist.
[0017] Der Planetenträger des ersten Planetengetriebes weist vorteilhafterweise eine koaxial
zur Antriebswelle verlaufende Ausgangswelle mit einem sich über die zweite Getriebestufe
hinaus erstreckenden Ansatz auf. Die Ausgangswelle kann das Sonnenrad des zweiten
nachgeschalteten Planetengetriebes tragen, während der Ansatz mit dem Kupplungskörper
der ersten Kupplung verbunden ist. Die koaxiale Anordnung der beiden Getriebestufen
und der Kupplungen schafft eine kompakte Bauform des schaltbaren Getriebes.
[0018] Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des gesamten Kraftschraubers,
Fig. 2 ein Funktionsschema eines drehmomentabhängig betätigten Schaltgetriebes
Fig. 3 einen Schnitt durch das drehmomentabhängig betätigte Schaltgetriebe gemäß
Fig. 2, dessen zweite Kupplung auf der Abtriebsseite der zweiten Getriebestufe angeordnet
ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Schaltgetriebe aus Fig. 3 in teilweiser geschnittener
Darstellung,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V von Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI von Fig. 3,
Fig. 7 ein Funktionsschema einer zweiten Ausführungsform des drehmomentabhängig betätigten
Schaltgetriebes,
Fig. 8 einen Schnitt durch das drehmomentabhängig betätigte Schaltgetriebe gemäß
Fig. 7, dessen zweite Kupplung auf der Antriebsseite der zweiten Getriebestufe angeordnet
ist,
Fig. 9 eine Arretiervorrichtung zum Blockieren des bewegbaren Kupplungsteils,
Fig. 10 eine Draufsicht auf ein drehmomentabhängig betätigtes Schaltgetriebe mit
einer Arretiervorrichtung,
Fig. 11 eine andere Ausführungsform der ersten Kupplung des drehmomentabhängig betätigten
Schaltgetriebes in geschnitter Darstellung, und
Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII von Fig. 11
[0020] Fig. 1 zeigt den gesamten Kraftschrauber in der Seitenansicht. Der Kraftschrauber
ist nach Art einer Handbohrmaschine ausgebildet und weist eine Antriebseinrichtung
1 auf, die einen nicht dargestellten Drehmotor enthält. Der Drehmotor kann durch Drücken
des Betätigungshebels 2 eingeschaltet werden. Die Antriebseinrichtung 1 ist in einem
separaten Gehäuse mit einem Griffstück 3 untergebracht. An dem Gehäuse der Antriebseinrichtung
1 ist ein drehmomentabhängig betätigtes Schaltgetriebe 4 befestigt, dessen Gehäuse
5 gegenüber dem Gehäuse der Antriebseinrichtung 1 drehbar gelagert ist, so daß die
Antriebseinrichtung 1 mit dem Griffstück 3 auf eine beliebige Schraubposition verdreht
werden kann. Dem drehmomentabhängig betätigten Schaltgetriebe 4 ist ein Planetenradgetriebe
nachgeschaltet, das in dem vorderen Gehäuseteil 6 des Kraftschraubers eingesetzt
ist. An der Ausgangswelle des Planetenradgetriebes ist ein Kopf 7 befestigt, an dem
eine Schlüsselnuß zum Drehen einer Schraube angebracht werden kann. Das vordere Gehäuseteil
6 weist einen Profilabschnitt 8 für die Befestigung eines nicht dargestellten Stützfußes
auf, der das vordere Gehäuseteil und das damit verbundene Gehäuse 5 des Schaltgetriebes
gegen ein ortfestes Widerlager drückt.
[0021] Fig. 2 zeigt das Funktionsschema des drehmomentabhängig betätigten Schaltgetriebes
4. Das Schaltgetriebe weist eine erste Getriebestufe 21′ auf, dessen Ausgangswelle
über zwei einzeln einschaltbare Antriebszweige 11,12 die Abtriebswelle 38 des Schaltgetriebes
antreibt.
[0022] Einer der beiden Antriebszweige enthält eine zweite Getriebestufe 26′. Jeder der
beiden Antriebszweige 11,12 ist über eine Kupplung 32,48 zuschaltbar, wobei immer
eine der beiden Kupplungen in Eingriff und die andere Kupplung außer Eingriff ist.
Beide Kupplungen weisen ein gemeinsames Kupplungsteil 36 auf. Ist die auf der Abtriebsseite
der zweiten Getriebestufe 26′ angeordnete Kupplung 48 in Eingriff, so wird die Abtriebswelle
38 des Schaltgetriebes mit höherem Drehmoment und niedrigerer Drehzahl angetrieben
als wenn die andere Kupplung 32 in Eingriff ist und das Drehmoment ohne Zwischenschaltung
der zweiten Getriebestufe direkt auf die Abtriebswelle 38 übertragen wird.
[0023] Fig. 3 zeigt das gemäß dem Funktionsschema aus Fig. 2 aufgebaute drehmomentabhängig
betätigte Schaltgetriebe 4 in geschnittener Darstellung. Das Gehäuse 5 des Schaltgetriebes
4 ist mit einem Kugellager 18 drehbar gegenüber dem Gehäuse der Antriebseinrichtung
1 gelagert. Aus der Stirnwand des Gehäuses der Antriebseinrichtung 1 ragt die von
dem Drehmotor angetriebene Antriebswelle 19 in das Innere des Gehäuses 5 hinein.
Mit der Antriebswelle 19 ist der wellenförmige Absatz eines Sonnenrades 20 des die
erste Getriebestufe 21′ bildenden ersten Planetengetriebes 21 drehfest verbunden.
Der wellenförmige Absatz des Sonnenrades 20 ist mit den Lagern 23,23′ im Gehäuse 5
des Schaltgetriebes gelagert. Die Verzahnung des Sonnenrades 20 ist mit den Verzahnungen
der Planetenräder 22 in Eingriff, welche um das Sonnenrad 20 herum angeordnet sind.
Die Planetenräder 22 sind in einem Planetenträger 29 gelagert, der auch die Ausgangswelle
24 des ersten Getriebes 21 bildet. Ferner trägt der Planetenträger 29 das Sonnenrad
25 eines zweiten, dem ersten Planetengetriebe 21 nachgeschalteten Planetengetriebes
26, welches die zweite Getriebestufe 26′ bildet. Das Sonnenrad 25 des zweiten Planetengetriebes
26 treibt die Planetenräder 27, die ebenso wie die Planetenräder 22 des ersten Planetengetriebes
21 in die Innenverzahnung 17 des Gehäuses 5 greifen.
[0024] Die Ausgangswelle 24 des Planetenträgers 29 weist einen koaxial im Gehäuse 5 verlaufenden
und sich über das zweite Planetengetriebe 26 hinaus erstreckenden wellenförmigen
Ansatz 30 auf. Mit den Kugellagern 51,51′ ist der Planetenträger 52 des zweiten Planetengetriebes
26 drehbar auf dem wellenförmigen Ansatz 30 gelagert. Mit dem wellenförmigen Ansatz
30 ist der Kupplungskörper 31 der ersten Kupplung 32 drehfest verbunden. Der Kupplungskörper
31 enthält mehrere radial verlaufende Sackbohrungen 50, in denen Kugelrasten 33 eingesetzt
sind. In der in Fig. 1 dargestellten Position greifen die Kugeln 34 der Kugelrasten
33 in eine Mitnahmebahn 35 eines bewegbaren Kupplungsteils 36. Das Kupplungsteil
36 wird von einem zylindrischen Ansatz 37 der Abtriebswelle 38 umgeben, welche mit
dem Kugellager 54 auf dem wellenförmigen Ansatz 30 und dem Kugellager 53 im Gehäuse
5 gelagert ist.
[0025] In der Umfangsfläche des zylindrischen Ansatzes 37 sind zwei Führungskurven 39 in
Form einander gegenüberliegender dreieckiger Öffnungen 40 vorgesehen, die in der
Aufsicht in Fig. 4 gezeigt sind. In diese Öffnungen ragen die Enden zweier stiftförmiger
Führungselemente 41. Durch die Führungskurven 39 und die darin eingreifenden Führungselemente
41 wird erreicht, daß die Abtriebswelle 38 sich stets mit dem Kupplungsteil 36 dreht,
wobei jedoch innerhalb der von den Führungskurven 39 gebildeten Öffnungen geringe
Relativdrehungen möglich sind. Jede der Öffnungen 40 hat die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks (Fig.4), dessen Spitze auf die Abtriebswelle 38 gerichtet ist. Die mit dem
bewegbaren Kupplungsteil 36 verbundenen Führungselemente 41 werden durch eine sich
an dem Planetenträger 52 des zweiten Planetengetriebes 26 abstützende Feder 46 axial
in Richtung auf die Spitzen der Dreiecke gedrückt. In der in den Fign. 3 und 4 dargestellten
Schnellgangposition laufen die Kugeln 34 der Kugelrasten 33 in der Mitnahmebahn 35
des Kupplungsteils 36, so daß der Kupplungskörper 31 und das Kupplungsteil 36 in Eingriff
sind.
[0026] Die dreieckförmigen Öffnungen 40 sind bezogen auf die Achse der Abtriebswelle 38
symmetrisch, so daß jede Führungskurve 39 zwei schräge Flanken 40a,40b mit entgegengesetzten
Abschrägungen bildet, an denen die Führungselemente 41 entlanggleiten können. Wenn
das an der Abtriebswelle 38 auftretende Lastmoment einen bestimmten Grenzwert übersteigt,
lösen sich die Führungselemente 41 aus den Spitzen der dreieckigen Führungskurven
39 und gleiten an den Flanken 40a oder 40b entlang, wodurch das Kupplungsteil 36 entgegen
der Kraft der Feder 46 in Richtung auf die Antriebswelle 19 verschoben wird. Dabei
gleiten die Kugeln 34 der Kugelrasten 33 in eine seitlich von der Mitnahmebahn 35
an dem Kupplungsteil vorgesehene Leerlaufbahn 47, so daß sich das Kupplungsteil 36
von dem Eingriff mit dem Kupplungskörper 31 löst.
[0027] An dem Planetenträger 52 des zweiten Planetengetriebes 26 ist ein Kupplungskörper
55 angebracht, der mit dem bewegbaren Kupplungsteil 36 eine zweite Kupplung 48 bildet.
Wenn sich das bewegbare Kupplungsteil 36 bei Überschreiten des an der Abtriebswelle
38 auftretenden Lastmoments in Richtung auf den Kupplungskörper 55 der zweiten Kupplung
48 bewegt, sind die Klauen 49, 49′ der zweiten Kupplung 48 in Eingriff und die erste
Kupplung 32 ist außer Eingriff. In dem Schaltgetriebe ist eine axiale Bohrung 56 vorgesehen,
die durch das Sonnenrad 20 des ersten Planetengertriebes und den Planetenträger 29
mit dem wellenförmigen Ansatz sowie die Abtriebswelle 38 verläuft.
[0028] Fig. 5 zeigt die erste Kupplung 32 im Schnitt, welche aus dem Kupplungskörper 31
und dem verschiebbaren Kupplungsteil 36 gebildet wird. Der Kupplungskörper 31 enthält
die Kugelrasten 33, von denen jede eine in der radialen Sackbohrung 50 des Kupplungskörpers
31 enthaltene Feder 60 und die von der Feder 60 nach außen gedrückte Kugeln 34 aufweist.
Die Kugeln 34 laufen in der Mitnahmebahn 35, die an der Innenseite des Kupplungskörpers
31 vorgesehen ist. Diese Mitnahmebahn 35 hat einen umfangsmäßig variierenden Durchmesser,
so daß sich Ausnehmungen 61 ergeben, in die die Kugeln 34 eindringen können. Für
jede Kugel 34 ist eine Ausnehmung 61 vorhanden und alle Ausnehmungen sind so angeordnet,
daß sich alle Kugeln 34 gleichzeitig in der zugehörigen Ausnehmung befinden können,
wie in Fig. 5 dargestellt ist. Solange die Kugeln 34 durch die Kraft der Federn 60
in den Ausnehmungen gedrückt gehalten werden, ist der Kupplungskörper 31 mit dem Kupplungsteil
36 in Eingriff und der zylindrische Ansatz der Abtriebswelle 38 wird über das Führungselement
41 mitgenommen. Da die Kupplung 32 auch dann durchrutschen kann, wenn sich die Kugeln
34 in der Mitnahmebahn befinden und entgegen den Federkräften in die Sackbohrungen
50 gedrückt werden, wird eine erhöhte Sicherheit der Kupplung gegen Beschädigungen
erreicht. Ferner wird verhindert, daß beim Schaltvorgang Antriebsstöße übertragen
werden.
[0029] Fig. 6 zeigt die an die Mitnahmebahn 35 angrenzende Leerlaufbahn 47. Die Leerlaufbahn
47 hat einen konstanten Durchmesser und weist keine um die Umfangsfläche verteilten
Ausnehmungen auf. Wenn das Kupplungsteil 36, das bei geringem Lastmoment in Richtung
auf die Abtriebswelle gedrückt wird, sich entgegen der Kraft der Feder 46 in Richtung
auf den Kupplungskörper 55 der zweiten Kupplung 48 bewegt, gelangen die Kugeln 34
von der Mitnahmebahn 35 in die Leerlaufbahn 47. In diesem Zustand ist der Kupplungskörper
31 rotatorisch von dem Kupplungsteil 36 abgekuppelt, während die Klauen 49,49′ der
zweiten Kupplung 48 in Eingriff sind.
[0030] Der beschriebene Kraftschrauber nach den Figuren 1 - 6 arbeitet wie folgt: Zum Festziehen
einer Schraube wird auf den Kopf 7 des Kraftschraubers eine Nuß aufgesetzt, die mit
der zu drehenden Schraube verbunden wird. Die Antriebseinrichtung 1 dreht die Antriebswelle
19, wodurch die Planetenräder 22 des ersten Planetengetriebes 21 angetrieben werden.
Solange das Schraubmoment noch gering ist, ist die erste Kupplung eingekuppelt und
das Drehmoment wird über den Planetenträger 29 des ersten Planetengetriebes 21 direkt
auf die Abtriebswelle 38 des drehmomentabhängig betätigten Schaltgetriebes 4 übertragen.
Die Abtriebswelle 38 treibt das dritte nachgeschaltete Planetengetriebe, welches sich
in dem vorderen Gehäuseteil 6 befindet und den Kopf 7 mit einer relativ hohen Drehzahl
und einem geringen Drehmoment bewegt. Wird der Grenzwert des Lastmoments überschritten,
verschiebt sich das gemeinsame Kupplungsteil 36 der beiden Kupplungen 32,48 und die
erste Kupplung kommt außer Eingriff. Gleichzeitig wird die zweite Kupplung 48 eingekuppelt.
Die Übertragung des Drehmoments erfolgt nun unter Zwischenschaltung des zweiten Planetengetriebes
26, dessen Planetenträger über das Kupplungsteil 36 die Abtriebswelle 38 des Schaltgetriebes
mitnimmt. Die Drehung des Planetenträgers 29 des ersten Planetengetriebes 21 wird
durch das zweite nachgeschaltete Planetengetriebe 26 nochmals untersetzt, so daß
der Kopf 7 des Kraftschraubers über die Abtriebswelle 38 mit geringerer Drehzahl,
aber höherem Drehmoment angetrieben wird. Dieser Antrieb mit höherem Drehmoment und
geringerer Drehzahl wird solange fortgesetzt, bis die Schraube festgezogen ist. Dabei
erfolgt kein ständiges Hin- und Herschalten zwischen hoher und niedriger Drehzahl.
[0031] Fig. 7 zeigt das Funktionsschema eines zweiten Ausführungsbeispiels des drehmomentbetätigten
Schaltgetriebes. Im Vergleich zu dem Schaltgetriebe gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
weist das Schaltgetriebe des zweiten Ausführungsbeispiels ebenfalls zwei Planetengetriebe
21,26 und zwei Kupplungen 32,48 auf. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Schaltgetrieben
liegt darin, daß bei dem Schaltgetriebe nach dem zweiten Ausführungsbeispiel die
zweite Kupplung 48 nicht auf der Abtriebsseite des zweiten Planetengetriebes 26, sondern
auf dessen Antriebsseite angeordnet ist.
[0032] Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das Schaltgetriebe gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Die aus der Antriebseinrichtung 1 vorstehende Antriebswelle 19 trägt das Sonnenrad
20 des ersten Planetengetriebes 21. Die Außenverzahnung des Sonnenrads 20 ist mit
den Innenverzahnungen der Planetenräder 22 in Eingriff, die den Planetenträger 29
bewegen. Der Planetenträger 29 treibt über die erste Kupplung 32 mit den Kugelrasten
33 eine in dem Schaltgetriebe axial drehbare Welle 64, deren der Antriebswelle 19
abgewandtes Endstück mit der Abtriebswelle 38 verzahnt ist. Der Abtriebswelle 38
ist das dritte Planetengetriebe 76 nachgeschaltet, das sich in dem vorderen Gehäuseteil
6 des Kraftschraubers befindet. Bei Überschreiten eines bestimmten Lastmoments an
der Abtriebswelle 38 wird das Kupplungsstück 36 der ersten Kupplung 32 verschoben,
so daß die erste Kupplung außer Eingriff kommt und die Klauen 49,49′ der zweiten Kupplung
48 in Eingriff gelangen, wodurch das Sonnenrad 25 des zweiten Planetengetriebes 26
mitgenommen wird. Das Sonnenrad 25 greift in die Außenverzahnungen der Planetenräder
27 des zweiten Planetengetriebes 26. Solange die erste Kupplung 32 außer Eingriff
ist und die zweite Kupplung 48 in Eingriff ist, wird das Sonnenrad 75 des dritten
Planetengetriebes 76 von dem Planetenträger 52 des zweiten Planetengetriebes 26 angetrieben.
Der Planetenträger 52 weist einen die Welle 64 umschließenden Absatz 73 mit einer
Innenverzahnung auf. Die Innenverzahnung des Absatzes 73 ist mit der Außenverzahnung
der Welle 64 in Eingriff, so daß die Welle 64 frei mitdreht.
[0033] Wenn die erste Kupplung 32 in Eingriff ist, dreht sich die Abtriebswelle 38 mit relativ
hoher Drehzahl und geringem Drehmoment. Wird die erste Kupplung durch Verschieben
des Kupplungsteils 36 ausgekuppelt und die zweite Kupplung 48 eingekuppelt, so ist
dem ersten Planetengetriebe das zweite Planetengetriebe 26 nachgeschaltet und die
Abtriebswelle 38 wird mit geringerer Drehzahl und höherem Drehmoment bewegt.
[0034] Die Fign. 9 und 10 zeigen eine Arretiervorrichtung 77, mit der das bewegbare Kupplungsteil
36 blockiert werden kann, so daß immer die zweite Kupplung 48 eingekuppelt und die
erste Kupplung 32 ausgekuppelt ist und der Kraftschrauber im Lastgang mit relativ
großem Drehmoment und kleiner Drehzahl arbeitet. An der Außenseite des Kupplungsgehäuses
5 befindet sich ein Stellring 78. An dem Stellring 78 ist ein in das Gehäuseinnere
greifender Stift 79 angebracht, der in einer in der Gehäusewand vorgesehenen Schaltkurve
80 (Fig. 10) geführt ist. An dem in das Gehäuseinnere ragenden Ende des Stifts 79
ist ein Schiebestück 81 mit einer Kugelbahn 82 angebracht. Die in der Kugelbahn 82
befindlichen Kugeln 83 greifen in Ausnehmungen 84 des bewegbaren Kupplungsteils. Durch
Verdrehen des Stellrings 78 wird das Schiebestück 81 entgegen der Kraft der Feder
46 auf das Kupplungsstück 55 der zweiten Kupplung 48 zubewegt, so daß die Klauen 49,49′
der zweiten Kupplung ineinandergreifen. In dieser Stellung, in der die zweite Kupplung
48 eingekuppelt und die erste Kupplung 32 ausgekuppelt ist, ist das Schiebestück
81 durch die Arretiervorrichtung 77 blockiert. Solange das Schiebestück jedoch in
Richtung auf die Abtriebswelle des Schaltgetriebes verschoben ist, können die Kugeln
83 auf dem Schiebestück 81 abrollen, so daß sich das Kupplungsteil 36 frei bewegen
kann.
[0035] Die Figuren 11 und 12 zeigen eine andere Ausführungsform der ersten Kupplung 32
des drehmomentabhängig betätigten Schaltgetriebes in geschnitter Darstellung. Die
Kupplung 32 unterscheidet sich von der unter Bezugnahme auf die Figuren 5 und 6 beschriebenen
Kupplungen dadurch, daß der Kupplungskörper 31 mit den Federn 60 axial zur Antriebeswelle
angeordnet ist. Damit wird eine kompakte Bauform des drehmomentabhängig betätigten
Schaltgetriebes erreicht.
[0036] Der axial angeordnete Kupplungskörper 31 der ersten Kupplung 32 bildet zusammen mit
den Federn 60 und den Kugeln 34 das gemeinsame axial verschiebbare Kupplungsteil
36 für die erste und die zweite Kupplung 32,48.
[0037] Das gemeinsame Kupplungsteil 36 ist in die in Fig. 11 dargestellte Schnellgangposition
vorgespannt, in der die Klauen 49,49′ der zweiten Kupplung 48 außer Eingriff sind
und die erste Kupplung 32 eingekuppelt ist. In der Schnellgangposition greifen die
durch die Federn 60 vorgespannten Kugeln 34 der ersten Kupplung 32 in halbkugelförmige
Ausnehmungen 85 eines Ringstücks 86, das die Abtriebswelle des Kraftschraubers mitnimmt.
Wird der Grenzwert des Lastmoments überschritten, verschiebt sich das gemeinsame
Kupplungsteil 36 in axialer Richtung, wobei die Klauen 49,49′ der zweiten Kupplung
48 in Eingriff kommen und die Kugeln 34 der ersten Kupplung 32 aus den Ausnehmungen
85 des Ringstücks 86 herausrutschen, so daß die erste Kupplung 32 ausgekuppelt wird.
[0038] Da die erste Kupplung 32 auch dann durchrutschen kann, wenn sich die Kugeln 34 in
den Ausnehmungen 85 des Ringstücks 86 befinden und entgegen den Federkräften in die
Sackbohrungen 50 des Kupplungskörpers 31 gedrückt werden, wird eine erhöhte Sicherheit
der Kupplung gegen Beschädigung erreicht.
1. Kraftschrauber mit einem drehmomentabhängig betätigten Schaltgetriebe, das
- eine erste Getriebestufe (21′) mit festem Übersetzungsverhältnis, die ein erstes
Planetengetriebe (21) enthält,
- eine in Reihe mit der ersten Getriebestufe (21′) angeordnete zweite Getriebestufe
(26′),
und eine erste und zweite Kupplung (32,48) mit einem gemeinsamen Kupplungsteil (36),
das zwei Stellungen einnehmen kann, auf eine dieser Stellungen vorgespannt ist und
bei Überschreiten eines Grenzdrehmoments die andere Stellung einnimmt, aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Getriebestufe (26′) in einem von zwei parallelen Antriebszweigen (11,12)
enthalten ist, die beide ständig mitlaufen,
daß der Ausgang der ersten Getriebestufe (21′) über den die erste Kupplung (32) enthaltenden
ersten Antriebszweig (12) und über den die zweite Kupplung (48) und die zweite Getriebestufe
(26′) enthaltenden zweiten Antriebszweig (11) an die Abtriebswelle (38) ankuppelbar
ist,
und daß in jeder der beiden Stellungen des gemeinsamen Kupplungsteils (36) nur eine
der beiden Kupplungen (32,48) eingekuppelt ist.
2. Kraftschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zweiten Antriebszweig
die zweite Kupplung (48) auf der Abtriebsseite der zweiten Getriebestufe (26′) angeordnet
ist (Fig. 2).
3. Kraftschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zweiten Antriebszweig
die zweite Kupplung (48) auf der Antriebsseite der zweiten Getriebestufe (26′) angeordnet
ist (Fig. 7).
4. Kraftschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kupplungsteil (36) durch ein in eine Führungskurve (39) eingreifendes Führungselement
(41) mit der Abtriebswelle (38) derart gekoppelt ist, daß es bei Überschreiten eines
Grenzmomentes von der Führungskurve (39) zum Einkuppeln der zweiten Kupplung (48)
axial verschoben wird.
5. Kraftschrauber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskurve
(39) eine dreieckige Öffnung (40) begrenzt, gegen deren eine Ecke das Führungselement
(41) durch eine axiale Vorspannung gedrückt wird und die, bezogen auf die Achse der
Abtriebswelle (38), symmetrisch ist.
6. Kraftschrauber nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskurve
(39) an der Abtriebswelle (38) und das Führungselement an dem Kupplungsteil (36) vorgesehen
ist.
7. Kraftschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Kupplung (32) mindestens eine an dem Kupplungsteil (36) vorgesehene Kugelraste
(33) aufweist, deren Kugel (34) in eine mit Ausnehmungen (61) versehene Mitnahmebahn
(35) eines mit dem Planetenträger (29) des ersten Planetengetriebes (21) verbundenen
Kupplungskörpers (31) eingreift.
8. Kraftschrauber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kupplung
(32) angrenzend an die Mitnahmebahn (35) des Kupplungskörpers (31) eine Leerlaufbahn
(47) aufweist, die die Kugeln (34) aufnimmt, wenn die zweite Kupplung (48) in Eingriff
ist.
9. Kraftschrauber nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenträger
(29) des ersten Planetengetriebes eine koaxial zur Antriebswelle (19) verlaufende
Ausgangswelle (24) aufweist, die einen sich über die zweite Getriebestufe hinaus
erstreckenden Ansatz (30) aufweist, an dem der Kupplungskörper (31) befestigt ist.
10. Kraftschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Getriebestufe (26′) durch ein zweites Planetengetriebe (26) gebildet wird
und daß die Planetenräder (22,27) des ersten und zweiten Planetengetriebes (21,26)
in die Innenverzahnung (17) eines gemeinsamen Hohlrades greifen.
11. Kraftschrauber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrad von
dem Gehäuse (5) des Kraftschraubers gebildet wird.
12. Kraftschrauber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5)
des Kraftschraubers drehbar gelagert ist und daß das Gehäuse (5) einen Profilabschnitt
(8) zur Befestigung eines Stützfusses aufweist, welcher das Gehäuse gegen ein ortsfestes
Widerlager abstützt.
13. Kraftschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtriebswelle (38) das Sonnenrad eines dem Schaltgetriebe nachgeschalteten dritten
Planetengetriebes (76) trägt.
14. Kraftschrauber nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Schaltgetriebe (4) eine das bewegbare Kupplungsteil (36) in einer der beiden Stellungen
blockierende Arretiervorrichtung (77) vorgesehen ist.