[0001] Die Erfindung nimmt bezug auf eine Vorrichtung zum Einbauen eines optischen Zeichengenerators
in ein Druckergehäuse.
[0002] Der Einbau von optischen Zeichengeneratoren nichtmechanischer Drucker in ein entsprechendes
Druckergehäuse wird stets durch Justagen begleitet. Die Notwendigkeit solcher Justagen
erklärt sich dabei aus der Tatsache, daß die die vom Zeichengenerator erzeugten optischen
Bilder durch eine Abbildungsoptik auf eine Umdrucktrommel projiziert werden. Der typische
Abbildungsmaßstab verwendeter Abbildungsoptiken liegt bei einem Verhältnis von 1 :
1. Da die Abbildungsoptik im Zeichengenerator vorzugsweise fest integriert ist, muß
der Abstand von der Oberfläche der Abbildungsoptik zur Oberfläche der Umdrucktrommel
optimal eingestellt werden, um die Abbildungsqualität durch Überschreiten der Tiefenschärfe
der Abbildungsoptik nicht unzulässig zu beeinträchtigen. Das Einsteller dieses Abstandes
hängt aber weitestgehend, vorausgesetzt, daß der Zeichengenerator ziemlich genau gefertigt
herden kann, davon ab, wie genau der Abstand zwischen dem Auflagepunkt des Zeichengenerators
im Druckergehäuse und der Rotationsachse der Umdrucktrommel eingestellt werden kann.
Beeinträchtigt wird diese Einstellungsgenauigkeit von einen sich statisch ändernden
Spindelschlag der Umdrucktrommel. Da dieser Spindelschlag nicht zu vermeiden ist,
ändert sich die Tiefenschärfe der Abbildungsoptik innerhalb eines gewissen Toleranzbereiches
ständig. Um die Qualitätseinbuße beim Abbilden der optischen Bilder auf die Oberfläche
der Umdrucktrommel nicht noch weiter zu erhöhen, sollte der Abstand zwischen dem Auflagepunkt
des Zeichengenerators im Druckergehäuse und der Rotationsachse der Umdrucktrommel
konstant gehalten werden. Dieses erweist sich jedoch dann problematisch, wenn der
Zeichengenerator beispielsweise im Wartungsfall zunächst aus dem Druckergehäuse herausgenommen
und anschließend wieder eingesetzt wird.
[0003] Es ist daher eine Möglichkeit denkbar, das genannte Problem zu umgehen, indem der
Abstand nach jedem Einbau des Zeichengenerators in das Druckergehäuse wieder von Neuem
justiert wird. bei dieser Art der Vorgehensweise wirkt es sich insbesondere nachteilig
aus, daß ein möglicher sich aus dem ständigen Justieren ergebender individueller Justagefehler
die Abbildungsqualität zusätzlich verschlechtert.
[0004] Aus der WO 88/00 739 ist eine Befestigungs- und Einstellvorrichtung für das genaue
Anordnen eines Zeichengenerators gegenüber einer lichtempfindlichen Oberfläche beschrieben.
Charakteristisch für die Befestigungs- und Einstellvorrichtung sind zum einen mehrere
Feststell- bzw. Arretierungselemente, mit denen auf beiden Längsseiten des Zeichengenerators
eine auf einem Trägerelement angeordnete Lichtemissionsanordnung gegenüber der lichtempfindlichen
Oberfläche in einem vorgegebenen Abstand lösbar befestigt ist. Andererseits sind darüber
hinaus auf dem Trägerelement noch Befestigungs- und Einstellelemente vorgesehen, mit
denen eine Abbildungsoptik des Zeichengenerators zwischen der lichtempfindlichen Oberfläche
und der Lichtemissionsanordnung für eine optimale Abbildungscharakteristik, beispielsweise
Auflösung und Tiefenschärfe des latenten elektrostatischen Bildes auf der lichtempfindlichen
Oberfläche, eingestellt wird.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, mit der das Justieren eines optischen Zeichengenerators
nach dem Einbauen in ein Druckergehäuse entfällt.
[0006] Diese Augabe wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der eingangs gennanten Art
durch die im Hauptanspruch beschriebenen Merkmale gelöst.
[0007] Dabei zeichnet sich die Lösung insbesondere dadurch aus, daß der optische Zeichengenerator
im Wartungsfall ohne zusätzliche Justage in das Druckergehäuse funktionssicher eingebaut
und sogar gegen einen neuen Zeichengenerator ausgetauscht werden kann. Gewährleistet
wird dieses justierfreie Einbauen durch zwei in dem Druckergehäuse angeordnete Befestigungselemente.
Die besonderheit dieser befestigungselemente liegt darin, daß sie bei der Gerätemontage
mittels einer Lehre derart justiert werden, daß der eingebaute Zeichengenerator gegenüber
einer Umdrucktrommel einen konstanten Abstand aufweist. Bezüglich dieses Abstandes
ist darauf zu achten, daß auftretende Fertigungs- und Montagetoleranzen die zur Verfügung
stehende Tiefenschärfe einer Abbildungsoptik des Zeichengenerators nicht überschreiten,
um die Abbildungsqualität auf der Umdrucktrommel projizierter optischer Bilder nicht
nachhaltig zu beeinträchtigen. Dieses gilt insbesondere für einen durch die Rotationsbewegung
der Umdrucktrommel hervorgerufenen Spindelschlag. Gegenüber auftretenden Fertigungstoleranzen
beim internen Aufbau des Zeichengenerators ist der Spindelschlag trotz einer ausgezeichneten
Lagerung der Umdrucktrommel kaum zu beeinflussen und daher unvermeidbar. Die Lösung
zeichnet sich im weiteren insbesondere dadurch aus, daß der Zeichengenerator zu der
justierten Lage in Bezug auf die Umdrucktrommel noch zusätzlich parallel zur Achse
der Umdrucktrommel gesichert wird. Kennzeichnend hierfür ist ein Führungsbolzen des
Zeichengenerators vorgesehen, der beim Einbauen in einem Führungsschlitz der Befestigungselemente
formschlüssig angeordnet ist.
[0008] Weitere Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen.
Dabei zeigen:
FIG 1 einen im Querschnitt dargestellten, prinzipiellen Teilaufbau eines elektrofotografischen
Druckers zum Erzeugen eines latenten, elektrostatischen Bildes,
FIG 2 in einer perspektivisch-axonometrischen Darstellung den Aufbau eines latente,
elektrostatische Bilder erzeugenden Zeichengenerators,
FIG 3 eine perspektivische Darstellung eines Befestigungselementes für die Fixierung
des Zeichengenerators,
FIG 4 die Draufsicht auf ein für Erzeugung latenter, elektrostatischer Bilder erforderliches
Belichtungsmodul des Zeichengenerators und
FIG 5 einen Schnitt durch den Zeichengenerator.
[0009] Die FIG 1 zeigt, wie ein Zeichengenerator 1 und eine Umdrucktrommel 2 in einem Druckergehäuse
3 eines Druckers eingebaut sind. Die Umdrucktrommel 2 ist dazu auf einer im Druckergehäuse
3 rotierbar gelagerten Spindel 20 axial festgelegt. Unterhalb der drehbar gelagerten
Umdrucktrommel 2 ist in einem veränderbaren Abstand z3 der Zeichengenerator 1 in dem
Druckergehäuse 3 befestigt. Der Zeichengenerator 1 ist dazu an seinen beiden Enden
auf justierbaren Befestigungselementen 30, 31 fest montiert. Die im Querschnitt winkelförmigen
Befestigungselemente 30, 31 sind in das Druckergehäuse 3 derart integriert, daß die
Lage der Befestigungsebenen 300 bzw. 310 der Befestigungselemente 30, 31 bezogen auf
die Rotationsachse der Umdrucktrommel 2 mit einer Lehre auf den Abstand z3 justiert
werden kann. Der so eingestellte Abstand z3 setzt sich dabei aus zwei verschiedenen
Einzelabmaßen z1, z2 zusammen. Für einen einwandfreien Betrieb des Druckers ist es
unablässig, daß eine vorgegebene und auch einzuhaltende Gesamttoleranz für den eingestellten
Abstand z3 durch auftretende Fertigungs- und Montagetoleranzen für die beiden Abmaße
z1, z2 nicht überschritten wird.
[0010] Bestimmt wird die Gesamttoleranz im wesentlichen durch eine Abbildungsoptik 10 des
Zeichengenerators 1. So darf die Tiefenschärfe der Abbildungsoptik 10 durch die angesprochenen
Toleranzen im Interesse einer guten Abbildungsqualität nicht verändert werden. Dies
erklärt sich aus der Tatsache, daß durch die Abbildungsoptik 10 Bildpunkte von Lichtquellen,beispielsweise
lichtemittierenden Dioden (LED's),auf die Umdrucktrommel 2 reproduziert werden. Angeordnet
sind diese Lichtquellen jeweils auf einem Belichtungsmodul 11, das mit dem Steg eines
T-förmig ausgebildeten Modulträgers 13 formschlüssig verbunden ist. Auf dem Steg des
Modulträgers 13 sind weiterhin Anschlagelemente 12 vorgesehen, die ein Verschieben
der Belichtungsmodule 11 im Betriebszustand des Zeichengenerators 1 in x-Richtung
verhindern. Der Flansch des T-förmig ausgebildeten Modulträgers 13 weist zudem Laufrollen
130 auf, die jeweils paarweise an den beiden langen Stirnflächenseiten des Flansches
diametral zueinander befestigt sind. Darüber hinaus gliedert sich die Grundfläche
des Flansches in zwei Auflageflächen 131, 132 sowie einer von diesen beiden Auflageflächen
131, 132 abgesetzten Stufenfläche 133 auf, auf der mehrere einen Kühlkörper 14 bildende
Kühlbleche 140 befestigt,beispielsweise angelötet,sind.
[0011] Für den Betrieb des Druckers wird der Zeichengenerator dadurch, daß die Laufrollen
130 in Führungsschienen 32 des Druckergehäuse 3 in x-Richtung bewegbar sind, so weit
in das Druckergehäuse 3 eingeschoben, bis der Zeichengenerator 1 in den Befestigungsebenen
300, 310 mit seinen Auflageflächen 131, 132 auf den Befestigungselementen 30, 31 aufliegt.
Der so eingebaute Zeichengenerator 1 bildet mit der Umdrucktrommel 2 bezüglich der
in FIG 1 eingezeichneten Abmaße z1 bis z3 eine konstruktive Einheit, die sich lediglich
bei ständig wechselnden, unterschiedlichen Fertigungs- und Montagetoleranzen wieder
ändert. So ergeben sich zum Beispiel in bezug auf einem tangentialen Abstand z4 zwischen
der Umdrucktrommel 2 und der Abbildungsoptik 10 Fertigungstoleranzen, denen ein verändernder
Spindelschlag der Umducktrommel 2 zugrundeliegt. Beträgt beispielweise die erforderliche
Gesamttoleranz des Abstandes z3 0,1 mm und wird in Folge des Spindelschlages für den
Abstand z4 eine Toleranz von ebenfalls 0,1 mm bei gleichzeitig hochgenauer Fertigung
der Umdrucktrommel 2 berücksichtigt, so muß der Zeichengenerator 1 mit einer Genauigkeit
von mindestens 0,01 mm gefertigt werden, um ein einwandfreies Abbilden der Bildpunkte
von den Lichtquellen auf die Umdrucktrommel 2 zu gewährleisten. Hieraus ergeben sich
mehr hohe Anforderungen an die konstruktive Gestaltung des Zeichengenerators 1 in
Richtung der z-koordinate, auf die im folgenden bei der Beschreibung der FIG 2 bis
5 eingegangen wird.
[0012] Die FIG 2 zeigt dazu in einer perspektivisch-axonometrischen Darstellung den prinzipiellen
Aufbau des Zeichengenerators 1. Auf dem Steg des Modulträgers 13 sind in Längsrichtung
die vier in FIG 1 angedeuteten Belichtungsmodule 11 form- und kraftschlüssig angeordnet.
Hierfür werden beide Berührungsflächen sowohl die des Modulträgers 13 als auch die
der Belichtungsmodule 11 in einem speziellen Fertigungsgang auf eine sehr hohe Genauigkeit
mechanisch bearbeitet, um im Montagezustand zwischen den beiden Berührungsflächen
einen Luftspalt kleiner als 2 µm zu erzielen. Die so angeordneten Belichtungsmodule
11 stoßen untereinander jeweils an mit höchster Präzision gefertigten Fügeflächen
116 zusammen. So ist der Luftspalt zwischen den Fügeflächen 116 ebenfalls kleiner
als 2 µm. Das Zusammenstoßen der Module 11 findet jedoch nur in einem sehr schmalen
Bereich statt. Die Gründe hierfür werden bei der Beschreibung der FIG 3 näher erläutert.
Damit dieses deckungsgleiche Aneinanderliegen der jeweiligen Module 11 auch während
des Betriebszustandes erhalten bleibt, wird für alle drei Koordinatenrichtungen die
Lage der Belichtungsmodule 11 auf dem Modulträger 13 fixiert. Für die x-Richtung ist
dazu bereits bei der Beschreibung der FIG 1 auf die Anschlagelemente 12 hingewiesen
worden. In diesen Anschlagelementen 12 ist jeweils eine Bohrung 120 eingelassen, um
die Anschlagelemente 12 beispielsweise mit Hilfe von Befestigungsschrauben 121 an
einer vorgegebenen Stelle auf dem Steg des Modulträgers 13 zu befestigen. Der Abstand
der Bohrungen 120 ist im Montagezustand der Anschlagelemente 12 so bemessen, daß die
zwischen den Anschlagelementen 12 liegenden Module 11 in x-Richtung formschlüssig
verspannt sind. Das formschlüssige Fixieren der Module 11 in y- und z-Richtung wird
ferner durch Anlagestitte 117 und durch in FIG 2 nicht dargestellte Betestigungseinrichtungen
erreicht. Auf dem einen Anschlagelement 12 liegt darüber hinaus noch eine gedruckte
Leiterplatte 17 auf, die gleichfalls mit der Befestigungsschraube 121 festgelegt wird.
[0013] Die FIG 2 zeigt außerdem, daß die Abbildungsoptik 10 in einem Abstand z4′ über der
Moduloberfläche angeordnet ist und daß die Belichtungsmodule 11 an deren jeweils noch
frei zugänglichen Stirnflächen 117 eine flexible elektrische Flachbandleitung 4 aufweisen,
über die sie mit Strom für die lichtemittierenden Dioden und Ansteuerungselektroniken
versorgt werden. Dazu ist jede flexible Flachbandleitung 4 über eine Schraubverbindung
40 mit einem flächenförmigen elektrischen Zuleitungsstrang 5 verbunden, der sich in
x-Richtung vorbei an allen auf dem Modulträger 13 angeordneten Belichtungsmodulen
11, auf beiden Längsseiten des Modulträgersteges erstreckt. Die Notwendigkeit eines
solchen großflächig ausgestalteten Zuleitungsstranges 5 erklärt sich aus der Tatsache,
daß aufgrund der großen Anzahl der auf den Modulen 11 des Zeichengenerators 1 integrierten
lichtemittierender Dioden Ströme von 80 bis 100 A nicht ungewöhnlich sind. Die Ansteuerung
der lichtemittierenden Dioden wird über Daten- und Steuerleitungen 60 von einer mikroprozessorgesteuerten
Einrichtung 6 vorgenommen, die hierfür unter anderem einen Zentralprozessor 61 und
einen Speicher 62 enthält. Dieser mikroprozessorgesteuerten Einrichtung 6 nachgeschaltet
sind ein Analog/Digitalwandler 63 sowie mehrere verstärkende Treiberbausteine 64,
die auf der gedruckten Leiterplatte 17 angeordnet sind. Von den Treiberbausteinen
64 werden die Signale auf den Daten- und Steuerleitungen verstärkt an die lichtemittierenden
Dioden weitergeleitet.
[0014] Der Zeichengenerator 1 weist außerdem unter der Auflagefläche 131 ein plattenförmig
ausgestaltetes Feststellelement 16 und unter den Auflageflächen 131, 132 einen jeweils
aus dem Modulträger 13 herausragenden Führungsbolzen 15 auf. Wird der Zeichengenerator
1 nun zum Einbau in das Druckergehäuse 3 mit seinen Führungsrollen 130 entlang der
Führungsschiene 32 eingeschoben, so wird dabei der unterhalb der Auflageflächen 132
mittig herausragende Führungsbolzen 15 entlang einer Rampe 311 des Befestigungselementes
31 bis in den in FIG 3 dargestellten Anschlag eines sich zum Anschlag hin verjüngenden
Führungsschlitzes 312 gebracht. Die Verjüngung des Führungsschlitzes 312 ist so bemessen,
daß der Führungsbolzen 15 in y-Richtung spielfrei fixiert ist. Die Lagefixierung des
Zeichengenerator 1 in x-Richtung wird durch das plattenförmige Feststellelement 16
bewirkt. Das Feststellelement 16 wird dazu in einer Ausnehmung 161 der Auflagefläche
131, mit der es eine bündige Oberfläche bildet, derart befestigt, daß jeweils ein
gleichgroßes Teil des Feststellelementes 16 auf den beiden Längsseiten des Zeichengenerators
1 herausragt. In diesem herausragenden Teil ist jeweils in der Mitte eine Bohrung
160 eingelassen. Liegt der Zeichengenerator 1 mit seiner Auflagefläche 132 in der
Berührungsebene 310 auf dem Befestigungselement 31 auf und liegt der Zeichengenerator
1 gleichfalls mit seiner Auflagefläche 131 in der Berührungsebene 300 auf dem Befestigungselement
30 auf, so wird dieser durch zwei Befestigungsschrauben 162, die in einer entsprechenden
Gewindebohrung 301 gemäß der Darstellung in FIG 1 eingelassen sind, in x-Richtung
fixiert. Der Zeichengenerator 1 bzw. der Modulträger 13 ist somit gegenüber der in
FIG 1 dargestellten Umdrucktrommel 2 in allen drei Koordinatenrichtungen eindeutig
festgelegt.
[0015] Um im folgenden mit dem so positionierten Zeichengenerator 1 latente, elektrostatische
Bilder auf der Umdrucktrommel 2 zu erzeugen und dadurch letztlich auf einem Aufzeichnungsträger
beliebige Zeichen drucken zu können, sind auf den Belichtungsmodulen 11, wie die FIG
4 zeigt, in einer Belichtungszeile 114 in einem regelmäßigen Abstand die lichtemittierenden
Lichtquellen 113 als Chips 112 mit paarweise parallelen Seiten und je nach Druckraster
mit 64 oder 128 enthaltenen LED's monolithisch integriert. Stellvertretend hierfür
sind in FIG 4 Punkte als LED's eingezeichnet. Darüber hinaus sind in der FIG 5 die
LED's vergrößert als konzentrische Kreise mit dem Durchmesser D dargestellt. Gemäß
der FIG 5 sind die einzelnen LED's in der Belichtungszeile 114 bzw. auf den Chips
112 in zwei in einem äquidistanten Abstand A verlaufenden Reihen jeweils im Abstand
A um einen Versatz R angeordnet. Bestimmt wird dieser Versatz in Abhängigkeit vom
Druckraster. Typische verwendete Druckraster sind z. B. 240 dpi (dots per inch), 300
dpi und 600 dpi. Das Versetzen der LED's 117 ist unter anderem deshalb erforderlich,
weil der Durchmesser D der LED's 113 für die genannten Druckraster größer ist als
der daraus resultierende Versatz R und deshalb die LED's 113 nicht in einer einreihigen,
durchgehenden Belichtungszeile 114 angeordnet werden können. Im übrigen ist die Zahl
64 bzw. 128 für die Anzahl der LED's 113 pro Chip 112 auf den Modulen 11 des Zeichengenerators
1 nicht willkürlich gewählt, sondern orientiert sich an Gegebenheiten, die mit der
digitalen Ansteuerung der LED's 113 zusammenhängen. Für diese digitale Ansteuerung
ist für jede LED-Reihe des Chips 112 auf dem Modul 11, wie in FIG 4 zu sehen, ein
integrierter Schaltkreis 111 vorgesehen. Jeder dieser integrierten Schaltkreise 111
ist über ein Bussystem 110 sowohl mit der flexiblen Flachbandleitung 4 als auch über
die Treiberbausteine 64 auf der gedruckten Leiterplatten 17 mit den Daten und Steuerleitungen
60 verbunden und damit an die Stromversorgung bzw. die mikroprozessorgesteuerte Einrichtung
6 angeschlossen. In dieser Einrichtung 6 werden sämtliche Druckdaten von den lichtemittierenden
Dioden 113 in der Belichtungszeile 114 gespeichert und aufbereitet.
[0016] Die FIG 5 zeigt in einem Schnitt durch den Zeichengenerator 1, wie dieser in dem
Druckergehäuse 3 in y-Richtung fixiert ist. Dazu ist insbesondere dargestellt, wie
der Führungsbolzen 15 in den Steg des Modulträgers 13 eingelassen ist. Außerdem ist
gezeigt, wie die Abbildungsoptik 10 gegenüber der Umdrucktrommel 2 und den Lichtquellen
113 auf dem Chip 112 der Belichtungsmodule 11 in z- und y-Richtung angeordnet ist.
Die Abbildungsoptik 10 ist bezüglich ihrer Abbildungsgeometrie so beschaffen, daß
die in der Belichtungszeile 114 des Belichtungsmoduls 11 erzeugten Lichtpunkte jeweils
in einem Abbildungsmaßstab 1:1 auf die Umdrucktrommel 2 projiziert werden. Um eine
sehr gute Abbildungsqualität der Lichtpunkte zu erreichen, müssen die eingezeichneten
Abstände z4, z4′ identisch sein. Die Abbildungsoptik 10 ist dazu in einer Abdeckung
8 integriert und mit dieser über die Belichtungszeile 114 bzw. den Chips 112 mittig
positioniert. Die Abdeckung 8 ihrerseits ist durch Abstandshalter 9 gegenüber den
Belichtungsmodulen 11 fixiert. Darüber hinaus ist die Abdeckung 8 derart ausgestaltet,
daß der Zeichengenerator 1 bis zu den Laufrollen 130 gegen äußere Verschmutzung geschützt
ist, die insbesondere beim Entwikkeln der latenten, elektrostatischen Bilder auf der
Umdrucktrommel 2 auftritt. Die Abbildungsoptik 10 ihrerseits, die sich nach FIG 2
über die gesamte Belichtungszeile 114 des Zeichengenerators 1 erstreckt und dabei
jeden Lichtpunkt der lichtemittierenden Dioden 113 im genannten Abbildungsmaßstab
auf die Umdrucktrommel 2 projiziert, ist durch einen während des Abbildungsvorganges
die Abbildungsoptik 10 nicht bedeckenden Verschlußmechanismus 90 gegen Verunreinigungen
geschützt. Der Verschlußmechanismus 90 ist dazu auf der Abdeckung 8 in y-Richtung
verschiebbar gelagert.
bezugszeichenliste
[0017]
1 Zeichengenerator
2 Umdrucktrommel
3 Druckergehäuse
4 Flachbandleitung
5 Zuleitungsstrang
6 mikroprozessorgesteuerte Einrichtung
8 Abdeckung
9 Abstandshalter
10 Abbildungsoptik
11 Belichtungsmodul
12 Anschlagelement
13 Modulträger
14 Kühlanordnung
15 Führungsbolzen
16 Feststellelement
17 gedruckte Leiterplatte
20 Spindel
30,31 Befestigungselement
32 Führungsschiene
40 Schraubverbindung
60 Daten- und Steuerleitung
61 Zentralprozessor
62 Speicher
63 A/D-Wandler
64 Treiberbaustein
90 Verschlußmechanismus
112 Chip
116 Fügefläche
117 Anlagestitt
120, 160 Bohrung
121, 162 Befestigungsschraube
130 Laufrolle
131, 132 Auflagefläche
133 Stufenfläche
161 Ausnehmung
300, 310 Befestigungsebene
301 Gewindebohrung
311 Rampe
312 Führungsschlitz
z1 Abstand zwischen der Rotationsachse der Umdrucktrommel und der Abbildungsoptik
z2 Abstand zwischen der Abbildungsoptik und der Auflagefläche
z3 Abstand zwischen der Befestigungsebene und der Rotationsachse der Umdrucktrommel
z4 tangentialer Abstand zwischen der Umdrucktrommel und der Abbildungsoptik
z4′ Abstand zwischen der Abbildungsoptik und der Moduloberfläche
1. Vorrichtung zum Einbauen eines optischen Zeichengenerators in ein Druckergehäuse
mit folgenden Merkmalen:
a) für den Einbau des optischen Zeichengenerators (1) sind in dem Druckergehäuse (3)
Führungsschienen (32) vorgesehen, über die der Zeichengenerator (1) bis zu einem in
dem Druckergehäuse (3) justierbar angeordneten Befestigungselement (31) geführt wird,
das als Auflage für den Zeichengenerator (1) dient,
b) das Befestigungselement (31) weist eine Rampe (311), über die der Zeichengenerator
(1) zur Auflage gelangt, und einen Führungsschlitz (312) zur Aufnahme eines dem Zeichengenerator
(1) zugeordneten Führungsbolzens (15) auf,
c) in dem Druckergehäuse (3) ist dem Befestigungselement (31) gegenüberliegend ein
weiteres Befestigungselement (30) justierbar angeordnet, auf dem der in das Druckergehäuse
(3) eingeschobene Zeichengenerator (1) fixiert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichengenerator (1) in Längsrichtung an seinen beiden Enden Auflageflächen
(131, 132) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Auflagefläche (131) in einer Ausnehmung (161) ein plattenförmiges
Feststellelement (16) befestigt ist, das auf beiden Längsseiten des Zeichengenerators
(1) herausragt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Zeichengenerator (1) Laufrollen (130) aufweist, die sich beim Einschieben
des Zeichengenerators (1) in das Druckgehäuse (3) auf den Führungsschienen (32) abwälzen.
1. Device for installing an optical character generator in a printer housing, having
the following features:
a) for the installation of the optical character generator (1), guide rails (32) are
provided in the printer housing (3), by means of which rails the character generator
(1) is guided up to a mounting element (31) which is adjustably arranged in the printer
housing (3) and serves as support for the character generator (1),
b) the mounting element (31) has a ramp (311), by means of which the character generator
(1) moves to the support, and a guide slot (312) for receiving a guide pin (15) assigned
to the character generator (1),
c) a further mounting element (30), on which the character generator (1) inserted
into the printer housing (3) is fixed, is adjustably arranged in the printer housing
(3) opposite the mounting element (31).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the character generator (1)
has support faces (131, 132) in the longitudinal direction on its two ends.
3. Device according to Claim 2, characterised in that a plate-shaped securing element
(16) which protrudes outwards on both longitudinal sides of the character generator
(1) is mounted on a support face (131) in a recess (161).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the character generator
(1) has running rollers (130) which roll on the guide rails (32) during the insertion
of the character generator (1) into the printer housing (3).
1. Dispositif pour monter un générateur optique de caractères dans un boîtier d'imprimante,
présentant les caractéristiques suivantes :
a) pour le montage du générateur optique de caractères (1), il est prévu, dans le
boîtier d'imprimante (3), des rails de guidage (32), à l'aide desquels le générateur
de caractères (1) est guidé jusqu'à un élément de fixation (31), qui est monté de
manière à être ajustable dans le boîtier d'imprimante (3) et est utilisé comme support
pour le générateur de caractères (1),
b) l'élément de fixation (31) possède une rampe (311), sur laquelle le générateur
de caractères (1) vient s'appliquer, une fente de guidage (312) destinée à recevoir
un boulon de guidage (15) associé au générateur de caractères (1),
c) dans le boîtier d'imprimante (3) est disposé d'une manière ajustable, en vis-à-vis
de l'élément de fixation (31), un autre élément de fixation (30), sur lequel est fixé
le générateur de caractères (1) inséré dans le boîtier d'imprimante (3).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le générateur
de caractères (1) possède dans la direction longitudinale, au niveau de ses deux extrémités,
des surfaces d'appui (131,132).
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que sur une surface
d'appui (131) est fixé, dans un évidement (161), un élément de fixation en forme de
plaque (16), qui fait saillie sur les deux côtés longitudinaux du générateur de caractères
(1).
4. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que
le générateur de caractères (1) comporte des galets (130), qui, lors de l'insertion
du générateur de caractères (1) dans le boîtier d'imprimante (3), roulent sur les
rails de guidage (32).