| (19) |
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(11) |
EP 0 404 768 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.06.1988 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8800/340 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8908/599 (21.09.1989 Gazette 1989/23) |
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| (54) |
ABLAGEEINRICHTUNG ZUM ABSTAPELN BLATTFÖRMIGER AUFZEICHNUNGSTRÄGER IN EINEM AUSGABEFACH
EINER DRUCKEINRICHTUNG
DELIVERY DEVICE FOR STACKING RECORD CARRIERS IN SHEET FORM IN A DELIVERY PILE HOLDER
OF A PRINTER
SYSTEME DE RECEPTION POUR L'EMPILEMENT DE SUPPORTS EN FEUILLES DANS LE BAC DE SORTIE
D'UN DISPOSITIF D'IMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
15.03.1988 DE 3808661
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1991 Patentblatt 1991/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme Aktiengesellschaft |
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33102 Paderborn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REINSTÄDTLER, Richard
D-3554 Lohra-Kirchvers (DE)
- KLAPETTEK, Gerhard
D-6300 Giessen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 410 620 US-A- 4 099 712
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US-A- 4 017 066 US-A- 4 687 193
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, volume 9, No 279 (M-427)(2002), 07 November 1985; JP-A-60
122 662 (CANON K.K.) 01.07.1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablageeinrichtung zum wahlweise seiten verstetzten
Abstapeln blattförmigen Aufzeichnungsträger in einem Ausgabefach einer Druckeinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Je höher die Druckleistung einer Druckeinrichtung für blattförmige Aufzeichnungsträger
ist, um so mehr Wert wird darauf gelegt, die bedruckten Aufzeichnungsträger sauber
und einwandfrei in dem Ausgabefach abzustapeln. Es ist daher eine Vielzahl von Maßnahmen
bekannt, die zum Ziel haben, die abzulegenden Aufzeichnungsträger auch unter Ausnutzung
ihrer Transportgeschwindigkeit und ihres Eigengewichtes bezüglich einer Kante oder
Wandung des Ausgabefaches auszurichten.
[0003] In speziellen Anwendungsfällen wird in leistungsfähigen Druckeinrichtungen, beispielsweise
elektrofotografischen Druckern in einem kontinuierlichen Betrieb nacheinander eine
Mehrzahl von Druckaufträgen (Jobs) abgearbeitet. Ein für die Organisation des Druckbetriebes
wesentliches Merkmal eines Druckauftrages ist, daß die jeweils einem einzelnen Druckauftrag
zuzuordnende Menge der bedruckten Aufzeichnungsträger für sich weiterbehandelt werden
muß. Das bedeutet, daß verschiedenen Druckaufträgen zugeordnete Aufzeichnungsträger
an der Ausgabestation der Druckeinrichtung voneinander zu trennen sind, um sie separat
zu bündeln, zu verpacken oder auf eine andere Weise weiterzubehandeln.
[0004] Moderne Hochleistungsdrucker geben Druckgut in einer Menge und Geschwindigkeit aus,
die es für das Bedienungspersonal unzumutbar erscheinen lassen, die Aufgabe des Trennens
der abgelegten Stapel der bedruckten Aufzeichnungsträger in die einzelnen Druckaufträge
völlig ohne zusätzliche Hilfsmittel vorzunehmen.
[0005] Bei einer verhältnismäßig geringen Druckkapazität könnte man ohne großen Leistungsverlust
jeweils den Druckvorgang nach Abschluß,eines Druckauftrages unterbrechen, den diesem
Druckauftrag zugeordneten Stapel von Aufzeichnungsträgern aus dem Ausgabefach entnehmen
und danach den Druckvorgang wieder anlaufen lassen. Die relativ komfortablen Steuerungen
für moderne Druckeinrichtungen lassen einen solchen automatischen Stopp ohne weiteres
zu, jedoch wäre eine derart auftragsbezogene Druckausgabe in einem Start/Stoppbetrieb
bei wachsender Nennleistung der Druckeinrichtung mit einer immer höheren Produktivitätseinbuße
verbunden.
[0006] Hochleistungsdrucker bedeuten eine hohe Investition, bei der ein derartiger Start/Stoppbetrieb
nicht zu rechtfertigen wäre. Es muß daher ein kontinuierlicher Druckbetrieb bei Nennleistung
der Druckeinrichtung angestrebt werden. Hochleistungsdrucker sind z. B. mit mehreren
Eingabefächern ausgestattet und die zugeordnete Druckersteuerung könnte wechselnden
Zugriff zu diesen Eingabefächern automatisch steuern. Deshalb wäre es denkbar, einzelne
Druckaufträge im abgelegten Stapel bedruckter Aufzeichnungsträger durch gekennzeichnete
Zwischenlagen zu markieren. Mit einer derartigen Lösung wäre zwar ein kontinuierlicher
Druckbetrieb möglich, eine solche Lösung erforderte aber ein eigenes Eingabefach für
die genannten Zwischenlagen. Darüber hinaus müßte aber dennoch das Bedienungspersonal
entnommene Stapel bedruckter Aufzeichnungsträger einzeln auffächern, um verschiedene
Druckaufträge anhand der Zwischenlagen zu separieren.
[0007] Die vorliegende Erfindung geht daher von der Überlegung aus, daß in der Druckersteuerung
die Information über den aktuellen Stand des Druckbetriebes, insbesondere auch über
die Fertigstellung eines Druckauftrages vorliegt. Daher läßt sich, unter Verwendung
dieser Information, der Ablagevorgang so steuern, daß dem Bedienungspersonal das Separieren
unterschiedlicher Druckaufträge erleichtert wird, wie der Stand der Technik belegt.
[0008] So sind aus US-A-4,017,066 und aus US-A-4,687,193 Ablageeinrichtungen bekannt, die
ein Abstapeln von blattförmigen Aufzeichnungsträgern in einem Ablagefach wahlweise
links- bzw. rechtsbündig ermöglichen, diese Abstapelmethode bezeichnet man vielfach
als Jobversatz.
[0009] Die Ablageeinrichtung nach US-A-4,017,066 weist als Vorschubmittel unter anderem
ein Paar von auf den Blattstapel einwirkenden, in einer zum Blattstapel parallelen
Ebene schwenkbar angeordneten Paddelrädern auf. Über Riementriebe weden beide Paddelräder
sowie sonstige Vorschub- und Ausrichtmittel gemeinsam angetrieben. Die beiden hier
wesentlichen Ausrichtmittel, die Paddelräder, werden somit kontinuierlich angetrieben,
was den Vorteil hat, daß der Antrieb im laufenden Betrieb nicht ständig an- bzw. abgeschaltet
werden muß. Nachteilig ist aber, daß die Paddelräder deshalb gemeinsam verstellt werden
müssen. Dazu müssen bei jeder Schwenkbewegung verhältnismäßig hohe Massen bewegt werden.
Deshalb erscheint diese Lösung aus kinematischen Gründen nur für Drucker geringerer
Leistung geeignet. Außerdem benötigt die bekannte Einrichtung weiterhin zusätzliche
angetriebene Ausrichtelemente, die auf die Aufzeichnungsträger längs ihrer Seitenkante
bzw. stirnseitig einwirken.
[0010] Die aus US-A-4,687,193 bekannte Ablageeinrichtung umgeht diese Schwierigkeiten, indem
sie Ausrichtmittel benutzt, die wechselseitig alternativ aktivierbar sind.
[0011] Dazu weist sie als Ausrichtmittel zwei individuell angetriebene, jeweils einer der
stirnseitigen Ecken des Ablagefaches zugeordnete Vorschubelemente in Form von Paddelrädern
auf. Die Antriebsachsen dieser Paddelräder sind über Tragkörper an einer Deckplatte
des Ablagefaches starr befestigt. Die zweiflügeligen Paddelräder sind auf der Antriebsachse
jeweils schiefwinklig festgelegt. Damit wird der Aufzeichnungsträger pro Umdrehung
der Antriebsachse zweimal von dem Paddelrad erfaßt, das sich dabei wegen des unterschiedlichen
Anstellwinkels in unterschiedlicher Form verwindet. Die auf den Aufzeichnungsträger
übertragene Kraftkomponente weist damit in die Richtung der Stirnwand bzw. im anderen
Fall im wesentlichen in Richtung der zugeordneten Seitenwand des Ablagefaches.
[0012] Die starre Anordnung der Vorschubelemente hat jedoch gewisse Nachteile. Die beiden
Vorschubelemente müssen individuell angetrieben bzw. bei einem gemeinsamen Antrieb
mit Hilfe von Kupplungen alternativ betätigt werden. Außerdem ist die konstruktive
Ausgestaltung der Vorschubelemente hinsichtlich der Materialauswahl sowie der räumlichen
Gestaltung und Anordnung nicht unkritisch, um die entsprechenden Kraftkomponenten
in den unter etwa 90° zueinander stehenden Wirkungsrichtungen richtig abzustimmen.
Schließlich kommt hinzu - und dies gilt auch für die vorstehend gewürdigte Ablageeinrichtung
nach US-A-4,017,066 -, daß mit der bekannten Ablageeinrichtung nur ein bestimmtes
Format eines blattförmigen Aufzeichnungsträgers verarbeitet werden kann.
[0013] Der vorliegende Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine durch die Druckersteuerung
automatisch gesteuerte Ablagevorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß sie sich für eine Verwendung bei einem Hochleistungsdrukker eignet und bei dennoch
einfachem technischen Aufbau auch in diesem Leistungsbereich betriebssicher ist.
[0014] Diese Aufgabe wird bei einer Ablagevorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches beschriebenen Merkmale gelöst.
[0015] Auch diese Lösung zielt darauf ab, die bedruckten Aufzeichnungsträger in dem Ausgabefach
jeweils mit Jobversatz abzustapeln. Dieser seitliche Versatz muß, absolut betrachtet,
nicht sehr groß sein. Es genügt, wenn er so bemessen ist, daß dadurch manuell ein
Separieren der unterschiedlichen Druckaufträge erleichtert wird. Die erfindungsgemäße
Lösung für das Ablegen von blattförmigen Aufzeichnungsträgern mit einem gewissen Seitenversatz
löst sich von dem Gedanken, daß es mit getrennten Einrichtungen oder wenigstens in
getrennten Schritten notwendig ist, den abzustapelnden Aufzeichnungsträger einerseits
in Richtung der Stirnwand des Ablagefaches und andererseits in die Richtung einer
Seitenwand zu transportieren. Sie zeigt, daß es mit einem einzigen Paar von Vorschubelementen
möglich ist, die in das Ablagefach einlaufenden Aufzeichnungsträger wahlweise links-
bzw. rechtsbündig und sauber an der Stirnwand des Ablagefaches anliegend, abzustapeln.
[0016] Es ist auch möglich, bei einem gemeinsamen Antrieb diese Vorschubelemente alternativ
mit dem Aufzeichnungsträger in Eingriff zu bringen, so daß das jeweils deaktivierte
Vorschubelement den Ablagevorgang keineswegs behindern kann, weil es im deaktivierten
Zustand vom Aufzeichnungsträgerstapel abgehoben ist. Die wechselseitige Selektion
der beiden Vorschubelemente ist auf einfache Weise gelöst und damit eine betriebssichere
Ablage bei einfachem technischen Aufbau auch in Verbindung mit Hochleistungsgeräten
geschaffen, die eine störungsfreie Ablage von mit hoher Transportgeschwindigkeit und
in rascher Folge einlaufenden Aufzeichnungsträgern ermöglicht.
[0017] Wie flexibel das zugrundeliegende Konstruktionsprinzip ist, zeigen vorteilhafte,
in Unteransprüchen beschriebene Ausgestaltungen. Insbesondere die in den Patentansprüchen
10 und 11 beschriebenen Weiterbildungen illustrieren, daß sich die erfindungsgemäße
Lösung ohne Schwierigkeiten auch bei Ablageeinrichtungen einsetzen läßt, die einfach
und schnell auf unterschiedliche Papierformate umrüstbar sind.
[0018] Weitere Vorteile und Einzelheiten von Weiterbildungen der Erfindung, die in den Unteransprüchen
gekennzeichnet sind, ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles,
das aufgrund der Zeichnung näher erläutert wird. Dabei zeigt:
FIG 1 in schematischer Form eine Ansicht eines Ablagefaches von oben, das den Ecken
des Ablagefaches benachbart zwei Ausrichteinheiten aufweist, die wechselseitig betätigt
die Aufzeichnungsträger mit seitlichem Versatz abstapeln und
FIG 2 in einer dreidimensionalen Darstellung eine andere Ansicht einer dieser Ausrichteinheiten.
[0019] In FIG 1 ist ein Ausgabefach einer Druckeinrichtung schematisch durch eine Stirnwand
1 sowie durch zwei Seitenwände 2 bzw. 3 gekennzeichnet. Blattförmige Aufzeichnungsträger
4 laufen in dieses Ausgabefach mit einer durch einen Pfeil 5 gekennzeichneten Transportrichtung
ein und werden bündig mit der Stirnwand 1 abgelegt. In den durch die Stirnwand 1 und
eine der Seitenwände 2 bzw. 3 gebildeten Ecken des Ausgabefaches sind, der Stirnseite
benachbart, zwei Ausrichteinhelten 6 angeordnet, die im wesentlichen bei identischer
Ausgestaltung zueinander in bezug auf die Transportrichtung 5 zueinander spiegelsymmetrisch
angeordnet sind. Es genügt daher eine der beiden Ausrichteinheiten 6 im einzelnen
zu beschreiben.
[0020] Dazu ist in FIG 2 in dreidimensionaler Darstellung eine der Ecken des Ausgabefaches,
die durch die Stirnwand 1 und die Seitenwand 2 gebildet wird, dargestellt. Schematisch
ist ein Stapel von blattförmigen Aufzeichnungsträgern 4 gezeigt, die bereits abgelegt
sind. Über der Oberfläche dieses Stapels bedruckter Aufzeichnungsträger 4 ist parallel
dazu, in der Seitenwand 2 gelagert, eine Achse 7 angeordnet.
[0021] Die in FIG 2 dargestellte Ausrichteinheit 6 besteht im wesentlichen aus einem abgewinkelten
Tragkörper 8 mit einem Mittelteil 9, mit einem auf einer Seite des Mittelteiles 9
abgewinkelt angesetzten Lagerauge 10 und mit einer am anderen Ende des Mittelteiles
9 angreifenden, in Richtung der Stirnwand 1 wiederum abgewinkelten U-förmigen Gabel
11. Der Tragkörper 8 ist mit dem Lagerauge 10, wie noch näher zu erläutern sein wird,
auf der Achse 7 drehbeweglich gelagert. Ein Flügelrad 12 ist seitlich an dem Mittelteil
9 drehbeweglich festgelegt. Dieses Flügelrad 12 weist eine Mehrzahl von Flügeln 13
auf, die auf seinem Umfang regelmäßig angeordnet sind und radial nach außen abstehen.
Diese Flügel 13 sind elastisch ausgebildet und bilden die Ausrichtelemente für die
Aufzeichnungsträger 4.
[0022] In FIG 2 ist angedeutet, daß das Flügelrad 12 entgegen dem Uhrzeigersinn umläuft,
es ist mit einer Abtriebsrolle 14 verbunden, die außen auf dem Flügelrad aufsitzt.
In Reibverbindung mit der Abtriebsrolle 14 steht ein in sich geschlossener Antriebsriemen
15, der seinerseits von einer Antriebsrolle 16 angetrieben wird, die, dem Lagerauge
10 des Trägerkörpers 8 unmittelbar benachbart auf die Achse 7 aufgeschoben ist. Diese
Achse 7 bildet nicht nur das tragende Element für die gesamte Ausrichteinheit 6, sondern
zugleich, wie durch einen Pfeil 17 angedeutet, eine ständig umlaufende Antriebswelle.
Sie weist vorzugsweise ein kantiges Profil auf. Die Antriebsrolle 16 besitzt als Aufnahme
eine zentrale Ausnehmung mit entsprechendem Gegenprofil und ist daher mit dieser Antriebswelle
7 rotatorisch gekoppelt. Das Lagerauge 10 des Tragkörpers 8 jedoch ist, ohne daß in
FIG 2 dazu Einzelheiten dargestellt sind, auf dieser Antriebswelle drehbeweglich gelagert,
so daß er von dieser umlaufenden Welle nicht mitgenommen wird.
[0023] Der gleichsinnig mit der Transportrichtung 5 der Aufzeichnungsträger verlaufende
Antrieb der Antriebswelle 7 bzw. der Antriebsrolle 16 wird in dem Flügelrad 12 in
eine Vorschubrichtung für die Aufzeichnungsträger 4 umgesetzt, die in Richtung der
Ecke des Ausgabefaches und damit im wesentlichen in eine um 45° quer zur Transportrichtung
5 liegende Richtung weist. Um dies mit einem Riementrieb zu ermöglichen, sind zwei
Umlenkrollen 18 und 19 vorgesehen. Diese sind freilaufend auf der Ober- bzw. Unterseite
eines Lagerbockes 20 angeordnet, der seitlich am Tragkörper 8 zwischen dessen Mittelteil
9 und dem Lagerauge 10 angesetzt ist.
[0024] Mit diesem aus der Andruckrolle 16, der Abtriebsrolle 14 und dem Antriebsriemen 15
gebildeten Riementrieb wird das Flügelrad 12 entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben,
so daß die Rotationsbewegung seiner Flügel 13 in Richtung der von der Stirnwand 1
und der einen Seitenwand 2 des Ausgabefaches gebildeten Ecke weist. Die Flügel 13
dienen als Ausrichtelemente für die abzustapelnden Aufzeichnungsträger 4, sie kommen
im aktivierten Zustand der Ausrichteinheit 6 mit dem einlaufenden Aufzeichnungsträger
4 in Reibkontakt und ziehen die erfaßte Fläche des Aufzeichnungsträgers in die Richtung
der zugeordneten Ecke des Ausgabefaches, so daß er sich dort ausrichtet.
[0025] Nun darf diese Einwirkung auf den Aufzeichnungsträger 4 nur im aktivierten Zustand
der Ausrichteinheit 6 erfolgen. Um dies zu ermöglichen, ist diese schwenkbar auf der
Antriebswelle 7 angeordnet, so daß die Flügel 13 des als Vorschubelement dienenden
Flügelrades 12 im ausgeschwenkten Zustand der Ausrichteinheit 6 nicht mit in das Ablagefach
einlaufenden Aufzeichnungsträger 4 in Berührung kommen.
[0026] Um diese Schwenkbewegung der Ausrichteinheit 6 herbeizuführen, ist parallel zur Antriebswelle
7 eine weitere Welle, als Steuerwelle 21 ausgebildet, vorgesehen. Diese Steuerwelle
21 liegt in etwa konzentrisch zur Gabel 11 der Tragkörper 8 der Ausrichteinheiten
6 und weist im Bereich dieser Gabeln mit ihr starr gekoppelte Exzenterrollen 22 auf,
die bezüglich der beiden Ausrichteinheiten 6 auf der Steuerwelle 21 gegenläufig angeordnet
sind. Dies bedeutet, daß die Tragkörper 8 der beiden Ausrichteinheiten 6 bei Drehung
der Steuerwelle 21 gegenläufige Wippbewegungen ausführen.
[0027] Ist so in einer Winkelposition der Steuerwelle 21 die in FIG 1 links dargestellte
Ausrichteinheit 6 in Betriebsposition, d. h. diese Ausrichteinheit in Reibkontakt
mit den einlaufenden Aufzeichnungsträgern 4, dann ist die andere, rechts dargestellte
Ausrichteinheit 6 außer Eingriff mit den Aufzeichnungsträgern 4. Wird die Steuerwelle
21 um 180° gedreht, so wechselt die Funktion der Ausrichteinheiten 6. Die vorher aktivierte
Ausrichteinheit 6 läuft dann frei um, während die andere, bisher inaktive Ausrichteinheit
dann die Aufzeichnungsträger 4 in die gegenüberliegende Ecke des Ausgabefaches schiebt.
[0028] FIG 1 deutet an, daß der in FIG 1 links dargestellten Ausrichteinheit 6 mehrere Exzenterrollen
22 zugeordnet sind. Der Grund für diese Maßnahme ist darin zu suchen, daß das aus
der Stirnwand 1 und den Seitenwänden 2 bzw. 3 gebildete Ausgabefach auf unterschiedliche
Formate abzustapelnder Aufzeichnungsträger 4 einstellbar sein soll. Dazu ist angenommen,
daß die zweiten Seitenwand 3 in ihrem Abstand zu der gegenüberliegenden Seitenwand
2 verschiebbar ausgebildet ist. Um nun eine exakte Ausrichtung der Aufzeichnungsträger
4 in der durch die Stirnwand 1 und diese verschiebbare Seitenwand 3 gebildeten Ecke
des Ausgabefaches sicherzustellen, muß auch die zugeordnete Ausrichteinheit 6 - in
FIG 1 links dargestellt - seitlich verschiebbar sein, wie durch einen weiteren Pfeil
23 schematisch angedeutet ist.
[0029] Damit wird auch der Grund für das Profil der Antriebswelle 7 deutlich. Mit der axialen
Verschiebung der in FIG 1 links angeordneten Ausrichteinheit 6 wird zugleich deren
Antriebsrolle 16 des Riementriebes verschoben, ohne daß die funktionale Kopplung mit
der Antriebswelle beeinträchtigt ist. In FIG 1 ist angedeutet, daß an die verschiebbare
Ausrichteinheit 6 eine Schubstange 24 angelenkt ist, mit der beim Einstellen der verstellbaren
Seitenwand 3 auf ein anderes Format der Aufzeichnungsträger 4 dementsprechend auch
die in FIG 1 links dargestellte Ausrichteinheit axial verschiebbar ist.
[0030] Das beschriebene Ausführungsbeispiel verdeutlicht, daß es mit identisch ausgebildeten,
zueinander spiegelsymmetrisch angeordneten Ausrichteinheiten möglich ist, in das Ausgabefach
einlaufenden Aufzeichnungsträger 4 wahlweise bündig mit der rechten Seitenwand bzw.
mit der linken Seitenwand des Ausgabefaches abzustapeln. Nach der vorstehenden Erläuterung
ist es für den Fachmann offensichtlich, daß man der Steuerwelle 21 einen Antrieb zuordnen
kann, der durch Ausgangssignale der Druckersteuerung einer Druckeinrichtung gesteuert
wird. So wird wechselseitig eine der beiden Ausrichteinheiten 6 aktiviert, um damit
die jeweils einlaufenden Aufzeichnungsträger 4 links- bzw. rechtsbündig, d. h. also
zueinander seitlich versetzt im Ausgabefach abzustapeln.
[0031] Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird für das Ausrichten der Aufzeichnungsträger
4 als Vorschubelement ein Flügelrad 12 mit elastisch verformbaren Flügeln 13 eingesetzt.
Dies ist eine von möglichen Ausführungsformen, es wäre an sich denkbar, dieses Flügelrad
beispielsweise durch eine Reibrolle oder ein anderes Vorschubelement zu ersetzen.
Auch ist es nicht unbedingt erforderlich, die Ausrichteinheiten über Exzenter zu steuern,
für die Ausgestaltung derartiger Schwenkbewegungen stehen dem Fachmann auch andere
Möglichkeiten, beispielsweise Hubmagnete und dergleichen zur Verfügung. Diese Beispiele
verdeutlichen, daß im Rahmen der Erfindung eine Vielzahl von Ausgestaltungen möglich
ist und die Erfindung selbst auf dieses Ausführungsbeispiel nicht beschränkt ist.
1. Ablageeinrichtung zum wahlweise seitenversetzten Abstapeln blattförmiger Aufzeichnungsträger
(4) in einem Ausgabefach (1, 2, 3) einer Druckeinrichtung mit Seitenwänden (2, 3),
deren gegenseitiger Abstand größer ist als die Stapelbreite der Aufzeichnungsträger
unter Verwendung von Ausrichteinheiten (6), die jeweils den stirnseitigen Ecken des
Ablagefaches benachbart angeordnet, alternativ aktivierbar sind und je ein angetriebenes
Vorschubelement (12, 13, 14) aufweisen, das mit einem einlaufenden Aufzeichnungsträger
in Reibkontakt bringbar ist und dann auf diesen eine Vorschubkraft quer zu dessen
Haupttransportrichtung (5) in Richtung auf die zugeordnete Seitenwand ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichteinheiten auf einer parallel zur Oberfläche der abgestapelten Aufzeichnungsträger
und senkrecht zu den Seitenwänden des Ablagefaches ausgerichteten Achse (7) drehbeweglich
und senkrecht zur 0berfläche des Stapels der ab Abgelegten Aufzeichnungsträger (4)
welchselseitig auf verschiedenem Niveau verstellbar festgelegt sind, wobei diese Achse
zugleich als kontinuierlich angetriebene Welle das gemeinsame Antriebselement für
die Vorschubelemente bildet, die damit über ein Getriebe (14, 15, 16) gekoppelt sind.
2. Ablageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß jede Ausrichteinheit (6) einen Tragkörper (8) aufweist, der mit einem Lagerauge
(10) auf der Achse (7) drehbeweglich gelagert ist und an dem jeweils das Vorschubelement
(12, 13, 14) drehbeweglich festgelegt ist und daß am Tragkörper (8) angreifende Auswahlmittel
(21, 22) vorgesehen sind, die die Vorschubelemente wechselseitig wahlweise auf die
0berfläche des Stapels der abgelegten Aufzeichnungsträger (4) absenken bzw. davon
abheben.
3. Ablageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß als Auswahlmittel in bezug auf die Ausrichteinheiten (6) gegensinnig angeordnete
Exzenterrollen (22) vorgesehen sind, die auf einer gemeinsamen, parallel zur Antriebsachse
(7) ausgerichteten Steuerwelle (21) starr festgelegt sind und wechselseitig je eine
der Ausrichteinheiten (6) aktivieren bzw. deaktivieren.
4. Ablageeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Tragkörper (8) der Ausrichteinheiten (6) an seinem dem Lagerauge (10) entfernten,
in Richtung der Stirnwand (1) des Ausgabefaches weisenden Ende eine U-förmig ausgebildete
Gabel (11) aufweist, zwischen der eine der Exzenterrollen (22) angeordnet ist.
5. Ablageeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Tragkörper (8) derart abgekröpft ausgebildet ist, daß ein das Lagerauge
(10) und die Gabel (11) verbindendes Mittelteil (9) im montierten Zustand des Tragkörpers
quer zur Transportrichtung (5) der Aufzeichnungsträger (4) in Richtung der Ecke zwischen
der zugeordneten Seiten- und der Stirnwand (2, 3 bzw. 1) des Ausgabefaches weist.
6. Ablageeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Vorschubelement (12, 13, 14) am Mittelteil (9) des Tragkörpers (8) festgelegt
und als angetriebener Rotationskörper ausgebildet ist.
7. Ablageeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Vorschubelement am Mittelteil (9) des Tragkörpers (8) drehbeweglich angeordnet
und als Flügelrad (12) ausgebildet ist, das eine Mehrzahl von auf seinem Umfang regelmäßig
verteilt angeordneten und in radialer Richtung abstehenden, elastisch ausgebildeten
Flügeln (13) aufweist.
8. Ablageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Getriebe des Vorschubelementes (12, 13) als Riementrieb mit einer mit der
Antriebswelle (7) gekoppelten Antriebsrolle (16), einer mit dem Vorschubelement (12,
13) starr gekoppelten Abtriebsrolle (14) und mit einem umlaufenden, in sich geschlossenen
Antriebsriemen (15) ausgebildet ist.
9. Ablageeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß am Tragkörper (8) außerdem zwei freilaufende Umlenkrollen (18, 19) für den
Antriebsriemen (15) angeordnet sind.
10. Ablageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einem Ausgabefach, bei
dem mindestens eine Seitenwand (3) zur Anpassung an unterschiedliche Formate von Aufzeichnungsträgern
(4) seitlich verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , daß die der verstellbaren Seitenwand (3) zugeordnete Ausrichteinheit (6) ebenfalls
auf der Achse (7) verschiebbar angeordnet ist.
11. Ablageeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9 mit einem Ausgabefach, bei
dem mindestens eine Seitenwand zur Anpassung an unterschiedliche Formate von Aufzeichnungsträgern
verstellbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebswelle (7) mit einem Kantenprofil ausgestattet ist, auf dem die
Lageraugen (10) der Tragkörper (8) freilaufend, die Antriebsrollen (16) der Ausrichteinheiten
(6) in Drehrichtung formschlüssig gekoppelt, in Achsenrichtung jedoch verschiebbar
angeordnet sind.
12. Ablageeinrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß zur manuellen Verstellung der axial beweglichen Ausrichteinheit (6) eine parallel
zur Antriebswelle (7) angeordnete Schubstange (24) vorgesehen ist, die an der axial
beweglichen Ausrichteinheit angelenkt ist.
1. Depositing device for the, optionally, laterally offset stacking of sheet-form
recording carriers (4) in a delivery bag (1, 2, 3) of a printing device having side
walls (2, 3), the distance between which is greater than the stack width of the recording
carriers, using alignment units (6), which are in each case disposed adjacent to the
front-face corners of the depositing bay, can be activated alternately and each exhibit
a powered feed element (12, 13, 14), which can be brought into frictional contact
with an incoming recording carrier and then exerts on the latter a feed force at right
angles to its main direction of transport (5) in the direction of the assigned side
wall, characterised in that the alignment units are secured, in rotationally movable
manner and perpendicular to the surface of the stack of deposited recording carriers
(4) and such that they are reciprocally adjustable on different levels, on an axle
(7) aligned parallel to the surface of the stacked recording carriers and perpendicular
to the side walls of the depositing bay, this axle, as a continuously powered shaft,
simultaneously forming a common drive element for the feed elements which are coupled
thereto via a gear mechanism (14, 15, 16).
2. Depositing device according to Claim 1, characterised in that each alignment unit
(6) exhibits a supporting member (8), which is mounted in rotatably movable manner
and having a bearing eye (10) on the axle (7) and to which, in each case, the feed
element (12, 13, 14) is secured in rotatably movable manner, and in that on the supporting
member (8) there are provided engaging selecting means (21, 22), which reciprocally
and optionally lower the feed elements onto or raise them from the surface of the
stack of deposited recording carriers. (4).
3. Depositing device according to Claim 2, characterised in that, as selecting means
eccentric rollers (22) are provided, which are disposed in counter direction to the
alignment units (6) and are rigidly secured on a common control shaft (21) aligned
parallel to the drive axle (7) and each reciprocally activate or deactivate one of
the alignment units (6).
4. Depositing device according to Claim 3, characterised in that the supporting member
(8) of the alignment units (6) exhibits, at its end furthest from the bearing eye
(10) and pointing in the direction of the front wall (1) of the delivery bay, a U-shape-configured
fork (11), between which one of the eccentric rollers (22) is disposed.
5. Depositing device according to Claim 4, characterised in that the supporting member
(8) is configured cranked in such a way that a middle section (9) connecting the bearing
eye (10) and the fork (11) points, when the supporting member is in the fitted state,
at right angles to the direction of transport (5) of the recording carrier (4) in
the direction of the corner between the assigned side and front walls (2, 3 or 1)
of the delivery bay.
6. Depositing device according to Claim 5, characterised in that the feed element
(12, 13, 14) is secured to the middle section (9) of the supporting member (8) and
is configured as a powered rotational member.
7. Depositing device according to Claim 5, characterised in that the feed element
is disposed in rotatably movable manner on the middle section (9) of the supporting
member (8) and is configured as a vane-wheel (12), which exhibits a plurality of elastically
configured vanes (13) which are regularly distributed on its periphery and protrude
in radial direction.
8. Depositing device according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the
gear mechanism of the feed element (12, 13) is configured as a belt drive, having
a drive roller (16) coupled to the drive shaft (7), a power take-off roller (14) rigidly
coupled to the feed element (12, 13) and a circulating, self-enclosed drive belt (15).
9. Depositing device according to Claim 8, characterised in that two free-running
deflection rollers (18, 19) for the drive belt (15) are additionally disposed on the
supporting member (8).
10. Depositing device according to one of Claims 1 to 9, having a delivery bag in
which at least one side wall (3) is laterally adjustable for adaptation to different
sizes of recording carriers (4), characterised in that the alignment unit (6) assigned
to the adjustable side wall (3) is also displaceably disposed on the axle (7).
11. Depositing device according to one of Claims 8 or 9, having a delivery bag in
which at least one side wall is adjustably configured for adaptation to different
sizes of recording carriers, characterised in that the drive shaft (7) is equipped
with an edge profile on which the bearing eyes (10) of the supporting members (8)
are disposed in free-running manner and the drive rollers (16) of the alignment units
(6) are coupled in positive-locking manner in the direction of rotation but are displaceably
disposed in the direction of the axle.
12. Depositing device according to one of Claims 10 or 11, characterised in that,
for the manual adjustment of the axially movable alignment unit (6), a pushrod (24)
is provided, which is disposed parallel to the drive shaft (7) and is attached to
the axially movable alignment unit.
1. Dispositif de réception pour l'empilage, décalé au choix page par page, de supports
d'enregistrement en forme de feuilles (4) dans un casier de sortie (1,2,3) d'un dispositif
d'impression comportant des parois latérales (2,3), dont la distance réciproque est
supérieure à la largeur de la pile des supports d'enregistrement, moyennant l'utilisation
d'unités d'alignement (6), qui sont disposées respectivement au voisinage des coins,
côté frontal, du casier de réception, peuvent être activées de façon alternée et comportent
chacune un élément d'avance entraîné (12,13,14), qui peut être amené en contact par
frottement avec un support d'enregistrement introduit, puis applique à ce dernier
une force d'avance transversalement par rapport à sa direction principale de transport
(5), en direction de la paroi latérale associée, caractérisé par le fait que les unités
d'alignement sont fixées, de manière à pouvoir tourner autour d'un axe (7) parallèle
à la surface des supports d'enregistrement empilés et perpendiculaire aux parois latérales
du casier de réception, et de manière à être réglables alternativement à des niveaux
différents perpendiculairement à la surface de la pile des supports d'enregistrement
déposés (4), cet axe constituant simultanément, en tant qu'arbre entraîné continûment,
l'élément d'entraînement commun pour les éléments d'avance, qui sont accouplés à cet
élément par l'intermédiaire d'une transmission (14,15,16).
2. Dispositif de réception suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que
chaque unité d'alignement (6) comporte un corps de support (8), qui est monté, au
moyen d'un oeillet de palier (10) de manière à tourner autour de l'axe (7) et est
à fixé, de manière à pouvoir tourner, sur l'élément d'avance respectif (12, 13, 14),
et qu'il est prévu des moyens de sélection (21, 22), qui attaquent le corps de support
(8) et qui, alternativement et au choix, abaissent les éléments d'avance sur la surface
de la pile du support d'enregistrement reçu (4) ou les écartent de la surface de la
pile.
3. Dispositif de réception suivant la revendication 2, caractérisé par le fait qu'il
est prévu, comme moyens de sélection, des rouleaux excentriques (22), qui sont montés
en sens opposés sur les unités d'alignement (6) et sont fixés rigidement sur un arbre
commun de commande (21), aligné parallèlement à l'axe d'entraînement (7) et activent
et désactivent alternativement respectivement l'une des unités d'alignement (6).
4. Dispositif de réception suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que
le corps de support (8) des unités d'alignement (6) possède, au niveau de son extrémité
éloignée de l'oeillet de palier (10) et tournée vers la paroi frontale (1) du casier
de sortie, une fourche (11) en forme de U, entre les branches de laquelle est monté
l'un des rouleaux excentriques (22).
5. Dispositif de réception suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que
le corps de support (8) est réalisé avec une forme coudée, de sorte que, lorsque le
corps de support est monté, une partie centrale (9), qui raccorde l'oeillet de palier
(10) et la fourche (11), s'étend, transversalement par rapport à la direction de transport
(5) du support d'enregistrement (4), en direction du coin situé entre la paroi latérale
et la paroi frontale (2,3 ou 1) associées du casier de sortie.
6. Dispositif de réception suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que
l'élément d'avance (12,13,14) est fixé sur la partie centrale (9) du corps de support
(8) et est agencé sous la forme d'un coque de révolution entraîné.
7. Dispositif de réception suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que
l'élément d'avance est monté, de manière à pouvoir tourner, sur la partie centrale
(9) du corps de support (8) et est réalisé sous la forme d'une roue à palettes (12),
qui comporte une multiplicité de palettes élastiques (13) qui sont réparties régulièrement
sur le pourtour de la roue et font saillie dans une direction radiale.
8. Dispositif de réception suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par
le fait que la transmission de l'élément d'avance (12,13) est réalisée sous la forme
d'un dispositif d'entraînement à courroie comportant un rouleau moteur (16) couplé
à l'arbre d'entraînement (7), un rouleau mené (14) couplé rigidement à l'élément d'avance
(12,13) et une courroie sans fin circulante (15).
9. Dispositif de réception suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que
deux rouleaux de renvoi (18,19) montés fous pour la courroie d'entraînement (15) sont
en outre montés sur le corps de support (8).
10. Dispositif de réception suivant l'une des revendications 1 à 9 comportant un casier
de sortie, dans lequel au moins une paroi latérale (3) est montée de manière à être
réglable latéralement afin de permettre l'adaptation à des formats différents de supports
d'enregistrement (4), caractérisé par le fait que l'unité d'alignement (6), qui est
associée à la paroi latérale réglable (3), est également montée de manière à être
déplaçable sur l'axe (7).
11. Dispositif de réception suivant l'une des revendications 8 ou 9, comportant un
casier de sortie, dans lequel au moins une paroi latérale est montée de manière à
être réglable latéralement afin de permettre l'adaptation à des formats différents
de supports d'enregistrement, caractérisé par le fait que l'arbre d'entrainement (7)
est équipé d'un profil à arêtes, sur lequel les oeillets de palier (10) du corps de
support (8) sont montés fous, tandis que les rouleaux moteurs (16) des unités d'alignement
(6) sont agencés en étant accouplés selon une liaison par formes complémentaires dans
le sens de la rotation, tout en étant déplaçables dans la direction de l'axe.
12. Dispositif de réception suivant l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé
par le fait que pour le réglage manuel de l'unité d'alignement (6), mobile axialement,
il est prévu un poussoir (24), qui est parallèle à l'arbre d'entraînement (7) et est
articulé sur l'unité d'alignement mobile axialement.

