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(11) |
EP 0 404 848 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1992 Patentblatt 1992/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.06.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 9/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8900/674 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9000/426 (25.01.1990 Gazette 1990/03) |
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| (54) |
SOHLENAUFLAGEPLATTE FÜR SKIBINDUNGEN
SOLE SUPPORT PLATE FOR SKI BINDINGS
PLAQUE DE SUPPORT DE LA SEMELLE POUR FIXATIONS DE SKIS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
| (30) |
Priorität: |
08.07.1988 AT 1770/88
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1991 Patentblatt 1991/01 |
| (73) |
Patentinhaber: HTM Sport- und Freizeitgeräte
Gesellschaft m.b.H. |
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A-2320 Schwechat (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WÜRTHNER, Hubert
A-2410 Hainburg/Donau (AT)
- ZOTTER, Johann
A-1070 Wien (AT)
- ERDEI, Roland
A-2448 Weigelsdorf (AT)
- WLADAR, Helmut
A-1110 Wien (AT)
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| (74) |
Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. |
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HTM Sport- und Freizeitgeräte AG
Tyroliaplatz 1 2320 Schwechat 2320 Schwechat (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 644 229 FR-A- 2 431 868
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DE-A- 2 843 107
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sohlenauflageplatte in Kombination mit Teilen einer Skibindung
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine Sohlenauflageplatte dieser Art ist etwa in der AT-PS 356.561 beschrieben. Dabei
wird die Sohlenauflageplatte in ihrem montierten Zustand an der Grundplatte des Skibindungsteils
mittels ihrer beiden seitlichen Fortsätze in Form einer Feder/Nut-Führung gegen ein
ungewolltes Abheben gehalten. Zur Verrastung der Sohlenauflageplatte am Skibindungsteil
gegen ein Verschieben in Skilängsrichtung sind allerdings weitere Bauelemente, wie
z.B. eine Raste, die mit einer Rastaussparung am anderen Bauteil der Skibindung zusammenwirkt,
erforderlich.
[0003] Auch eine Weiterentwicklung dieser bekannten Lösung nach AT-PS 363.020 behebt diesen
Nachteil nicht.
[0004] Die AT-PS 361.824 offenbart eine Einstellplatte, welche nach dem Festschrauben der
Skibindung entfernt wird. Zu diesem Zweck sind die zur Aufnahme der Schrauben dienenden
Fortsätze der Einstellplatte mit Gabelzinken versehen, die beim Festschrauben der
Schrauben durch die dabei auftretende Kraft abgebrochen werden (vgl.Seite 5, Zeilen
17 bis 25). Somit können die in dieser Druckschrift geoffenbarten Fortsätze mit den
schlüssellochartigen Ausnehmungen, die bei der Erfindung zum ständigen Festhalten
der Sohlenauflageplatte an den Befestigungsschrauben dienen, nicht gleichgesetzt werden.
Sie legen die erfindungsgemäße Lösung auch nicht nahe.
[0005] Vorrichtungen mit schlüssellochartig ausgebildeten Ausnehmungen auf der Skioberseite
oder auf Montageplatten zur Aufnahme von Rastelementen, die an Skibindungsteilen vorgesehen
sind, sind aus den DE-OSen 23 63 562 und 26 13 387 bekannt. Allerdings sind diese
schlüssellochartigen Ausnehmungen mit geschlossenem Umriß gestaltet, da die Rastelemente
der Bindungskörper in diese ausschließlich von oben her eingeführt werden. Eine schlüssellochartige
Ausnehmung mit einem freien geraden Abschnitt, wie dies im nächstliegendem Stand der
Technik nach der AT-PS 356.561 geoffenbart und eingangs bereits berücksichtigt worden
ist, kann diesen beiden Druckschriften nicht entnommen werden.
[0006] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Sohlenauflageplatte der eingangs
genannten Art derart zu gestalten, daß außer den zur Festlegung des Skibindungsteiles
auf einem Ski erforderlichen Befestigungsschrauben keine weiteren Bauteile zur Halterung
der Sohlenauflageplatte erforderlich sind.
[0007] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 enthaltenen
kennzeichnenden Merkmale. Da erfindungsgemäß als Raste die Befestigungsschraube und
als Gegenrast eine in ihrem geraden Abschnitt in Richtung zum freien Ende hin schlüssellochartige
Ausnehmung der Sohlenauflageplatte wirksam ist, erübrigt sich die Verwendung einer
gesonderten Verrastvorrichtung. Dadurch, daß die Sohlenauflageplatte an ihrem dem
Skibindungsteil zugewandten Bereich die schlüssellochartige Ausnehmung aufweist, deren
Mittellinie mit der Mittellinie der Befestigungsschraube am Skibindungsteil fluchtet,
wobei die Raste durch die Befestigungsschraube selbst gebildet ist, wird eine Montage
bzw. Demontage der Sohlenauflageplatte am Skibindungsteil leicht ermöglicht.
[0008] In Anbetracht der auf Skibindungsteile in der horizontalen Ebene sowohl nach außen
als auch nach innen auftreten-den Kräfte ist es von Vorteil, wenn die Merkmale nach
Anspruch 2 verwirklicht sind.
[0009] An sich könnten die die Schraubenköpfe aufnehmenden Ausnehmungen in der Sohlenauflageplatte
für Senkkopfschrauben geeignet ausgebildet sein. Es hat sich jedoch günstig erwiesen,
wenn diese Bohrungen nach Anspruch 3 Aufnahme-stellen mit Spiel von etwa 0,5 mm für
Zylindersenkschrauben sind. Dadurch ergibt sich eine Vereinfachung in der Herstellung,
da keine Paßtoleranzen einzuhalten sind und doch eine gegen ungewolltes Abschieben
sichere Verbindung zwischen den Zylindersenkschraubenköpfen und den Ausnehmungen gewährleistet
wird. Durch die Maßnahmen nach Anspruch 4 wird auch. ohne eine gesonderte Abdeckung
ein sicherer Verschluß gegen Eindringen von Schnee, Eis und andere unerwünschte Verunreinigungen
geschaffen.
[0010] Zur sicheren Führung beim Aufschieben der Sohlenauflageplatte auf den Skibindungsteil
dienen die Merkmale des Anspruches 5. Die Merkmale des Anspruches 6 ermöglichen eine
leichte Montage der Sohlenauflageplatte an der Grundplatte des Skibindungsteils. Durch
die Merkmale des Anspruches 7 wird wiederum die für den Untergriff an der Sohlenauflageplatte
erforderliche Höhe durch die an der Grundplatte ohnehin vorhandenen Fußansätze gewährleistet.
Auf diese Weise verläuft die Unterseite der Sohlenauflageplatte in der Auflageebene
des Skibindungsteils. Werden bei einer Skibindung die beider. Bindungsteile miteinander
mittels eines Metallbandes verbunden, so wird durch die Merkmale des Anspruches 8
für die Sohlenauflageplatte auch in der Längserstreckung des Metallbandes eine sichere
Führung und ein sicherer Halt gegen Abheben gewährleistet.
[0011] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß bei einer Vorrichtung nach der AT-PS
361.824, die zum Befestigen von Skibindungsteilen an einer Grund- oder Trittplatte
auf einem Ski dient, bereits bekannt geworden ist, zur Aufnahme von Schrauben, die
dann in den Ski eingeschraubt werden, gabelartige Fortsätze verwenden. Diese bekannte
Vorrichtung wurde jedoch als Einwegteil konzipiert und dient ausschließlich als Montagehilfe.
[0012] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt,
näher beschrieben. Hiebei zeigen: Fig.1 eine erfindungsgemäße Sohlenauflageplatte
in Schrägriß, Fig.2 einen Längsschnitt entlang der Linie II-II in Fig.1, im teilweise
aufgeschobenen Zustand der Sohlenauflageplatte, Fig.3 einen Längsschnitt ähnlich der
Fig.2, jedoch in der Gebrauchslage der Sohlenauflageplatte, Fig.4 eine Draufsicht
zu Fig.3, Fig.5 einen Querschnitt entlang der Linie V-V in Fig.2 und Fig.6 einen Querschnitt
entlang der Linie VI-VI in Fig.3.
[0013] Auf einem Ski 1 ist, wie Fig.1 zeigt, die Grundplatte 2 eines nur angedeuteten, als
Skibindungsteil dienenden Backenkörpers 3 mittels eines Paares von als Zylindersenkschrauben
4 gestalteten Befestigungsschrauben festgelegt. Die Zylindersenkschrauben 4 sind in
der Grundplatte 2 in bekannter Weise vorgesteckt; diese Ausgestaltung bildet keinen
Gegenstand vorliegender Erfindung. An der Grundplatte 2 ist weiters ein Metallband
5 befestigt, welches einen weiteren, hier nicht dargestellten Backenkörper trägt.
Die Maßnahme, bei einer Skibindung ein Metallband für die Verbindung deren beiden
Backenkörper zu verwenden, ist für sich bekannt und bildet ebenfalls keinen Gegenstand
der vorliegenden Erfindung.
[0014] Auf die Grundplatte 2 aufschiebbar ist eine Sohlenauflageplatte 6, deren Ausgestaltung
einen wesentlichen Erfindungsgedanken bildet und nun im folgenden beschrieben werden
soll. Die Verwendung einer derartigen Sohlenauflageplatte 6 dient zum Aufsetzen der
Sohle eines Skischuhs, wobei die Sohlenauflageplatte 6 selbst derart gestaltet ist,
daß sie in bekannter Weise ein ungehindertes Durchgehen des Metallbandes 5 auch während
einer Durchbiegung des Ski 1 gewährleistet.
[0015] Wie man es insbesondere der Fig.1 entnehmen kann, weist die Sohlenauflageplatte 6
an ihren beiden Seitenflächen in Richtung zur Grundplatte 2 des Backenkörpers 3 hin
weisende Fortsätze 7 auf. Zwischen den beiden Fortsätzen 7 ist aus der Sohlenauflageplatte
6 ein Steg 8 ausgebildet, welcher - bezogen auf deren Längsmittelachse - symmetrisch
und relativ zu den freien Endbereichen der beiden Fortsätze 7 nach hinten versetzt
ist. Die nach hinten verlaufenden Abschnitte der Fortsätze 7 sind miteinander mittels
eines Brückenabschnittes 9 verbunden, der relativ zur Ebene des Steges 8 erhöht ausgebildet
ist und in bekannter Weise eine versenkte Aufnahmestelle 9a zum Einsetzen einer Gleitplatte
10 aus einem reibungsarmen Material, z.B. aus Polytetrafluoräthylen, aufweist. Zwischen
dem Brückenabschnitt 9 und dem Steg 8 verläuft ein schräger Übergang 11. Dadurch wird
sicher gewährleistet, daß ein Skischuh mit seiner Sohle nur auf der Gleitplatte 10
aufliegt, wodurch ein im voraus berechneter Auslösevorgang gewährleistet wird.
[0016] Zwischen den einzelnen Fortsätzen 7 und dem Steg 8 ist jeweils eine schlüssellochartige
Ausnehmung 12 mit einem freien, geraden Abschnitt 13 und mit einem anschließenden,
als Bohrung gestalteten Kopfabschnitt 14 ausgebildet. Jeder freie, gerade Abschnitt
13 der einzelnen Ausnehmungen 12 ist so bemessen. daß der Schaft 4a der zugehörigen
Zylindersenkschraube 4 ungehindert durchgehen kann, wobei durch das Aufschieben der
Sohlenauflageplatte 6 auf die Grundplatte 2 die einzelnen Schäfte 4a der beiden Zylindersenkschrauben
4 die Sohlenauflageplatte 6 gleichzeitig führen. An den freien, geraden Abschnitt
13 jeder Ausnehmung 12 schließt sich der entlang eines Kreisabschnittes verlaufender
Kopfabschnitt 14 an, der zur Aufnahme des Kopfes 4b der zugehörigen vorgesteckten
Zylindersenkschraube 4 dient. Im aufgesetzter. Zustand der Sohlenauflageplatte 6 auf
der Grundplatte 2 des Backenkörpers 3 sitzen die einzelnen Zylindersenkschrauben 4
mit ihren Köpfen 4b in den einzelnen Kopfabschnitten 14 der Sohlenauflageplatte 6
und sichern diese gegen ein ungewolltes Verschieben in Skilängsrichtung weg von der
Grundplatte 2.
[0017] Für ein Sichern der Sohlenauflageplatte 6 gegen ein ungewolltes Abheben von der Oberseite
des Ski 1 weisen die beiden Fortsätze 7 je eine Nut 7a auf, deren Höhe der Stärke
s der Grundplatte 2 entsprechend mit Spiel bemessen ist und deren Länge eine sichere
Führung der Sohlenauflageplatte 6 an der Grundplatte 2 gewährleistet. Die Tiefe jeder
Nut 7a ist so bemessen, daß sich die Sohlenauflageplatte 6 an der Breite der Grundplatte
2 mit Spiel führen läßt. Die genaue Lage der Sohlenauflageplatte 6 an der Grundplatte
2 ist im montierten Zustand durch die beiden Zylindersenkschrauben 4 bestimmt.
[0018] Soll nun die Sohlenauflageplatte 6 in ihre Gebrauchslage gebracht werden, so wird
sie entlang des Metallbandes 5 in Richtung zur Grundplatte 2 des Backenkörpers 3 hin
aufgeschoben. Eine Lage während des Aufschiebens, nämlich wenn sich die Schäfte 4a
der beiden Zylindersenkschrauben 4 im Bereich der freien, geraden Abschnitte 13 der
schlüssellochartigen Ausnehmungen 12 befinden, zeigen die Fig.2 und 5. Aus diesen
Figuren ist leicht erkennbar, daß sowohl für die Montage als auch für die Demontage
die Zylindersenkschrauben 4 in ihre Bohrungen noch nicht eingedreht bzw. aus diesen
nicht ganz ausgedreht sein müssen, um ein ungehindertes Aufschieben bzw. Abschieben
der Sohlenauflageplatte 6 zu gewährleisten. Gleichzeitig wird durch diese Maßnahme
auch erkennbar, daß für einen allfälligen Tausch der Sohlenauflageplatte 6 die einzelnen
Zylindersenkschrauben 4 nur gelockert, aus ihren Bohrungen jedoch nicht ganz ausgedreht
werden müssen. Dies hat aber zur Folge, daß einerseits die Aufnahmebohrungen dieser
Schrauben 4 nicht allzusehr in Mitleidenschaft gezogen werden und andererseits die
Grundplatte 2 des Backenkörpers 3 immer in ihrer montierten Lage verbleibt.
[0019] Die Fig.3 und 4 zeigen die Sohlenauflageplatte 6 in ihrem montierten Zustand. Dabei
sind die Zylindersenkschrauben 4 voll eingedreht, wobei nach Fig.3 der Kopf 4b jeder
Zylindersenkschraube 4 unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes 4c, vorteilhafterweise
aus Gummi, im Kopfabschnitt 14 der zugehörigen schlüssellochartugen Ausnehmung 12
sitzt. Die Oberseiten der einzelnen Köpfe 4b der Zylindersenkschrauben 4 schließen
mit der vorderen Deckseite 15 der Sohlenauflageplatte 6 eben ab. Dadurch wird verhindert,
daß herausragende Schraubenteile den Skischuh in seiner Bewegung behindern. Durch
die Verwendung von Dichtungsringen 4c wird weiters gewährleistet, daß keine Nässe
durch Schnee oder Eis in die schlüssellochartigen Ausnehmungen 12 kommt. Außerdem
zeigt Fig.2, wie die beiden Fortsätze 7 der Sohlenauflageplatte 6 die Grundplatte
2 umgreifen, wobei Fußansätze 2a, die unterhalb der einzelnen Zylinderschrauben 4
an der Grundplatte ausgebildet sind, eine ebene Auflage von Grundplatte 2 und Sohlenauflageplatte
6 gewährleisten.
[0020] Die Erfindung wurde auch in Verbindung mit einem Metallband, welches an seinem anderen
Ende einen anderen Backenkörper trägt, beschrieben. Bei Bedarf kann jedoch eine erfindungsgemäße
Sohlenauflageplatte auch ohne Anwendung eines Metallbandes Verwendung finden.
[0021] Ist jedoch ein Metallband, wie im vorliegenden Beispiel angedeutet, vorhanden, so
ist es zweckdienlich, wenn sich der in Richtung zum anderen Backenkörper hin erstreckende
Bereich der Sohlenauflageplatte 6 an diesem Metallband 5 nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung führen läßt. Bei einer solchen Ausgestaltung dient dann das Metallband
5 als Führung für die im Querschnitt als liegendes U-Profil ausgebildete Seiten-flächen
der Sohlenauflageplatte 6. Diese Anordnung zeigt Fig.6, die ein querschnitt entlang
der Linie VI-VI in Fig.3 ist. Obzwar in der Beschreibung kein Unterschied zwischen
einem vorderen und hinteren Backenkörper gemacht worden ist, ist aus den weiteren
Angaben erkennbar, daß sich das Ausführungsbeispiel auf eine Sohlenauflageplatte 6
in Verbindung mit einem als Vorderbacken ausgestalteten Backenkörper 3 bezieht. Eine
im Sinne der Erfindung ausgestaltete, als für den Absatz des Skischuhs gedachte Sohlenauflageplatte
könnte mit demselben Vorteil Verwendung finden. Hiefür wären lediglich Abmessungsänderungen
und Anpassungen an der Ausgestaltung erforderlich, die jedoch durchaus im Können eines
Durchschnittsfachmannes liegen.
[0022] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel abgestellt. Es wurde
bereits erwähnt, daß der vordere und der hintere Teil der gesamten Skibindung auch
gegeneinander ausgetauscht gedacht werden kann. Es ist weiters denkbar, erfindungsgemäß
ausgestaltete Sohlenauflageplatten sowohl im vorderen als auch im hinteren Backenbereich
zu verwenden. Weiters ist es denkbar, zur Abdichtung des Raumes zwischen dem Kopfabschnitt
14 der einzelnen Ausnehmungen 12 und den Köpfen 4b der einzelnen Zylindersenkschrauben
4 einen Dichtungsring 4c anstelle von Gummi aus einem gut deformierbaren Kunststoff
zu verwenden.
[0023] Eine andere Abwandlung bestünde darin, die Grundplatte 2 des Backenkörpers 3 mit
einer Nut zu versehen, und die einzelnen Fortsätze 7 der Sohlenauflageplatte 6 als
mit diesen Nuten zusammenwirkende Federn zu gestalten. Eine solche Ausbildung kann
dann von Vorteil sein, wenn die Grundplatte mit ihrer Unterseite voll auf der Oberseite
des Ski aufliegen soll. Allerdings hat diese Ausgestaltung den Nachteil, daß die beiden
Fortsätze der Sohlenauflageplatte geschwächt werden. Damit wird aber auch die Widerstandsfähigkeit
der gesamten Sohlenauflageplatte bezüglich deren seitlichen Abstützung der zuvor beschriebenen
Ausgesstaltung gegenüber herabgesetzt. Ein Vorteil ergibt sich jedoch durch die mit
den beiden Seitenflächen der Grundplatte des Backenkörpers fluchtenden Außen-Seitenflächen
der als Federn ausgebildeten Fortsätze.
1. Sohlenauflageplatte in Kombination mit Teilen einer Skibindung, welche an einer auf
der Oberseite eines Ski mittels Befestigungsschrauben gehaltenen Grundplatte, Bodenplatte
od.dgl. eines Skibindungsteiles lösbar festlegbar ist und welche an ihrer Unterseite
eine Aussparung aufweist, welche mit ihrer Grundfläche an der Oberseite der Grundplatte,
Bodenplatte od.dgl. anliegt und welche an zwei gegenüberliegenden und senkrecht verlaufenden
Seitenflächen je eine Nut aufweist, mittels deren die Sohlenauflageplatte an korrespondierende
Führungen der Grundplatte, Bodenplatte od.dgl. aufsteckbar und in ihrem aufgesteckten
Zustand somit gegen ein Abheben von dieser letzteren gehalten ist und an mindestens
einer Raste auch gegen ein Abschieben in Skilängsrichtung verrastbar ist, wobei in
der Sohlenauflageplatte auch zumindest eine Ausnehmung vorgesehen ist, welche mit
der Raste der Grundplatte, Bodenplatte od.dgl. in und außer Eingriff bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12) nach Art eines Schlüsselloches ausgebildet
ist, welche Ausnehmung (12) somit mit einem freien geraden Abschnitt (13) und mit
einem Kopfabschnitt (14) versehen ist, daß die Sohlenauflageplatte (6) an ihrem dem
Skibindungsteil (3) zugewandten Bereich (15) zumindest eine derartige Ausnehmung (12)
aufweist, wobei die Längs-Mittellinie der Ausnehmung (12) die Mittellinie der Befestigungsschraube
(4) am Skibindungsteil (3) schneidet, daß die Raste durch die Befestigungsschraube
(4) selbst gebildet ist, und daß die Breite des freien geraden Abschnittes (13) jeder
schlüssellochartigen Ausnehmung (12) etwa dem Außendurchmesser des Schaftes (4a) der
zugehörigen Befestigungsschraube (4) entspricht, wobei der Kopfabschnitt (14) der
Ausnehmung (12) die Rastaussparung für die Raste bildet.
2. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf die Längsmittelachse
der Grundplatte (2) des Skibindungsteiles, in spiegelbildsymmetrischer Anordnung zwei
Befestigungsschrauben (4) vorgesehen sind, und daß die Sohlenauflageplatte (6), ebenfalls
bezogen auf ihre Längsmittelachse, in spiegelbildsymmetrischer Anordnung zwei schlüssellochartige
Ausnehmungen (12) aufweist.
3. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Befestigungsschraube
als eine Zylindersenkschraube (4) mit einem Zylindersenkschraubenkopf (4b) ausgebildet
ist, daß jeder die Befestigungsschraube (4) aufnehmende Kopfabschnitt (14) der Ausnehmung
(12) als eine Bohrung mit einem Spiel von etwa 0,5 mm für den Kopf (4b) der ihr zugehörigen
Zylindersenkschraube (4) ausgebildet ist, und daß im montierten Zustand der Sohlenauflageplatte
(6) der Kopf (4b) jeder Zylindersenkschraube (4) mit der vorderen Deckseite (15) der
Sohlenauflageplatte (6) eben abschließt.
4. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Kopf (4b)
jeder Zylindersenkschraube (4) in der Ausnehmung (12) ein Dichtungsring (4c), vorteilhafterweise
aus Gummi, eingesetzt ist.
5. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder/Nut-Führung zwischen der Grundplatte (2) und den die beiden Nuten (7a) beinhaltenden
Seitenwänden (6a) der Sohlenauflageplatte (6) mit Spiel gestaltet ist, wobei die Nuten
(7a) auch in Fortsätzen (7) der Seitenwände (6a) ausgebildet sind.
6. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe jeder Nut
(7a) der einzelnen Fortsätze (7), bezogen auf die Stärke s der Grundplatte (2) mit Spiel bemessen ist.
7. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der im Bereich der die Befestigungsschrauben
aufnehmenden Bohrungen der Grundplatte, Bodenplatte od.dgl. an der Unterseite der
letzteren Fußansätze vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß im montierten Zustand
der Sohlenauflageplatte (6) die beiden Fortsätze (7) mit ihren Unterseiten in einer
Ebene liegen, die mit der Auflageebene der Fußansätze (2a) fluchtet.
8. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüch 1 bis 6, in Verbindung mit einer Skibindung,
bei der die beiden Bindungsteile mittels eines Metallbandes miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vom Skibindungsteil (3) abstehenden Berich
der Sohlenauflageplatte (6) ein Brückenabschnitt (9) vorgesehen ist, der auf dem Metallband
(5), vorzugsweise mittels einer Feder/Nut-Verbindung, längsverschiebbar geführt ist.
1. In combination with parts of a ski binding, a sole support plate adapted to be releasably
secured to a base plate, bottom plate or the like of a ski binding part secured on
the top face of a ski by mounting screws, with its bottom face resting on the top
face of said base plate, bottom plate or the like, and having two opposite vertical
side faces each formed with a groove permitting the sole support plate to be slipped
onto complementary guides of said base plate, bottom plate or the like so as to be
prevented from being lifted off the latter in its thus mounted state, and to be additionally
prevented from being slipped off in the longitudinal direction of the ski by at least
one detent, said sole support plate being also provided with at least one aperture
adapted to be engaged with and disengaged from said detent of said base plate, bottom
plate or the like, characterized in that said aperture (12) is formed to resemble
the shape of a key-hole comprising an open rectilinear section (13) and a head section
(14), in that the portion (15) of said sole support plate (6) facing towards said
ski binding part (3) is provided with at least one such aperture (12), with the longitudinal
centerline of said aperture (12) intersecting the centerline of said mounting screw
(4) on said ski binding part (3), in that said detent is formed by said mounting screw
(4) itself, and in that the width of the open rectilinear section (13) of each keyhole-shaped
aperture (12) substantially corresponds to the outer diameter of the stem (4a) of
the associated mounting screw (4), the head section (14) of said aperture (12) acting
as the seat for said detent.
2. A sole support plate according to claim 1, characterized in that two mounting screws
(4) are provided in a mirror-image symmetric arrangement with reference to the longitudinal
center axis of said base plate (2) of said ski binding part, and in that said sole
support plate (6) is provided with two keyhole-shaped apertures ( 12), likewise in
a mirror-image symmetric arrangement with reference to its longitudinal center axis.
3. A sole support plate according to claim 1 or 2, characterized in that each said mounting
screw is formed as a countersunk cylinder screw (4) having a countersunk cylinder
screw head (4b), in that the head section (14) of each aperture (12) receiving a mounting
screw (4) therein is formed as a bore with a play of about o.5 mm for the head (4b)
of the associated countersunk cylinder screw (4), and in that in the mounted state
of the sole support plate (6), the head (4b) of each countersunk cylinder screw (4)
terminates coplanar with the front top face (15) of said sole support plate (6).
4. A sole support plate according to claim 3, characterized in that a sealing ring (4c),
advantageously of rubber, is inserted into each aperture (12) below the head (4b)
of each contersunk cylinder screw (4).
5. A sole support plate according to any of claims 1 to 3, characterized in that the
key and groove guide provided between said base plate (2) and said sidewalls (6a)
of said sole support plate (6) provided with said two grooves (7a) is formed with
some play, said grooves (7a) being also provided in extensions (7) of said sidewalls
(6a).
6. A sole support plate according to claim 5, characterized in that the height of said
grooves (7a) in each said extension (7) is dimensioned, with reference to the thickness
s of said base plate (2), to provide some play.
7. A sole support plate according to any of claims 1 to 6, wherein said base plate, bottom
plate or the like has its bottom side provided with stepped foot portions adjacent
the locations of bores formed therein for receiving said mounting screws, characterized
in that in the mounted state of said sole support plate (6), the bottom faces of said
two extensions (7) lie in a plane extending coplanar with the support plane of said
stepped foot portions (2a).
8. A sole support plate according to any of claims 1 to 6, in combination with a ski
binding having its two binding parts interconnected by a metal strip, characterized
in that the portion of said sole support plate (6) extending away from said ski binding
part (3) is formed with a bridge section (9) guided on said metal strip (5), preferably
by a key and slot connection, for longitudnal displacement thereon.
1. Plaque de support pour semelle en combinaison avec des parties d'une fixation de ski,
pouvant être verrouillée de manière libérable sur une plaque de base, une plaque de
fond ou pièce similaire d'une partie de la fixation de ski, retenue sur la face supérieure
d'un ski au moyen de vis de fixation, et présentant, à sa face inférieure, une échancrure
qui est appliquée par sa surface de fond contre la face supérieure de la plaque de
base, plaque de fond ou pièce similaire et qui comporte, sur deux surfaces latérales
opposées et s'étendant verticalement, une gorge respective au moyen de laquelle la
plaque de support pour semelle peut être emboîtée sur des guides correspondants de
la plaque de base, plaque de fond ou pièce similaire par laquelle elle est ainsi retenue,
dans sa condition emboîtée, à l'encontre d'un soulèvement, et peut également être
encliquetée sur au moins un cran, à l'encontre d'un ripage dans le sens longitudinal
du ski, la plaque de support pour semelle étant également pourvue d'au moins un évidement
pouvant être mis en et hors prise avec le cran de la plaque de base, plaque de fond
ou pièce similaire, caractérisée par le fait que l'évidement (12) est réalisé à la
manière d'un trou de serrure, ledit évidement (12) étant par conséquent muni d'un
tronçon rectiligne libre (13) et d'un tronçon (14) formant tête ; par le fait que
la plaque (6) de support pour semelle présente au moins un évidement (12) de ce type
dans sa région (15) tournée vers la partie (3) de la fixation de ski, l'axe médian
longitudinal de l'évidement (12) coupant alors l'axe médian de la vis de fixation
(4) sur la partie (3) de la fixation de ski ; par le fait que le cran est formé par
la vis de fixation (4) proprement dite ; et par le fait que la largeur du tronçon
rectiligne libre (13) de chaque évidement (12) du type trou de serrure correspond
sensiblement au diamètre externe de la tige (4a) de la vis de fixation (4) associée,
le tronçon (14) formant tête de l'évidement (12) matérialisant alors l'échancrure
d'encliquetage destinée au cran.
2. Plaque de support pour semelle, selon la revendication 1, caractérisée par le fait
que deux vis de fixation (4) sont prévues selon un agencement spéculaire par rapport
à l'axe médian longitudinal de la plaque de base (2) de la partie de la fixation de
ski ; et par le fait que la plaque (6) de support pour semelle comporte deux évidements
(12) du type trou de serrure, également selon un agencement spéculaire par rapport
à son axe médian longitudinal.
3. Plaque de support pour semelle, selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le
fait que chaque vis de fixation est conçue comme une vis (4) à tête cylindrique fraisée,
pourvue d'une tête (4b) ; par le fait que chaque tronçon (14) formant tête de l'évidement
(12), qui reçoit la vis de fixation (4), est réalisé sous la forme d'un perçage présentant
un jeu d'environ 0,5 mm pour la tête (4b) de la vis (4) à tête cylindrique fraisée
qui lui est associée ; et par le fait que, à l'état monté de la plaque (6) de support
pour semelle, la tête (4b) de chaque vis (4) à tête cylindrique fraisée est de niveau
avec la face antérieure de recouvrement (15) de ladite plaque (6) de support pour
semelle.
4. Plaque de support pour semelle, selon la revendication 3, caractérisée par le fait
qu'une bague d'étanchement (4c), avantageusement en du caoutchouc, est encastrée dans
l'évidement (12) au-dessous de la tête (4b) de chaque vis (4) à tête cylindrique fraisée.
5. Plaque de support pour semelle, selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée
par le fait que le système de guidage par rainures/languettes, entre la plaque de
base (2) et les parois latérales (6a) de la plaque (6) de support pour semelle qui
présentent les deux gorges (7a), est conçu avec jeu, lesdites gorges (7a) étant également
ménagées dans des prolongements (7) desdites parois latérales (6a).
6. Plaque de support pour semelle, selon la revendication 5, caractérisée par le fait
que la hauteur de chaque gorge (7a) des prolongements individuels (7) est dimensionnée
avec jeu par rapport à l'épaisseur s de la plaque de base (2).
7. Plaque de support pour semelle, selon l'une des revendications 1 à 6, dans laquelle
des appendices de base sont prévus à la face inférieure de la plaque de base, plaque
de fond ou pièce similaire, au voisinage des perçages de cette dernière qui reçoivent
les vis de fixation, caractérisée par le fait que, à l'état monté de la plaque (6)
de support pour semelle, les deux prolongements (7) se situent, par leurs faces inférieures,
dans un plan coïncidant avec le plan de contact des appendices de base (2a).
8. Plaque de support pour semelle selon l'une des revendications 1 à 6, en combinaison
avec une fixation de ski dans laquelle les deux parties de fixation sont reliées l'une
à l'autre au moyen d'une bande métallique, caractérisée par la présence, dans la région
de la plaque (6) de support pour semelle qui fait saillie au-delà de la partie (3)
de la fixation de ski, d'un tronçon d'entretoisement (9) qui est guidé à coulissement
longitudinal sur la bande métallique (5), de préférence au moyen d'une solidarisation
par rainures/languettes.

