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(11) |
EP 0 405 079 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.1990 |
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| (54) |
Kontaktmembrane für Tastschalter
Contact membrane for key switches
Contact à membrane pour des boutons-poussoir
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE DK ES FR GB GR IT LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
30.06.1989 CH 2442/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1991 Patentblatt 1991/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Elektro-Apparatebau Olten AG |
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4600 Olten (CH) |
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Erfinder: |
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- Portmann, Hansjörg
CH-4563 Gerlafingen (CH)
- Torma, Mikael
CH-4600 Olten (CH)
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| (74) |
Vertreter: Fillinger, Peter, Dr. |
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Dr. P. Fillinger Patentanwalt AG,
Gotthardstrasse 53
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 241 159 US-A- 4 385 218
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GB-A- 696 816 US-A- 4 484 042
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktmembrane für ein Schaltelement
eines Tastschalters gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie auf ein Schaltelement
gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
[0002] Aus der US-A-4 484 042 ist eine Kontaktmembrane für das Schaltelement eines Tastschalters
bekannt. Die Kontaktmembrane besteht aus einem rechteckigen Rahmen, der mit einem
mittigen, diametralen Längssteg verbunden bzw. einstückig gefertigt ist. Die Längsteile
sind mit zwei Knickkanten versehen. Das dazwischen liegende, gebogene Zwischenstück
ist einem Kegelmantel nachgeformt, so dass sie zwei Auflagepunkte bilden. Mit diesen
liegen sie in eingebautem Zustand auf gehäusefesten Kontakten. Diese Verformung verkürzt
die Längsteile gegenüber dem mittigen Längssteg, so dass dieser unter Druckspannung
steht und sich nach oben wölbt; die Längsteile ihrerseits stehen unter entsprechender
Zugspannung.
[0003] Drückt eine Kraft vertikal von oben auf den Längssteg, steigt die Zugspannung in
den Längsteilen. Deren Dehnung ist dabei so gering, dass der Längssteg nach unten
wegknickt und dabei den offenen Kontakt schliesst. Bei jedem Schaltvorgang bewegen
sich folglich die Auflagestellen der Kontaktmembrane auf den gehäusefesten Kontaktflächen
nach aussen und zurück und bewirken einen mechanischen Verschleiss. Dieser führt an
den Kontaktflächen zu einer Funkenerosion, die zusätzlich die Standzeit der Schalter
verkürzt. Der notwendigen Vorspannung in der Kontaktmembrane für das Aufwölben des
Längssteges überlagert sich während des Schaltvorganges die Betätigungskraft, was
die mechanische Belastung der Kontaktmembrane erhöht und die Zahl der zulässigen Lastwechsel
weiter verringert.
[0004] Zudem besteht bei dieser bekannten Kontaktmembrane keine Möglichkeit, an den Auflagestellen
eine feste Verbindung zu den gehäusefesten Kontakten herzustellen. Sie muss auch,
um wirksam sein zu können, mit ihren Rändern von der Schaltergehäusewand beabstandet
und demzufolge fliegend im Schaltergehäuse gelagert sein. In einer bestimmten Lage
kann sie nur durch eine vom Tastmechanismus ausgeübte Kraft festgehalten werden, was
die Vorspannung weiter heraufsetzt und die Zahl der möglichen Lastwechsel bzw. Schaltvorgänge
weiter verringert.
[0005] Heute sind von solchen Schaltern mindestens 10⁶ Schaltvorgänge verlangt, was diesen
älteren Schalter überfordert. Überfordert ist er auch hinsichtlich seines Verlaufs
der Betätigungskraft während eines Schaltvorganges.
[0006] Bei einer weiteren handelsüblichen rechteckförmigen Kontaktmembrane ist jedes Längsteil
des rechteckförmigen Rahmens in seiner Längsmitte durch eine V- oder Ω-förmige nach
oben gewölbten Sicke verkürzt, wodurch der mittige Längssteg unter elastischer Verformung
nach oben gewölbt wird. Ferner ist jede äussere Ecke des rechteckförmigen Rahmens
mit einem gegenüber den Rahmenteilen rechtwinklig nach unten abgebogenen Dorn versehen,
der dazu bestimmt ist, im Boden des Schaltelements verankert zu werden und dadurch
die Kontaktmembrane mit ihren vier Ecken auf dem Boden des Schaltelements festzuhalten.
Dadurch erhält die mit einer Anschlusskontaktfahne fest verbundene Kontaktmembrane
jene Vorspannung, die ihr ein Rückspringen in die Ruhelage ermöglicht. Auf der Innenseite
des Bodens ist zudem unterhalb des mittigen Längsstegs des rechteckförmigen Rahmens
ein flaches bzw. leicht gewölbtes Kontaktorgan angeordnet, das als das zweite elektrische
Anschlusselement des Schaltelements dient.
[0007] Die Kontaktmembrane ist am Boden des Schaltelements derart befestigt, dass der mittige
Längssteg den Boden des Schaltelements konkav überwölbt und seine Ruhe- bzw. erste
Sprunglage vollständig einnimmt und damit stabil ist. Durch Druckausübung auf den
mittigen Längssteg des Rahmens mittels einer in einem auf dem Schaltelement befestigten
Schaltergehäuse untergebrachten, verschiebbar gelagerten Taste kann der mittige Längssteg
in Richtung zum Boden des Schaltelements über seinen Totpunkt gedrückt werden, so
dass der Längssteg bestrebt ist, seine andere, dem Boden benachbarte Sprunglage einzunehmen.
Diese zweite Sprunglage des Längsstegs wird aber nicht ganz erreicht, das heisst,
sie ist nicht stabil, weil der Längssteg vor Erreichen seiner Endlage auf das Kontaktorgan
des Bodens zu liegen kommt, wodurch eine leitende Verbindung zwischen den Anschlusselementen
hergestellt wird. Beim Loslassen der Taste springt deshalb der Längssteg sofort in
seine erstgenannte, obere Sprunglage zurück, in welcher der mittige Längssteg des
Rahmens vom Kontaktorgan auf dem Boden des Schaltelements distanziert und somit elektrisch
getrennt ist.
[0008] Die bekannte Kontaktmembrane und ihre Art der Befestigung am Boden eines Schaltelementes
zeigen vorallem zwei Nachteile.
[0009] Erstens erfolgt beim Durchdrücken des mittigen Längssteges, eine starke Materialbeanspruchung
des ganzen Rahmens mit entsprechender Bruchgefahr, weil alle vier Ecken des rechteckförmigen
Rahmens am Boden des Schaltelements fest verankert sind und deshalb den beim Durchdrücken
wirksamen Kräften nicht nachgeben können. Dies kann teilweise durch eine elastische
Lagerung von zwei diagonalen Ecken behoben werden. Zweitens ergibt sich wegen der
Verankerung der vier Ecken des Rahmens im Boden des Schaltelements eine nachteilige
Schaltcharakteristik, indem praktisch über den ganzen Schaltweg eine nur wenig varierende
Kraft auf den mittigen Längssteg des Rahmens ausgeübt werden muss.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Kontaktmembrane der eingangs genannten
Art zu schaffen, welche bei ihrer Betätigung mechanisch wenig beansprucht ist und
ein ausgeprägtes Schaltgefühl vermittelt, das heisst, bei welcher zur sicheren Kontaktgabe
eine grössere Kraft nur über eine kurze Wegstrecke des gesamten Schaltweges auf den
mittigen Längssteg des Rahmens der Kontaktmembrane ausgeübt werden muss.
[0011] Die erfindungsgemässe Kontaktmembrane weist die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angeführten Merkmale auf.
[0012] Die Erfindung bezieht sich zudem auf ein Schaltelement mit einer Kontaktmembrane
gemäss Patentanspruch 1, Das erfindungsgemässe Schaltelement ist im Patentanspruch
10 definiert.
[0013] Auf das erfindungsgemässe Schaltelement kann ein Schaltergehäuse mit einer Schalttaste
in einfacher Weise aufgesetzt werden, wobei die Anordnung der Schalttaste im Schaltergehäuse
die Schaltcharakteristik des Schaltelements nicht, und insbesondere nicht nachteilig
beeinflussen kann, da der Betätigungsmechanismus der Kontaktmembrane im Schaltelement
eingeschlossen ist.
[0014] Beim Niederdrücken der Schalttaste entsteht eine gut wahrnehmbare Kraftspitze, so
dass auch bei einem blossen Antippen des Schalters eine sichere, mit dem Tastfinger
fühlbare Kontaktgabe erzielt oder mit anderen Worten ein erhöhtes Tastgefühl erreicht
wird.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindungsgegenstände werden nachstehend anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf zwei Ausführungsformen der erfindungsgemässen Kontaktmembrane;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kontaktmembrane
gemäss Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kontaktmembrane
gemäss Fig. 1;
- Fig. 4
- ein Diagramm der auf den mittigen Längssteg des Rahmens auszuübenden Kräfte in Abhängigkeit
von der Betätigungsweglänge für die eingangs erwähnte bekannte Kontaktmembrane und
die beiden erfindungsgemässen Kontaktmembranen gemäss Fig. 1 und 2 bzw. Fig. 1 und
3;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Schaltelements;
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf den Innenraum des Schaltelements der Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des Schaltelements der Fig. 5;
- Fig. 8
- einen Schnitt durch das Schaltelement längs der Linie VIII-VIII in Fig. 5;
- Fig. 9
- einen Schnitt durch das Schaltelement längs der Linie IX-IX in Fig. 5; und
- Fig. 10
- eine perspektivische Explosionsdarstellung des Schaltelements gemäss Fig. 5 bis 9.
[0016] Gemäss Fig. 1 besteht die vorliegende Kontaktmembrane aus einem aus Blech gestanzten,
einstückigen Rahmen 1, 1′, der zwei Längsteile 2, zwei Querteile 3 und einen mittigen
Längssteg 4 aufweist. Ferner sind die beiden Längsteile 2 in Längsrichtung mittig
mit je einem seitlich äusseren, mit dem Rahmen 1, 1′ zusammenhängenden und einstückig
gefertigten Befestigungslappen 5 in Form einer Öse versehen. Angrenzend an den Befestigungslappen
5 sind die Längsteile 2 mit Sicken 6 bzw. 6′ (Fig. 1 bis 3) versehen, die in den Fig.
2 bzw. 3 näher erläutert sind. Aus Fig. 1 ist zudem ersichtlich, dass der Rahmen 1,
1′ in seinen inneren und äusseren Eckbereichen abgerundet ist, und dass der mittige
Längssteg 4 in seinem mittleren Bereich durch eine grössere Breite (oder eine grössere
Dicke) versteift ist als in seinen Endbereichen, in welchen der Längssteg 4 in die
Querteile 3 übergeht. Die durch ein Niederdrücken des mittigen Längssteges 4 daraus
resultierenden Kräfte werden hinsichtlich Grösse und Richtung innerhalb enger Grenzen
gehalten und in die Querteile 3 eingeleitet.
[0017] Die beiden zum ebenen Grund der Sicken 6, 6′ koplanaren Befestigungslappen 5 des
Rahmens 1, 1′ bilden eine Auflagestelle 8 an einem Wandteil, zum Beispiel einem Boden,
eines Schaltelements. Sie können zusätzlich auch der Befestigung am Wandteil durch
Nieten, Löten oder dgl. dienen. In den Fig. 2 und 3 ist dieses Wandteil angedeutet
und mit 7 bezeichnet. Mindestens einer der Befestigungslappen 5 dient gleichzeitig
als festes elektrisches Anschlusselement des Rahmens 1, 1′.
[0018] Die beidseitig der Befestigungslappen 5 in Fig. 1 angedeuteten Sicken 6 bzw. 6′ der
Längsteile 2 sind gemäss den Fig. 2 bzw. 3 als Ausbiegungen mit zwei gerundeten Biegekanten
ausgebildet. Die mit Bezug auf die Auflagestelle 8 konvexe Form des Rahmens 1, 1′
(einschliesslich der Sicken 6, 6′) bzw. die gerade oder konkave Form des mittigen
Längssteges 4 können vorzugsweise durch eine vorwiegend plastische Formgebung wie
Stanzen, Rollen, Pressen, Tiefziehen, Spritz- oder Druckgiessen erreicht werden. Bevorzugtes
Ziel ist, dass die Kontaktmembrane in ihrer Ruhelage möglichst wenig innere Spannungen
aufweist.
[0019] Im Zustand abwesender äusserer Krafteinwirkung nehmen die Längsteile 2 und der mittige
Längssteg 4 relativ zueinander ausgebauchte Lagen an. Im Ausführungsbeispiel der Fig.
2 ist der Rahmen 1 mit den Sicken 6 derart ausgeführt, dass die Längsteile 2 in einer
zur Auflagestelle 8 bzw. den Befestigungslappen 5 näherungsweise parallelen Ebene
liegen und einen angenähert ebenen und an den Enden konvex (nach oben) gebogenen Verlauf
haben. Entsprechend ist der mittige Längssteg 4 zwischen den Querteilen 3 gegenüber
den Längsteilen 2 relativ stark nach oben ausgebaucht. Beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 3 ist der Rahmen 1′ mit den Sicken 6′ derart gestaltet, dass der mittige Längssteg
4 nur wenig nach oben gewölbt ist, das heisst, angenähert eben bzw. parallel zu den
Befestigungslappen 5 verläuft. Demgegenüber sind die Längsstege 2 von den Sicken 6
weg relativ stark nach oben gegen die Enden des mittigen Längssteges 4 gebogen.
[0020] Bei beiden Beispielen gehen im Bereich der Querteile 3 der Rahmen 1, 1′ einerseits
und der mittige Längssteg 4 anderseits tangentenartig ineinander über. Zwischen den
Sprunglagen und in diesen selbst werden durch diese schleifenden Übergänge örtliche
Spannungsspitzen vermieden.
[0021] In an sich bekannter Weise kann nun der mittige Längssteg 4 durch Ausübung einer
senkrecht auf ihn in seiner Längsmitte einwirkenden Kraft P unter elastischer Verformung
aller Rahmenteile über einen Totpunkt gedrückt werden, nach dessen Überwindung der
mittige Längssteg 4 eine zweite Sprunglage einnimmt. Die zweite Sprunglage ist instabil,
wenn die Form des Rahmens 1, 1′ und des mittigen Längssteges 4 in der ersten Sprunglage
durch eine weitgehend bleibende Formgebung verursacht ist. Bei Ausübung und nachfolgender
Aufhebung der Kraft P vollzieht der mittige Längssteg 4 somit eine Tastbewegung. Diese
Tastbewegung wird, wie bekannt ist, zur Bewirkung eines elektrischen Tastkontaktes
in der Weise ausgenutzt, dass auf dem Wandteil 7 des Schaltelements unterhalb des
Mittenbereichs des Längsstegs 4 ein in den Fig. 2 und 3 nicht dargestelltes, festes
und mit Anschlusselementen versehenes Kontaktorgan angeordnet wird, das während der
Dauer der Ausübung der Kraft P (Antippen) den Stromkreis mit den Anschlusselementen
der Ösen 5 momentan schliesst und geschlossen hält.
[0022] Gegenüber der eingangs erwähnten, bekannten Kontaktmembrane weist die anhand der
Fig. 1 bis 3 beschriebene, erfindungsgemässe Kontaktmembrane einmal die Vorteile auf,
dass sie auf einem Wandteil des Schaltelements lose aufliegen oder auch an nur einer
oder zwei Stellen (Befestigungslappen 5) befestigt werden kann und dass beim Durchdrücken
des mittigen Längssteges 4 die mechanische Beanspruchung aller Rahmenteile wesentlich
kleiner ist, weil die äusseren Rahmenbereiche einschliesslich der Querteile 3 des
Rahmens 1, 1′ in Richtung aller drei Raumachsen auf die Beanspruchung ausweichen können.
Vorallem aber wird bei der erfindungsgemässen Kontaktmembrane eine günstigere Schalt-
oder Tastcharakteristik erzielt, was nachfolgend anhand der Fig. 4 erläutert wird.
[0023] Im Diagramm der Fig. 4 ist die zur Betätigung der in ein Schaltelementgehäuse eingebauten
Kontaktmembrane erforderliche Kraft P in Abhängigkeit von der Weglänge L des mittigen
Längsstegs in angenäherten Kurvenverläufen angegeben, und zwar durch die Kurve I für
die bekannte, in allen vier Ecken des Rahmens befestigte Kontaktmembrane, durch die
Kurve II für die erfindungsgemässe Kontaktmembrane gemäss Fig. 1 und 2, und durch
die Kurve III für die erfindungsgemässe Kontaktmembrane gemäss Fig. 1 und 3. Hieraus
ist folgendes ersichtlich:
[0024] Bei der bekannten Kontaktmembrane (Kurve I) ist aus der Ausgangslage A bis zum Erreichen
der Totpunktlage B des mittigen Längssteges eine erst steil ansteigende, dann sich
abflachende Kraft P erforderlich, worauf die Kraft P bis zum Erreichen der Kontaktlage
C relativ wenig abnimmt.
[0025] Bei der erfindungsgemässen Kontaktmembrane gemäss Fig. 1 und 2 (Kurve II) ist die
aus der Ausgangslage A vorerst aufzubringende Kraft P gering und steigt erst bei zunehmender
Weglänge L auf einen etwa gleich grossen Maximalwert in der Totpunktlage B an. Hierauf
fällt die Kraft P bis zur Kontaktlage C steil auf einen geringen Wert ab. Somit lässt
sich diese Kontaktmembrane durch ein wesentlich leichteres Antippen zuverlässig betätigen,
das heisst, sie vermittelt ein wesentlich günstigeres Tastgefühl.
[0026] Noch günstiger ist diese Sprungcharakteristik bei der erfindungsgemässen Kontaktmembrane
gemäss Fig. 1 und 3 (Kurve III), weil bei dieser Ausführungsform der Verlauf der Kraft
P im Bereich der Totpunktlage B eine ausgesprochene Spitze aufweist.
[0027] Eine Ausführungsform eines die Kontaktmembrane gemäss den Fig. 1 bis 3 enthaltenden
Schaltungselements gemäss der Erfindung ist in den Fig. 5 bis 10 dargestellt. Das
dargestellte Schaltelement 11 setzt sich zusammen aus einem topfförmigen Sockelteil
12 mit einem Boden 13 und einem Kragen 14, aus der auf dem Boden 12 befestigten Kontaktmembrane
in Form des Rahmens 1 der Fig. 1 bis 3, aus einem im Sockelteil 12 verschiebbaren
und auf dem mittigen Längssteg 4 des Rahmens 1 anliegenden Platte 15, die mit vorstehenden
Haltenocken 16 für ein nicht dargestelltes Betätigungselement versehen ist, und aus
einem mit dem Kragen 14 des Sockelteils 12 verbundenen Rückhalteflansch 17 für die
bewegliche Platte 15. Auf der Innenseite des Bodens 13 des Sockelteils 12 ist der
Rahmen 1 an seinen Befestigungslappen 5 (Fig. 1) seiner Längsteile 2 durch beispielsweise
zwei nietartige Knöpfe 18 festgehalten. In der Mitte des Bodens 13 ist ein knopfartiges
Kontaktorgan 19 für den mittigen Längssteg 4 des Rahmens 1 angeordnet. Sowohl die
Knöpfe 18 als auch das Kontaktorgan 19 sind mit bandförmigen, in den Boden 13 eingebetteten
Leitern 20 bzw. 21 verbunden, die an die Aussenseite des Sockelteils 12 geführt sind.
Gemäss Fig. 7 und 10 können die Leiter 20, 21 an der Aussenseite des Sockelteils 12
beispielsweise rechtwinklig abgebogen sein, um bei der Montage des Schaltelements
11 auf einer in Fig. 7 gestrichelt dargestellten Trägerplatte 22, zum Beispiel einer
Printplatte, Löcher 23 der Trägerplatte 22 zu durchdringen.
[0028] In jeder Ecke des Bodens 13 und des Kragens 14 des Sockelteils 12 ist zudem ein zum
Boden 13 senkrechter Kanal 24 ausgebildet, welcher die Durchführung der Anschlussleiter
25 einer zwischen die Haltenocken 16 eingesetzten Anzeigevorrichtung 26 bzw. 27 (Fig.
8 bis 10), beispielsweise einer Leuchtdiode, erlaubt. In der Fig. 8 ist eine erste
Ausführungsform einer solchen Anzeigevorrichtung 26 und in den Fig. 9 und 10 eine
zweite Ausführungsform einer Anzeigevorrichtung 27 anderer Form und Abmessungen gestrichelt
angedeutet bzw. dargestellt.
[0029] Diametrale Vorsprünge 28 der verschiebbaren Platte 15 (Fig. 8 und 10) dienen der
Führung der Platte 15 im Sockelteil 12, wozu dessen Kragen 14 mit entsprechenden diametralen
Nuten 29 (Fig. 10) versehen ist. Ferner sind die Haltenocken 16 mit radial verlaufenden
Abschlussplättchen 30 (Fig. 7 und 10) versehen, um die Lage des aufzusetzenden Betätigungselementes
zu fixieren.
[0030] Es ist ersichtlich, dass das dargestellte Schaltelement 11 mit der erfindungsgemässen
Kontaktmembrane 1 kompakt und vielseitig einsetzbar ist. Es muss einzig durch ein
auf die Haltenocken 16 aufsetzbares Betätigungselement beliebiger Konfiguration ergänzt
werden.
[0031] Die Form des Rahmens 1, 1′ braucht nicht notwendigerweise rechteckig zu sein. Es
sind auch kreisrunde oder elliptische Formen möglich. In jedem Fall aber sollte die
relative Ausbauchung des Rahmens 1, 10 und des mittigen Längssteges 4 durch eine vorwiegend
plastische Formgebung aller Teile der Kontaktmembrane gegeben sein. Das Kontaktelement
kann aus Federstahl oder einem anderen, elektrisch leitenden und federnden Werkstoff
bestehen.
1. Kontaktmembrane für ein Schaltelement eines Tastschalters, bestehend aus einem Rahmen
(1, 1′) und einem diametralen mittigen Längssteg (4), wobei der Rahmen (1, 1′) zu
gegenüberliegenden Seiten des Längssteges (4) zwei Längsteile (2) sowie zwei die Enden
der Längsteile (2) mit den Enden des Längssteges (4) verbindende Querseiten (3) aufweist
und der Rahmen (1, 1′) und der mittige Längssteg (4) relativ zueinander ausgebaucht
sind, derart, dass der mittige Längssteg (4) durch Druckausübung (P) in jeweils eine
von zwei Sprunglagen bringbar ist, von welchen die eine als Ruhelage und die andere
als Kontaktlage zur Kontaktgabe mit einem festen Kontaktorgan des Schaltelements vorgesehen
ist, und wobei die Längsteile (2) des Rahmens (1, 1′) in ihrer Längsmitte zwei Auflagestellen
(8) zu gegenüberliegenden Seiten des Längssteges (4) aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsteile (2) in ihrer Längsmitte je mit einer Sicke (6, 6′) versehen sind,
welche Sicken (6, 6′) mit ihrem Grund je eine ebene Auflagestelle (8) bilden.
2. Kontaktmembrane nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1, 1′) mit
Bezug auf die Auflagestellen (8) zumindest in jenen Bereichen konvex gewölbt ist,
in denen der mittige Längssteg (4) in den Rahmen (1, 1′) übergeht.
3. Kontaktmembrane nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mittige Längssteg
(4) in seinem Mittelbereich gerade oder mit Bezug auf die Auflagestellen (8) schwach
konkav gewölbt ist.
4. Kontaktmembrane nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mittige Längssteg
(4) in seinem Mittelbereich mit Bezug auf die Auflagestellen (8) konkav gewölbt ist.
5. Kontaktmembrane nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mittige Längssteg
(4) an seinen Enden tangentenartig in den Rahmen (1, 1′) übergeht.
6. Kontaktmembrane nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Form des Rahmens (1, 1′) und des mittigen Längssteges (4) in der Ruhelage durch eine
weitgehende plastische Formgebung bewirkt ist, derart, dass beim Durchschneiden des
mittigen Längssteges die Form im wesentlichen erhalten bleibt.
7. Kontaktmembrane nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagestellen (8)
mit dem Rahmen (1, 1′) einstückig gefertigte und im Bereich der Sicken (6) nach der
Seite wegragende Befestigungslappen (5) aufweisen.
8. Kontaktmembrane nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der
Rahmen (1, 1′) innen- und aussenseitig in den Eckbereichen gerundet ist.
9. Kontaktmembrane nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der
mittige Längssteg (4) in seinem Mittelbereich eine grössere Querschnittsfläche hat
als in seinen Endbereichen.
10. Schaltelement mit einer Kontaktmembrane gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet
durch ein topfförmiges Sockelteil (12) mit einem Boden (13) und einem daran angeformten
Kragen (14), wobei die Auflagestellen (8) des Rahmens (1, 1′) mit elektrisch leitenden
Verbindungsorganen (18) im Boden (13) verbunden ist, und wobei der Boden (13) mit
einem Kontaktorgan (19) für den mittigen Längssteg (4) des Rahmens (1, 1′) versehen
ist, und durch eine im Kragen (14) des Sockelteils (12) axial verschiebbar angeordnete
Platte (15), welche am mittigen Längssteg (4) des Rahmens (1, 1′) anliegt und deren
Verschiebeweg einerseits durch einen am Kragen (14) des Sockelteils (12) befestigten
Rückhalteflansch (17) und anderseits durch das Kontaktorgan (19) begrenzt ist.
11. Schaltelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungsorgane
(18) und das Kontaktorgan (19) mit bandförmigen, in den Boden (13) des Sockelteils
(12) eingebetteten Leitern (20, 21) verbunden sind, welche seitlich über das Sockelteil
(12) nach aussen vorstehen.
12. Schaltelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktmembrane
fest mit den Verbindungsorganen (18) verbunden ist.
13. Schaltelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare
Platte (15) mit Mitteln (16) zum Beispiel mit vorstehenden Nocken versehen ist, zum
Zweck, mit dem beweglichen Betätigungsorgan eines aufgesetzten Schaltergehäuses zusammenzuwirken.
14. Schaltelement nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das
Sockelteil (12) mit Mitteln (24) zur Durchführung von Anschlussleitern (25) einer
Anzeigevorrichtung (26, 27), beispielsweise einer Leuchtdiode, versehen ist, welche
auf der dem Boden (13) des Sockelteils (12) abgewandten Seite der verschiebbaren Platte
(15) unterbringbar ist.
1. Contact diaphragm for a switching element of a push-button switch, consisting of a
frame (1, 1′) and a diametrical central longitudinal web (4), the frame (1, 1′) having
two longitudinal parts (2) on opposite sides of the longitudinal web (4) as well as
two transverse sides (3) connecting the ends of the longitudinal parts (2) to the
ends of the longitudinal web (4) and the frame (1, 1′) and the central longitudinal
web (4) being domed relative to one another in such a manner that by means of the
exertion (P) of pressure the central longitudinal web (4) can be brought in each case
into one of two snap positions, one of which is provided as quiescent position and
the other as contact position for making contact with a fixed contact member of the
switching element, and the longitudinal parts (2) of the frame (1, 1′) having in their
longitudinal centre two support points (8) on opposite sides of the longitudinal web
(4), characterized in that the longitudinal parts (2) are each provided in their longitudinal
centre with a bead (6, 6′), which beads (6, 6′) form with their bottom one flat support
point (8) each.
2. Contact diaphragm according to Claim 1, characterized in that the frame (1, 1′) is
convexly curved with respect to the support points (8) at least in those regions where
the central longitudinal web (4) merges with the frame (1, 1′).
3. Contact diaphragm according to Claim 2, characterized in that the central region of
the central longitudinal web (4) is straight or slightly concavely curved with respect
to the support points (8).
4. Contact diaphragm according to Claim 2, characterized in that the central region of
the central longitudinal web (4) is concavely curved with respect to the support points
(8).
5. Contact diaphragm according to Claim 3 or 4, characterized in that the central longitudinal
web (4) merges tangentially on its ends with the frame (1, 1′).
6. Contact diaphragm according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the form
of the frame (1, 1′) and of the central longitudinal web (4) is caused in the quiescent
position by a largely plastic forming in such a manner that when the central longitudinal
web is cut through the form is essentially maintained.
7. Contact diaphragm according to Claim 1, characterized in that the support points (8)
have fastening lugs (5) which are integrally constructed with the frame (1, 1′) and
project laterally in the region of the beads (6).
8. Contact diaphragm according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the corner
regions of the frame (1, 1′) are rounded on the inside and the outside.
9. Contact diaphragm according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the central
longitudinal web (4) has in its central region a larger cross-sectional area than
in its end regions.
10. Switching element having a contact diaphragm according to one of Claims 1 to 9, characterized
by a pot-shaped base part (12) having a bottom (13) and, formed thereon, a collar
(14), the support points (8) of the frame (1, 1′) being connected to electrically
conducting connection members (18) in the bottom (13), and the bottom (13) being provided
with a contact member (19) for the central longitudinal web (4) of the frame (1, 1′),
and by a plate (15), arranged in the collar (14) of the base part (12) so as to be
axially displaceable, which bears on the central longitudinal web (4) of the frame
(1, 1′) and whose displacement path is limited, on the one side, by a retaining flange
(17) fastened to the collar (14) of the base part (12) and, on the other side, by
the contact member (19).
11. Switching element according to Claim 10, characterized in that the electrical connection
members (18) and the contact member (19) are connected to strip-shaped conductors
(20, 21), embedded in the bottom (13) of the base part (12), which project outwardly
over the base part (12) on the side.
12. Switching element according to Claim 10 or 11, characterized in that the contact diaphragm
is firmly connected to the connection members (18).
13. Switching element according to Claim 10 or 11, characterized in that the displaceable
plate (15) is provided with means (16), for example with protruding cams, for the
purpose of interacting with the movable actuating member of a switch housing which
has been fitted thereon.
14. Switching element according to one of Claims 10 to 13, characterized in that the base
part (12) is provided with means (24) for bushing connecting conductors (25) of a
display device (26, 27), for example a light-emitting diode, which display device
can be accommodated on that side of the displaceable plate (15) which faces away from
the bottom (13) of the base part (12).
1. Membrane de contact pour un élément de commutation d'un bouton poussoir comprenant
un cadre (1, 1′) et une entretoise longitudinale centrale diamétrale (4), le cadre
(1, 1′) présentant deux parties longitudinales (2) par rapport aux côtés opposés de
l'entretoise longitudinale (4) ainsi que deux côtés transversaux (3) reliant les extrémités
des parties longitudinales (2) aux extrémités de l'entretoise longitudinale (4), le
cadre (1, 1′) et l'entretoise longitudinale centrale (4) étant bombés l'un par rapport
à l'autre, de telle sorte que l'entretoise longitudinale centrale (4) puisse être
appliquée en exerçant une pression (P) dans respectivement l'une ou l'autre de deux
positions de saut, dont l'une est prévue comme position de repos et l'autre comme
position de contact pour venir en contact avec un organe de contact fixe de l'élément
de commutation tandis que la partie longitudinale (2) du cadre (1, 1′) présente dans
le milieu de sa longueur deux positions de repos (8) par rapport aux côtés opposés
de l'entretoise longitudinale (4), contact à membrane caractérisé en ce que les parties
longitudinales (2) sont pourvues dans le milieu de leur longueur respectivement d'une
moulure (6, 6′), lesquelles moulures (6, 6′) forment par leur base respectivement
un point d'appui plan (8).
2. Membrane de contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cadre (1,
1′) est par rapport aux points d'appui (8) bombé de façon convexe au moins dans les
zones dans lesquelles la traverse longitudinale centrale (4) rejoint le cadre (1,
1′).
3. Membrane de contact selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'entretoise
centrale longitudinale (4) est bombée de façon légèrement concave dans sa zone centrale
ou par rapport aux points d'appui (8).
4. Membrane de contact selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'entretoise
centrale longitudinale (4) est bombée de façon concave dans sa zone centrale par rapport
aux points d'appui (8).
5. Membrane de contact selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que l'entretoise
centrale longitudinale (4) rejoint à ses extrémités de façon tangentielle le cadre
(1, 1′).
6. Membrane de contact selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la
forme du cadre (1, 1′) et de l'entretoise longitudinale centrale (4) est réalisée
en position de repos sous une forme complètement plastique, de telle sorte qu'en cas
de coupure de l'entretoise longitudinale centrale, on conserve sensiblement la forme.
7. Membrane de contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que les points d'appui
(8) présentent des languettes de fixation (5) fabriquées d'une seule pièce avec le
cadre (1, 1′) et s'écartant vers le côté dans la zone des moulures (6).
8. Membrane de contact selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le
cadre (1, 1′) est arrondi du côté intérieur et du côté extérieur dans les angles.
9. Membrane de contact selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'entretoise
longitudinale centrale (4) a dans sa zone centrale une surface de section transversale
plus grande que dans ses zones terminales.
10. Elément de commutation avec une membrane de contact selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé par un socle (12) en forme de pot avec un fond (13) et une collerette
(14) formée dessus, les points d'appui (8) du cadre (1, 1′) étant reliés à des organes
de liaison (18) conduisant l'électricité dans le fond (13) et dans lequel le fond
(13) est pourvu d'un organe de contact (19) pour l'entretoise longitudinale centrale
(4) du cadre (1, 1′) et caractérisé par une plaque (15) disposée dans la collerette
(14) du socle (12) de façon à pouvoir coulisser axialement, plaque qui repose sur
l'entretoise longitudinale centrale (4) du cadre (1, 1′) et dont le mouvement coulissant
est limité d'une part par un flasque de retenue (17) fixé sur la collerette (14) du
socle (12) et d'autre part par l'organe de contact 19).
11. Elément de contact selon la revendication 10, caractérisé en ce que les organes de
liaison électriques (18) et l'organe de contact (19) sont reliés à des conducteurs
(20, 21) en forme de bandes, noyés dans le fond (13) du socle (12), qui font saillie
latéralement sur le socle (12) vers l'extérieur.
12. Elément de commutation selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la membrane
de contact est reliée de façon solidaire aux organes de liaison (18).
13. Elément de contact selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la plaque
coulissante (15) est pourvue de moyens (16) par exemple d'ergots saillants dans le
but de coopérer avec l'organe d'actionnement mobile d'un boîtier de commutateur posé
dessus.
14. Elément de contact selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que le
socle (12) est pourvu de moyens (24) servant à réaliser des conducteurs de raccordement
(25) d'un dispositif indicateur (26, 27) par exemple d'une diode luminescente, qui
peut être mise sur la face de la plaque coulissante (15) située à l'opposé du fond
(13) du socle (12).