[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Fassung für eine Leuchte für Leuchtstofflampen
mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
[0002] Eine solche Fassung ist aus DE-U-77 05 741 bekannt. Für Leuchten, die für erhöhte
Schutzbedingungen ausgelegt sind und bei welchen die Leuchtstofflampe in einem Schutzrohr
liegt, ist diese vorbekannte Fassung jedoch nicht geeignet. Leuchten, die für erhöhte
Schutzbedingungen ausgelegt sind, besitzen nämlich Schutzrohre, die endseitig von
Schraubringen übergriffen sind, die fest und dicht mit den Fassungen verschraubt werden
und die an ihrem freien Ende Dichtungen aufnehmen und Dichtungen tragen, welche am
Schutzrohr anliegen. Solche Leuchen haben sich bewährt, schwierig ist jedoch ihre
Montage: Die Leuchtstofflampen tragen endseitig Kontaktstiftpaare, die seitlich in
die spannungszuführenden Fassungen eingefahren werden, worauf dann die Lampe um 90°
gedreht werden muß, damit die Kontaktstifte in die kontaktgebende Lage der Fassung
gelangen und ferner die Lampe daran gehindert ist, von selbst seitlich aus der Fassung
herauszugleiten. Für diese Drehbewegung und auch für das seitliche Einschieben ist
ein gewisser Kraftaufwand notwendig, dies setzt voraus, daß die Lampe auch ordnungsgemäß
manuell gefaßt werden kann. Diesem manuellen Zugriff steht allerdings das Schutzrohr
hindernd im Wege. Man hat sich daher bislang damit beholfen, das Schutzrohr um ca.
20 bis 25 mm kürzer zu machen als die Lampe selbst, so daß bei der Montage zumindest
auf einer Seite der Lampe so viel Platz zwischen Schutzrohr und Fassung ausgespart
bleibt, damit mit zwei Fingern der Hand die Lampe gefaßt, gehalten und gedreht werden
kann. Damit bei diesen kurzen Schutzrohren die Leuchte entsprechend abgedichtet ist,
muß nun der Schraubring so lang sein, daß er das Schutzrohrende zuverlässig und dicht
fassen kann. Dadurch erstreckt sich der Schraubring aber genau über jenen Bereich
der Lampe, in welchen die Elektroden der Lampe angeordnet sind und in welchen dadurch
die meiste Wärme im Betrieb erzeugt wird. Dieser achsial lange Schraubring behindert
nicht nur die Licht- sondern auch die Wärmeabstrahlung, aus welchem Grund hier bereits
bei bekannten Ausführungen metallische Hülsen eingesetzt worden sind, die die Wärmeabfuhr
begünstigen sollen, was aber eine technisch unbefriedigende Lösung darstellt.
[0003] Um diesem Problem zu begegnen, wurde nach der DE-A-37 40 701 bereits ein Halteelement
in Form eines Ringes vorgeschlagen, der von einer Stirnwand mit Bohrungen quer durchsetzt
ist. Dieser Ring besitzt einen Bund, dessen Außendurchmesser etwa dem Innendurchmesser
des Schutzrohres entspricht. Die Größe und der gegenseitige Abstand der Bohrungen
in der Stirnwand entspricht dem Durchesser und dem gegenseitigen Abstand der Kontaktstifte
an der Stirnseite einer Leuchtstofflampe. Zur Montage der Lampe wird diese vorerst
in das Schutzrohr eingegeben, dann wird auf das Schutzrohr das Halteelement aufgesteckt,
wobei Kontaktstifte der Lampe durch die erwähnten Bohrungen im Halteelement ragen.
Das Halteelement ist gegenüber dem Schutzrohr verdrehgesichert. Die Lampe befindet
sich nun mittig im Schutzrohr und über die formschlüssige Verbindung der Kontaktstifte
der Lampe und des Schutzrohres über das erwähnte Halteelement wird eine auf das Schutzrohr
ausgeübte Drehbewegung unmittelbar auf die Lampe übertragen, so daß eine solche von
einem Schutzrohr aufgenommene Lampe in herkömmlicher Weise montiert werden kann, auch
wenn das Schutzrohr so lang wie die Lampe ist.
[0004] Ausgehend vom aufgezeigten Stand der Technik hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt,
zur Lösung des vorstehend erörterten Problems die Fassung selbst so konstruktiv zu
gestalten, daß mit ihr die Lampe in die kontaktgebende Stellung verdreht werden kann,
so daß zusätzliche Bauelemente, mit welchen eventuell Schutzrohr und Lampe formschlüssig
verbindbar sind, eingespart werden können. Die Erfindung schlägt zur Lösung dieses
Problems jene Maßnahmen vor, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles
des Patentanspruches 1 sind.
[0005] Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird sie anhand eines Ausführungsbeispie les
näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Fassung in Draufsicht und Fig. 2 im Längsschnitt
nach der Linie II - II in Fig. 1; die Fig. 3 und 4 die Ansicht des einen Leuchtenendes
während zweier verschiedener Stadien der Lampenmontage.
[0006] Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die endseitig an einem Leuchtenbalken 1 befestigten
Fassungen in Ansicht und im Schnitt, wobei gleich festgehalten sei, daß die in der
Fassung selbst vorgesehenen spannungsführenden und kontaktgebenden Lamellen und Leiter
hier der Übersichtlichkeit wegen nicht gezeichnet sind, da sie die Erfindung als solche
nicht berühren. Die Fassung weist eine Grundplatte 2 auf mit einem kreisringförmigen
Bund 3, der hier an seiner Außenseite ein Gewinde 4 trägt. Diese Grundplatte 2 ist
mit einem seitlich auskragenden Arm 5 verbunden, durch welche die im Leuchtenbalken
1 angeordneten Drähte in die eigentliche Fassung geführt werden. Bezogen auf die Symmetrieachse
S - S der Fassung besitzt der Bund 3 zwei diametral zueinander liegende Ausschnitte
6, die sich etwa über einen Winkelbereich von 90° erstrecken. Zwischen diesen beiden
Ausschnitten 6 und auf der dem Arm 5 abgewandten Seite ist hier im Bund 3 noch ein
Schlitz 7 angeordnet. Innerhalb des Bundes 3 und ebenfalls mit der Grundplatte 2 einstückig
ausgebildet ist unter Aussparung eines Ringraumes 8 ein Kragen 9 vorgesehen und innerhalb
dieses Kragens 9 liegen die spannungsführenden Kontaktelemente und Kontaktlamellen,
die hier aufgrund der Übersichtlichkeit nicht dargestellt sind. Ein zentraler, mit
der Grundplatte 2 einstückig ausgebildeter Halter 10 dient als Drehlager und als axiale
Fixierung für den Drehstern 11, der hier einstückig ausgebildet ist mit der Deckelscheibe
12, die die Stirnseite des Kragens 9 abschließt und überdeckt, wobei diese Deckelscheibe
12 zur seitlichen Einführung der Kontaktstifte 17 der Lampe 13 einen radial verlaufenden
Schlitz 14 besitzt.
[0007] Der Außendurchmesser dieser mit dem Drehstern 11 einstückig ausgebildeten Deckelscheibe
12 ist nun so groß gewählt, daß er zwischen dem Außendurchmesser des Kragens 9 und
dem Innendurchmesser des Bundes 3 liegt, wobei hier an diesem Rand der Deckelscheibe
12 paarweise vorgesehene Ausnehmungen 15 ausgespart sind. Anstelle solcher Ausnehmungen
15 oder auch in Verbindung mit solchen kann der Rand der Deckelscheibe 12 geriffelt
sein. Liegt die Deckelscheibe 12 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Winkelposition, in
der die Lampe 13 in die Fassung eingesetzt bzw. aus ihr entnommen werden kann, so
liegen diese Ausnehmungen 15 innerhalb des Bereiches der Ausschnitte 6 des Bundes
3. Arm 5, Grundplatte 2, Kragen 9, Bund 3 und zentraler Halter 10 sind einstückig
aus einem geeigneten, elektrisch isolierenden und wärmebeständigen Kunststoffmaterial
gefertigt. Die einstückige Ausbildung von Drehstern 11 und Deckelscheibe 12 ist insbesondere
der Fig. 2 entnehmbar.
[0008] Die Fig. 3 und 4 zeigen nun, wie in eine Leuchte mit diesen Fassungen eine von einem
Schutzrohr 16 umgebene Lampe 13 eingesetzt wird. Die Lampe 13 liegt vorerst innerhalb
des Schutzrohres 16 an dessen unterer Seite auf (Fig. 3), wobei die beiden endseitigen
Kontaktstifte 17 übereinander liegen. Lampe 13 und Schutzrohr 16 sind im wesentlichen
gleich lang. Die Schraubringe 18 mit ihren Dichtungen 19 sind auf das Schutzrohr 16
aufgesteckt und so weit gegeneinander geschoben (Fig. 3), daß ihre äußeren Randzonen
hinter der Stirnseite des Schutzrohres 16 bzw. der Lampe 13 liegen. Von unten her
wird nun das Schutzrohr 16 mit der innenliegenden Lampe 13 gegen die Leuchte geführt
(Pfeil A in Fig. 3) und dabei die übereinanderliegenden Kontaktstifte 17 durch den
Schlitz 7 im Bund 3 und den Schlitz 14 der Deckelscheibe 12 bis zur Mitte der Fassung
eingeführt. Mit Zeigefinger und Daumen kann nun der Rand der Deckelscheibe 12 gefaßt
und die Deckelscheibe 12 zusammen mit dem Drehstern 11 und der Lampe 13 um 90° verdreht
werden, so daß die Lampe 13 bzw. deren Kontaktstifte 17 in die kontaktgebende Stellung
gelangen, in der Drehstern und damit die Deckelscheibe einrasten. Die Ausnehmungen
15 dienen der leichteren Faßbarkeit des Randes. Nun werden die auf dem Schutzrohr
16 befindlichen Schraubringe 18 gegen die Fassungen hin geschoben (Pfeil B in Fig.
4) und mit dem Außengewinde 4 des Bundes 3 verschraubt. Am Schutzrohr 16 liegt die
vom Schraubring 18 aufgenommene Ringdichtung 19 an. Wenn hier auch nicht dargestellt,
liegt es im Rahmen der Erfindung, auch in jenem Bereich, in welchem die Gewinde vom
Bund 3 und Schraubring 18 ineinander greifen, eine Ringdichtung vorzusehen. Eine solche
Dichtung kann beispielsweise an der äußeren Ringzone 20 der Grundplatte 2 und der
inneren Stirnseite des Schraubringes 18 liegen. Diese innere Stirnseite des Schraubringes
18 kann absatzartig abgesetzt sein, um einen nach außen abgeschlossenen Aufnahmeraum
für eine solche Dichtung zu erhalten.
[0009] Um einen Spalt zwischen dem stirnseitigen Rand des Kragens 9 und der Deckelfläche
12 zu vermeiden, durch welchen eventuell ein blattförmiger Metallteil an die spannungsführenden
Kontaktelemente innerhalb des Kragens 9 eingeführt werden könnten, ist der Rand der
Deckelscheibe 12 zweckmäßigerweise umgebördelt, wobei diese Umbördelung in den Ringraum
8 zwischen Kragen 9 und Bund 3 ragt.
[0010] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Ausschnitte 6 im Bund 3 über
dessen gesamte Höhe. Falls die Bautiefe der Fassung groß ist - aus welchem Grund immer
- können sich diese Ausschnitte 6 auch nur über einen Teil der Höhe des Bundes 3 erstrecken,
da es hier darum geht (siehe Fig. 3), zwischen der Grundplatte 2 der Fassung und der
Stirnseite des Schutzrohres einen Zugriffsraum zu schaffen, über welchen und durch
welchen mit den Fingerkuppen der Rand der Deckelscheibe faßbar ist, um die Deckelscheibe
zusammen mit dem Drehstern zu verdrehen.
[0011] Dank der Erfindung ist es möglich, das Schutzrohr 16 so lang zu machen wie die Lampe
und dennoch nur relativ kurze Schraubringe 18 zu verwenden, so daß die im Elektrodenbereich
der Lampe betriebsmäßig entstehende Wärme fast ungehindert abgestrahlt werden kann.
Auch das von der Lampe erzeugte Licht kann praktisch über deren gesamte Länge ungehindert
abgestrahlt werden. Diese Verhältnisse macht insbesondere die Fig. 4 deutlich, aus
der erkennbar ist, daß der Dichtring 19 des Schraubringes 18 praktisch im Sockelbereich
der Lampe 13 liegt.
Legende zu den Hinweisziffern
[0012]
- 1
- Rahmenbalken
- 2
- Grundplatte
- 3
- Bund
- 4
- Gewinde
- 5
- Arm
- 6
- Ausschnitt
- 7
- Schlitz
- 8
- Ringraum
- 9
- Kragen
- 10
- Halter
- 11
- Drehstern
- 12
- Deckelscheibe
- 13
- Lampe
- 14
- Schlitz
- 15
- Ausnehmung
- 16
- Schutzrohr
- 17
- Kontaktstift
- 18
- Schraubring
- 19
- Dichtung
- 20
- Ringzone
1. Fassung für eine Leuchte für Leuchtstofflampen (13) mit Dichtungen (19) aufweisenden
Schraubringen (18), wobei jeder Schraubring (18) auf einen an der Grundplatte (2)
der Fassung vorgesehenen, ein Gewinde (4) aufweisenden Bund (3) aufschraubbar ist,
und der Bund (3) einen Kragen (9) umschließt und innerhalb des Kragens (9) die spannungsführenden
Teile der Fassung und der der Aufnahme der Kontaktstifte (17) der Lampe (13) dienende,
drehbare, jedoch gegen axialen Versatz gesicherte und geschlitzte Drehstern (11) gelagert
ist, und die Stirnseite des Kragens (9) von einer mit dem Drehstern (11) einstöckig
ausgebildeten Deckelscheibe (12) überdeckt ist und zumindest über einen wesentlichen
Teil des Umfanges der Durchmesser der radial geschlitzten Deckelscheibe (12) größer
ist als der Außendurchmesser des Kragens (9), jedoch kleiner als der Innendurchmesser
des Bundes (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Deckelscheibe (12) geriffelt
ist und/oder diametral zueinander liegende, paarweise vorgesehene Ausnehmungen (15)
aufweist und der Bund (3) an zwei zueinander diametral liegenden Bereichen Ausschnitte
(6) aufweist, die sich über einen Winkelbereich von ca. 120° erstrecken und ein zur
seitlichen Einführung der Kontaktstifte (17) der Lampe (13) vorgesehener Schlitz (9)
zwischen den beiden Ausschnitten (6) des Bundes (3) vorgesehen ist und die von den
Fassungen aufgenommene Lampe (13) in einem Schutzrohr (16) liegt, das endseitig von
den mit den Fassungen für die Leuchtstofflampe verbundenen Schraubringen übergriffen
ist.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ausschnitte (6) des
Bundes (3) über dessen gesamte Höhe erstrecken.
1. A holder for a light for fluorescent lamps (13), having threaded rings (18) with seals
(19), wherein each threaded ring (18) can be screwed on to a collar (3) provided on
the base plate (2) of the holder and having a screw thread (4), and the collar (3)
includes a neck (9), and the live parts of the holder and the rotary star wheel (11)
are mounted within the neck (9), the said rotary star wheel receiving the contact
pins (17) of the lamp (13), and being slotted and rotatable yet secured against axial
offsetting, and the end surface of the neck (9) is covered by a cover disc (12) formed
integrally with the rotary star wheel (11) and, at least over a substantial part of
the periphery, the diameter of the radially slotted cover disc (12) is greater than
the outer diameter of the neck (9), yet is smaller than the inner diameter of the
collar (3), characterised in that the edge of the cover disc (12) is corrugated and/or has recesses (15) positioned
diametrically to one another and provided in pairs, and the collar (3) has cut-out
portions (6) on two regions positioned diametrically to one another, the said cut-out
portions extending over an angular region of approximately 120°, and a slot (9) [sic] is provided between the two cut-out portions (6) of the collar (3) for lateral introduction
of the contact pins (17) of the lamp (13), and the lamp (13) received by the holders
is positioned in a protecting tube (16), the ends thereof being covered by the threaded
rings connected to the holders for the fluorescent lamp.
2. A holder in accordance with claim 1, characterised in that the cut-out portions (6) in the collar (3) extend over the entire height thereof.
1. Douille de lampe pour tubes fluorescents (13) avec des anneaux filetés (18) comportant
des garnitures d'étanchéité (19), chaque anneau fileté (18) est susceptible d'être
être vissé sur un collet (3) comportant un filetage (4) prévu sur la plaque de base
(2) de la douille, ce collet (3) entoure un rebord (9) a l'intérieur duquel sont montées
les parties sous tension de la douille, la base principale (11) servant au logement
des fiches de contact (17) de la lampe (13) pouvant tourner, bloquée toutefois contre
un déplacement axial et comportant des fentes, la face frontale du rebord (9) est
coiffée par un disque de recouvrement (12) réalisé en une pièce avec la base principale
(11) et au moins sur une partie essentielle de la périphérie, le diamètre du disque
de recouvrement (12) à lumières radiales est plus grand que le diamètre extérieur
du rebord (9), mais toutefois plus petit que le diamètre du collet (3), caractérisée
en ce que le bord du disque de recouvrement (12) est cranté et/ou comporte des évidements
(15) prévus par paire et situés diamétralement opposés les uns aux autres, le collet
(3) présente des découpes (6) sur deux zones diamétralement opposées l'une à l'autre,
qui s'étendent sur une distance angulaire d'environ 120°, une rainure (7) réalisée
pour l'introduction latérale des fiches de contact (17) de la lampe (13) est prévue
entre les deux découpes (6) du collet (3), la lampe (13) insérée par les douilles
est située dans un tube de protection (16) encastré à ses extrémités dans les anneaux
filetés reliés aux douilles par les tubes fluorescents.
2. Douille selon la revendication 1, caractérisée en ce que les découpes (6) du collet
(3) s'étendent sur toute la hauteur de celui-ci.