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EP 0 405 166 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.1994 Patentblatt 1994/10 |
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Anmeldetag: 30.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 25/00 |
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Vorrichtung zur Bogenglättung am Druckzylinder in einer Bogenrotationsdruckmaschine
Device for smoothing the sheets on the impression cylinder of a sheet-fed rotary printing
machine
Dispositif pour déplisser les feuilles sur le cylindre d'impression dans une presse
rotative à feuilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
24.06.1989 DE 3920730
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1991 Patentblatt 1991/01 |
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Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Wirz, Arno
D-6919 Bammental (DE)
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Vertreter: Stoltenberg, Heinz-Herbert Baldo et al |
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c/o Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 306 684 DE-A- 2 603 483 DE-A- 3 835 266
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DD-B- 104 753 DE-A- 3 628 788
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum glatten Anlegen von Druckbogen
am Druckzylinder vor dem Druckspalt einer Bogenrotationsdruckmaschine mit Gattungsmerkmalen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Die EP-A-0 306 684 beschreibt eine Vorrichtung zur Bogenglättung in einer Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschine,
die hinter dem Druckspalt oberhalb des Druckzylinders eines Druckwerkes angeordnet
ist und Blasfinger aufweist, die über die Breite des Druckzylinders mit gleichmäßigem
Abstand voneinander an einem Blasfingerrohr drehfest angeordnet sind, so daß die Blasfinger
in ihrem unteren, mit Luftaustrittsöffnungen versehenen Bereich eine der Außenkontur
des Druckzylinders angepaßte Luftaustrittsfläche aufweisen, die bis zum Tangentenpunkt
zwischen einem nachgeordneten Bogenwendezylinder und dem Druckzylinder geführt ist,
wobei die Blasfinger zusammen mit dem Blasfingerrohr mittels einer Verstelleinrichtung
im Schöndruck aus Richtung Tangentenpunkt abhebbar sowie im Schön- und Widerdruck
in Richtung Tangentenpunkt absenkbar an festen Maschinenteilen gelagert sind. Diese
Vorrichtung ist somit hinter dem Druckspalt wirksam, um den im Schöndruck bedruckten
Bogen im Bereich vor dem Tangentenpunkt zwischen einem Bogenwendezylinder und dem
vorgeordneten Druckzylinder an die geschlossene Oberfläche des Druckzylinders bis
zum Erfassen des Bogenendes durch den Bogenwendezylinder durch die Wirkung strömender
Luft glatt anzulegen. Zum Stand der Technik gehört es nach dieser Druckschrift jedoch
auch, daß achsparallele Blasleisten vor der Druckzone oberhalb eines Druckzylinders
verteilt angeordnet sind, so daß der Bogen auf der Oberfläche des Druckzylinders mittels
Blasluft glatt aufgestrichen wird.
[0003] Eine Vorrichtung mit einem Blasrohr und daran in der Blasrichtung einstellbaren Düsen
zum Anblasen eines Druckbogens gegen eine Zuführtrommel in einer Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschine
ist aus der DE-OS 25 50 721 bekannt. Sie ist jedoch nicht zum Glattstreichen des Druckbogens
am Umfang des Druckzylinders bestimmt.
[0004] Die Steuerung der Blasluft für Vorrichtungen nach dem Stande der Technik ist aus
der DE-OS 36 35 089 bekannt. Schließlich beschreibt die DE-PS 1 061 798 vor dem Druckspalt
angeordnete, gegen den Umfang des Druckzylinders wirksame Glattstreichbürsten, die
beim Passieren der Bogenvorderkante abgehoben sind und den Bogen, nachdem dessen Vorderkante
vorbeigelaufen ist, glatt gegen den Druckzylinder streichen.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Bogenglätten am Umfang des Druckzylinders
vor dem Druckspalt einer Bogenrotationsdruckmaschine in der Weise zu verbessern, daß
ein sicheres, sattes Auflegen des Druckbogens auf dem Druckzylinder, unabhängig von
der Papiersorte des Druckbogens, vor dessen Einlauf in den Druckspalt und eine größere
Sicherheit für einen dublierfreien und abschmierfreien Druck auch bei höheren Druckgeschwindigkeiten
erreicht wird.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch Ausbildungsmerkmale nach dem Kennzeichen des
Patentanspruches 1.
[0007] Diese Ausbildungsmerkmale vermehren die Möglichkeiten zur berührungslosen Einwirkung
auf den Druckbogen zum Zwecke der Erzielung einer sicheren und satten Anlage am Druckzylinder
vor dem Einlauf des Druckbogens in den Druckspalt und verbessert die Möglichkeiten
der Einflußnahme gegenüber bekannten Einrichtungen.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine besonders vorteilhafte Wirkung
der Erfindungsmerkmale in Verbindung mit einer als Luftrakel wirksamen Schwertdüse
gesehen, deren Düsenöffnung sich über einen wesentlichen Teil der Breite des Druckzylinders,
vorzugsweise über seine gesamte Breite, erstreckt und die mit einem Abstand vor dem
Druckspalt gegen den Umfang des Druckzylinders gerichtet ist.
[0009] Der Schwenkwinkel mit Luftaustritt aus der Schwertdüse kann in Abhängigkeit von der
zu bedruckenden Papiersorte mehr oder weniger nahe an die Normale durch die Schwenkachse
der Blasdüse auf den Umfang des Druckzylinders herangeführt werden. Bei steiferen
Papiersorten näher als bei dünneren Papiersorten. In der Gegenrichtung schwenkt die
Schwertdüse unter Luftaustritt über die Tangente an den Druckzylinder durch die Schwenkachse
der Schwertdüse gegebenenfalls hinaus. Dabei kann eine Schwenkposition erreicht werden,
in der kein Luftstrom mehr auf den Druckbogen wirksam ist. Beim Vorbeilaufen der Bogenvorderkante
erfolgt keine Blaswirkung auf den Bogen, so daß ein Unterblasen des Bogens verhindert
wird. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die Schwertdüse beim Vorbeilaufen der
Bogenvorderkante in eine über die Tangente an den Druckzylinder durch die Schwenkachse
der Schwertdüse hinausgeschwenkt ist, oder dadurch, daß eine Luftsteuerung die Blasluft
beim Vorbeilaufen der Bogenvorderkante unterbricht.
[0010] Für den Antrieb der schwingenden Pendelbewegung der Schwertdüse im Arbeitstakt der
Maschine ist beispielsweise ein Hebelgetrieb mit einer Kurvensteuerung geeignet.
[0011] Gegebenenfalls können mehrere schwingend bewegte Glattstreichdüsen mit vorbeschriebenen
Ausbildungsmerkmalen in Umfangsrichtung des Druckzylinders hintereinander angeordnet
sein. Auch die Anordnung einer schwingenden Glattstreichdüse in Verbindung mit einer
gegebenenfalls in der Blasrichtung einstellbaren, im Betrieb jedoch feststehenden
Blasdüse vor dem Druckspalt oder hinter dem Druckspalt ist möglich.
[0012] Die Unteransprüche 3 bis 7 betreffen vorteilhafte Gestaltungsmerkmale der Erfindung.
[0013] Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
[0014] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Druckwerks,
- Figur 2
- eine im Maßstab gegenüber Figur 1 vergrößerte Ansicht der Glattstreichdüse in Laufrichtung
des Druckbogens,
- Figuren 3 und 4
- Querschnitte durch die Anordnung entsprechend Figur 2 in zwei einstellbaren, jedoch
unterschiedlichen Endpositionen,
- Figuren 5 und 6
- unterschiedliche Anstellwinkel der Blasrichtung in Abhängigkeit von der Qualität des
zu bedruckenden Papiers.
[0015] Das Ausführungsbeispiel der Figur 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines Druckwerks
einer Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschine. Der von einem vorausgehenden Druckwerk
übernommene Druckbogen 1 wird von einer Überführungstrommel 2 dem Druckzylinder 3
eines nachfolgenden Druckwerks übergeben. Die Bogengreifer 4 erfassen den Druckbogen
1 im Tangentenpunkt zwischen der Überführungstrommel 2 und dem Druckzylinder 3 und
ziehen den Druckbogen 1 durch den Druckspalt 5 zwischen dem Druckzylinder 3 und dem
Gummituchzylinder 6. Hinter dem Druckspalt 5 wird der Druckbogen 1 einer weiteren
Überführungstrommel 7 zugeführt, die den Druckbogen 1 an ein weiteres Druckwerk übergibt.
[0016] Zur Erzielung einer sicheren und satten Anlage des Druckbogens 1 an den Umfang des
Druckzylinders 3 ist mit einem gewissen Abstand vor dem Druckspalt 5 eine Blasdüse
8 gegen den Umfang des Druckzylinders 3 gerichtet und um eine Pendelachse 9 pendelbar
gelagert sowie mit einem Antrieb kuppelbar, der die Blasdüse 8 im Arbeitstakt der
Maschine schwingend in Laufrichtung des Bogens vor- und zurückbewegt. Die Blasdüse
8 wird mit besonderem Vorteil als eine Schwertdüse entsprechend der Darstellung in
Figur 2 ausgebildet, deren Düsenöffnung sich wenigstens über einen wesentllchen Teil
der Breite des Druckzylinders 3, vorteilhaft über dessen gesamte Breite, erstreckt.
Der Winkelbereich für die schwingende Bewegung der Blasdüse 8 ist einstellbar, und
zwar so, daß sowohl der Anstellwinkel alpha (Fig. 5 und 6) der Blasrichtung gegenüber
der Normalen 10 durch die Pendelachse 9 auf den Umfang des Druckzylinders 3 als auch
der Schwenkwinkel beta (Fig. 1 und 4) einstellbar sind.
[0017] Die Blasdüse 8 ist dazu an einem Rohr 11 in dessen Umfangsrichtung verstellbar befestigt,
welches um seine Längsachse schwingend pendelbar im Gestell 12 der Maschine gelagert
ist. Für den Antrieb der Pendelbewegung der Blasdüse 8 ist ein Hebelgetriebe 13 mit
einer Kurvensteuerung oder dergleichen geeignet und im Falle des Beispieles vorgesehen.
Die Blasdüse 8 ist mit einem rohrförmigen Gehäuse 17 auf den Mantel eines Ventilstellringes
14 aufgeschoben, der gegenüber einem Gestellteil 15 mittels einer Schraube 16 einstellbar
ist. Der Ventilstellring 14 ist durch einen Mitnehmer 18 seitlich geführt. Ein radial
gerichteter Anschluß 19 für die auf der Zeichnung nicht dargestellte Luftleitung durchgreift
das Gehäuse 17 und ist mit dem inneren Ende in dem Ventilstellring 14 befestigt. Zum
Zwecke der Einstellung ist dieser Anschluß radial in einem dem Einstellwinkelbereich
entsprechenden Bereich beweglich. Nach dem Lösen der Schraube 16 und des Mitnehmers
18 kann eine Verstellung zur Änderung des Anstellwinkels alpha gegenüber der Normalen
10 vorgenommen werden. Der Schwenkwinkel beta wird bei dem gewählten Ausführungsbeispiel
durch das Hebelgetriebe 13 eingestellt. Die Luftsteuerung für die Blasdüse erfolgt
durch die Überdeckung radialer Öffnungen im Rohr 11 mit dem inneren Ende des Anschlusses
19 bzw. des Durchganges in dem Gehäuse 17 zu der Blasdüse 8. Im kleinsten Anstellwinkel
alpha ist der Luftstrom aus der Blasdüse 8 nahezu senkrecht auf die Mantelfläche des
Druckzylinders 3 richtbar. Die Mitte der Pendelbewegungen der Blasdüse 8 liegt etwa
auf der durch die Pendelachse 9 gelegten Tangente an den Druckzylinder 3, so daß die
Blasdüse 8 aus einer zurückgeschwenkten Nullage heraus ohne Luftzufuhr, die in Figur
3 mit vollen Linien und in Figur 4 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, bis in
eine vordere Position, die in Figur 4 mit vollen Linien dargestellt ist, sich pendelnd
bewegt. Dies hat den Vorteil, daß insbesondere bei der Verarbeitung von Kartonbögen
in Maschinen mit Umführungstrommeln ohne Mantelblech in dem Schwenkwinkelbereich beta
1 ein Luftstrom auf das hintere Ende des Bogens gerichtet werden kann, um dieses von
der Welle der Umführungstrommel 2 wegzudrücken und so Abschmiererscheinungen zu verhindern.
Im vorderen Schwenkwinkelbereich beta 2 drückt die Luft aus der Blasdüse 8 den Bogen
gegen den Umfang des Druckzylinders 3. Die Schwenkbewegung der Blasdüse 8 erfolgt
dabei vorteilhaft entgegen der Laufrichtung des Bogens 1 auf dem Umfang des Druckzylinders
3.
[0018] Zur Vermeidung des Unterblasens des Druckbogens kann der Luftstrom aus der Blasdüse
8 beim Vorbeilaufen der Vorderkante des Druckbogens 1 unterbrochen sein oder die Blasdüse
sich in einer Schwenklage befinden, die ein Unterblasen des vorbeilaufenden Druckbogens
an seiner Vorderkante verhindert.
[0019] Die Blasdüse 8 ist in der zurückgeschwenkten Endlage, wie sie beispielsweise in der
Figur 4 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, vorteilhaft festsetzbar oder vom
Antrieb abkuppelbar, um eine Abschaltung zu ermöglichen, wenn die Blasdüse für Druckvorgänge
nicht benötigt wird.
[0020] Anstelle der beschriebenen Steuerung der Luftzufuhr zu der Blasdüse 8 durch die Pendelbewegung
der Blasdüse selbst können auch andere an sich bekannte Einrichtungen verwendet werden.
[0021] In der Figur 1 ist schematisch die Möglichkeit der Anordnung einer weiteren Pendeldüse
20 angedeutet, die durch ein weiteres Hebelgetriebe 21 mit dem Rohr 11 bzw. dem Hebelgetriebe
13 kuppelbar ist. Dabei kann der Pendelwinkel der Düse 20 von dem Pendelwinkel der
Düse 8 abweichen und ebenso der eingestellte Anstellwinkel unterschiedlich sein. Anstelle
einer Pendeldüse 20 kann an dieser Stelle auch eine zwar einstellbare, im Betrieb
jedoch feststehende Düse vorgesehen sein.
| BEZUGSZEICHENLISTE |
| 1 |
Druckbogen |
10 |
Normale |
| 2 |
Überführungstrommel |
11 |
Rohr |
| 3 |
Druckzylinder |
12 |
Gestell der Maschine |
| 4 |
Bogengreifer |
13 |
Hebelgetriebe |
| 5 |
Druckspalt |
14 |
Ventilstellring |
| 6 |
Gummituchzylinder |
15 |
Gestellteil |
| 7 |
Überführungstrommel |
16 |
Schraube |
| 8 |
Blasdüse |
17 |
Gehäuse |
| 9 |
Pendelachse |
18 |
Mitnehmer |
| |
|
19 |
Anschluß für Luft |
| |
|
20 |
Pendeldüse |
| |
|
21 |
Hebelgetriebe |
1. Vorrichtung zum glatten Anlegen von Druckbogen (1) am Druckzylinder (3) vor dem Druckspalt
(5) einer Bogenrotationsoffsetdruckmaschine, bei der wenigstens eine gegen den Umfang
des Druckzylinders (3) richtbare Blasdüse (8) zum Anpressen des Bogens (1) durch die
Kraftwirkung strömender Luft vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasdüse (8) mit einem Abstand vor dem Druckspalt (5) um eine parallel zur
Achse des Druckzylinders (3) liegende Pendelachse (9) pendelbar gelagert und mit einem
Antrieb kuppelbar ist, der die Blasdüse (8) im Arbeitstakt der Maschine schwingend
in Laufrichtung des Druckbogens (1) vor- und zurückbewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf den Umfang des Druckzylinders (3) in Laufrichtung des Druckbogens (1) vor
dem Druckspalt (5) eine als Luftrakel wirksame Schwertdüse gerichtet ist, deren Düsenöffnung
sich über einen wesentlichen Teil der Breite, vorzugsweise über die gesamte Breite
des Druckzylinders (3), erstreckt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasdüse (8) mit ihrer Blasrichtung gegen die Laufrichtung des Druckbogens
(1) bis in eine Position über die durch ihre Pendelachse (9) an den Umfang des Druckzylinders
(3) gelegte Tangente hinaus schwenkbar ist.
4. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasdüse (8) in Laufrichtung des Druckbogens (1) bis in eine Position mit
etwa senkrecht gegen die Umfangsrichtung des Druckzylinders (3) pendelnd beweglich
antreibbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftstrom der pendelnd antreibbaren Blasdüse (8) im Arbeitstakt der Maschine
durch die Pendelbewegung der Blasdüse (8) steuerbar und regelbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die schwingend pendelnd antreibbare Blasdüse (8) in einer zurückgeschwenkten Ruhelage
feststellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben einer pendelnd antreibbaren Blasdüse (8) wenigstens eine weitere, feststehend
angeordnete Blasdüse gegen den Umfang des Druckzylinders (3) gerichtet und im Luftstrom
regelbar ist.
1. Device for placing printing sheets (1) smoothly against the impression cylinder (3)
ahead of the nip (5) of a sheet-fed rotary offset printing machine, in which at least
one blower nozzle (8) is provided, which can be directed against the circumference
of the impression cylinder (3) for pressing on the sheet (1) by the dynamic effect
of flowing air, characterized in that the blower nozzle (8) is mounted with spacing
ahead of the nip (5) so as to be able to oscillate about a full floating axle (9)
lying parallel to the axis of the impression cylinder (3) and can be coupled to a
drive which moves the blower nozzle (8) back and forth, oscillating in the running
direction of the printing sheet (1), in the operating cycle of the machine.
2. Device according to Claim 1, characterized in that a lance nozzle acting as an air
doctor blade is directed onto the circumference of the impression cylinder (3) in
the running direction of the printing sheet (1) ahead of the nip (5), the nozzle aperture
of said lance nozzle extending over a substantial part of the width, preferably over
the entire width, of the impression cylinder (3).
3. Device according to Claims 1 and 2, characterized in that the blower nozzle (8) can
be pivoted with its blowing direction counter to the running direction of the printing
sheet (1) into a position beyond the tangent running through its full floating axle
(9) onto the circumference of the impression cylinder (3).
4. Device according to the preceding claims, characterized in that the blower nozzle
(8) can be driven with oscillating movement in the running direction of the printing
sheet (1) into a position approximately perpendicular to the circumferential direction
of the impression cylinder (3).
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the air flow
of the blower nozzle (8) which can be driven in oscillation can be controlled and
regulated by the oscillating movement of the blower nozzle (8) in the operating cycle
of the machine.
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the blower
nozzle (8) which can be driven with oscillating movement can be fixed in a pivoted-back
rest position.
7. Device according to one of the preceding claims, characterized in that, in addition
to a blower nozzle (8) which can be driven in oscillation, at least one further blower
nozzle of fixed arrangement is directed against the circumference of the impression
cylinder (3) and can be regulated in its air flow.
1. Dispositif d'étalement à plat de feuilles (1) sur le cylindre d'impression (3), devant
l'interstice d'impression (5) d'une machine rotative d'impression offset de feuilles,
dans lequel au moins un ajutage de soufflage (8) orientable contre la circonférence
du cylindre d'impression (3) est prévu pour serrer la feuille (1) par l'action de
la force du courant d'air, caractérisé en ce que l'ajutage de soufflage (8) est monté
à distance devant l'interstice d'impression (5) de manière qu'il puisse exécuter un
mouvement pendulaire autour d'un axe d'oscillation (9) qui est parallèle à l'axe du
cylindre d'impression (3) et il peut être accouplé à une commande qui fait osciller
l'ajutage de soufflage (8) vers l'avant et vers l'arrière dans le sens du passage
de la feuille (1) au rythme de travail de machine.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ajutage ensiforme agissant
en râcle pneumatique et dont l'orifice se prolonge sur une majeure partie de la largeur,
de préférence sur la totalité de la largeur du cylindre d'impression (3) est orienté
sur la circonférence du cylindre d'impression (3), devant l'interstice d'impression
(5) par rapport au sens du passage de la feuille (1).
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la direction de
soufflage de l'ajutage (8) peut osciller dans le sens inverse à celui du passage de
la feuille (1) jusqu'à une position qui va au-delà de la tangente à la circonférence
du cylindre d'impression (3) qui passe par l'axe d'oscillation (9).
4. Dispositif selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ajutage de
soufflage (8) peut être entraîné à exécuter un mouvement pendulaire dans le sens de
passage de la feuille (1) jusqu'à une position à laquelle le soufflage s'effectue
à peu près perpendiculairement contre la direction de la circonférence du cylindre
d'impression (3).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentés, caractérisé en ce que le courant
d'air de l'ajutage (8) commandé de manière qu'il effectue un mouvement pendulaire
est commandé et réglable au rythme de travail de la machine par le mouvement pendulaire
de l'ajutage de soufflage (8).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ajutage
de soufflage commandé de manière qu'il effectue un mouvement oscillant pendulaire
peut être fixé à une position de repos à laquelle il est rabattu vers l'arrière.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en plus
d'un ajutage de soufflage (8) pouvant être entraîné à effectuer un mouvement pendulaire,
au moins un autre ajutage placé en position fixe est orienté contre la circonférence
du cylindre d'impression (3) et son courant d'air est réglable.