[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung an schnell montierbaren Sitzbänken oder Sitzträgern,
insbesondere von Tribünen, wobei die Sitzbänke oder Sitzträger auf horizontale Bankauflagen
von Sitzbank-Haltern aufgelegt und mittels einer Steckverbindung gesichert sind und
wobei die aufeinanderliegende Teile von den Bankauflagen und Sitzbänken oder Sitzträgern
zusammenhaltende Steckverbindunganordnung eine von einem Flachteil durchdrungene Sicherungsöffnung
aufweist und die Sitzbänke bzw. Sitzträger im Bereich ihrer Enden den Flachteilen
in den Abmessungen angepaßte Sitzbank-Öffnungen, vorzugsweise jeweils einen Schlitz
aufweisen.
[0002] Bei Tribünen oder anderen Anlagen mit Sitzbänken oder Halterungen für Sitze, beispielsweise
Schalensitze, die im folgenden als "Sitzträger" bezeichnet sind, werden langgestreckte
Elemente in der Regel im Bereich ihrer Enden abgestützt. Damit sie von den Untergestellen,
inbesondere der Tribünen-Tragkonstruktion, durch Benutzer nicht ohne weiteres abgehoben
werden, so daß andere Besucher zu Boden fallen, sind geeignete Abstützungen und Verbindungen
vorzusehen, die wegen der Verwendung an verschiedenen Orten jedoch schnell zu montieren,
d.h. zusammenzubauen und in den Sicherungszustand zu bringen sein müssen und die andererseits
sehr schnell zu demontieren sein sollen. Bisher wurden solche Verbindungen in der
Regel mit Schrauben und Muttern realisiert (DE-GM 1 973 139, Fig. 8 und Seiten 6/7;
US-PS 2,611,422, Fig. 13). Bei der Ausführung nach DE-OS 35 19 718 sind die Bänke
nur lose auf Sitzbank-Haltern aufgelegt und gegen seitliche Verschiebung mit Stiften
gesichert. Bei der Ausführung nach der gattungsgemäßen GB-PS 898 121 ist eine nach
oben ragende Lasche vorgesehen, durch deren Loch ein an der nächsten Sitzbank befestigtes
Hakenteil einhängbar ist. Dieses erfordert das Anheben jeder Sitzbank an dem ohne
Hakenteil ausgestatteten Ende und das Einführen des Hakenteiles am anderen Ende in
die Lasche der nächsten Sitzbank. Das erfordert einen großen Montageaufwand, in der
Regel mit zwei Personen. Außerdem ist das Hakenteil im Sitzbereich lästig.
[0003] Die zum Teil vorstehenden und im folgenden abgehandelten Schriften betreffen den
technologischen Hintergrund des Anmeldungsgegenstandes.
[0004] DE 85 33 418 U1, DE 82 32 782 U1, DE 78 10 046 U1, DE 70 03 435 U1, DE 19 82 570
U1 und DE 19 29 665 zeigen die verschiedensten Sitzmöbel-Gestaltungen, bei denen die
horizontal verlaufenden Latten mit den verschiedensten Verbindungs- und Schraubmittel
mit dem Gestell verbunden sind, die jedoch mit der speziellen Ausgestaltung nach der
Erfindung nichts zu tun haben.
[0005] US-PS 2,611,422 zeigt eine Tribünenanlage, bei der mit gleicher Steigung verlaufende
Gitterträger vertikale, nach oben offene Rohre aufweisen, auf welche Flanschelemente
aufgesteckt sind, deren Büchsen mit seitlich durch sie geführten Klemmschrauben gesichert
werden und auf deren Flansche die Bänke von oben aufgelegt und festgeschraubt werden.
Die Betätigung der Schrauben erfordert beträchtlichen Montageaufwand und ist mit dem
Klemmsystem nach der Erfindung nicht vergleichbar.
[0006] Die CH-PS 389 225 zeigt eine Klammer zum lösbaren Verbinden zweier Teile mit einem
Rundbügel mit zwei Keilöffnungen an seinen Enden, die von einem Keil durchdrungen
werden. Die NL-PS 48 739 zeigt Befestigungen für Fußbretter und Sitzbänke auf horizontalen
Rohren, die nach unten ragend jeweils zwei Flachteile aufweisen, die beiderseits des
Horizontalrohres liegen und unterhalb des Rohres Keilöffnungen aufweisen. Ein quergesteckter
Keil unter dem Rohr sichert das Abheben nach oben.
[0007] Als nächstkommender Stand der Technik ist die GB-PS 898 121 angesehen, denn sie enthält
bei Ausführungen mit Sitzbankbrettern in einem Verbindungsteil für die Sitzbankbretter
eine Sitzbank-Öffnung, welche über eine von der Bankauflage nach oben stehende Öse
gesteckt wird. Durch deren Loch greift das an der folgenden Bank befestigte Flachteil
mit Haken. Diese zunächst fortschrittlich anmutende Lösung erfordert jedoch das Anheben
der jeweils folgenden Bank und entsprechendes Verschwenken beim Einschieben. Eine
andere, der vorstehend beschriebenen sehr ähnliche Befestigungslösung nach BE-PS 530
409 zeigt einen von der Bankauflage hochstehenden Haken, über den ebenfalls eine Sitzbank-Öffnung
in dem Verbindungsteil der Sitzbankbretter hinübergesteckt wird. Zur Sicherung sind
nach dem Oberstecken sich in verbreiterte Sitzbankspalte erstreckende, in die Haken
eingreifende Sicherungselemente vorgesehen, wobei ebenfalls offenbar nur beim Aneinanderreihen
ein Eingriff möglich ist. Bei beiden Lösungen sind nach oben ragende Befestigungsteile
innerhalb der Sitzbankfläche vorgesehen und enthalten dort Hintergreifelemente, hinter
denen Kleidungsstücke oder Körperteile der Benutzer hängenbleiben können und so Verletzungen
und Unfälle ermöglichen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schnell montierbare und demontierbare
sowie für die Benutzung sichere, einfach aufgebaute Verbindung zwischen den Sitzbank-Haltern
und den Sitzbänken oder Sitzträgern derart zu verbessern, daß die Sitzbänke bzw. Sitzträger
unabhängig von irgendwelchen Einhänge- und Verschwenkbewegungen einfach von oben aufgelegt
und dann mit geeigneten, schnell anbringbaren und schnell lösbaren, den Bankbenutzer
nicht gefährdenden Verbindungseinrichtungen gesichert werden können, sowie die besondere
Ausgestaltung solcher Verbindungs- und Sicherungs-Einrichtungen.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Flachteile als Lochlaschen ausgebildet sind,
die von oben durch die Sitzbank-Öffnungen eingeführt und jeweils durch eine Ausnehmung
in der Bankauflage durchgesteckt sind und wobei jeweils unter der Bankauflage querliegend
ein Keil vorgesehen ist, der das als Sicherungsöffnung dienende Keilloch der Lochlasche
durchdringt und wobei die Lochlaschen im Bereich der Ränder der Sitzbank-Öffnungen
jeweils mit Auflagestützen versehen sind.
[0010] Dadurch, daß man nun eine Lochlasche verwendet, die sinnvoll eingeführt und durch
deren verdeckt unter der Bankauflage befindliches Loch ein Keil durchgesteckt wird,
hat man eine sehr schnell und sicher montierbare Verbindung, die wegen des Einschlagens
des Keiles vom normalen Benutzer, auch von Kindern nicht ohne weiteres gelockert werden
kann, so daß Gefahr für die die Tribüne od. dgl. benutzenden Personen nicht besteht.
Die Verbindung ist im Zusammenbauzustand fest und kann zur Demontage einfach gelöst
werden. Es sind keine störend nach oben ragenden Befestigungsteile innerhalb der Sitzbankfläche
vorgesehen. Hintergreifelemente, hinter denen Kleidungsstücke oder Körperteile der
Benutzer hängenbleiben können und so Verletzungen und Unfälle ermöglichen, sind vermieden.
Steckverbindungen mit Keil können nicht mit einer einfach durchgesteckten Schraubverbindung
verglichen werden, weil das Befestigen von Muttern unter den aufgelegten Sitzbänken
oder Sitzträgern außerordentlich schwierig und lästig sein würde; denn jede Mutter
müßte genau auf die Schraube aufgesetzt und dann mit vielen Umdrehungen gesichert
werden. Ein Keil kann mit seinem kleineren Ende leicht in eine Keilöffnung auch blind
eingeführt werden. Hier ist die blinde Einführung deshalb wichtig, weil die Sitzbänke
bzw. entsprechende Sitzträger bereits aufgelegt sind, wenn die Sicherung mit dem Keil
erfolgt. Es gibt verschiedene Ausführungsmöglichkeiten, je nachdem, wo man die Lochlasche
befestigen und/oder abstützen will.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Lochlasche
als mit einem rechteckigen Keilloch versehenes Flachteil ausgebildet ist, welches
um 90° zur Längsachse eines als Lochlaschen-Abstützung dienenden Flachteiles gedreht
an dieses angeschweißt oder an diesem ausgeformt ist.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Sitzbänke jeweils aus zwei mit Abstand auf Verbindungsteilen befestigten Holzbrettern
oder sonstigen Sitzelementen, beispielsweise aus verstärkten Kunststoffen oder Leichtmetallprofilen
bestehen, die endseitig mit den Verbindungsteilen einen Schlitz zwischen ihnen bildend
vereinigt sind, wobei die Breite der Schlitze der Stärke der Lochlaschen-Abstützungen
entspricht und die sie abstützenden Bankauflagen Ausnehmungen zum Durchführen für
die Lochlaschen aufweisen.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Bankauflagen auf ihren oberen Auflageflächen mittig Anschläge mit einer den
Lochlaschen entsprechenden Stärke aufweisen, an denen sich die Verbindungsteile der
Sitzbänke od.dgl. sie axial sichernd und einen Spalt für die Lochlaschen bildend abstützen
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß der Sitzbank-Halter eine vordere auf einen Laufboden-Halter aufsteckbare Vorderstütze
und eine mit einem Einsteckende für eine nach oben offene Rohröffnung eines Rohrstückes
eines Tribünen-Wangenteiles ausgestattete hintere Rohrstütze aufweist die mit der
Bankauflage verbunden eine portalartige Stützbasis für die Sitzbänke oder Sitzträger
bilden.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ist in dem nachfolgenden, anhand
der Zeichnungen abgehandelten Beschreibungsteil mit weiteren Merkmalen, Vorteilen
und Gesichtspunkten der Erfindung behandelt.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnung erläutert.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 Eine schematisierte Teil-Schrägansicht eines Sitzbank-Endes auf einer Halterung
für zwei aneinander anstoßende Sitzbänke, von denen nur eine dargestellt ist, mit
von oben durchsteckbarer Lochlaschen-Keilsicherung;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Anordnung nach Fig. 1;
Fig. 3 einen um 90° zu der Anordnung in Fig. 1 und 2 gedrehten Vertikalschnitt, der
zusammengebauten Anordnung mit zwei Sitzbankenden, wobei die hinter der Zeichenebene
liegenden Teile weggelassen sind;
Fig. 4 die Seitenansicht des Sitzbank-Halters;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Sitzbank-Halter nach Fig. 4;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch das Ende einer Sitzbank im Bereich der das Verbindungsteil
befestigenden Schrauben in etwas größerem Maßstab als die übrigen Zeichnuungen;
Fig. 7 die Seitenansicht eines kreuzförmigen Halteelementes mit Lochlaschen-Abstützung
und Lochlasche;
Fig. 8 die Draufsicht auf das Halteelement nach Fig. 7
und
Fig. 9 ein Vertikalschnitt längs der Linie 9-9 in Fig.7 durch das Halteelement mit
Darstellung der Lochlasche.
[0017] Die Halterung 130 für schnell montierbare Sitzbänke 131 zeigt beispielsweise Sitzbänke
131 aus zwei einzelnen Brettern 132.1 und 132.2, die durch als Flacheisen ausgebildete
Verbindungsteile 133 an ihren Enden mit Hilfe von Schrauben 134 verbunden sind. Anstelle
von Sitzbänken können auch Sitzträger mit einzelnen, aufgesetzten Sitzschalen oder
dgl. vorgesehen sein.
[0018] Der Sitzbank-Halter 135 hat eine runde Rohrstütze 136, die im Vorderbereich liegt.
Diese hat an ihrem unteren Ende 136.1 eine U-förmig gebogene, nach unten offene Fußschelle
137, die über einen Laufboden-Halter 111 gesteckt ist und mit einer unter diesem durchgehenden
Schraube 138 oder einem Bolzen oder einer sonstigen Sicherung gegen Abheben nach oben
gesichert ist. Der Sitzbank-Halter 135 hat hinten eine rechteckförmige Rohrstütze
141, deren unteres Ende 142 zwischen den Schenkeln 111.1 und 111.2 des Laufboden-Halters
111 eingesteckt ist. Das untere Ende stützt sich auf dem Steg des nach oben offenes
U-förmigen Laufboden-Halters 111 ab. Der Laufboden-Halter 111 ist an einem Rohrstück
140.4 eines im einzelnen nicht weiter dargestellten Wangenteiles einer Tribüne befestigt.
Der Sitzbank-Halter 135 ist an dem Wangenteil rückseitig befestigt, indem er ein Einsteckrohr
145 an der Rückwand 146 der hinteren Rohrstütze 141 trägt. Das Einsteckrohr 145 ist
in einer solchen Höhe angebracht, daß das Einsteckende 145.1 in das obere Ende 147
des Rohrstückes 140.4 genau hineinpaßt. Sein Befestigungsteil 145.2 ist mit Hilfe
der Schweißnähte 148 an der Rohrstütze 141 angeschweißt, wie es aus den Fig. 1 und
4 ersichtlich ist.
[0019] Die beiden Rohrstützen 136 und 141 sind oben durch eine von einem Flacheisen gebildete
Bankauflage 155 verbunden. Diese ist mit Hilfe der Schweißnähte 156 angeschweißt.
In der Mitte auf der oberen Auflagefläche sind über den Rohrstützen im Bereich beider
Enden Anschläge 157 ausgebildet oder aufgeschweißt, die beim Auflegen der Verbindungsteile
133 von zwei sich aneinander reihenden Sitzbänken 131 auf eine gemeinsame Bankauflage
155 zur axialen Festlegung der beiden Sitzbänke und zur Schaffung eines Schlitzes
für die Lochlasche 150 dienen. Die Bankauflage 155 hat in der Mitte eine Ausnehmung
160, die zum Durchstecken der Lochlasche 150 eines kreuzförmigen Halteelementes 149
dient. Das Halteelement 149 ist derart ausgebildet, daß seine Lochlaschen-Abstützung
163 sich durch die Schlitze 162 zwischen den beiden Brettern 132.1 und 132.2 der beiden
Sitzbänke 131 von oben einstecken läßt. Die Lochlaschen-Abstützung 163 hat an ihren
beiden Enden Sicherungsarme 164, die neben der Bankauflage 155 nach unten vorstehen,
wie es insbesondere Fig. 3. zeigt. In der Mitte ist an der Lochlaschen-Abstützung
163 nach unten ragend die Lochlasche 150 angeschweißt, wobei die Lochlaschen-Abstützung
163 in einen Befestigungsschlitz 165 des die Lochlasche 150 bildenden Flacheisens
eingesetzt ist und wobei beide Teile mit Hilfe der Schweißnähte 167 derart verschweißt
sind, daß sich ein kreuzförmiges Halteelement 149 ergibt. Dabei ist das Keilloch 166
sich vertikal erstreckend ausgespart, wie es die Abbildungen zeigen, so daß es unterhalb
der Bankauflage 155 liegt, wenn das Halteelement 149 eingesteckt ist. Dann kann -
wie aus den Fig. 1, 3 und 7. ersichtlich - der Keil 152 eingesteckt und festgeschlagen
werden. Er stützt sich an der Unterkante 166.1 des Keilloches 166 und der Unterseite
155.1 der Bankauflage 155 ab und hält das Halteelement 149 fest nach unten. Dadurch
sind die beiden Verbindungsteile 133.1 und 133.2 fest auf die Bankauflage 155 aufgedrückt.
Sie sind gleichzeitig zwischen den Anschlägen 157 gegen axiales Verschieben gesichert.
Zwischen den Enden der einzelnen Sitzbänke ergibt sich dadurch ein kleiner Spalt 168.
Seine Stärke entspricht der Stärke der Lochlaschen 150.
[0020] Wenn man gleiche Sitzbankträger und dgl. auch an den Enden von langen Bankreihen
verwenden will, so kann man kurze Blindstücke, die nur als kurze Brettstücke oder
dgl. mit einem sie verbinden Verbindungsteil 133 ausgebildet sind, am jeweiligen Ende
auflegen und gemeinsam mit dem Halteelement 149 und dem Keil 152 sichern. Die Herstellung
des kreuzförmigen Halteelementes 149 ist äußerst einfach. Auf den Sitzbank-Haltern
135 gibt es keine nennenswert nach oben überstehenden Teile, die bei Verpackung, Transport
und Aufbau stören könnten und trotzdem ergibt sich eine einfache Durchsteck- und Keilverbindung,
die sowohl leicht eingesetzt und durch Einschlagen des Keiles gesichert als auch durch
Lockern und Herausziehen des Keiles leicht wieder von Montagepersonen gelöst werden
kann. Sie ist jedoch von den Besuchern nicht ohne weiteres zu öffnen, so daß die Gefahr
von Verschiebungen der Sitzbänke oder der Sitzhalter gering ist. Die Bauteile werden
aus Stahlrohren und Flacheisen gefertigt, zusammengeschweißt und verzinkt. Sie können
für besondere Ausführen auch aus Leichtmetall-Strang-Preß-Profilen gefertigt sein.
Die Stützeinrichtungen können den jeweiligen Bedürfnissen der Tribünenkonstruktion
oder der sonstigen Fußgestellkonstruktion sinngemäß angepaßt werden. Wichtig ist,
daß eine Lochlasche oder eine sonstige, ein Sicherungselement anzulegen gestattendes
Bauteil von oben durch Schlitze und/oder Öffnungen eingeführt und von unten mit einer
Schnellsicherung festgelegt wird.
[0021] Die nachfolgend abgedruckte Zusammenfassung ist Bestandteil der Offenbarung der Erfindung:
Die Halterung (130) trägt Sitzbänke (131), deren Bretter (132.1, 132.2) durch Verbindungsteile
(133) verbunden sind. Diese liegen auf der Bankauflage (155) des Sitzbank-Halter (135)
auf. Anschläge (157) fixieren sie in axialer Richtung und bilden einen Spalt zwischen
den Enden. Ein Halteelement (149) hat eine Lochlaschen-Abstützung (163) und eine Lochlasche
(150). Diese werden durch den Schlitz (162) und die Ausnehmung (160) der Bankauflage
eingeführt, so daß sich die Lochlaschen-Abstützung (163) auf den Verbindungsteilen
(133) abstützt und ein Keil (152) unter der Bankauflage (155) durch die Lochlasche
(150) die Verbindung sichernd eingeschlagen wird. Der Sitzbank-Halter (135) ist mit
seiner vorderen Rohrstütze (136) und einer Fußschelle (137) auf einem Laufboden-Halter
(111) vorn abgestützt. Eine hintere Rohrstütze (141) stützt sich mit ihrem unteren
Ende (142) in dem nach oben offenen U-Profil des Laufboden-Halters (111) ab und hat
ein Einsteckrohr (145), dessen Einsteckende in das obere Ende (147) eines Rohrstückes
(140.4) eines Wangenteiles einer Tribüne sichernd eingreift.
Bezugszeichenliste:
[0022]
- 111
- Laufboden-Halter
- 111.1
- Schenkel
- 111.2
- "
- 130
- Halterung
- 131
- Sitzbank
- 132.1
- Brett
- 132.2
- Brett
- 133
- Verbindungsteil
- 133.1
- "
- 133.2
- "
- 134
- Schraube
- 135
- Sitzbank-Halter
- 136
- Rohrstütze
- 136.1
- unteres Ende von 136
- 137
- Fußschelle
- 138
- Schraube
- 140.4
- Rohrstück
- 141
- Rohrstütze
- 142
- unteres Ende von 140
- 145
- Einsteckrohr
- 145.1
- Einsteckende
- 145.2
- Befestigungsteil
- 146
- Rückwand von 140
- 147
- oberes Ende von 140.4
- 148
- Schweißnaht
- 149
- Halteelement
- 150
- Lochlasche
- 152
- Keil
- 155
- Bankauflage
- 155.1
- Unterseite
- 156
- Schweißnaht
- 157
- Anschlag
- 160
- Ausnehmung
- 162
- Schlitz
- 163
- Lochlaschen-Abstützung
- 164
- Sicherungsarm
- 165
- Befestigungsschlitz
- 166
- Keilloch
- 166.1
- Unterkante
- 167
- Schweißnaht
- 168
- Spalt
1. Halterung (130) an schnell montierbaren Sitzbänken (131) oder Sitzträgern, insbesondere
von Tribünen, wobei die Sitzbänke oder Sitzträger auf horizontale Bankauflagen (155)
von Sitzbank-Haltern (135) aufgelegt und mittels einer Steckverbindung gesichert sind
und wobei die aufeinanderliegende Teile von den Bankauflagen (155) und Sitzbänken
oder Sitzträgern zusammenhaltende Steckverbindunganordnung eine von einem Flachteil
durchdrungene Sicherungsöffnung aufweist und die Sitzbänke (131) bzw. Sitzträger im
Bereich ihrer Enden den Flachteilen in den Abmessungen angepaßte Sitzbank-Öffnungen
(Schlitz 162, Spalt 168), vorzugsweise jeweils einen Schlitz (162), aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flachteile als Lochlaschen (150) ausgebildet sind, die von oben durch die Sitzbank-Öffnungen
(Schlitz 162, Spalt 168) eingeführt und jeweils durch eine Ausnehmung (160) in der
Bankauflage (155) durchgesteckt sind und wobei jeweils unter der Bankauflage (155)
querliegend ein Keil (152) vorgesehen ist, der das als Sicherungsöffnung dienende
Keilloch (166) der Lochlasche (150) durchdringt und wobei die Lochlaschen (150) im
Bereich der Ränder der Sitzbank-Öffnungen jeweils mit Auflagestützen (163) versehen
sind.
2. Halterung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lochlasche (150) als mit einem rechteckigen Keilloch (166) versehenes Flachteil
ausgebildet ist, welches um 90° zur Längsachse eines als Lochlaschen-Abstützunng (163)
dienenden Flachteiles gedreht an dieses angeschweißt oder an diesem ausgeformt ist.
3. Halterung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sitzbänke (131) jeweils aus zwei mit Abstand (162) auf Verbindungsteilen (133)
befestigten Holzbrettern (132.1, 132.2) oder sonstigen Sitzelementen, beispielsweise
aus verstärkten Kunststoffen oder Leichtmetallprofilen bestehen, die endseitig mit
den Verbindungsteilen (133) einen Schlitz (162) zwischen ihnen bildend vereinigt sind,
wobei die Breite der Schlitze (162) der Stärke der Lochlaschen-Abstützungen (163)
entspricht und die sie abstützenden Bankauflagen (155) Ausnehmungen (160) zum Durchführen
für die Lochlaschen (150) aufweisen.
4. Halterung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bankauflagen (155) auf ihrer oberen Auflagefläche mittig Anschläge (157) mit einer
den Lochlaschen (150) entsprechenden Stärke aufweisen, an denen sich die Verbindungsteile
(133) der Sitzbänke (131) od.dgl. sie axial sichernd und einen Spalt (168) für die
Lochlaschen (150) bildend abstützen
5. Halterung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß
der Sitzbank-Halter (135) eine vordere auf einen Laufboden-Halter (111) aufsteckbare
Vorderstütze (136) und eine mit einem Einsteckende (145.1) für eine nach oben offene
Rohröffnung eines Rohrstückes (140.4) eines Tribünen-Wangenteiles ausgestattete, hintere
Rohrstütze (141) aufweist, die mit der Bankauflage (155) verbunden eine portalartige
Stützbasis für die Sitzbänke (131) oder Sitzträger bildet.
1. Mount (130̸) on instantaneously assembled seats (131) or seat carriers, in particular
of platforms, with the seats or seat carriers placed on horizontal seat supports (155)
of seat holders (135) and secured by means of a plug connection, and with the plug-connection
arrangement, which joins those parts of seat supports (155) and seats or seat carriers
which are placed on top of each other, being provided with a safety aperture which
is penetrated by a flat element, and with the seats (131) or seat carriers having
in their end regions seat apertures (slot 162, gap 168), preferably one respective
slot (162), the dimensions of which are matched to those of the flat elements, characterised in that the flat elements are perforated tongues (150̸) which are fed from the top through
the seat apertures (slot 162, gap 168) and respectively pushed through a cut-out (160̸)
in the seat support (155), and with a respective transversely placed wedge (152) being
provided under the seat support (155), which passes through a safety opening in the
form of a wedge aperture (166) of the perforated tongue (150̸), and with the perforated
tongues (150̸) being provided with respective butt supports (163) in the edge region
of the seat apertures.
2. Mount according to claim 1, characterised in that the perforated tongue (150̸) is a flat element with rectangular wedge hole (166),
which is rotated by 90̸° relative to the longitudinal axis of a flat element, which
serves as a perforated-tongue support (163), and is welded thereto or integrated therewith.
3. Mount according to at least one of the above claims, characterised in that the seats (131) are composed of two respective wooden boards (132.1, 132.2), which
are attached at a distance (162) from each other to connecting elements (133), or
other types of seat elements, for example of reinforced plastic materials or light-alloy
shapes, which are at the end joined with the connecting elements (133) whilst forming
a slot (162) thereinbetween, in which respect the width of the slots (162) corresponds
with the thickness of the perforated tongue supports (163), and their supporting seat
supports comprise cut-outs (160̸) for passing the perforated tongues (15) through.
4. Mount according to at least one of the above claims, characterised in that the seat supports (155) have at their top support surfaces central stops (157), the
width of which corresponds with the perforated tongues (150̸), against which the connecting
elements (133) of the seats (131) or the like support themselves whilst being axially
secured and forming a gap (168) for the perforated tongues.
5. Mount according to at least one of the above claims, characterised in that the seat support (135) comprises a front support (136), which is pushed onto an adjustable
bottom support (111), and a rear tubular support (141), which is provided with an
insert end (145.1) for an upwardly open tube opening of a tubular element (140̸.4)
of a platform section and which, when connected to the seat support (155), form a
portal-like support base for the seats (131) or seat carriers.
1. Fixation (130) pour banquettes (131) ou poutres supports de sièges à montage rapide,
en particulier de tribunes, dans laquelle les banquettes ou poutres supports de sièges
sont posées sur des appuis de banquettes horizontaux (155) appartenant à des chevalets
(135) de banquettes et sont verrouillées par un moyen d'assemblage à broche, l'ensemble
de moyens d'assemblage à broche qui maintient assemblées les parties superposées des
appuis de banquettes (155) et les banquettes ou poutres supports de sièges présentant
une ouverture de verrouillage traversée par un élément plat, et les banquettes (131)
ou poutres supports de sièges présentant, dans la région de leurs extrémités, des
ouvertures de banquettes (fente 162, interstice 168), de préférence chacun une fente
(162), de dimensions adaptées à celles des éléments plats,
caractérisée en ce que les éléments plats sont constitués par des pattes perforées
(150) qui sont engagées de haut en bas à travers les ouvertures (fente 162, interstice
168) des banquettes et enfilées chacune dans une fenêtre (160) de l'appui (155) de
banquette, cependant qu'il est prévu au-dessous de l'appui (155) de banquette, dans
une direction transversale, une clavette (152) qui traverse le trou de clavette (166)
de la patte perforée (150) qui sert d'ouverture de verrrouillage, et les pattes perforées
(150) sont munies chacune d'un étai (163) dans la région des bords des ouvertures
des banquettes.
2. Fixation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la patte perforée (150) est constituée par un élément plat
muni d'un trou de clavette rectangulaire (166) et qui est soudé à ou venu de matière
avec l'élément plat servant d'étai (163) de la patte perforée, dans une orientation
tournée de 90° par rapport à l'axe longitudinal de cet élément plat.
3. Fixation selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les banquettes (131) sont composées chacune de deux planches
de bois (132.1, 132.2) ou d'autres éléments de sièges, par exemple en matière plastique
renforcée ou en profilés de métal léger, qui sont fixés à un certain écartement (162)
sur des éléments d'assemblage (133), et qui sont réunis en bout aux éléments d'assemblage
(133), en ménageant entre eux une fente (162), la largeur des fentes (162) correspondant
à l'épaisseur des étais (163) des pattes perforées, et les appuis (155) de banquettes
qui les soutiennent présentant des fenêtres (160) pour donner passage aux pattes perforées
(150).
4. Fixation selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les appuis (155) de banquettes présentent, sur leurs surfaces
de portée supérieures, dans l'axe, des butées (157) présentant une épaisseur correspondant
aux pattes perforées (150) et contre lesquelles les éléments d'assemblage (133) des
banquettes (131) ou équivalents s'appuient en les verrouillant axialement et en ménageant
un interstice (168) pour recevoir les pattes perforées (150).
5. Fixation selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le chevalet (135) de banquette présente un appui avant (136)
qui peut s'emboîter sur un chevalet (111) de plancher et un appui arrière tubulaire
muni d'une extrémité mâle (145.1) destinée à s'emboîter dans une ouverture de tube,
ouverte vers le haut, d'un tronçon de tube (140.4) appartenant à un longeron de tribune,
et qui, relié à l'appui de banquette (155), forme une base d'appui en forme de portique
pour les banquettes (131) ou poutres supports de sièges.