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EP 0 405 546 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
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Anmeldetag: 28.06.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04D 5/12 |
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Abdichtungsaufbau
Sealing construction
Construction d'étanchéité
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB NL |
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Priorität: |
29.06.1989 DE 3921397
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1991 Patentblatt 1991/01 |
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Patentinhaber: Georg Börner Chemisches Werk
für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG |
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D-36251 Bad Hersfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Börner, Karl-Heinz, Dipl.-Kfm.
D-6430 Bad Hersfeld (DE)
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Vertreter: Kraus, Walter, Dr. et al |
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Patentanwälte Kraus, Weisert & Partner
Thomas-Wimmer-Ring 15 80539 München 80539 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 111 511 DE-U- 8 813 535 DE-U- 8 904 333 GB-A- 888 651 US-A- 3 761 190
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DE-B- 1 151 108 DE-U- 8 903 704 FR-A- 2 286 929 GB-A- 1 032 964
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Bemerkungen: |
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and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Abdichtungsaufbau mit einer Abdichtungsschicht als Isolierung
und einem zwischen dieser und der Nutz- und Verschleißschicht liegenden Isolierschutzmaterial.
[0002] Auf die letzte bzw. oberste Abdichtungslage der Abdichtungsschicht eines Abdichtungsaufbaus
von Dächern, insbesondere Flachdächern, sowie von Balkonen, Terrassen und Parkdecks
wird im allgemeinen eine Nutz- oder Verschleißschicht aufgebracht. Diese besteht je
nach Nutzung wahlweise aus:
[0003] Betonplatten, Keramikplatten oder ähnlichem, Ortbetontafeln, Kies, Sand oder Substratschichten
für Begrünungen.
[0004] Derartige Nutz- oder Verschleißschichten bestehen, wie die vorliegenden Beispiele
zeigen, meist aus harten Materialien, die zudem oft scharfkantig sind und schädigende
statische und dynamische Kräfte auf die Abdichtung übertragen können.
[0005] Es ist Regel der Technik, daß Schutzschichten aus Isolierschutzmaterial zwischen
der Abdichtungsschicht und der Nutz- und Verschleißschicht eines Abdichtungsaufbaus
eingebaut werden. Ein solcher Schutz, wie er sich in den letzten Jahren immer mehr
eingebürgert hat, wird konventionellerweise durch eine sogenannte Bautenschutzmatte/Bahn
erzielt, die auf die letzte bzw. oberste Abdichtungslage aufgelegt wird, bevor die
Nutz- und Verschleißschicht aufgebracht wird. So bildet sie eine mechanisch schützende
abpuffernde Zwischenlage zwischen den Abdichtungslagen und den Nutz- und Verschleißschichten.
Derartige Bautenschutzplatten/matten haben eine Dicke zwischen 6 bis 20 mm und bestehen
aus polyurethangebundenem Kunststoff oder Gummigranulat. Sie werden von Spezialfirmen
im Block oder auf einem Band hergestellt und sind verhältnismäßig teuer. Diese Bautenschutzplatten/matten
werden als Bahnen in Rollenform oder Plattenform angeliefert.
[0006] Die Aufgabe derartiger Bautenschutzplatten/matten als Isolierschutzmaterial besteht,
genauer gesagt, darin, beim Aufbringen der Nutz- oder Verschleißschichten Stöße, Kantenpressungen
und Punktbelastungen aufzufangen bzw. abzupuffern, die die Abdichtungslagen verletzen
und zu Undichtigkeiten führen könnten. Außerdem sollen derartige Bautenschutzplatten/matten
im Langzeitverhalten das Durchdrücken von scharfkantigem Kies, Steinen, Betonplattenkanten
und ähnlichem verhindern, da ein solcher ständiger Druck die Unversehrtheit der Abdichtungslagen
stark gefährdet.
[0007] Die bisher als Isolierschutzmaterial bekannten Bautenschutzplatten/matten sind relativ
steif und unhandlich und erfordern einen verhältnismäßig hohen Kunststoff- bzw. Gummigranulataufwand,
damit sie ihre Funktion als mechanische Schutzschicht über Abdichtungsschichten ausreichend
erfüllen können. Außerdem sind sie selbst für Abdichtungszwecke nicht geeignet, da
sie porös, d.h. wasserdurchlässig sind.
[0008] Die Abdichtungsfunktion ist jedoch erwünscht, wenn man Bautenschutz-Bahnen vielseitiger
einsetzen will. Die Lagerhaltung vieler Materialien wird gemindert und Produktionskosten
werden gesenkt.
[0009] Aus dem DE-U-89 03 704 ist eine bituminöse Dachbahn mit einer beidseitig mit Bitumen
beschichteten Trägereinlage und einer die Rutschfestigkeit der Dachbahn erhöhenden
Armierung bekannt, worin die Armierung ein auf der Oberseite der Dachbahn haftendes
Gitter und/oder ein sichtbare Erhöhungen und Vertiefungen in der Dachbahnoberfläche
hervorrufendes grobkörniges Material ist, welches in das Bitumen eingebettet ist.
Das grobkörnige Material kann ein grobkörniges Mehl aus Kunststoff, Gummi bzw. Kautschuk,
Mineral oder dergleichen und/oder ein grobkörniger Sand sein. In dieser Dachbahn sind
die Körner des grobkörnigen Materials (Granulat) vollständig in der Bitumenschicht
eingebettet, indem das Granulat in das Bitumen gemischt und mit diesem gemeinsam auf
die Trägereinlage aufgetragen wird. Diese Bitumen und Granulat aufweisende Materialschicht
besteht infolgedessen zu einem erheblichen Anteil aus Bitumen. Zweck dieser Maßnahme
ist es, eine Materialschicht zu schaffen, die wesentlich aus Bitumen besteht und die
sichtbaren Erhöhungen und Vertiefungen auf der Oberfläche derart aufweist, daß die
Bitumenoberfläche in ihrer Rutschfestigkeit beachtlich verbessert wird und diese Bitumenoberfläche
vorzugsweise eine stärkere Verankerung eines - ebenfalls die Rutschfestigkeit beträchtlich
erhöhenden - Gitters ermöglicht. Diese Dachbahn, die einen sofortigen Schutz des Holzwerkstoffs
des Dachs gewährleisten soll, wird auf die tragende Dachunterkonstruktion aus Holzschalung
aufgenagelt und besitzt daher als Trägereinlage eine perforierbare Trägereinlage,
die durch harte und scharfkantige Materialien einer Nutz- und Verschleißschicht perforiert
werden kann, so daß sich diese Dachbahn schon deswegen nicht als Isolierschutzmaterial
in einem Abdichtungsaufbau der eingangs genannten Art eignet.
[0010] Aus der DE-B-1 151 108 ist eine wärmedämmende Abdeckung für Gebäudedächer bekannt,
die wenigstens eine Schicht aus bitumierter Dachpappe umfaßt, auf deren Unterseite
grobkörniger expandierter Kork angebracht ist. Dieser grobkörnige expandierte Kork
hat die hauptsächliche Aufgabe, Ventilationszwischenräume zwischen der Unterlage dieser
Abdeckung und der bitumierten Dachpappe sicherzustellen und dient, wie in der DE-B
1 151 108 beschrieben ist, dazu, bisher vorgesehene Steinchenbestreuungen auf der
Unterseite der Dachpappe zu ersetzen. Eine solche Abdeckung eignet sich jedoch nicht
als Isolierschutzmaterial zwischen einer üblichen Abdichtungschicht und einer aus
harten und scharfkantigen Materialien bestehenden Nutz- oder Verschleißschicht.
[0011] Weiter ist aus der GB-A-1 032 964 eine flexible, wasserfeste Membrane bekannt, die
eine faserige Basis oder einen faserigen Träger umfaßt, die bzw. der auf wenigstens
einer Seite mit einer wasserfesten Zusammensetzung beschichtet ist, in deren Oberflächenschichten
vorstehende Mineralteilchen eingebettet sind, wobei sich ein Film aus synthetischem
Polymer über die die Mineralteilchen enthaltende äußere Oberfläche der Membrane erstreckt,
wobei des der Zweck des Films aus synthetischem Polymer ist, zu bewirken, daß sich
das Granulat, das von der Witterung "abgewettert" wird, besser hält (transparente
Be schichtung). Diese bekannte Membrane ist eine Abdichtungslage und keine Isolierschutzbahn.
Die Herstellung geschieht beispielsweise so, daß ein mit Bitumen imprägniertes Jutegewebe
mit oxydiertem Bitumen , welches einen hohen Anteil Schiefer enthält (z.B. 35 Gew.-%),
beschichtet und im noch heißen Zustand mit Sand bestreut wird. Diese Membrane kann
ebenfalls durch harte und scharfkantige Materialien einer Nutz- oder Verschleißschicht
perforiert werden und ist daher auch nicht als Isolierschutzmaterial in dem eingangs
genannten Abdichtungsaufbau geeignet.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist dem demgegenüber insbesondere, einen Abdichtungsaufbau
mit einer Abdichtungsschicht als Isolierung und einem zwischen dieser und der Nutz-
und Verschleißschicht liegenden Isolierschutzmaterial zur Verfügung zu stellen, bei
welchem Isolierschutzmaterial das Verhältnis zwischen Materialaufwand und mechanischer
Schutzwirkung gegen Perforationen durch statische und dynamische Kräfte auf die Abdichtungsschicht
möglichst optimal ist, und das handlich verarbeitet werden kann.
[0013] Diese Aufgabe wird mit einem Abdichtungsaufbau der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Isolierschutzmaterial wenigstens eine Schutzmaterialschicht
umfaßt, die im wesentlichen aus Granulat aus elastischem Natur- und/oder Kunststoff
hergestellt und durch ein Klebemittel auf eine Unterlage ein- oder beidseitig aufgebracht
ist, wobei das Granulat durch Einstreuen in das Klebemittel aufgebracht ist, und wobei
die Unterlage perforationsfest bzw. -widerstandsfähig ist.
[0014] Durch die perforationsfeste bzw. -widerstandsfähige Unterlage wird einerseits die
Menge an Granulat aus elastischem Natur- und/oder Kunststoff, im Gegensatz zu marktüblichen
Bautenschutzplatten/bahnen wesentlich vermindert, und andererseits wird die Schutzwirkung
von Abdichtungen gegen statische und dynamische Einwirkungen voll erreicht, so daß
insgesamt ein ausgezeichnetes Verhältnis zwischen Materialaufwand und Abdichtungsschutzwirkung
erzielt wird.
[0015] In Weiterentwicklung der Erfindung ist der Abdichtungsaufbau so ausgebildet, daß
die aus Granulat bestehende Schutzmaterialschicht mittels klebendem Abdichtungsmaterial
auf die perforationsfeste bzw. dehn- und reißfeste Unterlage aufgebracht ist.
[0016] Auf diese Weise wird auf einer oder beiden Seiten der perforationsfesten, dehn- und
reißfesten Unterlage eine Abdichtungsschicht aufgebracht, welche dem Isolierschutzmaterial
in dem Abdichtungsaufbau nach der Erfindung zusätzlich zu ihrer Schutzfunktion Abdichtungseigenschaften
verleiht. Dadurch wird nicht nur die Abdichtungsfunktion der darunterliegenden Abdichtungslagen
unterstützt, sondern dieses Isolierschutzmaterial eröffnet die Möglichkeit einer vielseitigeren
Anwendbarkeit. Es kann auch für Abdichtungszwecke und im Fußbodenbereich als Abdichtungs-
und Schutzbahn eingesetzt werden.
[0017] Vorzugsweise besteht das Klebemittel aus Bitumen.
[0018] Das Granulat ist vorzugsweise ein Gummi- bzw. Kautschukgranulat.
[0019] Als perforationsfeste bzw.-widerstandsfähige Unterlage ist bevorzugt ein Kunst- und/oder
Naturstoffvlies, -gewebe, -gelege o. dgl. oder ein Verbundwerkstoff aus zwei oder
mehr dieser Materialien vorgesehen. Hierbei kann das Vlies, Gewebe oder Gelege insbesondere
ein Polyester-, Polypropylen-, Polypropylen-Polyester- oder Glasfaservlies, -gewebe
oder -gelege sein. Bevorzugt hat das Vlies, Gewebe oder Gelege oder der Verbundwerkstoff
ein Grammatur- bzw. Flächengewicht zwischen 120 und 450 g/m².
[0020] Das Granulat, insbesondere das bereits erwähnte Gummi- bzw. Kautschukgranulat, hat
vorzugsweise eine Körnungsgröße, die im Bereich von 1 bis 20 mm liegt.
[0021] Schließlich kann das Granulat mit einem klebenden Material bzw. Klebstoff, insbesondere
mit einem klebenden Abdichtungsmaterial übersprüht sein, wodurch die Bindung des Granulats
erhöht und seine Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen verbessert wird.
[0022] Ein Verfahren zur Herstellung des Isolierschutzmaterials des erfindungsgemäßen Abdichtungsaufbaus
zeichnet sich dadurch aus, daß eine perforationsfeste, reiß- und dehnfähige Unterlage,
die vorzugsweise bahnförmig ist, ein- oder beidseitig mit einem Kleber mit Abdichtungseigenschaften
belegt bzw. beschichtet wird. Die dauerhafte Fixierung des Granulats wird durch Einstreuen
in die klebeaktive Beschichtung erreicht.
[0023] Die perforationsfeste Unterlage, das Granulat, das Klebemittel und die wasserdichten
Deckschichten sind hierbei vorzugsweise von der oben angegebenen Art.
[0024] Um eine besonders gute Verankerung des Granulats in dem klebenden Material und der/den
dichtenden Deckschichten zu erreichen, wird das Verfahren bevorzugt so ausgeführt,
daß das Granulat zur optimalen Haftung nach dem Einstreuen in das Klebemittel eingewalzt
wird.
[0025] Weiter kann zur Erzielung eines besonders guten Zusammenhalts des Granulats, wie
oben erwähnt, das Granulat nach der Beschichtung bzw. dem Einstreuen mit einem klebenden
Material bzw. Klebstoff übersprüht bzw. eingesprüht werden. Zum Einsprühen bzw. Übersprühen
soll vorzugsweise das gleiche Klebemittel verwendet werden, mit dem auch die perforationsfeste
bzw. reiß- und dehnfähige Unterlage/Einlage vor dem Aufbringen des Granulats ein-
oder beidseitig belegt bzw. beschichtet wird.
[0026] Die Erfindung sei nachstehend anhand von besonders bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die einzige Figur der Zeichnung, die einen Querschnitt durch
ein Isolierschutzmaterial eines erfindungsgemäßen Abdichtungsaufbaus zeigt, näher
erläutert.
[0027] Das insgesamt mit 1 bezeichnete Isolierschutzmaterial besteht aus einer perforationsfesten,
reiß- und dehnfähigen Unterlage/Einlage 2, auf die beidseitig je eine Schicht aus
klebendem Abdichtungsmittel 3, insbesondere klebefreudigem Bitumen, aufgebracht ist.
Auf jeder der beiden Schichten aus klebendem Abdichtungsmaterial ist eine Schicht
aus Granulat 4, insbesondere Gummi- bzw. Kautschukgranulat, vorgesehen, und zwar so,
daß das klebende Abdichtungsmaterial 3, wie die Darstellung zeigt, die einzelnen Körner
des Granulats 4 nicht nur mit der perforationsfesten bzw. -widerstandsfähigen Unterlage
2 sondern auch untereinander verbindet und gleichzeitig eine ununterbrochene kontinuierliche
Abdichtungsschicht auf jeder der beiden Seiten der perforationsfesten reiß- und dehnfähigen
Unterlage 2 bildet.
[0028] Im übrigen wird, was die bevorzugten Herstellungsmöglichkeiten der einzelnen Schichten
und die verschiedenen verwendbaren Materialien etc. betrifft, auf die obigen Angaben
verwiesen.
[0029] Das Isolierschutzmaterial des erfindungsgemäßen Abdichtungsaufbaus wird in Rollenform
produziert und angeliefert. Beispielsweise derart, daß jede dieser Rollen 1 m breit
und 5 m lang sein soll. Die Dicke dieser Isolierschutzmaterial-Bahn liegt bevorzugt
im Bereich von 6 bis 10 mm. Sie ist gegenüber den eingangs erwähnten bekannten Bautenschutzplatten/bahnen
kostengünstiger herstellbar und vielseitiger verwendbar.
[0030] Insbesondere kann das Isolierschutzmaterial des erfindungsgemäßen Abdichtungsaufbaus,
vorzugsweise in Bahnenform, außer der eingangs genannten bestimmungsgemäßen Verwendung,
auch für Abdichtungszwecke und im Fußbodenbereich eingesetzt werden. Es ist handlicher
als die handelsüblichen steifen Bautenschutzplatten/bahnen, da es verhältnismäßig
flexibel und in Rollenform lieferbar ist.
1. Abdichtungsaufbau mit einer Abdichtungsschicht als Isolierung und einem zwischen dieser
und der Nutz- und Verschleißschicht liegenden Isolierschutzmaterial (1), dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierschutzmaterial (1) wenigstens eine Schutzmaterialschicht umfaßt, die
im wesentlichen aus Granulat (4) aus elastischem Natur- und/oder Kunststoff hergestellt
und durch ein Klebemittel (3) auf eine Unterlage (2) ein- oder beidseitig aufgebracht
ist, wobei das Granulat (4) durch Einstreuen in das Klebemittel (3) aufgebracht ist,
und wobei die Unterlage (2) perforationsfest bzw. -widerstandsfähig ist.
2. Abdichtungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebemittel (3) ein Abdichtungsmaterial ist.
3. Abdichtungsaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebemittel (3) Klebebitumen ist.
4. Abdichtungsaufbau nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat (4) ein Gummi- bzw. Kautschukgranulat ist.
5. Abdichtungsaufbau nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die perforationsfeste bzw.-widerstandsfähige Unterlage (2) reiß- und dehnfähig
ist.
6. Abdichtungsaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die perforationsfeste bzw.-widerstandsfähige, reiß- und dehnfähige Unterlage
(2) ein Kunst- und/oder Naturstoffvlies, -gewebe, -gelege o. dgl. oder ein Verbundwerkstoff
aus zwei oder mehr dieser Materialien ist.
7. Abdichtungsaufbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies, Gewebe oder Gelege ein Polyester-, Polypropylen-, Polypropylen-Polyester-
oder Glasfaservlies, -gewebe oder -gelege o. dgl. ist.
8. Abdichtungsaufbau nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies, Gewebe oder Gelege oder der Verbundwerkstoff ein Grammatur- bzw. Flächengewicht
zwischen 120 und 450 g/m² hat.
9. Abdichtungsaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat (4) eine Körnungsgröße im Bereich von 1 bis 20 mm hat.
10. Abdichtungsaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat (4) mit einem klebenden Material bzw. Klebstoff, insbesondere einem
klebenden Abdichtungsmaterial, übersprüht ist.
1. Seal construction having a sealing layer for insulation and a protective insulating
material (1) disposed between the sealing layer and the layer to be exposed to wear
and tear, characterised in that the protective insulating material (1) comprises at
least one layer of protective material substantially produced from granules (4) of
resilient natural or synthetic material and is applied to one or both sides of a substrate
(2) with the aid of an adhesive (3), the granulated material (4) being applied by
dispersion into the adhesive (3), and the substrate (2) being resistant to perforation.
2. Seal construction according to claim 1, characterised in that the adhesive (3) is
a sealant.
3. Seal construction according to claim 1 or 2, characterised in that the adhesive (3)
is bitumen.
4. Seal construction according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the granulated
material (4) is granulated rubber or India rubber.
5. Seal construction according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that
the perforation-resistant substrate (2) is capable of tearing and stretching.
6. Seal construction according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the perforation-resistant, tearable and stretchable substrate (2) is a synthetic
and/or natural nonwoven fabric, a woven fabric, a laminated fabric or the like, or
is a composite material of two or more of these materials.
7. Seal construction according to claim 6, characterised in that the nonwoven, woven,
or laminated fabric is a polyester, polypropylene, polypropylene-polyester, or fibreglass
nonwoven, woven, or laminated fabric or the like.
8. Seal construction according to claim 6 or 7, characterised in that the nonwoven ,
woven, or laminated fabric or composite material has a surface weight of between 120
and 450 g/m².
9. Seal construction according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the granulated material (4) has a grain size in the range of 1 to 20 mm.
10. Seal construction according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the granulated material (4) is sprayed with an adhesive substance or glue,
in particular an adhesive sealant.
1. Construction d'étanchéité comportant une couche d'étanchéité comme isolation et un
matériau isolant de protection (1) situé entre cette couche et la couche utile ou
couche d'usure, caractérisée en ce que le matériau isolant de protection (1) comprend
au moins une couche de matériau protecteur qui est formée essentiellement de granules
(4) de matériau élastique naturel et/ou synthétique et qui est appliquée sur une ou
deux faces d'un substrat (2) au moyen d'une colle (3), les granules (4) étant appliqués
par dispersion dans la colle (3), et le substrat (2) étant résistant aux perforations.
2. Construction d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisée en ce que la colle
(3) est un matériau d'étanchéité.
3. Construction d'étanchéité selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la
colle (3) est formée de bitume collant.
4. Construction d'étanchéité selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que
les granules sont des granules de caoutchouc.
5. Construction d'étanchéité selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que le substrat (2) résistant aux perforations est déchirable et extensible.
6. Construction d'étanchéité selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le substrat (2) résistant aux perforations, déchirable et extensible est
une nappe, un tissé, un non-tissé, ou analogue, de matériau synthétique et/ou naturel,
ou un matériau composite formé d'au moins deux de ces matériaux.
7. Construction d'étanchéité selon la revendication 6, caractérisée en ce que le non-tissé,
le tissé ou la nappe est un non-tissé, un tissé, une nappe, ou analogue, de polyester,
de polypropylène, de polypropylène-polyester ou de fibres de verre.
8. Construction d'étanchéité selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le
non-tissé, le tissé, la nappe ou le matériau composite a un grammage ou un poids par
unité de surface qui est compris entre 120 et 450 g/m².
9. Construction d'étanchéité selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les granules (4) ont une grosseur de grain comprise entre 1 et 20 mm.
10. Construction d'étanchéité selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les granules (4) sont recouverts par pulvérisation d'un matériau collant
ou d'une colle, en particulier un matériau d'étanchéité collant.
