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(11) |
EP 0 406 480 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B06B 1/16 |
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Rotationsvibrator
Vibrator with rotating masses
Vibrateur à masses tournantes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
06.07.1989 DE 3922169
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.01.1991 Patentblatt 1991/02 |
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Patentinhaber: Müller GmbH Herne
Pumpen, Maschinen, Stahlbau |
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D-44628 Herne (DE) |
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Erfinder: |
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- Haake, Heinrich
D-4620 Castrop-Rauxel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Herrmann-Trentepohl, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Schaeferstrasse 18 44623 Herne 44623 Herne (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 201 050 DE-A- 3 708 922 FR-A- 2 517 569
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DE-A- 1 236 842 DE-U- 8 800 592
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rotationsvibrator gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Rotationsvibratoren, welche zum Antrieb
von Schwingrinnen dienen, die infolge der Verstellbarkeit des Rotationsvibrators in
ihrer Förderleistung einstellbar sind. Solche Rotationsvibratoren arbeiten mit zwei
Unwuchten, deren Massen in ihrer Exzentrizität zu den Innenwellen derart verstellbar
sind, daß sich die Amplituden der Schwingungen zwischen einem Maximalwert und einem
Minimalwert verstellen lassen. Die Verstellung ermöglicht die Verwendung mechanischer
Getriebe, welche gegenüber elektrischen oder hydraulischen Verstellgetrieben erheblich
größere Kräfte weitgehend verschleißfrei und wartungsarm sicher übertragen können.
Dadurch eignen sich solche Rotationsvibratoren für den rationellen Antrieb von Förderern
erheblicher Leistung, z.B. im Bergbau von Berge- und Kohleschwingrinnen, die unter
den Ausläufern von Bunkern verwendet werden und ein einstellbares Zwischenfördermittel
für die Bandförderung bilden.
[0003] Die Erfindung geht von einem Rotationsvibrator bekannter Art gemäß EP-A-0 201 050
(DE-OS 35 16 145) aus. Hierbei laufen in einem Gehäuse die an einem Ende über ein
Stirnradgetriebe synchron angetriebenen Innenwellen gegenläufig um, auf denen die
Unwuchten drehfest angeordnet sind. Die stehenden Hohlwellen lassen sich mit einem
von der anderen Gehäuseseite her axial verstellbaren Schieber auf den Innenwellen
verschieben und bilden dabei den Antrieb je eines einer Unwucht zugeordneten Verstellgetriebes.
Der Eingang jedes dieser Getriebe besteht aus einer auf der Hohlwelle festen Zahnstange,
die über ein Ritzel die auf der Innenwelle geführte Unwucht exzentrisch verstellt.
Hierbei muß jede Unwucht auf einer Seite der Innenwelle radial verschieblich gelagert
und geführt werden. Beide Verstellgetriebe unterliegen den Massenbeschleunigungen
der Unwuchten und sind deswegen stark belastet. Die Lagerung und der für die Unwuchtverstellung
nötige Trieb haben einen erheblichen Platzbedarf. Daraus ergeben sich ungünstige Gehäuseabmessungen,
insbesondere wenn die angetriebene Maschine dem Rotationsvibrator erhebliche Energien
abverlangt und nur einen begrenzten Platz zur Verfügung stellen kann. Das ist insbesondere
bei Schwingförderern, Sieben o.dgl. Maschinen der Fall.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leistungsfähigen und handlichen Rotationsverdichter
der beschriebenen Art zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruches 1. Weitere Merkmale
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Gemäß der Erfindung wird die Führung der Unwuchten auf die Innenwellenexzenter verlagert,
so daß je nach Drehwinkel der Unwuchten die Exzentritzität der Wellenexzenter entsprechend
der Masse der Unwuchten verstärkt oder vermindert, z.B. bis auf Null reduziert wird.
Die Ver- und Einstellung der Schwingungsamplituden erfolgt während des Umlaufes der
Massen durch die mitdrehenden Hohlwellen mit Hilfe des Planetengetriebes, über das
der Synchronlauf der Hohlwellen und der Innenwellen gestört wird, so daß beide Hohlwellen
gegenüber den Innenwellen bzw. umgekehrt der Innenwellen gegenüber den Hohlwellen
ihre Winkellage ändern und die Schwingungsamplitude verändern bzw. einstellen.
[0007] Der erfindungsgemäße Rotationsvibrator läßt sich radial und axial zu den Wellen auf
außerordentlich geringe Abmessungen trotz erheblicher Massen in den Unwuchten beschränken.
Das Planetengetriebe sitzt außerhalb der Unwuchten. Es läßt geringste Verstellwege
zu und ermöglicht dadurch eine feinfühlige Regelung der Schwingungsamplituden. Mit
dem erfindungsgemäßen Rotationsvibrator versehene Maschinen, insbesondere Schwingrinnen
lassen sich daher entsprechend einstellen, insbesondere in ihrer jeweiligen Förderleistung
regulieren.
[0008] Ein weiteres Mittel, welches erfindungsgemäß geeignet ist, die Leistungsfähigkeit
und Handlichkeit des neuen Rotationsvibrators zu steigern, ist im Anspruch 2 beschrieben.
Hierbei sind die Unwuchten bei maximaler Schwingungsamplitude ineinandergeschachtelt,
wobei die eingeschachtelte Unwucht walzenförmig ist, während sich die Masse der anderen
Unwuchten auf die beiden Scheiben verteilt. Hierdurch ist es möglich, das Gehäuse
axial zu strecken, wenn in den Unwuchten größere Massen verlangt werden, das Gehäuse
aber radial zu den Wellen schmal zu halten. Solche Gehäuseformen lassen sich besonders
günstig an Rahmenkonstruktionen verwenden, wie sie z.B. an den erwähnten Schwingrinnen
vorhanden sind.
[0009] Wenn die Einstellung des neuen Rotationsverdichters erfolgt ist, drehen die Hohlwellen
mit derselben Drehzahl wie die Innenwellen. Werden die Schwingungsamplituden eingestellt,
so müssen die Hohl- und die Innenwellen relativ zueinander um gleiche Bogenwinkel
verstellt werden. Das läßt sich am einfachsten mit den Merkmalen des Anspruches 3
erreichen. Hierbei ist die Verbindung des Sonnenrades mit den beiden Wellen auch deshalb
günstig, weil dadurch die Züge des Planetengetriebes in den Hohlwellentrieb einbezogen
werden und geringere Zahnraddurchmesser für eine Reduzierung der Baugröße ausnutzbar
sind.
[0010] Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Figuren
in der Zeichnung; es zeigen
- Fig. 1
- einen Rotationsvibrator gemäß der Erfindung im Längsschnitt,
- Fig. 2
- einen um 90 Grad gedrehten Schnitt längs der Linie A-B der Fig. 1,
- Fig. 3
- einen ebenfalls um 90 Grad gedrehten Schnitt längs der Linie C-D der Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Schnitt längs der Linie E-F der Fig. 3 in vergrößertem Maßstab und
- Fig. 5
- einen Schnitt längs der Linie G-H der Fig. 1 in ebenfalls vergrößertem Maßstab.
[0011] In einem aus zwei Hälften (1, 2) bestehenden Gehäuse (3) mit einem aufgeschraubten
Gehäusedeckel (4) sind die beweglichen Teile eines Rotationsvibrators (5) untergebracht.
Ein nicht dargestellter Antrieb wirkt auf einen Wellenstumpf (6) über ein Ritzel auf
ein Stirnradvorgelege (7, 8) je einer Hohlwelle (9, 10). Die Hohlwelle (10) ist mit
einem Stumpf (11) einer Innenwelle drehbar im Gehäuse bei (12) gelagert. Das Hohlwellenende
ist als Ritzel (14) ausgebildet, welches die Planetenräder (15) eines stehenden Planetenträgers
(16) dreht. Dadurch läuft das Sonnenrad (17) um, welches über ein Ritzel (18) eine
Innenwelle (19) antreibt, welche konzentrisch in der Hohlwelle (9) angeordnet ist.
Über ein Stirnradvorgelege (20, 21) wird eine Innenwelle (22) gegenläufig zur Innenwelle
(19) gedreht, die konzentrisch in der Hohlwelle (10) untergebracht ist.
[0012] Die Innenwelle (19) ist mit einem Paar von scheibenförmigen Wellenexzentern (23,
24) versehen. Auf dem Umfang der beiden Scheibenexzenter sind drehbar die beiden Unwuchtmassen
(25, 26) gelagert. Diese werden von einem Radialarm (27) mitgenommen, der drehfest
auf der Hohlwelle (9) angebracht ist und eine Schlitzführung (28) für einen Mitnahmefinger
(29) aufweist, welcher in der Stirnseite der Unwuchtmasse (25) befestigt ist. Über
eine Halbschale (30) wird die Unwuchtmasse (26) von der Unwuchtmasse (25) mitgenommen.
[0013] Auch die Innenwelle (22) weist einen mitdrehenden Wellenexzenter (31) auf. Auf ihm
ist die Unwuchtmasse (32) drehbar gelagert, die von zwei Radialarmen (33, 34) über
je einen stirnseitigen Finger (35, 36) mitgenommen wird. Diese Mitnahmefinger laufen
entsprechend dem Mitnahmefinger (29) der Unwuchtmasse (25, 26) in eine Radialführung
der Arme (33, 34). Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist die walzenförmige Unwuchtmasse
(32) zwischen die beiden scheibenförmigen Unwuchtmassen (25, 26) und deren Exzenter
(23, 24) mit ihrem Exzenter (31) eingeschachtelt.
[0014] Die Unwuchtmasse (32) und der Wellenexzenter (31) haben einen gemeinsamen Schwerpunkt
bei (37) in Fig. 3, in der gestrichelt der Umfang der Unwuchtmasse und deren maximale
Exzentrizität und Schwingungsamplitude gezeichnet ist. Die Unwuchtmassen (25, 26)
und Wellenexzentern (23, 24) haben ihren Schwerpunkt bei (38) in Fig. 3, in der gestrichelt
der Umfang dieser beiden Massen wiedergegeben ist. Da die Bohrungen der drei Unwucht-
oder Schwungmassen exzentrisch zum Umfang angeordnet sind, führt eine relative Drehung
der Innenwellen (19, 22) zur Vergrößerung der Exzentrizität der Wellenexzenter (23,
24 und 31) mit Hilfe der Schwungmassen (25, 26, 32) bzw. zur Kompensation der Exzentrizität,
wobei dann alle Wellen schwingungsfrei umlaufen. Infolge der getrieblichen Verbindung
der Innen- und der Hohlwellen erfolgt die Verstellung der Exzentrizitäten aller Unwuchtmassen
gleichförmig.
[0015] Die Verstellung dieser Exzentrizitäten und damit der Amplituden der von dem Gehäuse
des Rotationsvibrators abgegebenen Schwingungen erfolgt über das vorstehend beschriebene
Planetengetriebe (14-17) durch Verdrehen des Planetenträgers (16). Dieser trägt auf
seinem Umfang eine Schneckenradverzahnung, welche mit einer Schnecke (39) kämmt, die
drehfest auf einer Welle (40) sitzt. Das Wellenende (41) ist aus dem Gehäuse herausgeführt
und wird mit dem Getriebe eines Getriebemotors gekuppelt, welcher als Stellantrieb
dient. Über diesen Antrieb werden die Schwingungsamplituden geregelt oder gesteuert.
Wird der Planetenträger (16) gedreht, so ergibt sich zwischen den Hohlwellen und den
Innenwellen eine Drehzahldifferenz, wodurch die Unwuchtmassen auf den Wellenexzentern
verdreht werden und dementsprechend die Schwingungsamplituden vergrößert oder verkleinert
werden. Diese Verstellung geschieht in einer Drehrichtung der Welle (40) und damit
des Wellenantriebes zwischen Null und einem Maximum, von dem in der gleichen Drehrichtung
wieder auf Null zurückgeregelt wird. Dadurch ist ein vereinfachtes Regelgetriebe gegeben,
welches gegenüber den Vibrationen infolge des Getriebes selbsthemmend ist. Mit einer
Drehrichtung kann daher die Schwingungsamplitude auch periodisch auf ein Maximum und
auf ein Minimum beliebig oft verstellt werden.
[0016] Die beschriebenen beweglichen Teile des Rotationsvibrators (5) laufen im Ölnebel,
der mit den drehenden Teilen aus einem Ölsumpf im Gehäuse erzeugt wird. Radialbohrungen
versorgen die nicht unmittelbar im Ölnebel liegenden Wellenlager mit Schmiermittel,
wodurch Verschleißprobleme weitgehend ausgeschaltet sind. Das Gehäuse wird über Gehäusebohrungen
an einer Maschine befestigt und kann gerichtete Schwingungen übertragen.
1. Rotationsvibrator (5), dessen Unwuchten (25, 26, 32) auf gegensinnig drehenden, parallelen
Innenwellen (19, 22) angeordnet und in ihrer Exzentrizität über konzentrisch äußere
Hohlwellen (9, 10) verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Unwuchten (25,
26, 32) exzentrisch auf Exzentern (23, 24, 31), welche auf den Innenwellen (19, 22)
drehfest angeordnet sind, drehbar und von Radialarmen (27, 33, 34) geführt sind, welche
auf den mit ihren Innenwellen (19, 22) gleichsinnig umlaufenden Hohlwellen (9, 10)
drehfest angeordnet sind, wobei die Hohlwellen (9, 10) über ein Planetengetriebe (15-17)
gegenüber den Innenwellen (19, 22) verdrehbar sind.
2. Rotationsvibrator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Unwuchten
(25, 26, 32) walzenförmig ausgebildet und die andere Unwucht auf Unwuchtscheiben (25,
26) aufgeteilt ist, welche die walzenförmige Unwucht (32) einschließen.
3. Rotationsvibrator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hohlwellen (9, 10) und die Innenwellen (19, 22) einen gemeinsamen Antrieb (6) aufweisen,
wobei die Antriebsenergie vom Antrieb (6) über ein Stirnradvorgelege (7, 8) auf die
Hohlwellen (9, 10) und über das Planetengetriebe (15-17) auf eine Innenwelle (19),
sowie über ein Stirnradvorgelege (20, 21) auf die andere Innenwelle (22) verläuft.
4. Rotationsvibrator nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
der Hohlwellen (10) als Ritzel (14) ausgebildet ist, welches die Planetenräder (15)
des stehenden Planetenträgers (16) des Planetengetriebes (15-17) antreibt, der mit
einem Verstellantrieb verdrehbar ist.
5. Rotationsvibrator nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Verdrehung des Planetenträgers (16) des Planetengetriebes (15-17) eine Schneckenverzahnung
(38) und eine Schnecke (39) auf einer aus einem die drehbaren Teile des Rotationsvibrators
(5) einschließenden Gehäuse (1, 2) herausgeführten Welle (40) dienen.
6. Rotationsvibrator nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
scheibenförmigen Unwuchten (25, 26) über eine Halbschale (30) miteinander verbunden
sind, in der sich die walzenförmige Unwucht (32) dreht.
7. Rotationsvibrator nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Planetenträger (16) und das Sonnenrad (17) des Planetengetriebes (15-17) auf einer
der Hohlwellen (10) und einer weiteren Innenwelle (11), die in einem gehäusefesten
Lager (12) umläuft, gelagert sind.
8. Rotationsvibrator nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sonnenrad (17) mit einem Ritzel (18) kämmt, welches auf einer der Innenwellen (19)
befestigt ist.
1. Rotary vibrator (5) whose out-of-balance weights (25, 26, 32) are arranged on oppositely
rotating parallel inner shafts (19, 22) and whose eccentricity is adjustable by means
of concentrically outer hollow shafts (9, 10), characterized in that the out-of-balance
weights (25, 26, 32) are concentrically rotable on eccentrics (23, 24, 31), arranged
on the inner shafts (19,22) for rotation therewith, and are guided by radial arms
(27, 33, 34) which are mounted on and rotate with the hollow shafts (9, 10) rotating
in the same direction as their inner shafts (19, 22), the hollow shafts (9, 10) being
rotatable by means of a planetary gear train (15 - 17) relative to the inner shafts
(19, 22).
2. Rotary vibrator according to Claim 1, characterized in that one of the out-of-balance
weights (25, 26, 32) is in the form of a roller and the other out-of-balance weight
is distributed between out-of-balance discs (25, 26) which enclose the out-of-balance
weight (33) which is in the form of a roller.
3. Rotary vibrator according to either of claims 1 and 2, characterized in that the hollow
shafts (9, 10) and the inner shafts (19, 22) have a common drive (6), the driving
energy passing from the drive (6) via a spur gear train (7, 8) to the hollow shafts
(9, 10) and via the planetary gear train (15 - 17) to an inner shaft (19), and also
via a spur gear train (20, 21) to the other inner shaft (32).
4. Rotary vibrator according to either of Claims 2 and 3, characterized in that one of
the hollow shafts (10) is in the form of a pinion (14) which drives the planet wheels
(15) of the stationary planet carrier (16) of the planetary gear train (15 - 17),
said planet carrier being rotatable with the aid of an adjusting drive.
5. Rotary vibrator according to one of Claims 2 to 4, characterized in that for the purpose
of rotating the planet carrier (16) of the planetary gear train (15 - 17) use is made
of a worm toothing (38) and a worm (39) on a shaft (40) passing out of a casing (1,
2) enclosing the rotatable parts of the rotary vibrator (5)
6. Rotary vibrator according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the disc-shaped
out-of-balance weights (25, 26) are connected together by means of a half-shell (30)
in which the roller-shaped out-of-balance weight (32) turns.
7. Rotary vibrator according to one of Claims 2 to 6, characterized in that the planet
carrier (16) and the sun wheel (17) of the planetary gear train (15 - 17) are mounted
on one of the hollow shafts (10) and on an additional inner shaft (11) which rotates
in a bearing (12) fixed to the casing.
8. Rotary vibrator according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the sun wheel
(17) meshes with a pinion (18) which is fastened on one of the inner shafts (19).
1. Vibrateur à masses tournantes (5) dont les balourds (25, 26, 32) sont montés sur des
arbres internes, parallèles, tournant en sens opposé (19, 22) et dont l'excentricité
est réglable par l'intermédiaire d'arbres creux externes concentriquement (9, 10),
caractérisé en ce que les balourds (25, 26, 32) sont rotatifs, excentriquement sur
des excentriques (23, 24, 31) qui sont montés sur les arbres internes (19, 22) d'une
manière résistante à la torsion, et sont guidés par des bras radiaux (27, 33, 34)
qui sont montés d'une manière résistante à la rotation avec leurs arbres internes
(19, 22) sur des arbres creux tournant dans le même sens (9, 10), les arbres creux
(9, 10) étant rotatifs par l'intermédiaire d'un engrenage planétaire (15, 17) en opposition
aux arbres internes (19, 22).
2. Vibrateur à masses tournantes selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'un
des balourds (25, 26, 32) se présente sous la forme d'un cylindre et l'autre balourd
est réparti sur des disques de balourd (25, 26) qui incluent le balourd en forme de
cylindre (32).
3. Vibrateur à masses tournantes selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en
ce que les arbres creux (9, 10) et les arbres internes (19, 22) comportent une commande
ou entraînement commun (6), l'énergie d'entraînement ou de commande étant transmise
par l'intermédiaire d'un réducteur ou engrenage droit (7, 8) aux arbres creux (9,
10) et par l'intermédiaire de l'engrenage planétaire (15, 17) à un arbre creux (19)
ainsi que par l'intermédiaire d'un réducteur ou engrenage droit (20, 21) à l'autre
arbre creux (22).
4. Vibrateur à masses tournantes selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en
ce que l'un des arbres creux (10) est conçu sous forme de pignon (14) qui entraîne
les roues planétaires (15) du support planétaire vertical (16) de l'engrenage planétaire
(15, 17) d'une manière rotative avec la commande de réglage.
5. Vibrateur à masses tournantes selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en
ce que pour la rotation du support planétaire (16) de l'engrenage planétaire (15,
17) il est prévu une denture de vis sans fin (38) et une vis sans fin (39) sur un
arbre (40) sortant de l'un des carters (1, 2) renfermant les parties tournantes du
vibrateur à masses tournantes (5).
6. Vibrateur à masses tournantes selon les revendications 2 à 5, caractérisé en ce que,
les balourds en forme de disque (25, 26) sont raccordés entre eux par l'intermédiaire
d'une semi-coque (30) dans laquelle tourne le balourd en forme de cylindre (32).
7. Vibrateur à masses tournantes selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en
ce que le support planétaire (16) et la roue solaire (17) dc l'engrenage planétaire
(15, 17) sont logés sur l'un des arbres creux (10) et sur un autre arbre creux (11)
qui tourne dans un palier (12) solidaire du carter.
8. Vibrateur à masses tournantes selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en
ce que la roue solaire (17) s'engrène dans un pignon (18) qui est fixé sur l'un des
arbres creux (19).