[0001] Die Erfindung betrifft eine Falschzwirnkräuselmaschine nach dem Oberbegriff von Patentanspruch
1.
[0002] Diese Falschzwirnkräuselmaschine ist z.B. durch die US-A-4,809,494, entsprechend
DE-A-38 01 506 bekannt.
[0003] Bezüglich der Auslegung der Länge der gekrümmten Heizschiene der Falschzwirnkräuselmaschine
gibt die genannte US-Patentschrift den Hinweis, daß eine Verkürzung der Baulänge dadurch
möglich ist, daß die Heizschiene stärker als bisher üblich gekrümmt wird, beispielsweise
mit einem Krümmungsradius von weniger als 10 m, z.B. 7 m, ausgeführt wird. Bezüglich
des Quotienten aus dem Radius R der Heizschiene und der Heizerlänge L sind dieser
Druckschrift jedoch keine konkreten Angaben entnehmbar. Es wurde dort auch nicht erkannt,
daß eine Verkleinerung des Radius - auch mit einer Verkürzung des Heizers einhergehen
kann, daß diese Verkürzung des Heizers aber erst dann möglich ist, wenn der Radius
kleiner als 7 m ist.
[0004] Bei der Auslegung der bekannten Falschzwirnkräuselmaschinen wird davon ausgegangen,
daß bei steigenden Fadengeschwindigkeiten und größeren Fadentitern größere Heizerlängen
erforderlich sind, um den laufenden Faden auf eine gewünschte Temperatur- im folgenden
"Zieltemperatur" genannt - zu erhitzen.
[0005] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Zieltemperatur des Fadens bei den
gewünschten steigenden Fadengeschwindigkeiten mit Heizerlängen zu erreichen, die nicht
größer, sondern vorzugsweise kleiner als die bisher üblichen Heizerlängen sind.
[0006] Die Lösung ergibt sich aus dem Kennzeichen von Anspruch 1.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 4. Durch Anspruch
5 wird die Lehre dieser Erfindung gekennzeichnet für den Fall, daß der Heizer mit
über seine Länge konstanter Krümmung ausgestattet ist.
[0008] Die Erfindung beseitig das Vorurteil und läuft dem allgemeinen Trend entgegen, daß
wachsende Fadengeschwindigkeit und größerer Fadentiter eine wachsende Heizerlänge
bedingen, wenn die für die Falschzwirntexturierung erforderliche Zieltemperatur sicher
erreicht werden soll. Die Erfindung beruht auf der neuen Erkenntnis, daß es einen
engen Bereich (im folgenden "Abhängigkeitsbereich" genannt) gibt, in welchem eine
Abhängigkeit der zur Erreichung einer bestimmten Zieltemperatur erforderlichen Heizerlänge
von dem Krümmungsradius des Heizers besteht.
[0009] Es ist zwar durch das DE-U 80 24 032 bekannt, den Radius der Kühlschiene derart zu
verkleinern, daß der Quotient

kleiner als 4 ist. Diese Maßnahme geschieht, um Drehungsschwankungen zu unterbinden.
Dabei wird jedoch eine Länge der Kühlschiene vorgeschlagen, die den Verweilzeiten
angepaßt ist, welche üblicherweise zur ausreichenden Abkühlung angewandt werden.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben:
Es zeigen:
- Fig. 1
- den schematischen Schnitt durch eine Bearbeitungsstelle einer Falschzwirnkräuselmaschine;
- Fig. 2+3
- Diagramme zur Abhängigkeit der Temperaturdifferenz zwischen der Fadentemperatur und
der Temperatur der Heizschiene;
- Fig. 4
- geometrische Darstellung möglicher Krümmungsformen.
[0011] Von der Vorlagespule 1 wird der synthetische Faden 13 über einen Kopffadenführer
2 mittels des ersten Lieferwerkes 3 abgezogen. Der Faden wird über einen gekrümmten
Heizer 4 geführt. Zwischen dem Heizer 4 und der folgenden Kühlschiene 6 wird der Faden
durch Fadenführer 5 umgelenkt. Nach dem Austritt aus der gekrümmten Kühlschiene 6
wird der Faden durch Friktionsfalschdraller 7 falschgezwirnt. Anschließend folgt ein
zweites Lieferwerk 8, durch das der Faden aus der Falschzwirnzone abgezogen wird.
Anschließend kann der Faden in einem zweiten Heizer 9, der nicht Gegenstand dieser
Anmeldung ist, nochmals erwärmt werden. Nach Umlenkung an dem folgenden Fadenführer
10 wird der Faden durch das dritte Lieferwerk 12 aus dem zweiten Heizer 9 abgezogen
und anschließend in der Aufwickeleinrichtung 11 zu einer Spule aufgewickelt.
[0012] Derartige Falschzwirnkräuselmaschinen sind durch den zitierten Stand der Technik
bekannt.
[0013] Der Heizer besteht im wesentlichen aus einer gekrümmten Heizschiene mit einer Rille,
in deren Grund der Faden läuft. Die Heizschiene wurde bisher schon mit einer Krümmung
versehen, damit der Faden in gutem Kontakt mit der Heizschiene läuft.
[0014] Für die Beheizung der Heizschiene stehen verschiedene Mittel, z.B. Widerstandsheizer
oder Heizdampfsysteme nach z.B. DE-A 23 48 371 bereit. Dabei sind Fadenlauf und Heizer
so zueinander angeordnet, daß der Faden im wesentlichen auf der Einlauftangente zuläuft
und auf der Auslauftangente abläuft.
[0015] Die Besonderheit dieser Erfindung besteht darin, daß für den Heizer 4 Radius R und
Länge L in optimaler Weise aufeinander abgestimmt werden, so daß zur Erreichung der
gewünschten Temperatur die Länge L des Heizers minimiert wird. Dabei wird die Länge
L als Sekante zwischen Eingang und Ausgang des Heizers gemessen. Der Heizer ist im
Grenzfall kreisförmig gekrümmt, so daß er nur einen einzigen Radius hat.
[0016] Es ist jedoch auch möglich, den Heizer mit einer Krümmung zu versehen, welche sich
über die Länge des Heizers ändert. Auch in diesem Falle werden jedoch die Regeln dieser
Erfindung eingehalten, wenn der Radius ebenso definiert wird, wie dies bei einer strengen
Kreisform des Heizers der Fall ist. Das bedeutet: Der Radius ist definiert durch die
Formel

, wobei alpha der Umschlingungswinkel des Fadens an dem Heizer ist.
[0017] Hierdurch wird erreicht, daß die Zuordnung von Länge und Umschlingungswinkel des
Fadens an dem Heizer innerhalb der für die Kreisform geltenden Grenzen liegt. Der
Umschlingungswinkel ist dabei gleich dem Winkel zwischen Einlauftangente und Auslauftangente
und die Länge des Heizers ist gleich der Länge der Sehne durch die Heizerenden.
[0018] Es entspricht landläufiger Auffassung, daß eine Krümmung zwar erforderlich ist, um
eine satte Anlage des Fadens an der Heizschiene zu erreichen, daß jedoch die Stärke
der Krümmung für die Wärmeübertragung ohne Bedeutung ist. Das trifft für einen glatten
Faden wirklich zu. Es gilt in unvorhergesehener Weise jedoch nicht für einen in einer
Falschzwirnzone laufenden Faden. Hier besteht ein Abhängigkeitsbereich, in dem die
Krümmung die Wärmeübertragung beeinflußt und in dem daher die Heizerlänge reduziert
werden kann.
[0019] Es gibt allerdings eine Mindestlänge der Heizschiene. Diese Mindestlänge ist vom
Fadentiter abhängig. Die Grenzen sind im Anspruch 1 angegeben. Durch die Mindestlänge
wird einerseits eine ausreichende Mindestverweilzeit des Fadens auf der Heizschiene
gewährleistet. Andererseits bedeutet eine große Heizerlänge bei kleinem Radius auch
einen großen Umschlingungswinkel und damit einen großen Zugkraftanstieg im Faden.
Durch die Begrenzung der Länge der Heizschiene wird daher technisch auch der Umschlingungswinkel
und damit auch der Zugkraftanstieg auf Bereiche begrenzt, die durch die Technologie
des Falschzwirntexturierens vorgegeben sind.
[0020] Die angegebenen geringen Heizerlängen können jedoch nur dann erreicht werden, wenn
die Heizerkrümmung 1/R so gewählt wird, daß die angegebenen Quotienten

eingehalten werden. Das bedeutet, daß es einen unteren Bereich von Krümmungsradien
der Heizschiene gibt, in dem die erforderliche Heizerlänge nur unwesentlich von dem
jeweiligen Radius beeinflußt wird. In diesem Bereich richtet sich die erforderliche
Heizerlänge im wesentlichen nach der Fadengeschwindigkeit und dem Fadentiter. Als
erforderlich wird dabei eine Heizerlänge bezeichnet, die ausreicht, um den Faden im
wesentlichen auf seine Solltemperatur zu erhitzen. Die Solltemperatur des Fadens entspricht
dabei im Grenzfall, d.h. bei idealer Wärmeübertragung, der Ist-Temperatur der Heizschiene.
[0021] Im dem Abhängigkeitsbereich, der Gegenstand dieser Erfindung ist, hängt dagegen die
Heizerlänge auch von dem Heizerradius ab. Das heißt: Je kleiner der Radius, desto
kleiner die Länge.
[0022] Über diesem Abhängigkeitsbereich gibt es sodann wiederum einen Bereich mit sehr geringer
Krümmung, in dem die Heizerlänge wiederum nur von dem Fadentiter und der Fadengeschwindigkeit
abhängt. Dieser Bereich wurde bisher im allgemeinen für die Auslegung der Heizer in
Falschdrallmaschinen verwandt.
[0023] In dem Diagramm nach Fig. 2 ist diese Abhängigkeit dargestellt. Auf der Abszisse
ist der Radius eines Heizers dargestellt. Die Ordinate gibt die Temperaturdifferenz
delta t wieder, die zwischen der eingestellten Heizertemperatur und der Temperatur
des vom Heizer ablaufenden Fadens besteht. Die Untersuchung ist durchgeführt an
- Kurve 1:
- einem Faden PES 167f32 dtex, bei einer Fadenlaufgeschwindigkeit von 800 m/min und
einer Heizertemperatur von 230 °C;
- Kurve 2:
- einem Faden PES 167f32 dtex bei einer Fadenlaufgeschwindigkeit von 800 m/min und einer
Heizertemperatur von 220 °C;
- Kurve 3:
- einem Faden PES 76f24 dtex, bei einer Fadenlaufgeschwindigkeit von 1000 m/min und
einer eingestellten Heizertemperatur von 220 °C und
- Kurve 4:
- einem Faden PES 76f24 dtex, bei einer Fadenlaufgeschwindigkeit von 1200 m/min und
einer eingestellten Heizertemperatur von 230 °C.
[0024] Fig. 3 zeigt denselben Zusammenhang für einen Polyamidfaden geringeren Titers, und
zwar
- Kurve 5:
- PA 66 44f13 dtex bei 1000 m/min und 220 °C;
- Kurve 6:
- PA 66 44f13 dtex bei 1200 m/min und 230 °C;
- Kurve 7:
- PA 66 22f7 dtex bei 1100 m/min und 220 °C;
- Kurve 8:
- PA 66 22f7 dtex bei 1300 m/min und 230 °C.
[0025] Es ergibt sich hieraus, daß es Krümmungsbereiche gibt, in denen die Krümmung des
Heizers keine signifikante Auswirkung auf die Erwärmung hat. Bei den Polyesterfäden
nach Fig. 2 liegt ein solcher Bereich bei Radien über 7 m und auch wohl bei Radien
unter 1,50 m, wobei zu bemerken ist, daß Heizerradien unter 1,0 m infolge des erheblichen
Reibungsaufbaues kaum noch praktikabel sind.
[0026] In einem Zwischenbereich zeigt sich jedoch, daß durch die Verkürzung des Radius die
Temperaturdifferenz zwischen Heizer und dem vom Heizer ablaufenden Faden beträchtlich
abgesenkt werden kann. Das bedeutet auf der anderen Seite, daß - wenn man die Temperaturdifferenz
toleriert - die Heizerlänge verkürzt werden kann.
[0027] Bei den in Fig. 3 verwandten Fäden, die aufgrund ihres geringeren Titers und ihrer
Beschaffenheit leichter aufzuheizen sind, ist der Abhängigkeitsbereich, in dem die
Temperaturdifferenz bzw. - bei gleichbleibender Temperaturdifferenz: die Heizerlänge
- bei abnehmendem Heizerradius vermindert werden kann, nicht derart stark ausgeprägt,
jedoch ebenfalls deutlich bemerkbar.
[0028] In Fig. 4 sind die möglichen Heizerkrümmungen geometrisch dargestellt.
[0029] Ein Heizer, der im Einlaufbereich eine stärkere Krümmung hat, gewährleistet eine
intensive Wärmeübertragung auf den Faden und damit eine schnelle Erwärmung im Einlaufbereich
und andererseits eine längere Laufstrecke zur Vergleichmäßigung der Fadentemperatur.
[0030] Die umgekehrte Maßnahme könnte sinnvoll sein, um die zunehmende Heizerkrümmung dem
zunehmenden Drallaufbau im laufenden Faden anzupassen.
1. Falschzwirnkräuselmaschine für einen synthetischen Faden,
bestehend aus Lieferspule (1), Lieferwerk (3), Heizschiene (4), Kühlschiene (6), Friktionsfalschdraller
(7), Abzugswerk (12) und Aufwickeleinrichtung (11), bei der die Länge (L) der Heizschiene
(4) größer als 0,8 m ist und bei der die Heizschiene (4) gekrümmt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Quotient (Q) aus Radius (R) und Länge (L) des Heizers (4) größer ist als 0,8 und
kleiner ist als 4,6,
wobei für synthetische Fäden (13) im Titerbereich von 15 bis 44 dtex, insbesondere
Nylon-Strumpfgarn, der Quotient (R/L) zwischen 0,8 und 4,4 und die Heizerlänge (L)
zwischen 0,8 und 1,6 m liegt und
wobei für synthetische Fäden (13) im Titerbereich zwischen 55 und 500 dtex, insbesondere
Polyester-Garne und Nylon-Mitteltiter-Garne, der Quotient (Q) zwischen 0,8 und 3,2
und die Heizerlänge (L) zwischen 1,6 und 2,2 m liegt;
dabei ist der Radius (R) für einen Heizer (4) definiert durch die Formel:

mit den Größen:
L = Länge des Heizers = Länge der Sehne durch die Heizerenden,
alpha = Umschlingungswinkel des Fadens am Heizer = Winkel zwischen Einlauftangente
und Auslauftangente.
2. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
für synthetische Fäden (13) mit Fadentiter größer 55 dtex die Obergrenze des Quotienten
(Q) kleiner als 2 und die Heizerlänge (L) kleiner oder gleich 2 m ist.
3. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet daß,
die Krümmung 1/R im Bereich des Fadeneinlaufs kleiner ist als im Bereich des Fadenauslaufes,
wobei die Krümmung 1/R für einen Heizer (4) definiert ist durch die Formel:

mit den Größen:
L = Länge des Heizers = Länge der Sehne durch die Heizerenden,
alpha = Umschlingungswinkel des Fadens am Heizer = Winkel zwischen Einlauftangente
und Auslauftangente.
4. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Krümmung 1/R im Bereich des Fadeneinlaufs größer ist als
im Bereich des Fadenauslaufes, wobei die Krümmung 1/R für einen Heizer (4) definiert
ist durch die Formel:

mit den Größen:
L = Länge des Heizers = Länge der Sehne durch die Heizerenden,
alpha = Umschlingungswinkel des Fadens am Heizer = Winkel zwischen Einlauftangente
und Auslauftangente.
5. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Krümmung 1/R des Heizers (4) über seine Länge konstant ist, wobei die Krümmung
1/R für einen Heizer (4) definiert ist durch die Formel:

mit den Größen:
L = Länge des Heizers = Länge der Sehne durch die Heizerenden,
alpha = Umschlingungswinkel des Fadens am Heizer = Winkel zwischen Einlauftangente
und Auslauftangente.
1. False twist crimping machine for a synthetic yarn, comprising a delivery bobbin (1),
delivery device (3), heating rail (4), cooling rail (6), friction false twist devices
(7), draw-off device (12) and winding-up device (11), in which the length (L) of the
heating rail (4) is greater than 0.8 m and in which the heating rail (4) is curved,
characterized in that the quotient (Q) of the radius (R) and length (L) of the heater
(4) in greater than 0.8 and smaller than 4.6, the quotient (R/L) being between 0.8
and 4.4 and the heater length (L) being between 0.8 and 1.6 m for synthetic yarns
(13) in the titre range of from 15 to 44 dtex, in particular nylon hosiery yarn, and
the quotient (Q) being between 0.8 and 3.2 and the heater length (L) being between
1.6 and 2.2 m for synthetic yarns (13) in the titre range of from 55 to 500 dtex,
in particular polyester yarns and nylon average titre yarns, in this respect the radius
(R) for a heater (4) being defined by the formula:

with the values:
L = heater length = length of the chord through the ends of the heater;
α = looping angle of the yarn at the heater = angle between the inlet tangent and
outlet tangent.
2. False twist crimping machine according to Claim 1, characterized in that the upper
limit of the quotient (Q) is less than 2 and the heater length (L) is less than or
equal to 2 m for synthetic yarns (13) having a titre of more than 55 dtex.
3. False twist crimping machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the
curvature 1/R in the region of the yarn inlet is smaller than in the region of the
yarn outlet, the curvature 1/R for a heater (4) being defined by the formula:

with the values:
L = heater length = length of the chord through the ends of the heater;
α = looping angle of the yarn at the heater = angle between the inlet tangent and
outlet tangent.
4. False twist crimping machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the
curvature 1/R in the region of the yarn inlet is greater than in the region of the
yarn outlet, the curvature 1/R for a heater being defined (4) by the formula:

with the values:
L = heater length = length of the chord through the ends of the heater;
α = looping angle of the yarn at the heater = angle between the inlet tangent and
outlet tangent.
5. False twist crimping machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the
curvature 1/R of the heater (4) is constant over its length, the curvature 1/R for
a heater (4) being defined by the formula:

with the values:
L = heater length = length of the chord through the ends of the heater;
α = looping angle of the yarn at the heater = angle between the inlet tangent and
outlet tangent.
1. Machine de frisage par fausse-torsion pour fil synthétique
qui comprend dans l'ordre
une bobine d'alimentation (1), un délivreur (3), une plaque de chauffage (4), une
plaque de refroidissement (6), un dispositif de friction par fausse-torsion (7), un
délivreur (12) et un organe de renvidage (11),
la longueur L de la plaque de chauffage (4) étant plus grande que 0,8 m et la plaque
de chauffage (4) étant courbée,
caractérisée en ce que
le quotient (Q) résultant du rayon (R) et de la longueur (L) du chauffeur (4) est
plus grand que 0,8 et plus petit que 4,6,
- le quotient (R/L) pour fils synthétiques (13) dans la zone de titres de 15 à 44
dtex, notamment pour fils de nylon à bas, étant entre 0,8 et 4,4 et la longueur du
chauffeur (L) étant entre 0,8 et 1,6 m, et
- le quotient (Q) pour fils synthétiques (13) dans la zone de titres entre 55 et 500
dtex, notamment pour fils de polyester et fils de nylon de titres moyens, étant entre
0,8 et 3,2 et la longuer (L) du chauffeur (4) étant entre 1,6 et 2,2 m;
- le rayon (R) pour un chauffeur (4) étant défini par la formule suivant:

avec les valeurs suivantes:
L = longuer du chauffeur = longueur de la corde liant les extrémités du chauffeur,
α = angle d'enroulement du fil auprès du chauffeur = angle entre la tangente d'entrée
et la tangente de sortie.
2. Machine de frisage par fausse-torsion pour fil synthétique selon la revendication
1,
caractérisée en ce que,
pour fils synthétiques (13) avec des titres plus grands que 55 dtex, la limite supérieure
du quotient (Q) est inférieure à 2 et la longueur (L) du chauffeur (4) est inférieure
à 2 m ou égale 2 m.
3. Machine de frisage par fausse-torsion pour fil synthétique selon la revendication
1 ou 2,
caractérisée en ce que
la courbure 1/R dans la zone de l'entrée du fil est inférieure à celle dans la zone
de la sortie du fil, la courbure 1/R pour un chauffeur (4) étant définie par la formule
suivante:

avec les valeurs suivantes:
L = longueur du chauffeur = longueur de la corde liant les extrémités du chauffeur,
α = angle d'enroulement du fil auprès du chauffeur = angle entre la la tangente
d'entrée et la tangente de sortie.
4. Machine de frisage par fausse-torsion pour fil synthétique selon la revendication
1 ou 2,
caractérisée en ce que
la courbure 1/R dans la zone de l'entrée du fil est supérieure à celle dans la zone
de la sortie du fil, la courbure 1/R pour un chauffeur (4) étant définie par la formule
suivante:

avec les valeurs suivantes:
L = longueur du chauffeur = longueur de la corde liant les extrémités du chauffeur,
α = angle d'enroulement du fil auprès du chauffeur = angle entre la la tangente
d'entrée et la tangente de sortie.
5. Machine de frisage par fausse-torsion pour fil synthétique selon la revendication
1 ou 2,
caractérisée en ce que
la courbure 1/R du chauffeur (4) est invariable sur toute la longueur, la courbure
1/R étant définie par la formule suivante:

avec les valeurs suivantes:
L = longueur du chauffeur = longueur de la corde liant les extrémités du chauffeur,
α = angle d'enroulement du fil auprès du chauffeur = angle entre la la tangente
d'entrée et la tangente de sortie.