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EP 0 407 730 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.1993 Patentblatt 1993/44 |
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Anmeldetag: 02.06.1990 |
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Feuerung insbesondere Wirbelschichtfeuerung
Furnace, in particular fluidised bed furnace
Foyer, notamment foyer à lit fluidisé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE DK ES FR GB GR IT NL SE |
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Priorität: |
11.07.1989 DE 3922765
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.1991 Patentblatt 1991/03 |
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Patentinhaber: DEUTSCHE BABCOCK ENERGIE- UND UMWELTTECHNIK AKTIENGESELLSCHAFT |
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46049 Oberhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Wiehn, Helmut, Dr.
D-4200 Oberhausen 1 (DE)
- Rehwinkel, Heiko, Dr.
D-4250 Bottrop (DE)
- Möllenhoff, Horst, Dr.
D-4330 Mülheim/Ruhr (DE)
- Meier, Hans-Joachim
D-4234 Alpen-Menzelen (DE)
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Vertreter: Müller, Jürgen, Dipl.-Ing. |
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Deutsche Babcock AG
Lizenz- und Patentabteilung
Duisburger Strasse 375 46049 Oberhausen 46049 Oberhausen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-87/06679 WO-A-90/05020 FR-A- 2 564 747 US-A- 2 818 049 US-A- 4 796 546
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WO-A-89/00660 DE-A- 3 440 583 GB-A- 2 148 734 US-A- 4 419 965
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Feuerung, insbesondere eine Wirbelschichtfeuerung mit
den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 und ein Verfahren zur Verbrennung
in einer solchen Feuerung.
[0002] Aus der WO-A-8 900 660 ist eine Wirbelschichtfeuerung mit einer von unten nach oben
durchströmten Brennkammer bekannt, deren Gasauslaß in einen filtrierenden, aus Filterrohren
gebildeten Abscheider mündet. Der Feststoffauslaß des Abscheiders ist mit einem Standrohr
verbunden, das über einen Siphon und einen Feststoffeinlaß mit der Brennkammer in
Verbindung steht. Die abgeschiedenen Feststoffe werden vor dem Eintritt in die Brennkammer
nicht gekühlt. Lediglich für die aus dem System abgezogenen Feststoffe ist ein externer
Aschekühler vorgesehen. Das in dem Abscheider gereinigte Gas wird über Reingasauslässe
abgezogen und einer Gasturbine zugeführt. Damit wird die bei der Verbrennung in der
Brennkammer freiwerdende Wärme nur auf das Gas übertragen, während der Feststoff mit
der in ihm gebundenen Wärme in dem System umgewälzt wird.
[0003] Eine Wirbelschichtfeuerung mit einem integrierten Feststoffabscheider ist aus der
WO-A-8 706 679 bekannt. Der Gasaustritt der Brennkammer dieser Wirbelschichtfeuerung
mündet in einen Zentrifugalabscheider und in einen zweiten Zug, in dem Konvektionheizflächen
angeordnet sind. Der in dem Abscheider abgetrennte Feststoff gelangt in einen Sammelraum,
in dem eine Kühlschlange angeordnet sein kann.
[0004] Bei einer bekannten, mit einer zirkulierenden Wirbelschicht versehenen Wirbelschichtfeuerung
(EP-B-0 103 613) wird der Feststoff aus dem Rauchgas über Drallabscheider abgetrennt,
in einem Sammelbunker gesammelt und von dort in die Wirbelschicht zurückgeführt. Der
abgetrennte Feststoff wird vor seiner Rückführung in die Wirbelschicht nicht nennenswert
gekühlt, da der Sammelbunker mit Ausnahme der aus den Rohrwänden gebildeten Wände
keine Heizflächen enthält und weil der Feststoff nur mit soviel Luft fluidisiert wird,
daß gerade eine gleichmäßige Förderung erreicht wird.
[0005] Bei einer anderen bekannten zirkulierenden Wirbelschichtfeuerung (DE-C-2 624 302)
wird der Feststoff im Kreislauf durch ein aus Wirbelschichtreaktor, Zyklonabscheider
und Rückführleitung bestehendes Zirkulationssystem bei hoher Suspensionsdichte im
Rauchgas und bei gleichbleibender Systemtemperatur geführt. Aus diesem Kreislauf wird
ein Teil des Feststoffes entnommen, in einem separaten, mit Heizflächen versehenen
und von Luft durchströmten Fließbettkühler gekühlt und wenigstens als Teilstrom in
die Wirbelschichtfeuerung zurückgeführt.
[0006] Es ist weiterhin eine Wirbelschichtfeuerung mit einer Wirbelschicht und einem erhöhten
Feststoffumlauf bekannt (BWK 40 (1988), Seiten 273 bis 276), bei der in den Freiraum
oberhalb der Wirbelschicht Bündelheizflächen zur Kühlung von Rauchgas und Flugstaub
angeordnet sind.
[0007] In der stationären Wirbelschicht einer anderen bekannten Wirbelschichtfeuerung (VGB
Kraftwerkstechnik 67 (1987), Heft 8, Seiten 571 bis 577) sind Tauchheizflächen angeordnet.
Die Wirbelschichtfeuerung wird unter Druck betrieben, wobei die Wirbelbrennkammer
von einem Druckgefäß umgeben ist. Das heiße, die Wirbelbrennkammer verlassende Rauchgas
wird einer Gasturbine zugeführt.
[0008] Bei den bekannten Wirbelschichtfeuerungen wird in der fluidisierten Feststoffschicht
ein Wärmestrom freigesetzt, der an Heizflächen übertragen oder mit dem Rauchgas aus
der Wirbelbrennkammer ausgetragen wird. Diese Heizflächen sind bei Wirbelschichtfeuerungen
mit stationärer Wirbelschicht als Tauchheizflächen ausgebildet. Da aus konstruktiven
und verfahrenstechnischen Gründen die Querschnittsfläche der Wirbelschicht nicht beliebig
gesteigert werden kann, ist bei vorgegebener Leistung die Fluidisierungsgeschwindigkeit
verhältnismäßig hoch. Die Tauchheizflächen unterliegen daher innerhalb der Wirbelschicht
einer erhöhten Erosion, die zu Materialabzehrungen führt.
[0009] Bei Wirbelschichten mit erhöhtem Feststoffumlauf und bei zirkulierenden Wirbelschichten
wird auf die Anordnung von Tauchheizflächen in der Wirbelbrennkammer verzichtet. Statt
dessen ist die Wirbelbrennkammer mit Wand- und/oder Schottenheizflächen versehen,
die von dem hoch mit Staub beladenen Rauchgas überströmt werden. Bei vorgegebener
Leistung ist auch die entstehende Gasmenge vorgegeben. Die Strömungsquerschnitte können
aus konstruktiven Gründen nicht beliebig vergrößert werden. Dadurch ergeben sich bestimmte
minimale Gasgeschwindigkeiten, die nicht unterschritten werden können. Das mit diesen
Geschwindigkeiten strömende, staubbeladene Gas führt zu Erosionen an den Wand- und
Schottenheizflächen.
[0010] Bei der Verwendung von gestufter Luftzuführung zur weitgehenden Reduzierung der NO
x-Emission erfolgt durch die dann im Reaktionsraum zum Teil befindlichen reduzierenden
Verhältnisse ein zusätzlicher korrosiver Angriff auf die Heizflächen, der nur durch
Einsatz sehr hochwertiger Materialien beherrscht werden kann.
[0011] Unter Druck betriebene Wirbelschichtfeuerungen mit einer stationären Wirbelschicht
werden dadurch geregelt, daß mit sinkender Last die Betthöhe verringert wird. Bei
verringerter Betthöhe ragen die Tauchheizflächen zum Teil aus der Wirbelschicht heraus,
so daß weniger Wärme aus der Wirbelschicht abgeführt wird. Gleichzeitig sinkt damit
die Gastemperatur ab, wodurch der nachgeschalteten Gasturbine Gas mit einer von der
Last abhängigen Temperatur zugeführt wird.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Feuerung so auszubilden,
daß die Nachteile hinsichtlich der Gestaltung des Reaktionsraumes sowie der Erosion
und der Korrosion an den Heizflächen vermieden werden, daß die geometrischen Abmessungen
der Feuerung speziell bezüglich des Verhältnisses von Reaktorquerschnitt zu Reaktorhöhe
weitgehend frei wählbar sind und daß die Gastemperatur von der Last unabhängig ist.
[0013] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Feuerung erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0014] Indem die durch die Verbrennung entbundene Wärme überwiegend dem aus dem Gas abgetrennten
Feststoff entzogen wird und nur gekühlter Feststoff in die Feuerung rückgeführt wird,
sind die volumenbezogenen Vorgänge der Wärmeentbindung in einer Reaktionszone, der
Nachreaktion in einer Nachbrennzone sowie der Rauchgasreinigung und der Wärmeabfuhr
in einer Feststoffkühlzone voneinander getrennt. Die genannten Vorgänge können somit
variiert werden, ohne daß das eine Rückwirkung auf den Gesamtprozeß hat. Damit können
die Höhe und der Querschnitt des einem dieser Vorgänge zugeordneten Abschnittes der
Feuerung frei gewählt werden. Man ist damit in der Lage, in dem Abschnitt, der erosionsgefährdete
Heizflächen enthält, die Gasgeschwindigkeit soweit abzusenken, daß diese Heizflächen
keinem nennenswerten Angriff durch Erosion unterliegen.
[0015] Der sich in der Kühlzone im zweiten Zug ansammelnde Feststoff weist auf Grund einer
Sichtung in der Brennkammer eine geringe Korngröße auf. Es genügen damit schon geringe
Gasgeschwindigkeiten, um diesen Feststoff zu fluidisieren. Der durch die Fluidisierung
bewirkte hohe Wärmeübergangskoeffizient ermöglicht es, kleine Heizflächen einzusetzen.
Da in der Kühlzone keine reduzierende Gasatmosphäre vorliegt, lassen sich hier auch
hochbelastbare Heizflächen aus austenitischen Werkstoffen einsetzen.
[0016] Die erosionsgefährdeten Heizflächen können aus dem Abschnitt herausgenommen werden,
in dem hohe Gasgeschwindigkeiten einzustellen sind. Innerhalb der Reaktionszone und
der Nachbrennzone läßt sich die für den Ausbrand des Brennstoffes notwendige Verweilzeit
durch das frei wählbare Verhältnis von Querschnitt zu Höhe der Feuerung und damit
durch die Gasgeschwindigkeit optimal einstellen, so daß bei einem guten Ausbrand Kohle
mit einem breiten Kornspektrum aufgegeben werden kann. Über die Abfuhr der Wärme aus
dem abgetrennten Feststoff in der Kühlzone und die Wahl des Luftüberschusses in der
Reaktionszone läßt sich die Wirbeltemperatur und damit die Gastemperatur für alle
Lastzustände einstellen. Zusätzlich kann durch Nachverbrennung die Gastemperatur am
Ende der Nachbrennzone auf Werte angehoben werden, die oberhalb der für den Betrieb
einer Wirbelschicht notwendigen Temperatur liegen. Schließlich ist auch die Menge
des in die Reaktionszone rückgeführten Feststoffes frei wählbar, da der Feststoff
in der Kühlzone auf eine einstellbare Temperatur gekühlt werden kann.
[0017] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Anordnung einer Wirbelschichtfeuerung,
- Fig. 2
- eine schematische Anordnung einer anderen Ausführungsform einer Wirbelschichtfeuerung,
- Fig. 3
- die perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform einer Wirbelschichtfeuerung
und
- Fig. 4
- das Schema einer anderen und unter Überdruck betriebenen Wirbelschichtfeuerung.
[0018] Die Feuerung wird in einer von unten nach oben durchströmten Brennkammer 1 durchgeführt,
an die sich über einen Querzug 5 ein zweiter Zug 2 anschließt. Die Brennkammer 1 und
der zweite Zug 2 sind durch Wände, vorzugsweise durch Rohrwände aus gasdicht miteinander
verschweißten Rohren begrenzt.
[0019] In den unteren Teil der Brennkammer 1 wird über nicht gezeigte Zuführungen ein fester,
flüssiger oder gasförmiger Brennstoff und Verbrennungsluft zugeführt. Die Feuerung
kann eine Wirbelschichtfeuerung mit einer stationären oder einer zirkulierenden Wirbelschicht
oder ein Transportreaktor mit einer Flugstromverbrennung sein. Diese Feuerung stellt
eine Reaktionszone R dar, an die sich eine Nachbrennzone A anschließt, die vor einem
Abscheider 10 endet, der in Strömungsrichtung des Gases hinter der Verbindung der
Brennkammer 1 mit dem zweiten Zug 2 liegt. Der Nachbrennzone A wird weitere Verbrennungsluft
und gegebenenfalls Zusatzbrennstoff zugeführt. Innerhalb des zweiten Zuges 2 ist eine
Kühlzone C gebildet.
[0020] Im folgenden wird die Erfindung am Beispiel einer als Wirbelschichtfeuerung ausgebildeten
Feuerung erläutert. Diese Feuerung umfaßt eine Wirbelschicht mit einem erhöhten Feststoffumlauf.
Die folgende Beschreibung trifft sinngemäß auch auf eine hochzirkulierende Wirbelschicht
oder eine Staubfeuerung mit Feststoffrezirkulation zu.
[0021] In dem unteren Teil der Brennkammer 1 ist ein Düsenboden 3 angeordnet, durch den
Luft als Verbrennungsluft und als Fluidisierungsluft eingeblasen wird. Die Luft wird
mit solcher Geschwindigkeit und in solcher Menge eingebracht, daß sich oberhalb des
Düsenbodens 3 eine Wirbelschicht 4 vorzugsweise mit einer definierten Bettoberfläche
ausbildet. Die Wirbelschicht 4 stellt die Reaktionszone R dar.
[0022] Unterhalb des Düsenbodens 3 ist die Brennkammer 1 mit einem Ascheaustrag 6 versehen,
in dem ein Austragsorgan 7, zum Beispiel eine Zellradschleuse, angeordnet ist. Zwischen
dem Düsenboden 3 und dem Austragsorgan 7 befindet sich eine ruhende Ascheschicht 8.
Innerhalb der ruhenden Ascheschicht 8 sind Düsen 9 angeordnet. Durch diese Düsen wird
zur Kühlung der Ascheschicht 8 ein gasförmiges Medium z.B. Luft oder Rauchgas eingeblasen.
Das Gas gelangt zusammen mit der Fluidisierungsluft aus dem Düsenboden 3 in die Brennkammer
1.
[0023] Durch die durch den Düsenboden 3 eingeblasene Luft stellt sich in der Brennkammer
1 eine von unten nach oben gerichtete Strömung aus Rauchgas und mitgerissenen Feststoffpartikeln
ein. In Strömungsrichtung des Gases ist hinter der Verbindung von Brennkammer 1 und
zweitem Zug 2 ein Abscheider 10 angeordnet. Der gasseitige Austrag des Abscheiders
10 ist mit einer Gasabführleitung 11 verbunden. Die Gasabführleitung 11 ist an eine
Anlage zur Weiterbehandlung des Rauchgases angeschlossen. Diese Weiterbehandlungsanlage
kann entweder ein Abhitzekessel oder eine Gasturbine sein, wenn die Wirbelschichtfeuerung,
wie nachfolgend noch beschrieben wird, unter einem Überdruck von z.B. 20 bar betrieben
wird.
[0024] Der Abscheider 10, der in den Fig. 1 und 2 nur schematisch gezeigt ist, ist als filtrierender
Abscheider ausgebildet, dessen Feststoffaustrag in den zweiten Zug 2 hineinragt. Derartige
Abscheider sind zur Reinigung von Rauchgas aus Wirbelschichtfeuerungen bekannt (VDI
Berichte Nr. 715 (1989) S. 289-322, insb. S. 299-309, 315-317) und zeichnen sich durch
einen hohen Abscheidegrad aus.
[0025] Als Abscheider kann ein Schüttschichtfilter eingesetzt werden, das einen perforierten,
geneigt angeordneten Boden umfaßt, auf dem eine Filterschicht aus einem körnigen Filtermaterial,
z.B. Quarzsand, aufliegt. Als Filtermaterial kann auch Bettmaterial aus der Wirbelschicht
4 verwendet werden. Der sich auf der Filterschicht beim Durchtritt des Rauchgases
ablagernde Staub wird von Zeit zu Zeit abgeblasen und gelangt in den zweiten Zug 2,
in dem auf diese Weise eine Feststoffschicht 12 gebildet wird.
[0026] Anstelle eines Schüttschichtfilters wird bevorzugt ein Kerzenfilter verwendet. Ein
solches Filter ist in Fig. 3 dargestellt und besteht aus Filterrohren 13 aus porösem,
keramischen Material. Die Filterrohre 13 sind in einer Haltevorrichtung im zweiten
Zug 2 befestigt. Das feststoffbeladene Gas durchströmt das poröse Filtermaterial,
um auf die Reingasseite und in die Gasabführleitung 11 zu gelangen. Der Feststoff
wird auf der Gasseite der Filterrohre 13 abgeschieden. Der sich bildende Belag fällt
von sich aus oder beim Rückspülen in dem zweiten Zug 2 und bildet so die Feststoffschicht
12.
[0027] Der zweite Zug 2 ist am unteren Ende über eine Feststoffrückführleitung 14 mit der
Brennkammer 1 oberhalb des Düsenbodens 3 verbunden. Im unteren Teil des zweiten Zuges
2 ist ein Düsenrost 15 angeordnet, durch den Luft durch die Feststoffschicht 12 geblasen
wird. Anstelle von Luft kann auch ein anderes Gas, z.B. rückgeführtes Rauchgas verwendet
werden. Diese Luft oder dieses Gas wird nach dem Durchströmen der Feststoffschicht
12 zusammen mit dem Rauchgas aus der Brennkammer 1 durch den Abscheider 10 und das
Gasabführungsrohr 11 abgeführt. Die Luft kann auch als sekundäre Verbrennungsluft,
z.B. mit Hilfe eines Ejektors in die Nachbrennzone A eingeblasen werden.
[0028] Innerhalb der Feststoffschicht 12 des zweiten Zuges 2 sind Heizflächen 16, 17 angeordnet.
Diese Heizflächen 16, 17 sind von einem flüssigen oder gasförmigen Wärmeaustauschmedium
wie Gas, Luft, Dampf, Wasser, Thermoöl oder Flüssigmetall durchströmt. Die Heizflächen
können zusammen mit den Rohrwänden des zweiten Zuges 2 und der Brennkammer 1 an einen
Wasser-Dampf-Kreislauf angeschlossen sein.
[0029] Der zweite Zug 2 kann durch das Einsetzen von weiteren Düsenrosten 18 in zwei oder
mehrere übereinanderliegende Kammern 19, 20 aufgeteilt werden. Ebenso kann der zweite
Zug 2 durch eine oder mehrere vertikale, ungekühlte oder aus gasdicht miteinander
verschweißten Rohren gebildete Trennwände in mehrere nebeneinander liegende Kammern
21, 22 aufgeteilt werden. Jede dieser nebeneinander liegenden Kammern ist mit einem
eigenen Düsenrost 23, 24 versehen. Die Düsenroste 23, 24 können daher mit unterschiedlich
großen Volumenströmen beaufschlagt werden. In jeder Kammer 19, 20, 21, 22 ist ferner
eine eigene Heizfläche 16, 17 vorgesehen, die in unterschiedlicher Weise, z.B. als
Economiser, Verdampfer oder Überhitzer eines Wasser-Dampf-Kreislaufes geschaltet sein
kann.
[0030] Der Feststoff der Feststoffschicht 12 innerhalb des zweiten Zuges 2 wird durch Wärmeabgabe
an die durchgeblasene Luft oder an das durchgeblasene Gas und an das die Heizflächen
16, 17 durchströmende Wärmeaustauschmedium gekühlt. Der in dem Abscheider 10 abgetrennte
und in dem zweiten Zug 2 abgekühlte Feststoff wird über die Feststoffrückführleitung
14 vollständig oder teilweise in die Brennkammer 1 zurückgeführt. Die Temperatur in
der Brennkammer 1 wird dadurch gleichbleibend auf 750 bis 900 Grad C, vorzugsweise
auf 850 Grad C gehalten, da die bei der Verbrennung des Brennstoffes mit Luft freiwerdende
Verbrennungswärme an das Wärmeaustauschmedium in den die Brennkammer 1 begrenzenden
Rohrwände und an den rückgeführten, gekühlten Feststoff abgeführt wird. Das Rauchgas
tritt, wenn wie bevorzugt vorgesehen keine Heizflächen in der Nachbrennzone A angeordnet
sind, mit der Temperatur der Wirbelschicht in den Abscheider 10 ein. Es ist auch möglich,
in der Brennkammer 1 durch Luftunterschuß eine unvollständige Verbrennung durchzuführen,
so daß das aus der Wirbelschicht 4 austretende Gas noch brennbare Bestandteile enthält.
Diese brennbaren Bestandteile werden in der Nachbrennzone A nachverbrannt. Auf diese
Weise kann die Temperatur des aus der Gasabführleitung 11 austretenden Rauchgases
auf eine Temperatur oberhalb der Bettemperatur, z.B. auf 1000 Grad C angehoben werden.
Als Verbrennungsluft für die Nachbrennzone A dient dabei die die Feststoffschicht
12 durchströmende Luft. Es kann auch gesonderte sekundäre und tertiäre Verbrennungsluft
gegebenenfalls zusammen mit Zusatzbrennstoff in die Nachbrennzone A eingeblasen werden.
Eine solche Verfahrensweise ist dann vorteilhaft, wenn die Wirbelschichtfeuerung unter
Überdruck betrieben wird.
[0031] Je nach der Gasgeschwindigkeit, mit der die Luft oder das Gas in die Feststoffschicht
12 eingeblasen wird, bildet sich bei Gasgeschwindigkeiten unterhalb des Fluidisierungspunktes
ein Festbett und bei Gasgeschwindigkeiten oberhalb des Fluidisierungspunktes ein Wirbelbett
aus. Da die Wärmeübergangszahl im Wirbelbett wesentlich größer ist als im Festbett,
kann über eine Änderung der Geschwindigkeit in der Nähe des Fluidisierungspunktes
der die Feststoffschicht 12 durchströmenden Luft die Verteilung der dem Feststoff
entzogenen Wärme auf die Luft und das Wärmeaustauschmedium in den Heizflächen 16,
17 beeinflußt werden. Um die Wärme bevorzugt an Luft oder das Gas zu übertragen, ist
ein Festbett anzustreben. Soll die Wärme verstärkt auf das Wärmeaustauschmedium in
den Heizflächen 16, 17 übertragen werden, ist die Feststoffschicht 12 zu fluidisieren.
Diese Einflußnahme auf die Verteilung der Wärmeabfuhr läßt sich in günstiger Weise
bei der beschriebenen Aufteilung des zweiten Zuges 2 in mehrere Kammern 19, 20, 21,
22 erreichen. Dabei ist es auch möglich, in einer Kammer ein Festbett und in einer
anderen Kammer ein Wirbelbett aufrechtzuerhalten.
[0032] Gemäß Fig. 2 können in Strömungsrichtung des Rauchgases hinter der Reaktionszone
R zwischen der Brennkammer 1 und dem zweiten Zug 2, das heißt in der Nachbrennzone
A von dem Rauchgas berührte Heizflächen 29 angeordnet sein. Durch eine entsprechende
Querschnittsgestaltung wird erreicht, daß die Gasgeschwindigkeit an dieser Stelle
nicht zu hoch wird.
[0033] Die beschriebene Feuerung kann mit einem den Atmosphärendruck geringfügig übersteigenden
Druck betrieben werden, um auf einen Saugzug verzichten zu können. Es kann auch ein
Überdruck von mehr als 1 bar bis 30 bar vorzugsweise von 20 bar in der Brennkammer
1 und dem zweiten Zug 2 eingestellt werden. In diesem Fall kann das in die Gasabführleitung
11 eintretende, gereinigte Gas in einer Gasturbine entspannt oder einem chemischen
Prozeß zugeführt werden.
[0034] Eine besondere unter Überdruck betriebene Feuerung ist in der Fig. 4 gezeigt. Bei
dieser Feuerung sind die Brennkammer 1 und der zweite Zug 2 in voneinander getrennten
Druckgefäßen 26, 27 angeordnet. Eine Druckleitung 28, die die Druckgefäße 26, 27 durchdringt,
verbindet die Brennkammer 1 mit dem zweiten Zug 2. Die Gasabführleitung 11 ist an
eine Gasturbine 25 angeschlossen. Abweichend von der dargestellten Ausführung können
auch die Brennkammer 1 und der zweite Zug 2 von einem gemeinsamen Druckgefäß umschlossen
sein. Im übrigen Aufbau und in der Funktionsweise stimmt die unter Druck betriebene
Ausführungsform gemäß Fig. 4 mit der unter Atmosphärendruck oder unter Überdruck betriebenen
Wirbelschichtfeuerung gemäß Fig. 1 bis 3 im Grundprinzip überein.
1. Feuerung, insbesondere Wirbelschichtfeuerung, mit einer von unten nach oben durchströmten
Brennkammer (1), deren Gasaustritt mit einem filtrierenden Abscheider (10) zur Abtrennung
von Feststoffen aus dem die Brennkammer (1) verlassenden Gas verbunden ist, wobei
eine Rückführleitung (14) für die abgetrennten Feststoffe in die Brennkammer (1) geführt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasaustritt der Brennkammer (1) an einen zweiten
Zug (2) angeschlossen ist, daß der Abscheider (10) feststoffseitig mit dem zweiten
Zug (2) verbunden ist, daß der zweite Zug (2) eine von Gas, insbesondere von Luft,
durchströmte Feststoffschicht (12) aufnimmt und als Feststoffkühler ausgebildet ist
und daß der zweite Zug gasaustrittsseitig mit dem Abscheider (10) verbunden ist.
2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffschicht (12) ein
Festbett ist.
3. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffschicht (12) eine
Wirbelschicht ist.
4. Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Zug (2) in Kammern (19, 20, 21, 22) aufgeteilt ist und daß jede Kammer (19, 20, 21,
22) mit einem eigenen System zur Zuführung von Gas versehen ist.
5. Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer
(1) und der zweite Zug (2) in voneinander getrennten Druckgefäßen (26, 27) angeordnet
sind und daß die Brennkammer (1) und der zweite Zug (2) durch eine Druckleitung (28)
miteinander verbunden sind.
6. Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer
(1) und der zweite Zug (2) von einem gemeinsamen Druckgefäß umgeben sind.
7. Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gasstrom
in Strömungsrichtung hinter der Brennkammer (1) Heizflächen (29) eingehängt sind.
8. Verfahren zur Verbrennung von Brennstoff in einer Feuerung, insbesondere in einer
Wirbelschichtfeuerung mit einer von unten nach oben durchströmten Brennkammer nach
den Ansprüchen 1 bis 7, bei dem in einem filtrierenden Abscheider aus dem die Brennkammer
verlassenden Gas Feststoffe abgetrennt und in die Feuerung zurückgeführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die abgetrennten Feststoffe einem zweiten Zug zugeführt werden,
in dem sie als Feststoffschicht von einem Gas, insbesondere von Luft, durchströmt
und durch Kühlflächen gekühlt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstrom des die Feststoffschicht
durchströmenden Gases nach Maßgabe der Verteilung der abzuführenden Wärme auf das
Gas und die Heizflächen eingestellt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Teil
der Brennkammer durch Zufuhr von Brennstoff und Verbrennungsluft eine Reaktionszone
gebildet wird und daß darüber bis zum Eintritt in den Abscheider durch Zugabe weiterer
Verbrennungsluft eine Nachbrennzone gebildet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur in der Nachbrennzone
auf einen höheren Wert als in der Reaktionszone eingestellt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Feststoffschicht
durchströmende Luft als Verbrennungsluft in die Nachbrennzone geführt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachbrennzone
zusätzlicher Brennstoff zugeführt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, gekennzeichnet durch einen für den Betrieb
einer Gasturbine geeigneten Überdruck in der Brennkammer und dem zweiten Zug.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, gekennzeichnet durch einen den Atmosphärendruck
geringfügig übersteigenden Druck in der Brennkammer und dem zweiten Zug.
1. Furnace, in particular fluidised bed furnace, with a combustion chamber (1), which
is flowed through upwardly from below and the gas exit of which is connected with
a filtering separator (10) for separating solid substances out of the gas leaving
the combustion chamber (1), wherein a return duct (14) for the separated solid substances
is led into the combustion chamber (1), characterised thereby, that the gas exit of
the combustion chamber (1) is connected to a second flue pass (2), that the separator
(10) is connected at the solid substance side with the second flue pass (2), that
the second flue pass (2) receives a solid substance layer (12) flowed through by gas,
in particular by air, and is constructed as solid substance cooler and that the second
flue pass (2) is connected at the gas exit side with the separator (10).
2. Furnace according to claim 1, characterised thereby, that the solid substance layer
(12) is a solid bed.
3. Furnace according to claim 1, characterised thereby, that the solid substance layer
(12) is a fluidised bed.
4. Furnace according to one of the claims 1 to 3, characterised thereby, that the second
flue pass (2) is divided up into chambers (19, 20, 21, 22) and that each chamber (19,
20, 21, 22) is provided with its own system for the supply of gas.
5. Furnace according to one of the claims 1 to 4, characterised thereby, that the combustion
chamber (1) and the second flue pass (2) are arranged in pressure vessels (26, 27),
which are separated one from the other, and that the combustion chamber (1) and the
second flue pass (2) are one connected with the other by a pressure duct (28).
6. Furnace according to one of the claims 1 to 4, characterised thereby, that the combustion
chamber (1) and the second flue pass (2) are surrounded by a common pressure vessel.
7. Furnace according to one of the claims 1 to 6, characterised thereby that heating
surfaces (29) are suspended in the gas current downstream of the combustion chamber
(1).
8. Method for the combustion of fuel in a furnace, in particular a fluidised bed furnace,
with a combustion chamber which is flowed through upwardly from below according to
the claims 1 to 7, in which method solid substances are separated in a filtering separator
out of the gas leaving the combustion chamber and conducted back into the furnace,
characterised thereby, that the separated solid substances are fed to a second flue
pass, in which they are flowed through as solid substance layer by a gas, in particular
by air, and cooled by cooling surfaces.
9. Method according to claim 8, characterised thereby, that the volume current of the
gas flowing through the solid substance layer (12) is set in accordance with the distribution
of the heat, which is to be conducted away, over the gas and the heating surfaces.
10. Method according to claim 8 or 9, characterised thereby, that a reaction zone is formed
in the lower part of the combustion chamber by the supply of fuel and combustion air
and that a secondary combustion zone is formed thereover up to the entry into the
separator by the addition of further combustion air.
11. Method according to claim 10, characterised thereby, that the temperature in the secondary
combustion zone is set to a higher value than in the reaction zone.
12. Method according to claim 10 or 11, characterised thereby, that the air flowing through
the solid substance layer (12) is conducted as combustion air into the secondary combustion
zone.
13. Method according to one of the claims 10 to 12, characterised thereby, that additional
fuel is supplied to the secondary combustion zone.
14. Method according to one of the claims 8 to 13, characterised by an excess pressure,
which is suitable for the operation of a gas turbine, in the combustion chamber and
in the second flue pass.
15. Method according to one of the claims 8 to 13, characterised by a pressure, which
slightly exceeds the atmospheric pressure, in the combustion chamber and in the second
flue pass.
1. Foyer, en particulier foyer à lit fluidisé, comportant une chambre de combustion (1),
parcourue par un courant orienté de bas en haut, dont la sortie de gaz est reliée
à un séparateur filtrant (10) destiné à opérer la séparation entre les solides et
les gaz quittant la chambre de combustion (1), une conduite de recyclage (14) destinée
aux solides séparés menant à la chambre de combustion (1), caractérisé en ce que la
sortie de gaz de la chambre de combustion (1) est raccordée au deuxième circuit (2),
en ce que le séparateur (10) est relié, côté solides, au deuxième circuit (2), en
ce que le deuxième circuit (2) reçoit une couche de solide (12) parcourue par un écoulement
de gaz, en particulier d'air et est réalisé sous forme de refroidisseur de solides
et en ce que le deuxième circuit est relié au séparateur (10), du côté de la sortie
des gaz.
2. Foyer selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche de solides (12) est
un lit fixe.
3. Foyer selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche de solides (12) est
un lit fluidisé.
4. Foyer selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le deuxième circuit
(2) est subdivisé en chambres (19 ,20, 21, 22) et en ce que chaque chambre est pourvue
d'un système propre d'amenée de gaz.
5. Foyer selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la chambre de combustion
(1) et le deuxième circuit (2) sont disposés dans des récipients sous pression (26,
27) séparés l'un de l'autre et en ce que la chambre de combustion (1) et le deuxième
circuit (2) sont reliés ensemble au moyen d'une conduite sous pression (28).
6. Foyer selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la chambre sous
pression (1) et le deuxième circuit (2) sont placés dans un récipient sous pression
commun.
7. Foyer selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des surfaces de
chauffe (29) sont fixées dans le courant de gaz, en aval de la chambre de combustion
(1) dans la direction de l'écoulement.
8. Procédé de combustion de combustible dans un foyer, en particulier dans un foyer à
lit fluidisé, comportant une chambre de combustion, parcourue par un courant orienté
de bas en haut, selon les revendications 1 à 7, dans lequel, dans un séparateur filtrant,
on opère à partir des gaz sortant de la chambre de combustion la séparation des solides
et leur recyclage dans le foyer, caractérisé en ce que les solides séparés sont amenés
dans un deuxième circuit, dans lequel, leur couche est traversée par un courant de
gaz, en particulier par de l'air, et refroidis au moyen de surfaces de refroidissement.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le débit volumétrique des
gaz s'écoulant à travers la couche de solides est réglé selon la quantité de chaleur
à évacuer répartie entre les gaz et les surfaces de chauffe.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une zone de réaction est
formée dans la partie inférieure de la chambre de combustion, par apport de combustible
et d'air de combustion, et qu'une zone de postcombustion est formée au-dessus d'elle,
par apport d'air de combustion supplémentaire, jusqu'à l'entrée dans le séparateur.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la température dans la zone
de postcombustion est réglée à une valeur supérieure à celle de la zone de réaction.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le courant d'air passant
dans la couche de solides est guidé dans la zone de postcombustion, à titre d'air
de combustion.
13. Procédé selon l'une des revendication 10 à 12, caractérisé en ce que du combustible
supplémentaire est amené à la zone de postcombustion.
14. Procédé selon l'une des revendication 8 à 13, caractérisé par le fait qu'il règne
dans la chambre de combustion et dans le deuxième circuit une surpression convenant
au fonctionnement d'une turbine à gaz.
15. Procédé selon l'une des revendication 8 à 13, caractérisé par le fait que la pression
régnant dans la chambre de combustion et dans le deuxième circuit est légèrement supérieure
à la pression atmosphérique.