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EP 0 408 516 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.12.1993 Patentblatt 1993/50 |
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Anmeldetag: 12.07.1990 |
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Verpackungsbehälter
Packaging container
Récipient d'emballage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.07.1989 CH 2653/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.1991 Patentblatt 1991/03 |
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Patentinhaber: Sandherr Packungen AG |
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CH-9444 Diepoldsau (CH) |
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Erfinder: |
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- Schellenberg, Walter
CH-9444 Diepoldsau (CH)
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Vertreter: Quehl, Horst Max, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Postfach 223
Ringstrasse 7 8274 Tägerwilen 8274 Tägerwilen (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 251 418 DE-A- 2 533 631 US-A- 3 207 830
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DE-A- 2 430 900 FR-A- 1 401 348 US-A- 3 349 950
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei einem durch die DE-A 25 33 631 bekannten Verpackungsbehälter dieser Art erfolgt
eine Befestigung und luftdichte Abdichtung zwischen dem Behälterrumpf und dem Verschlussdeckel
über eine Siegelverbindung, die zwischen dem Randflansch des Behälterrumpfes und dem
Deckelrand vorgesehen ist. Zum Oeffnen wird der biegsame Verschlussdeckel von dem
Randflansch durch eine pellende Aufreissbewegung abgerissen, wobei sich die aufgrund
der Anforderungen an eine zuverlässige Abdichtung verhältnismässig feste Siegelverbindung
als nachteilig erweist, indem das Oeffnen erschwert wird und der Verschlussdeckel
auf unästhetische Weise bleibend verformt wird. Da der Deckelrand zum Hintergreifen
des eine Hinterschneidung aufweisenden Behälterrandes einen Wulst aufweist, ist er
zwar zum Wiederverschliessen geeignet, jedoch ergibt sich dabei aufgrund der geringen
Fromstabilität des Dekkels und des Behälterrumpfes keine zuverlässige und gasdichte
Abdichtung. Es sind deshalb für Molkereiprodukte ausserdem wiederverschliessbare Verpackungsbehälter
bekannt, deren Deckel eine ausreichende Steifigkeit und eine geeignete Randausbildung
aufweist, so dass er einschnappend in der Behälteröffnung wieder verrastet werden
kann. Die ausreichende Steifigkeit erforderte jedoch bisher seine Herstellung im wesentlich
aufwendigeren Spritzgiessverfahren mit dem zusätzlichen Nachteil, dass ein solcher
Behälter nicht in üblicher Weise durch Heissiegeln mit einem Garantieverschluss versehen
werden kann.
[0003] Durch die US-A-3 207 830 ist ein Behälterverschluss bekannt, bei dem ein nach aussen
spitz profilierter, durch Spritzgiesen hergestellter Sperring in eine entsprechend
geformte Rille des Deckelrandes eingreift. Der derart profilierte Deckelrand greift
in eine Rille des Behälterrumpfes ein. Der Deckel ist somit zur Bildung eines Garantieverschlusses
fest verriegelt. Zum Oeffnen des Behälters muss der Sperring zerstört werden, indem
er mit einem spitzen Gegenstand unterfasst und bis zur Zerstörung hochgedrückt wird.
[0004] Durch die DE-A- 2430900 ist ein Doppelbehälter bekannt, dessen Randprofilierungen
aufweisender Deckel einen Innenrand des aus Karton geformten Aussenbehälters umfasst.
Dabei nimmt er eine Position ein, durch die seine Verschlussmembran auf einem Flansch
des Innenbehälters dicht aufliegt. Ein gasdichter Verschluss wird bis zum erstmaligen
Oeffnen durch eine mit dem Flansch des Innenbehälters verschweisste Folie gewährleistet.
[0005] Die bekannten Behälter haben den Nachteil, dass sie einen gasdichten Verschluss nur
bis zum erstmaligen Oeffnen ermöglichen und ihr dichter Verschluss durch radiale Deformation
verhältnismässig leicht aufgehoben werden kann.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit geringem Materialaufwand durch
Tiefziehen seines Deckels einfach herstellbaren Verpackungsbehälter der genannten
Art zu finden, der einen durch erhebliche mechanische Kräfte belastbaren gasdichten
Verschluss gewährleistet und der sich auch beim erstmaligen Oeffnen leicht öffnen
und auch dicht wiederverschliessen lässt. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss
aufgrund der Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen eines solchen
Verpackungsbehälters sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche und werden im
folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
- Fig.1
- einen Querschnitt durch einen Verpackungsbehälter mit Verschlussdeckel,
- Fig.2
- eine Aufsicht auf einen Teil des Verschlussdeckels,
- Fig.3
- einen vergrösserten Teilquerschnitt des Verpackungsbehälters nach Fig.1,
- Fig.4
- einen Querschnitt eines Teiles eines Verschlussdeckels entsprechend einer weiteren
Ausführungsform,
- Fig.5
- eine Aufsicht auf einen Randbereich des Verschlusseckels nach Fig.4,
- Fig.6
- einen vergrösserten Teilquerschnitt einer weiteren Ausführungsform des Verpackungsbehälters
und
- Fig.7
- einen Teilquerschnitt im Bodenbereich einer weiteren Ausführungsform des Verpackungsbehälters.
[0007] Der Verpackungsbehälter 1 hat gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1 und 3 einen
stapelbaren konischen Behälterrumpf 2, der ebenso wie sein Verschlussdeckel 3 durch
Tiefziehen aus einer Kunststoffolie, z.B. aus Polyester oder einer Verbundfolie hergestellt
worden ist, während gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig.6 und 7 der Behälterrumpf
2' zylindrisch im Wickelverfahren aus verhältnismässig dickwandigem Kartonmaterial
gefertigt worden ist.
[0008] Der aus einer Kunststoffolie mit einer Dicke von beispielsweise 0,2 bis 0,3 mm tiefgezogene
Verschlussdeckel 3,3', 3'' hat, ebenso wie der auf gleiche Weise hergestellte Bodenverschluss
4 des Ausführungsbeispieles der Fig.6,7, eine formschlüssig und kraftschlüssig in
ihm eingespannte Dichtplatte 5,5',5'', 5''', z.B. aus Kartonmaterial mit einer Dicke
entsprechend ca. 400 bis 500 g/m², die einen schmalen, ungefähr der Dicke der Dichtplatte
5 entsprechenden dichtenden Ringbereich 6, 6',6''' des Verschlussdeckels 3, 3',3''
dauerhaft dichtend von innen gegen die Wand des Behälterrumpfes 2,2' drückt. Hierfür
ist der grösste Aussendurchmesser dieses Ringbereiches 6,6',6'' etwas grösser als
der Innendurchmesser des Behälterrumpfes 2,2' an der Stelle, an der dieser Ringbereich
nach vollständigem Einsetzen des Verschlussdeckels 3,3',3'' oder des Bodenverschlusses
4 zur dichtenden Anlage gelangt, so dass er im Dosenrumpf 2,2' mit Presspassung einen
festen Sitz hat.
[0009] Für eine gute Abdichtung, vergleichbar mit einer sogenannten O-Ringdichtung, hat
der genannte dichtende Ringbereich 6,6',6'',6''' vorzugsweise eine abgerundete Querschnittsform,
wie sie durch eine umlaufende rillenförmige, radial nach aussen gerichtete Ausbuchtung
der Kunststoffolie des Verschlussdeckels 3,3',3'' oder des Bodenverschlusses 4 herstellbar
ist.
[0010] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.7 ergibt sich dieser dichtende Ringbereich 6'''
durch eine radial nach innen gerichtete umlaufende rillenförmige Ausbuchtung 7, die
in der Dicke der Dichtplatte 5''' entsprechendem Abstand von der Verschlussmembran
8 des Bodenverschlusses 4 angeordnet ist.
[0011] Bei diesen beiden Ausführungsformen mit umlaufender rillenförmiger Ausbuchtung ist
auf der Innenseite des dichtenden Ringbereiches 6,6', 6'',6''' folglich eine Aufnahmerille
10,10'' für die formschlüssige Verankerung der Dichtplatte an vorgegebener Position
vorhanden.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel der Fig.4,5 ist der dichtende Ringbereich 6' durch die abgerundete
Querschnittskante eines umlaufenden Absatzes 12 des Verschlussdeckels 3' gebildet,
der sich zwischen entgegengesetzt konischen Umfangswandbereichen 13,14 befindet. Um
hierbei die Verrastung der Dichtplatte 5' im Verschlussdeckel 3' an dieser Stelle
zu verbessern, sind an der Innenseite des konisch von der Dichtplatte 5' weg sich
verengenden Umfangswandbereiches 14 in regelmässigen Abständen einzelne wulstörmige
Verrasterhebungen 15 eingeformt, die die Dichtplatte 5' übergreifen und somit auf
dem Absatz 12 niederhalten.
[0013] Die Steifigkeit des Verschlussdeckels 3,3',3'' am dichtenden Ringbereich 6,6',6''
ermöglicht seine weitere Verwendung nach erstmaligem Oeffnen des Verpackungsbehälters
1,1', da der eine auswärts gerichtete Erhebung des Deckelrandes bildende Ringbereich
6,6',6'' sich in der Behälteröffnung verrasten lässt, so dass der Verschlussdeckel
dichtend einschnappt. Für diese Verrastung hat der Behälterrumpf 2 beispielsweise
zum Oeffnungsrand hin eine konische Verengung 16 oder eine Verrastungsrille 17, z.B.
entsprechend der Querschnittsform des dort einrastenden Ringbereiches 6'', die beispielsweise
durch Pressverformung in den Behälterrumpf 2' eingeformt ist.
[0014] Neben der dichten Wiederverschliessbarkeit hat der Verpackungsbehälter den wesentlichen
Vorteil, das er sich durch die Steifigkeit seines Ringbereiches 6,6',6'' auch beim
erstmaligen Oeffnen mit Zerstörung eines Garantieverschlusses leicht, d.h. ohne grosse
Aufreisskräfte öffnen lässt. Dies wird dadurch erreicht, dass in dem sich an den Ringbereich
6,6',6'' des Deckelrandes nach aussen anschliessende Randbereich 18, 18' der am Dosenrumpf
anliegt, an einigen Umfangsstellen oder am gesamten Umfang zwischen dem Verschlussdeckel
und dem Behälterrumpf eine Siegelverbindung geringer Festigkeit vorgesehen ist, so
dass sie beim Abreissen des Verschlussdeckels 3,3',3'', z.B. durch Ziehen an einem
z.B. seitlich über den Behälterrumpf 2,2' überstehenden Grifflappen bare Siegelverbindung
ist ausreichend, da sie im Vergleich zu bekannten Siegelverschlüssen keine Dichtfunktion
zu übernehmen hat. Die Garantieversiegelung befindet sich z.B. auf an sich bekannte
Weise zwischen nach aussen abstehenden Flanschrändern 19, 20 des Behälterrumpfes 2
und des Verschlussdeckels 3,3', so dass das erstmalige Oeffnen durch eine Pellbewegung
eingeleitet werden kann, die von einem seitlichen Grifflappen 21 ausgeht.
[0015] Da die Siegelverbindung keine Dichtfunktion übernehmen muss, ist es auch nicht erforderlich,
dass für eine pellend eingeleitete Aufreissbewegung der Grifflappen seitlich über
den Flansch 19 des Behälterrumpfes 2 übersteht, sondern er kann durch einen z.B. durch
Einfärbung erkennbar gemachten Bereich des Flanschrandes 20 des Verschlussdeckels
3,3' gebildet sein, an dem die Siegelverbindung unterbrochen ist.
[0016] Es versteht sich, dass auch der Bodenverschluss 4 eine Garantieversiegelung oder
eine andere Garantieverbindung mit dem Behälterrumpf 2' aufweist, jedoch ist bei dieser
eine leichte Zerstörbarkeit unwesentlich, es sei denn, dass für eine getrennte Abfallverwertung
eines aus Karton hergestellten Behälterrumpfes 2' auch der Bodenverschluss leicht
entfernbar sein soll.
[0017] Zusammenfassen ist somit u.a. festzustellen, dass der Verpakkungsbehälter 1,1' einen
aus einer dünnen Kunststoffolie tiefgezogenen Verschlussdeckel 3,3',3'' hat, in den
eine Dichtplatte 5,5',5'' form- und kraftschlüssig an einer Stelle eingesetzt ist,
so dass sie dort einen versteiften Ringbereich 6,6',6'' bildet, der dichtend gegen
die Wand des Behälterrumpfes 2,2' drückt. Da die Abdichtung des Verpackungsbehälters
1,1' allein durch diesen Ringbereich 6,6',6'' gewährleistet ist, erfüllt die zusätzliche
Siegelverbindung lediglich die Aufgabe eines Garantieverschlusses und ist entsprechend
schwach ausgeführt, so dass sich der Verpackungsbehälter besonders leicht öffnen lässt.
Hierzu trägt auch die örtlich begrenzte Versteifung des sonst flexiblen Verschlussdeckels
3,3',3'' bei. Eine Hinterschneidung 16 am Oeffnungsrand des Behälterrumpfes 2 ermöglicht
das erneute Einschnappen des Verschlussdeckels 3 und somit einen dichten Wiederverschluss.
1. Verpackungsbehälter mit einem an seinem Oeffnungsrand angesiegelten Verschlussdeckel
(3,3',3'',4) aus einer tiefgezogenen Kunststoffolie, wobei sich in einem entlang der
Innenwand des Behälterrumpfes (2,2') verlaufenden Teil des tiefgezogenen Deckelrandes
eine umlaufende, nach aussen gerichtete Ausbuchtung (10, 10'',10''',12) in Form einer
einen runden Querschnitt aufweisenden Rille befindet, die aussen an dem Verschlussdeckel
(3, 3',3'',4) einen dichtenden Ringbereich (6,6',6'',6''') mit rundem Querschnitt
bildet, der an der Innenwand des Behälterrumpfes (2,2') anliegt, und sich in Richtung
nach aussen hinter diesem zwischen dem Dekkelrand und dem Behälterrumpf ein umlaufender
oder mehrere in Umfangsrichtung verteilte Garantieversiegelungsbereiche (18,18') befinden,
dadurch gekennzeichnet, dass in die am tiefgezogenen Deckelrand vorgesehene umlaufende
Ausbuchtung der Rand einer Dichtplatte (5,5',5'', 5''') radial spielfrei eingreift
und der Aussendurchmesser des Verschlussdeckels (3,3',3'',4) vor Einsetzen in den
Behälterrumpf (2,2') einen grösseren Durchmesser aufweist als der Innendurchmesser
des Behälterrumpfes (2,2') an der Stelle des dichtenden Ringbereiches (6,6',6'',6'''),
so dass der Verschlussdeckel (3,3',3'',4) mit Vorspannung an der Innenwand des Behälterrumpfes
(2,2') gasdicht anliegt.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Dichtplatte
(5''') aufnehmende Ausbuchtung (10''') des Verschlussdeckels (4) durch eine radial
nach innen gerichtete rillenförmige Ausbuchtung (7) begrenzt ist, die sich in einem
der Dicke der Dichtplatte (5''') entsprechenden Abstand von der Verschlussmembran
(8) des Verschlussdeckels (4) befindet.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem entlang
der Innenwand des Behälterrumpfes (2) erstreckenden Teil des tiefgezogenen Deckelrandes
ein umlaufender Absatz (12) befindet, auf dem die Dichtplatte (5') aufliegt und an
dessen äusseren Querschnittswinkel sich die umlaufende, nach aussen gerichtete Ausbuchtung
befindet.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite
des entlang der Innenwand des Behälterrumpfes (2) verlaufenden Teiles des tiefgezogenen
Deckelrandes mehrere, in Umfangsrichtung verteilte Verrasterhebungen (15) eingeformt
sind, die an der Dichtplatte (5') anliegen.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der Bodenverschluss (4) ebenfalls als Verschlussdeckel ausgeführt ist.
6. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen am
Rand des Verschlussdeckels (3) vorgesehenen Grifflappen (21).
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grifflappen
an der Wand des Behälterrumpfes oder an seinem Flansch (19) anliegt und durch eine
Unterbrechung einer umlaufenden Garantieversiegelung gebildet ist.
8. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlussdeckel (3,3',3'',4) aus einer tiefgezogenen Kunststoffolie mit einer
Dicke im Bereich von 0,2 bis 0,4 mm besteht.
9. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
der Behälterrumpf (2) für die Verrastung des dichtenden Ringbereiches (6,6',6'') des
Verschlussdeckels (3,3', 3'') eine durch eine nach aussen gerichtete Verengung der
Behälteröffnung (Fig.3) oder eine Verrastungsrille (17) gebildete Hinterschneidung
aufweist.
1. Packing container with a deep-drawn plastic film lid (3,3',3'',4) sealed to its opening
edge and in part of the deep-drawn lid edge running along the inner wall of the container
body (2,2') there is an all-round, outwardly directed bulge (10,10'',10''',12) in
the form of a groove having a round cross-section, which externally on the lid (3,3',3'',4)
forms a sealing ring region (6,6',6'',6''') with a round cross-section, which engages
on the inner wall of the container body (2,2') and in the outward direction behind
the same and between the lid edge and the container body there is an all-round or
several circumferentially distributed tamper-proof sealing areas (18,18'), characterized
in that in the all-round bulge provided on the deep-drawn lid edge engages the edge
of a sealing plate (5,5', 5'',5''') in radial, clearance-free manner and the external
diameter of the lid (3,3',3'',4) prior to its insertion in the container body (2,2')
is larger than the internal diameter of the container body (2,2') at the point of
the sealing ring region (6,6',6'',6'''), so that the lid (3,3',3'',4) engages in gas-tight
manner with pretension on the inner wall of the container body (2,2').
2. Packing container according to claim 1, characterized in that the bulge (10''') of
the lid (4) receiving the sealing plate (5''') is bounded by a radially inwardly directed,
groove-like bulge (7), which is located at a distance from the closing diaphragm (8)
of the lid (4) corresponding to the thickness of the sealing plate (5''').
3. A packing container according to claim 2, characterized in that in the part of the
deep-drawn lid edge extending along the inner wall of the container body (2) is provided
an all-round shoulder (12), on which engages the sealing plate (5') and on whose external
cross-section angle is located the all-round, outwardly directed bulge.
4. A packing container according to claim 1 or 3, characterized in that on the inside
of the part of the deep-drawn lide edge running along the inner wall of the container
body (2) are formed several circumferentially distributed locating protuberances (15),
which engage on the sealing plate (5').
5. A packing container according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the
bottom closure (4) is also constructed as a lid.
6. A packing container according to one of the claims 1 to 4, characterized in that a
gripping tab (21) is provided on the edge of the lid (3).
7. A packing container according to claim 6, characterized in that the gripping tab engages
on the wall of the container body or on its flange (19) and an interruption forms
an all-round guarantee seal.
8. A packing container according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the
lid (3,3',3'') is made from a deep-drawn plastic film with a thickness of 0,2 to 0,4
mm.
9. A packing container according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the
container body (2) for locating the sealing ring area (6.6',6'') of the lid (3,3',3'')
has an undercut formed by an outwardly directed constriction of the container opening
(3) or a locating groove (17).
1. Récipient d'emballage avec un couvercle de fermeture (3, 3', 3'', 4) scellé sur le
bord de son ouverture constitué par une feuille en matière plastique emboutie, un
évidement (10, 10'', 10''', 12) périphérique orienté vers l'extérieur sous forme de
rainure à section transversale arrondie étant prévu dans une partie du bord de couvercle
embouti situé le long de la paroi intérieure du corps (2, 2') du récipient, rainure
qui à l'extérieur constitue sur le couvercle de fermeture (3, 3' 3'', 4) une région
annulaire d'étanchéité (6, 6', 6'', 6''') à section transversale circulaire, appliquée
contre la paroi intérieure du corps (2, 2') du récipient, une région de scellage de
garantie périphérique ou plusieurs régions de scellage de garantie (18, 18') distribuées
sur la périphérie étant prévues, caractérisé par le fait que dans l'évidement périphérique
prévu dans le bord embouti du couvercle s'engage radialement, sans jeu, le bord d'une
plaque de joint (5, 5', 5'', 5''') et par le fait que le diamètre extérieur du couvercle
de fermeture (2, 2'), avant la mise en place dans le corps (2, 2') du récipient, présente
un diamètre plus grand que le diamètre intérieur du corps (2, 2') du récipient à l'endroit
de la région annulaire d'étanchéité (6, 6', 6'', 6'''), de telle sorte que le couvercle
de fermeture (3, 3', 3'', 4) s'applique sous précontrainte contre la paroi intérieure
du corps (2, 2') du récipient.
2. Récipient d'emballage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'évasement
(10''') du couvercle de fermeture (4) recevant la plaque de joint (5''') est borné
par un évasement en forme de rainure (7) orienté radialement vers l'intérieur, éloigné
de la membrane de fermeture (8) du couvercle de fermeture (4) d'une distance correspondant
a l'épaisseur de la plaque de joint (5''').
3. Récipient d'emballage suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que dans
la partie du bord embouti du couvercle disposée le long de la paroi intérieure du
corps (2) du récipient se trouve un épaulement périphérique (12), sur lequel s'applique
la plaque de joint (5') et sur l'angle d'intersection extérieur duquel de trouve l'évasement
périphérique orienté vers l'extérieur.
4. Récipient d'emballage suivant la revendication 1 ou la revendication 3, caractérise
par le fait que sur le côté intérieur de la partie du bord embouti du couvercle disposée
le long de la paroi intérieure sont formées des bourrelets d'encliquetage (15) distribuées
le long de la périphérie, bourrelets qui s'appliquent contre la plaque de joint (5').
5. Récipient d'emballage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 4, caractérisé
par le fait que la fermeture de base (4) a également la forme d'un couvercle de fermeture.
6. Récipient d'emballage suivant l'une quelconque des revendications de 1 a 4, caractérisé
par la présence d'une patte de saisie (21) prévue sur le bord du couvercle de fermeture
(3).
7. Récipient d'emballage suivant la revendication 6, caractérisé par le fait que la patte
de saisie est appliquée sur la paroi du corps du récipient ou sur sa bride (19) et
est constituée par une portion brisée d'un scellage de garantie périphérique.
8. Récipient d'emballage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 7, caractérisé
par le fait que le couvercle de fermeture (3, 3', 3'', 4) est constitué par une feuille
de matière plastique emboutie d'une épaisseur de l'ordre de 0,2 à 0,4 mm.
9. Récipient d'emballage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 8, caractérisé
par le fait que pour l'encliquetage de la région annulaire d'étanchéité (6, 6', 6'')
du couvercle de fermeture (3, 3', 3''), le corps (2) du récipient présente une face
en dépouille constituée par un rétrécissement orienté vers l'extérieur de l'ouverture
du récipient (Fig. 3) ou par une rainure d'encliquetage (17).
