| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 408 785 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
06.10.1999 Patentblatt 1999/40 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
01.09.1993 Patentblatt 1993/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.07.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E05B 3/06 |
|
| (54) |
Fenster- oder Türbeschlag
Door or window fittings
Ensemble de béquille pour portes ou fenêtres
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.01.1991 Patentblatt 1991/04 |
| (73) |
Patentinhaber: GEBRÜDER GOLDSCHMIDT BAUBESCHLÄGE GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG |
|
42579 Heiligenhaus (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Goldschmidt, Hans-Gerd
D-5628 Heiligenhaus (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Masch, Karl Gerhard, Dr. et al |
|
Patentanwälte,
Andrejewski, Honke & Sozien,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 193 081 DE-C- 35 323 DE-U- 7 029 783 FR-A- 2 317 451 US-A- 1 672 711
|
DE-C- 35 322 DE-C- 3 526 501 FR-A- 2 104 064 GB-A- 320 093 US-A- 2 341 908
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fenster- oder Türbeschlag mit einer Handhabe, die mit
einem Halslagerteil in einer Lagerhülse drehbar gelagert ist sowie mit einem Betätigungswellenansatz
ein Verschlußbetätigungselement durchgreift und mit Hilfe eines entgegen Federwirkung
radial nach außen bewegbaren, in eine Ringnut einfassenden Haltekragens axial festgelegt
ist, und mit die Handhabe in vorgegebenen Stellungen haltenden Rastmitteln.
[0002] Bei einem bekannten Fenster- oder Türbeschlag der genannten Art (DE-U-88 09 585)
sind die Lagerhülse und der Haltekragen in einer auf dem zugeordneten Fenster- oder
Türflügel aufschraubbaren Rosette angeordnet, die damit zu einem unverzichtbaren Bestandteil
des Beschlages bzw. der Handhabe wird. Der Haltekragen besteht aus einem in mehrere
Kreisringabschnitte unterteilten Haltering, die durch einen umgebenden Gummiring zusammengehalten
sind. Hierdurch kann die Handhabe ohne weiteres nachträglich, d. h. bei bereits angeschraubter
Rosette, montiert werden. Nachteilig ist aber, daß die Handhabe nicht in derselben
Weise wieder entfernt werden kann, vielmehr ist hierzu eine vollständige Demontage
der Rosette erforderlich. Störend ist aber auch das verhältnismäßig starke Auftragen
der Rosette, das auf die vielen Konstruktionsmittel für die von der Rosette wahrzunehmenden
Funktionen zurückzuführen ist.
[0003] Bekannt ist zwar auch ein Türbeschlag (US-A-1 672 711), bei dem eine Lagerhülse in
eine Flügelbohrung eingesetzt ist und ein Haltekragen aus einem horizontal im Beschlaggehäuse
verschiebbar gelagerten, über eine falzseitige Öffnung im Beschlaggehäuse aus einer
an einem Befestigungswellenansatz vorgesehenen Ringnut herandrückbaren Halteschieber
besteht. Bei diesem Türbeschlag handelt es sich aber um einen verhältnismäßig alten
Kraftfahrzeugtürbeschlag, der nach ganz anderen Gesichtspunkten aufgebaut ist als
Beschläge für Fenster oder Türen, insbesondere Drehkippbeschläge.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fenster-oder Türbeschlag der eingangs
genannten Art unter Verzicht auf eine anschraubbare Rosette so auszubilden, daß die
Handhabe nicht nur durch einfaches Einstecken und Verrasten montiert, sondern ohne
große Probleme auch wieder demontiert werden kann.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der Beschlag als Drehkippbeschlag
mit einem Zahnrad als Verschlußbefestigungselement ausgeführt ist, das in einem in
einer Falzausnehmung befestigten Beschlaggehäuse drehbar gelagert ist, und die Lagerhülse
in eine Flügelbohrung eingesetzt ist und der Haltekragen aus einem horizontal im Beschlaggehäuse
verschiebbar gelagerten, über zumindest eine falzseitige Öffnung im Beschlaggehäuse
aus der am Betätigungswellensatz vorgesehenen Ringnut herausdrückbaren Halteschieber
besteht.
[0006] Der Vorteil des erfindungsgemäßen Fenster- oder Türbeschlages besteht zunächst darin,
daß eine übliche Auftragende Rosette fehlt, abgesehen von der Handhabe ist allenfalls
ein kleiner Übergreifkragen der Lagerhülse auf der Flügelinnenseite zu sehen. Vorteilhaft
ist aber auch, daß die Handhabe nicht nur leicht montiert, sondern auch wieder demontiert
werden kann, indem man bei geöffnetem Fenster bzw. geöffneter Tür in die dann zugängliche
falzseitige Öffnung im Beschlaggehäuse ein Hilfswerkzeug, z. B. aus Draht, einführt,
den Halteschieber zurückdrückt und zugleich die Handhabe herauszieht.
[0007] Für die weitere Ausgestaltung bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten.
So ist nach einer bevorzugten Ausführungsform die Anordnung so getroffen, daß die
Lagerhülse in ihrem dem Beschlaggehäuse abgewandten Ende einen Innendurchmesser aufweist,
der dem Außendurchmesser des im montierten Zustand sichtbaren Teils des Halses der
Handhabe im wesentlichen entspricht. Auf diese Weise kann das freie ende des Halses
der Handhabe in der Lagerhülse angeordnet werden und können unschön sichtbare Spaltzwischenräume
vermieden werden. In diesem Zusammenhang ist auch eine Ausführungsform von Bedeutung,
bei der das Halslagerteil aus einer auf dem Betätigungswellensatz verschiebbar gelagerten
Kragenhülse besteht, die durch eine den Betätigungswellenansatz umgebende, am Hals
der Handhabe abgestützten Schraubenfeder beaufschlagt ist; es versteht sich von selbst,
daß man diese Kragenhülse auf dem Betätigungswellenansatz gegen Verlust sichert. Der
Betätigungswellenansatz wird zweckmäßigerweise an seinem freien Ende mit einer Einführungsabschrägung
versehen, um bei der Handhabemontage das Einführen des Betätigungswellenansatzes bzw.
das Zurückdrücken des Halteschiebers zu erleichtern. Der Halteschieber ist vorzugsweise
von einer Blattfeder oder zumindest einer Schraubenfeder zu seiner Raststellung hin
beaufschlagt. Im übrigen empfiehlt es sich, die Rastmittel im Beschlaggehäuse mit
unterzubringen, und zwar vorzugsweise so, daß das Zahnrad zwischen dem Halteschieber
einerseits und den Rastmitteln andererseits angeordnet ist.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Fenster- oder Türbeschlag und
Fig. 2 einen Schnitt A-A durch den Gegenstand der Fig. 1.
[0009] Der in den Figuren dargestellte Fenster- oder türbeschlag weist eine Handhabe 1 auf,
die mit einem Halslagerteil 2 in einer Lagerhülse 3 drehbar gelagert ist und mit einem
Betätigungswellenansatz 4 in Form eines eingesetzten Vierkants eine Verschlußbetätigungselement
5 durchgreift. Das Verschlußbetätigungselement 5 ist in einem in einer Falzausnehmung
6 befestigten kastenförmigen Beschlaggehäuse 7 drehbar gelagert. Die Handhabe 1 ist
außerdem mit Hilfe eines Haltekragens 8 axial festgelegt, der entgegen Federwirkung
radial nach außen bewegbar ist und in eine Ringnut 9 einfaßt. Wie man insbesondere
aus Fig. 1 erkennt, ist die Lagerhülse 3 in eine Flügelbohrung 10 eingesetzt, bis
ein Übergreifkragen 11 an der Flügelfläche 12 anliegt. Aus Fig. 2 dagegen erkennt
man, daß der Haltekragen 8 aus einem Halteschieber besteht, der horizontal im Beschlaggehäuse
7 verschiebbar gelagert ist und über zwei falzseitige Öffnungen 13 im Beschlaggehäuse
7 mit Hilfe eines U-förmigen Drahtbügels 14 als Hilfswerkzeug aus der am Betätigungswellenansatz
4 vorgesehenen Ringnut 9 herausdrückbar ist.
[0010] Die Lagerhülse 3 weist an ihrem dem Beschlaggehäuse 7 abgewandten Ende einen Innendurchmesser
auf, der dem Außendurchmesser das im montierten Zustand sichtbaren Teils 15 des Halses
der Handhabe 1 im wesentlichen entspricht. Innen ist die Lagerhülse 3 mit einem Lagerkragen
16 für das Halslagerteil 2 versehen. Dieses Halslagerteil 2 besteht aus einer auf
dem Betätigungswellenansatz 4 verschiebbar gelagerten Kragenhülse, die durch eine
den Betätigungswellenansatz 4 umgebende, am Hals der Handhabe 1 abgestützte Schraubenfeder
17 beaufschlagt ist. Im einzelnen nicht dargestellt ist, daß die Kragenhülse bzw.
das Halslagerteil 2 gegen ein Abziehen vorn Betätigungswellenansatz 4 gesichert ist.
[0011] Der Halteschieber bzw. der Haltekragen 8 ist im Ausführungsbeispiel durch zwei Schraubenfedern
18 zu seiner Raststellung hin beaufschlagt. Es könnte ohne weiteres aber auch mit
einer Blattfeder gearbeitet werden. Es versteht sich von selbst, daß der Halteschieber
8 mit einer der Ringnut 9 angepaßten halbkreisförmigen Ausnehmung 19 versehen ist,
um die Anlagefläche zu vergrößern. Jedenfalls ist der Betätigungswellenansatz 4 an
seinem freien Ende mit einer Einführungsabschrägung 20 versehen.
[0012] Im übrigen erkennt man, daß der beschriebene Fenster- oder Türbeschlag als Drehkippbeschlag
ausgeführt ist, und zwar mit Schubstange 21 und falzseitigem Abdeckblech 22, an dem
das Beschlaggehäuse 7 festgelegt ist. Wie hierbei üblich ist das Verschlußbetätigungselement
5 als Zahnrad ausgebildet und die Handhabe 1 mit Rastmitteln 23, 24, z. B. in Form
von einer Rastscheibe 23 mit Rastausnehmungen sowie zugeordneten federbeaufschlagten
Kugeln 24 in vorgegebenen Stellungen haltbar. Das bedarf im einzelnen keiner weiteren
Beschreibung, da es im Stand der Technik hinlänglich bekannt ist. Jedenfalls sind
diese Rastmittel 23, 24 im Beschlaggehäuse 7 angeordnet. Dabei ist die Anordnung so
getroffen, daß das Zahnrad 5 zwischen dem Halteschieber 8 einer seits und den Rastmitteln
23, 24 andererseits angeordnet ist.
[0013] Die Montage der Handhabe 1 ist beirn beschriebenen Fenster-oder Türbeschlag denkbar
einfach. Die Handhabe 1 ist lediglich mit dem Betätigungswellenansatz 4 in die Lagerhülse
3 und das dahinterliegende Beschlaggehäuse 7 einzuführen. Dabei wird die Einführungsabschrägung
20 am Betätigungswellenansatz 4 den Halteschieber 8 zurückdrücken, der dann anschließend
in die Ringnut 9 einfällt. Zum Demontieren ist in die beiden falzseitigen Öffnungen
13 im Beschlaggehäuse ein U-förmiger Drahtbügel 14 als Hilfswerkzeug einzuführen,
um den Halteschieber 8 aus der Ringnut 9 herauszudrücken. Zugleich ist die Handhabe
1 herauszuziehen.
[0014] Zum Blockieren des Drehkippbeschlages eignet sich besonders die in der prioritätsgleichrangigen
Patent, EP 0 408 784 beschriebene Blokkiervorrichtung, deren Gehäuse mit dem zuvor
beschriebenen Beschlaggehäuse 7 zu einem einzigen Beschlaggehäuse vereinigt werden
kann.
1. Fenster- oder Türbeschlag, mit einer Handhabe (1), die mit einem Halslagerteil (2)
in einer Lagerhülse (3) drehbar gelagert ist sowie mit einem Betätigungswellenansatz
(4) ein Verschlußbetätigungselement (5) durchgreift und mit Hilfe eines gegen Federwirkung
radial nach außen bewegbaren, in eine Ringnut (9) einfassenden Haltekragens (8) axial
festgelegt ist, und mit die Handhabe (1) in vorgegebenen Raststellungen haltenden
Rastmitteln (23, 24), dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag als Drehkippbeschlag mit einem Zahnrad als Verschlußbetätigungselement
(5) ausgeführt ist, das in einem in einer Falzausnehmung (6) befestigten Beschlaggehäuse
(7) drehbar gelagert ist, und die Lagerhülse (3) in eine Flügelbohrung (10) eingesetzt
ist und der Haltekragen (8) aus einem horizontal im Beschlaggehäuse (7) verschiebbar
gelagerten, über zumindest eine falzseitige Öffnung (13) im Beschlaggehäuse (7) aus
der am Betätigungswellenansatz (4) vorgesehenen Ringnut (9) herausdrückbaren Halteschieber
besteht.
2. Fenster- oder Türbeschlag nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse
(3) an ihrem dem Beschlaggehäuse (7) abgewandten Ende einen Innendurchmesser aufweist.
der dem Außendurchmesser des im montierten Zustand sichtbaren Teils (15) des Halses
der Handhabe (1) im wesentlichen entspricht.
3. Fenster- oder Türbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halslagerteil (2) aus einer auf dem Betätigungswellenansatz (4) verschiebbar gelagerten
Kragenhülse besteht. die durch eine den Betätigungswellenansatz (4) umgebenden. am
Hals der Handhabe (1) abgestützten Schraubenfeder (17) beaufschlagt ist.
4. Fenster- oder Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungswellenansatz (4) an seinem freien Ende mit einer Einführungsabschrägung
(20) versehen ist.
5. Fenster- oder Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet.
daß der Halteschieber (8) durch eine Blattfeder oder zumindest eine Schraubenfeder
(18) zu seiner Raststellung hin beaufschlagt ist.
6. Fenster- oder Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet.
daß die Rastmittel (23. 24) im Beschlaggehäuse (7) angeordnet ist.
7. Fenster- oder Türbeschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad
(5) zwischen dem Halteschieber (8) einerseits und den Rastmitteln (23, 24) andererseits
angeordnet ist.
1. A window- or door fitting, having a handle (1), a neck bearing part (2) of which handle
is rotatably mounted in a bearing bush (3), and an operating spindle projection (4)
of which passes through a closure actuation element (5), and which is axially secured
by means of a retaining collar (8) which fits into an annular groove (9) and which
can move outwards against the action of a spring, said window- or door fitting having
latching means (23, 24) which hold the handle (1) in predetermined latched positions,
characterised in that the fitting is designed as a rotary tilting fitting which comprises
a toothed wheel as the closure actuation element (5) and which is rotatably mounted
in a fitting housing (7) which is fixed in a rebate recess (6), and the bearing bush
(3) is inserted in a door leaf or window casement hole (10) and the retaining collar
(8) consists of a retaining bolt which is horizontally displaceably mounted in the
fitting housing (7) and which can be pushed out of the annular groove (9) provided
on the operating spindle projection (4) via at least one opening (13) in the fitting
housing (7) on the rebate side thereof.
2. A window- or door fitting according to claim 1, characterised in that at its end remote
from the fitting housing (7) the bearing bush (3) has an inside diameter which substantially
corresponds to the outside diameter of the part (15), which is visible in the installed
state, of the neck of the handle (1).
3. A window- or door fitting according to claims 1 or 2, characterised in that the neck
bearing part (2) consists of a collar bushing which is displaceably mounted on the
operating spindle projection (4) and which is acted upon by a coil spring (17) which
surrounds the operating spindle projection (4) and which is supported on the neck
of the handle (1).
4. A window- or door fitting according to any one of claims 1 to 3, characterised in
that the operating spindle projection (4) is provided with a lead-in chamfer (20)
at its free end.
5. A window- or door fitting according to any one of claims 1 to 4, characterised in
that the retaining bolt (8) is acted upon towards its locked position by a leaf spring
or by at least one coil spring (18).
6. A window- or door fitting according to any one of claims 1 to 5, characterised in
that the latching means (23, 24) is disposed in the fitting housing (7).
7. A window- or door fitting according to claim 6, characterised in that the toothed
wheel (5) is disposed between the retaining bolt (8) on one side and the latching
means (23, 24) on the other side.
1. Ferrure de fenêtre ou de porte, comportant une poignée (1), qui est montée de façon
à pouvoir tourner, au moyen d'un élément de support en forme de col (2), dans une
douille de support (3) et traverse, par un bout d'arbre d'actionnement (4), un organe
d'actionnement de fermeture (5), et est fixée axialement à l'aide d'un collet de retenue
(8) qui est déplaçable radialement vers l'extérieur à l'encontre de l'action d'un
ressort et est inséré dans une gorge annulaire (9), ainsi que des moyens d'encliquetage
(23, 24) qui retiennent la poignée (1) dans des positions prédéterminées, caractérisée
en ce que la ferrure est réalisée à la manière d'une ferrure pivotante et basculante
avec un pignon comme organe d'actionnement de fermeture (5), qui est monté pivotant
dans un logement (7) de la ferrure fixé dans un évidement formant feuillure (6), que
la douille de support (3) est insérée dans un perçage (10) du battant et que le collet
de retenue (8) est constitué par un coulisseau de retenue, qui est monté de manière
à être déplaçable horizontalement dans le logement (7) de la ferrure, et peut être
repoussé, par au moins une ouverture (13) située du côté de la feuillure, dans le
logement (7) de la ferrure, hors de la gorge annulaire (9) prévue dans le bout d'arbre
d'actionnement (4)
2. Ferrure de fenêtre ou de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
douille de support (3) possède, sur son extrémité tournée à l'opposé du logement (7)
de la ferrure, un diamètre intérieur qui correspond essentiellement au diamètre extérieur
de la partie (15), visible à l'état monté, du col de la poignée (1).
3. Ferrure de fenêtre ou de porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
l'élément de support en forme de col (2) est constitué par une douille à collet, qui
est montée de manière à être déplaçable sur le bout d'arbre d'actionnement (4) et
est chargée par un ressort hélicoïdal (17) qui entoure le bout d'arbre d'actionnement
(4) et prend appui sur le col de la poignée (1).
4. Ferrure de fenêtre ou de porte selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que le bout d'arbre d'actionnement (4) comporte, sur son extrémité libre, un
biseau d'introduction (20).
5. Ferrure pour fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en
ce que le coulisseau de retenue (8) est chargé par un ressort à lame ou au moins un
ressort hélicoïdal (18), en direction de la position d'encliquetage.
6. Ferrure de fenêtre ou de porte selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que les moyens d'encliquetage (23,24) sont disposés dans le logement (7) de
la ferrure.
7. Ferrure pour fenêtre ou porte selon la revendication 6, caractérisée en ce que le
pignon (5) est disposé entre d'une part le coulisseau de retenue (8) et d'autre part
les moyens d'encliquetage (23,24).
