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(11) |
EP 0 409 075 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.1994 Patentblatt 1994/20 |
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Anmeldetag: 12.07.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 3/04 |
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Hebelverschluss
Lever fastener
Verrou à levier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
15.07.1989 DE 3923467
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.01.1991 Patentblatt 1991/04 |
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Patentinhaber: Bergmeister, Karl-Heinz |
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D-42799 Leichlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bergmeister, Karl-Heinz
D-5653 Leichlingen (DE)
- Lebold, Willi
D-7000 Stuttgart 75 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lewandowsky, Klaus |
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Wiesensteiger Strasse 8 73342 Bad Ditzenbach-Gosbach 73342 Bad Ditzenbach-Gosbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 842 363 NL-C- 56 111
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DE-U- 8 105 158
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hebelverschluß zum Verriegeln von abklappbaren Bordwänden
von Nutzfahrzeugen mit einem Handhebel, der auf einer an der Bordwand angebrachten
Grundplatte verschwenkbar gelagert ist und einen Verschlußhaken aufweist, der in eine
an einer benachbarten Bordwand vorgesehenen Öse eingreift, und mit Riegelmitteln,
die in ihrer Verriegelungslage ein Öffnen des Handhebels verhinderen und in ihrer
Entriegelungslage ein Öffnen des Handhebels zulassen.
Hebelverschlüsse dieser Art sind im Handel und seit langer Zeit bekannt. Sie haben
den Zweck,die eine Ladefläche von Nutzfahrzeugen begrenzenden Bordwände gegeneinander
bzw. gegenüber fahrgestellfesten Rungen zu verriegeln.
[0002] In der Praxis sind derartige Verschlüsse so ausgebildet und angeordnet, daß der Handhebel
in seiner Schließstellung senkrecht nach unten ausgerichtet ist und das abgewinkelte
Ende des Verschlußhakens in eine an der benachbarten Bordwand angebrachten Öse eingreift.
[0003] Vor allem bei infolge des Fahrbetriebes abgenutzten Verschlüssen kann es vorkommen,
daß der Verschlußhaken des Handhebels bei Erschütterungen nicht mehr sicher in der
Öse sitzt, und selbsttätig öffnet. Um ein unbeabsichtigtes Lösen dieser Hebelverschlüsse
aus ihrer Schließstellung zu verhindern, sind Sicherungseinrichtungen vorgesehen.
[0004] Bei einer bekannten Ausführungsform weist zur Verschlußsicherung der eine Öse durchgreifende
Verschlußhaken an seinem freien Ende ein Loch auf, in dem ein mit einer Kette verbundener
Splint steckt. Das andere Ende der Kette ist an der Bordwand befestigt.
[0005] Zur Sicherung des Handhebels in seiner Schließstellung werden auch Rastvorrichtungen
oder Riegelvorrichtungen angewendet, die zwischen dem Verschlusshebel und der Grundplatte,
auf der der Hebel verschwenkbar gelagert ist, angeordnet sind. Eine derartige Vorrichtung
ist in dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U-8105158 beschrieben.
Rast- oder Riegelvorrichtungen dieser Art beeinträchtigen jedoch zum einen den einfachen
Aufbau der Verschlüsse, und stellen zum anderen die Betriebszuverlässigkeit der Verschlüsse
im rauhen Fahrbetrieb in Frage.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hebelverschluß der gattungsgemäßen
Art so weiterzubilden, daß er den für ein Massenprodukt erforderlichen einfachen,
unkomplizierten Aufbau aufweist und eine zuverlässig gesicherte Schließstellung sowie
ein angenehmes Öffnen gewährleistet.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß in einer ersten Variante dadurch erreicht, daß am Handhebel
ein federelastisches als Riegelmittel dienendes Riegelglied angeordnet ist, das in
seiner Verriegelungslage unter federnder Vorspannung an dem Verschlußhaken anliegt
und in seiner Entriegelungslage mittels einer am Handhebel oder an der Grundplatte
vorgesehenen Fangeinrichtung in seiner Entriegelungslage gehalten ist und daß an der
Grundplatte Steuermittel vorgesehen sind, die beim Verschwenken des Handhebels in
seine Offenstellung das Riegelglied selbsttätig zur Rückkehr in seine Verriegelungslage
aus der Fangeinrichtung freigeben.
[0008] In einer vorteilhaften Ausführungsform besteht das Riegelglied aus einer Stabfeder
oder einer Blattfeder besteht, die am Handhebel befestigt ist und in der Verriegelungslage
mit ihrem freien Ende am Verschlußhaken unter federnder Vorspannung anliegt und in
der Entriegelungslage in der am Handhebel ausgebildeten Fangeinrichtung gehalten ist,
und daß das Steuermittel als ein im Bewegungsweg des Riegelglied liegender an der
Grundplatte vorgesehener Steuernocken ausgebildet ist. Dabei kann die Fangeinrichtung
als eine am Handhebel eingearbeitete Rastvertiefung ausgebildet sein.
[0009] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht das Riegelglied aus einem
stabförmigen Federelement, das am Handhebel befestigt ist und in der Verriegelungslage
mit dem freien Ende am Verschlußhaken unter federnder Vorspannung anliegt und in der
Entriegelungslage in der an der Grundplatte vorgesehenen Fangeinrichtung gehalten
und verschiebbar geführt ist und daß das Steuermittel als eine im Bewegungsweg des
Riegelglieds liegende Aussparung bzw. Plattform ausgebildet ist.
[0010] Im einzelnen ist diese Ausführungsform so ausgestaltet, daß die Fangeinrichtung als
eine in die Grundplatte eingearbeitete in Bewegungsrichtung des freien Endes des Riegelglieds
verlaufende Nut ausgebildet ist, die im Bereich der horizontalen Mittellinie der Grundplatte
die Aussparung für den Durchtritt des freien Endes des Riegelglieds aufweist.
[0011] Der erfindungsgemäße Hebelverschluß erlaubt ein bequemes Öffnen des Handhebels, indem
das Riegelglied beim Öffnen aus dem Riegelbereich am Riegelhaken herausgehalten wird,
und vor dem Schließen des Verschlußes wieder selbsttätig in seine Verriegelungslage
zurückkehrt. Dies gewährleistet eine zuverlässige Funktion des Verschlusses und damit
eine sichere Verriegelung der Bordwände eines Nutzfahrzeuges.
[0012] In einer zweiten Variante wird Erfindungsgemäß die Aufgabe dadurch gelöst, daß am
Handhebel ein federelastisches als Riegelmittel dienendes Riegelglied angeordnet ist,
das in seiner Verriegelungslage unter federnder Vorspannung an dem Verschlußhaken
und in seiner Entriegelungslage unter federnder Vorspannung an einem auf der Grundplatte
ausgebildeten Steuermittel anliegt, und daß beim Verschwenken des Handhebels in seine
Offenstellung das Riegelglied selbsttätig in seine Verriegelungslage zurückgelangt.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform dieser Variante ist das Riegelglied als eine
in der Verriegelungslage und in der Entriegelungslage feststehende Sprungfeder ausgebildet
wobei das Steuermittel aus einer sich in den Bewegungsweg des Riegelglieds erstreckende
Erhöhung besteht an der das freie Ende des Riegelglieds anliegt und beim Verschwenken
des Handhebels über seine mittlere Totpunktlage steuerbar ist, derart, daß es schlagartig
in seine Verriegelungslage gelangt.
[0014] Dabei kann das als Sprungfeder ausgebildete Riegelglied aus einem im wesentlichen

-förmigen Federbügel bestehen, dessen offene Enden jeweils eine Abbiegung aufweisen,
die in versetzt übereinander am Handhebel vorgesehenen Bohrungen eingreifen und gelagert
sind.
[0015] Durch die Ausbildung des Riegelglieds als eine in zwei Endlagen stabil gehaltene
Sprungfeder, wird ein sehr einfacher Aufbau des Verschlusses erreicht, der ein hohes
Maß an Betriebszuverlässigkeit und Lebensdauer aufweist.
[0016] Ein fertigungstechnischer Vorteil kann für die als Schmiedebauteilhergestellte Grundplatte
dadurch erzielt werden, indem die Erhöhung zur horizontalen Mittellinie der Grundplatte
spiegelbildlich ausgebildet ist. Dies ermöglicht sowohl einen linksseitigen als auch
einen rechtsseitigen Anschlag des Verschlusses unter Verwendung eines einzigen Bauteils.
[0017] Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen der Erfindung wird dieselbe
beschrieben. Die Zeichnung zeigt in der
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Hebelverschlusses in Ansicht,
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Hebelverschlusses in Ansicht,
- Fig. 3
- den Hebelschluß gemäß Fig.2 in einer Ansicht in Pfeilrichtung A,
- Fig. 4
- eine weitere Variante der Grundplatte zu dem Verschluß gemäß Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Einzelheit des Hebelverschlusses gemäß Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie V
- V,
- Fig. 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Hebelverschlusses in Ansicht
und
- Fig. 7
- die Ausführung eines Riegelglieds für einen Hebelverschluß gemäß Fig. 6 in Ansicht.
[0018] Der in der Zeichnung dargestellte Hebelverschluß besteht aus einer Grundplatte 11
mit einem Lagerauge 12 zur Aufnahme einer Lagerachse 13. Die Grundplatte 11 ist an
einer Bordwand eines Nutzfahrzeuges mittels Schrauben befestigt. Der Lagerzapfen 13
ist in das Lagerauge 12 eingenietet und an seinem freien Ende mit einem Nietkopf 14
versehen.
[0019] Auf dem Lagerzapfen 13 ist ein Handhebel 15 verschwenkbar gelagert, wobei zwischen
dem Handhebel und dem Nietkopf 14 eine Tellerfeder zum Spielausgleich angeordnet ist.
In der Fig.1 ist der Verschluß in seiner Schließstellung dargestellt, in der ein Verschlußhaken
17 eine an einer benachbarten Bordwand 16 angebrachte Öse 18 durchgreift. Die Öse
18 ist an einer Ösenplatte 19 ausgebildet, die an der Bordwand 16 mittels Schrauben
befestigt ist. Die Ösenplatte 19 kann als Schmiedeteil hergestellt sein. Die Bodenseite
der Ösenplatte 19 ist in ihrem von der Öse abgekehrten Nil mit einer flächigen Erhöhung
20 versehen, die sich außerhalb der Bordwandeinfassung 21 erstreckt und die in ihrer
Höhenabmessung der Bordwandeinfassung 21 entspricht.
[0020] Auf diese Weise kann die Ösenplatte 19 satt auf der Bordwand aufliegen und zuverlässig
befestigt werden, ohne die Bordwandeinfassung zu berühren und in eine schiefe Lage
gezwungen zu werden.
[0021] Der Handhebel 15 ist mit einem Griff 22 versehen, der in der Schließstellung des
Verschlusses senkrecht nach unten ragt. Zur Sicherung des Handhebels in seiner Schließstellung
ist in dem in der Fig.1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel als Riegelmittel ein
federelastisches Riegelglied 23 vorgesehen, das in einer am Handhebel 15 vorgesehenen
Tasche 24 befestigt ist.
[0022] Das freie Ende des Riegelglieds 23 weist eine Abbiegung 25 auf, die sich in der Schließstellung
des Verschlußhebels am Verschlußhaken 17 und gegebenenfalls auch an der Öse 18 abstützt.
[0023] Zum Öffnen des Handhebels 15 wird das Riegelglied 23 mittels Daumendruck in Pfeilrichtung
B verschwenkt bis es mit seiner Abbiegung 25 in einer am Handhebel 15 ausgebildeten
Rastvertiefung 26 einrastet und gehalten ist. Nun sind der Riegelhaken 17 und die
Öse 18 gegeneinander frei bewegbar und der Handhebel 15 kann in seine Offenstelung
verschwenkt werden.
[0024] Bei diesem Verschwenkvorgang läuft das in der Rastvertiefung 26 gehaltene Riegelglied
23 gegen einen auf der Grundplatte vorgesehenen Steuernocken 27 und wird aus der Rastvertiefung
26 herausbewegt. Aufgrund seiner federnden Vorspannung legt sich das Riegelglied 23
selbsttätig wieder an den Verschlußhaken 17 an. Beim Schließen des Handhebels 15 überläuft
die Abbiegung 25 des Riegelglieds 23 die Öse 18 und gelangt in der Schließstellung
des Handhebels 15 wieder unter die Öse 18 und sperrt den Handhebel 15 auf diese Weise
gegen unbeabsichtigtes Öffnen während des Fahrbetriebs.
[0025] Der in der Fig.2 und 3 dargestellte Hebelverschluß ist im wesentlichen gleich aufgebaut
wie der unter Fig.1 beschriebene. Unterschiedlich ausgebildet ist die Rasteinrichtung
für das federelastische Riegelglied 23, das in beiden Ausführungsvarianten eine Stabfeder
mit einer Abbiegung 25 ist, die in einer Tasche 24 im Handhebel 15 befestigt ist.
[0026] Bei der in der Fig.2 dargestellten Ausführungsvariante besteht die Rasteinrichtung
aus einer Nut 28, die in eine auf der Grundplatte 11 vorhandenen Wulst 29 eingearbeitet
ist. Die Wulst 29 dient allgemein zum Abstützen des Handhebels 15 und zum Entlasten
des Hebellagers gegenüber den auftretenden Verriegelungskräften. Die Stirnfläche der
Grundplatte 11 ist in Richtung Nut als Anlaufschräge 32 ausgebildet.
Die Nut mündet etwa im Mittenbereich der Grundplatte 11 in einer Ausnehmung 30.
Zum Zweck des Öffnens des Verschlusses wird das Riegelglied mittels Daumendruck in
Pfeilrichtung B verschwenkt bis sein die Abbiegung 25 aufweisendes Ende über die Anlaufschräge
32 in die Nut 28 einrastet und gehalten ist.
[0027] Beim weiteren Öffnungsvorgang, um den Verschlußhaken 17 aus der Öse herauszubewegen,
gelangt das Riegelglied 23 mit seiner Abbiegung 25 in den Bereich der Ausnehmung 30
und verläßt aufgrund seiner federnden Vorspannung die Nut 28 und legt sich wieder
an den Verschlußhaken 17 an.
[0028] Beim Schließen des Handhebels 15 überläuft das Riegelglied 23 mit seiner Abbiegung
25 die Öse 18 und stützt sich in der Verriegelungslage des Verschlusses am Verschlußhaken
17 und gegebenenfalls an der Unterseite der Öse 18 ab.
Um die Grundplatte 11 sowohl für einen rechtsseitigen als auch für einen linksseitigen
Anschlag verwenden zu können, sind der Steuernocken 27 bzw. die Nut 28 spiegelbildlich
an der Grundplatte 11 ausgebildet.
[0029] In der Fig.4 ist eine weitere Ausbildungsform der Nut 28 gezeigt. Dabei ist der Boden
der Nut 28 zur Mitte der Grundplatte 11 hin ansteigend gestaltet, und er endet in
einer Plattform 31, von der das Riegelglied 23 mit seiner Abbiegung 25 beim Öffnungsvorgang
des Handhebels 15 schließlich abgeleitet und an dem Verschlußhaken 17 wieder zu Anlage
gelangt.
[0030] Bei einer in der Fig.6 dargestellten weiteren Ausführungsform ist das Riegelglied
23′ unterschiedlich zu dem oben beschriebenen Riegelglied gestaltet und am Handhebel
15′ gelagert. Der übrige Aufbau des Hebelverschlusses entspricht im wesentlichen dem
in der Fig.1 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0031] Das Riegelglied 23′ besteht aus einem

-förmigen Federbügel 35 mit unterschiedlich langen Federschenkeln 33, deren freien
Enden einanderzugekehrt abgebogene Zapfen 34 aufweisen.
Der Federbügel 35 ist am Handhebel 15′ befestigt, indem er mit seinen Zapfen 34 in
am Handhebel 15′ übereinander angeordnete Bohrungen 36 eingreift. Auf diese Weise
bildet der Federbügel 35 eine nach zwei Seiten stabile Sprungfeder, so daß er einerseits
unter federnder Vorspannung am Verschlußhaken 17′ bzw. an der Unterseite der Öse 18′
anliegt und andererseits mittels Daumendruck unter Überwindung einer mittleren Totpunktlage
an dem auf der Grundplatte 11′ vorgesehenen Wulst 29′ zur Anlage gebracht wird. Der
Wulst 29′ weist eine dem Verschlußhaken 17′ zugekehrte konkav gewölbte Fläche 37 auf,
an der der Federbügel 35 in der Offenstellung des Verschlusses unter federnder Vorspannung
anliegt.
[0032] Zum Öffnen des Verschlusses wird also der Federbügel 35 mittels Daumendruckes an
die Fläche 37 des Wulstes 29′ angelegt, und der Verschlußhaken 17′ aus der Öse 18′
herausbewegt.
Beim weiteren Öffnen des Handhebels 15′ gleitet der Federbügel 35 an der Fläche 37
entlang, bis die mittlere Totpunktlage des Federbügels 35 überwunden ist und derselbe
in seine Verriegelungslage zurückschnappt, in der er am Verschlußhaken 17′ anliegt.
Beim Schließen des Handhebels 15′ überläuft der Federbügel 35 die Öse 18′ und gelangt
dann wieder am Verschlußhaken 17′ bzw. an der Unterseite der Öse 18 sperrend zur Anlage.
[0033] Auf diese Weise ist ein einfach aufgebauter und betriebsicher funktionierender Hebelverschluß
geschaffen, der bequem mit einer Hand geöffnet werden kann, indem das Riegelglied
in seiner entriegelten Lage selbstätig gehalten ist und in Abhängigkeit vom Öffnungsvorgang
des Handhebels 15, 15′ auch wieder selbtätig in seine Verriegelungs- oder Sperrlage
gesteuert wird.
1. Hebelverschluß zum Verriegeln von abklappbaren Bordwänden von Nutzfahrzeugen mit einem
Handhebel, der auf einer an der Bordwand angebrachten Grundplatte verschwenkbar gelagert
ist und einen Verschlußhaken aufweist, der in eine an einer benachbarten Bordwand
vorgesehenen Öse eingreift, und mit Riegelmitteln die in ihrer Verriegelungslage ein
Öffnen des Handhebels verhindern und in ihrer Entriegelungslage ein Öffnen des Handhebels
zulassen,
dadurch gekennzeichnet, daß am Handhebel (15) ein federelastisches als Riegelmittel dienendes Riegelglied
(23) angeordnet ist, das in seiner Verriegelungslage unter federnder Vorspannung an
dem Verschlußhaken (17) anliegt und in seiner Entriegelungslage mittels einer am Handhebel
(15) oder an der Grundplatte (11) vorgesehenen Fangeinrichtung in seiner Entriegelungslage
gehalten ist und daß an der Grundplatte (11) Steuermittel (27) vorgesehen sind, die
beim Verschwenken des Handhebels in seine Offenstellung das Riegelglied selbsttätig
zur Rückkehr in seine Verriegelungslage aus der Fangeinrichtung freigeben.
2. Hebelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied aus einer
Stabfeder oder einer Blattfeder besteht, die am Handhebel (15) befestigt ist und in
der Verriegelungslage mit ihrem freien Ende am Verschlußhaken (17) unter federnder
Vorspannung anliegt und in der Entriegelungslage in der am Handhebel ausgebildeten
Fangeinrichtung (26) gehalten ist, und daß das Steuermittel als ein im Bewegungsweg
des Riegelglieds liegender an der Grundplatte (11) vorgesehener Steuernocken (27)
ausgebildet ist.
3. Hebelschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangeinrichtung als eine
am Handhebel eingearbeitete Rastvertiefung (26) ausgebildet ist.
4. Hebelverschluß nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied (23) aus
einer Stabfeder besteht, die am Handhebel (15) befestigt ist und in der Verriegelungslage
mit ihrem freien Ende am Verschlußhaken (17) unter federnder Vorspannung anliegt und
in der Entriegelungslage in der Fangeinrichtung gehalten und verschiebbar geführt
ist und daß das Steuermittel als eine im Bewegungsweg des Riegelglieds liegende Ausnehmung
(30) bzw. Plattform (31) ausgebildet ist.
5. Hebelverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangeinrichtung als
eine in die Grundplatte (11) eingearbeitete in Bewegungsrichtung des freien Endes
des Riegelglieds (23) verlaufende Nut (28) ausgebildet ist, die im Bereich der horizontalen
Mittellinie der Grundplatte die Ausnehmung (30) für den Durchtritt des freien Endes
des Riegelgliedes (23) aufweist.
6. Hebelveschluß nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der
Nut (28) in gleicher Höhe verläuft.
7. Hebelverschluß nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
der Nut (28) geneigt verläuft und im Bereich der horizontalen Mittellinie der Grundplatte
(11) in einer mit dem oberen Rand der Nut in gleicher Höhe liegenden Plattform (31)
ausläuft.
8. Hebelverschluß nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (28)
zur horizontalen Mittellinie der Grundplatte (11) spiegelbildlich zu beiden Seiten
angeordnet ist.
9. Hebelverschluß zum Verriegeln von abklappbaren Bordwänden von Nutzfahrzeugen mit einem
Handhebel, der auf einer an der Bordwand angebrachten Grundplatte verschwenkbar gelagert
ist und einen Verschlußhaken aufweist, der in eine an einer benachbarten Bordwand
vorgesehenen Öse eingreift, und mit Riegelmitteln die in ihrer Verriegelungslage ein
Öffnen des Handhebels verhindern und in ihrer Entriegelungslage ein Öffnen des Handhebels
zulassen, dadurch gekennzeichnet, daß am Handhebel (15′) ein federelastisches als
Riegelmittel dienendes Riegelglied (23′) angeordnet ist, das in seiner Verriegelungslage
unter federnder Vorspannung an dem Verschlußhaken (17′) und in seiner Entriegelungslage
unter federnder Vorspannung an einem auf der Grundplatte (11′) ausgebildeteten Steuermittel
(29′) anliegt, und daß beim Verschwenken des Handhebels in seine Offenstellung das
Riegelglied selbsttätig in seine Verriegelungslage zurückgelangt.
10. Hebelverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied (23′)
als eine in der Verriegelungslage und in der Entriegelungslage feststehende Sprungfeder
ausgebildet ist, und daß das Steuermittel aus einer sich in den Bewegungsweg des Riegelglieds
erstreckenden Wulst (29′) besteht, an der das freie Ende des Riegelglieds (23′) anliegt
und beim Verschwenken des Handhebels (15′) über seine mittlere Totpunktlage steuerbar
ist, derart, daß es schlagartig in seine Verriegelungslage gelangt.
11. Hebelverschluß nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst
(29′) eine dem Verschlußhaken (17′) zugekehrte konkav gewölbte Fläche (37) aufweist
12. Hebelverschluß nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das als Sprungfeder
ausgebildete Riegelglied (23′) aus einem im wesentlichen

-förmigen Federbügel (35) besteht, dessen offene Enden jeweils einanderzugekehrte
Zapfen (34) aufweisen, die in versetzt übereinander im Handhebel (15′) vorgesehenen
Bohrungen (36) eingreifen und gelagert sind.
1. Lever fastener for locking folding side and end panels of commercial vehicles, said
lever fastener comprising a hand lever which is pivotally mounted on a base plate
arranged on said panel and comprises a locking hook adapted to engage an eyelet provided
on an adjacent panel, and further comprising locking means which when in their locking
positions prevent the hand lever from being opened, and when in their unlocking positions
allow said lever to be opened,
characterized in that a resilient locking member (23) is arranged on the hand lever (15), which locking
member serves as a latch and when in its locking position is spring-biased towards
the locking hook (17) and when in its unlocking position is held in said position
by means of a retaining portion provided on the hand lever (15) or the base plate
(11), and in that a cam means (27) is provided on the base plate (11), which when
the hand lever is pivoted into its open position automatically disengages the locking
member from the retaining portion and allows said member to return to its locking
position.
2. Lever fastener according to claim 1, characterized in that the locking member consists
of a rod spring or leaf spring which is attached to the hand lever (15) and when in
its locking position is spring-biased with its free end towards the locking hook (17)
and when in its unlocking position is held in the retaining portion (26) designed
on the hand lever, and in that the cam means is designed as a control cam (27) which
is positioned in the path of movement of the locking member and provided on the base
plate (11).
3. Lever fastener according to claim 2, characterized in that the retaining portion is
designed as an indentation (26) in the hand lever.
4. Lever fastener according to claim 1, characterized in that the locking member (23)
consists of a rod spring which is attached to the hand lever (15) and which when in
its locking position is spring-biased with its free end towards the locking hook (17)
and when in its unlocking position is held in the retaining portion and is slidably
guided therein, and in that the cam means is designed as a recess (30) and a platform
(31), respectively, positioned in the path of movement of the locking member.
5. Lever fastener according to claim 4, characterized in that the retaining portion is
designed as a groove (28) which is provided in the base plate (11), extends in the
direction of movement of the free end of the locking member (23) and comprises in
the area of the horizontal center line of the base plate the recess (30) for receiving
the free end of the locking member (23).
6. Lever fastener according to claims 4 and 5, characterized in that the bottom of the
groove (28) extends at the same level.
7. Lever fastener according to claims 4 and 5, characterized in that the bottom of the
groove (28) is inclined and terminates in the area of the horizontal center line of
the base plate (11) in a platform (31) which extends at the same level as the upper
edge of the groove.
8. Lever fastener according to claims 4 to 6, characterized in that the groove (28) is
arranged on both sides of the horizontal center line of the base plate (11) in a mirror-inverted
manner.
9. Lever fastener for locking folding side and end panels of commercial vehicles, said
lever fastener comprising a hand lever which is pivotally mounted on a base plate
arranged on said panel and comprises a locking hook adapted to engage an eyelet provided
on an adjacent panel, and further comprising locking means which when in their locking
positions prevent the hand lever from being opened, and when in their unlocking positions
allow said lever to be opened,
characterized in that a resilient locking member (23') is arranged on the hand lever (15'), which locking
member serves as a latch and when in its locking position is spring-biased towards
the locking hook (17') and when in its unlocking position is spring-biased towards
a cam means (29') designed on the base plate (11'), and in that when the hand lever
is pivoted into its open position the locking member automatically returns to its
locking position.
10. Lever fastener according to claim 9, characterized in that the locking member (23')
is designed as an elastic spring which is stationary in the locking and in the unlocking
position, and in that the cam means consists of a bead (29') which extends into the
path of movement of the locking member, the free end of the locking member (23') resting
against said bead and, when the hand lever (15') is pivoted, being movable beyond
its central dead-center position such that it snaps into its locking position.
11. Lever fastener according to claims 9 and 10, characterized in that the bead (29')
has a concave surface (37) facing the locking hook (17').
12. Lever fastener according to claims 9 to 11, characterized in that the locking member
(23') designed as an elastic spring consists of a substantially

-shaped spring U-bolt (35) whose open ends each comprise pins (34) which face each
other and which engage into and are mounted in bore holes (36) provided in the hand
lever (15') in staggered, superimposed positions.
1. Verrou à levier pour le verrouillage de ridelles rabattables de véhicules utilitaires,
avec un levier à main logé de façon pivotable sur une plaque d'assise fixée sur la
ridelle et présentant un crochet de verrouillage enclenchant dans un oeillet prévu
sur une ridelle adjacente, et avec des moyens de verrouillage qui, en position de
fermeture, empêchent une ouverture du levier à main et permettent l'ouverture du levier
à main en position déverrouillée,
caractérisé en ce que
sur le levier à main (15) est disposé un élément de verrouillage (23) élastique à
ressort servant de moyen de verrouillage reposant dans sa position de verrouillage
sous pré-tension élastique sur les crochets de verrouillage (17) et, dans sa position
de déverrouillage, est maintenu ouvert au moyen d'un dispositif de maintien prévu
sur le levier à main (15) ou sur la plaque d'assise (11), et que sur la plaque d'assise
(11) sont prévus des moyens de commande (27) qui, en pivotant le levier à main dans
sa position ouverte, libèrent d'eux-mêmes l'élément de verrouillage du dispositif
de maintien et le font revenir dans sa position de verrouillage.
2. Verrou à levier selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage
consiste en un ressort à barre ou un ressort à lames fixé sur le levier à main (15)
et reposant, en position de verrouillage, avec son extrémité libre sur le crochet
de verrouillage (17) avec une pré-tension élastique et est maintenu, en position de
déverrouillage, dans le dispositif de maintien (26) logé sur le levier à main, et
que le moyen de commande est réalisé comme came radiale (27) prévu sur la plaque d'assise
(11) et se trouve sur le trajet de déplacement de l'élément verrou.
3. Verrou à levier selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de maintien
est réalisé sous forme d'une encoche d'arrêt (26) usinée dans le levier à main.
4. Verrou à levier selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage
(23) consiste en un ressort en forme de barre fixé sur le levier à main (15) reposant,
en position de verrouillage, avec son extrémité libre sur le crochet de verrouillage
(17) avec une pré-tension élastique, et est maintenu, en position de déverrouillage,
dons le dispositif de maintien et y est guidé de façon déplaçable, et que le moyen
de commande est réalisé comme évidemment (30) ou plateforme (31) située dans le trajet
de déplacement de l'élément de verrouillage.
5. Verrou à levier selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de maintien
est réalisé sous forme de rainure (28) usinée dans la plaque d'assise (11), s'étendant
en direction de déplacement de l'extrémité libre de l'élément de verrouillage (23),
cette rainure présentant, dans la zone de la ligne médiane horizontale de la plaque
d'assise, l'évidement (30) pour le passage de l'extrémité libre de l'élément verrou
(23).
6. Verrou à levier selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que le fond de
la rainure (28) se trouve toujours au même niveau.
7. Verrou à levier selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que le fond de
la rainure (28) est incliné et se termine dans la zone de la ligne médiane horizontale
de la plaque d'assise (11) en une plateforme (31) située à la même hauteur que le
bord supérieure de la rainure.
8. Verrou à levier selon les revendications 4 à 6, caractérisé en ce que la rainure (28)
est disposée des deux côtés de façon symétrique par rapport à la ligne médiane de
la plaque d'assise (11).
9. Verrou à levier pour le verrouillage de ridelles rabattables de véhicules utilitaires,
avec un levier à main logé de façon pivotable sur une plaque d'assise fixée sur la
ridelle et comportant un crochet de verrouillage engrénant dans un oeillet prévu sur
une ridelle adjacente, et avec des moyens de verrouillage empêchant, dans leur position
de verrouillage, l'ouverture du levier à main et permettant, dans leur position de
déverrouillage, l'ouverture du levier à main, caractérisé en ce que sur le levier
à main est disposé un élément verrou (23') à ressort élastique, servant de moyen de
verrouillage qui, dans sa position de verrouillage, repose avec une pré-tension élastique
sur le crochet de verrouillage (17') et, dans sa position de déverrouillage, repose
avec une pré-tension élastique sur un moyen de commande (29') réalisé sur la plaque
d'assise (11'), et que, en pivotant le levier à main dans sa position ouverte, l'élément
verrou retourne de lui-même dans sa position de verrouillage.
10. Verrou à levier selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément verrou (23')
est réalisé sous forme de ressort à boudin fixe dans la position de verrouillage et
dans la position de déverrouillage, et que le moyen de commande consiste en un bourrelet
(29') situé dans le trajet de déplacement de l'élément verrou sur lequel repose l'extrémité
libre de l'élément verrou (23') et qui en pivotant le levier à main (15') est commandable,
à travers sa position moyenne au point mort, de telle sorte qu'il parvient immédiatement
dans sa position de verrouillage.
11. Verrou à levier selon les revendications 9 et 10, caractérisé en ce que le bourrelet
(29') comporte une surface convexe (37) dirigée vers le crochet de verrouillage (17').
12. Verrou à levier selon les revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'élément verrou
(23') sous forme de ressort à boudin consiste essentiellement en un étrier ressort
en forme de

(35) dont les extrémités ouvertes présentent des tenons (34) dirigés respectivement
l'un vers l'autre engrénant de façon décalée et superposées dans des alésages (36)
prévus dans le levier à main (15') et y étant logés.