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EP 0 409 767 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.1993 Patentblatt 1993/39 |
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Anmeldetag: 17.07.1990 |
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Hebebeschlag für ein Tor
Rising hinges for a gate
Armature permettant d'élever un portail
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR LI LU NL |
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Priorität: |
19.07.1989 DE 8908780 U 03.03.1990 DE 9002524 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.01.1991 Patentblatt 1991/04 |
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Patentinhaber: Gust. Alberts GmbH & Co. KG |
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D-58849 Herscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Faul, Anton
D-8881 Unterliezheim (DE)
- Alberts, Hermann
D-5974 Herscheid (DE)
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Vertreter: Hassler, Werner, Dr. |
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Postfach 17 04 58467 Lüdenscheid 58467 Lüdenscheid (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 012 677 DE-U- 8 908 780
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DE-A- 3 615 748 FR-A- 2 388 970
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hebebeschlag für ein Tor mit einem oberen und einem
unteren Scharnier zum gleichzeitig mit dem Drehen erfolgenden Anheben oder Absenken
des von dem Hebebeschlag abgewandten Endes des Tores, wobei eine an einer Torpfostenlängsseite
angesetzte Konsolplatte des einen Scharniers eine die geschlossene Torfläche unter
einem Winkel von 45° schneidende Verstelllinie für einen Gelenkzapfen aufweist. Unter
Tor wird jedes plattenförmige drehbare Teil zum Verschließen einer Öffnung oder eines
Durchgangs verstanden.
[0002] Die EP-A1-0 012 677 beschreibt einen Hebebeschlag der geannnten Gattung. Damit der
Torflügel in der Schließstellung und in 90°-Offenstellung jeweils senkrecht steht
hat das verstellbare Scharnier noch ein verstellbares Zwischenteil. Infolgedessen
ist die Einstellung des Scharniers langwierig und leicht verstellbar.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Hebebeschlags der mit wenigen
Teilen auskommt, schnell und genau einstellbar ist und zuverlössig und funktionssicher
arbeitet.
[0004] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß beide Scharniere mit einem
Kugelgelenk versehen sind, daß die genannte Verstellinie mehrere Löcher für die Einstellung
des Scharniers aufweist, daß das Band des Scharniers entsprechende Löcher für einen
Befestigungszapfen der Pfanne des Kugelgelenks aufweist und daß die Löcher in der
Konsolplatte und in dem Abschnitt jeweils gleiche Abstände voneinander haben.
[0005] Die Erfindung unterscheidet sich insofern vom Stand der Technik, als die Kugelgelenke
eine sichere Funktion gewährleisten und die gegenseitige Anordnung der Kugelgelenken
sicherstellt, daß der Torflügel in der Schließstellung und nach Öffnung um 90° senkrecht
ausgerichtet ist. Unter weiterem Anheben beziehungsweise Absenken ist ein Aufschwenken
um 180° möglich.
[0006] Um eine problemlose Einstellung des Hebebeschlags zu gewährleisten, ist vorgesehen,
daß der die Löcher aufweisende Abschnitt des Bandes in der Schließstellung des Tores
parallel zu der genannten Verstellinie ausgerichtet ist.
[0007] Eine kontinuierliche Verstellung ist dadurch möglich, daß die Löcher in der Konsolplatte
als langlochförmige Öffnung ausgebildet sind und daß das Kugelgelenk an einer Stellspindel
des Bandes sitzt.
[0008] Die Konsolplatten sitzen an einer Pfostenlängsseite, die parallel zur Torfläche in
geschlossenem Zustand des Tores ausgerichtet ist. Für die Einstellung sind lediglich
Löcher einerseits in der Konsolplatte und andererseits in dem Bandschenkel des betreffenden
Scharniers erforderlich. Die Einstellung ist somit stufenweise möglich, was für die
Praxis völlig ausreichend ist und im Hinblick auf die einfache Konstruktion Vorteile
bietet. Die Ausbildung und Anordnung der Konsolplatten ermöglicht eine Öffnung des
Tores über einen Winkel von 90° hinaus bis in eine Stellung von 180°. Diese Öffnung
ist in vielen Fällen erwünscht. Allerdings kann dann nicht gesichert werden, daß die
Torfläche in der Öffnungsstellung vertikal ausgerichtet ist. Wenn das Tor beim Öffnen
angehoben werden soll, weist das unteree Scharnier die Versetzung und Verstellung
des Kugelgelenks auf. Es kann auch das obere Scharnier entsprechend ausgebildet sein.
Dann erreicht man eine Absenkung des Tores beim Öffnen.
[0009] Ausführungsform der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die anliegenden
Zeichnungen erläutert, in denen darstellen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Torpfostens mit einem Tor in der Schließstellung,
- Fig. 2
- eine Ansicht des Tores in geöffnetem Zustand,
- Fig. 3
- eine abgewandelte Anordnung der Torsäule,
- Fig. 4
- eine Ansicht des Torpfostens mit dem Tor für eine abgewandelte Ausführungsform,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das obere Scharnier in Pfeilrichtung II gesehen,
- Fig. 6
- einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 4 und
- Fig. 7
- eine Ansicht der Anordnung in der Offenstellung des Tores.
[0010] Fig. 1 zeigt einen Torpfosten 1 mit einem Tor 4. An dem Tor 4 sind ein oberes Scharnier
2 und ein unteres Scharnier 3 vorgesehen, die beide mit einem Kugelgelenk 7 bzw. 14
ausgestattet sind. Das Kugelgelenk 7 sitzt zwischen einer Konsolplatte 5 und einem
Band 6. Die Konsolplatte 5 ist an dem Torpfosten 1 oder einer Torsäule befestigt.
Für das untere Scharnier 3 ist eine Konsolplatte 9 an einem Formteil 20 mit einer
langlochartigen Öffnung 21, in welcher das Kugelgelenk 14 mit einem Gewindebolzen
22 verankert ist. An dem Kugelgelenk 14 ist außerdem eine Stellspindel 23 vorgesehen,
die an dem Band 10 in Längsrichtung verstellbar gelagert ist.
[0011] Fig. 2 zeigt das Tor 4 in geöffnetem Zustand, wobei die Drehpunkte die jeweiligen
Kugelgelenke sind. Das untere Scharnier schwenkt beim Öffnen um das Kugelgelenk mit
einem Radius, der der wirksamen Länge der Stellspindel gleich ist. Das Tor wird einerseits
um die Länge der Stellspindel von dem Torpfosten weggeschwenkt und entsprechend angehoben.
Nach Verschwenkung um 90° befindet sich das Tor wieder in einer vertikalen Ebene,
was in vielen Fällen erwünscht ist.
[0012] Eine gleiche Verstellung kann man auch für das obere Scharnier vorsehen.
[0013] Nach Fig. 3 hat der Torpfosten 1 einen quadratischen Querschnitt und ist mit einer
Kante auf das Tor 4 ausgerichtet. Ein Metallwinkel 24 als Konsolplatte 9 sitzt an
einer Längsseite des Torpfostens 1. Insbesondere bei kleinen Geländeanstiegen ist
ein schmaler Torpfosten und damit eine kurze Öffnung ausreichend.
[0014] In den Figuren 4 bis 7 ist ein rechtkantiger Torpfosten 1 aus Metall abgebrochen
dargestellt, um die Scharniere in größerem Maßstab darstellen zu können. Es ist ein
oberes Scharnier 2 und ein unteres Scharnier 3 vorgesehen, die ein Tor 4 tragen, von
dem im wesentlichen eine Rahmenleiste dargestellt ist.
[0015] Das obere Scharnier 2 umfaßt eine Konsolplatte 5 sowie ein Band 6. Beide Scharnierteile
sind durch ein Kugelgelenk 7 schwenkbar miteinander verbunden. Bei einem Tor in Metallkonstruktion
ist die Konsolplatte 5 an dem Torpfosten 1 und entsprechend das Band 6 an dem Rahmen
des Tores 4 angeschweißt. Man kann jedoch an das Band 6 auch einen Bandschenkel 8
ansetzen, der dann mit einem Holztor verschraubt werden kann, wie dies in Fig. 7 angedeutet
ist.
[0016] Das untere Scharnier 3 besteht ebenfalls aus einer Konsolplatte 9 und einem Band
10. Die Konsolplatte 9 weist eine Reihe von Löchern 11 auf. Die Löcher 11 sind auf
einer Geraden angeordnet und unter einem Winkel von 45° zu der Seitenfläche des Torpfostens
1 und damit zu der Torfläche in der Schließstellung des Tores 4 ausgerichtet. Das
Band 10 weist einen Abschnitt 12 auf, der in der Schließstellung des Tores unter einem
Winkel von 45° zur Torfläche verläuft, wie man deutlich aus Fig. 6 ersehen kann. In
diesem Abschnitt 12 sind mehrere Löcher 13 vorgesehen, die mit gleichem Abstand wie
die Löcher 11 angeordnet sind und auf die Löcher 11 ausgerichtet sind. Die Konsolplatte
9 und das Band 10 sind durch ein Kugelgelenk 14 miteinander verbunden. Das Kugelgelenk
14 weist zwei Befestigungszapfen 15 und 16 auf. Der Befestigungszapfen 15 wird entsprechend
der erforderlichen Steigung des Tores beim Öffnen in ein Loch 11 der Konsole eingesteckt
und durch eine Schraubverbindung befestigt. Der Befestigungszapfen 16 wird in das
entsprechende Loch 13 des Bandes 10 eingesetzt.
[0017] In der gezeichneten Ausrichtung des Kugelgelenks 14 erreicht das Tor 4 die größte
Steigung beim Öffnen. Das Loch 111 ist etwa auf die Achse des Kugelgelenks 7 des oberen
Bandes ausgerichtet, so daß bei Einstellung des Kugelgelenks 14 auf das Loch 111 das
Tor beim Öffnen horizontal verschwenkt wird.
[0018] Wenn man das obere und das untere Scharnier vertauscht, so kann man auch beim Öffnen
eine Absenkung des Tores sicherstellen, was in manchen Fällen erwünscht ist.
[0019] Der Hebebeschlag nach dem Gebrauchsmuster besteht aus Blechbiegeteilen, die jeweils
durch ein Kugelgelenk miteinander verbunden sind. Die Einstellung erfolgt durch entsprechende
Anordnung des Kugelgelenks in den vorgesehenen Löchern. Somit ergibt sich eine sehr
einfache und sichere Konstruktion. Die Scharnierteile können mit einer Metallkonstruktion
verschweißt werden. In anderer Weise ist auch ein Verschrauben mit einer Holzkonstruktion
des Tores möglich.
1. Hebebeschlag für ein Tor mit einem oberen und einem unteren Scharnier zum gleichzeitig
mit dem Drehen erfolgenden Anheben oder Absenken des von dem Hebebeschlag abgewandten
Endes des Tores, wobei eine an einer Torpfostenlängsseite angesetzte Konsolplatte
des einen Scharniers eine die geschlossene Torfläche unter einem Winkel von 45° schneidende
Verstelllinie für einen Gelenkzapfen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Scharniere
(2, 3) mit jeweils einem Kugelgelenk (7, 14) versehen sind, daß die genannte Verstellinie
mehrere Löcher (11) für die Einstellung des Scharniers aufweist, daß das Band (10)
des Scharniers entsprechende Löcher (13) für einen Befestigungszapfen der Pfanne des
Kugelgelenks aufweist und daß die Löcher (11, 13) in der Konsolplatte (9) und in dem
Abschnitt (12) jeweils gleiche Abstände voneinander haben.
2. Hebebeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Löcher aufweisende
Abschnitt des Bandes (10) in der Schließstellung des Tores parallel zu der genannten
Verstellinie ausgerichtet ist.
3. Hebebeschlag nach Anspruch 1, dadadurch gekennzeichnet, daß die Löcher in der Konsolplatte
als langlochförmige Öffnung (21) ausgebildet sind und daß das Kugelgelenk (14) an
einer Stellspindel (23) des Bandes (10) sitzt.
1. Lifting fitting for a gate, having an upper and a lower hinge for the purpose of raising
or lowering the end of the gate remote from the lifting fitting simultaneously with
rotation, a bracket plate, attached to a longitudinal side of the gate post, of the
one hinge having for an articulating journal an adjustment line intersecting the closed
gate surface at an angle of 45°, characterized in that both hinges (2, 3) are each
provided with a ball-and-socket joint (7, 14), in that the said adjustment line has
a plurality of holes (11) for adjusting the hinge, in that the bar (10) of the hinge
has corresponding holes (13) for a securing pin of the socket of the ball-and-socket
joint, and in that the holes (11, 13) in the bracket plate (9) and those in the portion
(12) have in each case the same spacings from one another.
2. Lifting fitting according to Claim 1, characterized in that the portion of the bar
(10) having the holes is aligned parallel to the said adjustment line in the closed
position of the gate.
3. Lifting fitting according to Claim 1, characterized in that the holes in the bracket
plate are constructed as an elongate opening (21), and in that the ball-and-socket
joint (14) is seated on an adjustment spindle (23) of the bar (10).
1. Jeu de charnières à levage pour portail, avec une charnière supérieure et une charnière
inférieure, pour effectuer en même temps que la rotation un levage ou un abaissement
de l'extrémité du portail éloignée du jeu de charnières, une console d'une des charnières
étant placée sur un côté longitudinal du montant de portail et présentant une ligne
de déplacement d'un pivot d'articulation coupant la surface du portail fermé sous
un angle de 45°, caractérisé en ce que les deux charnières (2, 3) sont chacune dotées
d'une articulation sphérique (7, 14), en ce que ladite ligne de déplacement présente
plusieurs trous (11) pour la pose de la charnière, en ce que la traverse (10) de la
charnière présente des trous (13) correspondants pour un pivot de fixation du coussinet
de l'articulation sphérique, et en ce que les trous (11, 13) de la console (9) et
de la traverse (12) présentent tous un même écartement.
2. Jeu de charnières à levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
de la traverse (10) présentant les trous est dirigée parallèlement à ladite ligne
de déplacement lorsque le portail est en position de fermeture.
3. Jeu de charnières à levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les trous
de la console présentent la forme d'une ouverture oblongue (21), et en ce que l'articulation
sphérique (14) est posée sur une broche de réglage (23) de la traverse (10).