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EP 0 410 020 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.1994 Patentblatt 1994/46 |
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Anmeldetag: 24.07.1989 |
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Betriebsverfahren und Vorrichtung zum automatisierten Reinigen von Spulentöpfen und
gegebenenfalls Ballonbegrenzern der Doppeldraht-Zwirnspindel einer Doppeldraht-Zwirnmaschine
Process and apparatus for automatically cleaning bobbin containers and/or the anti-ballooning
devices of a two-for-one twisting spindle of a two-for-one twisting machine
Procédé et dispositif pour le nettoyage automatique des pots et/ou du limiteur de
ballon d'une broche à retordre à double torsion d'un métier à retordre à double-torsion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.1991 Patentblatt 1991/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Palitex Project-Company GmbH |
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D-47804 Krefeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Scheufeld, Heinz
D-4051 Korschenbroich 1 (DE)
- Lossa, Ulrich, Dipl.-Ing.
D-4150 Krefeld 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Sroka, Peter-Christian, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwalt
Postfach 11 10 38 40510 Düsseldorf 40510 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 471 911 DE-A- 3 824 998
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DE-A- 2 658 441
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Doppeldraht-Zwirnmaschine mit einer Vielzahl nebeneinander
angeordneter, einen Spulentopf aufweisender Zwirnspindeln und mit einem an die einzelnen
Zwirnspindeln heranstellbaren Wartungsautomaten. Eine solche Doppeldraht-Zwirnmaschine
ist z.B. aus der DE-A-3 824 998 bekannt.
[0002] Auf Doppeldraht-Zwirnmaschinen werden Zwirnkreuzspulen mit großer Fadenlauflänge
hergestellt. Je nach Garnnummer und der damit im gewissen Zusammenhang stehenden Fadendrehung
je Meter liegen die Betriebszeiten für den Ablauf einer vollen ungezwirnten Spule
zwischen 4 und 44 Stunden und mehr.
[0003] Während so langer Laufzeiten ist entweder durch den Prozeß selbst oder aber durch
weitere, der Doppeldraht-Zwirnmaschine angegliederte Arbeitsprozesse eine Verstaubung
und teilweise auch eine Verschmutzung der Doppeldraht-Zwirnmaschine unvermeidlich.
Es ist deshalb üblich, solche und auch andere Maschinen, z.B. Spinnmaschinen, mit
Wanderblaseinrichtungen auszurüsten, die in bestimmten Zeitabständen an jeder Arbeits-
bzw. Zwirnstelle vorbeikommen und durch Blas- bzw. Saugströme bestimmte Maschinenbereiche
von einer zu großen Verstaubung bzw. Verschmutzung freihalten. Diese Maßnahmen sind
zwar hilfreich, wobei sie jedoch bei Doppeldraht-Zwirnspindeln meistens unzureichend
sind, weil durch den beim Doppeldraht-Zwirnen entstehenden Fadenballon bestimmte Maschinenbereich
nicht erreicht werden können. Dieses trifft ganz besonders für den Spindelbereich
und dabei speziell für den Spulentopf und den Ballonbegrenzer, aber auch für den Spindelrotor
selbst zu.
[0004] Bei einem Spulenwechsel, d.h. bei einer Neubestückung einer Zwirnstelle werden deshalb
oftmals die gerade benannten Bereich präventiv gereinigt. Dies geschieht häufig von
Hand oder durch einfache Hilfsmittel, beispielsweise in Form von Flusenfanggeräten.
Es ist jedoch auch üblich, Saug- oder Blasstutzen von Hand einzuführen.
[0005] Bei einer in der DE-A-2 658 451 beschriebenen Offenend-Spinnmaschine ist eine längs
dieser Maschine verfahrbarere Wartungseinrichtung mit einem Reinigungselement zum
Reinigen des Spinnrotors jedes einzelnen Spinnaggregates ausgerüstet. Nach den Öffenen
des Spinnaggregates wird diese Reinigungseinrichtung in Form einer Reinigungsbürste,
die mittels einer Welle von einem Motor antreibbar ist, dem Spinnrotor von oben unter
einem Winkel von etwa 45° zur Rotorachse zugestellt. Aufgrund einer von einer Doppeldraht-Zwirnspindel
abweichenden Gesamtkonstruktion eines Spinnrotors einer Offenend-Spinnmaschine ist
diese bekannte Wartungseinrichtung mit zugeordneter Reinigungseinrichtung nicht für
den automatisierten Betrieb einer Doppeldraht-Zwirnspindel geeignet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Doppeldraht-Zwirnspindel Maßnahmen
vorzusehen, um insbesondere in Verbindung mit dem Austausch einer Vorlagespule die
besonders gefährdeten Maschinenbereiche, nämlich Spulentopf und/oder Ballonbegrenzer
und/oder Spindelrotor in einer automatisierten Verfahrensweise zu reinigen.
[0007] Ausgehend von der Vorrichtung gemäß DE-A-3 824 998 wird diese Aufgabe durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Darüber hinausgehende, bevorzugte Maßnahmen sind in Unteransprüchen behandelt.
[0009] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung ausschnittsweise eine Doppeldraht-Zwirnmaschine mit
einem entlang dieser Maschine patroullierenden Wartungsautomaten;
- Fig. 2
- teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Darstellung ausschnittsweise
eine Doppeldraht-Zwirnspindel mit zugeordneter Reinigungseinrichtung;
- Fig. 3
- teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Darstellung ausschnittsweise
eine Doppeldraht-Zwirnspindel mit zwei in einen Wartungsautomaten integrierten Reinigungseinrichtungen
in ersten Betriebsstellungen;
- Fig. 4
- eine in wesentlichen Teilen der Darstellung von Fig. 3 entsprechende Darstellung in
zweiten Betriebsstellungen der Reinigungseinrichtungen;
- Fig. 5
- eine schematische Detailansicht einer Doppeldraht-Zwirnspindel mit herausnehmbarem
Spulentopf, und
- Fig. 6
- einen Axialschnitt von Teilen einer Doppeldraht-Zwirnspindel mit einer Reinigungseinrichtung
zum Reinigen des Ballonbegrenzermantels.
[0010] Fig. 1 zeigt ausschnittsweise eine Doppeldraht-Zwirnmaschine A, einen entlang der
Doppeldraht-Zwirnmaschine auf unteren und oberen Schienen 1 bzw. 2 verfahrbaren Wartungsautomaten
B sowie eine Hängefördereinrichtung C.
[0011] Die Hängefördereinrichtung C umfaßt eine Oberschiene 3, in der eine Förderkette oder
ein Förderband geführt ist, an der bzw. an dem in gleichmäßigen Abständen nach unten
hängende Spulenhängehalter 4 für Spulenadapter bzw. Spulentransportadapter 5 befestigt
sind. Die Spulenhängehalter 4 und die Spulenadapter 5 sind in bekannter Weise so gestaltet,
daß beim Hochfahren eines Spulenadapters 5 einmal der Spulenadapter von dem Spulenhängehalter
ergriffen und festgehalten wird, während der Spulenadapter 5 beim folgenden Hochfahren
und Wiederabsenken relativ zum Spulenhängehalter 4 von diesem freigegeben wird. Fig.
1 zeigt im Bereich der Oberschiene 3 auf der linken Seite sechs mit je zwei voll bewickelten
Kreuzspulen 6 bestückte Spulenadapter 5, die mittels des Wartungsautomaten B an die
einzelnen Zwirnstellen der Doppeldraht-Zwirnmaschine 1 übergeben werden sollen, und
rechts zwei mit leeren Hülsen 6′ bestückte Spulenadapter 5, die von dem Wartungsautomaten
B einzeln aus Zwirnstellen der Doppeldraht-Zwirnmaschine A entnommen und an einen
Spulenhängerhalter 4 übergeben worden sind. Diese Hülsen 6′ werden zusammen mit den
Spulentransportadaptern 5 mittels der Hängefördereinrichtung C zu einer externen Bestückungsstation
gefördert, in der die Adapter 5 wieder mit voll bewickelten Vorlagespulen bzw. Kreuzspulen
bestückt werden können.
[0012] Die Doppeldraht-Zwirnmaschine A umfaßt mehrere Arbeits- bzw. Zwirnstellen mit den
üblichen bekannten Elementen wie (nicht dargestellte) Spindel im unteren Bereich,
Ballonbegrenzer 7, Spulentopf 8, Fadeneinlauf 9, Ballonfadenführer 10, Umlenkorgane
11 zur Aussteuerung der Fadenauflaufspannung, Voreilung 12, Changierfadenführer 13
und die von einer Friktionswalze 14 angetriebene Zwirnkreuzspule bzw. Auflaufspule
15. In der Maschinenmitte befindet sich im oberen Bereich zwischen den beiden parallel
längsverlaufenden Maschinenseiten ein Transportband 16 zum Abtransport von voll bewickelten
Zwirnkreuzspulen 15. Oberhalb jeder von einer Friktionsantriebswalze 14 angetriebenen
Zwirnkreuz- bzw. Auflaufspule 15 befindet sich ein Hülsenmagazin 17 für leere Auflaufhülsen
18.
[0013] Innerhalb des Schutztopfes 8 ist eine obere, nur noch teilweise bewickelte Kreuzspule
bzw. Vorlagespule 6 eines mittels eines Spulenadapters 5 in die Zwirnstelle bzw. Doppeldrahtspindel
eingesetzten Vorlagespulenpaares dargestellt. Die Fäden werden von den Vorlagespulen
nach oben abgezogen und durch den Fadeneinlauf 9 in den unteren Spindelbereich zu
einer Fadenspeicherscheibe geführt, von der die beiden zusammengefaßten Fäden unter
Bildung eines Fadenballons zum Ballonfadenführer 10 verlaufen und von dort nach Passieren
der Umlenkrollen 11 und der Voreilung 12 auf die von der Friktionswalze 14 angetriebene
Auflaufspule 15 aufgewickelt werden.
[0014] Vor der Doppeldraht-Zwirnmaschine A bzw. den einzelnen Zwirnstellen patroulliert
der Wartungsautomat B. Fig. 1 zeigt schematisch und ausschnittsweise zwei in den Automaten
B integrierte Reinigungseinrichtungen 23 und 24 sowie in vertikaler Richtung auf und
ab bewegbare Aufnahmedorne 100 als Spulen- bzw. Hülsenwechselaggregate einer ansonsten
nicht dargestellen Einheit, um einerseits mit vollen Vorlagespulen bestückte Spulenadapter
in die einzelnen Zwirnstellen bzw. Doppeldraht-Spindeln einzusetzen und andererseits
mit leeren bzw. nahezu leeren Hülsen bestückte Spulenadapter wieder aus den Doppeldraht-Spindeln
herauszunehmen. Der Wartungsautomat B hat ein schrankförmiges Gehäuse 101, dessen
Vorderwand mit einem Führungsschlitz 102 für den einen Aufnahmedorn 100 tragenden,
verschwenkbaren Querarm 103 versehen ist. Die Aufnahmedorne 100 dienen als Transportelemente
für Spulenadapter zwischen der Hängefördereinrichtung C und dem unteren Bereich des
Wartungsautomaten B.
[0015] Fig. 3 zeigt von einer Doppeldraht-Zwirnspindel zusätzlich den Spulentopf sowie die
übliche Fadenspeicherscheibe 19. Es sind weiterhin der Maschinenrahmen 27, eine Druckluftleitung
28 mit einem zu einer Doppeldraht-Zwirnspindel führenden Anschluß 29 dargestellt,
der zu einer Druckluftdüse 30 für die pneumatische Fadeneinfädelung führt. Der Spindelwirtel
31 der Doppeldraht-Spindel wird mittels eines Tangentialantriebsriemens 33 angetrieben,
der von einer Riemenandrückrolle 32 gegen den Spindelwirtel 31 gedrückt wird. Ein
jeder einzelnen Spindel zugeordneter Fußhebel 34 dient zur Betätigung einer nicht
dargestellten Spindelbremse, und dieser Fußhebel 34 dient auch zur Betätigung der
Druckluftdüse 30, um in bekannter Weise in der Spindelhohlachse eine Saugluftströmung
zum Zwecke einer Fadendurchfädelung durch die Spindel aufzubauen.
[0016] Fig. 3 zeigt weiterhin Teilbereiche des vor der Doppeldraht-Zwirnmaschine entlang
der Schiene 1 und 2 patroullierenden Wartungsautomaten B, der einen Betätigungshebel
35 aufweist, durch dessen Herunterdrücken in Richtung des Pfeiles f1 im gegebenen
Augenblick der Fußhebel 34 zum Stillsetzen der einzelnen Spindeln betätigt werden
kann. Fig. 3 zeigt kurz oberhalb des Fußhebels 34 zwei Laufrollen 36, die entlang
einer Führungsfläche 1.1 der unteren Schiene 1 geführt sind.
[0017] Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 6 die erfindungsgemäßen ersten
und zweiten Reinigungseinrichtungen beschrieben.
[0018] Die in Fig. 2 dargestellte erste Reinigungseinrichtung 23 dient zum Reinigen des
Spulentopfes 8 einer Doppeldraht-Zwirnspindel. Diese erste Reinigungseinrichtung 23
enthält einen im Wartungsautomaten B gelagerten, auf und ab bewegbaren und um eine
Vertikalachse verschwenkbaren Schwenkarm 40, durch dessen Inneres eine zu einer nicht
dargestellten Saugluftquelle führende Saugluftleitung 40.1 sowie eine zu einer nicht
dargestellten Druckluftquelle führende Druckluftleitung 40.2 verlaufen. An dem Ende
des Schwenkarmes 40 befindet sich ein Kopfstück 40.3, in das ein vertikal nach unten
gerichtetes und an die Saugluftleitung 40.1 angeschlossenes Saugmundstück 41 eingesetzt
ist. Das untere Ende des rohrförmigen Saugmundstückes 41 erweitert sich trichterförmig.
Durch das Saugmundstück 41 verläuft koaxial eine Arbeitswelle 42 eines auf das Kopfstück
40.3 aufgesetzten Elektromotors 43. Das untere Ende der Arbeitswelle 42 trägt ein
Nabenteil 44, an dem mittels radial gerichteten, vorzugsweise verschwenkbaren Armen
45 vertikal verlaufende Bürstenleisten 46 befestigt sind.
[0019] Das rohrförmige Saugmundstück 41 ist von einem sich an das Kopfstück 40.3 anschließenden
Ringzylinder 40.4 umgeben, in den ein Stellorgan in Form eines Ringkolbens 47 eingesetzt
ist, der mittels Dichtungsringen 48, 49 abdichtend in dem Ringzylinder 40.4 geführt
ist. Oberhalb des Ringkolbens 47 befindet sich ein mit der Druckluftleitung 40.2 in
Verbindung stehender Druckluftraum 50.
[0020] An der Außenseite des Saugmundstückes 41 sind mittels Laschen 51 doppelarmige Greiferhebel
52 schwenkbar gelagert. Jeder Greiferhebel 52 weist einen oberen Hebelarm 52.1, dessen
Ende gegen die Unterseite des Ringkolbens 47 anliegt, sowie einen unteren Hebelarm
52.2 auf, dessen unteres freies Ende als Greifansatz 52.3 ausgestaltet ist, der zum
Ergreifen des Spulentopfes 8 gegen den oberen Rand desselben zur Anlage bringbar sind.
[0021] Zum Reinigen des Spulentopfes 8 wird die Reinigungseinrichtung 23 aus dem Wartungsautomaten
in eine zentrische Lage oberhalb der Spindelachse der Doppeldraht-Zwirnspindel verschwenkt.
Anschließend wird die Reinigungseinrichtung 23 nach unten gesenkt, bis die Greifansätze
52.3 gegen den oberen Rand des Spulentopfes 8 zur Anlage kommen. Anschließend wird
durch Druckluftzufuhr in den Druckraum 50 der Ringkolben 47 abgesenkt, wodurch die
unteren freien Hebelarme 52.2 nach innen verschwenkt werden, so daß der Spulentopf
fest erfaßt und gegen Drehen gesichert wird. Danach wird der Elektromotor 43 in Gang
gesetzt, wodurch die in den Schutztopf eingeführten Bürstenleisten 46 in Drehung versetzt
und an der Innenwand des Schutztopfes 8 entlanggeführt werden. Gleichzeitig wird die
Saugluftleitung 40.1 an die Saug-Luftquelle angeschlossen, so daß durch das Saugmundstück
41 gegebenenfalls mit Schmutzteilen und Staubartikeln beladene Luft aus dem Spulentopf
8 abgesaugt und weggeleitet wird.
[0022] Die Bürstenleisten 46 haben eine der Höhe des Spulentopfes 8 entsprechende Länge,
wobei an dem unteren Ende der Achse 42 bzw. des Nabenteils 44 gegebenenfalls radial
verlaufende, nach unten gerichtete Bürstenleisten zur Reinigung des Spulentopfbodens
angebracht sein können.
[0023] Nach vollendetem Reinigungs- bzw. Putzvorgang wird der in der Druckluftleitung 40.2
und in dem Druckraum 50 herrschende Druck wieder abgebaut, so daß der Ringkolben 47
unter dem Einfluß einer Rückstellfeder 53 nach oben bewegt wird, so daß die Greiferhebel
52 den Spulentopf 8 wieder freigeben. Danach wird die Reinigungseinrichtung 23 aus
dem Schutztopf 8 herausgefahren, um anschließend wieder in den Bereich des Wartungsautomaten
B eingeschwenkt zu werden.
Bei der sich auf Fig. 2 beziehenden Funktionsbeschreibung ist davon ausgegangen worden,
daß der eigentliche Reinigungs- bzw. Putzvorgang im Bereich der Zwirnstelle, d.h.
der Doppeldraht-Zwirnspindel durchgeführt wird. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,
den Schutztopf 8 aus der Zwirnstelle bzw. Doppeldraht-Zwirnspindel herauszuheben und
in den Bereich des Wartungsautomatens einzuschwenken, so daß dann der eigentliche
Reinigungsvorgang innerhalb des Wartungsautomaten B durchgeführt werden kann. Dieses
Herausheben des Schutztopfes 8 aus der Doppeldraht-Zwirnspindel ist schematisiert
in Fig. 3 dargestellt, wobei gemäß Fig. 5 von einer Doppeldraht-Zwirnspindel mit einem
aus dem Ballonbegrenzer 7 herausnehmbaren Spulentopf 8 ausgegangen wird.
[0024] Bei dem Wartungsautomaten B kann es sich um einen solchen handeln, der neben der
zuvor beschriebenen Reinigungseinrichtung 23 und einer gegebenenfalls weiteren, noch
zu bescheibenden Reinigungseinrichtung 24 auch zusätzliche Wartungs- und Handhabungselemente
umfaßt mit denen ein Spulen- bzw Hülsenaustausch durchgeführt werden kann.
[0025] Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Anordnung, die neben einer ersten, insbesondere in Verbindung
mit Fig. 2 beschriebenen Reinigungseinrichtung 23 eine weitere zweite Reinigungseinrichtung
24 umfaßt, die zur Reinigung bzw. Säuberung des Ballonbegrenzers 7 vorgesehen ist.
[0026] Zur Fig. 3 ist vorausschickend noch zu erwähnen, daß mit dem Einschwenken einer Reinigungseinrichtung
in den Bereich der Spindelachse der Ballonfadenführer 10 aus seiner koaxialen Lage
zur Spindel herausgeschwenkt wird.
[0027] Fig. 3 zeigt den Zustand, bei dem der Spulentopf 8 von der ersten Reinigungseinrichtung
23 in Richtung des Pfeiles f2 aus dem Ballonbegrenzer 7 herausgehoben wird, um anschließend
in Richtung des Pfeiles f3 in das Innere des Wartungsautomaten B verschwenkt zu werden.
Nach der Herausnahme des Spulentopfes 8 aus dem Spindelbereich wird anschließend die
zweite Reinigungseinrichtung 24, die an einem Schwenkarm 54 befestigt ist, in Richtung
des Pfeiles f4 aus dem Wartungsautomaten B bis über die zu wartende bzw. zu reinigende
Spindel herausgeschwenkt. Diese zweite Reinigungseinrichtung 24 enthält ebenfalls
einen Antriebsmotor 55 zum Antrieb einer Welle 56, die einen Nabe 57 trägt, an der
vertikal angeordnete Bürstenleisten 58 für die Innenwand des Ballonbegrenzers 7 befestigt
sind. Die Absaugung von mit Schmutz oder Staubteilen beladener Luft kann mittels einer
aus dem Wartungsautomaten B an die Fadenspeicherscheibe 19 heranstellbaren Saugdüse
59 erfolgen, oder mittels einer Saugeinrichtung, wie sie im wesentlichen in Verbindung
mit Fig. 2 für die erste Saugeinrichtung 23 beschrieben ist. Fig. 4 zeigt im übrigen
auch im Inneren des Wartungsautomaten B eine zusätzliche Saugdüse 60, um bei einer
Reinigung des Spulentopfes 8 innerhalb des Wartungsautomaten B mit Staub- oder Schmutzteilen
beladene Luft abzusaugen. Diese Saugdüse 60 kann ergänzend oder als Ersatz für die
in Verbindung mit Fig.2 beschriebene Absaugeinrichtung Verwendung finden.
[0028] Fig. 6 zeigt die spezielle Konstruktion einer erfindungsgemäßen und/oder erfindungsgemäß
in Verbindung mit einem Wartungsautomaten verwendeten Reinigungseinrichtung. Die in
Fig. 6 dargestellte Reinigungseinrichtung kann sowohl als Reinigungseinrichtung für
den Spulentopf 8 oder als Reinigungseinrichtung für einen Ballonbegrenzer 7, wie es
in Fig. 6 zum Ausdruck gebracht ist, verwendet werden.
[0029] Bei der folgenden Beschreibung von Fig. 6 ist davon ausgegangen, daß es sich um die
Reinigungseinrichtung 24 handelt, die eine angetriebene Welle 56 mit an dem Wellenende
befestigter Nabe 57 aufweist, an der die Bürstenleisten 58 befestigt sind.
[0030] Um eine genaue Zentrierung der Reinigungseinrichtung innerhalb des Ballonbegrenzers
7 zu gewährleisten, ist die Nabe 57 an ihrer Unterseite mit einem Lagerblock 61 versehen,
der auf das Oberteil der Spindelachse 62 aufsteckbar ist.
[0031] Die einzelne Bürstenleiste 58 ist mittels eines doppelarmigen Schwenkhebels 63 an
der Nabe 57 beweglich befestigt. Jeder Schwenkhebel 63 ist um eine Horizontalachse
verschwenkbar, die derart gelagert ist, daß der Schwenkhebel, bezogen auf die Spindelachse,
in einer Radialebene verschwenkbar ist. Der eine untere Hebelarm 63.1 wird mittels
einer Druckfeder 64 nach außen gedrückt, während an dem anderen oberen Hebelarm 52.2
die Bürstenleiste 58 angelenkt ist, und zwar im wesentlichen in der Mitte der Länge
der Bürstenleiste.
[0032] Am unteren Ende jeder Bürstenleiste 58 ist eine Materialanhäufung 58.1 angebracht
bzw. vorgesehen. Diese Materialanhäufung 58.1 bewirkt, daß dann, wenn die Welle 56
und damit der Nabenkörper 57 in Drehung versetzt werden zuerst das untere Ende jeder
Bürstenleiste 58 unter dem Einfluß der Fliehkraft nach außen bewegt wird, so daß auch
die unteren Borsten jeder Bürstenleiste zuerst gegen die Innenwand des Ballonbegrenzers
zur Anlage kommen und sich dadurch nach unten in den Spalt zwischen dem Ballonbegrenzer
und dem üblichen Überlaufteller 19.1 der Fadenspeicherscheibe 19 hineinbewegen. Bei
höherer Drehzahl wird dann insgesamt die Bürstenleiste 58 über ihre gesamte Länge
nach außen bewegt, so daß eine Reinigung über die gesamte Ballonbegrenzerhöhe erfolgt.
[0033] An der Unterseite des Nabenkörpers 57 sind weitere nach unten gerichtete Bürsten
bzw. Borstenelemente 65 entweder zur Reinigung der Oberseite des Fadenüberlauftellers
19.1 oder eines Spulentopfbodens vorgesehen.
[0034] Sobald die Welle 56 wieder zum Stillstand konmt werden die Bürstenleisten 58 unter
dem Einfluß der auf die Schwenkhebel 63 einwirkenden Druckfedern 64 wieder nach innen
eingezogen.
[0035] Der Lagerblock 61 ist innerhalb des Nabenkörpers 57 in axialer Richtung schwimmend
gelagert und ist gegenüber dem Nabenkörper mittels einer axial angeordneten Druckfeder
64 abgestützt, so daß in Richtung des Doppelpfeiles f5 ein ausreichender axialer Bewegungsraum
zwischen der Spindelachse 62 und der Welle 56 möglich ist, um beim Aufsetzen des Lagerblocks
61 auf die Spindelachse 62 Beschädigungen im Bereich der Spindelachse 62 bzw. der
Lagerung der Spindelachse 62 auszuschalten.
[0036] Bei der Beschreibung der Konstruktion gemäß Fig. 6 ist auf die Darstellung und Beschreibung
von Absaugeinrichtungen verzichtet worden. Es versteht sich, daß einem System gemäß
Fig. 6 Absaugeinrichtungen entweder in Form eines zentralen Saugmundstückes 41 oder
in Form von seitlich angestellten Saugdüsen zugeordnet werden können, etwa vergleichbar
der Saugdüse 59 in Fig. 4.
[0037] Die erfindungsgemäße Reinigungseinrichtung kann auch unabhängig von einem Wartungsautomaten
verwendet werden, gegebenenfalls mit einem integrierten Antriebsmotor oder mit einem
daran ankuppelbaren Antriebsmotor.
1. Doppeldraht-Zwinmaschine mit einer Vielzahl nebeneinander angeordneter, einen Spulentopf
(8) aufweisender Zwirnspindel und mit einem an die einzelnen Zwirnspindeln heranstellbaren
Wartungsautomaten (B), dadurch gekennzeichnet, daß der Wartungsautomat (B), eine in
horizontaler Richtung schwenkbare , auf und ab bewegbare Reinigungseinrichtung (23)
enthält, die an einer motorisch angetriebenen Welle (42) in radialer Richtung beweglich
gelagerte Reinigungsorgane (46) und Greiferhebel (52) zum Festhalten eines Spulentopfes
(8) aufweist, und daß der Reinigungseinrichtung (23) eine Absaugeinrichtung (41) zugeordnet
ist.
2. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung
(23) einen in horizontaler Richtung beweglichen Schwenkarm (23) mit einer durch diesen
Schwenkarm (23) hindurchgeführten, an eine Saugluftquelle anschließbaren Saugleitung
(40.1) umfaßt, an die ein vertikal verlaufendes rohrförmiges Saugmundstück (41) angeschlossen
ist, durch das die Arbeitswelle (42) konzentrisch hindurchgeführt ist.
3. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugmundstück
(41) an seinem unteren Ende trichterförmig erweitert ist.
4. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere
Ende der Arbeitswelle (42) ein Nabenteil (44) trägt, an dem mittels radial gerichteten
Armen (45) vertikal verlaufende Bürstenleisten (46) befestigt sind.
5. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer
als doppelarmige Greiferhebel (52) ausgebildet sind, denen ein Stellorgan (57) zugeordnet
ist, um an den Greifern (52) angebrachte Greifansätze (52.3) zum Erfassen und Festhalten
des Spulentopfes gegen diesen zur Anlage zu bringen.
6. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan
ein mit Druckluft beaufschlagbarer Kolben (47) ist, gegen den die oberen Hebelarme
(52.1) der doppelarmigen Greiferhebel (52) anliegen, während die unteren Hebelarme
(52.2) an ihren unteren freien Enden die Greifansätze (52.3) aufweisen.
7. Doppeldraht-Zwirnmaschine Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite aus dem Wartungsautomaten
(B) in horizontaler Richtung ausschwenkbare, auf und ab bewegbare Reinigungseinrichtung
(24) mit an einer motorisch angetriebenen vertikalen Welle (56) angebrachten Reinigungsorganen,
vorzugsweise in Form von vertikalen Bürstenleisten (58), die nach Herausnahme des
Spulentopfes (8) in den Ballonbegrenzer (7) der Doppeldraht-Zwirnspindel absenkbar
sind.
8. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten
Reinigungseinrichtung (24) eine Absaugeinrichtung in Form eines an eine Saugluftquelle
anschließbaren rohrförmigen Saugmundstückes zugeordnet ist, welches die Antriebswelle
(56) umgibt.
9. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein gegen die Unterseite
des Ballonbegrenzers (7) anstellbares Saugmundstück (59).
10. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl bei
der ersten Reinigungseinrichtung (23) als auch bei der zweiten Reinigungseinrichtung
(24) die Reinigungsorgane in Form von vertikalen Bürstenleisten (46 bzw. 58) bei rotierender
Arbeitswelle (42 bzw. 56) unter den Einfluß der Fliehkraft federbelastet in radialer
Richtung nach außen beweglich sind.
11. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenleisten
(46 bzw. 58) an Schwenkarmen bzw. Schwenkhebeln (45 bzw. 63) befestigt sind, die in
wesentlichen in der Mitte der Länge der Bürstenleisten angelenkt sind.
12. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenleisten
(46 bzw. 58) im Bereich ihrer unteren Enden jeweils eine Materialanhäufung (58.1)
aufweisen.
13. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsorgane
in Form von vertikalen Bürstenleisten beweglich in einem am unteren Ende der Welle
(42 bzw. 56) angebrachten Nabenkörper (44 bzw. 57) gelagert sind.
14. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nabenkörper
an seiner Unterseite eine auf das Oberteil einer Spindelachse (52) aufsteckbaren Lagerblock
(61) aufweist.
15. Doppeldraht-Zwirnmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerblock
(61) innerhalb des Nabenkörpers (44 bzw. 57) in axialer Richtung schwimmend gelagert
und gegenüber dem Nabenkörper mittels einer Druckfeder abgestützt ist.
1. Two-for-one twisting machine with a plurality of twisting spindles arranged side by
side and having a bobbin container (8), and with an automatic maintenance device (B)
which can travel along the individual twisting spindles, characterized in that the
automatic maintenance device (B), includes a cleaning device (23) pivoting in horizontal
direction and moving upward and downward, which, on a motor-driven shaft (42), has
cleaning elements (46) mounted so as to move in radial direction and gripper levers
(52) for holding a bobbin container (8), and in that a suction device (41) is associated
with the cleaning device (23).
2. Two-for-one twisting machine according to Claim 1, characterized in that the cleaning
device (23) comprises a pivot arm (23), which moves in horizontal direction, together
with a suction pipe (40.1) - which is guided through this pivot arm (23) and can be
connected to a vacuum source - onto which a vertical tubular suction nozzle (41) is
connected, through which the shaft (42) is concentrically guided.
3. Two-for-one twisting machine according to Claim 2, characterized in that the suction
nozzle (41) is made wider at the lower end in the shape of a funnel.
4. Two-for-one twisting machine according to Claim 1, characterized in that the lower
end of the shaft (42) bears a hub portion (44), onto which vertically extending brush
bars (46) are fixed by means of radially extending arms (45).
5. Two-for-one twisting machine according to Claim 1, characterized in that the grippers
are in the form of two-arm gripper levers (52), with which an adjusting element (57)*is
associated, in order to bring gripping extensions (52.3) mounted on the grippers (52)
into position for seizing and holding the bobbin container.
6. Two-for-one twisting machine according to Claim 5, characterized in that the adjusting
element is a piston (47), which is acted upon by compressed air, and against which
the upper lever arms (52.1) of the two-arm gripper levers (52) rest, whilst the lower
lever arms (52.2) have the gripping extensions (52.3) on their lower free ends.
7. Two-for-one twisting machine according to Claim 1, characterized by a second cleaning
device (24) which can swivel out of the automatic maintenance device (B) in horizontal
direction and can move upward and downward, with cleaning elements, preferably in
the form of vertical brush bars (58), mounted on a motor-driven vertical shaft (56),
these brush bars being able to be lowered after removal of the bobbin container (8)
into the balloon limiter (7) of the two-for-one twisting spindle.
8. Two-for-one twisting machine according to Claim 7, characterized in that a suction
device in the form of a tubular suction nozzle which can be connected to a vacuum
source is associated with the second cleaning device (24), this nozzle surrounding
the drive shaft (56).
9. Two-for-one twisting machine according to Claim 7, characterized by a suction nozzle
(59) which can be positioned against the underside of the balloon limiter (7).
10. Two-for-one twisting machine according to Claim 7, characterized in that both with
the first cleaning device (23) and with the second cleaning device (24) the cleaning
elements in the form of vertical brush bars (46 or 58), with the shaft (42 or 56)
rotating, move outwards spring-loaded in radial direction under the action of the
centrifugal force.
11. Two-for-one twisting machine according to Claim 10, characterized in that the brush
bars (46 or 58) are fixed onto pivot arms or pivot levers (45 or 63) which are connected
substantially to the middle of the length of the brush bars.
12. Two-for-one twisting machine according to Claim 11, characterized in that the brush
bars (46 or 58) each have a mass of material (58.1) in the region of their lower ends.
13. Two-for-one twisting machine according to Claim 8, characterized in that the cleaning
elements in the form of vertical brush bars are mounted so as to move in a hub body
(44 or 57) attached at the lower end of the shaft (42 or 56).
14. Two-for-one twisting machine according to Claim 13, characterized in that each hub
body has on its underside a bearing block (61) which can be mounted on the upper part
of a spindle shaft (52).
15. Two-for-one twisting machine according to Claim 14, characterized in that the bearing
block (61) is mounted inside the hub body (44 or 57) so as to float in axial direction
and is supported relative to the hub body by means of a compression spring.
1. Retordeuse à double torsion, avec une pluralité de broches de retordage, disposées
les unes à côté des autres, présentant un pot à bobine (8) et avec des robots d'entretien
(B), pouvant être placés sur les différentes broches de retordage, caractérisée en
ce que le robot d'entretien (B) contient un dispositif de nettoyage (23) pouvant être
levé et abaissé et pivoter en direction horizontale, présentant sur un arbre (42)
entraîné par un moteur, des organes de nettoyage (46) montés déplaçables en direction
radiale et des leviers de préhension (52), pour maintenir fixe un pot de bobine (8)
et en ce qu'au dispositif de nettoyage (23) est associé un dispositif d'aspiration
(41).
2. Retordeuse à double torsion selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif
de nettoyage (23) comprend un bras pivotant (23), déplaçable en direction horizontale,
avec une conduite d'aspiration (40.1), guidée à travers ce bras pivotant (23) et pouvant
être raccordée à une source d'air d'aspiration, conduite à laquelle se raccorde une
pièce d'embouchure d'aspiration (41) tubulaire s'étendant verticalement et à travers
laquelle l'arbre d'entraînement (42) est guidé concentriquement.
3. Retordeuse à double torsion selon la revendication 2, caractérisée en ce que la pièce
d'embouchure d'aspiration (41) va en s'agrandissant en entonnoir, à son extrémité
inférieure (4).
4. Retordeuse à double torsion selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'extrémité
inférieure de l'arbre de travail (42) porte une partie moyeu (44) sur laquelle sont
fixées au moyen de bras (45), orientés radialement des bandes-brosses (46), s'étendant
verticalement.
5. Retordeuse à double torsion selon la revendication 1, caractérisée en ce que les préhenseurs
sont réalisés sous forme de leviers de préhension (52) à deux bras, auxquels est associé
un organe de réglage (57), afin de saisir et fixer le pot à bobine sur les appendices
de préhension (52.3) montés sur les préhenseurs (52), en les plaçant contre le pot.
6. Retordeuse à double torsion selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'organe
de réglage est un piston (47) pouvant être soumis à l'action d'air comprimé, contre
lequel appuie les bras de lever (52.1) supérieurs du levier de préhension (52) à double
bras, tandis que les bras de levier (52.2) inférieurs présentent à leurs extrémités
libres inférieures les appendices de préhension (52.3).
7. Retordeuse à double torsion selon la revendication 1, caractérisée par un deuxième
dispositif de nettoyage (24) pouvant être levé et abaissé, et être écarté par pivotement,
en direction horizontale, du robot d'entretien (B), avec des organes de nettoyage
montés sur un arbre (56) vertical entraîné par un moteur, organes se présentant, de
préférence, sous la forme de bandes-brosses (58) verticales, pouvant être abaissées
dans le limiteur de ballon (7) de la retordeuse à double torsion après extraction
du pot de bobine (8).
8. Retordeuse à double torsion selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'au deuxième
dispositif de nettoyage (24) est associé un dispositif d'aspiration se présentant
sous la forme d'une pièce d'embouchure d'aspiration tubulaire pouvant être raccordée
à une source d'air d'aspiration et entourant l'arbre d'entraînement (56).
9. Retordeuse à double torsion selon la revendication 7, caractérisée par une pièce d'embouchure
d'aspiration (59) pouvant être appliquée contre la face inférieure du limiteur de
ballon (7).
10. Retordeuse à double torsion selon la revendication 7, caractérisée en ce que, tant
concernant le premier dispositif de nettoyage (23) que le deuxième dispositif de nettoyage
(24), les organes de nettoyage, sous forme de bande-brosses (46, respectivement 58)
verticales, sont mobiles vers l'extérieur en direction radiale rappelées élastiquement
sous l'influence de la force centrifuge, lorsque l'arbre de travail (42, respectivement
56), tourne.
11. Retordeuse à double torsion selon la revendication 10, caractérisée en ce que les
bandes-brosses (46, respectivement 58) sont fixées sur des bras pivotants, ou des
leviers pivotants (45, respectivement 63), articulés sensiblement à mi-longueur des
bandes-brosses.
12. Retordeuse à double torsion selon la revendication 11, caractérisée en ce que les
bandes-brosses (46, respectivement 58) présentent chacune une accumulation de matière
(58.1) dans la zone de leurs extrémités inférieures.
13. Retordeuse à double torsion selon la revendication 8, caractérisée en ce que les organes
de nettoyage sous forme de bande-brosses verticales, sont montées mobiles dans un
corps de moyeu (44, respectivement 57), monté à l'extrémité inférieure de l'arbre
(42, respectivement 56).
14. Retordeuse à double torsion selon la revendication 13, caractérisée en ce que chaque
corps de moyeu présente en face inférieure un bloc-palier (61) pouvant être enfiché
sur la partie supérieure d'un axe de broche (52).
15. Retordeuse à double torsion selon la revendication 14, caractérisée en ce que le bloc
de palier (61) est monté flottant en direction axiale à l'intérieur du corps de moyeu
(44, respectivement 57) et est soutenu vis-à-vis du corps de moyeu, au moyen d'un
ressort de pression.