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EP 0 411 002 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1992 Patentblatt 1992/41 |
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Anmeldetag: 24.04.1989 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8900/252 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8910/322 (02.11.1989 Gazette 1989/26) |
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SPINNHÜLSE, INSBESONDERE VERBUNDSPINNHÜLSE
COP TUBE, IN PARTICULAR COMPOSITE COP TUBE
TUYAU DE CANETTE, NOTAMMENT TUYAU COMPOSITE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
26.04.1988 DE 8805484 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.1991 Patentblatt 1991/06 |
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Patentinhaber: Jos. Zimmermann GmbH & Co. KG |
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52064 Aachen (DE) |
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Erfinder: |
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- ILLIG, Heinz-Peter
D-5132 Übach-Palenberg (DE)
- KEUSCH, Albert
D-5132 Übach-Palenberg (DE)
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Vertreter: König, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Habsburgerallee 23-25 52064 Aachen 52064 Aachen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 227 068 DE-A- 3 714 042 FR-A- 2 395 934 GB-A- 416 381 GB-A- 632 281
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DE-A- 1 510 677 FR-A- 1 000 241 GB-A- 12 391 GB-A- 589 852 US-A- 3 292 876
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spinnhülse, insbesondere Verbundspinnhülse, mit einem
Hülsenkörper aus Kunststoff, der zumindest an einem Ende mit einem zumindest zum Teil
dem Hülsenkörper axial vorgelagerten Schutzring verbunden ist, dessen Außen- und Innenfläche
fluchtend in die Außen- bzw. Innenfläche des Hülsenkörpers übergehen.
[0002] Bei derartigen Spinnhülsen, die insbesondere als Verbundspinnhülsen gleiche Verfahrensstationen
aufeinanderfolgend immer wieder durchlaufen, muß mit Beschädigungen insbesondere am
Hülsenfuß gerechnet werden, die aus dem schlagartigen Auftreffen der Hülsen in den
verschiedenen Halterungen und aus dem Angreifen von Enformungsschuhen oder dergleichen
resultieren. Diese Beschädigungen können in recht kurzer Zeit dazu führen, daß die
Hülsen gegen neue ausgetauscht werden müssen, da Beschädigungen gundsätzlich auch
Unwuchten darstellen, die bei den immer höher werdenden Drehzahlen der Spinnhülsen
zu nicht akzeptablen Störungen führen.
[0003] Es sind nun bereits aus Blech gestanzte, im Profil U-förmige Basisringe bekannt,
die auf den Fuß des Hülsenkörpes aufgesetzt und dort festgelegt werden. In Anbetracht
der Wandstärke des Hülsenkörpers darf die Blechstärke des verwendeten Ringes nur relativ
gering sein. Die Praxis zeigt, daß ein solcher Ring häufig nicht überall satt auf
dem Hülsenkörper aufliegt. Insgesamt ergibt sich deshalb, daß auch bei der Verwendung
derartiger bekannter Ringe Beschädigungen auftreten, die die Spinnhülse insgesamt
unbrauchbar machen können.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Spinnhülse der eingangs erwähnten
Art so auszubilden, daß die dargelegten Nachteile vermieden und insbesondere ihr Fußende
zuverlässig gegen bleibende Verformungen geschützt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Spinnhülse der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Schutzring mit dem Hülsenkörper unlösbar form- oder kraftschlüssig
verbunden ist und als massiver, durch Spritzen, Gießen oder spanende Bearbeitung geformter
Rotationskörper ausgebildet sowie bei den bei der Verwendung der Spinnhülse vorkommenden
Stoß- und Schlagbelastungen nicht plastisch verformbar ist.
[0006] Eine solche Spinnhülse kann allein an ihrem Fußende oder aber am Fußende und am Kopfende
mit je einem Schutzring versehen sein. Das Profil des Schutzringes kann den jeweils
zu erwartenden Belastungen optimal angepaßt sein. Beschränkungen in der Wandstärke,
wie sie bei Blechteilen zwangsläufig beachtet werden müssen, fallen hier fort. Die
vorgesehene unlösbare form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Schutzring
und dem Hülsenkörper gewährleistet die angestrebte Schutzwirkung. Die auftretenden
Stoß- und Schlagbelastungen wirken sich entweder wegen der Härte des für den Schutzring
verwendeten Materials oder aber wegen der Rückformung des Materials aufgrund der gegebenen
Elastizität nicht bleibend aus. Es kommt also nicht zu plastischen Verformungen und
damit zur Bildung von Unwuchten mit ihren schädlichen Effekten, insbesondere bei hohen
Drehzahlen.
[0007] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß sich der Schutzring
bei freiem Fall der bespulten Spinnhülse auf eine Stahlunterlage aus mindestens einem
Meter Höhe nicht plastisch verformt. Auch wenn eine solche Spinnhülse im bespulten
Zustand verkantet auf ihre Unterlage trifft, kommt es nicht zu bleibenden Verformungen.
[0008] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Schutzring
aus Keramik, Kunststoff oder Metall gebildet ist. Diese Materialien können so ausgewählt
werden, daß sie die aufkommenden Stoß- und Schlagbelastungen aushalten, dabei aber
keinerlei Verformungen erfahren.
[0009] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Schutzring
aus Gummi oder einem gummiartigen Material gebildet ist. Bei der Verwendung dieses
Materials ist bei den auftretenden Belastungen mit Verformungen zu rechnen, die aber
elastisch sind, sich also in die Ausgangsform zurückbilden. Auch auf diese Weise werden
plastische Verformungen ausgeschlossen, die zu Unwuchten führen würden. Die Verwendung
von Gummi oder einem gummiartigen Material führt darüber hinaus zu Vorteilen bei der
Lärmentwicklung in Spinnsälen, in denen in schneller Aufeinanderfolge die Spinnhülsen
immer wieder in die jeweils nächste Halterung eingesetzt werden.
[0010] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Schutzring
auf seiner dem Hülsenkörper zugewandten Seite mindestens eine in den Hülsenkörper
eingebettete, von dem Kunststoff des Hülsenkörpers ausgefüllte Hinterschneidung hat.
Auf diese Weise kann eine zuverlässige formschlüssige Verbindung zwischen Schutzring
und Hülsenkörper erreicht werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Schutzring
einen in die Wand des Hülsenkörpers eingebetteten Bund aufweist, der mit mindestens
einer Hinterschneidung versehen ist.
[0012] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Bund axial
verläuft und mit radialen Öffnungen versehen ist. Dabei wirken die Öffnungen wie Hinterschneidungen
und gewährleisten folglich eine sichere Festlegung des Schutzrings am Hülsenkörper.
[0013] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Bund mit
mindestens einer Ringschulter versehen ist. Auch auf diese Weise kann eine zuverlässige
Verankerung des Schutzringes am Hülsenkörper sichergestellt werden.
[0014] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß die Innenfläche
des Bundes mit der Innenfläche des Hülsenkörpers fluchtet.
[0015] Die erfindungsgemäße Spinnhülse kann ferner so ausgebildet sein, daß der Bund radial
innen wie radial außen von dem Kunststoff des Hülsenkörpers umschlossen ist.
[0016] Schließlich kann die erfindungsgemäße Spinnhülse so ausgebildet sein, daß sie an
ihren beiden Enden je einen Schutzring aufweist und daß beide Schutzringe aus gleichem
oder unterschiedlichem Material bestehen. Die für die Schutzringe an den beiden Enden
der Spinnhülse verwendeten Materialien können den jeweiligen Beanspruchungen des betroffenen
Hülsenteils entsprechend gewählt werden, um in ausreichender Weise Verformungen auszuschließen
und die Lärmbelastung zu reduzieren.
[0017] Im folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Spinnhülse anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch die erfindungemäße Spinnhülse mit einem an ihrem Fußende
angeordneten Schutzring nach einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht des bei der Spinnhülse nach
Fig. 1 verwendeten Schutzrings,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch den Schutzring nach Fig. 2 in größerem Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen weiteren Schutzring mit einem allseits in die Wand
des Hülsenkörpers eingebetteteten, mit Schultern versehenen Bund,
Fig. 5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht des Schutzringes nach Fig. 4,
Fig. 6. einen Schnitt durch einen weiteren Schutzring mit einem allseits in die Wand
des Hülsenkörpers eingebetteteten, mit Öffnungen versehenen Bund und
Fig. 7 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht des Schutzringes nach Fig. 6.
[0018] Fig. 1 zeigt eine Spinnhülse mit einem Hülsenkörper 1 aus thermoplastischen Kunststoff
zum Aufwickeln, Transportieren und Lagern von Fäden und Garnen. Diese Spinnhülse ist
insbesondere als Verbundspinnhülse geeignet. Sie verjüngt sich von einem Hülsenfuß
2 zu einem Hülsenkopf 3.
[0019] Am Hülsenkopf 3 der Spinnhülse ist mit dem Hülsenkörper 1 ein Schutzring 4 fest verbunden,
der anhand der Figuren 2 und 3 im einzelnen beschrieben wird.
[0020] Der Schutzring 4 ist ein massives, formstabiles Drehteil, das durch spanende Bearbeitung
aus Stahl hergestellt ist. Es hat einen Schutzabschnitt 5, der bei Verbindung mit
dem Hülsenkörper 1 den unteren Rand der Spinnhülse bildet.
[0021] Bei der dargestellten Ausführungsform geht von dem radial innen liegenden Bereich
des Schutzabschnitts 5 ein Verbindungsabschnitt 6 aus, dessen Innenfläche 7 mit der
sich daran anschließenden Innenfläche 8 der Spinnhülse ausgerichtet ist. Von dem freien
Ende des Verbindungsabschnitts 6 geht eine radial nach außen vorspringende Ringschulter
9 aus, die eine Hinterschneidung 10 bildet.
[0022] Die Wandstärke des Schutzabschnitts 5, der Stoß- und Schlagbelastungen ausgesetzt
ist, ist deutlich größer als die des Verbindungsabschnitts 7.
[0023] Der Schutzabschnitt 5 hat eine Außenfläche 11, die mit einer Außenfläche 12 des Hülsenkörpers
1 der Spinnhülse fluchtet.
[0024] Die Innenfläche des Schutzabschnitts 5 weist eine Eindellung 13 auf, die lediglich
herstellungstechnische Funktion hat.
[0025] Wie Fig. 1 zeigt, ist der Schutzring 4 in den unteren Bereich des Hülsenkörpers 1
eingebettet, so daß der Kunststoff des Hülsenkörpers 1 sich unmittelbar an das Profil
des Basisrings 4 anlegt und lediglich die Innenfläche 7, die Außenfläche 11 und die
Stirnfläche 14 des Schutzabschnitts 5 freiläßt. Eine solche innige Verbindung zwischen
Hülsenkörper 1 und Besisring 4 kann durch Umspritzen erzielt werden.
[0026] Entsprechend dem Schutzring 4 kann auch am Hülsenkopf 3 ein nicht dargestellter Schutzring
vorgesehen sein.
[0027] Anhand der Fig. 4 und 5 soll nun eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schutzrings 20 beschrieben werden, der wie der zuvor beschrieben Schutzring, einen
Schutzabschnitt 21 mit einer Außenfläche 22 und einer Innenfläche 23 hat. Die Außenfläche
22 und die Innenfläche 23 des Schutzabschnitts 21 fluchten mit der Außenfläche 12
bzw. der Innenfläche 8 eines Hülsenkörpers 1, wie er in Fig. 1 dargestellt ist.
[0028] Von dem Schutzabschnitt 21 geht in axialer Richtung ein Bund 24 aus, dessen am weitesten
axial vorstehendes Ende mit einer äußeren Ringschulter 25 und einer inneren Ringschulter
26 versehen ist. Die beiden Ringschultern 25,26 bilden Hinterschneidungen 27,28, die
im Verbund des Schutzringes mit der Spinnhülse von dem Kunststoff des Hülsenkörpers
1 ausgefüllt sind, so daß eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Hülsenkörper
1 und dem Schutzring 20 vorliegt. Der Bund 24 und die Ringschultern 25,26 liegen dabei
innerhalb der Wandung des Hülsenkörpers 1.
[0029] Nach einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spinnhülse ist es möglich,
einen Schutzring 20 zu verwenden, der keinerlei Hinterschneidungen aufweist, sondern
mit dem Hülsenkörper 1 verklebt oder verschweißt ist.
[0030] In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform eines Schutzrings 29 der erfindungsgemäßen
Spinnhülse dargestellt. Dieser Schutzring hat einen Schutzabschnitt 30, dessen Ausbildung
derjenigen nach den zuvor beschriebenen Ausführungsformen im wesentlichen entspricht.
Von dem Schutzabschnitt 30 geht ein axial verlaufender Bund 31 aus, der über seinen
Umfang verteilt radial verlaufende Öffnungen 32 hat. Im Verbund mit einem Hülsenkörper
1 gemäß Fig. 1 kommt der Bund 31 in der Wandung dieses Hülsenkörpers 1 zu liegen.
Beim Spritzen des Hülsenkörpers 1 tritt der Kunststoff durch die Öffnungen 32 hindurch,
umschließt den Bund 31 und legt sich an die zugewandte Seite des Schutzabschnitts
30 eng an. Auch auf diese Weise kommt es zu einr formschlüssigen Verbindung zwischen
dem Schutzring 29 und einem Hülsenkörper 1.
[0031] Für die Herstellung der Schutzringe kommt in allen ihren Ausführungsformen Keramik,
Kunststoff, Metall, Gummi oder gummiartiges Material in Betracht. Alle Ausführungsformen
des Schutzrings können sowohl am Fußende wie auch am Kopfende eines Hülsenkörpers
1 angebracht werden. Dabei können Schutzringe abweichender Formgebung und/oder abweichenden
Materials an den beiden Enden eines Hülsenkörpers 1 zum Einsatz kommen.
1. Spinnhülse, insbesondere Verbundspinnhülse, mit einem Hülsenkörper aus Kunststoff,
der zumindest an einem Ende mit einem zumindest zum Teil dem Hülsenkörper axial vorgelagerten
Schutzring verbunden ist, dessen Außen- und Innenfläche fluchtend in die Außen- bzw.
Innenfläche des Hülsenkörpers übergehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring (4;20;29) mit dem Hülsenkörper (1) unlösbar form- oder kraftschlüssig
verbunden ist und als massiver, durch Spritzen, Gießen oder spanende Bearbeitung geformter
Rotationskörper ausgebildet sowie bei den bei der Verwendung der Spinnhülse vorkommenden
Stoß- und Schlagbelastungen nicht plastisch verformbar ist.
2. Spinnhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schutzring (4;20;29)
bei freiem Fall der bespulten Spinnhülse auf eine Stahlunterlage aus mindestens einem
Meter Höhe nicht plastisch verformt.
3. Spinnhülse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schutzring (4;20;29) aus Keramik, Kunststoff oder Metall gebildet ist.
4. Spinnhülse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring (4;20;29)
aus Gummi oder einem gummiartigen Material gebildet ist.
5. Spinnhülse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schutzring (4;20;29) auf seiner dem Hülsenkörper (1) zugewandten Seite mindestens
eine in den Hülsenkörper (1) eingebettete, von dem Kunststoff des Hülsenkörpers (1)
ausgefüllte Hinterschneidung (10;27,28;32) hat.
6. Spinnhülse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring (4;20;29) einen
in die Wand des Hülsenkörpers (1) eingebetteten Bund (6;24) aufweist, der mit mindestens
einer Hinterschneidung (10;27,28) versehen ist.
7. Spinnhülse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (31) axial verläuft
und mit radialen Öffnungen (32) versehen ist.
8. Spinnhülse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (6;24) mit
mindestens einer Ringschulter versehen ist.
9. Spinnhülse nach einem der Ansprüch 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche
(7) des Bundes (6) mit der Innenfläche (8) des Hülsenkörpers (1) fluchtet.
10. Spinnhülse nach einem der Ansprüche 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (24;31)
radial innen wie radial außen von dem Kunststoff des Hülsenkörpers (1) umschlossen
ist.
11. Spinnhülse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie
an ihren beiden Enden je einen Schutzring (4;20;29) aufweist und daß beide Schutzringe
(4;20;29) aus gleichem oder unterschiedlichem Material bestehen.
1. A cop tube, in particular composite cop tube, with a tube body made from plastic,
which is connected at at least one end to a protective ring which is situated at least
partly axially in front of the tube body, the outer and inner surfaces of wwhich are
flush with the outer and inner surfaces of the tube body, characterized by the fact
that the protective ring (4;20;29) is perfectly joined to the tube body (1) by positive
or non-positive locking and is designed as a solid turned body shaped by injection
moulding, casting or machining which cannot be plastically deformed by the jolts and
impacts which occur during the use of the cop tube.
2. Cop tube in accordance with claim 1, characterized by the fact that the protective
ring (4;20;29) suffers no plastic deformation when the loaded cop tube is dropped
from a height of at least one metre onto a steel base.
3. Cop tube in accordance with one of the previous claims, characterized by the fact
that the protective ring (4;20;29) is moulded from ceramic, plastic or metal.
4. Cop tube in accordance with claim 1 or 2, characterized by the fact that the protective
ring (4;20;29) is moulded from rubber or a rubber-like material.
5. Cop tube in accordance with one of the previous claims, characterized by the fact
that the protective ring (4;20;29) has at least one undercut (10;27;28;32) on the
side facing the tube body (1) which is embedded in the tube body (1) and filled by
the plastic of the tube body (1).
6. Cop tube in accordance with claim 5, characterized by the fact that the protective
ring (4;20;29) has a collar (6;24) embedded in the wall of the tube body (1) which
is provided with at least one undercut (10;27;28).
7. Cop tube in accordance with claim 6, characterized by the fact that the collar (31)
runs axially and is provided with radial openings (32).
8. Cop tube in accordance with claims 6 or 7, 8characterized by the fact that the collar
(6;24) is provided with at least one annular shoulder.
9. Cop tube in accordance with one of claims 6-8, characterized by the fact that the
inner surface (7) of the collar (6) is flush with the inner surface (8) of the tube
body (1).
10. Cop tube in accordance with one of claims 6-8, characterized by the fact that the
collar (24;31) is radially enclosed both on the inside and on the outside by the plastic
of the tube body (1).
11. Cop tube in accordance with one of the previous claims, characterized by the fact
that it has a protective ring (4;20;29) on both ends and that both protective rings
(4;20;29) are made of the same or different materials.
1. Tuyau de canette, notamment tuyau composite, comportant un corps de canette en matériau
synthétique qui est relié au moins à une extrémité avec au moins un anneau de protection
placé en partie de manière axiale par rapport au corps de la bobine, anneau de protection
dont les surfaces intérieure et intérieure glissent en s'alignant avec les surfaces
intérieures et extérieures du corps de la canette, caractérisé en ce que l'anneau
de protection (4;20;29) est relié au corps de la canette par un système de verrouillage
indissoluble par verrouillage de forme ou de force, et est constitué d'un corps rotatif
massif formé par injection, par moulage ou par un traitement de tension, et qui n'est
pas déformable plastiquement par les forces de poussée et de choc rencontrées lors
de l'utilisation du tuyau de canette.
2. Tuyau de canette selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'anneau de protection
(4;20;29) ne se déforme pas plastiquement lors d'une chute libre d'une hauteur d'au
moins un mètre du tuyau de canette garni sur une surface d'acier.
3. Tuyau de canette selon l'une des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que l'anneau
de protection (4;20;29) est formé de céramique, de matériau synthétique ou de métal
4. Tuyau de canette selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'anneau de
protection (4;20;29) est formé de caoutchouc ou d'un matériau semblable au caoutchouc.
5. Tuyau de canette selon l'une des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que l'anneau
de protection (4;20;29) présente sur sa face voisine du corps de la bobine (1) au
moins une contre-dépouille (10;27;28;32) encastrée dans le corps de la bobine (1)
et remplie par le matériau synthétique du corps de la bobine.
6. Tuyau selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'anneau de protection (4;20;29)
présente une attache (6;24) encastrée dans la paroi du corps de la canette (1), attache
qui est munie d'au moins une contre-dépouille (10;27;28).
7. Tuyau de canette selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'attache (31) bouge
de manière axiale et présente des ouvertures radiales (32).
8. Tuyau de canette selon les revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que l'attache
(6;24) présente au moins un épaulement annulaire.
9. Tuyau de canette selon l'un des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la surface
intérieure (7) de l'attache (6) est alignée avec la surface intérieure (8) du corps
de la canette (1).
10. Tuyau de canette selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'attache
(24;31) est entourée de manière radiale à l'intérieur aussi bien qu'à l'extérieur
par le matériau synthétique du corps de la canette (1).
11. Tuyau de canette selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il
présente un anneau de protection (4;20;29) à ses deux extrémités et que les deux anneaux
de protection (4;20;29) sont formés de matériaux identiques ou différents.