[0001] Die Erfindung betrifft einen Wäschetrockner mit einem Außenwände aufweisenden Gehäuse
sowie einem über eine Tür zugänglichen Innenraum zur Aufnahme von Wäsche, und mit
einem Kondensator, in den einerseits dampfbeladene warme Luft aus dem Innenraum und
andererseits ein Kühlmedium einleitbar sind, die im Kondensator zum Abkühlen der Luft
in wärmeleitende Verbindung miteinander gebracht werden.
[0002] Ein Wäschetrockner der vorstehend genannten Art ist aus der DE-A-29 23 701 bekannt.
Ein Wäschetrockner gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus DE-A-3 115 704 bekannt.
[0003] Wäschetrockner der vorstehend genannten Art, die auch als "Umlufttrockner" oder "Kondensationstrockner"
bezeichnet werden, zeichnen sich dadurch aus, daß sie einen internen geschlossenen
Luftkreislauf aufweisen. In diesem Luftkreislauf wird mittels eines Gebläses aufgeheizte
Luft durch die nasse Wäsche geleitet und anschließend einem Kondensator zugeführt.
In diesem Kondensator durchströmt die warme, dampfbeladene Luft einen ersten Hohlraum,
der über eine Zwischenwand wärmeleitend mit einem zweiten Hohlraum in Verbindung steht.
Durch den zweiten Hohlraum fließt ein Kühlmedium, beispielsweise Leitungswasser oder
kalte Umgebungsluft. Infolge der Abkühlung der dampfbeladenen Luft wird zumindest
ein Großteil des Wasserdampfes zu Wasser kondensiert, das dann in einen vorgesehenen
Sammelbehälter abgeleitet wird. Die aus dem Kondensator austretende abgekühlte Luft
wird nun wieder aufgeheizt und erneut durch die nasse Wäsche geschickt. Bei Kondensationstrocknern
dieser Art wird im allgemeinen ein Flusensieb stromaufwärts des Kondensators angeordnet,
um zu verhindern, daß die von der getrockneten Wäsche mitgenommenen Flusen die Wärmeleitflächen
des Kondensators zusetzen und damit den Wärmeübergang verschlechtern.
[0004] Bei dem aus der eingangs genannten DE-A-29 23 701 bekannten Kondensations-Wäschetrockner
ist die Tür als reines Verschlußelement ohne jegliche Funktion für den Trocknungsvorgang
ausgebildet. Die Trockentrommel des Wäschetrockners wird von der warmen Luft in einer
Richtung durchströmt, die senkrecht zur Tür gerichtet ist. Zwischen Tür und Trommel
ist ein Hohlraum vorgesehen, in dem die warme Luft nach unten umgelenkt wird, um zunächst
ein Flusensieb zu durchströmen, das sich etwa in der Höhe der Unterkante der Tür in
horizontaler Ausrichtung befindet. Die Luft wird dann von der Vorderseite des Wäschetrockners
weg nach hinten umgelenkt und durchströmt in horizontaler Richtung eine Wärmetauscher,
hinter dem sich ein Gebläse befindet. Vom Gebläse wird die Luft wiederum nach oben
umgelenkt, durchläuft ein Heizregister und wird dann ein viertes Mal umgelenkt, um
nun die Trocknertrommel wieder von hinten nach vorne zu durchströmen.
[0005] Bei Kondensations-Wäschetrocknern ist es an sich bekannt, das Flusensieb in die Tür
zu integrieren, so daß das Flusensieb dann in der Tür von der dampfbeladenen warmen
Luft aus dem Wäschebehandlungsraum durchströmt wird.
[0006] Der bei dem eingangs genannten bekannten Wäschetrockner unterhalb der Trocknertrommel
angeordnete Kondensator weist eine dünne, wellenförmig gebogene und gut wärmeleitende
Zwischenwand auf, die in dem Kondensator zwei Hohlräume voneinander trennt. Durch
den einen Hohlraum strömt die bereits erwärmte, dampfbeladene Luft aus dem Innenraum
des Wäschetrockners, während der andere Hohlraum von kalter Außenluft durchströmt
wird, wozu bei dem bekannten Wäschetrockner ein weiteres Gebläse vorgesehen ist. Die
Strömungsrichtung liegt für beide Medien in einer Richtung parallel zu den Tälern,
die von der wellenförmig gebogenen Zwischenwand gebildet werden. Die Strömungsrichtung
der beiden Medien ist dabei gegenläufig.
[0007] Bei dem bekannten Wäschetrockner kann der Kondensator zugänglich angeordnet sein,
so daß er von Zeit zu Zeit aus der Kammer herausgezogen und sehr einfach von abgelagerten
Flusen gereinigt werden kann. Wie dies im einzelnen geschehen soll, ist in der DE-A-29
23 701 nicht angegeben.
[0008] Bei dem bekannten Wäschetrockner nimmt der Kondensator unterhalb der Trocknertrommel
einen verhältnismäßig großen Raum ein.
[0009] Dies führt dazu, daß die Außenabmessungen des Wäschetrockners im Verhältnis zu dem
Fassungsvermögen an nasser Wäsche sehr groß sind. Aufgrunddessen ist es oftmals schwierig
oder überhaupt nicht möglich, bei beengten räumlichen Verhältnissen in der Wohnung
des Benutzers einen Wäschetrockner aufzustellen, beispielsweise in kleinen Appartementwohnungen,
wie sie heutzutage in immer größerem Umfange von allein lebenden Menschen bewohnt
werden.
[0010] Bei dem bekannten Wäschetrockner ist ferner von Nachteil, daß durch die Anordnung
des Kondensators unterhalb der Trocknertrommel eine Zugänglichkeit des Kondensators
zwar erreichbar ist, jedoch erhebliche konstruktive Maßnahmen getroffen werden müssen,
um den Kondensator in dieser ungünstigen Lage tatsächlich in so einfacher Weise entnehmbar
zu machen, daß auch technisch ungeübte Benutzer den Kondensator leicht entnehmen und
nach der Reinigung wieder in den Wäschetrockner einsetzen können.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Wäschetrockner der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß ein extrem kompakter Aufbau entsteht,
wobei der Kondensator überdies in äußerst einfacher Weise zugänglich ist. Ferner sollen
im Verhältnis zum nutzbaren Innenraum erheblich kleinere Außenabmessungen des Wäschetrockners
dadurch möglich werden, daß der Kondensator bei unveränderter Wärmetauschleistung
mit wesentlichen geringeren Außenabmessungen aufgebaut werden kann.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Wäschetrockner gemäß Patentanspruch 1 gelöst, wobei
vorteilhafte Ausführungsformen in den nachfolgenden Unteransprüchen gekennzeichnet
sind.
[0013] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
So ermöglicht es die vorliegende Erfindung, die Forderungen nach möglichst kompakten
Aufbau zu erfüllen, weil infolge der Anordnung des Kondensators an der Außenhaut eine
extrem gedrängte Bauweise möglich ist, bei der die Außenabmessungen des Wäschetrockners
in weit größerem Maße nur noch von dem gewünschten Fassungsvermögen des Wäschetrockners
bestimmt werden.
[0014] Mit der Erfindung ist es somit erstmals möglich, Kondensations-Wäschetrockner zur
Verfügung zu stellen, deren Außenabmessungen in zuvor nicht bekannter Weise klein
sind, so daß jetzt auch solche Haushalte Wäschetrockner einsetzen können, bei denen
dies bislang aufgrund beengter räumlicher Verhältnisse in der Küche oder im Badezimmer
nicht möglich war. So können beispielsweise erfindungsgemäße Wäschetrockner aufgrund
ihrer kompakten Bauweise an die Wand gehängt werden, so daß ein Stellplatz auf dem
Boden der Küche oder des Badezimmers nicht mehr erforderlich ist.
[0015] Steht der Kondensator an der Außenwand thermisch mit dem Außenraum in gut wärmeleitender
Verbindung, so wird eine Außenhautkühlung bewirkt. Diese Außenhautkühlung hat den
Vorteil, daß zusätzlich zum Einsatz eines Kühlmediums auch der gegenüber dem Innenraum
wesentlich kühlere Außenraum herangezogen wird, um das Kondensat aus der dampfbeladenen
warmen Luft abzuscheiden. Dies stellt einen gegenüber dem Stand der Technik erheblichen
Vorteil dar. Bei herkömmlichen Wäschetrockners muß nämlich der gesamte Wärmetauschvorgang
im Kondensator über das Kühlmedium ablaufen, weil der Kondensator tief im Innneren
des Wäschetrocknergehäuses angeordnet ist. Bei der Verwendung von Leitungswasser als
Kühlmedium erfordert dies einen erheblichen Wasserdurchsatz und daher entsprechende
Kosten, während bei der Verwendung von Außenluft als Kühlmedium ein entsprechend großvolumiger
Kondensator erforderlich ist. Diese Nachteile werden bei dem erfindungsgemäßen Wäschetrockner,
wenn er eine Außenhautkühlung aufweist, in erheblichem Umfange dadurch vermindert,
daß die warme, dampfbeladene Luft einerseits dem künstlich zugeführten Kühlmedium,
andererseits aber auch der ohnehin vorhandenen Kälte des Außenraums ausgesetzt wird.
Es liegt auf der Hand, daß dies eine erhebliche Verminderung des Kühlungsbedarfs über
das Kühlmedium bedeutet, so daß entweder die Menge des zugeführten Kühlmediums oder
aber die Abmessungen des Kondensators vermindert werden können.
[0016] Besonders bevorzugt ist, wenn die Außenwand eine vordere Wand einer Tür des Wäschetrockners
ist, wobei der Kondensator vorzugsweise in die Tür integriert ist.
[0017] Dieses Ausführungsbeispiel ermöglicht es in vorteilhafter Weise, den Kondensator
in äußerst einfacher Weise zu reinigen, weil die Tür des Wäschetrockners ein von Hause
aus leicht zugängliches Element ist. Die Erfindung ermöglicht es dabei, die einander
an sich widerstreitenden Forderungen nach möglichst kompaktem Aufbau einerseits und
leichter Zugänglichkeit des Kondensators andererseits miteinander zu verbinden, weil
infolge der Anordnung des Kondensators in der Tür eine extrem gedrängte Bauweise möglich
ist, bei der die Außenabmessungen des Wäschetrockners in weit größerem Maße nur noch
von dem gewünschten Fassungsvermögen des Wäschetrockners bestimmt werden. Die Erfindung
ermöglicht es ferner in eleganter Weise, den Kondensator in äußerst einfacher Weise
zu entnehmen und nach dem Reinigen wieder einzusetzen, weil die Tür des Wäschetrockners
ein von Hause aus leicht zugängliches Element ist.
[0018] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Auffangmitteln
für aus der abgekühlten Luft abgeschiedenes kondensiertes Wasser sind diese Auffangmittel
ebenfalls in die Tür integriert.
[0019] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß auch insoweit innerhalb des eigentlichen Wäschetrocknergehäuses
kein Einbauraum für die Auffangmittel mehr vorgesehen werden muß, wie dies bei herkömmlichen
Wäschetrocknern der Fall ist. Je nachdem, wie dies im Einzelfall zweckmäßig ist, können
die in die Tür integrierten Auffangmittel lediglich die zum Auffangen und Sammeln
des Wassers erforderlichen Rinnen und Leitungen umfassen, während ein Kondensat-Auffangbehälter
unterhalt der Tür angeordnet wird, es ist aber auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung
ebenfalls möglich, auch den Kondensat-Auffangbehälter in die Tür zu integrieren.
[0020] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem dem Kondensator
vorgeschalteten Flusensieb, durch das hindurch die warme Luft gelenkt wird, ist das
Flusensieb in an sich bekannter Weise ebenfalls in die Tür integriert.
[0021] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß nunmehr sämtliche Elemente des Wäschetrockners,
die zu Reinigungszwecken oder dgl. für den Benutzer zugänglich sein müssen, zusammen
mit der Tür vom Wäschetrockner abgeklappt oder herausgezogen werden können und damit
extrem leicht zugänglich sind.
[0022] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Wäschetrockners ist der
Kondensator vom Innenraum mittels einer Isolierwand wärmeisoliert.
[0023] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der Wärmetauschvorgang innerhalb des Kondensators
völlig unabhängig von den im Inneren des Wäschetrockners vorherrschenden Bedingungen
ablaufen kann. So ermöglicht es die wärmeisolierende Wand, die Leitungsführung im
Kondensator hinsichtlich ihrer Anordnung zum Innenraum oder zum Außenraum hin unabhängig
davon festzulegen, wie beispielsweise die Temperatur im Innenraum des Wäschetrockners
eingestellt wird. Auch wird vermieden, daß der Wäschebehandlungsraum durch die den
Kondensator durchströmende Kühlluft abgekühlt wird.
[0024] Bei einer weiteren bevorzugten Variante der Erfindung sind der Kondensator, das Flusensieb
und die Isolierwand im wesentlichen parallel zu der von der Tür definierten Ebene
angeordnet.
[0025] Diese Maßnahme hat, beispielsweise im Gegensatz zu dem eingangs genannten bekannten
Wäschetrockner, den Vorteil, daß eine extrem kompakte Bauweise entsteht, weil die
vorstehend genannten Element des Wäschetrockners in sandwichartiger Bauweise hintereinander
angeordnet sind, so daß die Dicke herkömmlicher Wäschetrocknertüren nicht oder nur
unwesentlich vergrößert werden muß.
[0026] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Wäschetrockners,
mit einem Kondensator, der einen ersten Hohlraum zum Führen der warmen Luft, einen
zweiten Hohlraum zum Führen des Kühlmediums, sowie eine die Hohlräume großflächig
trennende, warmeleitende Zwischenwand aufweist, ist vorgesehen, daß der erste Hohlraum
ferner über eine wärmeleitende vordere Wand der Tür großflächig in wärmeleitender
Verbindung mit einem den Wäschetrockner umgebenden Außenraum steht.
[0027] Diese Außenhautkühlung hat den Vorteil, daß zusätzlich zum Einsatz eines Kühlmediums
auch der gegenüber dem Innenraum wesentlich kühlere Außenraum herangezogen wird, um
das Kondensat aus der dampfbeladenen warmen Luft abzuscheiden. Dies stellt einen gegenüber
dem Stand der Technik erheblichen Vorteil dar. Bei herkömmlichen Wäschetrocknern muß
nämlich der gesamte Wärmetauschvorgang im Kondensator über das Kühlmedium ablaufen,
weil der Kondensator tief im Inneren des Wäschetrocknergehäuses angeordnet ist. Bei
der Verwendung von Leitungswasser als Kühlmedium erfordert dies einen erheblichen
Wasserdurchsatz und daher entsprechende Kosten, während bei der Verwendung von Außenluft
als Kühlmedium ein entsprechend großvolumiger Kondensator erforderlich ist. Diese
Nachteile werden bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Wäschetrockners in erheblichem Umfange dadurch vermindert, daß die warme, dampfbeladene
Luft einerseits dem künstlich zugeführten Kühlmedium, andererseits aber auch der ohnehin
vorhandenen Kälte des Außenraums ausgesetzt wird. Es liegt auf der Hand, daß dies
eine erhebliche Verminderung des Kühlungsbedarfes über das Kühlmedium bedeutet, so
daß entweder die Menge des zugeführten Kühlmediums oder aber die Abmessungen des Kondensators
vermindert werden können.
[0028] Entsprechendes gilt, wenn in umgekehrter Anordnung der zweite Hohlraum ferner über
die wärmeleitende vordere Wand der Tür großflächig in wärmeleitender Verbindung mit
einem den Wäschetrockner umgebenden Außenraum steht.
[0029] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der erste Hohlraum, der die warme, dampfbeladene
Luft führt, in einfacherer Weise an den hinten liegenden Wäschebehandlungsraum angeschlossen
werden kann. Andererseits hat die Anordnung des zweiten Hohlraums, der die Kühlluft
führt, an der vorderen Wand den Vorteil, daß die Kühlluft ständig mit dem kühlenden
Außenraum in Verbindung steht und daher auf ihrem Weg durch den Kondensator hindurch
ständig auf niedriger Temperatur gehalten werden kann.
[0030] Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Wäschetrockners
mit einem in zwei Hohlräume unterteilten Kondensator, bei dem die Zwischenwand wellenförmig
ausgebildet ist, wobei die warme Luft und das Kühlmedium im Kondensator in einer zu
den Tälern der Zwischenwand im wesentlichen parallelen Richtung geführt werden, ist
vorgesehen, daß die Zwischenwand derart an einer wärmeleitenden vorderen Wand der
Tür angeordnet ist, daß sie mit ihren Bäuchen an dieser anliegt.
[0031] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die wärmeleitende Zwischenwand durch unmittelbare
thermische Ankopplung an den Außenraum zusätzlich gekühlt wird, mit der Folge, daß
der Wirkungsgrad des Kondensators noch weiter erhöht wird.
[0032] Besonders bevorzugt ist bei diesem Ausführungsbeispiel, wenn die Zwischenwand zum
Zwecke einer flächenförmigen Anlage an der vorderen Wand im Bereich der Bäuche abgeflacht
ausgebildet ist.
[0033] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die thermische Ankopplung der Zwischenwand an
den Außenraum besonders gut gelingt.
[0034] Entsprechendes gilt, wenn bei einer anderen Variante des vorstehend genannten Ausführungsbeispiels
die Zwischenwand zum Zwecke einer flächenförmigen Anlage an der vorderen Wand im Bereich
der Bäuche mit der vorderen Wand einstückig ist.
[0035] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß eine leichter herstellbare Anordnung entsteht,
insbesondere bei Verwendung von Kunststoff-Herstellungsverfahren.
[0036] Bei einer weiteren Gruppe von Ausführungsbeispielen der Erfindung wird der zweite,
oder aber auch alternativ der erste Hohlraum durch Röhren gebildet, die durch den
ersten bzw. alternativ den zweiten Hohlraum hindurch verlaufen.
[0037] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß ebenfalls ein in einfacher Weise herstellbarer
Kondensator entsteht, weil die vorzugsweise zylindrischen Röhren in einfacher Weise
hergestellt werden können. Auch hat dies den Vorteil, daß eine sehr große Wärmeübergangsfläche
entsteht, weil die Röhren den jeweils anderen Hohlraum entlang ihrer gesamten Oberfläche
durchlaufen.
[0038] Bei einer bevorzugten Weiterbildung dieses Ausführungsbeispiels werden die Röhren
von außen in radialer Richtung angeströmt.
[0039] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß ein besonders guter Wärmeübergang durch die Wandungen
der Röhren hindurch entsteht, weil infolge der radial gerichteten Anströmung diese
Strömung erheblich verwirbelt wird.
[0040] Bei einer Weiterbildung dieser Variante werden die Röhren von außen im Bereich ihres
einen Endes radial angeströmt, die Strömung wird in eine axiale Richtung umgelenkt,
strömt in axialer Richtung an den Röhren entlang, wird wieder in eine radiale Richtung
umgelenkt und strömt in dieser radialen Richtung von den Röhren ab.
[0041] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß ein kompakter Kondensator entsteht, bei dem über
die axialen Enden der Röhren hinaus keine baulichen Maßnahmen für das Anströmen bzw.
Abströmen der genannten Strömung vorgesehen werden müssen.
[0042] Eine weitere bevorzugte Variante des Röhrenkondensators besteht darin, daß der Kondensator
durch eine Röhrenbatterie gebildet wird, dessen Röhren mit aufgeweiteten Enden aneinanderliegen,
während zwischen den aufgeweiteten Enden verlaufende Abschnitte untereinander Zwischenräume
aufweisen.
[0043] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß ein kompakter Kondensator mit großer Wärmeübergangsfläche
entsteht.
[0044] Besonders bevorzugt ist dabei, wenn die aufgeweiteten Enden in an sich bekannter
Weise im Radialschnitt sechseckig sind.
[0045] Diese Maßnahme hat nämlich den Vorteil, daß an den axialen Enden der Röhren ein mechanisch
stabiles und strömungsdichtes Gebilde entsteht, wenn die sechseckigen (oder auch viereckigen)
Enden nach Art von Bienenwaben zusammengefügt werden.
[0046] Ganz besonders bevorzugt ist bei den Ausführungsbeispielen mit Röhrenkondensator,
wenn der Röhrenkondensator mit der Tür des Wäschetrockners ein einstückiges Kunststoff-Bauteil
bildet.
[0047] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß ein extrem kompakter, leichter und in der Herstellung
günstiger Aufbau entsteht.
[0048] Bei einer noch anderen Gruppe von Ausführungsbeispielen der Erfindung, bei der das
Kühlmedium Luft ist und ein Gebläse für die Luft vorgesehen ist, ist das Gebläse ebenfalls
in die Tür integriert.
[0049] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß eine noch kompaktere Bauweise des Wäschetrockners
möglich wird, weil der eigentliche Innenraum des Wäschetrockners hinter der Tür im
wesentlichen vollständig von den Bauelementen des Kühlluftkreislaufes entlastet wird.
Auch ergibt sich der Vorteil, daß die Kühlluftführung völlig rückwirkungsfrei zu den
übrigen Elementen des Wäschetrockners, insbesondere zum Wäschebehandlungsraum ist,
weil keinerlei auf niedriger Temperatur liegende Kühlluftkanäle in der Nähe des Wäschebehandlungsraums
entlang geführt werden müssen. Wenn bei einer Integration des Gebläses in die Tür
zusätzlich der Ein- und/oder der Auslaß der Kühlluft in der Vorderseite der Tür angeordnet
ist, so wird zusätzlich erreicht, daß keinerlei Dichtungsprobleme in der Kühlluftleitung
entstehen, weil keine losbaren Verbindungselemente in der Kühlluftleitung vorgesehen
werden müssen. Gegenüber herkömmlichen Wäschetrockner, bei denen der Trommelantrieb
gleichzeitig für die Bewegung der Kühlluft ausgenutzt wird, haben die vorstehend genannten
Maßnahmen den Vorteil, daß der Trommelantrieb von der Funktion der Kühlluftförderung
entlastet wird und daher mit kleinerer Leistung und damit kleineren Abmessungen ausgelegt
werden kann. Auch ergibt sich in diesem Falle eine symmetrische Reversierung der Trommel
mit einer besseren Gleichmäßigkeit der Trocknung, weil durch die Entkopplung der Antrieb
der Trommel einerseits und des Kühlluftkreislaufes andererseits im Kühlluftkreislauf
keine Rücksicht mehr darauf genommen werden muß, daß der Antrieb der Trommel reversierend
arbeiten muß. Auf diese Weise ergibt sich dann auch eine gleichmäßigere Kühlluftverteilung
im Kühlluftkreislauf und daraus ergeben sich wiederum kleinere Abmessungen des Kondensators.
[0050] Entsprechendes gilt im wesentlichen auch dann, wenn bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit Luft als Kühlmedium und einem Gebläse für die Forderung der Luft
das Gebläse oberhalb der Tür in das Gehäuse des Wäschetrockners integriert ist.
[0051] Zwar ergibt sich bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung eine etwas kompliziertere
Leitungsführung im Bereiche des Kühlluftkreislaufs, andererseits bleiben aber sämtliche
vorstehend genannten Vorteile erhalten, die sich aus der Trennung der Antriebsfunktionen
hinsichtlich der Trommel und des Kühlluftkreislaufs ergeben.
[0052] Bei beiden vorstehend genannten Ausführungsbeispielen der Erfindung wird bevorzugt
ein Sauggebläse, insbesondere ein Querstromgebläse, eingesetzt.
[0053] Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß bei niedrigem Druck im Kühlluftkreislauf eine
große Luftmenge gefördert werden kann, wie dies für die Kühlzwecke des Kondensators
wünschenswert ist. Infolge der Integration des Gebläses in der oder an der Tür des
Wäschetrockners entstehen naturgemäß sehr kurze Kühlluftleitungen, so daß mit niedrigem
Druck bei gleichzeitig hohem gefördertem Luftvolumen gearbeitet werden kann, anders
als bei herkömmlichen Wäschetrocknern, bei denen bereits die komplizierte Leitungsführung
des Kühlluftkreislaufs infolge ihres Strömungswiderstandes einen relativ hohen Förderdruck
erforderte.
[0054] Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
[0055] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische, äußerst schematisierte Gesamtansicht eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Wäschetrockners;
- Fig. 1a
- eine Gesamtansicht, ähnlich Fig. 1a, zur Erläuterung einer Außenhautkühlung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht, im Schnitt, entlang der Linie II-II von Fig. 3, durch die Tür
des Wäschetrockners gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht, im Schnitt, entlang der Linie III-III von Fig. 2, durch die Tür des
Wäschetrockners gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- eine Darstellung, ähnlich Fig. 2, jedoch für ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
- Fig. 5
- eine Darstellung, ähnlich Fig. 3, jedoch ausschnittsweise und für ein anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 6
- eine Darstellung, ähnlich Fig. 5, jedoch für ein noch anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 7
- eine äußerst schematisierte Seitenansicht, im Schnitt, durch ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Wäschetrockners;
- Fig. 8
- eine Variante der Darstellung gemäß Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Frontalansicht, von der Rückseite her gesehen, eines Ausführungsbeispiels einer
Tür eines erfindungsgemäßen Wäschetrockners;
- Fig. 10
- eine Seitenansicht, im Schnitt, entlang der Linie X-X von Fig. 9;
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf die Tür gemäß Fig. 9 und 10.
[0056] In Fig. 1 bezeichnet 10 als Ganzes einen Umluft-Wäschetrockner mit einem näherungsweise
quaderförmigen Gehäuse. Das Gehäuse ist in der Tiefe und Höhe relativ flach ausgebildet.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß Wäschetrockner üblicher Art eine Tiefe von 60 cm
aufweisen, um in übliche Küchenmöbel integriert werden zu können. Demgegenüber strebt
die vorliegende Erfindung eine deutliche Verminderung der Einbautiefe auf beispielsweise
38 oder 40 cm an.
[0057] Der Wäschetrockner 10 weist an seiner Vorderseite eine Tür 11 auf, die um eine vertikale
Achse 12 verschwenkt werden kann. Die Tür 11 kann, wie Fig. 1 in der linken Hälfte
bei 11a zeigt, in das Gehäuse des Wäschetrockners 10 integriert sein, so daß auf der
Vorderseite des Wäschetrockners 10 eine bündige Anordnung entsteht. Alternativ ist
es auch möglich, die Tür 11, wie mit 11b in der rechten Hälfte von Fig. 1 angedeutet,
vorne auf die Vorderwand des Wäschetrockners 10 aufzusetzen. In beiden Fällen ist
es möglich, die Tür 11 auch um eine horizontale Achse zu verschwenken, die im oberen
Bereich der Tür angeordnet werden kann, wie in Fig. 1 mit 12b angedeutet oder aber
auch unterhalb der Tür 11, wie in Fig. 1 mit 12c angedeutet.
[0058] Im Wäschetrockner 10 ist der mit feuchter Wäsche gefüllte Innenraum äußerst schematisch
mit 13 bezeichnet. Pfeile 14 kennzeichnen den Strom von warmer, dampfbeladener Luft,
während gegenläufige Pfeile 15 den Strom eines Kühlmediums, beispielsweise von Umgebungsluft,
symbolisieren. Mit 16 ist angedeutet, daß die warme Luft 14 in einem geschlossenen
Kreislauf zirkuliert. Die Kühlluft 15 wird hingegen aus einem den Wäschetrockner 10
umgebenden Außenraum 17 entnommen und wieder in diesen hineingeblasen. Zwischen der
warmen Luft 14 und der Kühlluft 15 findet ein Wärmetausch statt, ohne daß diese beiden
Medien miteinander vermengt werden. Wie bereits aus der schematischen Darstellung
der Fig. 1 zu erkennen ist, spielt sich der Wärmetauschvorgang zwischen warmer Luft
14 und Kühlluft 15 im Bereich der Tür 11 ab.
[0059] In Fig. 1a ist ferner der im Bereich der Tür 11 ablaufende Wärmetauschvorgang zwischen
der Kühlluft 15 und der warmen, dampfbeladenen Luft 14 durch einen dort vorgesehenen
Kondensator 40 symbolisiert, dessen bauliche Einzelheiten weiter unten noch im einzelnen
erläutert werden. Aus diesen weiteren Erläuterungen wird deutlich, daß ein vorteilhaftes
Konstruktionsmerkmal dieses Kondensators 40 darin bestehen kann, daß der die warme
Luft 14 führende Hohlraum des Kondensators 40 nicht nur in gut wärmeleitender, großflächiger
Verbindung mit einem die Kühlluft 15 führenden weiteren Hohlraum des Kondensators
40 steht. Darüberhinaus kann nämlich vorgesehen sein, den die warme Luft 14 führenden
Hohlraum des Kondensators 40 mit einer weiteren Fläche großflächig in gut wärmeleitende
Verbindung mit dem Außenraum 17 zu bringen, indem der Kondensator 40 unmittelbar an
die Außenhaut des Wäschetrockners 10 thermisch angekoppelt wird.
[0060] Der Kondensator 40 braucht dabei nicht in der Tür 11 des Wäschetrockners 10 angeordnet
zu sein. Bei bevorzugten Varianten der Erfindung kann der Kondensator auch, wie mit
40' angedeutet, in einer Deckwand 18 oder, wie mit 40'' angedeutet, in einer Seitenwand
19 oder einer anderen Begrenzungswand des Wäschetrockners 10 angebracht sein. In den
beiden letztgenannten Fällen würde sich sogar der Vorteil ergeben, daß eine größere
Fläche zum wärmeleitenden Kontakt mit der Außenhaut des Wäschetrockners 10 zur Verfügung
stünde, weil die Tür 11 naturgemäß nur einen Ausschnitt der Vorderseite des Wäschetrockners
10 ausfüllt. In allen Fällen kann der Kondenstor 40, 40', 40'' kassettenartig ausgestaltet
sein, um ihn in einfacher Weise aus der Tür 11 oder einer Begrenzungswand des Wäschetrockners
10 herausnehmen, beispielsweise herausziehen zu können.
[0061] Die Fig. 2 und 3 zeigen hierzu in zwei zueinander senkrechten Schnittdarstellungen
weitere Einzelheiten zum Verständnis der Funktionsweise der Tür 11.
[0062] Die Tür 11 ist in eine Vorderwand 20 des Wäschetrockners 10 eingelassen (11a in Fig.
1) oder auf diese aufgesetzt (11b in Fig. 1). Sie umfaßt ein im wesentlichen kastenförmiges
Gehäuse 21 mit einer vorderen Wand 22, einer oberen Wand 23 und einer unteren Wand
24. In die untere Wand 24 ist eine Ablaufrinne 25 integriert, die entweder als Sammelrinne
für ein Kondensat oder, durch einen entsprechenden schubladenartigen Einsatz, auch
als Sammelbehälter für das Kondensat ausgebildet werden kann.
[0063] Eine hintere Wand 26 des Gehäuses 21 ist als umlaufender Rahmen ausgebildet. Seitlich
wird das Gehäuse 21 von einer rechten Wand 27 und einer linken Wand 28 begrenzt, die
in Fig. 3 deutlich zu erkennen sind.
[0064] Das Gehäuse 21 kann insgesamt aus Metall oder aus Kunststoff bestehen. Für Ausführungsbeispiele
der Erfindung ist es wichtig, daß die vordere Wand 22 gut wärmeleitend ist. Hierzu
wird die vordere Wand 22 vorzugsweise aus Metall oder als sehr dünnwandiges Kunststoffteil
ausgebildet. Das Gehäuse 21 mit den Wänden 22 bis 24 und 26 bis 28 kann aus mehreren
Einzelteilen unterschiedlicher Werkstoffe zusammengesetzt sein, bevorzugt ist jedoch
eine Ausführungsform, bei der das Gehäuse 21 und innere Funktionsteile als einstückige
Kunststoffteile in moderner Blastechnik (sogenannte Blow-Molding-Technik) ausgeführt
ist.
[0065] In die hintere Wand 26 ist ein Flusenfilter 30 eingesetzt, das aus einem mechanisch
stabilen Rahmen 31 und einem Filterelement 32 besteht. Das Flusenfilter 30 kann aus
der hinteren Wand 26 entnommen werden, beispielsweise durch eine in den Fig. nicht
dargestellte Führung, die ein horizontales oder vertikales Herausziehen, Einschieben,
Einrasten oder Einschwenken des Flusenfilters 30 gestattet. Es versteht sich, daß
zu Reinigungs- oder Wartungszwecken auch Wände des Gehäuses 21, beispielsweise die
rechte Wand 27 und/oder die linke Wand 28 als abklappbare, einschiebbare, einrastbare
oder verschwenkbare Elemente ausgebildet sein können.
[0066] Die Anordnung des Flusenfilters 30 in der hinteren Wand 26 ist bevorzugt so getroffen,
daß das Flusenfilter 30 mit der Rückwand der Tür 11 bündig abschließt. Hinter dem
Flusenfilter 30, vom Innenraum 13 aus gesehen, befindet sich ein erster Hohlraum 33,
der in der Vertikalebene der Tür 11 im wesentlichen die Ausdehnung des Filterelementes
32 aufweist. Unter "bündig" ist dabei auch der Fall zu verstehen, daß das Flusensieb
in einen topfförmigen Vorsprung an der Innenseite der Tür einschiebbar ist, der zugleich
als Wäscheabweiser dient.
[0067] An den ersten Hohlraum 33 schließt sich eine Isolierwand 34 an, die den ersten Hohlraum
33 zur anderen Seite hin begrenzt. In der hinteren Wand 26, die zugleich als Halterung
für das Flusenfilter 30 und die Isolierwand 34 dient, ist in der Nähe der oberen Wand
23 ein vertikaler erster Durchgang 35 vorgesehen, der vom ersten Hohlraum 33 abgeht.
Der erste Durchgang 35 führt in einen zweiten Hohlraum 36 unterhalb der oberen Wand
23.
[0068] Zwischen der Isolierwand 34 und der vorderen Wand 22 des Gehäuses 21 befindet sich
ein insgesamt mit 40 bezeichneter Kondensator. Der Kondensator 40 weist mindestens
einen Rahmen 41 mit seitlichen Rahmenschenkeln auf, zwischen denen eine Zwischenwand
42 dicht eingeschlossen ist. Die Zwischenwand 42 ist, wie man deutlich aus Fig. 3
erkennen kann, wellenförmig ausgebildet. Die Zwischenwand 42 ist an der vorderen Wand
22 angeordnet. Bei dem in der oberen Hälfte der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Zwischenwand 42 mit abschnittsweise hohlzylinderförmigen Bäuchen versehen.
Diese liegen entlang von Berührungslinien 43 in thermischem Kontakt an der vorderen
Wand 22 an.
[0069] Bei dem in der unteren Hälfte der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die
Bäuche der wellenförmigen Zwischenwand 42' hingegen abgeflacht ausgebildet, so daß
sie entlang von Berührungsflächen 43' an der vorderen Wand 22 unter thermischem Kontakt
anliegen. Aufgrunddessen ist der Wärmeübergang bei der Zwischenwand 42' besser als
bei der Zwischenwand 42.
[0070] Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Zwischenwand 42, vorzugsweise
mit einem Abstand 44, vor der Isolierwand 34.
[0071] Aufgrund der vorstehend erläuterten Anordnung der Zwischenwand 42 entstehen auf der
der vorderen Wand 22 zugewandten Seite dritte Hohlräume 45 und auf der der Isolierwand
34 zugewandten Seite vierte Hohlräume 46. Die vierten Hohlräume 46 sind oben und unten
mittels Abschlußwänden 48 bzw. 49 verschlossen, so daß der zweite Hohlraum 36 ausschließlich
mit den dritten Hohlräumen 45 verbunden ist. Die dritten Hohlräume 45 münden an ihrer
Unterseite in einen fünften Hohlraum 50 oberhalb der unteren Wand 24. Der fünfte Hohlraum
50 mündet seinerseits in einen zweiten Durchgang 51, der sich in horizontaler Richtung
durch die hintere Wand 26 hindurch erstreckt.
[0072] An die obere Abschlußwand 48 ist ein erster Stutzen 55 und an die untere Abschlußwand
49 ist ein Zweiter Stutzen 56 angeschlossen. Die Stutzen 55, 56 münden in der oberen
Wand 23 bzw. der unteren Wand 24.
[0073] Schließlich ist bei Ausführungsbeispielen der Erfindung ein dritter Stutzen 57 an
die Ablaufrinne 25 angeschlossen, um Kondensatwasser 58 in einen in den Fig. nicht
dargestellten Sammelbehälter zu überführen. Es sei jedoch an dieser Stelle nochmals
darauf hingewiesen, daß die Ablaufrinne 25 ihrerseits einen Sammelbehälter enthalten
kann, so daß in diesem Falle der dritte Stutzen 57 entfallen würde.
[0074] Die Wirkungsweise der Anordnung gemäß den Fig. 2 und 3 ist wie folgt:
Mit 60 ist ein Teil des ersten Luftstromes 14 bezeichnet, der als warme, dampfbeladene
Luft aus dem Innenraum 13, d.h. dem mit nasser Wäsche befüllten Raum des Wäschetrockners
10 abgesaugt wird.
[0075] Der erste Luftstrom 60 durchläuft das Flusenfilter 30, damit in dem Luftstrom 60
befindliche Flusen der Wäsche aufgefangen werden. Bei 61 wird der erste Luftstrom
dann um 90° nach oben abgelenkt und durchläuft den ersten Hohlraum 33 und den ersten
Durchgang 35. Bei 62 durchläuft der erste Luftstrom dann den zweiten Hohlraum 36 und
wird vor Erreichen der vorderen Wand 22 um 90° nach unten abgelenkt. Bei 63 durchläuft
der erste Luftstrom dann die dritten Hohlräume 45, um dann im fünften Hohlraum 50
wieder um 90° in die Horizontale abgelenkt und bei 64 durch den zweiten Durchgang
51 hindurch wieder aus der Tür 11 heraus gefördert zu werden. Bei 65 befindet sich
der Luftstrom dann in einem Ansaugkanal 53 unterhalb eines Bodens 52 des Innenraums
13. In dem Ansaugkanal 53 kann in an sich bekannter Weise ein Sauggebläse angeordnet
sein, um den ersten Luftstrom 14 aufrechtzuerhalten. Der Luftstrom 14 durchläuft nun
auf seinem geschlossenen Kreislauf 16 bei 65 ein Heizregister und gelangt wiederum
in den Innen-raum 13.
[0076] Im Gegensatz dazu wird der zweite Luftstrom 15 mit einem Teil 70 mittels eines in
den Fig. nicht dargestellten Gebläses erzeugt, der von unten in den zweiten Stutzen
56 eingeleitet wird und dann bei 71 die vierten Hohlräume 46 durchströmt, um dann
oben durch den ersten Stutzen 55 die Tür 11 wieder zu verlassen. Auch hier sind die
im Gehäuse des Wäschetrockners 10 angeordneten und an die Tür 11 angrenzenden Luftanschlüsse
nicht im einzelnen dargestellt.
[0077] Durch die gegenläufigen Luftströme 63 bzw. 71 in den dritten Hohlräumen 45 bzw. den
vierten Hohlräumen 46 wird in Verbindung mit der sehr großflächigen Zwischenwand 42
ein guter Wärmetauscheffekt erreicht. Die durch die vierten Hohlräume 46 nach oben
geleitete kühle Umgebungsluft kühlt die nach unten durch die dritten Hohlräume 45
geleitete warme, dampfbeladene Luft des geschlossenen Kreislaufes 16 ab. Aufgrunddessen
wird der Wasserdampf als Kondensatwasser 58 abgeschieden und tropft nach unten in
die Ablaufrinne 25, von wo das Kondensatwasser 58 über den dritten Stutzen 57 in einen
Sammelbehälter gelangt, der unterhalb der Tür 11 in die Vorderwand 20 des Wäschetrockners
10 eingelassen ist, sofern nicht der Sammelbehälter in der Ablaufrinne 25 selbst angeordnet
ist. Es ist ferner möglich, die Ablaufrinne 25 oder einen Sammelbehälter so auszubilden,
daß diese Elemente ein nach unten weisendes Entleerungsventil aufweisen. Wird nämlich
z.B. der Wäschetrockner in einem Badezimmer an der Wand oberhalb einer Badewanne montiert,
so kann durch Öffnen des Entleerungsventils das kondensierte Wasser nach unten in
die Badewanne (oder ein Waschbecken oder einen Abfluß) unmittelbar entleert werden,
ohne daß ein Sammelbehälter aus dem Wäschetrockner herausgenommen werden muß.
[0078] Hinzu kommt bei der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Anordnung, daß der nach unten durch
die dritten Hohlräume 45 geführte warme, feuchte Luftstrom 63 nicht nur über die wärmeleitende
Zwischenwand 42 von der Innenseite der Tür 11, sondern darüberhinaus auch über die
wärmeleitende vordere Wand 22 des Gehäuses 21 von der Außenseite der Tür 11 abgekühlt
wird. Infolge dieser sehr großen Wärmetauschfläche kann der Luftstrom 63 trotz der
relativ geringen Abmessungen des Kondensators 40 stark abgekühlt werden, so daß im
wesentlichen der gesamte Wasserdampf als Kondensatwasser 58 anfällt.
[0079] Für den Kondensator 40 gilt insoweit dasselbe, was bereits weiter oben zum Gehäuse
21 gesagt wurde, nämlich daß dieser zwar ebenfalls mehrstückig und aus unterschiedlichen
Werkstoffen ausgebildet werden kann, bevorzugt ist jedoch auch hier eine Ausbildung
als einstückiges Kunststoffteil in Blow-Molding-Technik, wobei vorzugsweise der Kondensator
40 mit dem Gehäuse 21 selbst vorwiegend einstückig ist.
[0080] Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Luftführung im Bereich der vierten Hohlräume 46
ist dabei nur beispielhaft zu verstehen.
[0081] So sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Abstände 44 deswegen vorgesehen,
um eine bessere Luftverteilung im Bereich der vierten Hohlräume 46 vorzusehen. Stattdessen
ist es aber auch möglich, die vierten Hohlräume 46 einzeln über Stutzen 55, 56 anzuströmen,
sei es, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, in vertikaler Richtung oder aber in horizontaler
Richtung, in den beispielsweise ein unterer und ein oberer Abschnitt der hinteren
Wand 26 beim Schließen der Tür 11 in Anlage an eine entsprechende Gegenfläche des
Gehäuses des Wäschetrockners 10 gelangen.
[0082] Die vorstehend anhand der Fig. 2 und 3 geschilderten Merkmale des Wärmetauschers
40 gelten in derselben Weise für den Fall, daß der Wärmetauscher 40 nicht in die Tür
11, sondern in einen anderen Bereich der Außenhaut des Wäschetrockners 10 eingebaut
ist, wie dies mit 40' und 40'' in Fig. 1a angedeutet worden war.
[0083] Dadurch, daß die Bauelemente des erfindungsgemäßen Wäschetrockners 10 im Verhältnis
zum nutzbaren Innenraum 13 sehr klein ausgebildet sein können und aufgrund der Tatsache,
daß, soweit als möglich, Kunststoffbauteile, insbesondere dünnwandige Kunststoffbauteile,
eingesetzt werden, weist der erfindungsgemäße Wäschetrockner 10 auch ein sehr geringes
Gewicht auf. Es ist daher möglich, den Wäschetrockner 10 mit geeigneten Beschlägen
zu versehen, um ihn an eine Wand hängen zu können.
[0084] Fig. 4 zeigt noch ein anderes Ausführungsbeispiel einer Tür mit einer Darstellung
ähnlich Fig. 2, bei der einander entsprechende Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen wurden und lediglich ein "a" hinzugefügt wurde.
[0085] Der Unterschied des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4 zu demjenigen der Fig. 2 und
3 besteht im wesentlichen darin, daß die Lage der dritten und vierten Hohlräume 45a,
46a gegenüber denen der Fig. 2 und 3 vertauscht ist. So ist beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 4 der Luftstrom 63a des geschlossenen Kreislaufes 16 unmittelbar hinter der
Isolierwand 34a geführt, während der Luftstrom 71a des Kühlkreislaufs hinter der vorderen
Wand 22a angeordnet ist. Aufgrunddessen befinden sich die Stutzen 55a, 56a unmittelbar
hinter der vorderen Wand 22a, d.h. außerhalb des ersten Luftstromes 62a bzw. 64a im
zweiten Hohlraum 36a bzw. fünften Hohlraum 50a. Hierdurch ergibt sich eine einfachere
Luftführung.
[0086] Aufgrund der Verlagerung des dritten Hohlraums 45a von der vorderen Wand 22a weg
ist es beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 auch erforderlich, die Ablaufrinne 25a
in Seitenansicht etwas breiter zu gestalten.
[0087] Dadurch, daß die Bauelemente des erfindungsgemäßen Wäschetrockners 10 im Verhältnis
zum nutzbaren Innenraum 13 sehr klein ausgebildet sein können und aufgrund der Tatsache,
daß, soweit als möglich, Kunststoffbauteile, insbesondere dünnwandige Kunststoffbauteile,
eingesetzt werden, weist der erfindungsgemäße Wäschetrockner 10 auch ein sehr geringes
Gewicht auf. Es ist daher möglich, den Wäschetrockner 10 mit geeigneten Beschlägen
zu versehen, um diesen an die Wand hängen zu können.
[0088] In Fig. 5 ist eine weitere Variante des Kondensators dargestellt, bei der Zwischenwände
42b zum Umgrenzen des vierten Hohlraumes 46b bzw. mehrerer vierter Hohlräume 46b nur
abschnittsweise ausgebildet sind. Die Bäuche der wellenförmigen Zwischenwand werden
somit bei diesem Ausführungsbeispiel durch die vordere Wand 22b selbst gebildet.
[0089] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 werden die vierten Hohlräume 46 von der Kühlluft
durchströmt, während die warme, dampfbeladene Luft außerhalb der Zwischenwände 42b
durch den dritten Hohlraum 45b strömt.
[0090] In diesem Falle ist es beispielsweise auch möglich, die Isolierwand 34b fortzulassen,
wie in der unteren Hälfte der Fig. 5 angedeutet. In diesem Falle würde der dritte
Hohlraum 45b zum Inneren des Wäschetrockners hin durch das Flusensieb begrenzt.
[0091] Bei einer weiteren Variante der Erfindung gemäß Fig. 6 ist die Zwischenwand 42c in
Gestalt von einzelnen Röhren ausgebildet, die sich durch den dritten Hohlraum 45c
hindurch erstrecken. In der Darstellung der Fig. 6 werden die durch die röhrenförmigen
Zwischenwände 42c begrenzten vierten Hohlräume 46c von Kühlluft durchströmt, es versteht
sich jedoch, daß alternativ auch die warme, dampfbeladene Luft durch die vierten Hohlräume
46c geleitet werden kann. Es versteht sich ferner, daß alternativ auch mit oder ohne
Isolierwand 34c beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 gearbeitet werden kann.
[0092] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist die Tür 11b auf die Vorderwand des Wäschetrockners
aufgesetzt. Im oberen Bereich der Tür 11b befindet sich ein Querstromgebläse für den
Kreislauf der Kühlluft 15. Wie in Fig. 7 mit durchgezogenen Pfeilen dargestellt ist,
kann die Kühlluft durch die Vorderseite der Tür 11b angesaugt und ausgeblasen werden,
mit gestrichelten Pfeilen ist jedoch alternativ dargestellt, daß die Kühlluft auch
durch die untere bzw. obere Schmalseite der Tür 11b ein- bzw. austreten kann.
[0093] Bei der Variante der Fig. 8 ist die Tür 11a in das Gehäuse des Wäschetrockners integriert
und an der Vorderseite im wesentlichen mit diesem bündig.
[0094] Zwar kann auch bei diesem Ausführungsbeispiel das Querstromgebläse in die Tür integriert
sein, Fig. 8 zeigt jedoch den alternativen Fall, bei dem das Querstromgebläse oberhalb
der Tür 11a in das Gehäuse des Wäschetrockners integriert ist. Auch in diesem Falle
saugt das Querstromgebläse die Kühlluft 15 durch den Kondensator hindurch, wobei wiederum
der Eintritt und der Austritt der Kühlluft über die Vorderseite der Tür 11a bzw. des
Gehäuses erfolgen kann oder aber auch eine Kühlluftführung innerhalb des Gehäuses
möglich ist, wie in Fig. 8 mit gestrichelten Pfeilen angedeutet.
[0095] In den Fig. 9 bis 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
bei dem der Kondensator in die Tür des Wäschetrockners integriert ist. Es versteht
sich auch bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9 bis 11, daß die Tür mit dem Kondensator
insgesamt als leichtes Kunststoffbauteil ausgebildet werden kann, vorzugsweise als
einstückiges Bauteil, bei dem moderne Techniken zur Erzeugung dünnwandiger Kunststoff-Bauteile
eingesetzt werden, z.B. das bereits erwähnte Blow-Molding zur Erzeugung des Türgehäuses,
während die Kondensatorbauteile auch mittels anderer Techniken hergestellt werden
können.
[0096] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 9 bis 11 ist in einer Vorderwand 74 des Wäschetrockners
eine Tür 75 angeordnet. Die Tür 75 weist ein kastenartiges Gehäuse auf, mit einer
Vorderwand 76, einer dazu parallelen Rückwand 77, oberen und unteren Seitenwänden
78, 79 sowie rechten und linken Seitenwänden 80, 81, wobei "rechts" und "links" jeweils
von der Vorderseite, d.h. der der Ansicht der Fig. 9 entgegengerichteten Seite aus
gesehen zu verstehen sind.
[0097] Das durch die Wände 76 bis 81 gebildete quaderförmige Gehäuse der Tür 75 ist mittels
einer oberen horizontalen Trennwand 82 und einer unteren horizontalen Trennwand 83
nochmals unterteilt, wobei sich die genannten Trennwände 82, 83 horizontal zwischen
zwei vertikalen Trennwänden erstrecken, nämlich einer rechten vertikalen Trennwand
84 sowie einer linken vertikalen Trennwand 85.
[0098] Die horizontalen Trennwände 82, 83 erstrecken sich jeweils in der Nähe der oberen
bzw. unteren Seitenwand 78, 79. Auf diese Weise entstehen ein flacher oberer Luftführungsraum
86 sowie ein flacher unterer Luftführungsraum 87. Diese Luftführungsräume sowie ein
großer, dazwischenliegender Kondensatorraum 88 gehen somit nicht über die gesamte
Breite der Tür 75 durch, sondern erstrecken sich nur zwischen den vertikalen Trennwänden
84 und 85. Die verbleibenden Räume, nämlich ein rechter Raum 89 und ein linker Raum
90 zwischen den vertikalen Trennwänden 84, 85 und den jeweils benachbarten rechten
bzw. linken Seitenwänden 80, 81 dienen zur Aufnahme beispielsweise eines Schlosses
91 sowie, im linken Raum 90 von in den Fig. nicht dargestellten Scharnieren.
[0099] Der obere Luftführungsraum 86 ist über eine Vielzahl vertikal verlaufender Schlitze
93 strömungstechnisch mit dem Außenraum verbunden. Er steht ferner über Öffnungen
94 in der oberen horizontalen Trennwand 82 mit dem Kondensatorraum 88 in Verbindung.
[0100] Der untere Luftführungsraum 87 ist über eine Einströmöffnung 95, die exzentrisch
zur Mitte auf der rechten Seite der Tür 75 in der Rückwand 77 angeordnet ist, mit
dem Innenraum des Wäschetrockners verbunden. Über Öffnungen 96 in der unteren horizontalen
Trennwand 83 steht der untere Luftführungsraum 87 ferner ebenfalls in strömungstechnischer
Verbindung mit dem Kondensatorraum 88.
[0101] Die Rückwand 77 ist ferner in der Höhe eines oberen Bereiches des Kondensatorraums
88 mit einem konusförmigen Aufsatz 97 versehen, der sich in an sich bekannter Weise
in den Innenraum des Wäschetrockners hinein erstreckt und als Abweiser für die umgewälzte
Wäsche dient. In den Aufsatz 97 ist in ebenfalls an sich bekannter Weise ein Flusensieb
98 integriert, das im wesentlichen aus einem Rahmen 99, einem darin aufgespannten
siebartigen Gewebe 100 sowie einem Griff 101 besteht. Das Flusensieb 98 ist in bekannter
Weise von oben in in den Fig. nicht eingezeichnete Führungen im Aufsatz 97 einschiebbar
und kann mittels des Griffs 101 entnommen werden. Der Griff 101 kann auch versenkt
ausgebildet sein.
[0102] Der Aufsatz 97 ist auf seiner Rückseite mit Öffnungen 102 versehen, die einen strömungstechnischen
Zugang in radialer Richtung zum Kondensatorraum 88 darstellen. Ein weiterer radialer
strömungstechnischer Zugang zum Kondensatorraum 88 wird durch eine Abströmöffnung
103 gebildet, die kurz oberhalb der unteren horizontalen Trennwand 83 in der Rückwand
77 angebracht ist. Die Abströmöffnung 103 ist zur Mitte der Tür 75 versetzt und zwar
auf der rechten Seite der Tür 75, im wesentlichen spiegelbildlich und oberhalb der
Einströmöffnung 95, wie deutlich aus Fig. 9 erkennbar ist.
[0103] Im Kondensatorraum 88 ist ein Kondensator 104 angeordnet, der als Röhrenkondensator
ausgebildet ist. Der Kondensator 104 besteht aus einer Batterie von Rohren 105. Die
Rohre 105 weisen jeweils einen langgestreckten, zylindrischen Abschnitt 106 auf, der
an seinen beiden Enden über jeweils eine konusartige Aufweitung 107 in jeweils ein
aufgeweitetes Endstück 108 übergeht. Wie man deutlich aus Fig. 11 erkennen kann, sind
die Endstücke 108 im Radialschnitt sechseckig, so daß die Batterie von Rohren 105
dadurch entsteht, daß die Rohre 105 mit ihren Endstücken 108 nach Art von Bienenwaben
aneinandergesetzt werden.
[0104] Da die zylindrischen Abschnitte 106 der Rohre 105 einen kleineren Durchmesser aufweisen
als die Endstücke 108, entstehen Zwischenräume 109 zwischen den Rohren 105. Im Kondensator
104 bilden diese Zwischenräume 109 den einen Hohlraum, während die Innenräume der
Rohre 105 den anderen Hohlraum bilden.
[0105] Die zylindrischen Abschnitte 106 nehmen nahezu die gesamte Länge der Rohre 105 ein,
weil die aufgeweiteten, sechseckigen Endstücke 108 jeweils nur die Funktion haben,
einen mechanisch sicheren Verbund an den Enden der Rohren 105 sowie auch einen strömungstechnisch
dichten Abschluß zu schaffen. Wenn diese Abdichtung gut gelingt, kann unter Umständen
auf die horizontalen Trennwände 82 und 83 verzichtet werden, wenn der durch den Block
von Rohren 105 gebildete Kondensator 104 dann in geeigneter Höhenposition in das Gehäuse
der Tür 75 eingegossen oder sonstwie dicht befestigt wird.
[0106] Die Wirkungsweise der Anordnung gemäß den Fig. 9 bis 11 ist wie folgt:
Mit 115 ist in Fig. 10 ein erster Luftstrom dargestellt, der aus der warmen, dampfbeladenen
Luft aus dem Innenraum des Wäschetrockners besteht. Dieser erste Luftstrom 115 wird
in bekannter Weise umgewälzt und tritt über die Öffnungen 102 in den konusförmigen
Aufsatz 97 ein. Der erste Luftstrom 115 durchströmt dann in herkömmlicher Weise das
Flusensieb 98 und trifft dann unmittelbar, weil der konusförmige Aufsatz 97 nicht
vom Kondensatorraum 88 getrennt ist, in radialer Richtung auf die Rohre 105 des Kondensators
104.
[0107] Da der Kondensatorraum 88 auf der gegenüberliegenden Seite durch die Vorderwand 76
begrenzt ist, wird der erste Luftstrom 115 nach dem Eintritt in den Kondensator 104
in eine axiale Richtung (im Verhältnis zu den Rohren 105) nach unten umgelenkt, wie
dies mit Pfeilen in Fig. 10 angedeutet ist. Der Luftstrom 115 strömt nun in axialer
Richtung an den zylindrischen Abschnitten 106 der Rohre 105 entlang, bis er am unteren
Ende des Kondensators 104 auf die strömungstechnisch dichte Anordnung der unteren
Endstücke 108 der Rohre 105 bzw. auf die untere horizontale Trennwand 83 trifft. Infolgedessen
wird der erste Luftstrom 115 wiederum in eine radiale Richtung umgelenkt und zwar
wieder zum Innenraum des Kondensators hin, weil am unteren Ende des Kondensators 104
eine Austrittmöglichkeit für den ersten Luftstrom 115 aus dem Kondensator 104 in Gestalt
der Abströmöffnung 103 besteht. Der Luftstrom 115 kann an dieser Stelle durch einen
in Fig. 10 nicht eingezeichneten Kanal zu einem Gebläse und einem Heizregister geführt
und wieder in den Innenraum des Wäschetrockners zurückgeführt werden, wie dies sinngemäß
für ein anderes Ausführungsbelspiel in Fig. 2 bereits angedeutet wurde.
[0108] Ein zweiter Luftstrom 116, der die Kühlluft führt, wird durch ein ebenfalls in Fig.
10 nicht dargestelltes Gebläse und über einen ebenfalls nicht dargestellten Kanal
an die Tür 75 herangeführt und tritt dort über die Einströmöffnung 95 durch die Rückwand
77 in den unteren Luftführungsraum 87 ein. Dort wird der zweite Luftstrom 116 in eine
radiale Richtung nach oben umgelenkt und tritt durch die Öffnungen 96 in der unteren
horizontalen Trennwand 83 in die unteren Endstücke 108 der Rohre 105 des Kondensators
104 ein. Sofern eine untere horizontale Trennwand 83 nicht vorgesehen ist, tritt der
zweite Luftstrom 116 unmittelbar in die Endstücke 108 ein.
[0109] Der zweite Luftstrom 116 durchströmt nun in axialer Richtung die Innenräume 110 der
Rohre 105, d.h. im wesentlichen die zylindrischen Abschnitte 106. Auf ihrem Wege durch
die Innenräume 110 gerät die Kühlluft des zweiten Luftstromes 116 über die dünne Wandung
der Rohre 105 in wärmeleitenden Kontakt mit der in entgegengesetzter Richtung strömenden
warmen, dampfbeladenen Luft des ersten Luftstroms 115, so daß ein Wärmeaustausch stattfinden
kann. Dieser Wärmeaustausch wird durch die dünnwandige Ausbildung der Rohre 105 sowie
die erhebliche Verwirbelung des ersten Luftstroms 115 im Bereich des Kondensators
104 erheblich begünstigt.
[0110] Der zweite Luftstrom 116 tritt dann am oberen Ende der Rohre 105 durch die oberen
Endstücke 108, die Öffnungen 94 in der oberen horizontalen Trennwand 82 (sofern eine
solche vorgesehen ist) in den oberen Luftführungsraum 86 ein. Dort wird der zweite
Luftstrom 116 wieder in eine radiale Richtung umgelenkt und verläßt die Tür 75 durch
die Schlitze 93 in der Vorderwand 76.
1. Wäschetrockner mit einem Außenwände (18, 19, 22; 74) aufweisenden Gehäuse (21) sowie
einem über eine Tür (11; 75) zugänglichen Innenraum (13) zur Aufnahme von Wäsche,
und mit einem Kondensator (40; 104), in den einerseits dampfbeladene warme Luft (60;
115) aus dem Innenraum (13) und andererseits kühle Außenluft (15) einleitbar sind,
die im Kondensator (40; 104) zum Abkühlen der warmen Luft (60; 115) in wärmeleitende
Verbindung miteinander gebracht werden, wobei der Kondensator (40; 104) an einer der
Außenwände (18, 19, 22; 74) des Gehäuses (21) angeordnet ist und einen ersten Hohlraum
(45; 45b; 45c) zum Führen der warmen Luft (63), einen zweiten Hohlraum (46; 46b; 46c)
zum Führen der Außenluft, sowie eine die Hohlräume (45; 45b; 45c; 46; 46b; 46c) großflächig
trennende, wärmeleitende Zwischenwand (42; 42b; 42c) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Hohlraum eine wärmeleitende Außenwand (22) und der zweite Hohlraum
dem Wäschetrocknerinneren zugewandt ist, und somit der erste Hohlraum über die wärmeleitende
Außenwand großflächig in wärmeleitender Verbindung mit dem den Wäschetrockner umgebenden
Außenraum steht.
2. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (42) wellenförmig ausgebildet ist, wobei die warme Luft (63)
und die Außenluft (15) im Kondensator (40) in einer zu den Tälern der Zwischenwand
(42) im wesentlichen parallelen Richtung geführt werden, und daß die Zwischenwand
(42) derart an der wärmeleitenden Wand (22) angeordnet ist, daß sie mit ihren Bäuchen
an dieser anliegt.
3. Wäschetrockner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (42) zum Zwecke einer flächenförmigen Anlage an der wärmeleitenden
Wand (22) im Bereich der Bäuche abgeflacht ausgebildet ist.
4. Wäschetrockner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (42b) zum Zwecke einer flächenförmigen Anlage an der wärmeleitenden
Wand (22b) im Bereich der Bäuche mit der vorderen Wand (22b) einstückig ist.
5. Wäschetrockner mit einem Außenwände (18, 19, 22; 74) aufweisenden Gehäuse (21) sowie
einem über eine Tür (11; 75) zugänglichen Innenraum (13) zur Aufnahme von Wäsche,
und mit einem Kondensator (40; 104), in den einerseits dampfbeladene warme Luft (60;
115) aus dem Innenraum (13) und andererseits kühle Außenluft (15) einleitbar sind,
die im Kondensator (40; 104) zum Abkühlen der warmen Luft (60; 115) in wärmeleitende
Verbindung miteinander gebracht werden, wobei der Kondensator (40; 104) an einer der
Außenwände (18, 19, 22; 74) des Gehäuses (21) angeordnet ist und einen ersten Hohlraum
(45; 45b; 45c) zum Führen der warmen Luft (63), einen zweiten Hohlraum (46; 46b; 46c)
zum Führen der Außenluft, sowie eine die Holräume (45; 45b; 45c; 46; 46b; 46c) großflächig
trennende, wärmeleitende Zwischenwand (42; 42b; 42c) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Hohlraum einer wärmeleitenden Außenwand (22c) zugewandt ist und somit
über die wärmeleitende Außenwand großflächig in wärmeleitender Verbindung mit dem
den Wäschetrockner umgebenden Außenraum steht, und daß der zweite Hohlraum durch Röhren
(42c; 105) gebildet wird, die durch den esten Hohlraum hindurch verlaufen.
6. Wäschetrockner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseiten der Röhren (105) im Bereich ihres einen Endes radial angeströmt
werden, daß die Strömung in eine axiale Richtung umgelenkt wird, in axialer Richtung
an den Röhren (105) entlangströmt, wieder in eine radiale Richtung umgelenkt wird
und in dieser radialen Richtung von den Röhren (105) abströmt.
7. Wäschetrockner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (104) durch eine Röhrenbatterie gebildet wird, deren Röhren
mit aufgeweiteten Enden (108) aneinanderliegen, während zwischen den aufgeweiteten
Enden (108) verlaufende Abschnitte (106) untereinander Zwischenräume (109) aufweisen.
8. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeleitende Wand des ersten Hohlraums eine Außenwand (22; 76) einer Tür
(11; 75) des Wäschetrockners (10) ist.
9. Wäschetrockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (40; 104) in die Tür (11; 75) integriert ist.
10. Wäschetockener nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, mit Auffangmitteln
für aus der abgekühlten Luft (60) abgeschiedenes kondensiertes Wasser (58), dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangmittel in die Tür (11) integriert sind.
11. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, mit einem dem Kondensator
(40; 104) vorgeschalteten Flusensieb (30; 98), durch das hindurch die warme Luft (60;
115) geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Flusensieb (30; 98) in die Tür (11; 75) integriert ist.
12. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (40) vom Innenraum (13) mittels einer Isolierwand (34) wärmeisoliert
ist.
13. Wäschetrockner nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (40), das Flusensieb (30) und die isolierwand (34) im wesentlichen
parallel zu einer von der Tür (11) definierten Ebene angeordnet sind.
14. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgeweiteten Enden (108) im Radialschnitt sechseckig sind.
15. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (104) mit der Tür (75) ein einstückiges Kunststoffbauteil bildet.
16. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, bei dem ein Gebläse
für die kühle Außenluft (15) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse in die Tür (11) integriert ist.
17. Wäschetrockner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, bei dem ein Gebläse
für die kühle Außenluft (15) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse oberhalb der Tür (11) in das Gehäuse (21) des Wäschetrockners (10)
integriert ist.
18. Wäschetrockner nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse ein Sauggebläse ist.
19. Wäschetrockner nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse ein Querstromgebläse ist.
1. A laundry dryer comprising a housing (21) having outer walls (18, 19, 22; and 74)
and an internal space (13) accessible through a door (11; and 75) for the reception
of the laundry, and with a condenser (40; and 104), into which on the one hand steam-laden
hot air (60; and 115) from the internal space (13) and on the other hand cool external
air (15) are able to be introduced, which in the condenser (40; and 104) are brought
into heatconducting relationship with one another for cooling the hot air (60; and
115), the condenser (40; and 104) being arranged on one of the external walls (18,
19, 22; and 74) of the housing (21), and possessing a first cavity (45; 45b; and 45c)
for conducting the hot air (63), a second cavity (46; 46b; and 46c) for conducting
the external air and an intermediate wall (42; 42b; and 42c) separating the cavities
(45; 45b; 45c; 46; 46b; and 46c) over a large area, characterized in that the first
cavity comprises a heat conducting external wall (22) and the second cavity is adjacent
to the internal space of the laundry dryer so that the first cavity is connected via
the heatconducting external wall over a large area with the external space surrounding
the laundry dryer.
2. The laundry dryer as claimed in claim 1, characterized in that the intermediate wall
(42) is of corrugated design, the hot air (63) and the external air (15) being conveyed
in the condenser (40) together in a direction substantially parallel to the troughs
of the intermediate wall (42)and in that the intermediate wall (42) is so arranged
on the heat conducting wall (22) that it has the bulges thereof resting thereagainst.
3. The laundry dryer as claimed in claim 2, characterized in that the intermediate wall
(42) has flats on the bulges for the purpose of producing large-area contact with
the heat conducting wall (22).
4. The laundry dryer as claimed in claim 2, characterized in that for the purpose of
producing large-area contact with the heat conducting wall (22b) at the said bulges
the intermediate wall (42b) is made integral with the front wall (22b).
5. A laundry dryer comprising a housing (21) having outer walls (18,19, 22; and 74) and
an internal space (13) accessible through a door (11; and 75) for the reception of
the laundry, and with a condenser (40; and 104), into which on the one hand steam-laden
hot air (60; and 115) from the internal space (13) and on the other hand cool external
air (15) are able to be introduced, which in the condenser (40; and 104) are brought
into heat-conducting relationship with one another for cooling the hot air (60; and
115), the condenser (40; and 104) being arranged on one of the external walls (18,
19, 22; and 74) of the housing (21), and possessing a first cavity (45; 45b; and 45c)
for conducting the hot air (63), a second cavity (46; 46b; and 46c) for conducting
the external air and an intermediate wall (42; 42b; and 42c) separating the cavities
(45; 45b; and 45c; 46; 46b; and 46c) over a large area, characterized in that the
first cavity is adjacent to a heat-conducting external wall (22c) with the result
that it is in heat-conducting contact, via the heat-conducting external wall, with
the external space surrounding the laundry dryer, and in that the second cavity is
constituted by tubes (42c; and 105), which extend through the first cavity.
6. The laundry dryer as claimed in claim 5, characterized in that the external sides
of the tubes (105) adjacent to one end thereof are radially subjected to an impinging
flow, in that the flow is diverted in an axial direction, moves along the tubes (105)
in the axial direction, is diverted back into a radial direction and in such radial
direction flows from the tubes (105).
7. The laundry dryer as claimed in claim 6, characterized in that the condenser (104)
is constituted by a bank of tubes, the tubes of which are in engagement with each
other at flared ends (105) thereof, whereas sections (106) extending between the flared
ends (108) have intermediate spaces (109) inter se.
8. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 1 through 7, characterized
in that the heat conducting wall of the first cavity is an external wall (22; and
76) of a door (11; and 75) of the laundry dryer (10).
9. The laundry dryer as claimed in claim 8, characterized in that the condenser (40;
and 104) is integrated in the door (11; and 75).
10. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 1 through 9 comprising
trap means for condensed water (58) from the cooled air (60), characterized in that
the trap means are integrated in the door (11).
11. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 1 through 10 comprising
a fluff filter (30; and 98) upstream from the condenser (40; and 104) through which
the hot air (60; and 115) is passed, characterized in that the fluff filter (30; and
98) is integrated in the door (11; and 75).
12. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 1 through 11, characterized
in that the condenser (40) is thermally insulated from the internal space (13) by
means of an insulating wall (34).
13. The laundry dryer as claimed in claim 11 and in claim 12, characterized in that the
condenser (40), the fluff filter (30) and the insulating which (34) are arranged to
be substantially parallel to a plane defined by the door (11).
14. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 7 through 13, characterized
in that the flared ends (108) are hexagonal in radial section.
15. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 9 through 14, characterized
in that together with the door (75) the condenser(104) constitutes an integral synthetic
resin component.
16. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 1 through 15, in the
case of which a blower is provided for the cooled external air (15), characterized
in that the blower is integrated in the door (11).
17. The laundry dryer as claimed in any one or more of the claims 1 through 15, in the
case of which a blower is provided for the cool external air (15), characterized in
that the blower is integrated over the door (11) with the housing (21) of the laundry
dryer (10).
18. The laundry dryer as claimed in claim 16 or claim 17, characterized in that the blower
is a suction blower.
19. The laundry dryer as claimed in claim 18, characterized in that the blower is a transverse
flow blower.
1. Sèche linge, avec un carter (21) présentant des parois extérieures (18, 19, 22; 74),
ainsi qu'une enceinte intérieure (13), accessible par une porte (11; 75), pour recevoir
du linge, et avec un condenseur (40; 104), dans lequel, d'une part, de l'air chaud
(60; 115), chargé de vapeur, provenant de l'enceinte intérieure (13), et, d'autre
part, de l'air extérieur (15) froid peuvent être introduits, et qui sont mis en liaison
thermique dans le condenseur (40; 104), en vue de refroidir l'air chaud (60; 115),
le condenseur (40; 104) étant disposé sur l'une des parois extérieures (18, 19, 22;
74) du carter (21) et présentant un premier espace creux (45; 45b; 45c), destiné à
guider l'air chaud (63), un deuxième espace creux (46; 46b; 46c), destiné à guider
l'air extérieur, ainsi qu'une paroi intermédiaire (42; 42b; 42c) conductrice de la
chaleur, assurant, avec une grande surface, la séparation entre les espaces creux
(45; 45b; 45b; 46; 46b; 46c), caractérisé en ce que le premier espace creux est une
paroi extérieure (22) conductrice de la chaleur et le deuxième espace creux est tourné
vers l'intérieur du sèche-linge, et le premier espace creux étant ainsi en liaison
thermique sur une grande surface avec l'espace extérieur entourant le sèche linge,
par l'intermédiaire de la paroi extérieure conductrice de la chaleur.
2. Sèche linge selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi intermédiaire
(42) est ondulée, l'air chaud (63) et l'air extérieur (15) étant guidés dans le condenseur
(40), dans une direction sensiblement parallèle aux vallées de la paroi intermédiaire
(42), et en ce que la paroi intermédiaire (42) est disposée sur la paroi conductrice
de la chaleur (22) de manière qu'elle appuie sur celle-ci par ses bombements.
3. Sèche linge selon la revendication 2, caractérisé en ce que la paroi intermédiaire
(42) est réalisée avec des méplats, en vue d'un appui de surface sur la paroi (22)
conductrice de la chaleur, dans la zone des bombements.
4. Sèche linge selon la revendication 2, caractérisé en ce que la paroi intermédiaire
(42b) est réalisée d'un seul tenant avec la paroi avant (22b), en vue d'un appui de
surface sur la paroi (22) conductrice de la chaleur (22b) dans la zone des bombements.
5. Sèche linge, avec un carter (21) présentant des parois extérieures (18, 19, 22; 74),
ainsi qu'une enceinte intérieure (13), accessible par une porte (11; 75), pour recevoir
du linge, et avec un condenseur (40; 104), dans lequel, d'une part, de l'air chaud
(60; 115), chargé de vapeur, provenant de l'enceinte intérieure (13), et, d'autre
part, de l'air extérieur (15) froid peuvent être introduits et sont mis en liaison
thermique dans le condenseur (40; 104), en vue de refroidir l'air chaud (60; 115),
le condenseur (40; 104) étant disposé sur l'une des parois extérieures (18, 19, 22;
74) du carter (21) et présentant un premier espace creux (45; 45b; 45c), destiné à
guider l'air chaud (63), un deuxième espace creux (46; 46b; 46c), destiné à guider
l'air extérieur, ainsi qu'une paroi intermédiaire (42; 42b; 42c) conductrice de la
chaleur, assurant, avec une grande surface, la séparation entre les espaces creux
(45; 45b; 45b; 46; 46b; 46c), caractérisé en ce que le premier espace creux est tourné
vers une paroi extérieure (22c) conductrice de la chaleur, étant ainsi mis en liaison
thermique, sur une grande surface, avec l'espace extérieur entourant le sèche linge,
par l'intermédiaire de la paroi extérieure conductrice de la chaleur, et en ce que
le deuxième espace creux est constitué par des tubes (42c; 105), s'étendant à travers
le premier espace creux.
6. Sèche linge selon la revendication 5, caractérisé en ce que les faces extérieures
des tubes (105) sont exposés dans la zone d'une de leurs extrémités à l'arrivée d'un
écoulement radial, en ce que l'écoulement est dévié dans une direction axiale, en
passant le long des tubes (105), dans la direction axiale, est de nouveau soumis à
une déviation en direction radiale et sort des tubes (105), dans cette direction radiale.
7. Sèche linge selon la revendication 6, caractérisé en ce que le condenseur (104) est
constitué par une batterie de tubes, dont les tubes son situées les uns contre les
autres, avec leurs extrémités (108) élargies, tandis que les tronçons (106) qui s'étendent
entre les extrémités élargies (108) présentent entre eux des espaces intermédiaires
(109).
8. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la paroi conductrice de la chaleur du premier espace creux est une paroi extérieure
(22; 76) d'une porte (11; 75) du sèche-linge (10).
9. Sèche linge selon la revendication 8, caractérisé en ce que le condenseur (40; 104)
est intégré dans la porte (11; 75).
10. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, avec des moyens de
captage pour l'eau (58) issue de la condensation, séparée de l'air refroidi (60),
caractérisé en ce que les moyens de captage sont intégrés dans la porte (11).
11. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10, avec un tamis à peluches
(30; 98), mis en circuit en amont du condenseur (40; 104) et au travers duquel est
passé l'air chaud (60; 115), caractérisé en ce que le tamis à peluches (30; 98) est
intégré dans la porte (11; 75).
12. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé en ce
que le condenseur (40) est isolé thermiquement vis-à-vis de l'espace intérieur (13)
au moyen d'une paroi isolante (34).
13. Sèche linge selon les revendications 11 et 12, caractérisé en ce que le condenseur
(40), le tamis à peluches (30), et la paroi isolante (34) sont disposés sensiblement
parallèlement à un plan défini par la porte (11).
14. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 7 à 13, caractérisé en ce
que les extrémités (108) élargies ont une section transversale radiale hexagonale.
15. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 9 à 14, caractérisé en ce
que le condenseur (104) constitue avec la porte (75) un élément de construction en
matière synthétique monopièce.
16. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 15, dans lequel une soufflante
est prévue pour l'air extérieur froid (15), caractérisé en ce que la soufflante est
intégrée dans la porte (11).
17. Sèche linge selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 15, dans lequel une soufflante
est prévue pour l'air extérieur froid (15), caractérisé en ce que la soufflante est
intégrée dans le carter (21) du sèche-linge (10), au-dessus de la porte (11).
18. Sèche linge selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que la soufflante est
une soufflante à aspiration.
19. Sèche linge selon la revendication 18, caractérisé en ce que la soufflante est une
soufflante à écoulement transversal.