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(11) |
EP 0 411 302 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.1994 Patentblatt 1994/39 |
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Anmeldetag: 22.06.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 45/30 |
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Behälter aus Blech, wie Eimer, Hobbock oder dergleichen
Sheet metal container, such as pail, hobbock or similar
Récipient en tôle, tel que seau, tonnelet ou similaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR LI NL SE |
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Priorität: |
25.07.1989 DE 3924597
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.1991 Patentblatt 1991/06 |
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Patentinhaber: Schmalbach-Lubeca AG |
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38112 Braunschweig (DE) |
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Erfinder: |
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- Ziesak, Herbert
D-3370 Seesen (DE)
- Nitsche, Heidemarie
D-3370 Seesen (DE)
- Hausherr, Klaus
D-3353 Bad Gandersheim (DE)
- Blach, Heinz-Paul
D-3370 Seesen (DE)
- Hennig, Georg
D-3370 Seesen (DE)
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Vertreter: Fricke, Joachim, Dr. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Josephspitalstrasse 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 167 183 DE-A- 3 202 661 DE-U- 8 800 907
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DE-A- 2 703 450 DE-U- 8 616 478 FR-A- 1 489 081
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter aus Blech, wie einen Eimer, Hobbock oder dergleichen,
der einen Eindrückdeckel aufweist und bei dem der Behälterrand nach außen kreisförmig
eingerollt ist. Der Deckel weist einen nach außen gebogenen, im Querschnitt U-förmigen,
nach unten offenen und eine Dichtung aufnehmenden Randflansch auf, dessen äußerer
Schenkel am unteren Ende nach außen randeingerollt ist. Die deckelseitige Einrollung
hat einen kleineren Radius als die Einrollung des Behälterrandes. Die beiden Einrollungen
liegen dicht beieinander. Ein profilierter radial nach innen offener Spannring hat
zwei Schenkel, der obere liegt an dem U-Randflansch des Deckels an; der untere Schenkel
liegt - senkrecht zur Behälterachse - unterhalb der beiden Einrollungen - der Behälterrandeinrollung
und der Deckelrandeinrollung. Der Spannring weist einen Kniehebel-Spannverschluß auf,
mit dem ein Dichtring zusammenpreßbar ist, der zwischen dem nach unten offenen U-Randflansch
des Deckels und der Behälterrandeinrollung angeordnet ist. Mithin werden U-Randflansch
des Deckels und Randeinrollung des Behälters aufgrund der Aktion des Kniehebel-Spannverschlusses
zusammengepreßt. Ein solcher Behälter mit Einrollung und Kniehebel-Spannverschluß
zeigt DE-U 19 87 042 und im wesentlichen gleichermaßen DE-U 86 16 478.
[0002] Gegenüber diesem Stand der Technik ist es
Aufgabe der Erfindung, dem Behälter eine (noch) bessere Formstabilität zu geben und damit
eine zuverlässigere Dichtigkeit des Verschlusses - auch bei hohen äußeren Belastungen
- zu gewährleisten.
[0003] Das wird mit der technischen Lehre des Anspruches 1 erreicht.
[0004] Die Erfindung macht sich dabei drei maßgebliche Ansatzpunkte am Behälterrand und
Deckelrand zu eigen und findet ihre Unterstützung in einer besonders stabilen Ausbildung
des Behälter-Rollrandes, der zu einer Spiralform mit fester Flankenpressung ausgebildet
ist. Die ersten beiden engen Berührungspunkte zwischen dem Spannring liegen - in Richtung
der Behälterachse - am weitesten unten an der Randeinrollung von Eindrückdeckel und
Behälter. Sie liegen in einer gemeinsamen - senkrecht zur Achse des Behälters ausgerichteten
- Ebene. Im geschlossenen Zustand des Behälters krümmt sich der Spannring außerdem
mit seiner Innenfläche eng um die Deckelrandeinrollung und liegt unter Flankenpressung
an einem Teil des kreisförmig gekrümmten U-Randflansches des Deckels satt an (dritter
Berührungspunkt). Beim Spannen des Spannringens werden somit nicht nur Deckelrand
und Bordierung in Richtung der Behälterachse unter Verformung des Dichtringes zusammengepreßt,
sondern es wird gleichzeitig auch der äußere Schenkel des Deckelrandes über die untere
Randeinrollung mit hoher Flankenpressung gegen die versteifte Behälterbordierung gedrückt.
Aufgrund der relativen Lage der Einrollung wird das untere Ende des Schenkels hierbei
unterhalb der Bordierungsmittelebene elastisch nach innen verformt. Dadurch ergibt
sich eine außerordentlich hohe Formstabilität der gesamten Verbindung; von außen auf
den Spannring wirkende Kräft werden - egal, wo sie angreifen - über direkten und großflächigen
Kontakt auf die formsteife Behälterbordierung übertragen. Auf ihm stützen sich allseitig
die - ihr gegenüber außerhalb liegende - Teile zuverlässig ab. Auch die Reibungskräfte
tragen erheblich zur Formstabilität dieser Verbindung bei. Der Verschluß erhält so
eine derart hohe Formfestigkeit und ein derart hohen Verformungswiderstand, daß er
auch großen äußeren Belastungen - ohne Gefahr einer Beschädigung oder eines Lösens
des Spannringes oder gar eines Undichtwerdens der Verbindung - widerstehen kann.
[0005] Demgegenüber zeigt der Behälter mit Verschlußring gemäß EP-A-167 183 eine
andere relative Lage der Bordierung und der äußeren Randeinrollung des Deckels, die demgemäß auch anders
mit dem dort gezeigten Spannring zusammenwirken. Außerdem ist die Randbordierung des
Behälters in der genannten Fundstelle nicht so formstabil, wie es die Erfindung gewährleistet.
Schließlich ist auch die Randeinrollung des nach unten weisenden Schenkels des Deckels
nicht eingerollt.
[0006] Eine Spiralbordierung zeigt auch schon DE-U 88 00 907.6, allerdings keine solche
im Sinne der Erfindung, denn die im Stand der Technik gezeigte Spiraleinrollung des
Behälters ist eine
offene Spiraleinrollung, die keinerlei Flankenpressung aufweist, so daß ein Umfalzen eines
Falzringes oder das Anlegen eines Spannringes die offene Spiraleinrollung beliebig
verformen würde, ohne stabilen Halt gewährleisten zu können. Wie sehr diese
Verformung Gestalt annehmen kann, zeigt exemplarisch die DE-A 37 14 890.7 mit ihrer dortigen
Figur 3.
[0007] Eine bestimmte konkrete Gestalt nennt Anspruch 2 für die erfindungsgemäße Lehre (Anspruch
1), indem sich die freie Innenkante der Behälter-Randeinrollung bis unter die Mittelebene
dieser Randeinrollung erstreckt. Die Mittelebene verläuft quer zur Behälterachse (Anspruch
2). Ein Durchmesserverhältnis nennt Anspruch 3; die Randeinrollung von Deckel und
Behälter können sich um den Faktor 2 unterscheiden. Vorgeschlagen wird mit Anspruch
4 ein O-Dichtungsring, der in entspanntem Zustand kreisförmig ist, welche Kreisform
er allerdings dann verläßt, wenn er mittels Spannring und seinem trapezförmigen Querschnitt
zusammengepreßt wird.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Figur 1
- im Ausschnitt und im senkrechten Schnitt den Randbereich eines Behälters gemäß der
Erfindung und
- Figur 2
- in ähnlicher Darstellung jedoch kleinerem Maßstab den Randbereich des zugehörigen
Deckels.
[0010] Die Teile des Behälters sind aus Blech hergestellt. Der Behälter 1 weist einen Rumpf
12 auf, dessen Randbereich nach außen spiralförmig zu einem Rollrand 13 eingerollt
ist, dessen Spiralbereiche unter Flankenpressung fest aneinander und im Übergangsbereich
fest an der Rumpfwand 12 anliegen. Die Spirale erstreckt sich mit ihrer freien Kante
14 um eine vorbestimmte Länge 15 über die horizontale Mittelebene 16 des Rollrandes
13 hinaus.
[0011] Der Deckel 2 weist einen beliebig geformten Deckelspiegel 3 auf, der über eine Schulter
10 in eine Kernwand 4 übergeht, die beim Verschließen des Behälters unter Reibung
in den zylindrischen Rumpf 12 eingreift. An die Kernwand 4 schließt sich ein nach
unten offener, U-förmiger Randflansch 5 an, dessen oberer Bereich 6 kreisbogenförmig
gekrümmt ist und außen in einen zylindrischen Schenkel 7 übergeht. Der Randbereich
des Schenkels 7 ist nach außen zu einer Randeinrollung 8 umgeformt.
[0012] In dem Randflansch des Deckels 2 ist ein Dichtring, z.B. ein O-Ring 11 eingelegt,
wie dies Figur 2 zeigt.
[0013] Der Deckel wird beim Verschließen des Behälters so weit in den Behälterrumpf eingedrückt,
daß einerseits der Dichtring 11 den Freiraum zwischen Rollrand 13 und Randflansch
5 nahezu vollständig ausfüllt, wie dies Figur 1 zeigt, und daß die Unterkante 9 der
Randeinrollung 8 bzw. 17 des Rollrandes 13 in einer gemeinsamen, senkrecht zur Behälterachse
verlaufenden Ebene 18 liegen.
[0014] In der bevorzugten Ausführungsform ist der Durchmesser der Randeinrollung 8 deutlich
kleiner als der Durchmesser des Rollrandes. Vorzugsweise ist die Einrollung nur halb
so groß oder noch kleiner als der Rollrand 13. Beide kommen in der Schließstellung
in radialer Richtung nebeneinander zu liegen, wobei der Schenkel 7 in der Schließstellung
unter Flankenpressung fest an dem Außenumfang des Rollrandes 13 anliegt bzw. gegen
diesen gepreßt wird.
[0015] Hierzu dient ein Spannring 19. Dieser weist in der bevorzugten Ausführungsform ein
annähernd trapezförmiges Profil auf. Sein unterer Schenkel 20 verläuft tangential
zu den unteren Bereichen 9 und 17 der Randeinrollung 8 bzw. des Rollrandes 13 und
liegt unter Flankenpresssung an diesen Teilen an. Von dem unteren Schenkel 20 krümmt
sich das Profil des Spannringes 19 unter Flankenpressung eng um die Randeinrollung
8, wie dies bei 21 gezeigt ist bzw. über einen Teilumfang des kreisbogenförmig gekrümmten
Teils 6 des Randflansches 6, wie das bei 23 gezeigt ist. Auch hier liegt der Spannring
unter Flankenpressung an dem Randflansch 5 an. Beide gekrümmten Bereiche 21 und 23
sind durch einen geraden Profilabschnitt 22 miteinander verbunden. Von dem gekrümmten
Bereich 23 erstreckt sich der obere Schenkel 24 des Spannringes radial nach innen
und leicht geneigt nach oben und in der bevorzugten Ausführungsform über die Kernwand
4 hinweg, so daß die freie Kante 25 des Schenkels 24 der Behälterachse näherliegt
als die Kernwand 4. Die freie Kante des unteren Schenkels 22 ist bei 26 - ggf. unter
der gezeigten Verformung - unter Pressung gegen die Rumpfwand 12 gedrückt.
[0016] Die Trapezform des Spannringes liefert dem Spannring eine hohe eigene Formstabilität.
Diese wird durch die Profilgebung des Randflansches 5 und des Rollrandes 13 erheblich
verstärkt, und zwar sowohl in axialer Richtung als auch in radialer Richtung. Der
Gesamtquerschnitt des Verbindungsbereiches weist somit einen sehr hohen Verformungswiderstand
auf, so daß der neue Behälter hohe äußere Belastungen durch Sturz oder Stoß sicher
aufnehmen kann, ohne daß der Verbindungsbereich verformt oder beschädigt wird und
ohne die Gefahr, daß der Spannring 19 sich von dem Verbindungsbereich löst.
1. Behälter aus Blech, wie Eimer, Hobbock oder dgl. mit einem Eindrückdeckel, bei dem
der Behälterrand nach außen kreisförmig eingerollt ist und der Deckel einen nach außen
gebogenen, im Querschnitt U-förmigen und nach unten offenen, eine Dichtung aufnehmenden
Randflansch aufweist, dessen äußerer Schenkel in seinem unteren Ende nach außen mit
einem Radius, kleiner als der der Randeinrollung des Behälters, kreisförmig eingerollt
ist und im geschlossenen Zustand des Behälters etwa radial außen dicht neben der Einrollung
des Behälterrandes liegt, bei dem ferner ein profilierter, radial nach innen offener
Spannring von etwa trapezförmigem Querschnitt vorgesehen ist, der mit einem Schenkel
an dem U-förmigen Randflansch des Deckels anliegt und mit seinem anderen, senkrecht
zur Behälterachse verlaufenden Schenkel unter die beiden Einrollungen greift und einen
Kniehebelspannverschluß aufweist, mit dessen Hilfe der Dichtring zwischen dem Randflansch
des Deckels und der Randeinrollung des Behälters unter Ausfüllung der Querschnittsfläche
zwischen diesen beiden Teilen abdichtend und fest zusammenpreßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Randeinrollung (13) des Behälters (1) im Querschnitt zu einer Spiralform
mit fester Flankenpressung ausgebildet ist, die in Richtung der Behälterachse am weitesten
unten liegenden Umfangslinien (9 bzw. 17) der Randeinrollungen (8 bzw. 13) von Eindrückdeckel
(2) und Behälter (1) in einer gemeinsamen, senkrecht zur Achse des Behälters (1) verlaufenden
Ebene (18) liegen und der trapezförmige Querschnitt des Spannringes (19) so ausgebildet
ist, daß der Spannring im geschlossenen Zustand des Behälters mit seiner Innenfläche
unter Flankenpressung an einem Teil des kreisförmig gekrümmten Umfangsbereiches (6)
des Randflansches (5) satt anliegt und sich bis zu der am weitesten unten liegenden
Umfangslinie (9) der Randeinrollung (8) des Deckels (2) unter Flankenpressung eng
um diese Randeinrollung (8) krümmt.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spiralförmige Rand (13) des Behälters (1) so weit nach außen eingerollt
ist, daß seine freie Innenkante (14) um ein vorbestimmtes Maß (15) bis unter die senkrecht
zur Behälterachse verlaufende Mittelebene (16) der Randeinrollung (13) reicht.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Randeinrollung (8) des Deckels (2) höchstens halb so groß
ist wie der Durchmesser der Randeinrollung (13) des Behälters (1).
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (11) ein O-Ring mit im entspannten Zustand kreisförmigem Querschnitt
ist.
1. A sheet metal container, such as a pail or transporting container or the like, having
a press-in cover, wherein the edge of the container is rolled outwardly in a circular
manner and the cover has an edge flange which is curved outwardly, is U-shaped in
cross-section, is open towards the bottom and receives a seal, the outer limb of the
said edge flange being rolled outwardly in a circular manner at its lower end and
having a radius smaller than that of the rolled edge of the container and lying, substantially
radially outwardly, closely against the rolled portion of the container edge when
the container is closed, and wherein a profiled clamping ring, open radially inwardly
and of substantially trapezoidal cross-section, is provided which rests with one arm
against the U-shaped edge flange of the cover and engages with its other arm, which
extends perpendicular to the axis of the container, below the two rolled portions
and has a toggle-lever fastener, by means of which the sealing ring between the edge
flange of the cover and the rolled edge of the container can be tightly compressed
so as to form a seal filling the cross-sectional area between these two parts, characterised
in that the rolled edge (13) of the container (1) is formed in cross-section as a
spiral having substantial radial strength, the circumferential lines (9 and 17) -
which are bottom-most in the direction of the container axis - of the rolled edges
(8 and 13) of the press-in cover (2) and the container (1) lie in a common plane (18)
extending perpendicular to the axis of the container (1), and the trapezoidal cross-section
of the clamping ring (19) is formed such that, when the container is closed, the inner
surface of the clamping ring fits snugly against part of the circumferential region
(6) - which is curved in a circular manner - of the edge flange (5) exerting surface
pressure thereon and curves tightly around the rolled edge (8) as far as the bottom-most
circumferential line (9) of this rolled edge (8) of the cover (2) exerting surface
pressure on the said rolled edge (8).
2. A container according to claim 1, characterised in that the spiral-wound edge (13)
of the container (1) is rolled outwardly far enough for its free inner edge (14) to
extend by a predetermined amount (15) below the central plane (16) of the rolled edge
(13), the said central plane (16) extending perpendicular to the axis of the container.
3. A container according to claim 1 or 2, characterised in that the diameter of the rolled
edge (8) of the cover (2) is at most half as great as the diameter of the rolled edge
(13) of the container (1).
4. A container according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the sealing
ring (11) is an O-ring having a circular cross-section in the relaxed state.
1. Récipient en tôle tel qu'un seau, un tonnelet ou un objet similaire muni d'un couvercle
enclipsable, dans lequel le rebord du récipient est enroulé circulairement vers l'extérieur
et le couvercle comporte une aile marginale de section transversale en U, qui est
cintrée vers l'extérieur, est ouverte vers le bas, reçoit une garniture d'étanchement,
et dont la branche externe est enroulée circulairement vers l'extérieur à son extrémité
inférieure, avec un rayon plus petit que celui de l'enroulement marginal du récipient,
et est située, à l'état fermé du récipient, sensiblement à l'extérieur dans le sens
radial, tout près de l'enroulement du rebord du récipient ; et dans lequel est par
ailleurs prévue une bague profilée de blocage, de section transversale sensiblement
trapézoïdale, qui est ouverte vers l'intérieur, est appliquée par une branche contre
l'aile marginale en U du couvercle, s'engage au-dessous des deux enroulements par
son autre branche s'étendant perpendiculairement à l'axe du récipient, et présente
une obturation de blocage à genouillère à l'aide de laquelle la bague d'étanchement
peut être comprimée fermement, avec effet d'étanchéité, entre l'aile marginale du
couvercle et l'enroulement marginal du récipient, en comblant la surface de section
transversale entre ces deux parties, caractérisé par le fait que l'enroulement marginal
(13) du récipient (1) est réalisé de manière à présenter, en coupe transversale, une
configuration spiroîdale à flancs fermement camprimés ; les lignes périphériques (9,
respectivement 17) des enraulements marginaux (8, respectivement 13) du couvercle
enclipsable (2) et du récipient (1), occupant la position inférieure la plus éloignée
dans la direction de l'axe du récipient, sont situées dans un plan commun (18) s'étendant
perpendiculairement à l'axe du récipient (1) ; et la section transversale trapézoïdale
de la bague de blocage (19) est réalisée de telle sorte que, à l'état fermé du récipient,
la bague de blocage porte à plat par sa surface interne, avec compression des flancs,
contre une partie de la région périphérique (6), à courbure circulaire, de l'aile
marginale (5), et se courbe intimement autour de l' enroulement marginal (8) du couvercle
(2), avec compression des flancs, jusqu'à la ligne périphérique (9) dudit enroulement
marginal (8) qui est située le plus loin vers le bas.
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le rebord spiroïdal
(13) dudit récipient (1) est enroulé, vers l'extérieur, d'une ampleur telle que son
arête intérieure libre (14) s'étende, selon une cote prédéterminée (15), jusqu'au-dessous
du plan médian (16) de l'enroulernent marginal (13) qui s'étend perpendiculairement
à l'axe du récipient.
3. Récipient selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le diamètre de
l'enroulement marginal (8) du couvercle (2) représente, au maximum, la moitié du diamètre
de l'enroulement marginal (13) du récipient (1).
4. Récipient selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que la bague
d'étanchement (11) est un joint torique présentant une section transversale circulaire
à l'état soulagé.
