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EP 0 412 398 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1994 Patentblatt 1994/38 |
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Anmeldetag: 30.07.1990 |
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Fördervolumenmessung aus der Schnittkontur eines Schaufelradbaggers oder anderen Tagebaugeräts
Dug volume measure according to the cutting profile of a bucket wheel excavator or
the like
Mesure du volume de matériau excavé à partir du profil de coupe d'une roue excavatrice
ou similaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
08.08.1989 DE 3926223
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.02.1991 Patentblatt 1991/07 |
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Patentinhaber: |
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- SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)
- Rheinbraun Aktiengesellschaft
50935 Köln (DE)
- IBEO INGENIEURBÜRO FÜR ELEKTRONIK UND OPTIK
J. HIPP + G. BRÖHAN
D-22179 Hamburg (DE)
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Erfinder: |
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- Heimes, Edmund
D-8521 Möhrendorf (DE)
- Nüsslin, Hans-Jörg
D-8520 Erlangen (DE)
- Hipp, Johann
D-2000 Hamburg 71 (DE)
- Hartlief, Franz-Josef
D-5020 Frechen-Grefrath (DE)
- Fassbender, Franz-Arno
D-5010 Bergheim-Ahe (DE)
- Eckoldt, Ralf
D-5000 Köln 1 (DE)
- Henning, Dieter Dr.
D-5160 Düren (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/11630 GB-A- 1 436 740
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DE-A- 3 511 611
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Fördervolumenmessung bei einem Schaufelradbagger oder
anderen materialabtragenden Tagebaugerät, wobei das Oberflächenprofil des neben dem
Schaufelrad anstehenden abzutragenden Festmaterials mittels eines von dem Schaufelradbagger
mitgeführten Strahlungssenders/-empfängers fortlaufend abgetastet wird und aus der
Differenz zwischen dem erfaßten Oberflächenprofil und der von dem Schaufelrad erzeugten
Schnittkontur sowie der Verschwenkgeschwindigkeit des Schaufelrades das Fördervolumen
des geförderten Festmaterials ermittelt wird.
[0002] Eine derartige Fördervolumenmessung bei einem Schaufelradbagger ist aus der DE-A-1
634 712 bekannt, wobei die Abtastung der vom Schaufelrad abzutragenden Fläche mit
Hilfe von Strahlen, wie z. B. von Ultraschallwellen, elektromagnetischen Schwingungen
oder photoelektrischen Lichtschranken als eine Alternative zu einer mechanischen Abtastung
angegeben ist. Wie jedoch die Abtastung der Fläche mit Hilfe der Strahlen realisiert
werden soll, ist der DE-A-1 634 712 nicht zu entnehmen.
[0003] Aus der EP-A-0 192 993 ist ein Verfahren zur dreidimensionalen optischen Erfassung
von Objekten mit Hilfe eines periodisch intensitätsmodulierten oder gepulsten Lasers
bekannt, wobei Laufzeitunterschiede des von dem Objekt reflektierten und mit einem
Empfänger erfaßten Lichts in Form von Helligkeitsunterschieden erfaßt und in Höhenstufen
des Objekts umgerechnet werden. Zur vollständigen Ausleuchtung des Objekts ist zwischen
diesem und dem Laser eine Strahlaufweitungsoptik angeordnet, mit der das Laserlicht
zu einem Strahlungskegel aufgeweitet wird. Da das Objekt an unterschiedlichen Stellen
unterschiedliche Reflexionseigenschaften aufweisen kann, wird von diesem zunächst
ein allgemeines Grauwertbild erzeugt, das als Referenzbild für die Umrechnung der
von den Laufzeitunterschieden abhängigen Helligkeitsunterschiede in die Höhenstufen
dient.
[0004] Aus der Zeitschrift "Braunkohle", 41 (1989), Heft 5, Seiten 148 - 150, ist die Verwendung
von Rotationslasern bei Schaufelradbaggern im Tagebau bekannt, wobei mit dem Laser
direkt auf einen zugehörigen Empfänger gemessen wird. Eine Abtastung des neben dem
Schaufelrad anstehenden Festmaterials ist nicht vorgesehen.
[0005] Schließlich ist aus der DE-A-34 11 540 ein Verfahren zur Fördervolumenmessung bei
Bandförderern bekannt, wobei die Oberfläche des Schüttgutes quer zur Förderrichtung
an mehreren Meßpunkten mit Hilfe von nach dem Impuls-Laufzeitmeßprinzip arbeitenden
Laserentfernungsmeßgeräten abgetastet wird. Dabei ist für jeden Meßpunkt jeweils ein
Laserentfernungsmeßgerät vorgesehen, so daß sich die Anzahl der benötigten Geräte
nach der Breite des Bandförderers richtet.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fördervolumenmessung anzugeben, die die Konturen
des abzutragenden Materials und daraus abzuleitende Größen wie Spandicke, Spanhöhe,
Lage der Schnittfläche an der Abbaustelle usw. direkt mißt. Dabei soll die Ermittlung
des Spanvolumens unempfindlich gegen unterschiedliche Temperaturen, gegen aufgewirbelten
Staub und die übrigen Umwelteinflüsse sein. Die ermittelten Ergebnisse sollen so genau
sein, daß eine Regelung des Abbauvorganges und die Erstellung eines Aufmaßes möglich
ist.
[0007] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der eingangs angegebenen Fördervolumenmessung
der Strahlungssender/-empfänger ein Laserscanner ist, der einen gepulsten Laserstrahl
erzeugt und das Oberflächenprofil durch Messung der Entfernung und des Winkels von
dem Laserscanner zu Punkten auf der Oberfläche des Festmaterials mißt, wobei die Messung
der Entfernung zwischen den Punkten und dem Laserscanner in einem Rechner durch Auswertung
der Laufzeit des gepulsten Laserlichts erfolgt.
[0008] Die Steuerung der Schaufelradbewegung kann so optimiert werden. Die Verwendung eines
Laserscanners hat den Vorteil, daß eine linienförmige Erfassung des abzuspanenden
Gebietes erfolgt. Durch die zeilenweise oder wellenlinienförmige Abtastung werden
nicht nur Einzeldaten, sondern die Konfiguration der Abbaufront erfaßbar. Die Verwendung
eines Laserscanners, vorzugsweise eines Festkörperlasers, der vorzugsweise mit einer
Wellenlänge von 905 Nanometer, einer Pulsrate von 3,6 kHz und einer Pulsdauer von
ca. 10 Nanosekunden arbeitet, für das Scanning ist dabei besonders vorteilhaft, da
durch sein sehr gering divergierendes Licht über eine aufwandsarme Optik eine hohe
Energiedichte erreicht wird, wodurch Fehler durch zu starke Streuung, ungenügende
Reflektion etc. vermieden oder verkleinert werden.
[0009] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, anhand der Zeichnung und in Verbindung mit den Unteransprüchen. Es zeigen:
- FIG 1
- eine Sicht auf den Abbauort,
- FIG 2
- eine Darstellung der geometrischen Verhältnisse bei einer Spanmessung und
- FIG 3
- eine Darstellung der geometrischen Verhältnisse am Abbauort in vereinfachter Form.
[0010] Die FIG 1 zeigt die Ermittlung der Einzelheiten des Abbauortes durch zwei Laserscanner
8, 9, die das Oberflächenprofil auf dem Abbaumaterial 1 und die abgearbeitete Fläche
3 durch Abtasten auf den Scanlinien 10, 11 vertikal vermessen. Die Laserscanner 8,
9 sind neben dem Schaufelrad 6 mit den Schaufeln 5 am Schaufelradträger 7 angebracht
und vermessen vornehmlich den nach unten gerichteten Profilteil 2. Das Profil wird
aus Entfernung/Winkel-Wertepaaren ermittelt. Dabei wird die Entfernung zu einzelnen
Punkten des Oberflächenprofils durch Auswertung der Laufzeit des erzeugten Laserstrahls
in einem dem Laserscanner 8, 9 nachgeordneten Rechner gemessen. Dazu wird zunächst
ein Startimpuls generiert, dessen reflektierter Anteil über Verzögerungsleitungen
vorzugsweise in Spulenform laufzeitverlängert und für eine Start-Stop-Messung verwendet
wird. Es wird in erster Linie das Profil 1, 2 derjenigen Seite für die Regelung verwendet,
auf die sich das Schaufelrad 6 zubewegt. Bei gleichmäßiger Bewegung in nur eine Richtung
und wenn keine Differenzmessung erfolgt, kann auch auf den zweiten Laserscanner 8
verzichtet werden. Während der Schwenkbewegung dreht sich das Schaufelrad 6 und fräst
das Festmaterial 1 um das Oberflächenmaß 4 ab.
[0011] Das hintere Profil 12 (weggefrästes Festmaterial) ist, wie FIG 2 zeigt, durch die
Kontur des Schaufelrades 6 vorgegeben, da alles vorstehende Material zwangsweise weggefräst
wird. Aus der hinteren Kontur 12 und dem gemessenen Profil 13 wird die Querschnittsfläche
14 des jeweiligen Spans errechnet. Die Überlappung des Schaufelrades 6 über das gemessene
Profil des Laserscanners 9 stellt diese Differenzfläche dar. Durch die Schwenkbewegung
des Baggers fräst sich das Schaufelrad 6 seitlich in das Festmaterial. Das Volumen
des Spans ist umso größer, je schneller diese Schwenkbewegung erfolgt. Das von der
Spanquerschnittsfläche 14 überstrichene Volumen pro Zeiteinheit stellt den geförderten
Volumenstrom des momentan weggefrästen Festmaterials dar. Die erforderlichen Rechnungen
für Festmaterial, Fördervolumen, Spandicke, Spanhöhe, Lage der Schnittfläche und Aufmaß
(separat vermessen), werden in einem Rechner vorgenommen, der dem Laserscanner 9 nachgeschaltet
ist. Dieser Rechner kann im Laserscanner 9 integriert sein. Für die Berechnung ist
im wesentlichen der Schwenkradius, die Schwenkgeschwindigkeit, der Hubwinkel α des
Schaufelradauslegers 7, die Anbauposition des Laserscanners 8, 9, weitere geometrische
Abmessungen des Baggers sowie seine Lage im Raum notwendig. Diese Informationen können
im Rechner des Laserscanners 8, 9 leicht gespeichert werden. Vorteilhaft wird der
Rechner hierzu mit einem Permanentspeicher ausgerüstet.
[0012] Da der Montageort und die Ausrichtung des Laserscanners 8, 9 relativ zum Bagger 16
(FIG 3) bekannt ist, bzw. einmalig bestimmt werden kann, ist der Hubwinkel α des Schaufelradauslegers
7 direkt im Laserscanner 8, 9 oder im nachgeschalteten Rechner zu verwerten. Die Länge
des Schaufelradauslegers 7 ist ein bekannter Parameter. In Verbindung mit der Schwenkgeschwindigkeit
reichen die Informationen aus, um im Laserscanner 8, 9 oder im nachgeschalteten Rechner
den Festmaterial-Volumenstrom aus den Profildaten zu berechnen, ohne daß weitere Meßwerte
dem Laserscanner 8, 9 bzw. dem nachgeschalteten Rechner zugeleitet werden müssen.
Bei einer Schrägstellung des Baggers 16 ist gegebenenfalls eine Korrektur notwendig,
die aus einer Lotmessung ermittelt werden kann und als Korrekturgröße dem Rechner
aufgegeben wird. Für die Vorgabe einer Schnittfläche ist, wie FIG 2 zeigt, das räumliche
Profil durch Bezug auf das Lot 15 im Raum zu orientieren.
[0013] Der Profilteil auf dem Planum 3 (abgearbeitete Fläche) ist durch eine Gerade approximierbar.
Die Steigung dieser Geraden ist berechenbar. Die Höhe des Schaufelrades 6 über Planum
kann ebenfalls aus dem Profil bestimmt werden, in dem aus der Schrägentfernung auf
die approximierte Gerade in Planum die Projektion auf die Vertikale berechnet wird.
Aus beiden Größen können IST-Werte für den Ort des Schaufelrades 6 berechnet werden.
Damit ist der Ort des Schaufelrades 6 relativ zum Standpunkt des Baggers 16 kontinuierlich
vermeßbar. Gibt man für den Ort des Schaufelrades 6 SOLL-Werte vor, so kann aus der
Differenz der IST-Werte und SOLL-Werte eine Regelgröße zur Steuerung des Schaufelrades
6 auf beliebige Oberflächenformen abgeleitet werden.
[0014] Da sowohl die Lage des Schaufelradauslegers 7 als auch die Oberflächenkontur des
Planums 3 und der Fräsfläche bekannt sind, kann auch der Abstand des Auslegers 7 zum
anstehenden Material berechnet werden. Die Unterschreitung eines bestimmten Abstandes
kann sehr vorteilhaft dazu benutzt werden, einen Kollisionsalarm auszulösen.
[0015] Es versteht sich für den Fachmann von selbst, daß auch andere, als in der Zeichnung
angegebene, Positionen der Laserscanner 8, 9 möglich. Bei großer Staubentwicklung
empfiehlt sich z. B. eine Anbringung am Bagger 16 und eine Konturerfassung der Abbaufront
in einem Abstand von 10-20 m vom Schaufelrad 6.
1. Fördervolumenmessung bei einem Schaufelradbagger (16) oder anderen materialabtragenden
Tagebaugerät, wobei das Oberflächenprofil des neben dem Schaufelrad (6) anstehenden
abzutragenden Festmaterials (1) mittels eines von dem Schaufelradbagger (6) mitgeführten
Strahlungssenders/-empfängers (9) fortlaufend abgetastet wird und aus der Differenz
zwischen dem erfaßten Oberflächenprofil (13) und der von dem Schaufelrad (6) erzeugten
Schnittkontur (12) sowie der Verschwenkgeschwindigkeit des Schaufelrades (6) das Fördervolumen
des geförderten Festmaterials (1) ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strahlungssender/-empfänger (9) ein Laserscanner ist, der einen gepulsten
Laserstrahl erzeugt und das Oberflächenprofil (13) durch Messung der Entfernung und
des Winkels von dem Laserscanner zu Punkten auf der Oberfläche (13) des Festmaterials
(1) mißt, wobei die Messung der Entfernung zwischen den Punkten und dem Laserscanner
(9) in einem Rechner durch Auswertung der Laufzeit des gepulsten Laserlichts erfolgt.
2. Fördervolumenmessung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestimmung der von dem Schaufelrad (6) erzeugten Schnittkontur (12) aus den
geometrischen Abmessungen des Schaufelrades (6) erfolgt.
3. Fördervolumenmessung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestimmung der von dem Schaufelrad (6) erzeugten Schnittkontur (12) durch
Abtastung der Schnittkontur (12) mit Hilfe eines weiteren Laserscanners (8) erfolgt.
4. Fördervolumenmessung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestimmung des Fördervolumens zusätzlich in Abhängigkeit von dem Hubwinkel
(α) des Schaufelradträgers (7) erfolgt.
5. Fördervolumenmessung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Laserscanner (8, 9) und der Rechner mit einem Permanentspeicher verbunden
sind, in dem Parameter über den Bagger (16) und über die Anbauposition des Laserscanners
(8, 9) und Justagewerte gespeichert werden.
6. Fördervolumenmessung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Laserscanner (8, 9) in solchen Winkelbereichen, die nicht zur Abtastung des
Oberflächenprofils (12, 13) herangezogen werden, auf ein geräteinternen Ziel des Baggers
(16) mißt und die dabei gemessene, bekannte Entfernung als Kontrollwert für die Funktionsfähigkeit
des Laserscanners (8, 9) und als Eichwert verwendet wird.
7. Fördervolumenmessung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Impulslaufzeitmessung zunächst ein Startpuls generiert wird, dessen reflektierter
Anteil über Verzögerungsleitungen, vorzugsweise in Spulenform, laufzeitverlängert
und für eine Start-Stop-Messung verwendet wird.
8. Fördervolumenmessung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Laserscanner (8, 9) mit Impulsdauern von 1-10 Nanosekunden und einer Impulsrate
im Kilohertzbereich, vorzugsweise im 3-30 kHz-Bereich arbeitet.
1. Conveyed-volume measurement in a bucket-wheel excavator (16) or other material-removing
open-cast mining appliance, the surface profile of the solid material (1) to be removed,
occurring next to the bucket-wheel (6), being scanned continuously by means of a radiation
transmitter/receiver (9) carried by the bucket-wheel excavator (6), and the conveyed
volume of the conveyed solid material (1) being determined from the difference between
the recorded surface profile (13) and the cutting profile (12) produced by the bucket-wheel
(6) and from the pivoting speed of the bucket-wheel (6), characterized in that the
radiation transmitter/receiver (9) is a laser scanner which generates a pulsed laser
beam and which measures the surface profile (13) by measuring the distance and angle
from the laser scanner to points on the surface (13) of the solid material (1), the
measurement of the distance between the points and the laser scanner (9) taking place
in a computer by evaluation of the transit time of the pulsed laser light.
2. Conveyed-volume measurement according to Claim 1, characterized in that the determination
of the cutting profile (12) produced by the bucket-wheel (6) is carried out from the
geometrical dimensions of the bucket-wheel (6).
3. Conveyed-volume measurement according to Claim 1, characterized in that the determination
of the cutting profile (12) produced by the bucket-wheel (6) is carried out by scanning
the cutting profile (12) by means of a further laser scanner (8).
4. Conveyed-volume measurement according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the
determination of the conveyed volume is carried out additionally in dependence on
the lifting angle (α) of the bucket-wheel carrier (7).
5. Conveyed-volume measurement according to one of the preceding claims, characterized
in that the laser scanner (8, 9) and the computer are connected to a permanent memory,
in which parameters relating to the excavator (16) and to the mounting position of
the laser scanner (8, 9) and adjustment values are stored.
6. Conveyed-volume measurement according to one of the preceding claims, characterized
in that the laser scanner (8, 9) measures, in those angular sectors not used for scanning
the surface profile (12, 13), in relation to a target of the excavator (16) internal
to the appliance, and the known distance thereby measured is used as a check value
for the operability of the laser scanner (8, 9) and as a calibration value.
7. Conveyed-volume measurement according to one of the preceding claims, characterized
in that, for measuring the pulse transit time, there is first generated a starting
pulse, the reflected fraction of which is lengthened in terms of transit time via
delay lines, preferably in coil form, and is used for a start/stop measurement.
8. Conveyed-volume measurement according to one of the preceding claims, characterized
in that the laser scanner (8, 9) works with pulse durations of 1-10 nanoseconds and
with a pulse rate in the kilohertz range, preferably in the 3-30 kHz range.
1. Mesure de volume refoulé dans une excavatrice (16) à roue à godets ou dans un autre
appareil d'exploitation à ciel ouvert, qui réalise un enlèvement de matériau, selon
laquelle le profil de la surface du matériau solide (1), qui doit être enlevé et qui
est présent à côté de la roue à godets (6), est exploré en permanence au moyen d'un
émetteur/ récepteur de rayonnement (9) entraîné conjointement par l'excavatrice (16)
à roue à godets et que le volume refoulé du matériau solide entraîné (1) est déterminé
à partir de la différence entre le profil de surface détecté (13) et le contour en
coupe (12) produit par la roue à godets (6) ainsi que la vitesse de basculement de
la roue à godets (6),
caractérisée par le fait
que l'émetteur/récepteur de rayonnement (9) est un scanner laser, qui produit un faisceau
laser pulsé et mesure le profil de surface (13) au moyen de la mesure de la distance
et de l'angle du scanner laser par rapport à des points situés sur la surface (13)
du matériau solide (1), la mesure de la distance entre les points et le scanner laser
(9) s'effectuant dans un calculateur par évaluation du temps de propagation de la
lumière laser pulsée.
2. Mesure de volume refoulé suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
la détermination du contour en coupe (12) formé par la roue à godets (6) s'effectue
à partir des dimensions géométriques de la roue à godets (6).
3. Mesure de volume refoulé suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
la détermination du contour en coupe (12) produit par la roue à godets (6) s'effectue
par exploration du contour en coupe (12) à l'aide d'un autre scanner laser (8).
4. Mesure de volume refoulé suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée par le fait
que la détermination du volume refoulé s'effectue en outre en fonction de l'angle
de la course (a) du support (7) de la roue à godets.
5. Mesure de volume refoulé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les scanners lasers (8, 9) et le calculateur sont reliés à une mémoire
morte dans laquelle sont mémorisés des paramètres concernant l'excavatrice (16) et
la position du montage du scanner laser (8, 9), et des valeurs d'ajustement.
6. Mesure de volume refoulé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que le scanner laser (8, 9) exécute la mesure sur une cible, interne à
l'appareil, de l'excavatrice (16) dans des plages angulaires qui ne sont pas utilisées
pour l'exploration du profil de surface (12, 13), et la distance mesurée et connue
est utilisée comme valeur de contrôle pour l'aptitude au fonctionnement du scanner
laser (8, 9) à sa valeur d'étalonnage.
7. Mesure de volume refoulé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que pour la détermination du temps de propagation d'impulsions, on produit
tout d'abord une impulsion de démarrage, dont le temps de propagation de la partie
réfléchie est allongé par l'intermédiaire de lignes à retard, de préférence sous la
forme de bobines, la partie réfléchie étant utilisée pour une mesure de démarrage
- arrêt.
8. Mesure de volume refoulé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que le scanner laser (8, 9) travaille avec des impulsions ayant des durées
de 1 - 10 nanosecondes et une fréquence d'impulsions située dans la gamme des kilohertz
et de préférence dans la gamme de 3 - 30 kHz.

