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(11) |
EP 0 412 402 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.1993 Patentblatt 1993/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.07.1990 |
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Regelungsverfahren für Tagebau-Fördergeräte
Control method for earth-moving machines
Procédé de commande pour engrais de terrassement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
08.08.1989 DE 3926220
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.02.1991 Patentblatt 1991/07 |
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Patentinhaber: |
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- SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)
- Rheinbraun Aktiengesellschaft
50935 Köln (DE)
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Erfinder: |
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- Heimes, Edmund
8521 Möhrendorf (DE)
- Nüsslin, Hans-Jörg
8520 Erlangen (DE)
- Hartlief, Franz-Josef
5020 Frechen-Grefrath (DE)
- Fassbender, Franz Arno
5010 Bergheim-Ahe (DE)
- Eckholdt, Ralf
5000 Köln 1 (DE)
- Hennig, Dieter, Dr.
5160 Düren (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 637 625
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US-A- 4 695 163
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- BRAUNKOHLE 41 (1989), Heft 5, Mai; Seiten 148-150
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Regelungsverfahren für Tagebau-Fördergeräte, wie
Schaufelradbagger, Mischbettaufnehmer etc., bei dem die vorab ermittelte Morphologie
einer Lagerstätte oder die Schichtung von gelagertem Material als Führungsgröße für
die Bewegungen des Fördergerätes dient, unter Verwendung eines Lichtstrahls; (siehe
Literatur "Braunkohle"41 (1989), Heft 5, Mai; Seiten 148-150).
[0002] Bei Tagebau-Fördergeräten, z.B. Schaufelradbaggern, Mischbettaufnehmern etc., muß
das Schaufelrad oder das Gefäß des Fördergerätes entsprechend der jeweiligen Förderaufgabe
gesteuert werden. Bei Schaufelradbaggern, die dem Abbau einer Lagerstätte, z.B. von
Kohle, dienen, besteht die Aufgabe darin, entweder den über oder zwischen der Kohle
liegenden Abraum abzuräumen oder die Kohle, die in Flözen vorliegt, zu fördern. Die
Kohleflöze verlaufen in der Regel nicht horizontal und weisen auch keine gerade Oberfläche
auf. Sie sind vielmehr z. T. abfallend, gekrümmt oder sogar gefaltet. Um ein möglichst
großes Ausbringen bei geringem Fremdmaterialanfall zu erreichen, muß nun das Schaufelrad
eines Schaufelradbaggers dem Flözverlauf exakt folgen. Dies wird bisher durch Bedienungspersonal
versucht, das sich an dem visuellen Eindruck des Förderorts und an dem Ergebnis von
Bohrungen, die den Flözverlauf erkundet haben, orientiert.
[0003] Es ist insbesondere Aufgabe der Erfindung, ein Regelungsverfahren für Schaufelrad-Fördergeräte,
vorzugsweise für Schaufelradbagger, anzugeben, das das Ausbringen einer Kohlenlagerstätte
erhöht, ohne den Anteil des geförderten Fremdmaterials zu vergrößern. Gleichzeitig
soll eine Automatisierung des Abbauvorganges von Lagerstätten, von Mischbetten o.ä.
erreicht werden. Die visuelle, subjektive Erfassung des Flözverlaufs soll dabei durch
eine objektive Messung ersetzt werden.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verlauf des zu fördernden
Materials durch Scannen fortlaufend abgetastet wird und daß die durch die Abtastung
ermittelten werte als Regelgröße für die Bewegungen des Fördergerätes dienen.
[0005] Mit Hilfe der Abtastung durch einen Lichtstrahl ist es vorteilhaft möglich, die visuelle,
subjektive Erfassung des jeweiligen Flöz- oder Schichtverlaufs am Abbauort durch eine
objektive Messung zu ersetzen. Bei einer Laserabtastung ergibt sich dabei eine vorteilhafte
Erhöhung der Abtastsicherheit, da ein Laserstrahl wegen seiner hohen Energiedichte,
insbesondere im gepulsten Zustand, durch Luftschichtungen, Staub etc. nur wenig beeinflußt
wird. Auch unter schwierigen Verhältnissen ist durch einen gepulsten Laser eine einwandfreie
Abtastung des Förderortes möglich.
[0006] Geeignete Laser sind prinzipiell bekannt, so z.B. aus dem Band "Lasertechnik: e.
Einf.", Hüthig Verlag, Heidelberg, 1982, S. 368 ff. Eine Verwendung von Lasern für
die Regelung der Arbeit von Schaufelradgeräten ist bisher jedoch nicht vorgesehen.
[0007] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Abtastung durch
Scannen erfolgt. Eine Abtastung durch Scannen mit Laserlicht erlaubt es vorteilhaft,
den Verlauf der Änderungen der Reflektionseigenschaften des abgetasteten Materials
sicher zu verfolgen und anhand von Eichergebnissen eine Trennungslinie zwischen dem
abbauwürdigen und dem nichtabbauwürdigen Material nach vorgegebenen Kriterien zu ziehen.
Dies ist insbesondere für Schichtungen wichtig, bei denen sich die Reflektionseigenschaften,
insbesondere die Reflektionsspektren der unterschiedlichen Materialien nur wenig voneinander
unterscheiden und fließend ineinander übergehen. Hier werden durch die Erfindung die
Voraussetzungen für eine optimierte und automatisierte Nachführung des Schaufelrades
des Fördergeräts nach dem Verlauf der Flöze oder anderer Schichtungen geschaffen.
[0008] Es ist dabei besonders vorteilhaft, wenn bei Arbeitsaufnahme des Fördergeräts zunächst
ein manuelles Abfahren der Förderaufnahmelinie erfolgt. Dieses Abfahren kann in Form
eines abgespeicherten Lernschrittes als Istwert dienen, der mit Hilfe des durch die
Abtastung ermittelten Sollwertes verbessert wird. So ist die gewünschte Optimierung
und Automatisierung des Arbeitens von Schaufelrad-Fördergeräten möglich. Zum Ausschalten
von Fehlern, die durch eine Schrägstellung des Fördergeräts möglich sind, erfolgt
dabei vorteilhaft eine Korrektur der Sollwerte durch einen Vertikalsensor, der dem
Abtastgerät ständig die Vertikal- und damit auch die Horizontalrichtung aufgibt.
[0009] Eine Verbesserung der Schichterkennung ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren durch
eine Mittelwertbildung über einen grösseren, insbesondere horizontalen Bereich möglich.
Dies ist insbesondere bei Lagerstätten wichtig, bei denen in der Kohle ein erheblicher
Anteil von tonigen Bestandteilen vorhanden ist. Hier sind die Reflektionsunterschiede
gegenüber einer Lehmdeckschicht nur gering; durch eine Mittelwertbildung des vor dem
Schaufelrad liegenden Bereichs kann jedoch auch für solche Fälle die rechnerische
Ermittlung des Flözverlaufs mit guter Genauigkeit erreicht werden.
[0010] Die ermittelten Schichtungsverlaufswerte werden vorteilhaft durch eine Zustandskontrolle
des geförderten Materials überwacht. Diese erfolgt besonders einfach, wenn hierzu
ebenfalls ein Lasergerät verwendet wird, das z.B. den Fördergutstrom auf dem vom Schaufelrad
wegführenden Band kontrolliert. Diese Kontrolle ist unempfindlich gegen unterschiedliche
Temperaturen, gegen aufgewirbelten Staub und die übrigen Umwelteinflüsse.
[0011] Insbesondere beim Vorliegen besonders schwefelhaltiger Kohlesorten oder bei lehmigen
Deckschichten ist die Verwendung eines UV-Abtastlichtstrahles von Vorteil. Im UV-Licht
lassen sich die unterschiedlichen Schichtungen durch unterschiedliche Reflektion besonders
deutlich erkennen. Die Erkennung kann sowohl über Intensitätsdifferenzen als auch
über eine Frequenzanalyse des reflektierten Lichtes erfolgen, für die vorteilhaft
mit gespeicherten Standard-Reflektionsspektren gearbeitet wird.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen Regelverfahren ist es von Vorteil, wenn das Gerät, das
den Lichtstrahl oder die Laserpulse aussendet, am Fördergerät, d.h. dem Bagger angeordnet
ist. Ein sinnvoller Aufbau ist dort, wo eine gegenüber dem Schaufelradausleger ruhigere,
vibrationsfreiere Anbringung möglich ist, die außerdem den Vorteil hat, die Abtastung
in einem besonders weiten Bereich zu ermöglichen.
[0013] Das Gerät, das die Abtastung durchführt, kann vorteilhaft auch auf einem mobilen,
unabhängigen Geräteträger montiert sein. Dies erlaubt im Zusammenwirken mit einer
Speichervorrichtung für den ermittelten Schichtverlauf auf dem Fördergerät, daß von
einem Abtastgerät mehrere Fördergeräte mit Schichtverlaufsdaten versorgt werden können.
Ein solches Gerät kann auch leichter mit einem Gaslaser ausgerüstet werden, an den
höhere Anforderungen bezüglich des Ausschaltens von Vibrationen etc. gestellt werden
als an einen Üblicherweise verwendeten Festkörperlaser.
[0014] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit den
Unteransprüchen.
[0015] Es zeigen:
- FIG 1
- die Erfindung im Prinzip und
- FIG 2
- die Abtastung eines Schicht- bzw. Lagerstättenverlaufs sowie
- FIG 3
- ein Blockschaltbild des Abtastgeräts.
[0016] In FIG 1 ist mit 1 das schematisch angedeutete Fördergerät bezeichnet, das in dem
Ausführungsbeispiel einen Schaufelradbagger darstellen soll. In diesem Ausführungsbeispiel
ist auf dem Fördergerät 1 das Abtastgerät 2 angeordnet, das gegenüber dem Fördergerät
1 unabhängig verschwenkbar ist. Die Verschwenkung erfolgt vorteilhaft nach einem vorgegebenen
Programm, das sich an den vorgesehenen Arbeitsaufgaben des Fördergerätes orientiert.
Die Position des Abtastgerätes 2 ist vorteilhaft so gewählt, daß ein von dem Fördergerät
möglichst ungestörtes Abtasten der Abbaufront möglich ist.
[0017] Das Fördergerät 1, in dem hier dargestellten Beispiel ein Schaufelradbagger, ist
auf dem Fahrgestell 3 angeordnet, das über die Laufwerke 4 verfahrbar ist. Das Schaufelrad
5 arbeitet auf ein Förderband 6, das das geförderte Material auf das weiterführende
Band 8 abgibt. Unter dem Förderband 6 ist im Bereich des Baggers eine Schürze 7 angeordnet,
die herabfallendes Material ableitet.
[0018] Das Fördergerät steht auf dem Grund 9, über dem sich das abzutragende Material 10
befindet. Oben wird das abzutragende Material 10 durch eine Deckschicht 11 begrenzt.
Von dem Abtastgerät 2 gehen Lichtstrahlen 14 aus, mit denen die Abbaufront abgetastet
wird. Die Lichtstrahlen 14, vorzugsweise gepulste Laserstrahlen, treffen in den Punkten
13 auf die Abbaufront auf, wobei vorzugsweise eine Linienabtastung gewählt wird. Es
kann jedoch ebenso eine Abtastung in einem vorgegebenen Muster gewählt werden, z.B.
einem Zickzackmuster oder einem Wellenmuster.
[0019] Aus der Darstellung in FIG 2 ist zu ersehen, daß bei einer Linienabtastung sowohl
die hier mit 19 bezeichnete Deckschicht als auch die mit 20 bezeichnete, unter dem
Flöz 22 liegende Schicht, die Kohleschicht 22 sowie auch die Zwischenschichten 21
vielfach von dem Lichtstrahl des Abtastgeräts 2 erfaßt werden. Dabei können aus jeder
Einzellinie 23 Lagewerte über die Reflektionseigenschaften, die Fluoreszenz oder die
allgemeine Spektrumsauswertung, z.B. durch Linienfilter, für die einzelnen Schichten
gewonnen werden. Durch eine gespreizte Abtastung, gezeigt sind als Beispiel drei Tastlinien,
kann in einem Rechner sowohl die Lage der einzelnen Schichten im Bereich der Abtastlinien
als auch durch Interpolation im Bereich zwischen den Abtastlinien 23 errechnet werden.
Durch einen Vergleich der Werte der einzelnen Abtastlinien 23 und eine Glättung ergibt
sich darüber hinaus eine Möglichkeit zur Korrektur von Fehlmessungen und zum Ausschalten
von Singularitäten, z.B. von Löchern oder eingelagerten Fremdmaterialien.
[0020] Wie sich aus dem Blockschaltbild in FIG 3 ergibt, werden die Werte aus der Abtastung
durch die Lichtstrahlen 14 des Abtastgeräts 2 zunächst einem Auswertegerät 15 zugeführt,
das diese einem Rechner 16 mit Anzeigegerät 17 aufgibt, der den Lagerstättenverlauf
mit den Schichtlagen und Schichtverläufen errechnet. Der Rechner 16 weist vorzugsweise
ein Anzeigegerät auf, das sowohl die Schichtlagen und Verläufe als auch die Istposition
des Auslegers anzeigt. Von dem Rechner, der vorzugsweise als Mikroprozessor ausgelegt
ist, werden dann die Steuersignale 18 an das Fördergerät bzw. den Bagger weitergegeben.
[0021] Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Regelverfahrens ist derart, daß durch eine
Abtastung mit einem Lichtstrahl, vorzugsweise einem gepulsten Laserstrahl, die Schichtlage
und der Schichtverlauf einer Lagerstätte bzw. eines Mischbettes etc. ermittelt wird.
Diese Werte werden als Führungswerte für die Bewegung des Fördergerätes verwendet,
die im Rahmen eines Lernschritts bei Arbeitsaufnahme visuell geführt erstmalig durchgeführt
werden. Der Lernschritt wird abgespeichert und als Vorgabewert für die weiteren Arbeitsschritte
verwendet. Aus der Lage und dem Verlauf der Lagerstättenschichten werden nun Korrekturwerte
ermittelt, mit deren Hilfe die Arbeit des Fördergeräts, hier des Baggers, geregelt
werden. Durch eine Wahrscheinlichkeitsrechnung etc. werden vorteilhaft unrichtige
Meßwerte und Singularitäten ausgeschieden.
[0022] In besonders vorteilhafter Ausnutzung der durch die Erfindung eröffneten Möglichkeiten
kann auch die Mitförderung der Zwischenschichten zwischen Kohle und Abraum oder eine
jeweils anteilige Förderung zweier Schichten als Führungsgröße eingegeben werden,
so daß ein bisher nicht erreichbarer optimierter Abbau einer Lagerstätte möglich ist.
Das erfindungsgemäße Regelverfahren ermöglicht also nicht nur eine geregelte Führung
des Fördergerätes, sondern führt auch zu einem optimierten Abbau, ohne daß der Anteil
nicht verwertbarer Stoffe die zulässige vorgegebene Größe überschreitet. Durch eine
entsprechende Programmierung ist es damit möglich, die Menge der geförderten Kohle
dadurch zu optimieren, daß sich nur ein gerade noch zulässiger Anteil geringwertiger
Materialien aus den Zwischenschichten selbsttätig beimischt.
[0023] Die vorstehende Erfindung ist anhand eines Beispiels beschrieben. Es versteht sich
jedoch für den Fachmann von selbst, daß naheliegende Änderungen mit von der Erfindung
umfaßt werden. Auf dem Gebiet der Lasertechnik, des Scannings allgemein und der Rechnertechnik
ist z.Zt. ein schneller Fortschritt zu beobachten und die Grundgedanken der Erfindung
sind auch mit anderen Auswertungsmethoden aus führbar.
1. Regelungsverfahren für Tagebau-Fördergeräte, wie Schaufelradbagger, Mischbettaufnehmer
etc., bei dem die vorab ermittelte Morphologie einer Lagerstätte oder die Schichtung
von gelagertem Material als Führungsgrößen für die Bewegungen des Schaufelrades dienen,
unter Verwendung eines Lichtstrahls, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf des zu fördernden Materials durch Scannen fortlaufend abgetastet
wird und daß die durch die Abtastung ermittelten Werte als Regelgröße für die Bewegungen
des Fördergerätes dienen.
2. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung des zu fördernden Materials durch einen Laser, vorzugsweise durch
einen gepulsten Laser, erfolgt.
3. Regelungsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Lichtstrahl Unterschiede in der Reflektion, insbesondere im Reflektionsspektrum,
ermittelt und ausgewertet werden.
4. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Lichtstrahl der Reflektionsverlauf, insbesondere die Veränderung des
Reflektionsspektrums, ermittelt und aus dem ermittelten Verlauf die Lagerung oder
Schichtung des Materials errechnet wird.
5. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Lichtstrahl Unterschiede in der induzierten Fluoreszenz ausgewertet
werden.
6. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergerät zunächst visuell gesteuert dem Lagerstättenverlauf entsprechend
geführt wird und daß die Abtastergebnisse bei Wiederholbewegungen als Korrekturwerte
dienen.
7. Regelgungsverfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung vielzeilig gespreizt, insbesondere vertikal gespreizt, erfolgt.
8. Regelgungsverfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastergebnisse einer Verlaufsglättung und einer Relevanzkontrolle unterzogen
werden und daß dann der Lagerstättenverlauf ermittelt wird.
9. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abbau nach den ermittelten Schichtungs- und Lagerstättenverlaufswerten durch
eine Zustandskontrolle des geförderten Materials überwacht wird.
10. Regelungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl ein UV-Laserlichtstrahl ist.
11. Regelungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl vom Fördergerät ausgeht.
12. Regelungsverfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl von einem, vom Fördergerät unabhängigen, mobilen Erzeuger ausgeht.
13. Regelungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abbau von Lagerstätten, Mischbetten etc.ein Lichtstrahl, insbesondere von
einem Laserscanner, zur Ermittlung des Material-Schichtungsverlaufs und zur Regelung
der Förderung verwendet wird.
1. Control process for open-cast mining conveying appliances, such as bucket-wheel excavators,
gravel-bed pick-ups, etc., in which the previously determined morphology of a deposit
or the stratification of deposited material serve as command variables for the movements
of the bucket wheel, using a light beam, characterized in that the course of the material
to be conveyed is sensed continuously by scanning, and in that the values determined
as a result of the sensing serve as a control variable for the movements of the conveying
appliance.
2. Control process according to Claim 1, characterized in that the sensing of the material
to be conveyed is carried out by means of a laser, preferably a pulsed laser.
3. Control process according to Claim 1 or 2, characterized in that differences in the
reflection, especially in the reflection spectrum, are determined and evaluated by
means of a light beam.
4. Control process according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the reflection
course, especially the change of the reflection spectrum, is determined by means of
the light beam and the layering or stratification of the material is calculated from
the determined course.
5. Control process according to Claim 1 or 2, characterized in that differences in the
induced fluorescence are evaluated by means of the light beam.
6. Control process according to Claim 1, 2, 3, 4 or 5, characterized in that the conveying
appliance is first guided according to the deposit course under visual control and
in that the sensing results serve as correction values for repeat movements.
7. Control process according to Claim 1, 2, 3, 4, 5 or 6, characterized in that the sensing
is carried out spread over a plurality of lines, especially spread vertically.
8. Control process according to Claim 1, 2, 3, 4, 5, 6 or 7, characterized in that the
sensing results are subjected to a course smoothing and to a relevance check, and
in that the deposit course is then determined.
9. Control process according to Claim 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 or 8, characterized in that
the working carried out according to the determined stratification and deposit course
values is monitored by means of a status check of the conveyed material.
10. Control process according to one or more of the preceding claims, characterized in
that the light beam is a UV laser light beam.
11. Control process according to one or more of the preceding claims, characterized in
that the light beam is emitted from the conveying appliance.
12. Control process according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that the
light beam is emitted from a movable generator independent of the conveying appliance.
13. Control process according to one or more of the preceding claims, characterized in
that, during the working of deposits, gravel beds, etc, a light beam, especially from
a laser scanner, is used for determining the material stratification course and for
controlling the conveyance.
1. Procédé de régulation pour des engins de manutention à ciel ouvert, comme par exemple
des excavateurs à godets, des machines d'extraction de lit mixte, etc., selon lequel
la morphologie préalablement déterminée d'un gisement ou la stratification d'un matériau
en couches sont utilisées comme grandeurs de référence pour les déplacements de l'excavateur
à godet, moyennant l'utilisation d'un faisceau de lumière, caractérisé par le fait
que le profil du matériau à transporter est exploré en permanence par balayage et
que les valeurs déterminées au moyen de l'exploration par balayage sont utilisées
comme grandeur de réglage pour les déplacements de l'engin.
2. Procédé de régulation suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'exploration
par balayage du matériau devant être transporté est exécutée au moyen d'un laser,
de préférence un laser pulsé.
3. Procédé de régulation suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
les différences dans la réflexion, notamment dans le spectre de réflexion, sont déterminées
et évaluées par l'intermédiaire du faisceau laser.
4. Procédé de régulation suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé par le fait
que le profil de réflexion, notamment la variation du spectre de réflexion, est déterminé
au moyen du faisceau laser et que la disposition en couches ou la stratification du
matériau est calculée à partir du profil déterminé.
5. Procédé de régulation suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
des différences dans la fluorescence induite sont évaluées au moyen du faisceau laser.
6. Procédé de régulation suivant la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5, caractérisé par le
fait que l'engin est guidée tout d'abord en étant commandée visuellement en fonction
du profil du gisement, et que les résultats de l'exploration par balayage sont utilisés
en tant que valeurs de correction, lors de déplacements répétitifs.
7. Procédé de régulation suivant la revendication 1, 2, 3, 4, 5 ou 6, caractérisé par
le fait que l'exploration par balayage s'effectue avec un étalement sur un grand nombre
de lignes, notamment un étalement vertical.
8. Procédé de régulation suivant la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6 ou 7, caractérisé
par le fait que les résultats de l'exploration par balayage sont soumis à un lissage
du profil et un contrôle de vraisemblance et qu'ensuite le profil du gisement est
déterminé.
9. Procédé de régulation suivant la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ou 8, caractérisé
par le fait que l'abattage est contrôlé, en fonction des valeurs déterminées du profil
de stratification et du profil du gisement, au moyen d'un contrôle de l'état du matériau
entraîné.
10. Procédé de régulation suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que le faisceau de lumière est un faisceau laser de lumière ultraviolette.
11. Procédé de régulation suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que le faisceau de lumière est issu de l'engin.
12. Procédé de régulation suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé
par le fait que le faisceau de lumière est issu d'un générateur mobile, qui est indépendant
de l'engin.
13. Procédé de régulation suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que lors de l'abattage de gisements, de lits mixtes, etc., on utilise
un faisceau laser, produit notamment par un scanner laser, pour déterminer le profil
des couches du matériau et pour régler l'extraction.
