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(11) |
EP 0 412 445 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.12.1998 Patentblatt 1998/53 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04B 1/41 |
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In Betonträger oder dergleichen einbettbare Schiene
Rail to be embedded in concrete girders or same
Rail pouvant être encastré dans des poutres en béton ou similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
10.08.1989 DE 3926416
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.02.1991 Patentblatt 1991/07 |
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Patentinhaber: HALFEN GmbH & CO. Kommanditgesellschaft |
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40764 Langenfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Beine, Karlheinz
D-40885 Ratingen-Breitscheid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 712 808 DE-A- 3 305 137 DE-U- 7 524 212 US-A- 1 499 983
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DE-A- 3 222 454 DE-C- 388 294 GB-A- 1 229 353 US-A- 1 794 684
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine in Betonträger oder dergleichen einbettbare Schiene gemäß
Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
[0002] Ankerschienen der in Rede stehenden Art sind bekannt aus der DE-U-7 524 212, wobei
die Anker- von der Seite her gesehen, einen rechteckigen Grundriß besitzen. Die Belastungsstabilität
einer solchen Ausgestaltung ist oftmals unzureichend, wenn Belastungen in Schienen-Längsrichtung
auftreten. Derartige Beanspruchungen erhält man z.B., wenn Dachflächen unter anderem
zur Gehäuseaussteifung als Scheiben ausgebildet werden. Aufgrund der hohen Belastungen
können Verformungen an der Schiene und der an diese angesetzten Endabschnitte der
Anker auftreten. Diese Verformung ist aufgrund der flachstabähnlich gestalteten Anker
möglich, da sie nur die Einbettung der Schiene stabilisieren, nicht aber die Schiene
selbst. Sind solche Befestigungsschienen zur Halterung von Fassaden herbeigezogen,
so können die erheblich belasteten Befestigungsschienen noch hohen Temperaturschwankungen
unterliegen, was ebenfalls zu gewissen Verformungen der Befestigungsschiene führt.
[0003] Aus der US-A-1 499 983 ist es bekannt, die Schiene als Holzleiste zu gestalten und
mittels Anker an einem Boden abzustützen. Die Anker sind im Wege eines Festklemmens
mit der Holzleiste verbunden. In Querrichtung der Holzleiste gesehen, besitzen die
Anker eine V-Form, wobei der Scheitel dieses V-Profils der Holzleiste zugekehrt ist.
[0004] Sodann ist es aus der DE-A-2 712 808 bekannt, anstelle einer Schiene zwei Armierungsstäbe
in paraller Nebeneinanderlage vorzusehen, welche gemäß Figur 3 dieser Schrift von
den horizontal verlaufenden Verbindungsbrükken von Bügeln untergriffen sind. Im Bereich
dieser geradlinigen Abschnitte sind die Bügel an den Armierungsstäben angeschweißt.
Es genügt, lediglich die beiden äußersten geradlinigen Abschnitte mit den Armierungsstäben
zu verschweißen. Die die Bügel verbindenden Querstege erlauben keine Längsverschiebung
einer Ankerschraube.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schiene bei einfachem
Aufbau so auszugestalten, daß trotz Anordnung einer Weichstoffschicht eine geringe
Verformung der Schiene bei hohen Belastungen verwirklicht ist.
[0006] Dieses technische Problem ist jeweils durch die Merkmale der beiden Ansprüche 1 und
2 gelöst.
[0007] Die abhängigen Ansprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Lösung dar.
[0008] Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine in Betonträger oder dergleichen einbettbare
Schiene zur Ableitung von Kräften beispielsweise zur Halterung von insbesondere Fassaden-Verkleidungselementen
von erhöhtem Gebrauchswert angegeben. Mit Vorteil läßt sich ein Ankerabstand von z.B.
150 mm vorsehen. Dieser geringe Ankerabstand gestattet auch beim bauseitigen Ablängen
von Fixmaßen stets eine einwandfreie Verankerung der Schiene, ohne daß besondere Zusatzmaßnahmen
vorgenommen werden müßten. Ferner ist ein solcher geringer Abstand von 150 mm auch
hinsichtlich der in den Betonteilen angeordneten Bügelbewehrung zweckmäßig, um ein
möglichst behinderungsfreies Einlegen der Schienen zu gewährleisten. Häufig bzw. in
der Regel werden Bügelbewehrungen ebenfalls im Abstand von 150 mm angeordnet, so daß
die Möglichkeit besteht, die an der Schiene sitzenden Anker jeweils zwischen den Bewehrungsbügeln
anzuordnen. Sodann eignet sich die erfindungsgemäße Ausgestaltung auch besonders zur
Ableitung von Belastungen in Schienenlängsrichtung zufolge der in Beanspruchungsrichtung
vorliegenden ausreichenden Steifigkeit. Aufgrund der V-förmigen Ausgestaltung der
Anker und deren Schweiß-Befestigungsstellen an der Schiene wird dieselbe selbst bei
Vorsehen der das Eindrehen von Schrauben erlaubenden Schicht zur Schaffung des betonfreien
Raumes stabilisiert. Was die Schicht der Schiene an Stabilität nimmt, wird dieser
wieder durch die Gestaltung und Festlegung der Anker an der Schiene zugeführt. Die
V-förmige Ausgestaltung der Anker verteilt die an jedem Anker wirksam werdenden Belastungen
auf zwei in Schienenlängsrichtung hintereinanderliegende Punkte, und zwar über das
zur Schiene hin offene V-Profil, wodurch die Schiene erheblich versteift wird, verbunden
mit dem Vorteil einer hohen Stabilität. Entsprechend den aufzunehmenden Belastungen
kann der Anker eine unterschiedliche Bügelform besitzen. Neben einer V-Form ist auch
ein wellenförmiger Verlauf möglich, und zwar dadurch daß die Ankerbügel von einem
in entsprechender Wellenform durchlaufenden und mehrere Anker hintereinanderliegend
aufweisenden gebogenen Stab gebildet sind. Durch Einsatz von Rundstahl für die Ankerbügel
ist auch eine Verletzungsgefahr erheblich vermindert, da keine vorstehenden, scharfkantigen
Ecken vorhanden sind. Die Oberfläche des Rundstahles kann zur verbesserten Einbettung
noch profiliert sein. Es läßt sich eine solche Wellenform bei der Biegung des Rundstahles
verwirklichen, daß zwischen zwei Ankerausbiegungen sich ein in Schienenlängsrichtung
verlaufender geradliniger Zwischenabschnitt erstreckt. Auf diese Weise können die
Anker besonders fest der Schiene zugeordnet werden. Zur Stabilisierung der hintereinanderliegenden
Anker und zur Erzielung einer höheren Tragfähigkeit ist ein parallel zur Schiene und
im Abstand zu dieser die Bügelschenkel etwa auf mittlerer Länge verbindender Versteifungsdraht
einsetzbar. Mit Vorteil kann die Schiene als Befestigungsschiene mit U-förmigem Querschnitt
gestaltet sein. Deren U-Innenraum kann die Weichstoffschicht vollständig ausfüllen.
Die entsprechende Füllung kann kontinuierlich eingeschäumt werden, und zwar mittels
einer Durchlauf-Füllanlage. Gesondert vorgefertigte rechteckige Streifenelemente können
demgemäß entfallen. Da der Schienenrücken einer solchen Befestigungsschiene oberflächenbündig
mit dem Betonträger abschließt, werden die Anker bevorzugt an den U-Schenkeln festgelegt,
so daß sie diese überragen und daher in dem Betonträger eingebettet sind. Möglich
ist es jedoch auch, die Befestigungsschiene in Form eines Flachstreifens zu gestalten,
welcher randseitig mit den V-förmigen Ankern bestückt wird. Der Einsatz eines Flachstreifens
als Befestigungsschiene ist möglich wegen des geringen Ankerabstandes, so daß das
Profil der Befestigungsschiene selbst keine hohe Eigensteifigkeit mehr aufweisen muß.
In dem Bereich zwischen den Ankern wird an der Unterseite des Flachstreifens die Weichstoffschicht
- beispielsweise ein Schaumstoffstreifen - festgelegt. Ebenfalls wäre Holz als Weichstoffschicht
denkbar. Ferner könnten auch Hohlkörper oder Verbundkörper eingesetzt werden. Die
Befestigung der Schicht kann beispielsweise durch Klebung erfolgen. Weiterhin läßt
sich die Schiene als Ankerschiene mit C-förmigem Querschnitt gestalten. In diesem
Fall werden die Anker an den zum Schienenrücken rechtwinklig verlaufenden Schienenseitenwänden
derart festgelegt, daß sie den Schienenrücken überragen. Der von dem C-Profil gebildete
Längsschlitz der Schiene schließt nach dem Einbetonieren derselben bündig mit der
entsprechenden Betonkonstruktion ab, während die Anker in diese hineinragen und dort
zu einer festen Einbettung der Ankerschiene beitragen. Vor dem Einbetonieren wird
der Schieneninnenraum mit einer Weichstoffschicht ausgefüllt, die zum Zwecke des Einsetzens
der Hammerkopf-Schrauben herauszunehmen ist. Bei einer im Querschnitt-U-profilierten
Befestigungsschiene können für einen festen Sitz der Weichstoffschicht entsprechende
Hinterschneidungen der U-Schenkel sorgen. Durch die Hinterscheidungen werden auch
punktförmige Schweißbefestigungsstellen für die Anker geschaffen. Die Hinterschneidungen
können so gestaltet sein, daß die zum freien Ende der Befestigungssschiene divergierend
verlaufenden Teilabschnitte der U-Schenkel die Anschweißflächen für in divergierenden
Ebenen zur Befestigungsschiene liegenden Anker bilden. Alternativ ist es jedoch auch
möglich, die Anker vor die den Schienen-Längsseitenrand bildende Stirnfläche der U-Schenkel
der Befestigungsschiene zu setzen und dort durch Schweißen zu haltern. Ferner können
die bügelförmigen Anker eine zur Schienenlängsmittelebene gerichtete Abbiegung aufweisen,
die das Einfädeln der Anker zwischen dichte Bewehrungslagen erleichtern. An die Abbiegung
schließt sich bei einer Weiterbildung eine gegensinnige Abbildung an unter Bildung
eines Z-Verlaufes des Ankers, im Querschnitt der Schiene betrachtet. Optimiert wird
das Einfädeln zwischen dichte Bewehrungslagen dadurch, daß bei gegenüberliegend angeordneten
Ankern die Abbiegungen so angeordnet sind, daß zumindest die Scheitelabschnitte der
Anker ineinandergeschachtelt sind.
[0009] Nachstehend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung einen eine Schiene gemäß der ersten Ausführungsform
enthaltenden Betonträger mit an der Schiene angeschraubtem Trapezblech,
- Fig. 2
- in Perspektive die im Querschnitt U-förmig gestaltete Schiene mit deren U-Raum ausfüllender
Weichstoffschicht,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die Schiene auf Höhe zweier sich gegenüberlieger Anker,
- Fig. 4
- eine teilweise Ansicht der Schiene im Bereich des als V-förmiger Bügel gestalteten
Ankers,
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine Schiene gemäß der zweiten Ausführungsform,
- Fig. 6
- die entsprechende Seitenansicht der Fig. 5,
- Fig. 7
- einen Abschnitt einer Schiene gemäß der dritten Ausführungsform in Seitenansicht mit
in Wellenform hintereinanderliegenden Ankern,
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch die Schiene auf Höhe zweier Anker,
- Fig. 9
- die Seitenansicht der Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht einer Schiene gemäß der vierten Ausführungsform, wobei die Schiene
als Flachstreifen gestaltet ist mit randseitig befestigten Ankern,
- Fig. 11
- der zugehörige Querschnitt der Schiene,
- Fig. 12
- eine der vorhergehenden Ausführungsform ähnliche Ausgestaltung, wobei die Anker an
der Unterseite des Flachstreifens festgelegt sind,
- Fig. 13
- einen Querschnitt durch diese Schiene,
- Fig. 14
- eine weitere Ausführungsform einer U-förmigen Schiene in Ansicht, wobei die Anker
an der Stirnfläche der U-Schenkel festgelegt sind,
- Fig. 15
- den Querschnitt durch die Schiene,
- Fig. 16
- einen Querschnitt durch eine als Ankerschiene ausgebildete Schiene mit strichpunktiert
angedeuteter Hammerkopf-Schraube,
- Fig. 17
- eine Seitenansicht dieser Ankerschiene,
- Fig. 18
- eine Ansicht einer abweichend gestalteten Schiene, bei welcher die Anker in der Seitenansicht
einen Z-Verlauf besitzen,
- Fig. 19
- den Schnitt nach der Linie XIX- XIX in Figur 18,
- Fig. 20
- eine der vorangegangenen Ausgestaltung ähnliche Ausführungsform einer Schiene, wobei
die Scheitelabschnitte der Anker ineinandergeschachtelt sind,
- Fig. 21
- den Schnitt nach der Linie XXI-XXI in Figur 20 und
- Fig. 22
- eine perspektivische Darstellung dieser Schiene.
[0010] Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, dargestellt in den Figuren 1 bis 4, handelt
es sich bezüglich der Schiene 1 um eine im Querschnitt U-förmig profilierte Befestigungsschiene,
die in einem Betonträger 2 derart eingebettet ist, daß der den Schienenrücken bildende
U-Steg 3 mit der zugekehrten Stegseite 4 des Betonträgers 2 oberflächenbündig abschließt.
Nach dem Gießen des Betonträgers 2 unter Einschluß der Schiene 1 können Trapezbleche
5 mittels Schrauben 6 in der üblichen Weise an der Schiene 1 festgelegt werden. Für
jede Schraube 6 wird im mittleren Bereich der Schiene 1 je eine Bohrung 7 gefertigt.
Diese wird von der Schraube 6 durchgriffen, die ihrerseits einen Schaft mit selbstschneidendem
Gewinde besitzt. Alternativ kann auch mit Bohrschrauben gearbeitet werden. Bei größerer
Wandstärke der Schiene können Setzbolzen zum Einsatz kommen.
[0011] Damit die Schrauben 6 nicht unmittelbar in das Material des Betonträgers 2 eingreifen
müssen, ist der U-Raum 8 mit einer einer aus Schaumstoff bestehenden Weichstoffschicht
9 ausgefüllt. Zum besseren Halt der Weichstoffschicht 9 formen die U-Schenkel 10 Hinterschneidungen
. Geschaffen sind diese durch dachförmig verlaufende Teilabschnitte 10' und 10'' der
U-Schenkel derart, daß die Scheitel beider U-Schenkel in entgegensetzte Richtungen
weisen. Die Weichstoffschicht 9 kann auf einer Durchlauf-Füllanlage eingebracht werden,
so daß auf vorgefertigte rechteckförmige Streifenelemente verzichtet werden kann,
die in das Profil einzukleben wären.
[0012] Als Weichstoffschicht könnten auch andere geeignete Massen dienen. Hohlkörper und
Verbundkörper wären ebenfalls denkbar.
[0013] Zur Fesselung der Schiene 1 in dem Betonträger 2 dienen an den U-Schenkeln 10 festgelegte
Anker 11. In gleicher Querschnittsebene sind jeweils zwei solcher Anker 11 an der
Schiene 1 vorgesehen. Jeder Anker 11 ist als V-förmiger Bügel gestaltet und besteht
aus gebogenem Rundstahl derart, daß die V-Schenkel 13 zueinander divergieren. Deren
Endabschnitte 14 sind durch punktförmige Schweiß-Befestigungsstellen 15 an den U-Schenkeln
10, festgelegt, wobei die Befestigungsstellen jedes Ankers 11 ausschließlich an einer
Längsseite der Schiene angeordnet sind. Die Schweißbefestigungsstellen 15 sind den
V-Scheiteln 12 abgekehrt und befinden sich auf Höhe der Scheitel der U-Schenkel 10,
welche Scheitel günstige Kontaktstellen formen.
[0014] Aus Figur 2 geht hervor, da die Bügel 11 in gleichmäßigen Abständen x zueinander
an der Schiene 1 festgelegt sind. Dieser Abstand x beträgt bevorzugtermaßen ca. 150
mm. Daher ist auch beim bauseitigen Ablängen eine einwandfreie Verankerung der Schiene
ohne besondere Zusatzmaßnahme gewährleistet. Die V-förmig gestalteten Ankerbügel 11
führen auch zu einer in Schienenlängsrichtung hochbeanspruchbaren Bauform, bedingt
durch die Dreieckswirkung. Die Abstände könnten auch ein Vielfaches des Abstandes
x betragen.
[0015] Die zuvor beschriebene Schiene 1 kann zum Zwecke des Transports mit anderen günstig
inandergeschachtelt werden, und zwar insbesondere dann, wenn der Winkel zwischen Schienenrücken
und U-Schenkeln 10 etwas größer als 90° ist.
[0016] Gemäß der zweiten Ausführungsform, dargestellt in den Figuren 5 und 6, ist ebenfalls
eine Schiene 16 U-förmigen Querschnitts gewählt. Sie setzt sich zusammen aus dem den
Schienenrücken bildenden U-Steg 17 und den U-Schenkeln 18. Letztere bilden auch Hinterschneidungen
zur Fesselung der den U-Raum 19 ausfüllenden Weichstoffschicht 20. Die Hinterschneidungen
sind in gleicher Weise durch dachförmige Biegung der U-Schenkl 19 derart erzeugt,
daß die Dachscheitel gegeneinander gerichtet sind. Das bedeutet, daß die von dem U-Steg
17 ausgehenden Teilabschnitte 18' einen geringeren Winkel als 90° zum U-Steg 17 einschließen.
Die anderen Teilabschnitte 18'' dagegen verlaufen zum freien Ende der Schiene 16 hin
divergierend. Auf diese Weise werden punktförmige Schweiß-Befestigungsstellen für
die als Bügel gestalteten Anker 11 geschaffen. Die entsprechenden Kontaktstellen der
U-Schenkel 18 liegen so, daß die Anker 11 annähernd rechtwinklig zum U-Steg 17 ausgerichtet
sind. Jeder Endabschnitt 14 der V-Schenkel 13 ist jedoch im Gegensatz zur vorherigen
Ausgestaltung durch zwei Punktschweißungen 15' gehalten.
[0017] Gemäß der dritten Ausführungsform, dargestellt in den Figuren 7 bis 9 ist eine Schiene
16 gewählt, die der vorbeschriebenen Schiene entspricht. Die Anker 21 sind nun jedoch
von einem in entsprechender Wellenform durchlaufenden und mehrere Anker 21 hintereinanderliegend
aufweisenden gebogenen Stab gebildet. Bezüglich desselben handelt es sich um Rundstahl
mit profilierter Oberfläche. Es liegt ebenfalls eine V-förmige Gestaltung jedes Ankers
21 vor. Zwischen jeweils zwei solcher Ankerausbiegungen erstreckt sich ein in Schienenlängsrichtung
verlaufender geradliniger Zwischenabschnitt 22. Auch diese Ausgestaltung ermöglicht
einen geringen Ankerabstand. Zur Festlegung der Anker 21 an den Längsseiten der Schiene
16 dienen die Bügelschenkelenden 23 und die Zwischenabschnitte 22, welche ebenfalls
durch Schweißung mit den U-Schenkeln 18 verbindbar sind. Es bilden jedoch nun die
vom freien Ende der Schiene 16 divergierend verlaufenden Teilabschnitte 18'' der U-Schenkel
18 die Anschweißflächen für die dann ebenfalls in divergierenden Ebenen zur Schiene
liegenden Anker 21. Die V-förmige Gestaltung der Anker 21 und deren Festlegung an
der Befestigungsschiene erlauben auch ein Ineinanderschachteln von mehreren Schienen
16 beim Transport. Der U-Raum 19 nimmt die Weichstoffschicht 20 auf, die zufolge der
Hinterschneidungen unverlierbar der Schiene 16 zugeordnet ist.
[0018] Gemäß der vierten Ausgestaltung, dargestellt in den Figuren 10 und 11, ist die Schiene
24 als Flachstreifen gestaltet. An deren beiden Schmallängsseiten 25 sind die zu Ankerbügeln
gebogenen Anker 26 festgelegt. Diese sind ebenfalls V-förmig gestaltet und besitzen
die untereinander verbundenen V-Schenkel 26' mit der Schiene 24 abgekehrtem, geradlinig
verlaufendem V-Scheitel. Die Anker 26 sind Bestandteil eines in Wellenform gebogenen
Stabes, für welchen Rundstahl verwendet ist. Die die Endabschnitte benachbarter V-Bügel
verbindenden Abschnitte 27, also die Wellenberge, sind mit dem jeweiligen Schienenlängsseitenwand
25 durch Punktschweißung 28 an der Schiene 24 festgelegt derart, daß die auf gleicher
Höhe liegenden Anker parallel zueinanderverlaufen. Auch diese Ausgestaltung bringt
den Vorteil eines geringen Ankerabstandes, was dem bauseitigen Ablängen sehr entgegenkommt.
Strichpuntiert geht aus den Figuren 10 und 11 hervor, daß jede Reihe von hintereinanderliegenden
Ankern 26 durch einen parallel zur Schiene 24 verlaufenden Versteifungsdraht 29 untereinander
verbunden sein kann. Der Versteifungsdraht 29 erstreckt sich etwa auf mittlerer Länge
der Anker 26 und ist bevorzugt außenseitig derselben durch Schweißung an diesen befestigt.
Neben einer Versteifung der Anker 26 erhöhen die Versteifungsdrähte 29 auch die Tragfähigkeit
der Befestigungschiene 24.
[0019] Im Bereich zwischen den längskantenseitig befestigten Ankern 26 befindet sich ein
die Weichstoffschicht 30 bildender Schaumstoffstreifen, welcher an der Unterseite
31 des Flachstreifens 24 durch Klebung festgehalten ist und zur Schaffung eines betonfreien
Innenraumes unterhalb der Schienendecke dient.
[0020] Die in den Figuren 12 und 13 aufgezeigte fünfte Version entspricht weitgehend der
Ausführungsform gemäß Figur 10 und 11. Die Anker 26 sind abweichend von der vorgenannten
Ausführungsform randkantenseitig an der Unterseite 31 des Flachstreifens 24 durch
Schweißstellen festgelegt.
[0021] Die in den Figuren 14 und 15 aufgezeigte, sechste Ausführungsform beinhaltet eine
im Querschnitt U-förmig gestaltete Schiene 32, bestehend aus dem U-Steg 33 und den
beiden parallel zueinanderverlaufenden U-Schenkeln 34. Zwischen den letzteren befindet
sich zur Schaffung eines betonfreien Innenraumes eine Weichstoffschicht 35. Diese
besteht aus Schaumstoff und besitzt eine geringere Breite als das Innemaß zwischen
den U-Schenkeln 34. Befestigt ist die Weichstoffschicht 35 an der Unterseite des U-Steges
33 durch Verklebung.
[0022] Es sind bei dieser Version Anker 26 verwendet, die denjenigen gemäß Figur 10 und
11 entsprechen. Die Festlegung der Anker 26 erfolgt an der Stirnfläche 36 der U-Schenkel
durch Schweißen derart, daß die reihenförmig hintereinanderliegenden Anker 26 des
einen Schenkels parallel verlaufen zu den Ankern des anderen Schenkels.
[0023] Die Figuren 16 und 17 betreffend die siebte Ausführungsform und zeigen im Gegensatz
zu den vorbeschriebenen Ausführungsformen eine als Ankerschiene ausgebildete Schiene
50. Diese ist im Querschnitt C-profiliert und setzt sich im einzelnen zusammen aus
einem Schienenrükken 51 und den rechtwinklig von diesem ausgehenden Schienenseitenwänden
52, an die sich rechtwinklig abgebogene Abschnitte 53 unter Belassung eines Längsschlitzes
54 anschließen. Die Abschnitte 53 verlaufen dabei parallel zum Schienerücken 51.
[0024] Gemäß Figur 16 ist die Schiene 50 so in eine strichpunktiert veranschaulichte Betonkonstruktion
55 eingelassen, daß die Außenseite der Abschnitte 53 bündig mit der Oberfläche der
Betonkonstruktion 55 abschließt. Vor dem Betoniervorgang ist der Innenraum der Schiene
50 mit einer Weichstoffschicht 58 ausgefüllt, die nach dem Aushärten des Betons von
der Längsschlitzseite her herausgezogen wird. Dann kann eine strichpunktiert veranschaulichte
Ankerkopf-Schraube 57 durch den Längsschlitz 54 eingeführt nach einer 90-Grad-Drehverlagerung
in die Hintergriffsstellung gemäß Figur 16 gebracht werden.
[0025] Zur Fesselung der Schiene 50 in der Betonkonstruktion 55 dienen an den Schienenseitenwänden
52 durch Schweißung befestigte Anker 58. Es sind in gleicher Querschnittsebene jeweils
zwei solcher Anker 58 an der Ankerschiene 50 so festgelegt, daß sie den Schienenrükken
51 überragen. Jeder Anker 58 ist V-förmig gestaltet mit dem Schienenrücken 51 abgekehrt
liegendem Scheitel 59. Für die Anker 58 ist Rundstahl verwendet, der so gebogen wird,
daß die V-Schenkel 60 zueinander divergieren. Ein Parallelverlauf der Schenkel 60
wäre ebenfalls denkbar. Deren Endabschnitte 60' sind außenseitig an den Schienenseitenwänden
52 angeschweißt.
[0026] Der Abstand zweier benachbarter Anker ist entsprechend dem Einsatzzweck so gewählt,
daß nach einem bauseitigen Ablängen eine einwandfreie Verankerung der Ankerschiene
50 ohne Zusatzmaßnahmen gewährleistet ist. Ebenfalls besteht bei dieser Lösung der
Vorteil einer Ineinanderschachtelung zum Zwecke des Transport.
[0027] Die Figuren 18 und 19 betreffend die achte Ausführungsform. Diese bezieht sich wieder
auf eine als Befestigungsschiene gestaltete Schiene 61, welche im Querschnitt U-profiliert
ist. Der U-Steg 62 bildet den Schienenrücken, von welchem die seitwärts abgewinkelten
U-Schenkel 63 in leichtem divergierenden Verlauf ausgehen. Der Innenraum der Schiene
61 ist mit einer aus Schaumstoff bestehenden Weichstoffschicht 64 ausgefüllt.
[0028] In entsprechendem Abstand voneinander sind an jedem U-Schenkel 63 bügelförmige Anker
65 festgelegt derart, daß die Endabschnitte 66' der Schenkel 66 jedes Ankers 65 ausschließlich
an einer Schienenlängsseitewand der Schiene 61 angebracht sind. In gleicher Querschnittsebene
der Schiene 61 sind jeweils zwei Anker angeordnet. Im Grundriß gesehen, besitzt jeder
Anker 65 eine leichte V-Form, d.h. daß die V-Schenkel 66, ausgehend von ihrem gerundet
verlaufenden V-Scheitel 67, divergieren. Ein Parallelverlauf der V-Schenkel 66 wäre
jedoch auch möglich. Die bügelförmigen Anker 65 besitzen unterhalb der U-Schenkel
63 eine zur Schienenlängsmittelebene E-E gerichtete Abbiegung 68, an die sich eine
gegensinnige Abbiegung 69 anschließt unter Bildung eines Z-Verlaufes des Ankers 65
in seiner Seitenansicht, vergleiche Figur 19. Die Abbiegungen 69, die ebenso wie die
Abbiegungen 68 Bestandteil der V-Schenkel 66 sind, verlaufen mit geringem Abstand
zur Schienenlängsmittelebene und parallel zueinander. Die Endabschnitte 66' sind ebenfalls
mittels Schweiß-Befestigungsstellen an den Längsseiten der U-Schenkel 63 angeordnet.
[0029] Bei der neunten Ausführungsform, dargestellt in Figur 20 bis 22, tragen gleiche Bauteile
gleiche Bezugsziffern wie die vorangegangene achte Ausführungsform. Jeweils zwei bügelförmige
Anker 69,70 sind ebenfalls in gleicher Querschnittsebene vorgesehen derart, daß die
Endabschnitte der V-Schenkel 77,78 durch Punktschweißung außenseitig der U-Schenkel
63 festgelegt sind. Ferner sind die Anker 69,70 Z-förmig gebogen und enthalten demgemäß
Abbiegungen 71,72 bzw. 73,74. Die Abbiegungen zweier sich gegenüberliegender Anker
sind so gestaltet, daß zumindest die Scheitelabschnitte 75,76 ineinandergeschachtelt
sind. Daß heißt, daß sie in der Längsmittelebene E-E der Schiene 61 liegen. Erreicht
ist die Ineinanderschachtelung dadurch, daß die Abbiegungen 71 der V-Schenkel 77 zur
Längsmitte des Ankers 69 hin zulaufen und in die Abbiegung 72 übergehen. Der Scheitelabschnitt
75 hat einen geringeren Radius und liegt innerhalb des Scheitelabschnittes 76 des
anderen Ankers 70 und ermöglicht dadurch die Ineinanderschachtelung.
1. In Betonträger (2) oder dergleichen einbettbare Schiene (1, 16, 50, 61) für die Bautechnik
zur Halterung von insbesondere Fassaden-Verkleidungselementen (5) mittels mit der
Schiene in Verbundeingriff eintretender Schrauben (6), wobei die Schiene an beiden
Schienen-Längsseiten jeweils mit Abstand hintereinander angeordnete Anker (11, 21,
58, 65, 69, 70) aufweist, die durch Schweißung befestigt sind, wobei zur Schaffung
eines betonfreien Innenraumes unterhalb der Schienendecke dieser eine insbesondere
als Weichstoffschicht (9, 20, 56, 64) ausgebildete Schicht zugeordnet ist und wobei
die Befestigungsstellen jedes Ankers ausschließlich an einer Längsseite der Schiene
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anker (11, 21, 58, 65, 69, 70)
als im wesentlichen V-förmiger Bügel gestaltet ist, dessen V-Scheitel (12, 59, 67,
75, 76) den Schweiß-Befestigungsstellen abgekehrt liegt, welch letztere vom Bereich
der beabstandet zueinander und in Auflage an einer einzigen Schienen-Längsseitenwand
verlaufenden Endabschnitte (14, 23, 60', 66') der V-Schenkel (13, 23, 60, 66, 77,
78) gebildet sind.
2. In Betonträger oder dergleichen einbettbare Schiene (24, 32) für die Bautechnik zur
Halterung von insbesondere Fassaden-Verkleidungselementen mittels mit der Schiene
in Verbundeingriff tretender Schrauben, wobei die Schiene (24, 32) an beiden Schienen-Längsseiten
jeweils mit Abstand hintereinander angeordnete Anker (26) aufweist, die durch Schweißung
befestigt sind, wobei zur Schaffung eines betonfreien Innenraumes unterhalb der Schienendecke
dieser eine insbesondere als Weichstoffschicht (30, 35) ausgebildete Schicht zugeordnet
ist und wobei die Befestigungsstellen jedes Ankers ausschließlich an einer Längsseite
der Schiene angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anker (26) als im wesentlichen
V-förmiger Bügel gestaltet ist, dessen V-Scheitel den Schweiß-Befestigungsstellen
abgekehrt liegt, welch letztere in Auflage an einem einzigen Schienen-Längsseitenrand
derart befestigt sind, daß ein die beiden V-Schenkel Endabschnitte benachbarter V-Bügel
verbindender Abschnitt (27) mit dem Schienen-Längsseitenrand verschweißt ist.
3. Schiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerbügel (21, 26)
von einem in entsprechender Wellenform durchlaufenden und mehrere Anker hintereinanderliegend
aufweisenden gebogenen Stab gebildet sind.
4. Schiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab ein Rundstahl mit profilierter
Oberfläche ist.
5. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen sich in Schienenlängsrichtung erstreckenden geradlinigen Zwischenabschnitt (22)
zwischen zwei Ankerausbiegungen.
6. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen parallel zur Schiene (24) und im Abstand zu dieser die Bügel schenkel (26')
etwa auf mittlerer Länge verbindenden Versteifungsdraht (29).
7. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene als Befestigungsschiene (1, 16, 32) mit U-förmigem Querschnitt gestaltet
ist mit an den U-Schenkeln festgelegten, diese überragenden Ankern (11, 21, 26).
8. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene als Ankerschiene (50) mit C-förmigem Querschnitt gestaltet ist mit
an den zum Schienenrücken (51) rechtwinklig verlaufenden Schienenseitenwänden (52)
befestigten, den Schienenrücken (51) überragenden Ankern (58).
9. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine den U-Raum (18, 19) der im Querschnitt U-profilierten Befestigungsschiene (1,
16) ausfüllende Weichstoffschicht (9, 20) derart, daß die U-Schenkel (10', 10'', 18',
18'') Hinterschneidungen ausbilden zur Fesselung der Weichstoffschicht (9, 20).
10. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterschneidungen punktförmige Schweißbefestigungsstellen für die Anker (1)
bilden.
11. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterschneidungen derart sind, daß die zum freien Ende der Befestigungsschiene
(16) divergierend verlaufenden Teilabschnitte (18'') der U-Schenkel (18) die Anschweißflächen
für in divergierenden Ebenen zur Befestigungsschiene (16) liegende Anker (21) bilden.
12. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anker (26) vor die den Schienen-Längsseitenrand bildende Stirnfläche (36)
der U-Schenkel (34) der Befestigungsschiene (32) geschweißt sind.
13. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der bügelförmige Anker (65) eine zur Schienenlängsmittelebene (E-E) gerichtete
Abbiegung (68) aufweist.
14. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an die Abbiegung (68) sich eine gegensinnige Abbiegung (69) anschließt unter Bildung
eines Z-Verlaufes des Ankers (65), im Querschnitt der Schiene (61) betrachtet.
15. Schiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei gegenüberliegend angeordneten Ankern (69, 70) die Abbiegungen (71, 72, 73,
74) so getroffen sind, daß zumindest die Scheitelabschnitte (75, 76) der Anker ineinandergeschachtelt
sind.
1. Rail (1,16,50,61) embeddable in a concrete carrier (2) or the like for the building
industry for securing in particular facade cladding members (5) by means of screws
(6) entering into interlocking engagement with the rail, the rail having on both longitudinal
sides of said rail succeeding spaced-apart anchors (11,21,58,65,69,70), which are
secured by welding, whereby in order to provide an inner space without concrete beneath
the rail cover, there is associated with the latter a layer formed particularly of
soft material (9,20,56,64), and whereby the attachment points of each anchor are located
exclusively on one longitudinal side of the rail,
characterised in that each anchor (11,21,58,65,69,70) is formed as a substantially
V-shaped bow, the apex of the V of which (12,59,67,75,76) lies facing away from the
weld attachment points, the latter being formed in the area of the end sections (14,23,60',66')
extending at a spacing apart from one another and in contact, on one single rail longitudinal
side wall, of the V-bows 13,23,60,66,77,78).
2. Rail (24,32) embeddable in a concrete carrier or the like for the building industry
for securing in particular facade cladding members by means of screws entering into
interlocking engagement with the rail, the rail (24,32) having on both longitudinal
sides of said rail succeeding spaced-apart anchors (26), which are secured by welding,
whereby in order to provide an inner space without concrete beneath the rail cover,
there is associated with the latter a layer (30,35), formed particularly of soft material,
and whereby the attachment points of each anchor are located exclusively on one longitudinal
side of the rail, characterised in that each anchor (26) is formed as a substantially
V-shaped bow, the apex of the V of which lies facing away from the weld attachment
points, the latter being attached in contact on one single rail longitudinal side
wall in such a way that a section (27) connecting the two V-arm end sections of adjacent
V-bows, is welded to the longitudinal side edge of the rail.
3. Rail according to claim 1 or 2, characterised in that the anchor bows (21,26) are
formed by a bent bar extending in a corresponding corrugated shape and having a plurality
of anchors in succession.
4. Rail according to claim 3, characterised in that the bar is a round steel section
with profiled surface.
5. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised by a rectilinear
intermediate section (22) between two anchor outward bends and extending in the longitudinal
direction of the rail.
6. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised by a reinforcing
wire (29) parallel to the rail (24) and at a spacing therefrom, connecting the bow
arms (26') at about the middle of their length.
7. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that the rail
is formed as an attachment rail (1,16,32) with U-shaped cross-section, with anchors
(11,21,26) secured to the U-arms and projecting over them.
8. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that the rail
is formed as an anchor rail (50) with a C-shaped cross-section, with anchors (58)
attached to the rail side walls (52) extending at right angles to the back of the
rail (51), and projecting over the back of the rail (51).
9. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised by a soft material
layer (9,20) filling the U-space (18,19) of the attachment rail (1,16) which is U-profiled
in cross-section, in such a way that the U-arms (10',10'',18',18'') form undercuts
for capturing the layer (9,20) of soft material.
10. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that the undercuts
form spot weld attachment points for the anchor (1).
11. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that the undercuts
are such that the part sections (18'') of the U-arms (18) diverging from the free
end of the attachment rail (16) form the weld surfaces for anchors (21) lying in planes
divergent to the attachment rail (16).
12. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that the anchors
(26) are welded in front of the end surface (36) of the U-arms (34) of the attachment
rail (32) forming the rail longitudinal side edge.
13. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that the bow-shaped
anchor (65) has a bent portion (68) aligned towards the longitudinal medial plane
(E-E) of the rail.
14. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that there
connects with the bent portion (68), a contrary bent portion (69), forming a Z configuration
of the anchor (65), seen in the crosssection of the rail (61).
15. Rail according to one or more of the preceding claims, characterised in that, when
anchors (69,70) are located opposite one another, the bent portions (71,72,73,74)
are so configured that at least the apex sections (75,76) of the anchors are nested
one in the other.
1. Rail (1, 16, 50, 61) susceptible d'être noyé dans une poutre en béton (2) ou analogue,
pour la technique de construction assurant la fixation en particulier d'éléments d'habillage
de façade (5) au moyen de vis (6) pénétrant en constituant une emprise composite avec
le rail, le rail présentant sur les deux faces longitudinales de rail, respectivement,
des ancrages (11, 21, 58, 65, 69, 70) disposés les uns derrière les autres de façon
espacée et fixés par soudage, où, pour créer un espace intérieur exempt de béton au-dessous
du plafond de rail, à celui-ci est associée une couche réalisée en particulier sous
la forme d'une couche en matériau mou (9, 20, 56, 64) et où les emplacements de fixation
de chaque ancrage sont disposés exclusivement sur une face longitudinale du rail,
caractérisé en ce que chaque ancrage (11,21,58,65,69,70) est réalisé sous la forme
d'un étrier sensiblement en forme de V, dont le sommet du V(12,59,67,75,76) est situé
à l'opposé des emplacements de fixation par soudage, ces derniers étant constitués
par la zone des tronçons d'extrémité (14, 23, 60', 66'), s'étendant à distance l'une
de l'autre et en appui sur une paroi unique de face longitudinale de rail des branches
de V (13, 23, 60, 66, 77, 78).
2. Rail (24, 32) susceptible d'être noyé dans une poutre en béton ou analogue, pour la
technique de construction de fixation en particulier d'éléments d'habillage de façade
au moyen de vis pénétrant en un engagement composite avec le rail, le rail (24, 32)
présentant, sur chacune des deux faces longitudinales de rail, des ancrages (26) disposés
à distance les uns derrière les autres et fixés par soudage, où, pour créer un espace
intérieur exempt de béton au-dessous du plafond de rail, est associée à celui-ci une
couche réalisée en particulier sous la forme de couche en matériau mou (30, 35) et
où les emplacements de fixation de chaque ancrage sont disposés exclusivement sur
une face longitudinale du rail, caractérisé en ce que chaque ancrage (26) est réalisé
sous la forme d'étrier sensiblement en forme de V, dont le sommet de V est placé à
l'opposé des emplacements de fixation par soudage, ces derniers étant placés en appui
sur une bordure latérale longitudinale unique du rail, de manière qu'un tronçon d'extrémité
(27) reliant les deux tronçons d'extrémité de branche en V, appartenant à des étriers
voisins, soit soudé à la bordurc latéralc longitudinale du rail.
3. Rail selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les étriers d'ancrages (21,
26) sont constitués par une barre soumise à un pliage, dotée d'une forme ondulée correspondante
et présentant plusieurs ancrages situés les uns derrière les autres.
4. Rail selon la revendication 3, caractérisé en ce que la barre est un acier rond à
surface profilée.
5. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par un tronçon
intermédiaire (22) rectiligne s'étendant dans la direction longitudinale du rail,
entre deux coudes d'ancrages.
6. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par un fil
de rigidification (29) parallèle au rail (24) et reliant à distance de celui-ci les
branches d'étrier (26') à peu près à mi-longueur.
7. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le rail est réalisé sous la forme d'un rail de fixation (1, 16, 32) avec une section
transversale en forme de U et doté d'ancrages (11, 21, 26) fixés aux branches du U
et dépassant de celles-ci.
8. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le rail est réalisé sous la forme d'un rail à ancrages (50), à section transversale
en forme de C, avec des ancrages (58) qui sont fixés aux parois latérales (52) du
rail s'étendant à angle droit du dos de rail (51), et dépassent du dos de rail (51).
9. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par une
couche en matériau mou (9, 20), remplissant l'espace de U (18, 19) du rail de fixation
(1,16) à section transversale profilée en forme de U, de manière que les branches
de U (10', 10", 18', 18") constituent des contre-dépouilles pour le confinement de
la couche de matériau mou (9, 20).
10. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les contre-dépouilles constituent des emplacements de fixation par soudage, sous forme
de points, pour les ancrages (1).
11. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les contre-dépouilles sont telles que les tronçons partiels (18"), s'étendant en divergeant
en direction de l'extrémité libre du rail de fixation (16), des branches de U(18)
constituent les surfaces de montage par soudage destinées aux ancrages (21) situés
dans des plans divergents par rapport au rail de fixation (16).
12. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les ancrages (26) sont soudés devant la face frontale (36), constituant le bord latéral
longitudinal de rail, des branches de U (34) du rail de fixation (32).
13. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'ancrage (65) en forme d'étrier présente un coude (68) orienté dans le plan médian
longitudinal (E-E) du rail.
14. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au
coude (68) se raccorde un coude (69) réalisé en sens inverse, en formant un trajet
en Z pour l'ancrage (65), si l'on observe dans la section transversale du rail (61).
15. Rail selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
dans le cas d'ancrages (69, 70) disposés l'un en face de l'autre, les coudes (71,
72, 73, 74) sont tels qu'au moins les tronçons de sommet (75, 76) des ancrages sont
emboîtées les uns dans les autres.