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EP 0 412 480 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1994 Patentblatt 1994/44 |
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Anmeldetag: 06.08.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B67C 3/26 |
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Vorrichtung zum Füllen von Behältern
Container filling device
Dispositif de remplissage de récipients
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
11.08.1989 DE 3926591
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.02.1991 Patentblatt 1991/07 |
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Patentinhaber: ALFILL GETRÄNKETECHNIK GmbH |
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22113 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Mette, Manfred
D-2000 Hamburg 73 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 204 937 US-A- 3 534 788
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GB-A- 23 509 US-A- 4 323 090
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Füllen von mit einem eingezogenen oberen
Rand versehenen dosenartigen Behältern mit einem Füllzylinder für eine vorzugsweise
Gas enthaltende Flüssigkeit und mit einem Antrieb zum Bewegen eines hohlen den Füllzylinder
umgebenden Zylinders über den oberen Teil eines Behälters in Füllstellung, wobei an
der Innenfläche des hohlen Zylinders eine Dichtung aus elastischem und/oder flexiblem
Material angeordnet ist, der über einen Kanal ein Druckmedium zum Abdichten zuführbar
ist.
Bei der Füllung von Behältern mit insbesondere gashaltiger Flüssigkeit besteht ein
Problem darin, ein ungewolltes Über- oder Ausfließen der in einem Füllrohr zugeführten
Flüssigkeit zu vermeiden.
Die EP-A-0204937 beschreibt eine weitere Vorrichtung zum Füllen von Dosen mit einem
Füllzylinder für eine Flüssigkeit und mit einem Antrieb zum Bewegen eines hohlen den
Füllzylinder umgebenden Zylinders über den oberen Teil der Dose in Füllstellung. An
der Innenfläche des hohlen Zylinders befindet sich eine Dichtung aus elastischem Material.
Die GB-A-23509 A.D. 1911 zeigt eine Füllvorrichtung für Flaschen, die einen stationären
Tisch und ein Gleitstück mit einer ringförmigen hohlen Dichtung aus elastischem Material
aufweist.
Wenn ein Zuführungsrohr für die einzufüllende Flüssigkeit durch Kanäle im Tisch und
Gleitstück in die Flasche bewegt ist, kann in den hohlen Ring, der den Flaschenkopf
vollständig umgibt, ein Druckmedium (Flüssigkeit oder Gas) hineingedrückt werden,
so daß die Flasche, an der Dichtungsvorrichtung hängend, von dem Gleitstück nach einer
Verschließeinrichtung, z. B. einer Verkorkungseinrichtung, bewegt werden kann. Die
bekannte Füllvorrichtung ist nach ihrer Konstruktion und Wirkungsweise nicht für höhere
Fülleistungen geeignet.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine bekannte Füllvorrichtung
der eingangs genannten Art weiterzubilden.
Die Lösung gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Dichtung im Zylinder in der
Füllstellung mit Abstand vom Auslaß der Flüssigkeitszuleitung des Füllzylinders angeordnet
ist, derart, daß der ringförmige Anlagebereich für die bei Beaufschlagung mit dem
Druckmedium an der Außenwand des Behälters anliegende Dichtung sich im oberen Bereich
des Behälters befindet, in dem dieser eine maximale Querschnittsfläche aufweist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den untergeordneten Ansprüchen
zu entnehmen.
[0002] Die mit der Erfindung verbundenen Vorteile bestehen darin, daß eine gute Abdichtung
zwischen der Zuleitung der einzufüllenden Flüssigkeit und dem Behälter geschaffen
wird, so daß ein ungewolltes Austreten von Flüssigkeit, auch wenn dieses Gas enthält,
zuverlässig vermieden wird. Ein besonderer zusätzlicher Vorteil besteht darin, daß
bei Gegendruck-Füllvorrichtungen das erforderliche Spanngas zusätzlich zum Andrücken
der Dichtung an die Behälteraußenwand verwendet wird.
Im Gegensatz zu Füllvorrichtungen mit Dichtungen, die mit einem Druckmedium beaufschlagt
sind und an dem eingezogenen Rand eines Behälters ansetzen, ist die Füllvorrichtung
gemäß der Erfindung insofern vorteilhaft, als bei den unvermeidbaren Dichtungskräften
keine Kraftkomponenten in axialer Richtung auftreten, die die Böden der Behälter beanspruchen.
Die Kräfte sind vielmehr symmetrisch und wirken da, wo die Behälter ihre größte Steifigkeit
und Stabilität haben.
[0003] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0004] Ein hohler stationärer Füllzylinder 1 ist umgeben von einem weiteren Zylinder 2,
eine sogenannte Tulpe, der von einem Antrieb 3 entsprechend dem Doppelpfeil 4 auf-
und abbewegbar ist. Im Inneren des Füllzylinders 1 befindet sich ein Gasrohr 6, das
von einem nicht dargestellten Antrieb ebenfalls entsprechend dem Doppelpfleil 7 auf-
und abbewegbar ist. Das Gasrohr 6 dient zum Zuführen eines unter Druck stehenden Gases,
auch Spanngas genannt, das aus CO₂, Luft, Stickstoff oder dgl. bestehen kann, und
zum Abführen des von der Flüssigkeit verdrängten Spanngases, welches auch Rückgas
genannt wird. Das Gasrohr 6 ist an einer Außenfläche 8 mit einem Dichtring 9 versehen,
der sich in der untersten Stellung, der Verschlußstellung (strichliert angedeutet
und mit 9a bezeichnet), gegen eine Innenfläche 11 des Füllzylinders 1 anlegt. Durch
den Ringraum 12 zwischen Füllzylinder 1 und Gasrohr 6 ist eine unter Gasdruck, z.
B. CO
2, stehende Flüssigkeit aus einem nicht dargestellten Vorratsbehälter zuführbar (Pfeil
13). Durch eine Bohrung 14 des Gasrohrs 6 ist Spanngas zuführbar (entsprechend Pfeil
16) und Rückgas abführbar (entsprechend Pfeil 17).
In einer Nut an der Innenfläche 18 des Zylinders 2 befindet sich eine Gleitdichtung
19. In einer weiteren Nut 21 an der Innenfläche 18 befindet sich eine weitere Dichtung
22 aus einem elastischen und/oder flexiblen Material, die U-förmig ausgebildet ist
und über einen von einem Zwischenraum 20 abgehenden Kanal 23 mit dem Füllraum 24 oberhalb
des zu füllenden Behälters 26 in Form einer Dose und unterhalb des Gasrohrs 6 verbunden
ist. Die Dichtung kann auch eine andere geeignete Form aufweisen, z. B. die Form eines
Schlauches (nicht dargestellt).
[0005] Mit 27 ist ein Entlüftungsventil bezeichnet.
[0006] Wirkungsweise der Füllvorrichtung gemäß der Erfindung:
Vor dem Zuführen eines zu füllenden Behälters 26 befinden sich Zylinder 2 und Gasrohr
6 in ihrer nicht dargestellten oberen Ausgangsposition. Sobald ein Behälter 26 in
die gezeichnete Lage verbracht worden ist, bewirkt der Antrieb 3 ein Senken des Zylinders
2 in die gezeichnete Stellung, wobei die Dichtung 22 sich über die Außenfläche des
Behälters 26 schiebt und diesen zentriert. Mit dem Zylinder 2 wird auch das Gasrohr
6 derart abgesenkt, daß am Ende des Absenkvorganges die Ringdichtung 9 in der Stellung
9a ist, so daß keine Verbindung zwischen dem oberen Teil des Ringraumes 12 und dem
Füllraum 24 besteht. Vor der Freigabe der Zufuhr der Gas enthaltenden Flüssigkeit,
die also unter Druck steht, aus dem Vorratsbehälter wird nach Betätigen eines nicht
dargestellten Ventils durch die Bohrung 14 unter Druck Spanngas, z. B. CO₂₋Gas, zugeleitet,
das sowohl in den Behälter 26 als auch durch den Kanal 23 in das Innere 22a der Dichtung
22 gelangt und deren Außenfläche gegen die Behälterwand 26 drückt. Nach Druckausgleich
wird das Gasrohr 6 relativ zum Füllzylinder 2 angehoben, so daß Flüssigkeit durch
den Ringraum 12 in den Behälter 26 strömen kann. Die einströmende Flüssigkeit verdrängt
das Spanngas, das, etwa nach Umschalten eines nicht dargestellten Ventils, durch die
Bohrung 14 als Rückgas entweichen kann.
Nach beendeter Füllung wird das Gasrohr in Schließposition abgesenkt (Dichtring 9
wieder in Position 9a) und damit die Flüssigkeitszufuhr beendet. Sodann wird durch
das Entlüftungsventil das Gas aus dem Füllraum 24 abgelassen, wodurch der Druck in
der Dichtung 22 verschwindet. Die durch das Spanngas hervorgerufene Andrückkraft,
mit der die Dichtung 22 gegen die Behälteraußenwand gedrückt worden ist, verschwindet,
so daß der Zylinder 2 zusammen mit dem Gasrohr 6 leicht angehoben und in seine obere
Ausgangsposition bewegt werden kann. Danach kann der gefüllte Behälter 26 entfernt
und ein neuer leerer Behälter zugeführt werden, worauf sich der Füllvorgang wiederholt.
1. Vorrichtung zum Füllen von mit einem eingezogenen oberen Rand versehenen dosenartigen
Behältern (26) mit einem Füllzylinder (1) für eine vorzugsweise Gas enthaltende Flüssigkeit
und mit einem Antrieb zum Bewegen eines hohlen den Füllzylinder umgebenden Zylinders
(2) über den oberen Teil eines Behälters in Füllstellung, wobei an der Innenfläche
(18) des hohlen Zylinders (2) eine Dichtung (22) aus elastischem und/oder flexiblem
Material angeordnet ist, der über einen Kanal (23) ein Druckmedium zum Abdichten zuführbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (22) im Zylinder (2) in der Füllstellung
mit Abstand vom Auslaß der Flüssigkeitszuleitung (12) des Füllzylinders (1) angeordnet
ist, derart, daß der ringförmige Anlagebereich für die bei Beaufschlagung mit dem
Druckmedium an der Außenwand des Behälters anliegende Dichtung sich im oberen Bereich
des Behälters (26) befindet, in dem dieser eine maximale Querschnittsfläche aufweist.
2. Füllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung im Querschnitt
U-förmig oder schlauchförmig ausgebildet ist.
3. Füllvorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des hohlen Zylinders (2) eine Zuführleitung (6) zum Zuführen eines Spanngases unter
Druck zu dem Behälter (26) und zu der Dichtung (22) vorgesehen ist.
4. Füllvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung (6)
für das Spanngas nach Umschalten eines Ventils eine Abführleitung für durch die Flüssigkeit
aus dem Behälter verdrängtes Rückgas ist.
5. Füllvorrichtung nach Anspruch 3 und/oder 4, gekennzeichnet durch einen Antrieb zum
Bewegen der innerhalb des hohlen Zylinders angeordneten Zuführleitung (6) in eine
Offenstellung, in der der Strom der Flüssigkeit zum Behälter freigegeben ist, und
in eine Schließstellung (9a), in der der Strom unterbrochen ist.
6. Füllvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein Entgasungsventil zum Ableiten des Überdrucks aus der Dichtung (22) nach
dem Füllen des Behälters.
1. Apparatus for filling can-type containers (26) provided with a turned-in upper edge,
having a filling cylinder (1) for a liquid preferably containing gas and having a
drive for moving a hollow cylinder (2), surrounding the filling cylinder, over the
upper part of a container in the filling position, there being arranged on the inner
surface (18) of the hollow cylinder (2) a seal (22) of a resilient and/or flexible
material to which a pressurized medium for sealing can be supplied by way of a channel
(23), characterized in that the seal (22) is arranged in the cylinder (2) in the filling
position at a spacing from the outlet of the liquid supply line (12) of the filling
cylinder (1) such that the annular bearing region for the seal which, when acted upon
by the pressurized medium, bears against the outer wall of the container is located
in the upper region of the container (26) in which the latter has a maximum cross-sectional
area.
2. Filling apparatus according to Claim 1, characterized in that the seal is constructed
to be U-shaped or hose-shaped in cross-section.
3. Filling apparatus according to Claim 1 and/or 2, characterized in that there is provided
within the hollow cylinder (2) a supply line (6) for supplying a tensioning gas under
pressure to the container (26) and to the seal (22).
4. Filling apparatus according to Claim 3, characterized in that after switching over
of a valve the supply line (6) for the tensioning gas is a removal line for return
gas displaced from the container by the liquid.
5. Filling apparatus according to Claim 3 and/or 4, characterized by a drive for moving
the supply line (6), which is arranged within the hollow cylinder, into an open position
in which the flow of liquid to the container is released, and into a closed position
(9a) in which the flow is interrupted.
6. Filling apparatus according to one or more of the preceding Claims, characterized
by a degassing valve for discharging the overpressure from the seal (22) after the
container has been filled.
1. Dispositif de remplissage de récipients en forme de boite (26), présentant un bord
supérieur rétracté, le dispositif comportant un cylindre de remplissage (1) pour un
liquide renfermant de préférence du gaz, et un dispositif d'entraînement pour déplacer,
au-dessus de la partie supérieure d'un récipient en position de remplissage, un cylindre
creux (2) entourant le cylindre de remplissage, un joint d'étanchéité (22) en un matériau
élastique et/ou flexible étant disposé à la surface intérieure (18) du cylindre creux
(2), un milieu de pression pouvant être amené à ce joint par l'intermédiaire d'un
canal (23), en vue de réaliser l'étanchéité, caractérisé en ce que le joint d'étanchéité
(22), dans le cylindre (2) se trouvant dans la position de remplissage, est disposé
à distance de la sortie de la conduite d'amenée de liquide (12) du cylindre de remplissage
(1), de manière à ce que la zone d'appui de forme annulaire, pour le joint d'étanchéité
s'appliquant à la paroi extérieure du récipient lors de la sollicitation par le fluide
de pression, se trouve dans la zone supérieure du récipient (26), dans laquelle celui-ci
présente une surface de section transversale maximale.
2. Dispositif de remplissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint
d'étanchéité présente une configuration en forme de "U" en section transversale, ou
en forme de tuyau souple.
3. Dispositif de remplissage selon les revendications 1 et/ou 2, caractérisé en ce qu'à
l'intérieur du cylindre creux (2) est prévue une conduite d'amenée (6) destinée à
amener un gaz de contrainte sous pression, au récipient (26) et au joint d'étanchéité
(22).
4. Dispositif de remplissage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la conduite
d'amenée (6) pour le gaz de contrainte, après commutation d'une vanne, devient une
conduite d'évacuation pour du gaz de retour refoulé par le liquide, hors du récipient.
5. Dispositif de remplissage selon les revendications 3 et/ou 4, caractérisé par un dispositif
d'entraînement pour déplacer la conduite d'alimentation (6) disposée à l'intérieur
du cylindre creux, dans une position d'ouverture, dans laquelle l'écoulement du liquide
vers le récipient est libéré, et dans une position de fermeture (9a), dans laquelle
l'écoulement est interrompu.
6. Dispositif de remplissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé par une vanne de dégazage destinée à évacuer la surpression hors du joint
d'étanchéité (22), après le remplissage du récipient.
