[0001] Die Erfindung betrifft eine Auflösewalze für eine OE-Spinnvorrichtung mit einem
an einer Welle befestigten Grundkörper und einer Garnitur aus Zähnen oder Nadeln und
mit einem sich in den Grundkörper erstreckenden Hohlraum, sowie Verfahren zum Herstellen
einer Auflösewalze mit einem wenigstens aus einem Teil bestehenden hohlen Grundkörper
und mit einer Garnitur aus Zähnen oder Nadeln.
[0002] Bekannt ist beispielsweise aus der JP-Gm-OS 48/29130 eine Auflösewalze, welche aus
einem Grundkörper, einem Garnituraufnahmeteil und einem Deckel besteht. Der Deckel
wird an dem Grundkörper befestigt und klemmt den Garnituraufnahmeteil zwischen zwei
Flanken. Der Grundkörper ist im wesentlichen aus einem Vollmaterial hergestellt, wodurch
gewährleistet ist, daß die Garnituraufnahmefläche mit sehr hoher Genauigkeit rund
herstellbar ist. Dies ist wichtig, um ein gutes Kämmergebnis beim Auskämmen eines
Faserbartes zu erreichen. Nachteilig bei dieser Ausführung ist der hohe Materialeinsatz.
Außerdem muß durch die hohe be schleunigte Masse der Auflösewalze beim Auswuchten
in Extremfällen viel Material an den entsprechenden Stellen entfernt werden, damit
die Auflösewalze wuchtig läuft. Diese Nachteile bewirken hohe Fertigungskosten.
[0003] Aus der DE-OS 35 15 153 ist eine Auflösewalze bekannt, welche ebenfalls aus mehreren
Teilen zusammengesetzt ist. Der Walzenkörper übergreift mit einem axialen Ansatz das
ihm zugewandte Ende eines Lagergehäuses, wobei ein Hohlraum gebildet wird. Der Hohlraum
ist mittels eines Ringeinsatzes und eines Ringsteges, welche einen Dichtungsspalt
bilden, nach außen abgedichtet. Durch in den Hohlraum eindringende Verschmutzungen
besteht die Gefahr von Unwucht während des Betriebes. Der Ringsteg ist an dem Walzenkörper
angeformt und bildet zu dem Hohlraum eine Hinterschneidung. Hieraus resultieren hohe
Fertigungskosten.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine kostengünstige Auflösewalze zu schaffen,
welche hohe Rundlaufgenauigkeit bei geringem Eigengewicht gewährleistet.
[0005] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 sowie der Ansprüche 14 und 17
gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Es zeigen die
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Auflösewalze;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Grundkörper der Auflösewalze;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Auflösewalze.
[0008] In Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße Auflösewalze dargestellt.
Ein Grundkörper besteht aus einem Grundträger 1 sowie einem Deckel 10. Der Grundträger
1 wird von einer Wand 17 begrenzt, welche eine eine Achsbohrung 50 (Fig. 2) aufweisende
Nabe 13 mit einer ringförmigen Fläche zur Garnituraufnahme 4 verbindet und damit
einen Hohlraum 16 axial begrenzt. Durch eine weitere axiale Begrenzung des Grundträgers
1 mittels des Deckels 10 entsteht wenigstens ein geschlossener Hohlraum 16 innerhalb
des Grundkörpers. Der Grundträger 1 der Auflösewalze ist auf einer Welle 6 aufgepreßt.
Die Welle 6 ist in einem Lagergehäuse 7 drehbar gelagert. Das Lagergehäuse 7 wird
an einem Ende teilweise von dem Grundträger 1 umschlossen Der äußere Umfang des Grundträgers
1 dient zur Aufnahme der Garnitur. Diese Garnituraufnahme 4 ist von einem Ringbund
11 begrenzt. An die Garnituraufnahme 4 werden höchste Anforderungen hinsichtlich der
Rundheit bezügl. der Welle 6 gefordert.
[0009] Der Grundträger wird vorteilhafterweise im Aluminiumdruckgußverfahren hergestellt.
Dies erlaubt einerseits dünne Wandstärken und andererseits geringe Toleranzen bereits
beim Rohteil. Durch die Abstützung der Garnituraufnahme 4 mittels Rippen 2 an der
Nabe 13 wird vorteilhafterweise gewährleistet, daß bereits das Rohteil nach dem Druckgießen
eine hohe Rundheit aufweist.
[0010] Durch die Rippen 2 wird außerdem gewährleistet, daß auch die Wellenaufnahmefläche
5 sowohl rund als auch steif bei möglichst geringen Wandstärken herstellbar ist.
[0011] An den Rippen 2 sind Auswurfflächen 3 angeordnet. Mittels dieser Auswurfflächen 3
wird das schonende Auswerfen des Rohteiles aus dem Druckgußwerkzeug gewährleistet.
Die Auswurfflächen 3 sind derart an dem Grundträger 1 angeordnet, daß durch den Druck
auf die Aluminiumteile, welcher durch die Auswerfer des Druckgußwerkzeuges auf den
Grundträger ausgeübt wird, keine Verformung des Grundträgers 1 entsteht. Derartige
Auswurfflächen 3 sind vorteilhafterweise auch an dem Deckel 10 angeordnet.
[0012] An dem offenen Ende der Garnituraufnahme 4 ist an der Innenseite eine Preßfläche
8 angeordnet. Die Preßfläche 8 ist die Fügefläche des Grundträgers 1 mit einem Deckel
10. Grundträger 1 und Deckel 10 bilden den Grundkörper der Auflösewalze. Der Deckel
10 hat eine zu der Preßfläche 8 des Grundträgers 1 korrespondierende Preßfläche 9.
Grund träger 1 und Deckel 10 werden über die Preßflächen 8 und 9 miteinander verbunden
und umschließen in montiertem Zustand einen Hohlraum in der Auflösewalze. Der Deckel
10 wird vorteilhafterweise zusätzlich zu der Pressung mit Klebstoff gegen ein Loslösen
während des Betriebs der Auflösewalze gesichert.
[0013] Der Deckel 10 ist ebenso wie der Grundträger 1 mit Rippen 2 in dem Hohlraum 16 versehen.
Die Rippen 2 sind ausgehend von der Fügefläche 9 radial zur Mitte des Deckels 10 hin
auslaufend angeordnet. Es wird hiermit ein optimales Verhältnis zwischen Festigkeit
und Gewicht des Deckels 10 erzielt.
[0014] Mittels des Deckels 10 werden bekannte nicht dargestellte Garniturringe zwischen
dem Ringbund 11 und einem Ringbund 12 an dem Deckel 10 geklemmt. Ebenso kann aber
auch eine Garnitur direkt auf die Garnituraufnahme 4 aufgebracht werden. Hierzu kann
es vorteilhaft sein, eine gewindeförmige Nut in die Garnituraufnahme 4 einzubringen,
in welche ein Sägezahndraht eingesetzt wird. Außerdem können, wenn die Garnitur aus
Nadeln besteht, diese Nadeln direkt in die Garnituraufnahme 4 eingesetzt werden.
[0015] Zur Erreichung besonders hoher Genauigkeiten hinsichtlich der Rundheit der Auflösewalze
werden vorteilhafterweise die Garnituraufnahme 4, die Wellenaufnahmefläche 5 sowie
die Preßflächen 8 und 9 überdreht. Durch diese leichte spanende Bearbeitung wird höchste
Maßgenauigkeit erreicht.
[0016] Die erfindungsgemäße Auflösewalze zeichnet sich insbeson dere durch geringen Materialeinsatz
sowie kleine Bearbeitungsflächen aus. Darüber hinaus ist der Ersatz verschlissener
Garnituren schnell und kostengünstig durchzuführen.
[0017] Werden sämtliche Einzelteile einzeln ausgewuchtet, so wird in vorteilhafter Weise
ermöglicht, daß Auswuchtbohrungen innerhalb des später verschlossenen Hohlraums in
der Auflösewalze angeordnet sind. Hierdurch wird insbesondere ein geräuscharmer Lauf
der Auflösewalze erzielt, da die Auswuchtbohrungen keinerlei Luftwirbel erzeugen.
Außerdem wird hierdurch eine störungsfreie Auflösung des Faserbandes erreicht, da
sich keine Schmutz- oder Faserteilchen in den Auswuchtbohrungen festsetzen können.
Auswuchtbohrungen werden vorzugsweise an den Auswurfflächen 3 angebracht, da hier
eine hohe Materialanhäufung ist, welche im Betrieb der Auflösewalze keine weitere
Funktion mehr hat. Eine weitere vorteilhafte Ausführung besteht darin, daß Material
zusätzlich in den Hohlraum eingebracht wird zur Auswuchtung der Auflösewalze. Hierzu
wird beispielsweise Blei an den Rippen 2 oder der Innenfläche der Garnituraufnahme
4 befestigt.
[0018] Fig. 2 zeigt einen Grundträger 1 in der Draufsicht. In Fig. 2 sind insbesondere die
am Umfang gleichmäßig verteilten Rippen 2 zu erkennen. Als vorteilhaft hat sich eine
Gesamtzahl von sechs Rippen 2 erwiesen, da sich hierbei ein Optimum zwischen Rundheit
der Garnituraufnahme 4 und der Wellenaufnahmefläche 5 hinsichtlich des Materialbedarfs
ergibt.
[0019] Außer zur Erzielung einer hohen Fertigungsgenauigkeit be reits beim Rohteil des
Grundträgers 1 bewirken die Rippen 2, daß sich die Garnituraufnahme 4 während des
Aufziehens des Garniturdrahtes nicht verzieht. Die Befestigung des Deckels 10 an dem
Grundträger 1 kann außer in der gezeigten Weise alternativ durch Anschrauben, Verspannung
mittels einer Tellerfeder, Klemmung mittels O-Ring oder ähnlichen Fügeverbindungen
realisiert werden. Wichtig dabei ist, daß sich der Deckel 10 während des Betriebs
der Auflösewalze nicht von dem Grundträger 1 löst.
[0020] An einer der Rippen 2 ist in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 eine Auswuchtbohrung
19 in der Materialanhäufung der Auswurffläche 3 angeordnet.
[0021] In einer vorteilhaften Ausführting ist der Deckel 10 aus Kunststoff hergestellt.
Hierdurch wird das Gewicht der Auflösewalze weiter reduziert, und es werden die Kosten
gesenkt. Weitere vorteilhafte Materialien für den Grundkörper sind Aluminium- oder
Zink-Legierungen. Mit Zink-Legierungen sind äußerst hohe Maßgenauigkeiten bei der
Herstellung des Rohteils erzielbar. In besonderen Fällen ist auch der Einsatz von
verschleißfestem Kunststoff für die Herstellung des Grundträgers 1 von Vorteil. Die
Einsatzfälle richten sich beispielsweise nach dem aufzulösenden Fasermaterial oder
der Art der auf dem Grundträger 1 aufgezogenen Garnitur.
[0022] Auf der Garnituraufnahmefläche 4 ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Sägezahndraht
20 aufgezogen.
[0023] Eine weitere erfindungsgemäße Ausführung ist in Fig. 3 dargestellt. Hierbei handelt
es sich um einen Grundträger 1, der durch Umformen hergestellt ist. Der Grundträger
1 ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Abschnitt aus einem Leichtmetallstranggußprofil,
das spanend nachbearbeitet ist. Die obere Darstellung der Fig. 3 zeigt den unbearbeiteten
Zustand des Grundträgers 1. Hierin ist die Aussparung für das Lager 7 noch nicht vorgesehen.
Durch eine spanende Bearbeitung wird einerseits die Wellenaufnahmefläche und andererseits
die Aussparung für die Aufnahme des Lagers hergestellt. Nabe 13 und Garnituraufnahme
4 sind ebenso, wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, mit Rippen verbunden. Der Grundträger
1 ist mittels zweier Deckel 14 und 15 verschlossen. Grundträger 1, Deckel 14 und Deckel
15 bilden den Grundkörper der Auflösewalze. Die Deckel 14, 15 sind über die Ringbunde
an dem Grundträger 1 befestigt und schützen die Hohlräume 16 vor Verschmutzung und
somit vor Unwucht während des Betriebs. Die Befestigung der Deckel 14, 15 kann selbstverständlich
auch über andere Verbindungen erfolgen, welche die Funktionsfähigkeit gewährleisten.
Sie können beispielsweise mit dem Grundträger 1 verklebt sein.
[0024] Bei besonders guten Abdichtungen der Auflösewalze gegenüber einem Auflösewalzengehäuse
kann auf den Deckel 14 und/oder 15 verzichtet werden. Es ist dabei darauf zu achten,
daß der Hohlraum 16 vor Verschmutzung und damit Unwucht der Auflösewalze weitestgehend
geschützt ist.
[0025] Für besondere Einsatzfälle kann es auch vorteilhaft sein, anstelle von Leichtmetall,
wie z. B. Aluminiumlegierungen, auch Kunststoffe zu verwenden. Der Grundträger 1 besteht
in diesem Fall aus Abschnitten eines extrudierten Profiles.
[0026] Vorteilhaft bei der Ausführungsform der Fig. 3 ist eine rationelle Herstellungsweise.
Insbesondere eine Oberflächenbehandlung oder -bearbeitung der Garnituraufnahme 4
kann bereits an dem ungeschnittenen Profil erfolgen. Es wird dadurch eine mehrfache
Aufspannung bei der Bearbeitung mehrerer Grundträger 1 vermieden.
[0027] Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. So ist
es ebenso erfindungsgemäß, beispielsweise zwischen der Wellenaufnahmefläche 5 und
der Garnituraufnahme 4 eine weitere zylindrische Trennwand anzuordnen. Hiermit sind
beispielsweise Vorteile hinsichtlich der Materialverteilung beim Gießen oder Umformen
zu erzielen.
[0028] Um die Auflösewalze gegen Verschleiß zu schützen, ist es vorteilhaft, die Außenseiten
der den Hohlraum begrenzenden Flächen des Grundkörpers, d.h. die Garnituraufnahme
4 mit der Garnitur, z.B. einem Sägezahndraht 20, zu beschichten. Um diese Mantelfläche
besonders wirtschaftlich beschichten zu können, ist gemäß den Fig. 1 bis 3 in der
Nabe 13 eine durchgehende Achsbohrung 50 vorgesehen. Mehrere Grundträger 1 lassen
sich somit dicht aneinandergereiht auf eine Achse auffädeln für den Beschichtungsarbeitsgang.
Anschließend werden die Grundkörper 1 wieder von dieser Achse abgenommen und fertig
montiert.
1. Auflösewalze für eine OE-Spinnvorrichtung mit einem an einer Welle befestigten
Grundkörper und einer Garnitur aus Zähnen oder Nadeln und mit einem sich in dem Grundkörper
erstreckenden Hohlraum, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hohlraum Rippen (2) angeordnet sind.
2. Auflösewalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (2) im wesentlichen radial in dem Hohlraum (16) angeordnet sind.
3. Auflösewalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (16) wenigstens an einem Ende mittels einer Wand (17) axial begrenzt
ist.
4. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) mehrteilig ausgebildet ist.
5. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rippen (2) Auswurfflächen (3) zur verzugsfreien Entformung des Grundkörpers
(18; 1, 10, 14, 15) aus dem Formwerkzeug angeordnet sind.
6. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hohlraum (16) Materialanhäufungen für das Anbringen von Wuchtbohrungen
(19) angeordnet sind.
7. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens teilweise gegossen ist.
8. Auflösewalze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens teilweise aus Druckguss hergestellt
ist.
9. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens teilweise umgeformt ist.
10. Auflösewalze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens teilweise stranggepreßt ist.
11. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens teilweise aus einer Aluminium-Legierung
hergestellt ist.
12. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens teilweise aus einer Zink-Legierung
hergestellt ist.
13. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) wenigstens tielweise aus Kunststoff hergestellt
ist.
14. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der den Hohlraum (16)begrenzenden Wand (4) des Grundkörpers (18;
1, 10, 14, 15) beschichtet ist.
15. Auflösewalze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (18; 1, 10, 14, 15) einen Grundträger (1) mit einer durchgehenden
Achsbohrung (50) aufweist.
16. Verfahren zum Herstellen einer Auflösewalze mit einem wenigstens aus einem Teil
bestehenden hohlen Grundkörper und mit einer Garnitur aus Zähnen oder Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Grundkörpers gegossen wird, und daß technologisch bedingte,
maßgenaue Flächen anschließend spanend gefertig werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Grundkörpers druckgegossen wird.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Grundkörpers spritzgegossen wird.
19. Verfahren zum Herstellen einer Auflösewalze mit einem wenigstens aus einem Teil
bestehenden Grundkörper mit Aussparungen und einer Garnitur aus Zähnen oder Nadeln,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Grundkörpers umgeformt wird, und daß technologisch bedingte,
maßgenaue Flächen anschließend spanend gefertigt werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Grundkörpers stranggepreßt wird.
21. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Grundkörpers einzeln ausgewuchtet werden und daß die Teile des
Grundkörpers anschließend miteinander verbunden werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wuchtung der Teile des Grundkörpers Bohrungen an den aussparungsseitigen
Flächen des Grundkörpers angeordnet werden.
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wuchtung der Teile des Grundkörpers zusätzliches Material an den aussparungsseitigen
Flächen des Grundkörpers angeordnet wird.
24. Verfahren nach einem oder mehreren Ansprüchen 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper an der Außenseite seiner Mantelfläche beschichtet wird.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beschichten die Grundträger mehrerer Grundkörper aneinandergereiht auf eine
Achse aufgefädelt werden.