[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Arbeitsplatzleuchte gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
[0002] Arbeitsplatzleuchten dieser Art, beispielsweise aus der die Literaturstelle DE 26
30 556 A1 bekannt, haben die Aufgabe, starke Abschattungen von Tageslicht und Allgemeinbeleuchtung
auszugleichen. Besondere Bedeutung kommt solchen Arbeitsplatzleuchten bei seit einigen
Jahren üblichen "Bürosystem-Arbeitsplätzen" in Großraumbüros zu, bei denen die einzelnen
Plätze durch Trennwände abgeteilt und oftmals oberhalb des hinteren Teiles der Arbeitsfläche
mit Schrankaufsätzen versehen sind.
[0003] Die beleuchtungstechnischen Anforderungen, die an solche Arbeitsplatzleuchten gestellt
werden, erschöpfen sich keineswegs in einer gleichmäßigen Verteilung der Beleuchtungsstärke
auf der Arbeitstischfläche. Vielmehr muß darüber hinaus auch der Vermeidung von strukturierten
Lichtreflexen Beachtung geschenkt werden.
[0004] Wie sich zeigt, bewirkt die Abschirmung der Leuchtstofflampenanordnung auf glänzenden
Sehobjekten strukturierte Reflexbilder, welche die Sehaufgabe weit stärker erschweren
(Störinformation) als unstrukturierte, informationslose Reflexe. Weiterhin zeigt sich
bei solchen Arbeitsplatzleuchten, daß die Beleuchtungsstärke im hinteren Teil der
Arbeitsfläche wesentlich höher als im vorderen Arbeitsbereich ist, welcher üblicherweise
die Arbeitsaufgabe enthält. Dadurch wird die Aufmerksamkeit von der Arbeitsaufgabe
weggelenkt. Außerdem treten bei solchen Arbeitsplatzleuchten, sofern an der Rückseite
des Arbeitstisches eine vertikale Trennwand vorgesehen ist, unangemessen hohe Leuchtdichten
auf. Dadurch können störende Reflexe auf dem Arbeitsgut oder auf gegenüber der Rückwand
aufgestellten Bildschirmgeräten entstehen. Eine Verwendung solcher Arbeitsplatzleuchten
ohne die erwähnte Trennwand ist hier nicht möglich, weil ansonsten starke Blendungserscheinungen
bei Personen auftreten, deren Arbeitsplatz sich auf der gegenüberliegenden Seite befindet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Arbeitsplatzleuchte der einleitend
beschriebenen Art eine weitere Lösung anzugeben, die einerseits strukturierte Reflexbilder
auf dem Arbeitsgut weitestgehend vermeidet und darüber hinaus unerwünschte hohe Beleuchtungsstärken
im hinteren Teil der Arbeitsfläche so weit reduziert, daß der Einsatz solcher Arbeitsplatzleuchten
auch bei Doppelarbeitsplätzen mit einander gegenüber sitzenden Personen ohne eine
dazwischen aufgestellte senkrechte Trennwand möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0007] Durch die spezielle Ausgestaltung und Anordnung von Haupt- und Hilfsreflektor wird
bei einer guten Abschirmung der Leuchtstofflampenanordnung neben einer gleichmäßigen
Ausleuchtung des Arbeitstisches in seiner Längserstreckung zusätzlich die unerwünschte
erhöhte Leuchtdichte an der Rückseite des Arbeitstisches unterbunden und darüber hinaus
durch die Lenkung des auf die Streuscheibe gerichteten Lichtes eine Reduzierung strukturierter
Reflexbilder erreicht.
[0008] Der die Abschirmung der Leuchtstofflampenanordnung herbeiführende Hilfsreflektor
kann nach Patentanspruch 2 in außerordentlich vorteilhafter Weise durch Wahl seiner
auf die Horizontale projizierten Breite zur Bestimmung der Leuchtdichte an der Rückseite
des Arbeitstisches herangezogen werden.
[0009] Zur Optimierung der Reduzierung der unerwünschten strukturierten Reflexbilder auf
der Arbeitstischoberfläche mittels Lichtlenkung über die Streuscheibe wird gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, die Streuscheibe in Erstreckung
der Gehäusewanne in einen vorderen, breiten Streifenbereich und einen hinteren, schmalen
Streifenbereich zu unterteilen und wenigstens den vorderen Streifenbereich als Prismenplatte
mit zueinander parallelen Prismen in Feinstruktur auf der Lichteinfallseite zu gestalten
und zwar mit senkrecht zur Längserstreckung des Arbeitstisches verlaufenden Prismen.
Die Breite des hinteren Streifenbereichs ist dabei so gewählt, daß der Übergang zwischen
beiden Streifenbereichen vom Hilfsreflektor bzw. seinem Winkelfuß gegen das auf die
Streuscheibe direkt einfallende Licht abgeschirmt ist.
[0010] Zusätzliche bevorzugte Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung sind in den
weiteren Patentansprüchen 4 bis 17 angegeben.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert, dabei zeigt:
- Fig. 1
- die Seitenansicht eines Bürosystem-Arbeitsplatzes mit rückseitiger Trennwand und Schrankaufsatz,
bei dem die Arbeitsplatzleuchte in die Unterseite des Schrankaufsatzes eingebaut ist,
- Fig. 2
- eine Aufsicht auf die Tischfläche des Arbeitsplatzes nach Fig. 1 mit Bereichen üblicher,
durch die Abschirmung der Leuchtstofflampenanordnung der Arbeitsplatzleuchte bedingter
strukturierter Reflexbilder,
- Fig. 3
- eine schematische Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Arbeitsplatzleuchte,
- Fig. 4
- eine Querschnittsdarstellung der Arbeitsplatzleuchte nach Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Aufsicht und eine Seitenansicht, der die Gehäusewanne der Arbeitsplatzleuchte
nach den Figuren 3 und 4 abschließenden Streuscheibe,
- Fig. 6
- ein Ausschnitt aus einer 45°-Prismenrasterfolie, wie sie bei einer Streuscheibe nach
Fig. 5 zur Anwendung kommt,
- Fig. 7 und 8
- die Lichtlenkung und ihre Auswirkung auf die Herabsetzung von strukturierten Reflexbildern
auf der Arbeitstischfläche erläuternde schematische Darstellungen,
- Fig. 9 und 10
- weitere bevorzugte Gestaltungen der Streischeibe.
[0012] Der Arbeitsplatz AZ, in Fig.1 als ein Bürosystem-Arbeitsplatz in Seitenansicht gezeigt,
weist einen Arbeitstisch AT mit einer Tischhöhe th = 730 mm auf, an dessen Rückseite
eine vertikale Trennwand TW mit einem Aufsatzschrank AS in einer Schrankhöhe sh =
500 mm über der Arbeitsfläche AF vorgesehen ist. Die angenäherte Augenposition AP
des Benutzers dieses Arbeitsplatzes AZ befindet sich in einer Augenhöhe ah = 400 mm
über der Arbeitsfläche AF. Die Arbeitsplatzleuchte L mit der Leuchtstofflampenanordnung
LL, die in Fig. 1 in unterbrochener Linie angedeutet ist, ist in die Unterseite des
Aufsatzschrankes AS eingebaut.
[0013] Das auf die Arbeitsfläche AF einstrahlende Licht LI der Arbeitsplatzleuchte L, wie
es bei der vorgegebenen Augenposition AP des Benutzers üblicherweise wahrgenommen
wird, teilt die Arbeitsfläche AF des Arbeitstisches AT in drei in Blickrichtung des
Benutzers aufeinander folgende Zonen ein, und zwar eine Zone geringer Lichtreflexintensität
Z1 im hinteren Bereich des Arbeitstisches AT, eine Zone hoher Lichtreflexintensität
Z2, die sich an diese hintere Zone anschließt und eine dritte Zone ohne Lichtreflexe
Z3 an der Vorderseite der Arbeitsfläche AF. Diese Zonen sind in der in Fig. 2 dargestellten
Aufsicht auf die Arbeitsfläche AF mit einer üblichen Breite bt = 800 mm und einer
üblichen Länge lt = 1600 mm eines solchen Arbeitstisches AT dargestellt. Die Zone
geringer Lichtreflexintensität Z1 hat dabei eine Breite bz1 = 450 mm, die Zone hoher
Lichtreflexintensität Z2 eine Breite bz2 = 150 mm und die Zone ohne Lichtreflexe Z3
eine Breite bz3 = 200 mm. Die unterschiedliche Intensität der Lichtreflexe ist in
Fig. 2 durch größere und kleinere ineinander verschachtelte Kreise angedeutet.
[0014] Wie bereits ausgeführt wurde, ergeben sich diese üblichen Intensitäten der Lichtreflexe
auf der Arbeitsfläche AF durch die unabdingbare Abschirmung der Leuchtstofflampenanordnung
LL der Arbeitsplatzleuchte L. Bei Fig. 2 ist dabei davon ausgegangen, daß die Arbeitsplatzleuchte
L sich über die gesamte Länge lt des Arbeitstisches AT erstreckt und daß hierbei auch
die Leuchtstofflampenanordnung LL in der Arbeitsplatzleuchte L annähernd an diese
Länge angepaßt ist.
[0015] Die bei üblichen Arbeitsplatzleuchten dieser Art neben den in Fig. 2 dargestellten
strukturierten Reflexbildern auf der Arbeitsfläche AF und die viel zu hohe Leuchtdichte
im hinteren Bereich des Arbeitstisches AT und der Trennwand TW lassen sich durch die
in Fig. 3 in einem Ausführungsbeispiel dargestellte erfindungsgemäße Arbeitsplatzleuchte
weitgehend reduzieren bzw. beseitigen.
[0016] Die Arbeitsplatzleuchte L nach Fig. 3 besteht aus einer Gehäusewanne G mit einer
in Blickrichtung des Arbeitsplatzbenutzers hinteren Seitenwand G1 und einer vorderen
Seitenwand G2. Die Gehäusewanne G ist von einer Streuscheibe SS abgeschlossen, die
an ihren Rändern lichtdicht an der Gehäusewanne G befestigt ist. Die sich praktisch
über die gesamte Länge der Gehäusewanne G erstreckende Leuchtstofflampenanordnung
LL, die im einfachsten Fall eine einzige Leuchtstofflampe entsprechender Länge ist,
ist in Nähe der hinteren Seitenwand G1 angeordnet. Vor der Leuchtstofflampenanordnung
LL ist ein sich über die gesamte Länge der Gehäusewand erstreckender ebener Hauptreflektor
R1 vorgesehen. Wie die Querschnittsdarstellung der Arbeitsplatzleuchte L nach Fig.
3 in Fig. 4 angibt, erstreckt sich der Hauptreflektor R1 nach vorn bis zur vorderen
Seitenwand G2 der Gehäusewanne G und ist gegen diese vordere Seitenwand hin unter
einem kleinen Winkel α zur Horizontalen geneigt. Mit seinem parallel zur Leuchtstofflampenanordnung
LL verlaufenden hinteren Rand R11 oberhalb der Leuchtstofflampenanordnung LL endet
der Hauptreflektor R1 in einem in Fig. 4 angegebenen Abstand b vor der Leuchtstofflampenanordnung
LL, der so gewählt ist, daß der weitaus größere Anteil des Lichtes LI am Hauptreflektor
R1 unter einem Winkel γ > 30° zur Vertikalen gegen die Streuscheibe SS umgelenkt wird.
[0017] Wie Figuren 3 und 4 weiterhin zeigen, weist die Arbeitsplatzleuchte L neben dem Hauptreflektor
R1 zusätzlich einen sich ebenfalls über die gesamte Länge der Gehäusewanne G erstreckenden
Hilfsreflektor R2 auf, der hierbei unmittelbar oberhalb der Streuscheibe SS vor und
unterhalb der Leuchtstofflampenanordnung LL angeordnet ist. Der Hilfsreflektor R2
hat eine auf die Horizontale projizierte Breite e und ist nach vorn zur Streuscheibe
SS hin ebenfalls unter einem kleinen Winkel β geneigt. Auf seiten der Leuchtstofflampenanordnung
LL geht der Hilfsreflektor R2 in einen Winkelfuß R22 über, der sich nach hinten bis
unter die Leuchtstofflampenanordnung LL erstreckt und primär der Abschirmung des direkt
von oben auf die Streuscheibe SS einfallenden Lampenlichts dient. Die Breite c des
Winkelfußes R22, und die erwähnte Breite e des Hilfsreflektors R2 werden so bemessen,
daß die gewünschte Lichtverteilung zwischen vorderem und hinterem Teil des Arbeitstisches
erreicht wird. Wie Fig. 3 ferner erkennen läßt, sind Hauptreflektor R1 und Hilfsreflektor
R2 zu beiden Seiten im hierzu rechtem Winkel von dreieckförmigem bzw. trapezförmigen
in sich ebenen Stirnreflektoren R3 begrenzt. Die Stirnreflektoren R3 erstrecken sich
dabei nach hinten über den hinteren Rand R11 des Hauptreflektors R1 hinaus.
[0018] Diese Gestaltung der Gesamtreflektoranordnung hat, wie Fig. 4 verdeutlicht, die Wirkung,
daß der überwiegende Teil des von der Leuchtstofflampenanordnung LL abgestrahlten
Lichts LI unter einem relativ großen Winkel γ zur Vertikalen am Hauptreflektor R1
gegen die Streuscheibe SS umgelenkt wird, wodurch die gewünschte gleichmäßige und
reflexbildarme Ausleuchtung der Arbeitsfläche AF des Arbeitstisches AT begünstigt
wird. Durch geeignete Wahl des Winkels α in den Grenzen von 10° ≦ α ≦ 20° kann das
Verhältnis des unter großem Winkel γ zur Vertikalen nach unten durch die Streuscheibe
SS abgestrahlten Lichts zu dem unter kleinem Winkel zur Vertikalen abgestrahlten Licht
in gewissen Grenzen unterschiedlichen Beleuchtungsanforderungen angepaßt werden. In
gleicher Weise läßt sich auch der Winkel der Neigung des Hilfsreflektors R2 gegen
die Horizontale in gewissen Grenzen, vorzugsweise in den Grenzen 5° ≦ β ≦ 15° wählen.
[0019] Der Hauptreflektor R1, der Hilfsreflektor R2 und die Stirnreflektoren R3 bestehen
üblicherweise aus eloxiertem Aluminiumblech. Zweckmäßig weist hierbei der Hilfsreflektor
R2 eine hochglänzende Spiegeloberfläche auf. Wie das in Fig. 4 in Form von Strahlen
eingezeichnete Licht LI zeigt, bewirkt der Hilfsreflektor R2 nicht nur eine Abschirmung
der Leuchtstofflampenanordnung bei normaler Augenposition AP des Benutzers, sondern
auch über eine zweimalige Reflexion des Lichts am Hilfsreflektor R2 und am Hauptreflektor
R1 eine Verstärkung des unter großem Winkel γ zur Vertikalen abgestrahlten Lichtanteils.
[0020] In einem ersten Auführungsbeispiel ist in Fig. 5 in Aufsicht und Seitenansicht eine
Streuscheibe SS mit der Breite g dargestellt. Die Streuscheibe SS ist als Prismenplatte
mit zueinander parallen Prismen in Feinstruktur auf der Lichteinfallseite gestaltet
und außerdem in Erstreckung der Gehäusewanne G in einen vorderen breiten Streifenbereich
SB1 mit senkrecht zur Längserstreckung des Arbeitstisches AT verlaufenden Prismen
und einen hinteren schmalen Streifenbereich SB2 unterteilt. Der hintere schmale Streifenbereich
SB2 ist bei diesem ersten Ausführungsbeispiel mit zueinander parallelen Prismen in
Feinstruktur auf der Lichteinfallseite gestaltet, die in Erstreckung des Arbeitstisches
AT in seiner Breite bt unter einem Winkel δ in den Grenzen 20° ≦ δ ≦ 40° und spiegelbildlich
zur Mittellinie M des in seiner Länge in der Mitte nochmals unterteilten schmalen
Streifenbereichs SB2 verlaufen. Die Breite f des schmalen Streifenbereichs SB2 ist
so groß gewählt, daß der Übergang zwischen beiden Streifenbereichen SB1 und SB2 vom
Hilfsreflektor R2 bzw. seinem Winkelfuß R22 gegen das auf die Streuscheibe SS direkt
einfallende Licht LI der Leuchtstofflampenanordnung LL abgeschirmt ist.
[0021] Wie die in Fig. 5 ebenfalls dargestellte Seitenansicht der Streuplatte SS andeutet,
kann sie aus einer Trägerplatte TP aus Klarglas oder einem klaren Kunstglas, beispielsweise
Acrylglas, bestehen, auf die eine handelsübliche Prismenfolie PF mit der gewünschten
Prismenfeinstruktur haftend aufgebracht ist.
[0022] Bevorzugt besteht die Prismenfeinstruktur aus einem 45°-Prismenraster P, das im Ausschnitt
in Fig. 6 dargestellt ist. Die Feinstruktur des 45°-Prismenrasters P hat dabei eine
Rasterbreite RB von 0,35 mm und eine Rastertiefe RT von 0,17 mm. Eine solche Prismenfolie
wird im Handel unter der Bezeichnung 3M Scotch Optical Lighting Film angeboten.
[0023] Durch die Gestaltung des Verlaufs des 45°-Prismenrasters P des hinteren schmalen
Streifenbereichs SB2 unter dem Winkel δ zur Mittellinie M wird dem Benutzer ein Blick
auf die direkt über diesem schmalen Streifenbereich SB2 angeordnete Leuchtstofflampenanordnung
verwehrt und zugleich auch die Ausbildung strukturierter Reflexbilder in der in Fig.
2 mit Z1 bezeichneten Zone weitestgehend verhindert.
[0024] Die durch die Ausrichtung des 45°-Prismenrasters P im breiten Streifenbereich SB1
erzielte Reflexminderung ist in den Darstellungen der Figuren 7 und 8 näher erläutert.
Das von der Leuchtstofflampenanordnung LL ausgehende Licht LI wird beim Durchgang
durch die Streuscheibe SS in Richtung quer zur Blickrichtung des Benutzers gelenkt
und führt in Erstreckung des Arbeitstisches AT auf der Arbeitsfläche AF zu einem mittleren
Abschirmbereich AB, der auf beiden Seiten von Hellbereichen HB begrenzt ist. Im Abschirmbereich
AB weist die Streuscheibe SS einen Transmissionsgrad von unter 10 % auf und die Lichtaustrittsöffnung
der Leuchte erscheint in einem nahezu strukturlosen Dunkelgrau. Dementsprechend hat
auch das Reflexbild des abgeschirmten Bereichs keine Struktur und seine Leuchtdichte
liegt um einen Faktor 1 : 80 unter der Leuchtdichte der Leuchtstofflampenanordnung.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Reflexbild unter normalen Umgebungsbedingungen
auch auf hochglänzenden Materialien kaum wahrnehmbar ist.
[0025] Im Falle eines Arbeitsplatzes AZ, wie er als Ausführungsbeispiel in Fig. 1 angegeben
ist, ergibt sich für die eingezeichnete Blickrichtung des Benutzers entsprechend der
Augenposition AP, wie die Aufsicht auf die Arbeitsfläche AF nach Fig. 8 zeigt, einen
Abschirmbereich AB von trapezförmiger Gestalt sehr geringer Reflexleuchtdichte von
der Breite etwa einer DIN-A4-Seite. Entsprechend Fig. 2 ergeben sich, wie Fig. 8 zeigt,
für die Zone geringer Lichtreflexintensität Z1, die Zone hoher Lichtreflexintensität
Z2 und die Zone ohne Lichtreflexe Z3 Leuchtdichten im Abschirmbereich AB und in der
Zone Z1 von ungefähr 1 : 80 und in den Hellbereichen HB der Zone Z2 Leuchtdichten
von 1 : 20 gegenüber der Leuchtdichte der Leuchtstofflampenanordnung LL.
[0026] Wenn die angegebene Blickrichtung ungefähr eingehalten wird, kann die Augenposition
AP beliebig in Längsrichtung der Arbeitsfläche AF verändert werden, ohne daß sich
die Lichtverhältnisse für den Benutzer ändern, weil der reflexarme Abschirmbereich
AB mitwandert.
[0027] Wie Bild 7 weiterhin erkennen läßt, wird der Abschirmbereich AB durch das seitlich
aus den nicht abgeschirmten Bereichen der Streuscheibe SS austretende Licht reflexfrei
ausgeleuchtet. Die Hellbereiche HB zu beiden Seiten des Abschirmbereichs AB weisen
zwar noch ein Reflexbild auf, bedingt jedoch durch die Eigenschaften von Hauptreflektor
R1 und Hilfsreflektor R2 ist das auftretende Reflexbild aber unstrukturiert und seine
Leuchtdichte liegt, wie in Fig. 8 angegeben, um mindestens einen Faktor 1 : 20 unter
der Leuchtdichte der Leuchtstofflampenanordnung LL, so daß hierdurch nur eine geringe
Erschwerung der Sehaufgabe eintritt.
[0028] Bei den in den Figuren 9 und 10 dargestellten weiteren bevorzugten Ausführungsbeispielen
für Streuscheiben in Sandwichform ist die im Zusammenhang mit Fig. 5 beschriebene
Prismenfolie PF praktisch ohne Haftmittel zwischen einer die Trägerplatte TP darstellenden
Klarglasplatte und einer Abdeckung TAP, ebenfalls in Form einer Klarglasplatte, eingespannt.
Die Klarglasplatten sind zweckmäßig Kunststoffplatten, beispielsweise aus Acrylglas
oder Polycarbonat.
[0029] Entsprechend Fig. 5 ist die Streuscheibe SS auch hier in ihrer Erstreckung in einen
vorderen breiten Streifenbereich SB1 und einen hinteren schmalen Streifenberich SB2
unterteilt. Im Unterschied zur Ausführungsform nach Fig. 5 ist hier jedoch der hintere
schmale Streifenbereich SB2 auf der Lichteinfallseite der Trägerplatte TP nicht mit
zueinander parallelen Prismen in Feinstruktur gestaltet, sondern weist eine Lackschicht
oder eine Kunststoffolienabdeckung mit einem Lichttransmissionsgrad von 5 bis 10 %
auf.
[0030] Der Hilfsreflektor R2 ist mittels Klebstoff an der Oberseite der Abdeckung TAP befestigt
und zwar so, daß die Stoßstelle zwischen dem vorderen breiten Streifenbereich SB1
und dem hinteren schmalen Streifenbereich SB2 unterhalb des Hilfsreflektors R2 liegt.
[0031] Wie die Ausführungsform der Streuplatte SS nach Fig. 10 erkennen läßt, unterscheidet
sie sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 noch dadurch, daß hier der vordere breite
Streifenbereich SB1 der Trägerplatte TP in seiner Erstreckung in einen mit der Prismenplatte
PF auf der Lichteinfallseite abgedeckten langgestreckten Mittenstreifenbereich SB11
und zwei kurze Randstreifenbereiche SB12 und SB13 unterteilt ist. Die kurzen Randstreifenbereiche
SB12 und SB13 sind hierbei auf der Lichteinfallseite mit einer Lackschicht oder einer
Kunststoffolie abgedeckt, die einen Licht-Transmissionsgrad von 10 bis 20 % aufweisen.
[0032] Die Lackschichten bzw. Kunststoffolien im Bereich des schmalen hinteren Streifenbereiches
SB2 und im Bereich der kurzen Randstreifenbereiche SB12 und SB13 müssen so ausgeführt
sein, daß sie im Durchlicht strukturlos erscheinen, d.h. eine gleichmäßige "wolkenfreie"
Pigmentierung aufweisen. Weiterhin muß die Licht-Transmission aselektiv sein, d.h.
das Licht der Leuchtstofflampenanordnung darf nach dem Durchgang durch die Lackschicht
bzw. die Kunststoffolie keinen Farbstich aufweisen. Zweckmäßig kommt ein Lack oder
ein eine Kunststoffolie in weißer, grauer oder silberner Farbe in Betracht.
[0033] Um zu gewährleisten, daß bei der Ausführungsform nach Fig. 10 im Übergangsbereich
zwischen dem langgestrecken mittleren Streifenbereich SB11 und den kurzen Randstreifenbereichen
SB12 und SB13 kein störender Spalt auftritt, ist es zweckmäßig, hier eine Überlappung
der Prismenfolie PF mit der Lackschicht bzw. der Kunststoffolienabdeckung von ca.
5 mm vorzusehen.
[0034] Für eine Beleuchtung von Arbeitsplätzen, an denen mit elektrostatisch gefährdeten
Bauelementen hantiert wird, ist es zweckmäßig, als Trägerplatte TP der Streuscheibe
SS leitfähig beschichtetes Acrylglas oder Polycarbonat vorzusehen. Solches Material
wird im Handel beispielsweise unter der Bezeichnung "ESLON DC-PLATE" angeboten.
[0035] In diesem Fall muß dann die Trägerplatte TP der Streuscheibe randseitig mit einer
leitfähigen "Endbeschichtungsflüssigkeit" behandelt und außerdem an der Trägerplatte
mittels leitfähigem Klebstoff ein Erdungskontakt befestigt werden.
[0036] Bei einer bevorzugten Ausführung der Arbeitsplatzleuchte für einen Arbeitsplatz entsprechend
Fig. 1 ergeben sich folgende Maße:
α = 10°
β = 8°
γ > 30°
δ = 20°
a = 12 mm
d = 26 mm
b = 42 mm
c = 12,5 mm
e = 38 mm
f = 35 mm
g = 240 mm
Prismenrasterfolie: "3M Scotch Optical Lighting Film (Rasterabmessungen entsprechend
Fig. 6).
1. Arbeitsplatzleuchte geringer Einbauhöhe, die mit ihrer Rückseite in einer vorgegebenen
Höhe über einem Arbeitstisch befestigt ist und eine flache, kastenförmige, sich in
Langsrichtung des Arbeitstisches erstreckende Gehäusewanne aufweist, in der eine sich
über die Länge der Gehäusewanne ertreckende Leuchtstofflampenanordnung sowie lichtlenkende
und elektrische Bauteile angeordnet sind und deren gegen den Arbeitstisch gerichtete
Lichtaustrittsöffnung durch eine Streuscheibe abgedeckt ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß - in Richtung auf die Rückseite des Arbeitstisches (AT) gesehen - die Leuchtstofflampenanordnung
(LL) im hinteren Bereich der Gehäusewanne (G) und davor ein sich über die gesamte
Länge sowie in der Breite bis zur vorderen Seitenwand (G2) der Gehäusewanne erstreckender
ebener Hauptreflektor (R1) unter einem sich nach rückwärts öffnenden Winkel α in den
Grenzen 10° ≦ α ≦ 20° zur Streuscheibe (SS) geneigt angeordnet ist, dessen parallel
zur Leuchtstofflampenanordnung verlaufender hinterer Rand (R11) oberhalb und vor der
Leuchtstofflampenanordnung (LL) in einem horizontalen Abstand (b) liegt, der so gewählt
ist, daß der überwiegende Anteil des von der Leuchtstofflampenanordnung abgegebenen
Lichtes (LI) am Hauptreflektor unter einem Winkel γ > 30° zur Vertikalen gegen die
Streuscheibe (SS) umgelenkt wird, und
- daß unmittelbar vor und unterhalb der Leuchtstofflampenanordnung ein sich ebenfalls
über die Länge der Gehäusewanne erstreckender Hilfsreflektor (R2) in Richtung der
Neigungsrichtung des Hauptreflektors, jedoch unter einem kleineren Anstellwinkel β
in den Grenzen 5° ≦ β ≦ 15° vorgesehen ist, dessen auf die Horizontale projizierte
Breite (c + e) größer ist als der Abstand (b) des Hauptreflektors zur Leuchtstofflampenanordnung.
2. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Hilfsreflektor (R2) an seinem der Leuchtstofflampenanordnung (LL) zugewandten
Ende in einen Winkelfuß (R22) übergeht, der sich in den Raum unter die Leuchtstoffröhrenanordnung
(LL) erstreckt und dessen Breite (c) den Grad der Abschirmung des direkt nach unten
auf die Streuscheibe (SS) einstrahlenden Lichtes (LI) bestimmt.
3. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Streuscheibe (SS) in Erstreckung der Gehäusewanne (G) in einen vorderen,
breiten Streifenbereich (SB1) und einen hinteren, schmalen Streifenbereich (SB2) unterteilt
ist,
- daß wenigstens der breite Streifenbereich (SB1) als Prismenplatte mit zueinander
parallelen Prismen in Feinstruktur auf der Lichteinfallseite gestaltet ist und zwar
mit senkrecht zur Längserstreckung des Arbeitstisches (AT) verlaufenden Prismen und
- daß die Breite (f) des schmalen Streifenbereiches (SB2) so groß gewählt ist, daß
der Übergang zwischen beiden Streifenbereichen (SB1/SB2) vom Hilfsreflektor (R2) bzw.
seinem Winkelfuß (R22) gegen das auf die Streuscheibe (SS) direkt einfallende Licht)
abgeschirmt ist.
4. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Hauptreflektor (R1) unter Einschluß des Hilfsreflektors (R2) auf beiden
Seiten in hierzu rechtem Winkel von dreieckförmigen bzw. trapezförmigen, in sich ebenen
Stirnreflektoren (R3) begrenzt ist.
5. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Länge der Gehäusewanne (G), die Länge der linienförmigen Leuchtstofflampenanordnung
(LL) und die Länge (lt) des Arbeitstisches (AT) aneinander angepaßt sind.
6. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- die Prismen der als Prismenplatte gestalteten Streuscheibe (SS) als ein 45°-Prismenraster
(P) ausgebildet sind.
7. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das 45°-Prismenraster (P) der zu einer Prismenplatte gestalteten Streuscheibe
(SS) eine Rasterbreite (RB) von 0,35 mm und eine Rastertiefe (RT) von 0,17 mm hat.
8. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Hauptreflektor (R1) und die beiden Stirnreflektoren (R3) aus eloxierten
Aluminiumblech mit seidenmatten Spiegeloberflächen und der Hilfsreflektor (R2) aus
eloxiertem Aluminiumblech mit hochglänzender Spiegeloberfläche gestaltet sind.
9. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die auf die Horizontale projizierte Breite (e) des Hilfsreflektors (R2) so groß
gewählt ist, daß bei normaler Augenposition (AP) in Blickrichtung zur Rückseite des
Arbeitstisches (AT) die Leuchtstofflampenanordnung (LL) nicht einsehbar ist.
10. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Streuscheibe (SS) lichtdicht an den Rändern der Gehäusewanne (G) befestigt
ist.
11. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die als Prismenplatte gestaltete Streuscheibe (SS) aus einer Trägerplatte (TP)
aus Klarglas oder einem klaren Kunstglas, beispielsweise Acrylglas, besteht, die auf
seiten des Lichteinfalls mit einer die Prismenfeinstruktur aufweisenden klaren Prismenfolie
(PF) versehen ist.
12. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der hintere, schmale Streifenbereich (SB2) der Streuscheibe (SS) ebenfalls mit
zueinander parallelen Prismen in Feinstruktur auf der Lichteinfallseite gestaltet
ist und
- daß hierbei die Prismen in Erstreckung des Arbeitstisches (AT) in seiner Breite
(bt) unter einem Winkel δ in den Grenzen 20° ≦ δ ≦ 40° und zueinander spiegelbildlich
bezüglich einer Mittellinie (M) des in seiner Länge in der Mitte nochmals unterteilten
schmalen Streifenbereichs (SB2) verlaufen.
13. Arbeitsplatzleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der hintere, schmale Streifenbereich (SB2) der Trägerplatte (TP) der Streuscheibe
(SS) auf der Lichteinfallseite mit einer einen Licht-Transmissionsgrad von 5 bis 10
% aufweisenden Lackschicht oder Kunststoffolienabdeckung versehen ist.
14. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der breite, vordere Streifenbereich (SB1) der Trägerplatte (TP) der Streuscheibe
(SS) in seiner Erstreckung in einen mit Prismen gestalteten langgestreckten Mittenstreifenbereich
(SB11) und zwei prismenfreie kurze Randstreifenbereiche (SB12, SB13) unterteilt ist,
- daß diese Randstreifenbereiche (SB12, SB13) auf der Lichteinfallseite mit einer
einen Licht-Transmissionsgrad von 10 bis 20 % aufweisenden Lackschicht oder Kunststoff-Folienabdeckung
versehen sind und
- daß die Breite der Randstreifenbereiche (SB12, SB13) etwa die Breite des schmalen,
hinteren Streifenbereiches (SB2) haben.
15. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Trägerplatte (TP) der Streuscheibe (SS) auf ihrer Lichteinfallseite einschließlich
der sie tragenden Folienabdeckung bzw. Lackbeschichtung mit einer Abdeckung (TAP)
in Form einer Klarglasplatte oder klaren Kunstglasplatte, beispielsweise Acrylglas,
versehen ist.
16. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die die Prismenfeinstruktur aufweisende, klare Prismenfolie (PF) weitestgehend
ohne Haftmittel zwischen der Trägerplatte (TP) und der Abdeckung (TAP) eingespannt
ist und hierzu die Trägerplatte (TP) und die Abdeckung (TAP) randseitig so miteinander
verklebt sind, daß der Zwischenraum zwischen beiden Platten zum Außenraum hin zugleich
abgedichtet ist.
17. Arbeitsplatzleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Trägerplatte (TP) der Streuscheibe (SS) mit einer leitfähigen Schicht versehen
ist, die mit Massepotential in gut leitender Verbindung steht.
1. Workplace luminaire of small mounting height, which is fastened with its rear at a
prescribed height above a work table and has a flat, box-shaped housing trough which
extends in the longitudinal direction of the work table and in which there are arranged
a fluorescent lamp arrangement, extending over the length of the housing trough, and
light-guiding and electrical components, and whose light exit opening, which is directed
towards the work table, is covered by a diffusing screen, characterized in that
- seen in the direction towards the rear of the work table (AT), the fluorescent lamp
arrangement (LL) is arranged in the rear region of the housing trough (G) and in front
thereof a plane main reflector (R1), which extends over the entire length and in width
up to the front side wall (G2) of the housing trough, is arranged inclined to the
diffusing screen (SS) at an angle α, within the limits 10° ≦ α ≦ 20°, opening rearwards,
whose rear edge (R11), which extends parallel to the fluorescent lamp arrangement,
is situated above and in front of the fluorescent lamp arrangement (LL) at a horizontal
distance (b) which is chosen such that the preponderant proportion of the light (LI)
emitted by the fluorescent lamp arrangement is deflected at the main reflector against
the diffusing screen (SS) at an angle γ > 30° relative to the vertical, and
- directly in front of and below the fluorescent lamp arrangement an auxiliary reflector
(R2), likewise extending over the length of the housing trough, is provided in the
direction of the direction of inclination of the main reflector, but at a smaller
setting angle β within the limits 5° ≦ β ≦ 15°, the width (c + e) of which auxiliary
reflector is greater, when projected onto the horizontal, than the distance (b) of
the main reflector from the fluorescent lamp arrangement.
2. Workplace luminaire according to Claim 1, characterized in that
- at its end facing the fluorescent lamp arrangement (LL) the auxiliary reflector
(R2) changes into an angled foot (R22) which extends in the space below the fluorescent
lamp arrangement (LL) and whose width (c) determines the degree of screening of the
light (LI) irradiated directly downwards onto the diffusing screen (SS).
3. Workplace luminaire according to Claim 1 or 2, characterized in that
- over the extent of the housing trough (G) the diffusing screen (SS) is subdivided
into a front, wide strip area (SB1) and a rear, narrow strip area (SB2),
- at least the wide strip area (SB1) is configured as a prismatic plate having mutually
parallel prisms in a fine structure on the light incidence side, specifically having
prisms extending perpendicular to the longitudinal extent of the work table (AT),
and
- the width (f) of the narrow strip area (SB2) is chosen to be so large that the transition
between the two strip areas (SB1/SB2) is screened from the auxiliary reflector (R2)
or its angled foot (R22) with respect to the light directly incident on the diffusing
screen (SS).
4. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- with the inclusion of the auxiliary reflector (R2) the main reflector (R1) is bounded
on both sides at a right angle thereto by triangular or trapezoidal, inherently plane
end reflectors (R3).
5. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the length of the housing trough (G), the length of the linear fluorescent lamp
arrangement (LL) and the length (lt) of the work table (AT) are adapted to one another.
6. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the prisms of the diffusing screen (SS), which is configured as a prismatic plate,
are constructed as a 45° prismatic raster (P).
7. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the 45° prismatic raster (P) of the diffusing screen (SS), which is configured as
a prismatic plate, has a raster width (RB) of 0.35 mm and a raster depth (RT) of 0.17
mm.
8. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the main reflector (R1) and the two end reflectors (R3) are configured from anodized
aluminium sheet having satin-frosted reflecting surfaces, and the auxiliary reflector
(R2) is configured from anodized aluminium sheet having a high-gloss reflecting surface.
9. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the width (e), projected onto the horizontal, of the auxiliary reflector (R2) is
chosen to be so large that given a normal eye position (AP) the fluorescent lamp arrangement
(LL) cannot be seen in the direction of view towards the rear of the work table (AT).
10. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the diffusing screen (SS) is fastened in a lightproof fashion to the edges of the
housing trough (G).
11. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the diffusing screen (SS), which is configured as a prismatic plate, comprises a
backing plate (TP) made from clear glass or a clear art glass, for example plexiglass,
which backing plate is provided on the side of light incidence with a clear prismatic
film (PF) having the fine prismatic structure.
12. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the rear, narrow strip area (SB2) of the diffusing screen (SS) is likewise configured
with mutually parallel prisms in a fine structure on the side of light incidence,
and in that
- in this case the prisms extend over the extent of the work table (AT) in its width
(bt) at an angle δ within the limits 20° ≦ δ ≦ 40° and in a mirror-image fashion relative
to one another with respect to a centre line (M) of the narrow strip area (SB2), which
is subdivided once more in the centre of its length.
13. Workplace luminaire according to one Claims 1 to 11, characterized in that
- on the side of light incidence the rear, narrow strip area (SB2) of the backing
plate (TP) of the diffusing screen (SS) is provided with a lacquer coating or covering
of plastic film having an optical transmittance of 5 to 10 %.
14. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- over its extent the wide, front strip area (SB1) of the backing plate (TP) of the
diffusing screen (SS) is subdivided into an elongated centre strip area (SB11), configured
with prisms, and two short edge strip areas (SB12, SB13) free from prisms,
- on the side of light incidence these edge strip areas (SB12, SB13) are provided
with a lacquer coating or covering of plastic film having an optical transmittance
of 10 to 20 %, and in that
- the width of the edge strip areas (SB12, SB13) is approximately the width of the
narrow, rear strip area (SB2).
15. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the backing plate (TP) of the diffusing screen (SS) is provided on its side of light
incidence, including the covering of film or lacquer coating supporting it, with a
covering (TAP) in the form of a clear glass plate or clear art glass plate, for example
plexiglass.
16. Workplace luminaire according to Claim 15, characterized in that
- the clear prismatic film (PF) which has the fine prismatic structure, is clamped
as far as possible without adhesive between the backing plate (TP) and the covering
(TAP), and for this purpose the backing plate (TP) and the covering (TAP) are bonded
to one another on the edge side in such a way that the interspace between the two
plates is simultaneously sealed with respect to the outside.
17. Workplace luminaire according to one of the preceding claims, characterized in that
- the backing plate (TP) of the diffusing screen (SS) is provided with a conductive
coating which is connected to frame potential in an effectively conducting fashion.
1. Lampe pour poste de travail, à faible hauteur de montage, qui est fixée par son côté
arrière à une hauteur prédéterminée au-dessus d'une table de travail et a un boîtier
plat en forme de boîte, qui s'étend dans la direction longitudinale de la table de
travail et dans lequel sont disposés un dispositif à tube fluorescent qui s'étend
sur la longueur du boîtier ainsi que des composants de déviation de la lumière et
des composants électriques, et dont l'ouverture de sortie de la lumière, qui est dirigée
vers la table de travail, est recouverte par un diffuseur, caractérisée en ce que
- lorsqu'on regarde en direction du côté arrière de la table (AT) de travail - le
dispositif (LL) à tube fluorescent est disposé dans la partie arrière du boîtier (G)
et devant lui est disposé un réflecteur principal plan (R1), qui s'étend sur toute
la longueur ainsi que, dans le sens de la largeur jusqu'à la paroi latérale avant
(G2) du boîtier, en étant incliné par rapport au diffuseur (SS) sous un angle a qui
s'ouvre vers l'arrière et est compris dans les limites 10° ≦ α ≦ 20° et dont le bord
arrière (R11), qui est parallèle au dispositif à tube fluorescent, est situé au-dessus
et en avant du dispositif (LL) à tube fluorescent, à une distance horizontale (b)
choisie de telle sorte que la majeure partie de la lumière (LI), qui est délivrée
par le dispositif à tube fluorescent, est déviée par le réflecteur principal en direction
du diffuseur (SS), sous un angle γ > 30° par rapport à la verticale, et
- directement en avant et au-dessous du dispositif à tube fluorescent est prévu un
réflecteur auxiliaire (R2), qui s'étend également sur la longueur du boîtier, qui
est incliné dans la direction d'inclinaison du réflecteur principal, mais sous un
angle β d'incidence inférieur dans les limites 5° ≦ β ≦ 15° et dont la largeur (c
+ e), projetée sur l'horizontale, est supérieure à la distance (b) entre le réflecteur
principal et le dispositif à tube fluorescent.
2. Lampe pour poste de travail suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que
- le réflecteur auxiliaire (R2) se prolonge, à son extrémité tournée vers le dispositif
(LL) à tube fluorescent, par un pied (R22) en équerre, qui s'étend dans l'espace situé
au-dessous du dispositif (LL) à tube fluorescent et dont la largeur (c) détermine
le degré d'occultation de la lumière (LI) qui est dirigée directement vers le bas
en direction du diffuseur (SS).
3. Lampe pour poste de travail suivant la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
- le diffuseur (SS) est subdivisé, sur l'étendue du boîtier (G), en une zone (SB1)
avant large en forme de bande et en une zone (SB2) arrière étroite en forme de bande
- au moins la zone large (SB1) en forme de bande est agencée sous la forme d'une plaque
à prismes comportant des prismes parallèles entre eux ayant une structure fine, sur
le côté d'incidence de la lumière, et des prismes qui s'étendent perpendiculairement
à la direction longitudinale de la table (AT) de travail, et
- on choisit une valeur suffisamment élevée pour la largeur (f) de la zone étroite
(SB2) en forme de bande pour que la jonction entre les deux zones (SB1/SB2) en forme
de bandes soit protégée par le réflecteur auxiliaire (R2) ou par son pied (R22) en
équerre, vis-à-vis de la lumière qui arrive directement sur le diffuseur (SS).
4. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- le réflecteur principal (R1) est limité, moyennant l'insertion du réflecteur auxiliaire
(R2), des deux côtés perpendiculairement à ce dernier, par des réflecteurs frontaux
(R3) triangulaires ou trapézoïdaux, en soi plans.
5. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- la longueur du boîtier (G), la longueur du dispositif (LL) à tube fluorescent linéaire
et la longueur (lt) de la table (AT) de travail sont accordées entre elles.
6. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- les prismes du diffuseur (SS) agencé sous la forme d'une plaque à prismes, sont
réalisés sous la forme d'un réseau (P) de prismes à 45°.
7. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- le réseau (P) de prismes à 45° du diffuseur (SS) agencé sous la forme d'une plaque
à prismes, a un pas (RB) de réseau de 0,35 mm et une profondeur (RT) de réseau de
0,17 mm.
8. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- le réflecteur principal (R1) et les deux réflecteurs frontaux (R3) sont constitués
d'une tôle d'aluminium anodisée comportant des surfaces réfléchissantes satinées et
le réflecteur auxiliaire (R2) est formé d'une tôle d'aluminium anodisée ayant une
surface réfléchissante très brillante.
9. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- la largeur (e), projetée sur l'horizontale, du réflecteur auxiliaire (R2) est choisie
suffisamment grande pour que, dans le cas d'une position normale (AP) des yeux dans
la direction d'observation du côté arrière de la table (AT) de travail, le dispositif
(LL) à tube fluorescent ne soit pas visible.
10. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- le diffuseur (SS) est fixé, d'une manière étanche à la lumière, sur les bords du
boîtier (G).
11. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que
- le diffuseur (SS) agencé sous la forme d'une plaque à prismes est constitué d'une
plaque (TP) de support en verre transparent ou d'un verre synthétique transparent,
par exemple un verre acrylique, qui est munie sur le côté d'incidence de la lumière,
d'une feuille prismatique (PF) transparente, qui a la structure fine à prismes.
12. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- la zone arrière étroite en forme de bande (SB2) du diffuseur (SS) comporte également,
sur le côté d'incidence de la lumière, des prismes parallèles entre eux disposés selon
une structure fine, et
- les prismes s'étendent sur l'étendue de la table (AT) de travail et dans le sens
de sa largeur (bt) en faisant un angle (δ) dans les limites 20° ≦d ≦ 40° et sont disposés
symétriquement les uns aux autres par rapport à une ligne médiane (M) de la zone étroite
(SB2) en forme de bande qui est en outre subdivisée en son centre, dans le sens de
sa longueur.
13. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- que la zone arrière étroite (SB2) en forme de bande de la plaque (TP) de support
du diffuseur (SS) comporte, sur le côté d'incidence de la lumière, une couche de laque
ou un revêtement formé d'une feuille en matière plastique, qui a un coefficient de
transmission de la lumière compris entre 5 et 10 %.
14. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- la zone avant large (SB1) en forme de bande de la plaque (TP) de support du diffuseur
(SS) est subdivisée, sur son étendue, en une zone centrale allongée (SB11) en forme
de bande formée avec des prismes, et deux courtes zones marginales (SB12, SB13) de
bande sans prisme,
- ces zones marginales (SB12, SB13) en forme de bande comportent, sur le côté d'incidence
de la lumière, une couche de laque ou un revêtement formé d'une feuille en matière
plastique, qui a un coefficient de transmission de la lumière compris entre 10 et
20 %, et
- la largeur des zones marginales (SB12, SB13) en forme de bande est également approximativement
la largeur de la zone arrière étroite (SB2) en forme de bande.
15. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- que la plaque (TP) de support du diffuseur (SS) comporte, sur son côté d'incidence
de la lumière, y compris sur le revêtement en forme de feuille ou le revêtement de
laque, que porte cette plaque, un revêtement (TAP) sous forme d'une plaque de verre
transparent ou d'une plaque en verre synthétique transparent, par exemple du verre
acrylique.
16. Lampe pour poste de travail suivant la revendications 15,
caractérisée en ce que
- la feuille (PF) transparente à prismes, qui a la structure fine à prismes, est encastrée,
dans une très large mesure sans adhésif, entre la plaque (TP) de support et le revêtement
(TAP), et qu'à cet effet la plaque (TP) de support et le revêtement (TAP) sont collés
entre eux sur les bords, de sorte que l'espace intercalaire entre les deux plaques
est aussi fermé de façon étanche vis-à-vis de l'espace extérieur.
17. Lampe pour poste de travail suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- la plaque (TP) de support du diffuseur (SS) a une couche conductrice, qui est reliée
au potentiel de masse selon une liaison réalisant une bonne conduction.