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EP 0 413 097 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.1993 Patentblatt 1993/16 |
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Anmeldetag: 06.06.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E21B 47/12 |
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Vorrichtung zur Erzeugung von Druckpulsen in Bohrspülungsmedien
Device for creating pressure impulses in drilling mud
Dispositif pour pressuriser dans une émulsion pour forage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR GB NL |
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Priorität: |
16.08.1989 DE 3926908
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.02.1991 Patentblatt 1991/08 |
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Patentinhaber: Eastman Teleco Company |
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Houston, Texas 77032-1925 (US) |
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Erfinder: |
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- Feld, Dagobert
D-3000 Hannover 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Busse & Busse
Patentanwälte |
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Postfach 12 26 49002 Osnabrück 49002 Osnabrück (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 520 753 DE-A- 3 028 813 DE-C- 3 715 514
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DE-A- 2 941 102 DE-A- 3 102 238
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Druckpulsen in
einem einen Bohrrohrstrang durchströmende Bohrspülungsmedium in einer Ausbildung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art (DE-C-37 15 514, US-A-3 958 217) ist der Hauptventilkörper
im Bereich seines in Strömungsrichtung rückwärtigen Endes auf dem Trägerkörper axial
verschieblich abgestützt und geführt. Der Hauptventilkörper weist dabei an seiner
der Strömung zugewandten Stirnseite einen Rohrfortsatz auf, der einen den Durchmesser
der Engstelle unterschreitenden Durchmesser hat, sich entgegen Strömungsrichtung durch
die Engstelle hindurch erstreckt und im Bereich seines Endes Seitenschlitze aufweist,
welche die Eintrittsöffnung für den Innenströmungskanal bilden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfache, verschleißarme
und funktionssichere Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, und die Erfindung
löst diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich
wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 8 verwiesen.
[0004] Die Zuordnung des Rohrfortsatzes zum Trägerkörper macht die Druckentnahme vor der
Engstelle des Gehäuses von der Stellung und von Bewegungen des Hauptventilkörpers
unabhängig und damit von daraus resultierenden Schwankungen frei. Zugleich vereinfacht
sich die Ausbildung des Hauptventilkörpers, der daher geringerem Verschleiß unterliegt
und eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit bietet. Die Doppelführung des Hauptventilkörpers
wirkt Kippbewegungen und daraus resultierenden Klemmerscheinungen entgegen, so daß
die Vorrichtung zuverlässig auch in sandhaltigen Bohrspülungsmedien sowie in Bohrrohrsträngen
für Richtungs-, insbesondere Horizontalbohrungen, Verwendung finden kann. Bei vereinfachter
Möglichkeit zur Kabelumführung und zur Herstellung einer mechanischen und/oder elektrischen
Verbindung mit der Vorrichtung oberhalb des Gehäuses ist ferner die besonders interessante
Möglichkeit gegeben, den Hauptteil der Vorrichtung als aufziehbare Baueinheit auszubilden.
[0005] Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem abgebrochenen
Längsschnitt veranschaulicht ist.
[0006] Die in der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung zur Erzeugung von Druckpulsen in
einem einen Bohrrohrstrang 1 durchströmenden Bohrspülungsmedium umfaßt im einzelnen
ein im Bohrrohrstrang 1 ortsfest abgestütztes rohrförmiges Gehäuse 2 mit einer Engstelle,
die bei dem dargestellten Beispiel von einem gesonderten, auf das in Strömungsrichtung
4 vordere Ende des Gehäuses 2 aufgesetzten Ringkörper 3 gebildet ist.
[0007] Im Gehäuse 2 ist ein Trägerkörper 5 ortsfest abgestützt, der im wesentlichen rohrförmig
ausgebildet ist und einen Fußteil 6 sowie einen Rohrfortsatz 7 aufweist, der einen
den Durchmesser der Engstelle 3 des Gehäuses 2 unterschreitenden Durchmesser aufweist
und durch die Engstelle 3 hindurch entgegen Strömungsrichtung 4 bis in den Hochdruckbereich
des strömenden Bohrspülungsmediums vorgezogen ist.
[0008] Auf dem Trägerkörper 5 ist ein im wesentlichen rohrförmiger Hauptventilkörper 8 abgestützt,
der ebenso wie der Trägerkörper 5 koaxial im Gehäuse 2 angeordnet ist und axial aus
seiner dargestellten, durch eine Schulter 9 des Trägerkörpers 5 definierten Ausgangslage
entgegen der Strömungsrichtung 4 des Bohrspülungsmediums in eine obere Betriebsendstellung
verschieblich ist. Der Hauptventilkörper 8 begrenzt zwischen sich und dem Gehäuse
2 einen Außenströmungskanal 10 für die Bohrspülung und zwischen einem sich verjüngenden
vorderen Ende 11 und der Engstelle 3 eine Drosselstrecke mit in Abhängigkeit von der
Stellung des Hauptventilkörpers 8 veränderlichem Durchflußquerschnitt.
[0009] Der Trägerkörper 5 weist im Bereich seines Fußteils 6 einen Gleitführungsbereich
13 auf, auf dem sich der rückwärtige Bereich des Hauptventilkörpers 8 verschieblich
abstützt. Dieser Gleitführungsbereich 13 ist bevorzugt mit einem Hartbelag, z.B. einer
gesonderten Hülse aus Wolframkarbid, versehen, der als Panzerung den Verschleiß im
Gleitführungsbereich herabsetzt. Dies ist insbesondere bei Bohrspülungsmedien, die
abrasive Partikel wie Sand mit sich führen, von Bedeutung.
[0010] Auch das sich entgegen Strömungsrichtung 4 verjüngende vordere Ende 11 des Hauptventilkörpers
8 ist auf dem Rohrfortsatz 7 im Bereich einer zweiten Gleitführung 14 abgestützt und
geführt, die ebenfalls von einer Hartmetallhülse oder einem sonstigen panzernden Hartmetallbelag
gebildet sein kann. Durch diese Doppelführung des Hauptventilkörpers 8, der seinerseits
vollständig aus einem Hartmetall, z.B. Wolframkarbid, bestehen kann, werden Kippbewegungen
mit der Folge eines Verklemmens des Hauptventilkörpers 8 auf dem Trägerkörper 5 wirksam
auch dann vermieden, wenn die Vorrichtung in einem horizontalen Bohrrohrstrang, für
den die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders geeignet ist, zum Einsatz kommt.
[0011] Die Zuordnung des Rohrfortsatzes 7 zum Trägerkörper 5 ermöglicht eine wesentliche
Vereinfachung der Gestalt des Hauptventilkörpers 8. Infolge dieser Vereinfachung kann
der Hauptventilkörper 8 ein geringeres Massenträgheitsmoment darbieten und dementsprechend
empfindlicher auf Druckdifferenzen reagieren, die auf ihn einwirken. Insbesondere
aber vermindert die Vereinfachung in der Gestalt den Verschleiß, dem der Hauptventilkörper
8 im Betrieb, insbesondere in Bohrspülungsmedien mit abrasiven Partikeln wie Sand,
ausgesetzt ist.
[0012] Der Trägerkörper 5 umgrenzt einen koaxialen, durchgehenden Innenströmungskanal 15,
dessen Eintrittsöffnung zentral und in Strömungsrichtung 4 vor der Engstelle 3 des
Gehäuses 2 angeordnet und von einer Anzahl von radial ausgerichteten Bohrungen 16
gebildet ist. Diese Bohrungen 16 sind in einem auf dem Ende des Rohrfortsatzes 7 angeordneten
Aufsatzteil 17 angebracht, dessen oberes Ende als Kupplungszapfen 18 für ein Ziehwerkzeug
ausgebildet ist. Der Aufsatzteil 17 weist eine rückwärtige Stirnfläche 19 auf, die
einen Sicherungsanschlag für den Hauptventilkörper 8 bildet und verhindert, daß der
Hauptventilkörper 8 vom Trägerkörper 5 entgegen Strömungsrichtung 4 abgleitet, was
bei horizontal ausgerichtetem Bohrrohrstrang 1 unter bestimmten Druckverhältnissen
und dann nicht ausgeschlossen ist, wenn der lichte Innendurchmesser des Ringkörpers
3 den Außendurchmesser des Hauptventilkörpers 8 überschreitet.
[0013] Zur Herabsetzung von Verstopfungsgefahren ist den die Eintrittsöffnung für den Innenströmungskanal
15 definierenden Bohrungen 16 ein gemeinsames Sieb 20 vorgeordnet, dessen Außenfläche
koaxial ausgerichtet ist und mit der Außenfläche des Aufsatzteils 17 fluchtet. Die
Außenfläche des Siebs 20 wird daher in voller axialer Länge parallel von dem Bohrspülungsmedium
überströmt, so daß das Sieb einer ständigen Selbstreinigung ausgesetzt ist. Dies ist
insbesondere bei Versatz des Bohrspülungsmediums mit dichtenden Zusätzen von Bedeutung.
Hinter dem Sieb 20 ist ein Ringraum 21 vorgesehen, aus dem die Bohrungen 16 ausmünden,
so daß sämtliche Bohrungen 16 auch dann betriebsbereit bleiben, wenn das Sieb 20 vorübergehend
partiell verstopft sein sollte.
[0014] Der Innenströmungskanal 15 weist im Bereich des Fußteils 6 des Trägerkörpers 5 eine
Erweiterung 22 auf, und die Erweiterung 22 steht über Verbindungskanäle 23 mit einer
Druckkammer 24 in Verbindung, die zwischen dem Rohrfortsatz 7 des Trägerkörpers 5
und dem Hauptventilkörper 8 vorgesehen ist. In der Druckkammer 24 herrscht dementsprechend
ein Druck, der dem Druck im Bohrspülungsmedium im Innenströmungskanal 15 in Höhe des
Abzweigs der Verbindungskanäle 23 entspricht.
[0015] Der Innenströmungskanal weist im Bereich des Fußteils 6 des Trägerkörpers 5 eine
Austrittsöffnung in der Gestalt einer Ventilöffnung 25 in einem in die Erweiterung
22 des Innenströmungskanals 15 eingeschraubten Ventilsitzteils 26 auf. Diese Ventilöffnung
25 ist mittels eines Ventilkörpers 27 verschließbar, der mittels eines nicht näher
dargestellten, beispielsweise von einem Elektromagneten gebildeten Antriebs aus seiner
dargestellten Offenstellung in eine Schließstellung bewegbar ist. Die Teile 26,27
bilden ein Hilfsventil, durch das die Durchströmung des Innenströmungskanals 15 mit
Bohrspülungsmedium freigeb- oder absperrbar ist.
[0016] Das Hilfsventil 26,27 wird durch eine nicht näher veranschaulichte Vorrichtung zur
Ermittlung von Meßdaten aus dem Bohrloch, die stromab des Trägerkörpers 5 angeordnet
ist, gesteuert, und die durch das Hilfsventil 26,27 initiierten Druckpulse im Bohrspülungsmedium
werden von einem Drucksensor oberirdisch empfangen und einer Auswertevorrichtung zugeleitet.
Insoweit kann auf die Darstellungen und Darlegungen in der DE-C-37 15 514 verwiesen
werden.
[0017] Zur Erzeugung eines Druckpulses im Bohrspülungsmedium wird aufgrund einer Ansteuerung
durch die Meßvorrichtung das Hilfsventil 26,27 geschlossen. Im Innenströmungskanal
15 und damit in der Druckkammer 24 baut sich dementsprechend ein Druck auf, der dem
Druck des Bohrspülungsmediums in Höhe der Eintrittsöffnung des Innenströmungskanals
15 entspricht. Dieser in der Druckkammer 24 herrschende Druck übt auf den Hauptventilkörper
8 entgegen der Strömungsrichtung 4 gerichtete hydraulische Kräfte aus, deren Summe
die Summe der in Strömungsrichtung auf den in der Ausgangsstellung befindlichen Hauptventilkörper
8 wirkenden Kräfte übersteigt. Die axial in Strömungsrichtung 4 auf den Hauptventilkörper
8 wirkenden hydraulischen Kräfte setzen sich aus statischen und dynamischen Kräften
zusammen, die sich aus den Druck- und Strömungsverhältnissen im Außenströmungskanal
10,12 ableiten.
[0018] Unmittelbar nach Schließen des Hilfsventils 26,27 bewegt sich der Hauptventilkörper
8 daher mit einer aus der herrschenden Differenz der Axialkräfte resultierenden Beschleunigung
entgegen Strömungsrichtung 4, und mit dieser Bewegung verändern sich die in Strömungsrichtung
4 auf den Hauptventilkörper 8 wirkenden hydraulischen Kräfte, da sich durch die Annäherung
des Hauptventilkörpers 8 an die Engstelle 3 der Durchflußquerschnitt und die Strömungsverhältnisse
in der Drosselstrecke 12 verändern.
[0019] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind wie bei dem Ventil nach der DE-C-37
15 514 die hydraulisch wirksamen Abmessungen so aufeinander abgestimmt, daß die entgegen
Strömungsrichtung 4 Gesamtresultierende aller auf den Hauptventilkörper 8 wirkenden
Kräfte zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Hauptventilkörper 8 nach dem Schließen des
Hilfsventils 26,27 aus seiner Ausgangsstellung aufwärts zu bewegen beginnt, zunächst
verhältnismäßig klein ist, dann mit zunehmender Hubweglänge größer wird und schließlich
wieder abnimmt, bis sie den Wert Null erreicht. In der Stellung, in der die Gesamtresultierende
aller auf den Hauptventilkörper 8 einwirkenden Kräfte den Wert Null hat, nimmt der
Hauptventilkörper 8 seine druckpulsbestimmende Betriebsendstellung ein, in der der
Hauptventilkörper 8 anschlagsfrei im Bohrspülungsmedium schwebt.
[0020] Nach Öffnen des Hilfsventils 26,27 nimmt der Druck im Druckraum 24 wieder einen Wert
an, bei dem die Summe der in Strömungsrichtung 4 auf den Hauptventilkörper 8 wirkenden
Kräfte die Summe der entgegen Strömungsrichtung 4 wirkenden Kräfte übersteigt mit
der Folge, daß der Hauptventilkörper 8 in seine dargestellte Ausgangsstellung zurückkehrt
und für ein erneutes druckpulserzeugendes Arbeitsspiel bereit ist.
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Druckpulsen in einem einen Bohrrohrstrang (1) durchströmenden
Bohrspülungsmedium zur Fernübertragung von Meßdaten, mit einem in dem Bohrrohrstrang
(1) angeordneten Ventil, das ein ortsfest abgestütztes, rohrförmiges Gehäuse (2),
einen in diesem koaxial unter Belassung eines Außenströmungskanals (10) angeordneten,
axial aus einer durch einen Anschlag (9) definierten Ausgangslage entgegen der Strömungsrichtung
(4) des Bohrspülungsmediums in eine obere Betriebsendstellung verschieblichen, rohrförmigen
Hauptventilkörper (8), einen koaxial im Hauptventilkörper (8) angeordneten, ortsfesten,
rohrförmigen Trägerkörper (5) und ein Hilfsventil (26,27) umfaßt, wobei zwischen einer
Engstelle (3) des Gehäuses (2) und dem Hauptventilkörper (8) eine Drosselstrecke (12)
im Außenströmungskanal (10) mit in Abhängigkeit von der Stellung des Hauptventilkörpers
(8) veränderlichem Durchflußquerschnitt vorgesehen ist und wobei der Trägerkörper
(5) und der Hauptventilkörper (8) einen Innenströmungskanal (15) umgrenzen, dessen
Eintrittsöffnung zentral und in Strömungsrichtung (4) vor der Engstelle (3) des Gehäuses
(2) am Ende eines Rohrfortsatzes (7) mit einem den Durchmesser der Engstelle (3) des
Gehäuses (2)unterschreitenden Durchmesser angeordnet und dessen Austrittsöffnung im
Bereich des Fußteils (6) des Trägerkörpers (5) gelegen und mittels des Hilfsventils
(26,27) freigeb- und verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper (5) mit dem Rohrfortsatz (7) versehen ist und der Rohrfortsatz
(7) eine zweite Gleitführung (14) für das diesen umgreifende vordere Ende (11) des
Hauptventilkörpers (8) bildet, wobei zwischen dem Rohrfortsatz (7) des Tägerkörpers
(5) und dem Hauptventilkörper (8) eine Druckkammer (24) ausgebildet ist, die über
Verbindungskanäle an den Innenströmungskanal (15) angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrfortsatz (7) im Bereich der Gleitführung (14) für das vordere Ende (11)
des Hauptventilkörpers (8) eine von einem Hartbelag gebildete Panzerung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung des Innenströmungskanals (15) aus einer Anzahl von radial
ausgerichteten Bohrungen (16) gebildet ist, die in einem auf dem Ende des Rohrfortsatzes
(7) angeordneten Aufsatzteil (17) angebracht sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Bohrungen (16) ein gemeinsames Sieb (20) vorgeordnet ist, dessen Außenfläche
zur Außenfläche des Aufsatzteils (17) koaxial und im wesentlichen fluchtend ausgerichtet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (16) aus einem hinter dem Sieb (20) angeordneten Ringraum (21)
ausmünden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ende des Rohrfortsatzes (7) und dem Bereich der Gleitführung (14)
ein Sicherungsanschlag (19) für den Hauptventilkörper (8) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsanschlag (19) vom Aufsatzkörper (17) gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Rohrträgers (5) bzw. des Aufsatzkörpers (17) mit einem Kupplungszapfen
(18) für ein Ziehwerkzeug versehen ist.
1. A device for generating pressure pulses in a drilling mud medium flowing through a
drill pipe (1) for the remote transmission of measured data, with a valve disposed
in the drill pipe (1) and which comprises a rigidly supported tubular housing (2),
a tubular main valve body (8) disposed coaxially with the housing (2), leaving an
outer flow passage (10) and, adapted for displacement axially out of a starting position
defined by an abutment (9) and against the direction of flow (4) of the drilling mud
into an upper extreme operating position, a tubular carrier body (5) which is rigidly
disposed coaxially in the main valve body (8), and an auxiliary valve (26, 27), whereby
between a constriction (3) in the housing (2) and the main valve body (8) there is
a throttle path (12) in the outer flow passage (10) the through-flow cross-section
of which varies as a function of the position of the main valve body (8), the carrier
body (5) and the main valve body (8) defining an inner flow passage (15) the inlet
aperture of which is central and in the direction of flow (4) is upstream of the constriction
(3) in the housing (2) at the end of a tubular extension piece (7) the diameter of
which is less than the diameter of the constriction (3) in the housing (2) while its
outlet orifice is situated in the region of the root portion (6) of the carrier body
(5) and can be opened and closed by means of the auxiliary valve (26, 27), characterised
in that the carrier body (5) is provided with the tubular extension (7) which forms
a second sliding guide (14) for, engaging around it, the front end (11) of the main
valve body (8), a pressure chamber (24) which is connected by passages to the inner
flow passage (15) being constructed between the tubular extension (7) of the carrier
body (5) and the main valve body (8).
2. A device according to Claim 1, characterised in that the tubular extension (7) has
in the region of the sliding guide (14) for the front end (11) of the main valve body
(8) a surfacing reinforcement formed by a hard lining.
3. A device according to Claim 1 or 2, characterised in that the inlet aperture of the
inner flow passage (15) is formed by a number of radially aligned bores (16) provided
in an attachment part (17) disposed on the end of the tubular projection (7).
4. A device according to Claim 3, characterised in that upstream of the bores (16) is
a common filter (20) the outer surface of which is coaxial with and substantially
aligned in respect of the outer surface of the attachment part (17).
5. A device according to Claim 4, characterised in that the bores (16) discharge from
an annular space (21) disposed behind the filter (20).
6. A device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that between the end
of the tubular extension (7) and the region of the sliding guide (14) there is a retaining
abutment (19) for the main valve body (8).
7. A device according to Claim 6, characterised in that the retaining abutment (19) is
constituted by the attachment body (17).
8. A device according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the end of the tubular
carrier body (5) or of the attachment body (17) is provided with a journal (18) to
which a pulling tool can be connected.
1. Dispositif destiné à produire des impulsions de pression dans une boue de forage traversant
un train de forage (1) en vue de la télétransmission de données de mesure, comportant
une soupape installée dans le train de forage (1), qui comprend un boîtier tubulaire
(2) monté fixe, un obturateur de soupape principale tubulaire (8) monté coaxialement
dans ce boîtier en formant un canal d'écoulement extérieur (10) et mobile axialement
à partir d'une position de départ définie par une butée (9) dans le sens contraire
au sens d'écoulement (4) de la boue de forage vers une position extrême de fonctionnement,
un élément de support tubulaire (5), monté fixe, coaxialement dans l'obturateur de
soupape principale (8), et une soupape auxiliaire (26, 27), étant entendu qu'entre
un étranglement (3) du boîtier (2) et l'obturateur de soupape principale (8) est prévu
un passage calibré (12) dans le canal d'écoulement extérieur (10) présentant une section
d'écoulement variant en fonction de la position de l'obturateur de soupape principale
(8) et que l'élément de support (5) et l'obturateur de soupape principale (8) définissent
un canal d'écoulement intérieur (15) dont l'orifice d'entrée est central et est disposé,
dans le sens d'écoulement (4), devant l'étranglement (3) du boîtier (2) à l'extrémité
d'un prolongement tubulaire (7), dont le diamètre est inférieur au diamètre de l'étranglement
(3) du boîtier (2) et dont l'orifice de sortie est situé dans la zone de la base (6)
de l'élément de support (5) et peut être ouvert et fermé au moyen de la soupape auxiliaire
(26, 27), caractérisé en ce que l'élément de support (5) est pourvu du prolongement
tubulaire (7) et le prolongement tubulaire (7) forme un second guide à glissement
(14) pour l'extrémité antérieure (11) de l'obturateur de valve principale (8) qui
enserre ce prolongement, étant entendu qu'entre le prolongement tubulaire (7) de l'élément
de support (5) et l'obturateur de soupape principale (8) est formée une chambre de
pression (24) qui est raccordée par des canaux de liaison au canal d'écoulement intérieur
(15).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le prolongement tubulaire
(7) présente, dans la zone du guide à glissement (14) pour l'extrémité antérieure
(11) de l'obturateur de soupape principale (8), un garnissage formé par un revêtement
dur.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'orifice d'entrée
du canal d'écoulement intérieur (15) est formé d'une série de lumières orientées radialement
(16) qui sont ménagées dans une pièce rapportée (17) montée sur l'extrémité du prolongement
tubulaire (7).
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce qu'un tamis commun (20) est
disposé devant les lumières (16), la surface extérieure de ce tamis étant orientée
coaxialement à la surface extérieure de la pièce rapportée (17) et étant essentiellement
dans l'alignement de celle-ci.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce que les lumières (16) s'ouvrent
dans une chambre annulaire (21) disposée derrière le tamis (20).
6. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'entre
l'extrémité du prolongement tubulaire (7) et la zone du guide à glissement (14) est
prévue une butée de sécurité (19) pour l'obturateur de valve principale (8).
7. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce que la butée de sécurité
(19) est formée par la pièce rapportée (17).
8. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
l'extrémité du support tubulaire (5) ou de la pièce rapportée (17) est pourvue d'un
embout d'accouplement (18) pour un outil de traction.
