(57) Die Rotations-Rollendruckmaschine hat drei hintereinander angeordnete Druckwerke,
nämlich ein Offset- und zwei Stichtiefdruckwerke, die alle ähnlich wie Bogendruckwerke
ausgebildet sind, bei denen die den Druckspalt bildenden Zylinder (2, 3) mehrere,
durch Zylindergruben (2b, 3b) getrennte Sektoren aufweisen. Jedes Druckwerk hat vor
dem Druckspalt einen ersten Papierbahnspeicher (29) und eine intermittierend steuerbare
erste Zugwalzeneinheit (30) und nach dem Druckspalt eine intermittierend steuerbare
zweite Zugwalzeneinheit (31) und einen zweiten Papierbahnspeicher (32), wobei die
nur eine Saugwalze aufweisenden Zugwalzeneinheiten (30, 31) zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen
der Bahn (P) durch individuell geregelte Antriebe (30a, 31a) steuerbar sind und gleichzeitig
zur Registerkontrolle dienen. Vor dem ersten Papierbahnspeicher (29) des ersten Druckwerks
(A), zwischen den Druckwerken innerhalb der durch die betreffenden Papierbahnspeicher
begrenzten Abschnitte und hinter dem zweiten Papierbahnspeicher des letzten Druckwerks
wird die Bahn (P) durch kontinuierlich angetriebene Zugwalzenanordnungen (27) gleichförmig
bewegt, beim Durchlaufen des Druckspalts dagegen erfolgt der Papierbahntransport
im Pilgerschrittbetrieb.
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