(19)
(11) EP 0 417 048 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
13.03.1991  Patentblatt  1991/11

(21) Anmeldenummer: 90810676.8

(22) Anmeldetag:  06.09.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5H01H 13/02
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI NL

(30) Priorität: 06.09.1989 CH 3237/89

(71) Anmelder: TSCHUDIN & HEID AG
CH-4153 Reinach (CH)

(72) Erfinder:
  • Kaufmann, Josef
    CH-4323 Wallbach (CH)

(74) Vertreter: Eder, Carl E. et al
Patentanwaltsbüro EDER AG Lindenhofstrasse 40
4052 Basel
4052 Basel (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Elektrische Schaltvorrichtung mit Leuchtmitteln


    (57) Die elektrische Schaltvorrichtung (11) hat ein an einem Träger (3) befestigbares Gehäuse (13) mit einer Tastfläche (13k), die vom an die Träger-Vorderseite (3c) angrenzenden Umgebungsraum her zugänglich ist. Im Gehäuse-Innenraum (19) ist ein piezoelektrischer Wandler (25) angeordnet. Wenn eine Person mit einem Finger auf die Tastfläche (13k) drückt, erzeugt der Wandler (25) ein elektrisches Signal. Das Gehäuse (13) ist auf seiner Stirnseite (13h) mit einer die Tastfläche (13k) umschliessenden, durch lichtdurchlässige Abschlussmittel (39) abgeschlossenen Ringnut (13n) versehen, aus der mindestens eine, im Gehäuse (13) vorhandene Leuchtdiode (37) durch die Abschlussmittel (39) hindurch herausleuchten und dadurch die Tastfläche (13k) auch in dunklem Umgebungsraum visuell erkennbar machen kann. Die Schaltvorrichtung (11) ist robust und insbe­sondere gegen äussere Gewalteinwirkungen sehr wiederstandsfähig.


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltvorrichtung mit Leuchtmitteln gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Die Schaltvorrichtung ist insbesondere für Verwendungen bestimmt, bei denen die Schaltvorrichtung an einem normaler­weise mindestens im Bereich der Schaltvorrichtung plattenför­migen Träger befestigt ist und durch Drücken in mindestens ungefähr zu einer Achse paralleler Richtung vom an die Träger-­Vorderseite angrenzenden Umgebungsraum her, auch wenn dieser dunkel ist - also zum Beispiel nachts - betätigbar sein soll.

    [0003] Bekannte elektrische Schaltvorrichtungen weisen ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse und einen axial in diesem verschiebbar geführten Stössel auf, dessen vorderes Ende einen durch Fingerdruck betätigbaren Druckknopf bildet. Die Schalt­vorrichtungen weisen Leuchtmittel mit mindestens einer am Gehäuse oder Stössel befestigten Leuchtdiode und mit einer diese vorne abdeckenden, lichtdurchlässigen Tastkappe auf, deren Vorderseite die zum Drücken mit einem Finger bestimmte Tastfläche bildet. Mindestens ein durch den Stössel bewegbarer Schaltkontakt ist im Inneren des den Stössel führenden Gehäuses oder in einem an diesem befestigten, separaten Gehäuse ange­ordnet. Bei derartigen Schaltvorrichtungen können jedoch durch grosse äussere Kraft- und/oder Gewalteinwirkungen der Stössel, die lichtdurchlässige Tastkappe, die mindestens eine Leucht­diode und andere für das Ein-, Aus- und/oder Umschalten erforderliche Teile verhältnismässig leicht beschädigt werden. Wenn derartige Schaltvorrichtungen für Zwecke verwendet werden, bei denen sie einem relativ grossen Personenkreis zugänglich und/oder grossen Erschütterungen oder Beschleuni­gungen oder der Einwirkung von Wasser und Dampf und/oder andern harten Beanspruchungen unterworfen sind, kommt es häufig vor, dass die Schaltvorrichtungen durch harte Bean­spruchung der durch unsachgemässe Bedienung oder absichtlich beschädigt und dabei vollständig betriebsuntüchtig werden.

    [0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltvorrichtung zu schaffen, die Nachteile der bekannten Schaltvorrichtungen behebt und bei der die zur Änderung des Schaltzustandes erforderlichen Teile sowie die Leuchtmittel derart ausgebildet und angeordnet sind, dass sie auch harten Beanspruchungen und verhältnismässig grossen, vom genannten Umgebungsraum her auf die Schaltvorrichtung ausgeübten Gewalt­einwirkungen widerstehen können.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch eine Schaltvorrichtung gelöst, die erfindungsgemäss die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Schaltvorrichtung gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.

    [0006] Eine Schaltvorrichtungen der erfindungsgemässen Art ist bei geeigneter Dimensionierung robust und widerstandsfähig gegen Erschütterungen, Beschleunigungen und gegen von aussen auf sie ausgeübte Stösse, Schläge sowie sonstige mechanische Kraft- und Gewalteinwirkungen. Zudem können die im Gehäuse einer Schaltvorrichtung angeordneten, elektrische Spannungen führenden Teile ohne weiteres flüssigkeits- oder sogar gasdicht gegen die Umgebung abgeschlossen werden.

    [0007] Die erfindungsgemässen Schaltvorrichtungen können daher an Fahrzeugen aller Art, beispielsweise an der Aussenwand von Eisenbahn- oder Strassenbahnwagen oder Auto- oder Oberleitungs­bussen montiert werden und zum Öffnen der Türen dienen. Des weitern können die Schaltvorrichtungen auch an Türen oder an bewegbaren Teilen von Maschinen oder dergleichen befestigt werden. Ferner können Automaten für die Ausgabe von Fahrkarten oder Getränken oder festen Nahrungsmitteln oder anderen Dingen mit derartigen Schaltvorrichtungen versehen werden. Des weitern können derartige Schaltvorrichtungen an den Aussen­wänden von Gebäuden bei deren Eingängen montiert werden und zum Einschalten der Beleuchtung oder bei Eingängen zu Aufzügen zum Holen des Aufzuges dienen.

    [0008] Die erfindungsgemässen Schaltvorrichtungen sind zudem für den Betrieb mit staubreicher Umgebungsluft geeignet und können zum Beispiel an Baumaschinen für den Hoch- und Tiefbau montiert werden.

    [0009] Ferner sind erfindungsgemässe Schaltvorrichtungen auch für Zwecke vorteilhaft, bei denen in der Umgebung eine grosse Luftfeuchtigkeit vorhanden ist oder bei denen mit Schaltvor­richtungen versehene Geräte mit Wasser oder einem Wasser­dampfstrahl reinigbar sein sollen - wie es zum Beispiel in Metzgereien erwünscht ist - oder sonst Wasser oder eine andere Flüssigkeit zu den Schaltvorrichtungen gelangen kann. Die Schaltvorrichtungen können beispielsweise auch bei Benzin- und Dieselöl-Tankstellen oder bei Anlagen für die Verarbeitung von andern explosionsgefährlichen Stoffen verwendet werden.

    [0010] Das Gehäuse ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass es mit Befestigungsmitteln lösbar an einem normalerweise platten­förmigen Träger befestigt werden kann und sich zum Teil auf dessen Vorderseite befindet, so dass eine Person vom an die Vorderseite angrenzenden Umgebungsraum her manuell - d.h. mit einem Finger - auf die Tastfläche drücken kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beste­hen mindestens die vom genannten Umgebungsraum her zugänglichen Abschnitte der Wandung des Gehäuses aus einem metallischen Material, zum Beispiel rostfreiem Stahl oder Aluminium. Ein derartiges, zum Teil oder vollständig metallisches Gehäuse ist besonders widerstandsfähig gegen Stösse, Schläge sowie andere grosse, äussere mechanische Kraft- und Gewalteinwirkungen. Für Sonderfälle, bei denen zum Beispiel wie bei einer zum Einbau in einen Oberleitungsbus vorgesehenen Schaltvorrichtung aus Sicherheitsgründen ein elektrisch isolierendes Gehäuse er­wünscht ist, kann die Schaltvorrichtung jedoch auch mit einem Gehäuse versehen werden, das aus einem elektrisch isolierenden, eventuell glasfaserverstärkten, Kunststoff besteht.

    [0011] Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung zeigt

    die Figur 1 einen Schnitt durch einen plattenartigen Träger und eine mit Schrauben an diesem befestigte, etwas vereinfacht gezeichnete erste Variante einer Schaltvorrich­tung,

    die Figur 2 eine Draufsicht auf die Stirnseite der in der Figur 1 gezeichneten Schaltvorrichtung und

    die Figur 3 einen Schnitt durch einen Träger, an dem eine andere, ein Gehäuse mit einem Aussengewinde aufweisende, teils in Ansicht, teils im Schnitt gezeichnete Schaltvorrichtung befestigt ist,

    die Figur 4 einen Schnitt durch eine Schaltvorrichtung, welche sich durch die Art der Leuchtmittel von den in Figuren 1 bis 3 gezeichneten Schaltvorrichtungen unterscheidet,

    die Figur 5 eine Draufsicht auf die Stirnseite der in Figur 4 gezeichneten Schaltvorrichtung und

    die Figur 6 einen Schnitt durch eine Schaltvorrichtung mit noch anders ausgebildeten Leuchtmitteln.



    [0012] Die in der Figur 1 ersichtliche als Ganzes mit 1 bezeich­nete, elektrische Einrichtung zum Steuern und/oder Schalten mindestens einer elektrisch steuer- und/oder schaltbaren Vorrichtung weist einen formfesten Träger 3 auf, von dem mindestens der ersichtliche Teil plattenartig ist und nämlich aus einer ebenen Platte besteht. Der Träger kann zum Beispiel einen Teil der Aussenwand eines für den öffentlichen Verkehr dienenden Wagens oder Fahrzeugs, wie eines Eisenbahn- oder Strassenbahnwagens oder eines Autobusses bilden. Der Träger 3 kann jedoch auch zur Wandung eines Gebäudes oder zu einer Schalt­tafel oder dergleichen gehören. Der Träger weist ein durchgehen­des, kreisförmiges Loch 3a und um dieses herum verteilte, durchgehende Befestigungslöcher 3b auf, die beispielsweise aus Gewindebohrungen bestehen. Der Träger 3 hat eine Vorderseite 3c und eine Rückseite 3d. Die Vorderseite 3c grenzt an einen für Personen zugänglichen Umgebungsraum an, während die Rückseite 3d normalerweise, d.h. bei der normalen Benutzung der Einrichtung, unzugänglich ist. Die Einrichtung, zu welcher der Träger 3 gehört, soll jedoch auf dessen Rückseite 3d mindestens im Bereich der Löcher 3a, 3b einen Hohlraum auf­weisen.

    [0013] Am Träger 3 ist eine auch noch separat in der Figur 2 gezeichnete, elektrische Schaltvorrichtung 11 angeordnet. Diese besitzt ein Gehäuse 13 mit einer Achse 15, die mit derjenigen des Lochs 3a identisch ist. Das Gehäuse 13 besitzt eine zum Beispiel aus einem metallischen Material, etwa rostfreiem Stahl oder Aluminium, bestehende Wandung 13a. Das Gehäuse 13 hat einen sich hinter der von der Träger-Vorder­seite 3c aufgespannten Ebene befindenden, das Loch 3a durch­dringenden sowie aus diesem auf der Träger-Rückseite heraus­ragenden, hülsen- oder ringförmigen Rückenteil 13b mit einer zylindrischen Mantel-Aussenfläche und einen sich vor der Träger-Vorderseite 3c befindenden Vorderteil 13c. Dieser besitzt einen von der Achse 15 weg über den Rückenteil 13b hinausragenden Auflage-Abschnitt 13d, bei welchem der Vorder­teil 13c mit einer mit der Achse 15 einen Winkel bildenden, nämlich zur Achse 15 rechtwinkligen Auflagefläche 13e auf der Vorderseite 3c des Trägers 3 aufliegt. Der Auflage-Abschnitt 13d hat einen quadratischen Umriss und ist mit vier Löchern 13f versehen, von denen jedes mit einem der Löcher 3b fluchtet und teils durch eine zylindrische Bohrung, teils durch eine konische Ansenkung oder Erweiterung gebildet ist. Das Gehäuse 13 ist mit vier Schrauben 17 lösbar am Träger 3 befestigt, die je einen in der konischen Ansenkung eines Lochs 13f versenkten, konischen Senkkopf und einen die Löcher 3b durchdringenden und mit deren Innengewinde verschraubten Gewindeteil haben.

    [0014] Die Löcher 3b, 13f und Schrauben 17 bilden zusammen Befestigungsmittel zur lösbaren Befestigung des Gehäuses 13 am Träger 3. Es sei hier eingefügt, dass die Löcher 3b statt durch Gewindebohrungen durch glatte, zylindrische, d.h. gewindelose Bohrungen gebildet und die Schrauben 17 dann mit Muttern befestigt sein könnten. Des weitern könnten die Löcher 13f anstelle einer konischen Ansenkung eine zylindrische Ansenkung oder Erweiterung haben oder durchgehend aus einer stufenlosen zylindrischen Bohrung bestehen. Die Schrauben könnten dann dementsprechend statt konischer Senkköpfe anders­artige Köpfe haben.

    [0015] Der Vorderteil 13c weist des weitern einen sich vom Auflage-Abschnitt 13d weg nach vorne verjüngenden, konischen Abschnitt 13g auf. Dieser bildet an seinem dem Rückenteil 13b abgewandten Ende die im allgemeinen zur Achse 15 radiale Stirnseite 13h des Gehäuses 13. Die Stirnseite 13h ist in ihrem zentralen Bereich mit einer Vertiefung 13i versehen, deren ebener, zur Achse 15 rechtwinkliger Grund die Tastfläche 13k der Schaltvorrichtung 11 bildet. Der sich zwischen der Tastfläche 13k und dem Innenraum 19 des Gehäuses 13 vorhandene Abschnitt der Wandung 13a ist im Ruhezustand eben, aber durch einen ungefähr axialen Druck mit einem Finger ein wenig bieg­bar und dient als Betätigungswand 13m zum Betätigen der Schaltvorrichtung 11. Die Wandung 13a des Gehäuses 13 ist ferner mit einer zur Stirnseite 13h hin offenen, d.h. in diese mündenden Ringnut 13n versehen. Diese hat einen ebenen Grund und im allgemeinen zylindrisch seitliche Begrenzungsflächen, wobei jedoch der in die Stirnseite 13h mündende Abschnitt der Ringnut im in der Figur 1 gezeichneten Axialschnitt mindestens auf einer Seite, nämlich auf der Aussenseite, ein wenig erweitert ist und also eine Erweiterung 13p bildet. Der Innenraum 19 des Gehäuses 13 ist durch ein Durchgangsloch 33r mit der Ringnut 13n verbunden. Das Durchgangsloch 13r ist gerade und besteht aus einer Bohrung, die teils in den Grund und teils in die innere seitliche Begrenzungsfläche der Ringnut 13n und also in den Grundabschnitt von dieser oder - genauer gesagt - von deren Innenraum mündet. Das Durchgangsloch 13r ist - beginnend bei seiner in die Ringnut mündenden Mündung - von der Ringnut und der Stirnseite 13h weg nach hinten zur Achse 15 und zum Innenraum 19 hin geneigt. Die den Innenraum 19 des Gehäuses 13 begrenzende Innenfläche der Wandung 13a besitzt einen ebenen, zur Achse 15 rechtwinkligen, die Innenfläche der Betätigungswand 13m bildenden Abschnitt und einen im allgemeinen zylindrischen, in die rückseitige, radiale Endfläche des Gehäuses 13 mündenden Abschnitt. Dieser ist in der Nähe seines in die rückseitige Endfläche des Gehäuses 13 mündenden Endes mit einer ringförmigen Rast-Nut 13s versehen.

    [0016] Im zur Rückseite des metallischen Gehäuses hin offenen Innenraum 19 von diesem ist ein hülsenförmiger Einsatz 21 befestigt, der ein inneres Gehäuse bildet. Der Einsatz 21 hat eine aus beispielsweise opakem Kunststoff bestehende Wan­dung 21a mit einem mindestens im allgemeinen zylindrischen Mantel 21b und einer ebenen Stirnwand 21c, die an der Be­tätigungswand 13m des metallischen Gehäuses 13 anliegt. Der Mantel 21b ist ein wenig elastisch deformierbar und in der Nähe seines der Stirnwand 21c abgewandten Endes mit einer nach aussen und in die Rast-Nut 13s hineinragenden, ringförmigen Rast-Rippe 21d versehen. Die Rast-Nut 13s und die Rast-Rippe 21d bilden also zusammen den Einsatz 21 mit dem Gehäuse 13 verrastende Rast-Mittel. Zudem ist mindestens die Stirn­ wand 21c des Einsatzes 21 durch eine dünne Klebstoffschicht mit der Innenfläche der Betätigungswand 13m verklebt. Der Mantel 21b des Einsatzes 21 ist bei der in den Innenraum 19 mündenden Mündung des Lochs 13r mit einem Loch 21e versehen. Dieses bildet zusammen mit dem Loch 13r einen Durchgang, der den Innenraum des Einsatzes 21 mit dem Innenraum der Ringnut 13n verbindet.

    [0017] Ein piezolelektrischer Wandler 25 mit einem Scheibchen aus piezoelektrischem Material und Elektroden ist im Innenraum des Einsatzes 21 angeordnet, liegt mit einer Scheibchen-Seite an der Innenfläche der Stirnwand 21c an und ist an dieser angeklebt. Ferner sind elektronische Schaltungsmittel 27 im Einsatz 21 angeordnet, die ein an dessen Mantel 21b befestigtes, elek­trisch isolierendes Kunststoff-Plättchen und mindestens einen von diesem gehaltenen, schematisch als Block dargestellten, elektronischen Bauteil aufweisen. Der Einsatz 21 bildet also Befestigungsmittel zum Befestigen des piezolektrischen Wand­lers 25 und der elektronischen Schaltungsmittel 27. Die an dem der Stirnwand 21c abgewandten Ende des Einsatzes 21 vorhandene Öffnung von diesem ist mit einem scheiben- und/oder deckel­förmigen, zum Beispiel aus Metall oder Kunststoff bestehenden, in irgend einer Weise am Einsatz befestigten Abschlusselement 29 abgeschlossen. Das Abschlusselement ist mit mindestens einem Loch versehen, in dem ein Zugentlastungselement 31 angeordnet ist, das beispielsweise einen gummielastischen Körper mit mindestens einem Loch aufweist, um mindestens ein Leiterbündel oder Kabel aus dem Innenraum des Einsatzes 21 heraus zu führen und von Zugbeanspruchungen zu entlasten.

    [0018] Im Grundabschnitt der Ringnut 13n ist ein ringförmiger, aus elektrisch isolierendem Kunststoff bestehender Leucht­dioden-Halter 35 angeordnet. Auf dessen dem Grund der Ringnut abgewandter Seite sind mehrere, nämlich mindestens drei, vorzugsweise mindestens sechs und beispielsweise zehn entlang dem Umfang der Ringnut 13n gleichmässig verteilte Leuchtdioden 37 befestigt. Die Ringnut 13n ist zwischen ihrem die Leucht­dioden 37 enthaltenden Grundabschnitt und ihrer in den an die Stirnseite 13h angrenzenden Bereich des Umgebungsraums mün­denden Mündung durch lichtdurchlässige Abschlussmittel 39 abgeschlossen. Diese befinden sich also - entlang dem Weg des von den Leuchtdioden 37 bei deren Betrieb aus der Ringnut 13n herausgestrahlten Lichts - mindestens zum Teil und nämlich vollständig zwischen den Leuchtdioden und der Mündung der Ringnut. Die Leuchtdioden 37 und die diese abdeckenden Ab­schlussmittel bilden zusammen die Leuchtmittel der Schalt­vorrichtung. Die Abschlussmittel 39 bestehen aus mindestens einem sich mindestens teilweise in der Ringnut 13n befindenden Ring und beispielsweise aus zwei Ringen 41, 43, die sich beide vollständig im Inneren der Ringnut befinden. Der innere, sich näher bei den Leuchtdioden 37 befindende Ring 41 liegt zum Beispiel auf der radialen Schulterfläche auf, die bei der Grenze zwischen dem engeren Grundabschnitt der Ringnut 13n und der Erweiterung 13p vorhanden ist. Der äussere, d.h. weiter von den Leuchtdioden entfernte Ring 43 ist auf seiner dem Grund der Ringnut 13n abgewandten Seite eben und bündig mit den die Mündung der Ringnut 13n beidseitig begrenzenden Rändern, d.h. mit derjenigen Fläche der Stirnfläche 13h, in welche die Ringnut mündet. Ferner erstreckt sich von den beiden Ringen mindestens der äussere Ring 43 über die ganze, radial gemessene Breite der Ringnut 13n. Der äussere Ring 43 hat - in axialer Richtung gemessen - eine deutlich grössere Dicke als der innere Ring 41 und ist beispielsweise mindestens drei Mal dicker als dieser sowie beispielsweise mindestens 3 mm dick. Der ringförmige Leuchtdioden-Halter 35 und die beiden Ringe 41, 43, der lichtdurchlässigen Abdeckung 39 sind beispielsweise durch Einpressen und/oder Einrasten und/oder Verkleben in der Ringnut befestigt. Der sich näher bei den Leuchtdioden 37 befindende Ring 41 dient als Licht-Diffusor, um das beim Betrieb von den Leuchtdioden erzeugte sowie durch ihn hindurch gestrahlte Licht mindestens zum Teil entlang der Ringnut 13n und zum Beispiel möglichst gleichmässig über die ganze Mündung der Ringnut zu verteilen. Der innere Ring 41 besteht zum Beispiel aus einem lichtdurchlässigen Kunststoff, wie Acrylglas oder - genauer gesagt - Polymethylmethacrylat oder Polycarbonat, könnte aber auch aus einem mineralischen Glas bestehen. Der Ring 41 kann beispielsweise bei einer seiner im allgemeinen radialen Flächen, beispielsweise mindestens bei seiner den Leuchtdioden zugewandten Fläche, eine durch eine Vielzahl feiner Vertiefungen und Erhöhungen, etwa radiale Rillen bzw. Rippen, gebildete Strukturierung und/oder Aufrauhung aufweisen. Durch eine solche Flächen­strukturierung entstehen viele kleine, gegen eine zur Achse 15 rechtwinklige Radialebenen geneigte Brechungsflächen welche das auf sie auftreffende Licht durch Brechung und eventuell auch noch Streuung umlenken und verteilen. Eine solche Ober­flächenstrukturierung kann zum Beispiel erzeugt werden, indem der Ring 41 durch Spritzgiessen oder druckloses Giessen und/oder Pressen eines fliessfähigen Materials mit Hilfe eines eine entsprechende Strukturierung aufweisenden Formwerkzeugs hergestellt wird. Der innere Ring 41 kann jedoch auch aus einem lichtdurchlässigen, milchig trüben Material bestehen, das eine Matrix aufweist in der Pigmenteilchen oder Poren oder Pigmentteilchen und Poren verteilt sind. Der äussere Ring 43 dient insbesondere zum Schutz der Leuchtdioden 37 gegen mechanische Einwirkungen, ist zum Beispiel glasklar sowie durchsichtig und besteht zum Beispiel aus mineralischem Glas, könnte aber statt dessen aus einem organischen Glas, wie Acrylglas oder Polycarbonat, oder, wenn eine besonders grosse Härte und Kratzfestigkeit erwünscht ist, aus einem Stück eines künstlichen, aus Aluminiumoxyd bestehenden Kristalls - d.h. eines Saphirs oder Rubins - oder eines anderen harten Kristalls bestehen.

    [0019] Die Elektroden des Wandlers 25 sind durch nicht gezeich­nete Leiter mit den im Einsatz 21 angeordneten, elektronischen Schaltungsmitteln 27 verbunden, die ihrerseits über ein zwei oder mehr Leiter aufweisendes Leiterbündel oder Kabel 47 elektrisch leitend mit ausserhalb des Gehäuses 13 angeordneten, beispielsweise am Träger 13 befestigten, mindestens zum Teil elektronischen Schaltungsmitteln 51 verbunden sind. Die Leuchtdioden 37 sind ebenfalls durch ein zwei oder mehr Leiter aufweisendes Leiterbündel oder Kabel 49 elektrisch leitend mit den Schaltungsmitteln 51 verbunden. Das Leiterbündel oder Kabel 47 ist selbstverständlich durch das Abschlusselement 29 und das Zugentlastungselement 31 hindurch aus dem Innenraum des Einsatzes 21 herausgeführt. Das Leiterbündel oder Kabel 49 ist durch den von den beiden Löchern 13r und 21e gebildeten Durchgang aus dem Grundabschnitt der Ringnut 13n in den Innenraum des Einsatzes 21 hinein und danach ebenfalls durch das Abschlusselement 29 und das Zugentlastungselement 31 hindurch in den an die Rückseite des Gehäuses 13 angrenzenden Raum hinaus geführt.

    [0020] Das Durchgangsloch 13r ist vorzugsweise in der Nähe seines oberen Endes mit einem gummielestischen, zum Beispiel aus weichem Schaum-Kunststoff bestehenden Stopfen 59 versehen, der das Leiterbündel oder Kabel 49 gegen die Lochwand drückt. Im übrigen ist mindestens der die elektronischen Schaltungsmittel 27 und beispielsweise auch der den Wandler 25 enthaltende Bereich des freien Innenraums des Einsatzes 21, sowie der freie Innenraum des Lochs 21e und des sich von diesem bis zum Stopfen 59 erstreckenden Teils des Durchgangslochs 13r des Gehäuses 13 mit einer elektrisch isolierenden und abdichtenden Kunststoff-Vergussmasse 61 ausgegossen. Zumindest wenn sich diese bis zur Stirnwand 21c und/oder bis zum Wandler 25 erstreckt, soll sie elastisch deformierbar und beispielsweise mindestens annähernd oder vollkommen gummielastisch sein, damit sie beim Betätigen der Schaltvorrichtung 11 eine Biegung des Wandlers 25 ermöglicht. Das Abschlusselement 29, das Zugentlastungselement 31 und vor allem die Vergussmasse 61 können dann den Innenraum des hülsenförnigen Einsatzes 21, das Loch 21e und das Durchgaangsloch 13r mindestens flüssigkeits­dicht und zum Beispiel gasdicht gegen denjenigen Bereich des Umgebungsraums abschliessen, der an das der Stirnwand 21c abgewandte Ende des Einsatzes 21 angrenzt. Ferner können auch die durch die beiden Ringe 41, 33 gebildeten Abschlussmittel 39 den die Leuchtdioden 37 enthaltenden Grundabschnitt der Ringnut 13n gegen den an deren Mündung angrenzenden Bereich des Umgebungsraums mindestens flüssigkeitsdicht und beispiels­weise gasdicht abschliessen. Ein solcher, flüssigkeits- oder vorzugsweise sogar gasdichter Abschluss der den Wandler 25, die elektronischen Schaltungsmittel 27 und die Leichtdioden 37 enthaltenden Hohlräume gegen den gesamten Umgebungsraum der Schaltvorrichtung 11 ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Schaltvorrichtung 11 in feuchter und/oder explosionsgefährdeter Umgebung betrieben wird oder mit Wasser oder einem Wasser­dampfstrahl reinigbar sein soll.

    [0021] Wenn eine Person vom an die Träger-Vorderseite 3c angren­zenden Umgebungsraum her mit einem Finger auf die Tastfläche 13m drückt, wird diese Druckkraft durch eine Verformung der Betätigungswand 13m und der Stirnwand 21c auf den piezoelektri­schen Wandler 25 übertragen. Dieser erzeugt dann ein elektri­sches Signal und führt dieses den im Innenraum des inneren Gehäuses 21 angeordneten, elektronischen Schaltungsmitteln 27 zu.

    [0022] Die Schaltungsmittel 27 weisen mindestens ein elektronisch steuerbares Schaltorgan, etwa mindestens einen Feldeffekt-­Transistor auf, um in Zusammenwirkung mit dem piezoelektrischen Wandler 25 die Funktion eines Drucktasten-Schalters auszuüben. Die Schaltungsmittel können beispielsweise mit mindestens zwei elektrischen Anschlüssen versehen und/oder verbunden sein, die beim Betätigen der Schaltvorrichtung durch das Schaltorgan schaltbar sind, d.h. elektrisch leitend miteinander verbunden oder elektrisch getrennt werden können. Die Schaltungsmittel können im übrigen derart ausgestaltet sein, dass die Schalt­vorrichtung 11 oder genauer gesagt, deren steuerbares Schalt­organ den Schaltzustand beim manuellen Betätigen der Schalt­vorrichtung 11, d.h. wenn mit einem Finger eine Druckkraft auf die Betätigungswand 13m und damit auf den piezoelektrischen Wandler 25 ausgeübt wird, nur vorübergehend und kurzzeitig ändert, so dass also die Schaltvorrichtung bei ihrer Betä­tigung eine an ihre schaltbaren Anschlüsse angelegte Spannung entweder jeweils vorübergehend und kurzzeitig einschaltet oder jeweils kurzzeitig unterbricht und also einen Impuls liefert. Die Schaltvorrichtung führt also in diesem Fall eine Funktion aus, die derjenigen eines Schalters entspricht, der bei bewegbare, mechanisch schaltbare Kontakte aufweisenden Schaltern als Tast-Schalter oder Taster bezeichnet wird. Die elektronischen Schaltungsmittel 27 können statt dessen jedoch auch derart ausgebildet sein, dass die Schaltvorrichtung ihren Schaltzustand beim Betätigen, d.h. beim Ausüben einer Druck­kraft auf die Betätigungswand und den piezoelektrischen Wandler, jeweils so lange ändert, bis die Schaltvorrichtung das nächste Mal betätigt wird. Die Schaltvorrichtung führt also in diesem Fall die Funktion eines Schaltertyps aus, der bei Schaltern mit mechanisch schaltbaren Kontakten als Rast-­Schalter bezeichnet wird. Die elektronischen Schaltungsmittel können ferner derart ausgebildet sein, dass die Schaltvor­richtung abhängig von der Dauer oder eventuell Stärke der auf die Betätigungswand ausgeübten Druckkraft als Tast- oder als Rast-Schalter wirkt. Die Schaltvorrichtung kann in diesem Fall zum Beispiel bei kurzem Antippen nur einen Impuls abgeben und beim Drücken während einer vorgegebenen Mindest-Zeitdauer ihren Schaltzustand bleibend, d.h. bis zum nächsten Drücken ändern. Die Schaltvorrichtung kann zudem auch drei oder mehr schaltbare Anschlüsse aufweisen und zum Beispiel die Funktion eines Umschalters ausüben oder auch als Mehrfachschalter, d.h. zum Schalten von zwei oder mehr galvanisch getrennten Spannungen dienen, oder als Schrittschalter ausgebildet werden.

    [0023] Die im Gehäuse angeordneten Schaltungsmittel 27 können über die ausserhalb des Gehäuses 13 angeordneten Schaltungs­mittel 51 und/oder direkt zum Beispiel mindestens eine elek­trisch schalt- und/oder steuerbare Vorrichtung - etwa eine ` Türöffnungsvorrichtung oder eine Beleuchtungsvorrichtung - ein- und/oder aus- und/oder umschalten. Die äussere Elek­tronikvorrichtung 51 führt bei der Benutzung der Schalt­vorrichtung 11 normalerweise mindestens einigen der Leucht­dioden 37 eine elektrische Spannung zu, so dass diese Leucht­dioden leuchten. Wenn eine Person sich im an die Träger-­Vorderseite 3c und an die Gehäuse-Stirnseite 13h angrenzenden Umgebungsraum befindet und beispielsweise ungefähr parallel zur Achse 13 auf die Schaltvorrichtung 11 blickt, erzeugen die leuchtenden Leuchtdioden zusammen mit den lichtdurchlässigen Abschlussmitteln 39 einen mehr oder weniger gleichmässigen, die Tastfläche 13k umschliessenden Licht-Ring. Dieser zeigt die Lage der Tastfläche auch in sonst dunklem Umgebungsraum an und macht die Tastfläche visuell erkennbar, obschon das von den Leuchtdioden erzeugte Licht nicht oder zumindest nicht direkt auf die Tastfläche gelangt.

    [0024] Die Leuchtdioden 37 können alle identisch ausgebildet sein und derart mit elektrischem Strom gespiesen werden, dass sie unabhängig vom Schaltzustand der Schaltvorrichtung dauernd gleichfarbiges Licht erzeugen. Die Leuchtdioden 37 können jedoch stattdessen in beispielsweise mindestens zwei verschiedene Leuchtdioden-Gruppen aufgeteilt sein, die zur Erzeugung von verschiedenfarbigem Licht ausgebildet sind. Dabei können im letztern Fall beispielsweise entlang der Ringnut 13n abwechselnd eine grünes Licht und eine rotes Licht erzeugende Leuchtdiode aufeinander folgen. Die Schaltungsmit­tel 27 und/oder 51 können dann derart ausgebildet sein, dass sie zwei verschiedene Schaltzustände durch verschiedenfarbiges Licht erkennbar machen. Wenn die Schaltvorrichtung beispiels­weise zum Betätigen einer Türöffnungsvorrichtung dient, kann etwa beim Betriebsbereitschafts-Zustand rotes Licht erzeugt werden. Wenn eine Person die Schaltvorrichtung durch einen Fingerdruck betätigt und diese dadurch in den Einschalt-­Zustand bringt, kann dieser durch die Erzeugung von grünem Licht erkennbar gemacht werden. Selbstverständlich ist statt dessen auch die umgekehrte oder irgend eine andere Zuordnung von Schalt-Zuständen und Lichtfarben möglich. Statt zur Erzeugung von verschiedenfarbigem Licht verschiedenfarbige Leuchtdioden vorzusehen, kann man die Schaltvorrichtung auch mit Leuchtdioden ausrüsten, die alle gleich, aber derart ausgebildet sind, dass die Farbe des von ihnen erzeugten Lichts durch Ändern der ihnen zugeführten elektrischen Spannung, nämlich Ändern von deren Polarität, geändert werden kann.

    [0025] Die Schaltungsmittel 27 und/oder 51 können ferner aus­gebildet sein, um die Leuchtdioden 37 oder mindestens eine von diesen mit mindestens zwei Leuchtarten zum Leuchten zu bringen, die verschiedene zeitliche Verhalten haben. Man kann beispiels­weise vorsehen, dass beim Bereitschafts-Zustand sowie beim Einschalt-Zustand kontinuierlich Licht mit der einen oder anderen Farbe erzeugt wird. Ein allfälliger Stör-Zustand - d.h. das Auftreten einer Betriebsstörung oder ein allfälliger dritter Schalt-Zustand kann dann beispielsweise dadurch angezeigt werden, dass die Schaltungsmittel 51 mindestens einen Teil der Leuchtdioden intermittierend und periodisch zum Leuchten bringen, so dass also Licht-Blinke oder -Blitze entstehen. Es kann ferner vorgesehen werden, dass bei jedem Licht-Blink oder -Blitz jeweils nur eine einzige, aber nicht jedes Mal die gleiche Leuchtdiode kurzfristig zum Leuchten gebracht wird. Dadurch kann beispielsweise ein entlang der Ringnut fortschreitender Leuchtfleck erzeugt werden.

    [0026] Wie bereits erwähnt, besteht das einstückige Gehäuse 13 und insbesondere auch dessen sich vor der Träger-Vorderseite 3c befindender Vorderteil 13c aus metallischem Material. Die Schrauben 17 bestehen vorzugsweise auch aus metallischem Material. Der vom an die Träger-Vorderseite 3c angrenzenden Umgebungsraum her zugängliche Teil der Schaltvorrichtung 11 besteht daher - mit Ausnahme des Rings 43 der lichtdurch­lässigen Abschlussmittel 39 - vollständig aus metallischem Material und ist dementsprechend sehr widerstandsfähig gegen mechanische Gewalteinwirkungen. Die in der Ringnut 13n ange­ordneten, lichtdurchlässigen Abschlussmittel 39 sind ebenfalls relativ widerstandsfähig. Die mindestens annähernd gummi­elastische Vergussmasse 61 dient - wie bereits beschrieben - zur Abdichtung und wirkt zusätzlich auch noch dämpfend auf Stösse und Erschütterungen. Die Schaltvorrichtung ist daher sehr robust und insbesondere auch weitgehend vandalensicher. Sogar wenn durch eine grosse Gewalteinwirkung vom Umgebungs­raum her die lichtdurchlässige Abdeckung 39 und die Leucht­dioden 37 zerstört werden sollten, sind die zum Ändern des Schaltzustandes der Schaltvorrichtung 11 notwendigen Teile von dieser immer noch funktionsfähig.

    [0027] Die in der Figur 3 ersichtlichen, als Ganzes mit 101 be­zeichnete, elektrische Einrichtung dient ebenfalls zum Steuern und/oder Schalten einer elektrisch steuer- und/oder schaltbaren Vorrichtung. Sie weist einen mindestens zum Teil plattenartigen Träger 103 auf, der mit einem durchgehenden Loch 103a, nämlich einer Bohrung versehen ist. Der Träger 103 hat eine Vorder­seite 103c sowie eine Rückseite 103d.

    [0028] Eine lösbar am Träger 103 befestigte, elektrische Schalt­vorrichtung 111 besitzt ein einstückiges Gehäuse 113 mit einer metallischen Wandung 113a. Das Gehäuse 113 hat eine zu seiner Achse 115 rotationssymmetrische Aussenfläche, einen sich hinter der Träger-Vorderseite 103c befindenden, das Loch 103a durchdringenden sowie auf der Träger-Rückseite 103d aus diesem Loch 103a herausragenden Rückenteil 103b und einen sich vor der Träger-Vorderseite befindenden Vorderteil 113c. Der Vorderteil 113c besitzt einen von der Achse 115 weg nach aussen über den Rückenteil 113b hinausragenden Auflage-­Abschnitt 113d, der mit einer ebenen, zur Achse 115 radialen sowie rechtwinkligen Auflagefläche 113e auf der mindestens in der Umgebung des Lochs 103a ebenen Vorderseite 103c des Trägers 103 aufliegt. Mindestens ein Abschnitt des Rückenteils 113b ist mit einem Aussengewinde 113f versehen. Der Auflage-­Abschnitt 113d hat eine zylindrische Mantelfläche. An den Auflage-Abschnitt 113d schliesst ein sich vom Träger 103 weg nach vorne verjüngender, konischer Abschnitt 113g an. Die diesen am freien Ende begrenzende Stirnseite 113h ist im zentralen Bereich mit einer Vertiefung 113i versehen, deren ebener Grund eine Tastfläche 113k bildet. Der zwischen dieser und dem Innenraum 119 des Gehäuses 113 vorhandene Abschnitt von dessen Wandung 113a bildet eine deformierbare Betätigungs-­Wand 113m. Das Gehäuse 113 weist ferner eine der Ringnut 13n entsprechende Ringnut 113n auf. Von dieser führt ein geneigtes Durchgangsloch 113r in den Innenraum 115. Die Auflagefläche 113e ist in der Nähe der vom Rückenteil 113b und vom Auflage-­Abschnitt 114d gebildeten Schulter mit einer Ringnut 113t versehen.

    [0029] Eine Mutter 117 ist zur lösbaren Befestigung des Gehäuses 113 am Träger 103 auf das Aussengewinde 113f des Gehäuses 113 aufgeschraubt und greift unmittelbar oder über einen Unterlags- und/oder Federring an der Rückseite 103d des Trägers 103 an. In der Ringnut 113t ist ein gummielastischer Dichtungsring 123 angeordnet, der die Verbindung des Gehäuses 103 mit dem Träger mindestens flüssigkeitsdicht und vorzugsweise auch gasdicht abdichtet.

    [0030] Im Innenraum 119 des metallischen Gehäuses 113 ist ein aus Kunststoff bestehender, hülsenförmiger, ein inneres Gehäuse bildender Einsatz 121 befestigt, dessen Wandung einen Mantel 121b und eine Stirnwand aufweist. Der Mantel 121b ist im allgemeinen zylindrisch, hat jedoch eine C- oder U-förmige Einbuchtung 121f, die sich von der Mündung, bei welcher das Durchgangsloch 113r in den Innenraum 119 mündet, in axialer Richtung bis zu dem der Betätigungswand 113m abgewandten Ende des Einsatzes 121 erstreckt. Die Einbuchtung 121f begrenzt auf ihrer Aussenseite eine axiale Rinne 121g. Im hülsenförmigen Einsatz 121 sind ähnlich wie im Einsatz 21 ein piezoelektrischer Wandler 125 und elektronische Schaltungsmittel 127 befestigt. Der Wandler 125 und die Schaltungsmittel 127 der Schaltvor­richtung 111 können gleich oder ähnlich wie der Wandler 25 bzw. die Schaltungsmittel 27 der Schaltvorrichtung 11 ausgebildet sein. Der hülsenförmige Einsatz 121 ist an seinem der Betätigungswand 113m abgewandten Ende mit einem Abschluss­element 129 abgeschlossen, das ähnlich wie das Abschlusselement 29 ausgebildet sein kann. In der Ringnut 113n sind analog wie in der Ringnut 13n ein Leuchtdioden-Halter 135 ein Kranz von Leuchtdioden 137 und lichtdurchlässige Abschlussmittel 139 vorhanden. Die letzteren sind durch einen einzigen Ring 141 gebildet, der zum Beispiel aus glasklarem Kunststoff besteht und dessen den Leuchtdioden 137 zugewandte, radiale Fläche mit einer zur Lichtverteilung dienenden Strukturierung versehen ist, die analog wie die Flächenstrukturierung des Rings 41 ausgebildet sein kann. Die im Gehäuse 113 angeordneten, elektronischen Schaltungsmittel 127 sind mit einem Leiter­bündel oder Kabel 147 verbunden, das analog wie das Leiter­bündel oder Kabel 47 aus dem Gehäuse heraus geführt ist. Die Leuchtdioden 137 sind mit einem Leiterbündel oder Kabel 149 verbunden, das von der Ringnut 113n durch das Durchgangsloch 113r und danach durch die axiale Rinne 121g des hülsenförmigen Einsatzes 121 hindurch aus dem Gehäuse 113 heraus geführt ist. Es sei hier angemerkt, dass der Mantel 121b des hülsenförmigen Einsatzes 121 kompakt sowie lochfrei ist und kein dem Loch 21f des Mantels 21b entsprechendes Loch besitzt. Im in die Ringnut 113n mündenden Endabschnitt des Durchgangslochs 113r ist ein dem Stopfen 59 entsprechender Stopfen 159 eingesetzt. Der Innenraum des hülsenförmigen Einsatzes 121 ist mit einer Vergussmasse 161 ausgegossen. Die Rinne 121g und der sich von dieser bis zum Pfropfen 159 erstreckende Teil des Lochs 113r sind mit einer Vergussmasse 163 ausgegossen. Die im Gehäuse 113 der Schaltvorrichtung 111 vorhandenen, ursprünglich hohlen Räume, welche den Wandler 125, die elektronischen Schaltungs­mittel 127 und die Leuchtdioden 137 enthalten, können also analog wie bei der anhand der Figuren 1 sowie 2 beschriebenen Schaltvorrichtung 11 flüssigkeits- oder sogar gasdicht gegen den Umgebungsraum abgeschlossen sein.

    [0031] Soweit vorgängig nichts anderes angegeben wurde, kann die Schaltvorrichtung 111 ähnlich ausgebildet sein und ähnlich betrieben werden wie die Schaltvorrichtung 11.

    [0032] Unter Umständen kann es wünschenswert sein, die Leucht­dioden 37, 137 elektrisch leitend mit den im Innern des Ge­häuses 13 bzw. 113 vorhandenen, elektronischen Schaltungs­mitteln 27 bzw. 127 zu verbinden. Bei der in den Figuren 1 sowie 2 gezeichneten Schaltvorrichtung 11 ist es selbstver­ständlich ohne weiteres möglich, das von den Leuchtdioden 37 in den hülsenförmigen Einsatz 21 hinein geführten Leiterbündel oder Kabel in Einsatz 21 mit den Schaltungsmitteln 27 zu verbinden. Bei der in der Figur 3 gezeichneten Schaltvor­richtung 111 kann der Mantel 121b des hülsenförmigen Einsatzes 121 in der Nähe des deckelförmigen Abschlusselements 129 mit einem Loch oder Einschnitt versehen werden, durch welches bzw. welchen das von den Leuchtdioden 137 kommende Leiterbündel oder Kabel in den Innenraum des hülsenförmigen Einsatzes 121 eingeführt werden kann.

    [0033] Die in den Figuren 4 und 5 ersichtliche Schaltvorrichtung 211 weist ein Gehäuse 213 mit einer metallischen Wandung 213a auf. Das im wesentlichen zu einer Achse 215 rotationssymme­trische Gehäuse 213 hat eine ähnliche äussere Form wie das Gehäuse 113 und ist analog wie dieses an einem Träger befestigbar. Das Gehäuse 213 besitzt insbesondere auch einen Rückenteil 213b und einen Vorderteil 213c. Der letztere hat eine zum Aufliegen auf dem nicht gezeichneten Träger bestimmte Auflagefläche 213e und der Rückenteil 213b hat ein Aussen­gewinde 213f zum Aufschrauben einer nicht gezeichneten Mutter. Der Vorderteil 213c hat eine ähnlich wie die Stirnseiten 13h und 113h ausgebildete Stirnseite 213h mit einer Vertiefung 213i, bei welcher sich die Tastfläche 213k und die Betätigungs­ wand 213m befinden. Die in die Stirnseite 213h mündende Ringnut 213n unterscheidet sich von den Ringnuten 13n, 113n dadurch, dass sie bei ihrer Mündung keine Erweiterung hat und also beidseitig durch stufenlose Zylinderflächen begrenzt ist. Die Ringnut 213n ist durch einige, nämlich mindestens drei und beispielsweise vier oder noch mehr entlang ihrem Umfang verteilte Durchgangslöcher 213r mit dem Innenraum 219 des Gehäuses 213 verbunden. Die Durchgangslöcher sind gerade und bestehen aus Bohrungen, die vom Grundabschnitt der Ringnut 213n auf die deren Mündung abgewandte Seite hin zur Achse 215 und zum Innenraum 219 geneigt sind. Die nutseitigen Mündungen der Durchgangslöcher 213r münden zum Beispiel vollständig in die ebene, radiale Grundfläche der Ringnut 213n. Im übrigen kann die Innenfläche des Gehäuses 213 noch mit einer der Rast-Nut 13s entsprechenden Rast-Nut 213s versehen sein.

    [0034] Im Innenraum 219 ist ein hülsenförmiger Einsatz 221 befestigt, dessen Wandung 221a analog wie diejenige des Einsatzes 21 einen zylindrischen Mantel 221b, sowie eine ebene Stirnwand 221c aufweist, an der Innenfläche des Gehäuses 213 anliegt, durch mindestns eine in die Rast-Nut 213s eingreifende Rast-Rippe 221d mit dem Gehäuse 213 verrastet und eventuell zusätzlich an diesem festgeklebt ist. Der Einsatz 221 unter­scheidet sich vom Einsatz 21 insbesondere dadurch, dass seine Wandung 221a lichtdurchlässig sowie vorzugsweise glasklar ist und dass sein Mantel 221b kompakt, d.h. lochfrei ist und insbesondere bei den Mündungen, bei denen die Durchgangslöcher 213r in den Gehäuse-Innenraum 219 münden, keine Löcher hat. Der Einsatz 221 besteht aus Kunststoff, zum Beispiel aus Acrylglas oder Polycarbonat.

    [0035] Im hülsenförmigen Einsatz 221 sind ein piezoelektrischer Wandler 225, elektronische Schaltungsmittel 227 und Licht­verteilungsmittel mit einem Lichtverteiler 235 befestigt. Das dem Wandler 225 abgewandte Ende des hülsenförmigen Einsatzes 221 ist durch ein scheibenförmiges Abschlusselement 229 mit einem Zugentlastungselement 231 abgeschlossen. Der Licht­verteiler 235 besteht aus einem lichtdurchlässigen, vorzugs­weise glasklaren, zum Beispiel aus Kunststoff, bestehenden, einstückigen, scheibenförmigen Körper mit einer zylindrischen Umfangsfläche. Diese liegt bei den Mündungen, bei denen die Durchgangslöcher 213r in den Innenraum 219 münden, an der Innenfläche des Mantels 221b an. Der den Lichtverteiler 235 bildende Körper hat also für jedes Durchgangsloch 213r einen dessen Mündung zugewandten Umfangsflächenabschnitt. In einem beispielsweise auf der Achse 215 liegenden Loch oder Hohlraum des Lichtverteilers ist eine Leuchtdiode 237 gehalten.

    [0036] Lichtdurchlässige Abschlussmittel 239 weisen einen die Ringnut vollständig ausfüllenden Ring 241 und mit diesem zusammenhängende, d.h. mit dem Ring 241 zusammen einen ein­stückigen Körper bildende Fortsätze 241a auf, von denen jeder eines der Durchgangslöcher 213r ausfüllt. Der Ring 241 und die Fortsätze 241a bestehen aus einem Material mit einer licht­durchlässigen, aus Kunststoff, etwa Acrylglas oder Polycarbonat bestehenden Matrix und in dieser verteilten Pigmentteilchen und/oder Poren. Dementsprechend wirken die ganzen Abschluss­mittel 39 und insbesondere deren Ring als Licht-Diffusor. Das zur Bildung des Rings und der Fortsätze dienende Material wird bei der Herstellung der Schaltvorrichtung 211 in erwärmtem, fliessfähigem Zustand durch Spritzgiessen oder durch druckloses Giessen in die Ringnut 213n und die Durchgangs­löcher 213r eingebracht. Der Ring 241 ist vorzugsweise wie die Ringe 43 und 141 der Schaltvorrichtungen 11 bzw. 111 bündig mit der auf der Stirnseite 213h vorhandenen Fläche des Gehäuses 213, in welche die Ringnut 213r mündet. Beim Spritzgiessen oder Giessen des Rings 241 kann dessen stirnseitige Fläche jedoch eventuell ein wenig uneben werden, so dass der Ring 241 dann unter Umständen zwar nicht genau, aber doch noch annähernd bündig mit derjenigen Fläche der Wandung 213a des Gehäuses 213 ist, in welche die Ringnut mündet.

    [0037] Die elektronischen Bauteile der Schaltungsmittel 227 sind zum Beispiel auf zwei Schaltungsplättchen 255, 257 verteilt, von denen sich das Schaltungsplättchen 255 zwischen dem Wandler 225 sowie dem Lichtverteiler 235 und das Schaltungs­plättchen 257 auf der dem Wandler 225 abgewandten Seite des Lichtverteilers 235 befindet. Der Wandler 225 ist durch zwei elektrische Verbindungen 253 mit dem Schaltungsplättchen 255 verbunden, das seinerseits durch nicht gezeichnete Leiter mit dem Schaltungsplättchen 257 verbunden ist. Dieses und die Leuchtdiode 237 sind mit einem Leiterbündel oder Kabel 247 verbunden, das über das Zugentlastungselement 231 aus dem hülsenförmigen Einsatz 221 und dem Gehäuse 213 herausgeführt ist. Der Wandler 25 und die elektronischen Schaltungsmittel 27 sind mit einer mindestens annähernd gummielastischen Verguss­masse 261 vergossen, welche diese Teile 25, 27 und auch die Leuchtdioden 237 flüssigkeitsdicht und nämlich sogar gasdicht gegen die Umgebung abschliesst.

    [0038] Die Leuchtdiode 237 ist derart angeordnet, dass sie Licht durch den Lichtverteiler 235 und den Mantel 221a des hülsen­förmigen Einsatzes 221 hindurch in die verschiedenen Durch­gangslöcher 213r hineinstrahlen kann. Der Lichtverteiler 235 kann dabei eine gewisse lichtleitende Wirkung haben. Mindestens ein Teil des von der Leuchtdiode 237 in die Durchgangslöcher 213r gestrahlten Lichts gelangt durch die mehr oder weniger als Lichtleiter wirkenden Fortsätze 213r hindurch in die Ringnut 213n und wird schliesslich bei der Stirnseite 213h des Gehäuses 213 aus der Ringnut herausgestrahlt. Der Ring 241 schliesst also die Ringnut 213n entlang dem Weg des von der Leuchtdiode 237 erzeugten und auf der Stirnseite 213h aus der Ringnut 213n herausgestrahlten Lichts zwischen der Leuchtdiode 237 und der Ringnut-Mündung ab, und zwar vorzugsweise flüssig­keitsdicht und beispielsweise sogar gasdicht.

    [0039] Die im Innenraum 219 des Gehäuses 213 und innerhalb des hülsenförmigen Einsatzes 221 eingebaute Leuchtdiode 237 ist selbstverständlich sehr gut gegen äussere Gewalteinwirkungen geschützt. Da ferner mit einer einzigen Leuchtdiode 237 ein die Tastfläche 113k in axialer Draufsicht umschliessender Licht-Ring mit mehr oder weniger gleichmässiger Lichtstärke erzeugt werden kann, ist die Schaltvorrichtung 211 auch be­sonders kostengünstig herstellbar.

    [0040] Es sei angemerkt, dass die Anzahl der Durchgangslöcher 213r variiert und auch mehr als eine Leuchtdiode vorgesehen werden kann. Vorzugsweise ist jedoch die Anzahl Durchgangs­löcher grösser als die Anzahl Leuchtdioden, wobei zum Beispiel mindestens drei Durchgangslöcher und höchstens zwei Leucht­dioden vorhanden sind.

    [0041] Die Schaltvorrichtung 211 hat im übrigen - d.h. soweit vorgängig nicht anderes angegeben wurde - ähnliche Eigen­schaften wie die Schaltvorrichtungen 11 und 111.

    [0042] Die in der Figur 6 gezeichnete Schaltvorrichtung 311 hat ein Gehäuse 313, das eine metallische Wandung 313a, einen Rückenteil 313b, einen Vorderteil 313c, eine Auflage­fläche 313e, eine Sitrnseite 313h, eine Vertiefung 313i, eine Tastfläche 313k, eine Betätigungswand 313m, eine Ring­nut 313n, Durchgangslöcher 313r, eine Rast-Nut 313s aufweist und im wesentlichen zu einer Achse 315 rotationssymmetrisch ist. Die genannten Teile des Gehäuses 313 sind weitgehend ähnlich ausgebildet wie die entsprechenden, um 100 kleinere Bezugsnummern aufweisenden Teile des Gehäuses 213, wobei aber zum Beispiel die Abmessungen der Ringnut 313n und/oder der Durchgangslöcher 313r und/oder die Stellen von deren Mündungen ein wenig anders sein können als beim Gehäuse 213. Im Innen­raum 319 des Gehäuses 313 ist ein hülsenförmiger Einsatz 321 befestigt, der eine an der Innenfläche des Gehäuses 313 an­liegende Wandung 321a mit einem zylindrischen Mantel 321b, einer Stirnwand 321c und einer Rast-Rippe 321d aufweist. Der Einsatz 321 unterscheidet sich vom Einsatz 221 dadurch, dass er bei jeder Stelle, bei der ein Durchgangsloch 313r in den Innenraum 319 mündet, ein Loch 321e und eine von diesem weg auf der Mantel-Aussenseite gegen die Stirnwand 321c verlau­fende axiale Rinne 321g hat. Ferner besteht der Einsatz 321 nicht aus durchsichtigem, sondern aus einem opaken Kunststoff.

    [0043] Im hülsenförmigen Einsatz 321 sind ein piezoelektrischer Wandler 325 sowie elektronische Schaltungsmittel 327 befestigt. Der Einsatz 321 ist an seinem der Stirnwand 321c abgewandten Ende mit einem Abschlusselement 329 abgeschlossen, das ein Zugentlastungselement 331 aufweist. Der Wandler 325 ist durch elektrische Verbindungen 353 mit einem Schaltungsplättchen 355 der elektronischen Schaltungsmittel 227 verbunden. Lichtver­teilungsmittel weisen einen beispielsweise aus einem opaken Kunststoff-Körper bestehenden und beispielsweise am Schaltungsplättchen 355 befestigten Lichtverteiler 335 auf, der zwei in seinem Inneren angeordnete Leuchtdioden 337 und die einen Enden von flexiblen Lichtleitern 345 derart hält, dass das Ende jedes Lichtleiters 345 dem Leuchtbereich von einer der Leuchtdioden zugewandt ist. Dabei ist für jedes der mindestens drei und beispielsweise vier oder mehr Durch­gangslöcher 313r ein Lichtleiter 345 vorhanden. Jeder Lichtleiter 345 weist ein Bündel Glasfasern und einen diese umhüllenden Mantel auf, der vorzugsweise aus einem mit dem Kunststoff des hülsenförmigen Einsatzes 321 verschmelzbaren Kunststoff und beispielsweise aus dem gleichen Kunststoff wie der Einsatz 321 besteht. Jeder Lichtleiter 345 dringt durch eines der Löcher 321e und eines der Durchgangslöcher 313r hindurch und ragt mit seinem dem Lichtverteiler 335 abge­wandten Ende in die Ringnut 313n hinein. Die Lichtleiter sind bei den Löchern 321e dicht mit dem Mantel 321b des hülsen­förmigen Einsatzes 321 verbunden und können zum Beispiel bei dessen Herstellung durch Spritzgiessen oder Giessen von dem sich in fliessfähigem Zustand befindenden, zur Bildung des Einsatzes dienenden Material, d.h. Kunstharz umgossen werden. Im übrigen können die sich ausserhalb des Mantels 321b befindenden Teile der flexiblen Lichtleiter 345 vor dem Einsetzen des Einsatzes 321 in das Gehäuse 313 je in eine der Rinnen 321g eingelegt werden. Wenn dann der Einsatz 321 mit den sich in den Rinnen 321g befindenden Lichtleiter-Teilen zum Zusammenbauen der Schaltvorrichtung 311 in den Innenraum 319 des Gehäuses 313 hineingeschoben wird, können die besagten Lichtleiter-Teile beim Erreichen der Durchgangslöcher 313r aus den Rinnen 321g herausgebogen werden und in die Durchgangslöcher 313r hineingleiten. Nach dem Einführen der Lichtleiter 345 in die Ringnut 313n kann durch druckloses Giessen oder durch Spritzgiessen ein lichtdurchlässiges Material in die Ringnut 313n und die nicht von den Lichtleitern eingenommenen Bereiche der Durchgangslöcher 313r eingebracht werden. Dieses Material bildet nach dem Erstarren Abschlussmittel 339, nämlich einen Ring 341 und mit diesem zusammenhängende Fortsätze 341a und kann beispielsweise wie das die Abschlussmittel 239 bildende Material eine Matrix aus Kunststoff und in dieser Matrix ver­teilte Pigmentteilchen und/oder Poren aufweisen. Das die Abschlussmittel 339 bildende Material kann beim Einbringen in die Ringnut 313n noch in die Rinnen 321g hineinfliessen und diese eventuell auch noch füllen. Die elektronischen Schaltungsmittel 327 und die Leuchtdioden sind mit einem Leiterbündel oder Kabel 347 verbunden, das durch das Zug­entlastungselement 331 aus dem Gehäuse 313 herausgeführt ist. Der freie, den Wandler 325, die elektronischen Schaltungs­mittel 327 und die Leuchtdioden 337 enthaltende Bereich des Innenraums des hülsenförmigen Einsatzes 321 ist mit einer Vergussmasse 361 ausgegossen.

    [0044] Die beiden Leuchtdioden 337 können zum Beispiel zur Erzeugung von gleichfarbigem Licht oder aber zur Erzeugung von zwei verschiedene Farben aufweisendem Licht ausgebildet sein. Im letzteren Fall kann im einen Schaltzustand der Schalt­vorrichtung die eine und im andern Schaltzustand der Schalt­ vorrichtung die andere Leuchtdiode zum Leuchten gebracht werden.

    [0045] Soweit nichts anderes angegeben wurde, hat die Schalt­vorrichtung 311 ähnliche Eigenschaften wie die vorher be­schriebenen Schaltvorrichtungen 11, 111, 211.

    [0046] Die zum Steuern und/oder Schalten mindestens einer elek­trischen Vorrichtung dienenden Einrichtungen und deren Schalt­vorrichtungen können noch auf andere Arten geändert werden. Zunächst sei bemerkt, dass selbstverständlich an einem Träger auch mehr als eine Schaltvorrichtung befestigt werden kann. Des weitern können die Formen der Gehäuse und die zu deren lösbarer Befestigung an Trägern dienenden Befestigungsmittel noch auf verschiedene Weisen geändert werden. Man kann ins­besondere auch Merkmale der verschiedenen gezeichneten Schaltvorrichtungen miteinander zu einer neuen Schaltvor­richtung kombinieren.

    [0047] Ferner kann bei der in der in Figur 1 dargestellten Schaltvorrichtung 11 zusätzlich zum Durchgangsloch 13r noch mindestens ein anderes gleichartiges, aber bei einer anderen Umfangstelle der Ringnut 13n angeordnetes Durchgangsloch vorgesehen werden. In diesem Fall können dann die zum Anschliessen der Leuchtdioden dienenden Leiter in zwei oder mehr Leiterbündel oder Kabel aufgeteilt und die letzteren durch verschiedene Durchgangslöcher hindurch von der Ringnut in den Gehäuse-Innenraum hinein geführt werden. Ferner können bei den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Schalvorrich­tungen noch mehr als zehn, zum Beispiel 24 oder noch mehr um die Tastfläche herum verteilte Leuchtdioden vorgesehen werden. Im übrigen kann eventuell ein Anschluss jeder Leuchtdiode mit dem metallischen, elektrisch leitenden Gehäuse verbinden und über dieses mit elektronischen Schaltungsmitteln verbunden sein.

    [0048] Des weitern können die zum Steuern der Leuchtdioden dienenden, elektronischen Schaltungsmittel mindestens zum Teil oder vollständig analog wie die Schaltungsmittel 27 bzw. 127 bzw. 227 bzw. 327 im Gehäuse-Innenraum der betreffenden Schaltvorrichtung angeordnet sein.

    [0049] Wenn die lichtdurchlässigen, die Ringnut abschliessenden Abschlussmittel gemäss der Figur 1 einen als Licht-Diffusor dienenden Ring 41 und einen glasklaren Ring 43 aufweisen, kann zwischen diesen beiden Ringen noch ein dritter, dünner, lichtdurchlässiger Ring angeordnet werden, der beispiels­weise eine Beschriftung und/oder irgendwelche Symbole auf­weist, die beim Betrieb beleuchtet werden. Die in den Figu­ren 4 bis 6 dargestellten Schaltvorrichtungen könnten zum Beispiel dahingehend geändert werden, dass die Durchgangs­löcher 213r bzw. 313r mit einem glasklaren Material gefüllt werden und dass nur in die Ringnut 213n bzw. 313n ein Pig­mentteilchen oder Poren aufweisendes, eine Lichtverteilung bewirkendes Material eingebracht wird. Des weiteren kann man zum Beispiel nur in die Grundabschnitte der Ringnuten 213r bzw. 313r ein Pigmentteilchen oder Poren enthaltendes Material einbringen, oberhalb diesem einen Ring mit einer Beschriftung und/oder sonstigen Symbolen anordnen und ober­halb diesem Ring noch ein Material eingiessen, das nach dem Erstarren einen glasklaren Ring ergibt. Eventuell kann aber auch auf einen Licht-Diffusor verzichtet und die licht­durchlässige Abdeckung vollständig klar und durchsichtig ausgebildet werden.

    [0050] Eventuell kann man anstelle der Ringnuten 13n, 113n, 213n, 313n eine Anzahl in die Stirnseite des betreffenden Gehäuses mündender, um die Tastfläche der betreffenden Schaltvorrich­tung herum verteilter Löcher vorsehen, die zusammen gewisser­massen einen die Tastfläche umschliessenden Kranz bilden. Jedes dieser Löcher kann dann zum Beispiel eine Leuchtdiode aufweisen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die ge­nannten Löcher als Durchgangslöcher auszubilden, die von der Stirnseite des betreffenden Gehäuses in dessen Innenraum hinein verlaufen. Im letzteren kann dann analog wie in den Figuren 4 und 6 mindestens eine Leuchtdiode derart angeord­net werden, dass sie Licht durch die Löcher hindurch und bei der Stirnseite des Gehäuses aus diesen herausstrahlen kann. Jedes Loch wird dann entlang dem Licht-Weg zwischen der mindestens einen Leuchtdiode und der in die Stirnseite des Gehäuses mündenden Mündung des betreffenden Lochs mit lichtdurchlässigen Abschlussmitteln abgeschlossen, die zum Beispiel einen Pfropfen aufweisen, der in fertigem Zustand in das Loch eingesetzt und in diesem befestigt oder als fliessfähiges Material in das Loch eingegossen wird.


    Ansprüche

    1. Elektrische Schaltvorrichtung mit einem eine Wandung (13a, 113a, 213a, 313a) sowie einen von dieser begrenzten Innenraum (19, 119, 219, 319) aufweisenden, zur Befestigung an einem Träger (3, 103) bestimmten Gehäuse (13, 113, 213, 313), einer zum Drücken bestimmten Tastfläche (13k, 113k, 213k, 313k) und Leuchtmitteln zur visuellen Erkennbarmachung der Tastfläche (13k, 113k, 213k, 313k), dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfläche (13k, 113k, 213k, 313k) durch eine zur Wandung (13a, 113a, 213a, 313a) gehörende Betätigungswand (13m, 113m, 213m, 313m) gebildet ist, dass ein piezoelektrischer Wandler (25, 225) derart im Innenraum (19, 119, 219) des Gehäuses (13, 113, 213, 313) angeordnet ist, dass er bei einem Druck auf die Betätigungswand (13m, 113m, 213m, 313m) ein elektrisches Signal erzeugen kann, dass das Gehäuse (13, 113, 213, 313) eine die Betätigungswand (13m, 113m, 213m, 313m) in einer Draufsicht auf diese umschliessende Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) oder um die Betätigungswand herum verteilte Löcher aufweist, dass die Leuchtmittel mindestens eine im Gehäuse (13, 113, 213, 313) befestigte, zum Herausstrahlen von Licht aus der Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) bzw. den Löchern bestimmte Leuchtdiode (37, 137, 237) und in der Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) bzw. den Löchern angeordnete, diese entlang dem Weg des Lichts zwischen der bzw. jeder Leuchtdiode (37, 137, 237, 337) und der Mündung der Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) bzw. der Löcher abschliessende, lichtdurchlässige Abschlussmittel (39, 139, 239, 339) aufweisen.
     
    2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dass die Abschluss­mittel (39, 139, 239, 339) die Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) bzw. Löcher flüssigkeitsdicht und beispielsweise gasdicht abschliessen und vorzugsweise mindestens ungefähr oder genau bündig mit derjenigen Fläche der Wandung (13a, 113a, 213a, 313a) sind, in welche die Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) mündet bzw. die Löcher münden, wobei diese Fläche zum Beispiel eine die Tastfläche (13k, 113k, 213k, 313k) bildende Vertiefung (13i, 113i, 213i, 313i) umschliesst.
     
    3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) angeordneten Abschlussmittel (39, 139, 239, 339) einen Ring (41, 141, 241, 341) aufweisen, der als Licht-Diffusor ausgebildet ist, um das ihn durchdringende Licht mindestens teilweise entlang der Ringnut (13n, 113n, 213n, 313n) zu verteilen, und der zum Beispiel eine Fläche mit einer Struktu­rierung und/oder Aufrauhung und/oder zum Beispiel eine licht­durchlässige Matrix und in dieser verteilte Pigmentteilchen und/oder Poren aufweist.
     
    4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, zum Beispiel mindestens drei Leuchtdioden (37, 137) in der Ringnut (13n, 113n) an­geordnet und entlang dieser verteilt sind, dass die Wandung (13a, 113a) ein die Ringnut (13n, 113n) mündendes Durchgangs­loch (13r, 113r) aufweist und dass mit den Leuchtdioden (37) verbundene elektrische Leiter (49, 149) durch das Durchgangs­loch (13r, 113r) aus der Ringnut (13n, 113n) herausgeführt sind, wobei das Durchgangsloch (13r, 113r) vorzugsweise in den Innenraum (19, 119) des Gehäuses (13, 113) mündet und vorzugs­weise mit einer Vergussmasse (61, 163) verschlossen ist, wobei im Innenraum (29, 299) vorzugsweise ein hülsenförmiger, einen Mantel (21b, 121b) aufweisender, den Wandler (25, 125) und elektronische Schaltungsmittel (27, 127) enthaltender Einsatz (21, 121) befestigt ist und wobei die Leiter (49, 149) zum Beispiel durch ein Loch (21e) des Mantels (21b) in den Einsatz (21) hinein oder durch eine auf der Aussenseite des Mantels (121b) vorhandene Rinne (121g) aus dem Innenraum (119) herausgeführt sind.
     
    5. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (213n, 313n) durch entlang von ihr verteilte Durchgangslöcher (213r, 313r) mit dem Gehäuse-Innenraum (219, 319) verbunden ist und dass die bzw. jede Leuchtdiode (237, 337) derart im Gehäuse-Innenraum (219, 319) angeordnet ist, dass von ihr erzeugtes Licht durch die Durchgangslöcher (213r, 313r) hindurch in die Ringnut (213n, 313n) gelangen kann, wobei die Durchgangslöcher (213r 313r) vorzugsweise von der Ringnut (213n, 313n) weg zum Innenraum (219, 319) hin geneigt sind.
     
    6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­zeichnet, dass die Anzahl der Durchgangslöcher (213r, 313r) grösser ist als die Anzahl der Leuchtdioden (237, 337) und dass die bzw. jede Leuchtdiode (237, 337) derart angeordnet ist, dass von ihr erzeugtes Licht durch verschiedene Durch­gangslöcher (213r, 313r) hindurch in die Ringnut (213n, 313n) gelangen kann, wobei zum Beispiel mindestens drei Durchgangs­löcher (213r, 313r) und höchstens zwei Leuchtdioden (237, 337) vorhanden sind.
     
    7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum (219) ein Lichtverteiler (235) angeordnet ist, der einen lichtdurchlässigen Körper mit Umfangsflächenabschnitten aufweist, die den in den Innenraum (219) mündenden Mündungen der Durchgangslöcher (213r) zugewandt sind, dass die bzw. jede Leuchtdiode (237) im Innern des Lichtverteilers (235) angeordnet ist und dass der Ring (241) mit die Durchgangslöcher (213r) ausfüllenden, lichtdurch­lässigen Fortsätzen (241b) verbunden ist, wobei im Innenraum (219) zum Beispiel ein hülsenförmiger, den piezoelektrischen Wandler (225), elektronische Schaltungsmittel (227) und den Lichtverteiler (235) enthaltender Einsatz (221) mit einem an der Innenfläche der opaken Gehäuse-Wandung (213a) anliegenden, lichtdurchlässigen Mantel (221a) befestigt ist, an dessen Innenfläche der Lichtverteiler (235) anliegt, und wobei der Ring (241) und die Fortsätze (241a) vorzugsweise zusammen durch einen einstückigen Körper aus giessbarem oder spritz­giessbaren Kunststoff gebildet sind.
     
    8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die bzw. jede Leuchtdiode (337) optisch über die Durchgangslöcher (313r) durchdringende Lichtleiter (345) mit den Abschlussmitteln (339) verbunden ist, wobei die Lichtleiter (345) zum Beispiel flexibel sind und wobei im Innenraum (319) vorzugsweise ein hülsenförmiger, einen Mantel (321b) aufweisenden, den Wandler (325), elektronische Schal­tungsmittel (327) und die bzw. jede Leuchtdiode (337) ent­haltender Einsatz (321) befestigt ist und wobei vorzugsweise jeder Lichtleiter (345) durch ein den Einsatz-Mantel (321b) durchdringendes, zum Beispiel flüssigkeits- oder sogar gas­dicht abgeschlossenes Loch (321e) hindurch verläuft.
     
    9. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Gehäuse (13, 113, 213, 313) derart lösbar an einem eine Vorderseite (3c, 103c) aufweisenden, beispielsweise plattenförmigen Träger (3, 103) befestigbar ist, dass die Tastfläche (13k, 113k, 213k, 313k) vom an die Träger-Vorder­seite angrenzenden Umgebungsraum her manuell drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswand (13m, 113m, 213m, 313m) sowie mindestens alle übrigen, bei am Träger (3, 103) befestigten Gehäuse (13, 113, 213, 313) vom genannten Umgebungsraum her zugänglichen Abschnitte der Wandung (13a, 113a, 213a, 313a) aus metallischem Material bestehen.
     
    10. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass elektrisch mit dem piezoelek­trischen Wandler (25,125, 225, 325) und der mindestens einen Leuchtdiode (37, 137, 237, 337) verbundene, elektronische Schaltungsmittel (27, 51, 127, 227, 327) vorhanden und aus­gebildet sind, um die mindestens eine Leuchtdiode (37, 237, 337) abhängig vom Schaltzustand der Schaltvorrichtung (11, 111, 211, 311) in verschiedenen Arten zum Leuchten zu bringen und um zum Beispiel einen Bereitschafts-Zustand und einen Einschalt-Zustand durch verschiedene Lichtfarben erkennbar zu machen, wobei zum Beispiel die bzw. mindestens eine Leucht­diode (37, 237, 337) ausgebildet ist, um abhängig von der Polarität der an sie angelegten elektrischen Spannung verschiedene Farben aufweisendes Licht zu erzeugen, und/oder wobei zum Beispiel verschiedenartige, zur Erzeugung von verschiedenfarbigem Licht ausgebildete Leuchtdioden (37, 137, 337) vorhanden sind und/oder wobei zum Beispiel die Schal­tungsmittel (27, 51, 127, 227, 327) ausgebildet sind, um die mindestens eine Leuchtdiode (37, 137, 237, 337) in mindestens zwei Leuchtarten mit verschiedenen zeitlichen Verhalten, wie etwa dauernd oder intermittierend, zum Leuchten zu bringen.
     




    Zeichnung