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<ep-patent-document id="EP90810680A1" file="EP90810680NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0417049" kind="A1" date-publ="19910313" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
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Patentanwälte VSP
Optingenstrasse 16</str><city>CH-3000 Bern 25</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="7"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Bei einem Plattenelement (1) für eine Lärmschutz­wand aus Holz ist die lärmabsorbierende Schicht (4), welche vorzugsweise aus einer Faserwolle besteht, ganz­flächig mit einer Schicht (3) aus einem zementgebunde­nen, porösen Werkstoff abgedeckt. Auf diese Weise werden die bei herkömmlichen Ausführungen von Lärmschutzwänden aus Holz mit der unvollständigen Abdeckung der schallab­sorbierenden Schicht mittels Holzlatten verbundenen !iachteile vermieden, eine verbesserte ästhetische Wir­kung ermöglicht und ein niedriges Gewicht des Elementes erzielt.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="170" he="55" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Plattenelement für eine Lärmschutzwand gemäss dem Oberbegriff des Patentan­spruches 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es sind Plattenelemente bekannt, die sich mit Hil­fe bekannter Verbindungselemente und -techniken zu schallabsorbierenden Lärmschutzwänden zusammensetzen lassen. Aus solchen Plattenelementen zusammengesetzte Lärmschutzwände werden zum Schutz der Umgebung vor Ver­kehrslärm an den Rändern von Strassen und Bahngleisen eingesetzt. Es sind verschiedene Bauarten derartiger Lärmschutzwände bekannt. Insbesondere sind Lärmschutz­wände aus Beton von solchen aus Holz zu unterscheiden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei einer bekannten Ausführung einer schallabsor­bierenden Lärmschutzwand aus Beton besteht der tragende Grundkörper aus herkömmlichem Beton, welcher auf der schallzugewandten Seite mit einer schallabsorbierenden Schicht aus einem porösem Beton, beispielsweise aus Lavabeton, versehen ist. Zum Erzielen einer verbesserten schallabsorbierenden Wirkung kann die Oberfläche der schallabsorbierenden Schicht wellenartig ausgeführt sein, beispielsweise in Form von längs verlaufenden trapezförmigen Erhöhungen und Vertiefungen. Derartige Lärmschutzwände sind robust und unempfindlich gegen Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Feuchtigkeit und Frost. Zwar nimmt die poröse Absorptionsschicht Feuch­tigkeit auf, sie wird jedoch nicht von dieser zerstört, sondern die Feuchtigkeit fliesst durch das poröse Material hindurch und nimmt dabei in den Poren bzw. an der Oberfläche angelagerte Schmutzpartikel mit. Es hat sich gezeigt, dass auch in den Poren gefrorene Feuchtig­keit keine Schäden an der Absoptionsschicht hervorruft.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Der Nachteil derartiger Lärmschutzwände besteht in dem hohen Gewicht, was sich insbesondere beim Transport zum Aufstellort und beispielsweise beim Einsatz auf Brücken etc. negativ bemerkbar macht.</p>
<p id="p0005" num="0005">In einer anderen bekannten Ausführung bestehen die Lärmschutzwände aus Holz. In dieser Ausführung weisen die Lärmschutzwände gegenüber solchen aus Beton den Vor­teil deutlich niedrigeren Gewichtes auf und bieten ge­genüber Betonwänden ästhetische Vorteile.</p>
<p id="p0006" num="0006">Lärmschutzwände aus Holz sind in der Regel so auf­gebaut, dass die schallabsorbierende Wirkung durch eine Schicht aus schallabsorbierendem Material erzielt wird, welche sich innerhalb eines tragenden Rahmens befindet. Die schallabsorbierende Schicht besteht vorzugsweise aus Steinwolle oder einer anderen, vorzugsweise minerali­schen, Faserwolle. Der Rahmen eines solchen Plattenele­mentes ist nach hinten mittels einer hölzernen Rückwand verschlossen, welche beispielsweise aus Holzlatten be­steht. Gegebenenfalls kann zwischen der schallabsorbie­renden Schicht und der Rückwand zum Erreichen einer zu­sätzlichen Isolierwirkung ein Luftspalt vorgesehen sein. Nach vorne, also zur schallzugewandten Seite hin, kann die schallabsorbierende Schicht zusätzlich mit einem Polyestervlies überzogen sein. Die mechanisch wirksame Abdeckung der Lärmschutzwand zur schallzugewandten Seite hin wird bei derartigen Ausführungen mittels Holzlatten vorgenommen. Die Holzlatten sind vor der schallabsorbie­renden Schicht in Form eines Lattenrostes, also jeweils in einigem Abstand voneinander vorzugsweise in vertika­ler Richtung am Rahmen angebracht. Vorzugsweise werden hierzu Latten mit trapezförmigem Querschnitt verwendet.</p>
<p id="p0007" num="0007">In dieser Ausführung liegt die schallabsorbierende Schicht in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Holzlatten nach aussen hin frei. Ein vollständiges,<!-- EPO <DP n="3"> --> ganzflächiges Abdecken der schallabsorbierenden Schicht ist zum Aufrechterhalten der Lärmschutzfunktion nicht möglich. Neben einer gegenüber Lärmschutzwänden aus Be­ton grösseren Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen weist die beschriebene Ausführung einer hölzernen Lärm­schutzwand insbesondere den Nachteil auf, dass die schallabsorbierende Schicht, wegen der nicht vollständi­gen Abdeckung nach aussen, gegen mechanische Beschädi­gungen nur unvollständig geschützt ist. Mutwillige und auch naturbedingte Beschädigungen der schallabsorbie­renden Lage und damit erhebliche Beeinträchtigungen der Lärmschutzwirkung können häufig auftreten.</p>
<p id="p0008" num="0008">Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lärmschutzwand zu schaffen, welche insbesondere im Hinblick auf ästhetische Wirkung und Gewicht der Wand die Vorteile einer hölzernen Lärmschutzwand bietet und ebenso robust ist, wie die bekannten Ausführungen von Lärmschutzwänden aus Beton.</p>
<p id="p0009" num="0009">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielsweise näher beschrieben. Die Figur zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>einen Schnitt durch eine Lärmschutz­wand mit einem erfindungsgemässen Plattenelement.</li>
</ul></p>
<p id="p0011" num="0011">Das in der Figur dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Plattenelementes 1 für eine Lärmschutzwand besteht aus einem vorzugsweise hölzernen Rahmen 2, welcher zum Ausbilden einer schallabsorbieren­den Abdeckschicht bis zu einer bestimmten Höhe mit einem zementgebundenen, porösen Werkstoff gefüllt ist. Die schallzugewandte Oberfläche der Deckschicht 3 kann eben oder zur Erhöhung der Lärmschutzwirkung anders struk­<!-- EPO <DP n="4"> --> turiert, wie beispielsweise mit Rippen 3a, ausgeführt sein. Auf der schallabgewandten Seite schliesst sich der aus einem zementgebundenen, porösen Werkstoff bestehen­den Deckschicht 3 eine Lage eines schallabsorbierenden Materials 4 an, wobei vorzugsweise Steinwolle, Glaswolle oder eine Wolle aus anderen mineralischen Fasern oder -gemischen verwendet wird. Zur schallabgewandten Seite hin ist die Lärmschutzwand mit einer hölzernen Rückwand 5, welche vorzugsweise in Form von Holzlatten ausgeführt ist, abgedeckt. Einzelne erfindungsgemässe Plattenele­mente können mittels bekannter Verbindungs- und Veranke­rungsmittel zu einer Lärmschutzwand beliebiger Länge kombiniert werden. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen kann die Oberseite der Plattenelemente mit einer Blech­abdeckung, vorzugsweise aus Kupferblech abgeschlossen werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Zur vollständigen Erzielung der erstrebten Lärm­schutzwirkung ist es erforderlich, die Zwischenräume zwischen den einzelnen Plattenelementen mit entsprechen­den Dichtungsmitteln zu versehen. Der Rahmen des Plat­tenelementes kann hierfür mit entsprechenden Nuten und anderen Verbindungsmitteln versehen sein.</p>
<p id="p0013" num="0013">Das erfindungsgemässe Plattenelement für eine Lärmschutzwand ist zur schallzugewandten Seite hin durch eine Schicht aus einem zementgebundenen, porösen Werk­stoff abgedeckt. Dieser zementgebundenen, poröse Werk­stoff ist in einer vorteilhaften Ausführung ein Lava­beton. Es können jedoch auch andere, vorteilhafterweise poröse Zuschlagstoffe einzeln oder in Kombination unter­einander in dem die Abdeckschicht bildenden zementgebun­denen Werkstoff vorhanden sein. Diese Zuschlagstoffe können beispielsweise Holzspäne, Tonkugeln, Granulate aus Schaumkunststoff oder ähnliche Partikel sein.</p>
<p id="p0014" num="0014">Das erfindungsgemässe Plattenelement erzielt seine<!-- EPO <DP n="5"> --> Lärmschutzwirkung durch die Kombination von zwei hinter­einanderliegenden, schallabsorbierenden Mitteln, d.h. der Abdeckschicht und zusätzlich der Isolierschicht. Damit erreicht das erfindungsgemässe Plattenelement für eine Lärmschutzwand eine gute Lärmschutzwirkung, ist unempfindlich gegen Verschmutzung sowie Witterungsein­flüsse und eine Beschädigung der vorzugsweise aus einer Faserwolle bestehenden Absorbierschicht ist ausgeschlos­sen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Plattenelement (1) für eine Lärmschutzwand, be­stehend aus einem das Wandelement einfassenden Rahmen (2), aus einer den Rahmen zur schallabgewandten Seite hin abschliessenden Rückwand (5), aus schallabsorbieren­den Mitteln, welche in Form einer auf der schallzuge­wandten Seite angeordneten schallabsorbierenden Schicht (4) ausgeführt sind und aus Mitteln (3) zum Abdecken der Absorbierschicht (4) zur schallzugewandten Seite hin, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckmittel (3) die Absorbierschicht (4) ganzflächig und vollständig be­decken und dass die Abdeckmittel (3) eine schallabsor­bierende Wirkung besitzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Plattenelement für eine Lärmschutzwand nach An­spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckmittel (3) aus einem zementgebundenen, porösen Werkstoff be­stehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Plattenelement für eine Lärmschutzwand nach An­spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckmittel (3) aus Lavabeton bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Plattenelement für eine Lärmschutzwand nach ei­nem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorbierschicht (4) aus einer Faserwolle besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Plattenelement für eine Lärmschutzwand nach ei­nem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Oberfläche der Abdeckmittel (3) wellenartig oder gestuft ausgeführt ist.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="80" he="265" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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