| (19) |
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(11) |
EP 0 417 469 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.03.1993 Patentblatt 1993/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.08.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B21D 3/10 |
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Automatische Biegerichtmaschine
Automatic straightening machine
Machine à dresser automatique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
05.09.1989 DE 3929397
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.03.1991 Patentblatt 1991/12 |
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Patentinhaber: MAE MASCHINEN- U. APPARATEBAU GÖTZEN Gmbh & CO. KG |
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D-40699 Erkrath (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Deutschewitz, Manfred
D-5650 Solingen 19 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Palgen, Peter, Dr. Dipl.-Phys. |
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Patentanwälte,
Dipl.-Phys. Dr. Peter Palgen,
Dipl.-Phys. Dr. H. Schumacher,
Mulvanystrasse 2 40239 Düsseldorf 40239 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 905 386 DE-C- 3 417 042 US-A- 3 316 743
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DE-C- 2 441 080 DE-C- 3 445 544 US-A- 3 949 588
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Biegerichtmaschine der dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
[0002] Eine solche Biegerichtmaschine ist aus der DE-C- 34 45 544 bekannt. Das Richten erfolgt,
indem das Werkstück, z.B. die Ritzelwelle oder Nockenwelle, zwischen zwei Richtunterlagen
entgegen dem Schlag von dem Richtstempel durchgebogen wird,bis eine bleibende Biegung
auftritt, die dem Schlag entgegengesetzt ist. Die Lage des Schlages wird unter Drehen
des Werkstücks durch geeignete Meßeinrichtungen in Längs- und Umfangsrichtung bestimmt.
Die Größe und Stelle des Richthubes wird hierbei von einem Rechner selbsttätig bestimmt.
Es wird entweder ein einzelner Richtstempel in geeigneter Weise in Längsrichtung des
Werkstücks verschoben oder es sind mehrere Richtstempel vorhanden, die nach Bedarf
betätigt werden.
[0003] Im allgemeinen wird das Werkstück zwischen Körnerspitzen drehbar gelagert und verbleiben
die Richtunterlagen für ein bestimmtes Werkstück, von welchem eine Serie gerichtet
werden soll, an festen Stellen, in Längsrichtung des Werkstücks gesehen.
[0004] Wenn nun ein anderes Werkstück gerichtet werden soll, müssen die Richtunterlagen
in andere Positionen gebracht werden, was bei der aus der DE-C- 34 45 544 bekannten
Ausführungsform rechnergesteuert automatisch geschehen soll.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine automatische Biegerichtmaschine der
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art so auszugestalten, daß mit relativ
geringem Aufwand beim Umrüsten eine beliebige Zahl von Elementen wie Richtunterlagen
neu positioniert werden können.
[0006] Diese Aufgabe ist in einem ersten Aspekt durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung
gelöst.
[0007] Die Transportstange ist durch einen geeigneten Antrieb, z.B. einen hydraulischen
Zylinder, in ihrer Längsrichtung verschiebbar und dabei jeweils mit einem der zu verlagernden
Elemente gekoppelt. Wenn dieses Element die Soll-Position erreicht hat, erfolgt eine
Umkopplung, d.h. es wird das Element von der Transportstange gelöst und mit dem Maschinentisch
gekoppelt. Der Hub des Antriebs braucht nicht der gesamten Länge des Werkstücks ,
sondern nur der größten vorkommenden Verlagerungsstrecke eines der Elemente zu entsprechen.
Wenn ein bestimmtes Element positioniert und mit dem Maschinentisch in seiner Soll-Stellung
gekoppelt ist, wird ein anderes Element mit der Transportstange verbunden und in der
geschilderten Weise positoniert. Auf diese Weise ist für alle Elemente nur ein einziger
Antrieb erforderlich und der konstruktive Aufwand für die Positionierung der Gesamtheit
der Elemente entsprechend gering.
[0008] Einrichtungen, bei denen zu verlagernde Elemente abwechselnd mit einer Transportstange
oder einer maschinenfeste Maschine gekoppelt werden, sind für sich genommen an Maschinen
anderer Art aus der DE-C- 24 41 o8o und der DE-C- 34 17 o42 bekannt.
[0009] Die Erfindung ist schon verwirklicht, wenn nur die Richtunterlagen in der geschilderten
Weise transportiert werden.
[0010] Der Zweck der Erfindung wird jedoch vollständiger erreicht, wenn auf die Meßeinrichtungen
(Anspruch 2) und/oder die Werkstückaufnahmen, z.B. die Körnerspitzen, mit der Transportstange
koppelbar sind (Anspruch 3).
[0011] Die Koppeleinrichtung, mittels deren die einzelnen Elemente (Richtunterlagen, Meßeinrichtungen,
Werkstückaufnahmen) im Wechsel mit der Transportstange und mit einer mit dem Maschinentisch
verbundenen Positionierschiene verbindbar sind, kann im einzelnen gemäß Anspruch 4
ausgebildet sein.
[0012] Die eigentliche Kopplung kann durch Klemmeinrichtungen gemäß Anspruch 5 vorgenommen
werden.
[0013] Eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung, die auch unabhängig von der Verschiebung
mittels Transportstange eine Bedeutung hat, ist der Schlitten mit unterschiedlich
hohen Werkstückauflagen gemäß Anspruch 6. Hierdurch kann auch eine Anpassung an unterschiedliche
Werkstückdurchmesser erfolgen.
[0014] Die Positioniernocken können Umfangsnuten der Stange zur Verschiebung des Schlittens
sein, in die Zapfen eingreifen, die den Schlitten in verschiedenen Positionen festlegen
(Anspruch 7).
[0015] In Anspruch 8 ist eine andere Lösung der Aufgabe wiedergegeben, die ebenfalls eine
das gemeinsame Antriebselement für alle Richtunterlagen und sonstigen zu versetzenden
Elemente bildet und mit der die Elemente koppelbar sind, um die erforderliche verschiebung
durchzuführen.
[0016] Während aber die Transportstange des Anspruchs 1 glatt sein kann und mit dem jeweils
durch Klemmen angekoppelten Element selbst den Verschiebehub durchführt, ist beim
Gegenstand des Anspruchs 8 die Gewindestange in Längsrichtung feststehend gelagert
und führt statt des Längshubs eine Drehung durch, die, wenn ein Gewindeelement sich
im Eingriff befindet, zu einer Verschiebung der betreffenden Richtunterlage oder dergleichen
in Längsrichtung bis in die gewünschte Position führt.
[0017] Die Richtunterlage oder dergleichen wird an dieser Position mit dem Maschinentisch
gekoppelt und das Gewindeelement außer Eingriff an der Gewindestange gebracht. Wenn
diese sich jetzt weiterdreht, ist die betreffende Richtunterlage davon nicht mehr
betroffen und behält ihre Position bei.
[0018] Gemäß den Ansprüchen 9 und 10 können auch die Meßeinrichtungen und/oder die Werkstückaufnahmen
Gewindeelemente aufweisen.
[0019] Die Gewindeelemente können gemäß Anspruch 11 durch eine geteilte Gewindemutter gebildet
sein, deren Teile durch einen geeigneten Mechanismus radial gegenüber der Achse der
Gewindestange von dieser entfernbar sind, bis die Gewinde der Gewindemutterteile und
der Gewindestange sich nicht mehr überdecken.
[0020] Da die zum Verschieben der Richtunterlagen und dergleichen benötigten Kräfte nicht
groß sind, kann es auch ausreichen, wenn das Gewindeelement nur ein einseitig angreifendes
Gewindesegment ist, wodurch sich der mechanische Aufwand für das Ineingriffbringen
und Außereingriffbringen wesentlich verringert.
[0021] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Richtmaschine;
Fig. 2 ist ein Teilschnitt an der Stelle einer Meßeinrichtung nach der Linie II-II
in Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Ansicht auf die Koppeleinrichtung gemäß Fig. 1 nach der Linie III-III
in Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Fig. 2 entsprechende Ansicht einer Richtunterlage mit verschieden
hohen Werkstückunterlagen;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 4;
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung des Arbeitsablaufs an der erfindungsgemäßen
Biegerichtmaschine;
Fig. 8 und 9 zeigen Ausführungsbeispiele einer Transporteinrichtung mit Gewindestange.
[0022] Die in Fig. 1 als Ganzes mit 100 bezeichnete Biegerichtmaschine umfaßt einen üblichen
geschlossenen Pressenrahmen 1, in welchem mittels einer hydraulischen Kolben/Zylindereinheit
2 ein Pressenstempel 3 heb- und senkbar geführt ist, der an seiner Unterseite in dem
Ausführungsbeispiel drei Richtstempel 4 trägt.
[0023] Unter dem Pressenstempel 3 ist ein Maschinentisch 5 mittels einer hydraulischen Kolben/Zylindereinheit
6 heb- und senkbar angeordnet, auf welchem zwei Werkstückaufnahmen 7 in Gestalt von
Körnerspitzen, die in entsprechende Ansekungen in den Enden eines stabförmigen Werkstücks
10 eingreifen, Richtunterlagen 8, die das Werkstück 10 gegen die Kraft der von oben
an ihm angreifenden Richtstempel 4 abstützen, sowie Meßeinrichtungen 9 angebracht
sind, die den Umfang des Werkstücks 10 abtasten und bei einer Drehung des Werkstücks
10 mittels eines Drehantriebes 49 (Fig. 7b) einen Schlag desselben feststellen, der
durch Gegenbiegung mittels der Richtstempel 4 ausgeglichen oder jedenfalls vermindert
werden muß.
[0024] Die Elemente 7,8,9 sind auf einer Positionierschiene 11 festgeklemmt, die auf der
Oberseite des Maschinentisches 5 befestigt ist.
[0025] Das Werkstück 1o ist in Fig. 1 nur schematisch als zylindrischer Körper dargestellt.
In der Praxis ist der Umriß durchaus unregelmäßig. Es kann sich z.B. um Nockenwellen,
Antriebswellen für Kraftfahrzeuge, Ritzelwellen od.dgl. handeln. Es sind aber über
die Länge verteilt zylindrische Abschnitte vorhanden, auf denen Werkstück 1o auf den
Richtunterlagen 8 aufliegt und an denen auch die Meßeinrichtungen 9 angreifen.
[0026] Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung der Elemente 7, 8,9 ist auf ein bestimmtes Werkstück
1o abgestellt und kann unverändert bleiben, solange eine Serie gleicher Werkstücke
gerichtet wird.
[0027] Erfolgt aber ein Übergang auf ein anderes Werkstück, so muß dessen andere Länge durch
Verschiebung mindestens einer der werkstückaufnahmen 7 berücksichtigt werden und müssen
auch die Richtunterlagen 8 und Meßeinrichtungen 9 im allgemeinen an andere Positionen
gebracht werden.
[0028] Um dies bei einem Wechsel des Werkstücks automatisch durchführen zu können, ist für
die Elemente 7,8,9 eine Antriebsanordnung vorgesehen, die in den Fig. 2 bis 4 erkennbar
ist.
[0029] In Fig. 2 ist eine Meßeinrichtung 9 als Beispiel wiedergegeben, die mit einem Taster
12 an der Unterseite des Werkstücks 1o angreift. Die Meßeinrichtung 9 ist bekannter
Bauart und wird daher im einzelnen nicht weiter beschrieben. Sie ist mittels einer
Schraube 13 und eines Stiftes 14 auf der Oberseite 15 einer Koppeleinrichtung 2o befestigt.
Die Koppeleinrichtung 2o umfaßt einen aus mehreren Teilen zusammengesetzten Gehäuseblock
16, der einen parallel zur Achse 17 des Werkstücks 1o verlaufenden Durchlaß 18 für
die Positionierschiene 11 aufweist. Die Positionierschiene 11 und entsprechend der
Durchlaß 18 weisen eine schwalbenschwanzförmige Querschnittsgestalt auf.
[0030] Außerdem ist in dem Gehäuseblock 16 ein parallel zu der Achse 17 verlaufender Durchlaß
19 vorgesehen, der von einer ebenfalls parallel zur Achse 17 verlaufenden, in ihrer
Längrichtung verschiebbaren Transportstange 3o durchgriffen ist.
[0031] Gegen die in Fig. 2 rechte Flanke 11′ der Positionierschiene 11 wirkt eine als Ganzes
mit 21 bezeichnete, in der Koppeleinrichtung 2o angeordnete Klemmeinrichtung, die
einen in dem Gehäuseblock 16 angebrachten Zylinder 22 und einen darin verschiebbaren
Kolben 23 umfaßt, der über ein Klemmstück 24 gegen die Flanke 11′ der Positionierschiene
11 wirkt. Der Kolben 23 wird durch ein fluides Druckmittel vorgeschoben, welches über
einen Anschluß 26 herangeführt wird.
[0032] Gegen die Transportstange 3o wirkt in entsprechender Weise eine in dem Gehäuseblock
16 angeordnete, als Ganzes mit 27 bezeichnete Klemmeinrichtung, die einen quer zu
der Transportstange 3o verlaufenden Zylinder 28 sowie einen darin verschiebbaren Kolben
29 umfaßt, der über ein Druckstück 31 gegen die in Fig. 2 linke Seite der Transportstange
3o wirkt. Das zur Betätigung des Kolbens 29 notwendige fluide Druckmedium wird über
einen Anschluß 32 herangeführt.
[0033] Die Steuerung erfolgt so, daß stets nur an einem der Anschlüsse 26 bzw. 32 Druck
ansteht, so daß die Koppeleinrichtung 2o entweder mit der Positionierschiene 11 oder
mit der Transportstange 3o verbunden ist. Im letzteren Fall werden die Koppeleinrichtung
2o und die darauf angeordnete Meßeinrichtung 9 bei einer Längsverschiebung der Transportstange
3o entlang der Positionierschiene in eine neue Soll-Lage verschoben. Nach Erreichen
dieser Soll-Lage wird die Transportstange 3o entkoppelt und die Koppeleinrichtung
2o mit der positionierschiene 11 gekoppelt, worauf eine Kopplung der Transportstange
3o mit einer anderen Meßeinrichtung erfolgen und diese in ihre neue Soll-Lage verbracht
werden kann.
[0034] Koppeleinrichtungen entsprechend der Koppeleinrichtung 2o der Fig. 2 und 3 dienen
nicht nur zum Tragen der Meßeinrichtungen 9, sondern auch zum Tragen der Werkstückaufnahmen
7 und insbesondere der Richtunterlagen 8.
[0035] Ein Beispiel hierfür ist in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Auf der Koppeleinrichtung
2o ist in diesem Fall eine Fünfstellungs-Richtunterlage8 angeordnet. Die Richtunterlage
8 umfaßt eine mit der Koppeleinrichtung 2o verbundene Grundplatte 33, auf der ein
Schlitten 34 an Führungsstangen 35 quer zur Achse 17 des Werkstücks 1o verschiebbar
ist. Auf der Oberseite des Schlittens 34 sind in dem Ausführungsbeispiel vier unterschiedliche
Werkstückunterlagen 36,37,38,39 angeordnet, die in der Mitte einen freien Raum 4o
belassen. 17 charakterisiert die Werkstückachse, d.h. die Verbindungslinie der Körnerspitzen
der Werkstückaufnahmen 7. Wenn der Schlitten 34 an eine solche Stelle gebracht ist,
daß der Zwischenraum 4o sich unter der Achse 17 befindet, erfolgt an der betreffenden
Stelle überhaupt keine Unterstützung des Werkstücks 1o. Wenn eine der Werkstückunterlagen
36,37,38,39 unter die Achse 17 gebracht wird, erfolgt dort eine Abstützung, wobei
sich die Auswahl der Werkstückunterlage nach dem dort bei dem betreffenden Werkstück
vorhandenen Durchmesser richtet.
[0036] Das Verschieben des Schlittens 34 erfolgt mittels einer in Verschiebungsrichtung
verlaufenden Stange 41, die in den Abständen der Werkstückunterlagen 36,37,38,39 entsprechenden
Abständen Umfangsnuten 42,43,44,45 aufweist. Mit der Grundplatte 33 ist ein kleiner
parallel zu der Stange 41 wirkender Hubzylinder 46 verbunden, an dessen Kolbenstange
ein quer zu der Stange 41 wirkender Hubzylinder 47 angeordnet ist, dessen Kolbenstange
48 mit ihrem freien Ende in die Umfangsnuten 42,43,44 oder 45 eingreift.
[0037] Der Hubzylinder 46 vollführt jeweils einen Hub, der dem Abstand zwischen zwei benachbarten
Umfangsnuten 42,43,44,45 entspricht. Er nimmt dabei bei vorgeschobener Kolbenstange
48 die Stange 41 jeweils um einen Abstand mit und kann auf diese Weise schrittweise
den Schlitten 34 so verschieben, daß jeweils eines der Elemente 36,37,38,39,4o sich
unter der Achse 17 befindet.
[0038] In Fig. 7 ist der Arbeitsablauf beim Umrüsten an einem einfachen Beispiel schematisch
dargestellt.
[0039] In Fig. 7a ist das Werkstück 1o zwischen den Körnerspitzen 7 aufgespannt. Eine Besonderheit
besteht darin, daß Richtunterlagen 8′ in der Nähe der Körnerspitzen mit diesen zusammen
auf einer gemeinsamen, nicht dargestellten Koppeleinrichtung 2o angeordnet sind und
mit der durch die Körnerspitzen gegebenen Werkstückaufnahme 7 zusammen in stets gleichbleibender
Stellung zu dieser verschoben werden.
[0040] Eine weitere Besonderheit liegt darin, daß die in der Mitte vorhandene Richtunterlagen
8 mit einer Meßeinrichtung 9 zusammen auf einer gemeinsamen Koppeleinrichtung angeordnet
und somit zusammen mit dieser verschiebbar ist.
[0041] Fig. 7b gibt das gleiche wieder, was in Fig. 7a ganz schematisch dargestellt ist.
Es ist zu erkennen, daß die Transportstange 3o durch ein in ihrer Längsrichtung wirkenden
hydraulischen Antrieb 5o verschiebbar ist. Die Anordnung befindet sich in Fig. 7b
in der Stellung, wie sie zum Richten des Werkstücks 1o gemäß 7a erforderlich ist.
[0042] Die Pfeile 51,52,53 symbolisieren das Vorhandensein eines Drucks auf den Anschlüssen
26 zum Festklemmen der Werkstückaufnahmen 7 bzw. des Elements 8,9 an der Positionierschiene
11.
[0043] Es sei jetzt angenommen, daß eine Umrüstung der Biegerichtmaschine auf das Richten
des kürzeren Werkstücks 1o′ der Fig. 7f vorgenommen werden müsse.
[0044] Dazu wird gemäß Fig. 7c der Druck 52 weggenommen und stattdessen der Druck 54 auf
den Anschluß 32 zur Verbindung der Werkstückaufnahme 7 mit der Transportstange 3o
gegeben, worauf diese durch den Antrieb 5o gemäß Fig. 7c nach links verschoben wird
und dabei die rechte Werkstückaufnahme 7 mitnimmt. Die rechte Werkstückaufnahme 7
wird sodann, wie aus Fig. 7d ersichtlich ist, durch erneute Druckgabe bei 52 wieder
mit der Positionierschiene 11 verbunden und steht in ihrer neuen Soll-Lage fest.
[0045] Die Transportstange vollführt nun einen Leerhub nach rechts und wird sodann durch
Druckgabe bei 55 mit der Richtunterlage 8 (und der daran sitzenden Meßeinrichtung
9) verbunden, um sodann nach links verschoben zu werden und die Richtunterlage 8 an
ihre neue Position zu bringen.
[0046] Es erfolgt eine Festlegung der Richtunterlage 8 durch Druckgabe bei 56, worauf ein
Leerhub der Transportstange 3o nach links erfolgt, durch Druckgabe bei 57 die linke
Werkstückaufnahme 7 mit der Transportstange 3o gekoppelt wird und diese die linke
Werkstückaufnahme 7 in die neue Soll-Lage gemäß Fig. 7e verschiebt, worauf wieder
eine Druckgabe auf den Anschluß 26 entsprechend 51 erfolgt und somit alle Elemente
7,7,8 in ihrer neuen Position arretiert sind, worauf ein Richten des kürzeren Werkstücks
1o′ der Fig. 7f erfolgen kann.
[0047] Wenn im inneren Bereich mehr als eine Richtunterlage 8 vorhanden ist und/oder die
Meßeinrichtung 9 separat verschiebbar ist, erhöht sich lediglich die Zahl der von
dem Antrieb 5o auszuführenden Hübe, ohne daß sich an dem grundsätzlichen Ablauf etwas
ändert.
[0048] Außer der Verlagerung der Richtunterlage 8 in Längsrichtung des Werkstücks erfolgt
erforderlichenfalls die Verlagerung des Schlittens 34 in Querrichtung, um die benötigte
Werkstückunterlage 36,37,38,39 in Position zu bringen.
[0049] Der ganze Ablauf kann rechnergesteuert vor sich gehen, wobei der Rechner das jeweilige
Umrüstprogramm in einem Speicher enthält.
[0050] In den Fig. 8 und 9 ist eine alternative Ausführungsform des Transportes der Richtunterlagen
und dergleichen bei der automatischen Umrüstung wiedergegeben. Statt der in den Fig.
2 und 4 wiedergegebenen glatten, in Längsrichtung gesteuert beweglichen Transportstange,
mit der die einzelnen Richtunterlagen oder dergleichen durch eine an diesen vorhandene
Koppeleinrichtung 20 gekoppelt werden können, ist eine in Längsrichtung unverlagerbare,
dafür aber gesteuert verdrehbare Gewindestange 60 vorgesehen, in die mit der jeweiligen
Richtunterlage oder dergleichen verbundene und in Längsrichtung der Gewindestange
60 gegenüber dieser Richtunterlage oder dergleichen unbewegliche Gewindeelemente eingreifen.
[0051] In Fig. 8 sind die Gewindeelemente durch die beiden Hälften 61,62 einer in einer
durch die Gewindeachse gehenden Ebene geteilten Gewindemutter gebildet. a) bedeutet
jeweils den Eingriffszustand, b) den Außereingriffszustand. In Fig. 8a) sind die Gewindeelemente
61,62 im Sinne der Pfeile zusammengefahren und werden bei einer Drehung der Gewindestange
60 zusammen mit der jeweiligen Richtunterlage oder dergleichen in Längsrichtung der
Gewindestange 60 verlagert. Gemäß Fig. 8b) sind die Teile 61,62 im Sinne der Pfeile
auseinandergefahren, so daß ihre Gewinde nicht mehr in das der Gewindestange 60 eingreifen
und diese sich frei drehen kann, ohne die Gewindeelemente 61,62 mitzunehmen.
[0052] In Fig. 9 ist nur ein Gewindesegment 63 vorgesehen, welches über einen 180° unterschreitenden
Bereich mit der Gewindestange 60 in Eingriff steht. Das von der anderen Seite gegen
die Gewindestange 60 anliegende Element 64 besitzt kein Gewinde, sondern lediglich
eine Abstützfunktion. Um die Kopplung aufzuheben, bedarf es gemäß Fig. 9b) nur der
Verlagerung des Gewindesegments 63, was den Aufwand verringert und durch Einsatz beispielsweise
eines Zylinders 28 gemäß Fig. 2 bewerkstelligt werden kann.
1. Automatische Biegerichtmaschine (100) für längliche Werkstücke (10,10′),
mit einem Maschinentisch, (5)
mit auf dem Maschinentisch (5) angeordneten Werkstückaufnahmen (7) zur Erfassung
der Enden des Werkstücks (10,10′),
mit einer an einer Werkstückaufnahme (7) angreifenden Anriebsanordnung (49) zur
Drehung des Werkstücks (10) um seine Längsachse (17),
mit mindestens zwei in Längsrichtung des Werkstücks (10,10′) Abstand voneinander
aufweisenden, auf dem Maschinentisch (5) angebrachten Richtunterlagen (8) zur Abstützung
des Werkstücks (10,10′),
mit einer Antriebsanordnung zur automatischen Verschiebung der Richtunterlagen
(8) auf dem Maschinentisch (5) in Richtung der Längs des Werkstücks (10,10′) zur Anpassung
an die Längsabmessungen verschiedener Werkstück (10,10′),
mit mindestens einem zwischen benachbarten Richtunterlagen (8) quer zum Werkstück
(10,10′) an diesem angreifenden, gegen die Richtunterlagen (8) wirkenden Richtstempel
(4),
und mit Meßeinrichtungen (9) zur Bestimmung der radialen Lage der dortigen Begrenzung
des Werkstücks (10,10′),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsanordnung für die Richtunterlagen (8) eine parallel zur Längsachse
(17) des Werkstücks (1o,1o′) verlaufende Transportstange (3o) umfaßt, die durch einen
Antrieb (5o) gesteuert in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist,
und daß die Richtunterlagen (8) abwechselnd mit dem Maschinentisch (5) bzw. mit
der Transportstange (3o) koppelbar sind.
2. Biegerichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzechnet, daß auch die Meßeinrichtungen
(9) abwechselnd mit dem Maschinentisch (5) bzw. der Transportstange (3o) koppelbar
sind.
3. Biegerichtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Werkstückaufnahmen
(7) abwechselnd mit dem Maschinentisch (5) bzw. mit der Transportstange (3o) koppelbar
sind.
4. Biegerichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den
zu verschiebenden Elementen (Richtunterlagen (8), Meßeinrichtungen (9), Werkstückaufnahmen
(7)) jeweils eine Koppeleinrichtung (2o) mit einem Gehäuseblock (16) zugeordnet ist,
der in Längsrichtung des Werkstücks (1o,1o′) verlaufende Druchlässe (18,19) für eine
mit dem Maschinentisch (5) verbundene Positionierschiene (11) bzw. für die Transportstange
(3o) aufweist, und quer zu den Durchlässen (18,19) gegen die Positionierschiene (11)
bzw. die Transportstange (3o) wirkende Klemmeinrichtungen (21,27) vorgesehen sind.
5. Biegerichtmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen
(21,27) durch ein fluides Medium im Wechsel betätigbare Kolben/Zylindereinheiten (22,23;28,29)
umfaßt.
6. Biegerichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Richtunterlage (8) einen quer zur Längsachse (17) des Werkstücks (1o,1o′) bewegbaren
Schlitten (34) mit mehreren in Bewegungsrichtung aufeinander folgenden Werkstückauflagen
(36,37,4o,38,39) unterschiedlicher Höhe und/oder Ausbildung umfaßt und der Schlitten
(34,) mittels einer in seiner Bewegungsrichtung verlaufenden Stange (41) mit Positioniernocken
so positionierbar ist, daß die Werkstückauflagen (36,37,4o,38,39) wahlweise in Höhe
der Werkstückachse (17) liegen.
7. Biegerichtmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniernocken
Umfangsnuten (42,43,44,45) der Stange (41) sind, in die ein durch ein fluides Medium
verschiebbarer, mit der Koppeleinrichtung (2o) festverbundener Zapfen (48) eingreift.
8. Automatische Biegerichtmaschine (100) für längliche Werkstücke (10,10′)
mit einem Maschinentisch (5)
mit auf dem Maschinentisch (5) angeordneten Werkstückaufnahmen (7) zur Erfassung
der Enden des Werkstücks (10,10′)
mit einer an einer Werkstückaufnahme (7) angreifenden Antriebsanordnung (49) zur
Drehung des Werkstücks (10,10′) um seine Längsachse (17)
mit mindestens zwei in Längsrichtung des Werkstücks (10,10′) Abstand voneinander
aufweisenden, auf dem Maschinentisch (5) angebrachten Richtunterlagen (8) zur Abstützung
des Werkstücks (10,10′)
mit einer Antriebsanordnung zur automatischen Verschiebung der Richtunterlagen
(8) auf dem Maschinentisch (5) in Richtung der Länge des Werkstücks (10,10′) zur Anpassung
an die Längsabmessungen verschiedener Werkstücke (10,10′),
mit mindestens einem zwischen benachbarten Richtunterlagen (8) quer zum Werkstück
(10,10′) an diesem angreifenden, gegen die Richtunterlagen (8) wirkenden Richtstempel
(4)
und mit Meßeinrichtungen (9) zur Bestimmung der radialen Lage der dortigen Begrenzung
des Werkstücks (10,10′),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsanordnung für die Richtunterlagen (8) eine parallel zur Längsachse
(17) des Werkstücks (10,10′) verlaufende Gewindestange (60) umfaßt, die in ihrer Längsrichtung
unverschiebbar, jedoch durch einen Antrieb gesteuert drehbar ist,
daß an den Richtungerlagen (8) mit der Gewindestange (60) in und außer Eingriff
bringbare Gewindeelemente vorgesehen sind
und daß abwechselnd die Gewindeelemente mit der Gewindestange (60) in Eingriff
bringbar bzw. die Richtunterlagen (8) mit dem Maschinentisch (5) koppelbar sind.
9. Biegerichtmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch an den Meßeinrichtungen (9) mit der Gewindestange (60) in und außer Eingriff
bringbare Gewindeelemente vorgesehen sind
und daß abwechselnd die Gewindeelemente mit der Gewindestange (60) in Eingriff
bringbar bzw. die Meßeinrichtungen (9) mit dem Maschinentisch (5) koppelbar sind.
10. Biegerichtmaschine nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch an den Werkstückaufnahmen (7) mit der Gewindestange (60) in und außer
Eingriff bringbare Gewindeelemente vorgesehen sind
und daß abwechselnd die Gewindeelemente mit der Gewindestange (60) in Eingriff
bringbar bzw. die Werkstückaufnahmen (7) mit dem Maschinentisch (5) koppelbar sind.
11. Biegerichtmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gewindeelemente durch eine in mindestens einer durch die Gewindeachse gehenden
Ebene geteilte Gewindemutter gebildet sind, deren Teile (61,62) radial aus einer Eingriffsstellung
in einer Außereingriffsstellung verlagerbar sind.
12. Biegerichtmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gewindeelement durch ein einzelnes, weniger als 180° der Gewindestange (60) erfassendes
Gewindesegment (63) gebildet ist, welches radial aus einer Eingriffsstellung in eine
Außereingriffsstellung verlagerbar ist.
1. An automatic straightening machine (100) for elongate workpieces (10, 10′) having:
a machine table (5),
workpiece holders (7) which are disposed on the table (5) and which are adapted
to engage the ends of the workpiece (10, 10′),
a drive arrangement (49) which engages a workpiece holder (7) to rotate the workpiece
(10) around its longitudinal axis (17),
at least two backing elements (8) which are spaced apart from one another lengthwise
of the workpiece (10, 10′), are disposed on the table (5) and serve to bear the workpiece
(10, 10′),
a drive arrangement for automatically shifting the backing elements (8) on the
table (5) lengthwise of the workpiece 10, 10′) for adaptation to the longitudinal
dimensions of different workpieces (10, 10′),
at least one straightening ram (4) which is operative on the workpiece (10, 10′)
transversely thereof between adjacent backing elements (8) and which acts against
the backing elements (8),
and measuring devices (9) for determining the radial position of the boundary of
the workpiece (10, 10′) in that zone,
characterised in that
the drive arrangement for the backing elements (8) comprises a shift rod (30) which
extends parallel to the workpiece longitudinal axis (17) and which can be shifted
lengthwise in controlled manner by a drive (50),
and the backing elements (8) are adapted to be coupled alternately with the machine
table (5) or shift rod (30).
2. A straightening machine according to claim 1, characterised in that the measuring
devices (9) are also adapted to be coupled alternately with the machine table (5)
or shift rod (30).
3. A straightening machine according to claim 1 or 2, characterised in that the workpiece
holders (7) too are adapted to be coupled alternately with the machine table (5) or
shift rod (30).
4. A straightening machine according to any of claims 1 to 3, characterised in that a
coupler (20) having a casing unit (16) is associated with each of the various elements
(backing elements (8), measuring devices (9), workpiece holders (7)) to be moved and
the unit (16) has passages (18, 19) which extend lengthwise of the workpiece (10,
10′), the passages (18, 19) being respectively associated with a positioning bar (11)
connected to the table (5) and with the shift rod (30), and clamping means (21, 27)
which act transversely of the passages (18, 19) on the positioning bar (11) and shift
rod (30) respectively are provided.
5. A straightening machine according to claim 4, characterised in that the clamping means
(21, 27) comprise reciprocating units (22, 23; 28, 29) activatable alternately by
a fluid medium.
6. A straightening machine according to any of claims 1 to 5, characterised in that at
least one backing element (8) comprises a slide (34) which is movable transversely
to the workpiece longitudinal axis (17) and which has a number of workpiece rests
or supports (36, 37, 40, 38, 39) which are consecutive in the movement direction and
which are of different heights and/or construction, and the slide (34) can be so positioned
by means of a rod (41) which extends in the direction of slide movement and which
has positioning cams that the workpiece supports (36, 37, 40, 38, 39) are disposed
selectively at the height of the workpiece axis (17).
7. A straightening machine according to claim 6, characterised in that the positioning
cams are peripheral grooves (42 - 45) which are present in the rod (41) and in which
a pin (48) movable by a fluid medium and rigidly connected to the coupler (20) engages.
8. An automatic straightening machine (100) for elongate workpieces (10, 10′) having:
a machine table (5),
workpiece holders (7) which are disposed on the table (5) and which are adapted
to engage the ends of the workpiece (10, 10′),
a drive arrangement (49) which engages a workpiece holder (7) to rotate the workpiece
(10) around its longitudinal axis (17),
at least two backing elements (8) which are spaced apart from one another lengthwise
of the workpiece (10, 10′), are disposed on the table (5) and serve to bear the workpiece
(10, 10′),
a drive arrangement for automatically shifting the backing elements (8) on the
table (5) lengthwise of the workpiece 10, 10′) for adaptation to the longitudinal
dimensions of different workpieces (10, 10′),
at least one straightening ram (4) which is operative on the workpiece (10, 10′)
transversely thereof between adjacent backing elements (8) and which acts against
the backing elements (8),
and measuring devices (9) for determining the radial position of the boundary of
the workpiece (10, 10′) in that zone,
characterised in that
the drive arrangement for the backing elements (8) has a screwthreaded rod (60)
which extends parallel to the workpiece longitudinal axis (17) and which is immobile
lengthwise but adapted to be rotated in controlled manner by a drive,
screwthreaded elements engageable with and disengageable from the screwthreaded
rod (60) are disposed on the bracking elements (8), and
in alternate manner the screwthreaded elements can be moved into engagement with
the rod (60) or the backing elements (8) can be coupled with the machine table (5).
9. A straightening machine according to claim 8,
characterised in that
screwthreaded elements engageable with and disengageable from the screwthreaded
rod (60) are also provided on the measuring devices (9), and
in alternate manner the screwthreaded elements can be moved into engagement with
the screwthreaded rods (60) or the measuring devices (9) can be coupled with the machine
table (5).
10. A straightening machine according to claim 8 or 9,
characterised in that
screwthreaded elements engageable with and disengageable from the screwthreaded
rod (60) are also provided on the workpiece holders (7) and
in alternate manner the screwthreaded elements can be moved into engagement with
the rod (60) or the workpiece holders (7) can be coupled with the machine table (5).
11. A straightening machine according to any of claims 8 to 10, characterised in that
the screwthreaded elements take the form of a screwthreaded nut divided in at least
one plane passing through the screwthread axis, the nut parts (61, 62) being movable
radially from an engaged position into a disengaged position.
12. A straightening machine according to any of claims 8 to 10, characterised in that
the screwthreaded element takes the form of a single screwthreaded segment (63) extending
over less than 180° of the screwthreaded rod (60) and movable radially from an engaged
position into a disengaged position.
1. Machine à dresser automatique (100) pour des pièces d'oeuvre oblongues (10, 10′),
avec une table de machine (5),
avec des dispositifs de réception de pièce d'oeuvre (7) disposés sur la table (5)
de la machine pour saisir les extrémités de la pièce d'oeuvre (10, 10′),
avec un dispositif d'entraînement (49) venant en prise sur un dispositif de réception
de pièce d'oeuvre (7) pour faire tourner la pièce d'oeuvre (10) autour de son axe
longitudinal (17),
avec au moins deux supports de dressage (8) espacés l'un de l'autre en direction
longitudinale de la pièce d'oeuvre (10, 10′) et rapportés sur la table (5) de la machine
pour soutenir la pièce d'oeuvre (10, 10′),
avec un dispositif d'entraînement pour déplacer automatiquement les supports de
dressage (8) sur la table (5) de la machine en direction longitudinale de la pièce
d'oeuvre (10, 10′) pour permettre l'adaptation aux dimensions longitudinales des différentes
pièces d'oeuvre (10, 10′),
avec au moins un poinçon de dressage (4) venant en prise sur la pièce d'oeuvre
(10, 10′) transversalement à celle-ci entre des supports de dressage voisins (8) et
agissant contre ces supports de dressage (9),
et avec des dispositifs de mesure (9) pour déterminer la position radiale de la
délimitation à cet endroit de la pièce d'oeuvre (10, 10′),
machine à dresser, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement pour les
appuis de dressage (8) comprend une tige de transport (30) s'étendant parallèlement
à l'axe longitudinal (17) de la pièce d'oeuvre (10, 10′), et qui, en étant commandé
par un entraînement (50), est susceptible d'être déplacé selon sa direction longitudinale,
et en ce que les appuis de dressage (8) sont susceptibles d'être couplés alternativement
avec la table (5) de la machine ou bien avec la tige de transport (30).
2. Machine à dresser selon la revendication 1, caractérisée en ce que les dispositifs
de mesure (9) sont également susceptibles d'être couplés alternativement avec la table
(5) de la machine ou bien avec la tige de transport (30).
3. Machine à dresser selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en
ce que les dispositifs de réception (7) de la pièce d'oeuvre sont susceptibles d'être
couplés alternativement avec la table (5) de la machine ou bien avec la tige de transport
(30).
4. Machine à dresser selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'aux
éléments à déplacer [supports de dressage (8), dispositifs de mesure (9), dispositifs
de réception de pièce d'oeuvre (7)] est respectivement associé un dispositif de couplage
(20) avec un bloc-carter (16) qui comporte des passages (18, 19) s'étendant en direction
longitudinale de la pièce d'oeuvre (10, 10′), ces passages recevant un rail de positionnement
(11) relié à la table (5) de la machine ou la tige de transport (30), tandis qu'il
est prévu des dispositifs de serrage (21, 27) agissant, transversalement par rapport
à ces passages (18, 19), contre le rail de positionnement (11) ou bien contre la tige
de transport (30).
5. Machine à dresser selon la revendication 4, caractérisée en ce que les dispositifs
de serrage (21, 27) comportent des unités piston/cylindre (22, 23 ; 28, 29) susceptibles
d'être actionnées alternativement par un fluide.
6. Machine à dresser selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins
un support de dressage (8) comprend un chariot (34) susceptible d'être déplacé transversalement
par rapport à l'axe longitudinal (17) de la pièce d'oeuvre (10, 10′), ce chariot comportant
plusieurs supports de pièce d'oeuvre (36, 37, 40, 38, 39) de hauteur et/ou de conformation
différente se succédant dans la direction de déplacement, et en ce que le chariot
(34) est susceptible d'être positionné au moyen d'une tige (41) s'étendant dans sa
direction de déplacement et comportant des cames de positionnement, de sorte que les
supports de pièce d'oeuvre (36, 37, 40, 38, 39) se situent à volonté au niveau de
l'axe de la pièce d'oeuvre (17).
7. Machine à dresser selon la revendication 6, caractérisée en ce que les cames de positionnement
sont des gorges périphériques (42, 43, 44, 45) de la tige (41) dans lesquelles vient
en prise un tenon (48) solidaire du dispositif de couplage (20) et susceptible d'être
déplacé par un fluide.
8. Machine à dresser automatique (100) pour des pièces d'oeuvre oblongues (10, 10′),
avec une table de machine (5),
avec des dispositifs de réception de pièce d'oeuvre (7) disposés sur la table (5)
de la machine pour saisir les extrémités de la pièce d'oeuvre (10, 10′),
avec un dispositif d'entraînement (49) venant en prise sur un dispositif de réception
de pièce d'oeuvre (7) pour faire tourner la pièce d'oeuvre (10) autour de son axe
longitudinal (17),
avec au moins deux supports de dressage (8) espacés l'un de l'autre en direction
longitudinale de la pièce d'oeuvre (10, 10′) et rapportés sur la table (5) de la machine
pour soutenir la pièce d'oeuvre (10, 10′),
avec un dispositif d'entraînement pour déplacer automatiquement les supports de
dressage (8) sur la table (5) de la machine en direction longitudinale de la pièce
d'oeuvre (10,10′) pour permettre l'adaptation aux dimensions longitudinales des différentes
pièces d'oeuvre (10, 10′),
avec au moins un poinçon de dressage (4) venant en prise sur la pièce d'oeuvre
(10, 10′) transversalement à celle-ci entre des supports de dressage voisins (8) et
agissant contre ces supports de dressage (9),
et avec des dispositifs de mesure (9) pour déterminer la position radiale de la
délimitation à cet endroit de la pièce d'oeuvre (10, 10′),
machine à dresser, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement pour les
support de dressage (8) comprend une tige filetée (60) s'étendant parallèlement à
l'axe longitudinal (17) de la pièce d'oeuvre (10, 10′), et qui n'est pas susceptible
d'être déplacée selon sa direction longitudinale, mais qui est susceptible de tourner
en étant commandée par un entraînement,
en ce que sur les supports de dressage (8), il est prévu des éléments filetés susceptibles
d'être amenés en prise et hors de prise avec la tige filetée (60),
et en ce que alternativement, les éléments filetés sont susceptibles d'être amenés
en prise avec la tige filetée (60) ou bien les supports de dressage (8) sont susceptibles
d'être couplés à la table (5) de la machine.
9. Machine à dresser selon la revendication 8, caractérisée
en ce qu'il est également prévu sur les dispositifs de mesure (9) des éléments
filetés susceptibles d'être amenés en prise et hors de prise avec la tige filetée
(60),
et en ce qu'alternativement, les éléments filetés sont susceptibles d'être amenés
en prise avec la tige filetée (60) ou bien les dispositifs de mesure (9) sont susceptibles
d'être couplés à la table (5) de la machine.
10. Machine à dresser selon la revendication 8 ou la revendication 9, caractérisée,
en ce qu'il est également prévu sur les dispositifs de réception de pièce d'oeuvre
(7), des éléments filetés susceptibles d'être amenés en prise et hors de prise avec
la tige filetée (60),
et en ce qu'alternativement, les éléments filetés peuvent être amenés en prise
avec la tige filetée (60) ou bien les dispositifs de réception de la pièce d'oeuvre
(7) sont susceptibles d'être couplés à la table (5) de la machine.
11. Machine à dresser selon une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que les
éléments filetés sont constitués par un écrou fileté divisé selon au moins un plan
passant par l'axe de filetage, et dont les parties (61, 62) sont susceptibles d'être
déplacées radialement, à partir d'une position de mise en prise, dans une position
de sortie de prise.
12. Machine à dresser selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que l'élément
fileté est constitué par un segment fileté unique saisissant la tige filetée (60)
sur moins de 180° et qui est susceptible d'être déplacé radialement à partir d'une
position de mise en prise dans une position de sortie de prise.