| (19) |
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(11) |
EP 0 419 758 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.07.1993 Patentblatt 1993/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.04.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F41A 9/09 |
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Ladevorrichtung für modulare Treibladung
Loading device for modular charges
Dispositif de chargement pour charges de poudre modulaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
27.09.1989 DE 3932130
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.04.1991 Patentblatt 1991/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Rheinmetall GmbH |
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40880 Ratingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grabner, Dieter
D-4156 Willich 1 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 178 484 DE-A- 3 306 934
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EP-A- 0 256 250 US-A- 2 785 607
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung für modulare Treibladung nach den im
Oberbegriff des Patenanspruchs angegebenen Merkmalen.
[0002] Eine derartige Ladevorrichtung ist aus der DE-34 37 588 A1 als bekannt zu entnehmen.
Diese Ladevorrichtung ist in der Lage, Treibladungsmodule aus einer seitlich neben
dem Waffenrohr vorhandenen Übergabeposition bis hinter das Bodenstück des Waffenrohres
zu schwenken. Aus dieser Druckschrift wird kein Weg aufgezeigt, die Treibladungsmodule
geführt durch eine vorhandene und nach untenweisende Lademulde des Bodenstückes hindurch
automatisch dem Ladungsraum zuzuführen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ladevorrichtung bereitzustellen, die seitlich
neben dem Waffenrohr aufgenommene Treibladungsmodule nicht nur automatisch um den
um die Schildzapfenachse schwenkbarer Transferarm herumschwenkt, sondern sie aus der
Position hinter dem Bodenstück automatisch und sicher geführt durch den vorzugsweise
unten offenen Freiraum der Bodenstücklademulde hindurch dem Ladungsraum zuführt.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Merkmalen
der Unteransprüche hervor.
[0005] Die Ladevorrichtung gestattet in nacheinander automatisch ablaufenden Transportbewegungen
nicht nur eine automatische Zuführung der Treibladungsmodule hinter das Bodenstück,
sondern ermöglicht durch die Anordnung einer Verschiebevorrichtung auf besonders einfache
Weise auch einen axialen Verschub des gesamten um den Transferarm drehbaren Schwenkarmes
und somit auch einen gleichzeitigen axialen Verschub der Ladeschale durch den Freiraum
der Bodenstücklademulde hindurch bis unmittelbar hinter das Waffenrohr zum Ladungsraum.
Die auf der Ladeschale befindlichen Treibladungsmodule werden durch die Längsverschiebung
der Ladeschale nunmehr im Bereich einer vorzugsweise nach unten offenen Lademulde
des Bodenstückes sicher geführt und insbesondere nach unten stabil abgestützt sowie
in der vorgeschobenen am Ladungsraum anliegenden Position der Ladeschale kurzzeitig
automatisch durch eine Transportvorrichtung in den Ladungsraum geschoben.
[0006] Dadurch, daß die Verschieberichtung als Teil des um die Höhenrichtachse schwenkbaren
Transferarmes ausgebildet ist, resultiert eine besonders raumsparende Anordnung, so
daß ein zusätzlicher Raumbedarf zur Unterbringung der Verschiebevorrichtung entbehrlich
ist.
[0007] Die Verschiebevorrichtung ist teleskopartig aufgebaut und verschiebt in Längsrichtung
parallel zur Ladeschale den Schwenkarm und somit auch die Ladeschale über einen motorisch
antreibbaren Spindeltrieb, wodurch einerseits ein robuster Antriebsmechanismus bereitgestellt
wird, andererseits eine präzise Ansteuerung der Ladeschale an die Stirnwand des Waffenrohrladungsraumes
möglich ist.
[0008] Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal ist ein von dem Spindeltrieb bewegbares
Hubrohr der Verschiebevorrichtung innenseitig mit der Welle eines Antriebsmotors verbunden,
wobei dieser Antriebsmotor außenseitig auf dem Hubrohr gelagert ist und somit durch
eine Drehung seines Motorgehäuses auf besonders einfache und raumsparende Weise die
Rotationsbewegung der Ladeschale um den Transferarm erzeugt.
[0009] Die Ladeschale ist in Umfangsrichtung geschlossen als Rohr ausgeführt, wodurch einerseits
eine einfache Bauweise und andererseits die Treibladungsmodule geschützt und sicher
dem Ladungsraum zugeführt werden können.
[0010] Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal kann die Transportvorrichtung unmittelbar
an der Ladeschale des weiteren raumsparend zwischen den Stegen des Schwenkarmes angeordnet
sein, wodurch auf kurzem Wege eine Gewindespindel für den Zuführvorgang der Treibladungsmodule
angetrieben werden kann. Ein von der Gewindespindel verschiebbarer Mitnehmer gestattet
ein schonendes Einleiten der Zuführbewegung für die Treibladungsmodule. Der Mitnehmer
ermöglicht nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal eine einfache Beladung der Ladeschale,
weil während des Beladens die Treibladungsmodule den Mitnehmer durch ein Gelenk in
Beladerichtung wegschwenken und dieser nach beendetem Ladevorgang automatisch in den
Bereich der Ladeschale für den Weitertransport der Treibladungsmodule in den Ladungsraum
zurückschwenkbar ist. Der Mitnehmer wird während der Zuführbewegung der Treibladungsmodule
in den Ladungsraum weiter vorteilhaft stabil in der Mitnahmestellung durch seitliche
Längsführungen geführt.
[0011] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
des näheren erläutert.
[0012] Es zeigt:
- Figur 1
- die Ladevorrichtung mit dem Bodenstück eines Waffenrohres in einer perspektivischen
Darstellung,
- Figur 2
- die Ladevorrichtung in einem durch den Transferarm verlaufenden Längsschnitt,
- Figur 3
- einen in der Figur 2 mit III-III gekennzeichneten Schnittverlauf,
- Figur 4
- einen in der Figur 2 mit IV-IV gekennzeichneten Schnittverlauf,
- Figur 5
- eine variierte Ausführungsmöglichkeit des in der Figur 4 im Bereich 5 dargestellten
Mitnehmers,
- Figur 6
- einen in der Figur 5 mit VI-VI gekennzeichneten Schnittverlauf.
[0013] Die Figur 1 verdeutlicht ein mit einem Waffenrohr 14 verbundenes Bodenstück 18 eines
nicht näher dargestellten Geschützes, dessen auf der hinteren Waffenrohrseite 26 beginnender
Ladungsraum 32 durch einen senkrecht schließenden Verschlußkeil 19 schließbar ist.
Das Bodenstück 18 enthält hinter der Verschlußführung einen nach unten weisenden Freiraum
als Lademulde 24.
[0014] Das Geschütz enthält eine in den Figuren 2 und 3 dargestellte und am Panzerturmgehäuse
11 gelagerte Höhenrichtachse 12 des Waffenrohres 14, um die ein Transferarm 16 für
den Transport von Treibladungsmodulen 10 aus einer seitlich neben dem Waffenrohr befindlichen
Entnahmeposition bis zur Höhenrichtposition des Waffenrohres angeordnet ist.
[0015] Ein Teil des Transferarmes 16 ist als eine in axialer Richtung 29 bewegbare Verschiebevorrichtung
30 einer um diese Verschiebevorrichtung 30 schwenkbaren Ladeschale 20 ausgebildet,
wodurch die Ladeschale 20 aus der Position 22 hinter dem Bodenstück 18 durch die Lademulde
24 hindurch über eine Wegstrecke S bis zu einer an der Hinterseite des Waffenrohrladungsraumes
32 anliegenden Position 23 bewegt werden kann. Die Schwenkbewegung um die Verschiebevorrichtung
30 erfolgt durch einen am beweglichen Teil der Verschiebevorrichtung 30 befestigten
Antriebsmotor 52, dessen Gehäuse 49 über einen aus Stegen 51 bestehenden Schwenkarm
50 mit einer als Rohr ausgebildeten Ladeschale 20 verbunden ist.
[0016] Eine außenseitig der Ladeschale angeordnete Transportvorrichtung 34 bewegt in der
durch die Verschiebevorrichtung 30 auf der verlängerten Rohrseelenachse 28 bis zur
Hinterseite 26 des Waffenrohres 14 vorgezogenen Position 23 der Ladeschale 20 über
einen Spindeltrieb 62 einen Mitnehmer 60, durch den die auf der Ladeschale 20 befindlichen
Treibladungsmodule 10 in den Ladungsraum 32 transportiert werden.
[0017] Die Verschiebevorrichtung 36 ist in einem Halterohr 46 gelagert, welches im längsseitigen
Außenbereich mit einem stegförmig ausgebildeten ursprünglichen Teil des Transferarmes
16 parallel zur Ladeschale 20 verbunden ist. Auf der der Höhenrichtachse 12 benachtarten
Seite ist am Halterohr 46 ein Spindelantrieb 36 befestigt, der einen angeflanschten
Motor 37, eine fest im Halterohr gelagerte und vom Motor 37 angetriebene Gewindespindel
42 und ein von der Gewindespindel 42 axial verschiebbares Hubrohr 38 umfaßt, wobei
das Hubrohr 38 innenseitig mit einer Buchse 39 verbunden ist, welche mit einem Innengewinde
40 zur Aufnahme der Gewindespindel 42 versehen ist. Damit das Hubrohr 38 parallel
zur Ladeschale 20 vom Spindelantrieb 37, 42, 39 verschoben werden kann, enthält das
Hubrohr 38 außenseitig Längsführungen 44, die als einfache oder als Vielkeilverbindungen
zwischen dem Hubrohr 38 und der Innenseite 47 des Halterohres 46 angeordnet sein können.
[0018] Das Hubrohr 38 enthält an dem vom Halterohr 46 abgewandten Ende außenseitig ein Lager
48 zur Befestigung des um das Hubrohr 38 schwenkbaren Armes 50 und innenseitig einen
Antriebsmotor 52 zur Durchführung der Schwenkbewegung des Armes 50 in die Richtung
54.
[0019] Der Antriebsmotor 52 ist außenseitig fest mit einem um das Lager 48 drehbaren Lagergehäuse
49 verbunden, während die innenliegende Motorwelle 49 über eine Paßfeder oder Vielkeilverbindung
55 mit dem Hubrohr 38 unverdrehbar verbunden ist.
[0020] Zum Schutz des aus dem Halterohr 46 durch den Spindeltrieb 37, 42, 39 teleskopartig
ausfahrbaren Hubrohres 38 ist ein Schutzrohr 45 vorgesehen, das auf der einen Seite
mit dem Lagergehäuse 49 verbunden ist und auf der anderen Seite auf der Außenseite
des Halterohres 46 entlanggleitet. Wie insbesondere auch aus den Figuren 4 bis 6 hervorgeht,
ist die Ladeschale 20 als Rohr ausgebildet und mit dem Lagergehäuse 49 des die Schwenkbewegung
in Richtung 54 durchführenden Motors 52 über den Schwenkarm 50 verbunden. Letzterer
besteht aus tangential an der Ladeschale 20 und an dem Lagergehäuse 49 angeschlossenen
Stegen 51.
[0021] Die Transportvorrichtung 34 ist außenseitig der rohrartigen Ladeschale 20 angeordnet
und umfaßt ein eigenes Antriebsaggregat 56 sowie einen davon antreibbaren Mitnehmer
60, 61 zum Zuführen der auf der Ladeschale befindlichen Treibladungsmodule 10 in Richtung
58 unmittelbar in den Ladungsraum 32.
[0022] Das Antriebsaggregat 46 umfaßt einen zwischen den Stegen 51 angeordneten weiteren
Antriebsmotor 57 und einen Ketten- oder Riementrieb 59 zum Antreiben einer unterhalb
der Ladeschale 20 gelagerten Gewindespindel 62, welche wiederum zum Längsverschub
des Mitnehmers 60, 61 den Mitnehmer 60 selbst oder einen Kulissenstein 66 eines anders
gelagerten Mitnehmers 61 antreibt. Der Mitnehmer 60 kann durch eine nicht dargestellte
Kurve für den durchzuführenden Ladevorgang der Ladeschale 20 aus der Zuführposition
63 in eine Position 65 außerhalb der Ladeschale 20 geschwenkt werden.
[0023] Der Mitnehmer 61 ist über ein Gelenk 64 mit dem auf der Gewindespindel 62 angeordneten
Kulissenstein 66 verbunden und kann dadurch über eine nicht dargestellte Feder aus
der Mitnahmeposition 63 beim Laden der Treibladungsmodule 10 aus dem Bereich der Ladeschale
20 heruntergeschwenkt werden und nach Beendigung des Ladevorganges wieder selbsttätig
zurückschwenken.
[0024] Der Mitnehmer 60, 61 und/oder der Kulissenstein 66 sind zur Erzielung einer geradlinigen
Zuführbewegung seitlich in Längsführungen 68 abgestützt, welche durch eine in Längsrichtung
verlaufende Aussparung der Ladeschale 20 oder zusätzlich beispielsweise aus einfachen
Winkelprofilen bestehen können.
[0025] Der unter der Ladeschale 20 befindliche Spindeltrieb 62, 66 ist außenseitig durch
eine Schutzhaube 67 gegen Verunreinigungen geschützt.
[0026] Der Bewegungsablauf der Ladevorrichtung vollzieht sich in folgenden Schritten: nach
dem Beladevorgang der Ladeschale 20 schwenkt der Transferarm 16 in die der Rohrerhöhung
des Waffenrohres entsprechende Stellung. In dieser Stellung schwenkt der Motor 52
den Ladearm 50 in die Richtung 54 um den Transferarm 16 bzw. um die Achse des Halte-
und Hubrohres 46, 38 bis auf die verlängerte Rohrseelenachse 28 hinter das Bodenstück
18. Der Motor 37 verschiebt über den Spindeltrieb 36 die Ladeschale 20 auf der Rohrseelenachse
28 von der hinteren Position 22 durch die Lademulde 24 des Bodenstückes hindurch bis
zur vorderen Position 23 an die Hinterseite 26 des Ladungsraumes 32. In dieser an
dem Ladungsraum 32 anliegenden Position 23 der Ladeschale 20 erfolgt über den Motor
57, der Spindeltrieb 62 und den Mitnehmer 60, 61 der Transportvorrichtung 34 die Zuführung
der auf der Ladeschale 20 befindlichen Treibladungsmodule 10 in den Ladungsraum 32.
Nach beendetem Ladevorgang erfolgt die Rückbewegung in umgekehrter Reihenfolge.
Bezugszeichen-Liste
[0027]

1. Ladevorrichtung für modulare Treibladung mit einem um die Höhenrichtachse (12) eines
Geschützrohres (14) schwenkbaren Transferarm (16) und einer um den Transferarm (16)
quer zu dessen Bewegungsrichtung hinter eine am Bodenstück (18) des Geschützrohres
(14) befindliche Lademulde (24) schwenkbaren Ladeschale (20), gekennzeichnet durch eine die Ladeschale (20) aus der hinter der Lademulde (24) des Bodenstückes (18)
eingeschwenkten Position (22) durch die Lademulde (24) hindurch bis zur Hinterseite
(26) des Waffenrohrladungsraumes (32) auf der verlängerten Rohrseelenachse (28) bewegende
Verschiebevorrichtung (30) und durch eine in dieser an der Hinterseite (26) des Waffenrohres
(14) anliegenden Position der Ladeschale (20) die auf der Ladeschale (20) befindlichen
Treibladungsmodule (10) in den Ladungsraum (32) fördernde Transportvorrichtung (34).
2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebevorrichtung (30) einen Teil des um die Höhenrichtachse (12) schwenkbaren
Transferarmes (16) bildet.
3. Ladevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebevorrichtung (30) einen Spindelantrieb (36) und ein vom Spindelantrieb
(36) parallel zur Ladeschale (20) bewegbares Hubrohr (38) aufweist.
4. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Hubrohr (38) auf der Seite des Spindelantriebes (36) ein Innengewinde (40) zur
Aufnahme einer Gewindespindel (42) aufweist und außenseitig Längsführungen (44) zur
axialen Führung innerhalb eines am Transferarm (16) angeschlossenen Halterohres (46)
enthält.
5. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß am Hubrohr (38) an dem vom Halterohr (46) abgewandten Ende außenseitig ein Lager
(48) zur Befestigung eines um das Hubrohr (38) schwenkbaren Armes (50) und innenseitig
ein Antriebsmotor (52) zur Durchführung der Schwenkbewegung des Armes (50) befestigt
sind.
6. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeschale (20) als Rohr ausgebildet ist, an dem jeweils seitlich als Schwenkarm
(50) ausgebildete Stege (51) befestigt und mit einem Lagergehäuse (49) des die Schwenkbewegung
durchführenden Motors (52) verbunden sind.
7. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (34) außenseitig der rohrartigen Ladeschale (20) angeordnet
ist und ein eigenes Antriebsaggregat (56) sowie einen davon antreibbaren Mitnehmer
(60, 61) zum Zuführen der auf der Ladeschale (20) befindlichen Treibladungsmodule
(10) unmittelbar in den Ladungsraum (32) umfaßt.
8. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer (60, 61) zur Durchführung der Zuführbewegung mit einer vom Antriebsaggregat
(56) antreibbaren Gewindespindel (62) verbunden ist.
9. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer (61) über ein Gelenk (64) mit einem auf der Gewindespindel (62) angeordneten
Kulissenstein (66) verbunden ist.
10. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer (60, 61) bzw. der Kulissenstein (66) in Längsführungen (68) während
der Zuführbewegung seitlich abgestützt ist.
1. Loading device for a modular propulsive charge, with a transfer arm (16) pivotable
about the elevation axis (12) of a gun barrel (14) and with a loading tray (20) pivotable
about the transfer arm (16) transversally to the direction of movement of the latter,
to a position behind a loading trough (24) situated on the base piece (18) of the
gun barrel (14), characterised by a displacement device (30) which moves the loading
tray (20) from a position (22) into which it has been pivoted, behind the loading
trough (24) of the base piece (18), through the loading trough (24) as far as the
rear (26) of the gun barrel loading chamber (32) on the extended barrel bore axis
(28), and by a transport device (34) by which, when the loading tray (20) rests in
the aforementioned position against the rear (16) of the gun barrel (14), the propulsive
charge modules (10) situated on the loading dish (20) are conveyed into the loading
chamber (32).
2. Loading device in accordance with Claim 2, characterised by the fact that the displacement
device (30) forms part of the transfer arm (16) pivotable about the elevation axis
(12).
3. Loading device in accordance with Claim 1 or 2, characterised by the fact that the
displacement device (30) has a spindle drive (36) and a lifting tube (38) movable
parallel to the loading tray (20) by the spindle drive (36).
4. Loading device in accordance with one of claims 1 to 3, characterised by the fact
that the lifting tube (38) is provided, on the side of the spindle drive (36), with
an internal threading (40) serving to receive a threaded spindle (42), and is provided,
on the outside, with longitudinal guides (44) serving for axial guiding inside a holding
tube (46) connected to the transfer arm (16).
5. Loading device in accordance with one of Claims 1 to 4, characterised by the fact
that on the lifting tube (38), on the outside and at the end farther away from the
holding tube (46), a bearing (48) is mounted for the purpose of securing an arm (50)
pivotable about the lifting tube (38), while on the inside a driving motor (52) is
mounted for the purpose of effecting the pivoting movement of the arm (50).
6. Loading device in accordance with one of Claims 1 to 5, characterised by the fact
that the loading tray (20) is constructed as a tube to the sides of which crosspieces
(51) are affixed as a swivel arm (50), these being connected with a bearing housing
(49) of the motor (12) performing the pivoting movement.
7. Loading device in accordance with one of Claims 1 to 6 characterised by the fact that
the transport device (34) is positioned outside the tubular loading tray (20) and
comprises a driving unit (56) of its own as well as a driver (60,61) thereby drivable
and serving to feed the propulsive charge modules (10) situated on the loading tray
(20) directly into the loading chamber (32).
8. Loading device in accordance with one of Claims 1 to 7, characterised by the fact
that the driver (60,61) for the execution of the feed movement is connected with a
threaded spindle (62) drivable by the driving unit (56).
9. Loading device in accordance with one of Claims 1 to 8, characterised by the fact
that the driver (61) is connected via a link (64) with a link block (66) situated
on the threaded spindle (62).
10. Loading device in accordance with one of Claims 1 to 9 characterised by the fact that
the driver (60,61) or the link block (66) is supported in longitudinal guides (68)
during the feed movement.
1. Dispositif de chargement pour une charge propulsive modulaire ou gargousse, comprenant
un bras de transfert (16) pouvant pivoter autour de l'axe de pointage en hauteur (12)
du tube (14) d'une arme et une coque de chargement (20) pouvant pivoter autour du
bras de transfert (16) transversalement à la direction de son mouvement à l'arrière
d'une cavité de chargement en forme d'auge (24) se trouvant contre le bloc-culasse
(18) du tube (14) de l'arme, caractérisé par un dispositif de déplacement en translation
(30) faisant avancer la coque de chargement (20) à partir de la position (22) pivotée
à l'arrière de la cavité de chargement en forme d'auge (24) du bloc-culasse (18) jusqu'au
côté arrière (26) de la chambre de mise à feu (32) du tube le long de l'axe prolongé
(28) de l'âme du tube, et transférant au moyen d'un dispositif transporteur (34) les
gargousses (10) qui se trouvent dans la coque de chargement (20) dans la chambre de
mise à feu (32) quand la coque de chargement (20) est dans cette position située contre
le côté arrière (26) du tube (14) de l'arme.
2. Dispositif de chargement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif
de déplacement en translation (30) forme une partie du bras de transfert (16) pouvant
pivoter autour de l'axe de pointage en hauteur (12).
3. Dispositif de chargement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif
de déplacement en translation (30) comprend un mécanisme d'entraînement à broche (36)
et un tube d'avance et de recul (38) qui peut être déplacé parallèlement à la coque
de chargement (20) par le mécanisme d'entraînement à broche (36).
4. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que le tube d'avance et de recul (38) comprend sur le côté du mécanisme d'entraînement
à broche (36) un filetage interne (40) destiné à la réception d'une broche filetée
(42) et sur son côté externe des guides longitudinaux (44) destinés au guidage axial
à l'intérieur d'un tube de retenue (46) raccordé au bras de transfert (16).
5. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce qu'un palier (48) destiné à la fixation d'un bras (50) pouvant pivoter autour
du tube d'avance et de recul (38) et un moteur d'entraînement (52) permettant de réaliser
le mouvement de pivotement du bras (50) sont fixés sur le tube d'avance et de recul
(38) à l'extrémité qui est à l'opposé du tube de retenue (46), ou sur son côté externe
et sur son côté interne.
6. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la coque de chargement (20) est constituée sous la forme d'un tube sur lequel
sont fixés latéralement des flasques respectifs (51) formant le bras de pivotement
(50) et reliés à un boîtier de palier (49) du moteur (52) déterminant le mouvement
de pivotement.
7. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le dispositif transporteur (34) est monté à l'extérieur de la coque de chargement
de forme tubulaire (20) et comprend un ensemble d'entraînement (56) qui lui est propre
ainsi qu'un élément d'entraînement (60, 61) pouvant être entraîné par ce dernier et
destiné à faire avancer les gargousses (10) qui se trouvent dans la coque de chargement
(20) directement dans la chambre de mise à feu (32).
8. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que l'élément d'entraînement (60, 61) permettant la réalisation du mouvement
d'avance est relié à une broche filetée (62) entraînée par l'ensemble d'entraînement
(56).
9. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que l'élément d'entraînement (61) est relié par l'intermédiaire d'une articulation
(64) à un coulisseau (66) monté sur la broche filetée (42).
10. Dispositif de chargement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que l'élément d'entraînement (60, 61) ou le coulisseau (66) s'appuie latéralement
dans des guides longitudinaux (68) pendant le mouvement d'avance.