[0001] Die Erfindung betrifft eine Hubkolben-Brennkraftmaschine mit wenigstens einem Drehkolben-Lader
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie sie aus der GB-A- 403 245 bekannt
ist.
Stand der Technik
[0002] Bei einer aus GB-A- 403 245 bekannten Brennkraftmaschine dieser Art, die als Vierzylinder-Viertaktbrennkraftmaschine
mit zylinderkopfseitigem Brennraumeinlaß und einem seitlich neben dem Maschinenzylinder
angeordneten Brennraumauslaß ausgebildet ist, ist oberhalb des Maschinenzylinders
ein vierflügliger Flügelzellenlader angeordnet. Der die vier Flügel führende Rotor
ist dabei in einer mit gleicher Drehzahl umlaufenden exzentrisch versetzten Büchse
angeordnet, wobei die Flügel durch Feder und Fliehkräfte unterstützt einen ständigen
Kontakt zur Innenfläche dieser Büchse haben. Zusammen mit zwei seitlichenAbschlußdeckeln
werden so vier Kammern mit während einer Umdrehung variablem Volumen gebildet.
[0003] Durch jeweils ein Fenster in der Büchse im Bereich einer Laderkammer, das jeweils
der Brennraumöffnung eines der vier Zylinder zugeordnet ist, erfolgt die Befüllung
der jeweiligen Laderkammer mit Frischluft im Lufteinlaßbereich des Ladergehäuses,
sowie die Entleerung durch das jeweilige Brennraumfenster in den entsprechenden Zylinder.
Der geschlossene Teil der Büchse dichtet den Brennraum während des Hochdruckprozesses
ab. Der Auslaß der verbrannten Gase erfolgt duch ein stehendes Auslaßventil. Befüllung
und Entleerung erfolgen in Phase mit der Kolbenbewegung, wozu eine Übersetzung von
jeweils 1:2 sowohl der Laderrotoren als auch der Auslaß-Nockenwelle jeweils bezogen
auf die Kurbelwellendrehzahl für die Viertaktmaschine vorgesehen ist.
[0004] Die bekannte Brennkraftmaschine soll auch im Zweitaktverfahren betrieben werden können.
Hierbei wirkt sich aber die enge Nachbarschaft von Brennraumein- und -Auslaßöffnung
und die genau auf das gleichzeitig offenstehende Auslaßventil zielende Einlaßströmung
sehr negativ aus. Es entsteht in großem Umfang eine Kurzschlußspülung mit den bekannten
unerwünschten Folgen für den Kraftstoffverbrauch und die Kohlenwasserstoff-Emission.
[0005] Als ungünstig für das Klopfverhalten erweist sich das seitlich stehende heiße Auslaßvertil,
zumal bei der weit entfernt angebrachten Zündkerze.
[0006] Weitere Nachteile sind in dem Ladertyp begründet. Die Flügel führen oszillierende
Bewegungen aus und gleiten reibungsbehaftet auf der Innenfläche der Büchse. Verstärkt
wird diese Reibung und damit der Verschleiß durch steigende Fliehkräfte bei höheren
Drehzahlen.
[0007] Hinzu tritt ein Verkanten der Flügel in ihren Führungen, die daher relativ lang ausgeführt
werden müssen, wodurch das Schluckvolumen des Laders im Vergleich zu seinem Bauvolumen
ungünstig klein ausfällt, was wiederum zu ungünstig hohen Gleitgeschwindigkeiten,
Reibleistung und Verschleiß an der Brennraum-Dichtung führt.
[0008] Ein weiterer bedeutsamer Nachteil für die Funktionssicherheit der bekannten Brennkraftmaschine
ist dadurch gegeben, daß während des Verbrennungsprozesses die dünne von außen immer
an der gleichen Stelle aufgeheizte und innen nahezu ungekühlte Büchsenwand den Brennraum
gegen den hohen Verbrennungsdruck abdichten soll, was aufgrund des Wärmeverzuges und
der daraus resultierenden Unrundheit kaum möglich ist.
Darstellung der Erfindung
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brennkraftmaschine der eingangs genannten
Art zu schaffen, die bei kompaktem und einfachem Aufbau mit geringem Bauaufwand eine
gute Füllung des Brennraums und dessen funktionssichere Abdichtung ermöglicht.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben.
Durch sie wird sichergestellt, daß alle beweglichen Laderteile ausschließlich Drehbewegungen
ausführen.
[0011] Eine gegenseitige Berührung von Innen- und Außenläufer findet nicht statt, folglich
auch kein Verschleiß. Aufgrund des Zweitakt-Dreizylinder-Konzepts deckt während des
Verbrennungsvorgangs derjenige Teil der Mantelwand des Außenläufers die Brennraumöffnung
ab, der durch ein Außenläufer-Eingriffsteil versteift wird. Alle Außenläufer-Eingriffsteile
können hohl ausgeführt und durch ein Kühlmedium gekühlt werden. Damit ist die Rundheit
des Außenläufers im befeuerten Betrieb und so eine wichtige Voraussetzung für seine
Brennraumabdichtfunktion gewährleistet.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, die Ladergröße der Dreizylinder-Brennkraftmaschine
nach der Erfindung so zu dimensionieren, daß jede Laderkammer mehr Volumen enthält
als ein Brennkraftmaschinen-Zylinder. Bei untereinander dicht hinter den Auslaßschlitzen
verbundenen Abgasleitungen und Auslaßsteuerzeiten, die größer sind als der Zündabstand,
entsteht somit beim Öffnen des Auslaßschlitzes eines Zylinders über das Abgassystem
ein Druckstoß am Auslaßschlitz des in der Zündfolge nächsten Zylinders. Hierdurch
wird eine bereits in den Auslaßkanal vorgedrungene Frischgasmenge in den Zylinder
zurückgeschoben, wodurch eine Füllungsgrad-Verbesserug erzielt wird, ohne die Lader-Aufnahmeleistung
zu erhöhen. Dieser Effekt ist im gesamten Drehzahlbereich wirksam.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0013] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt,
und zwar zeigt
- Fig. 1
- eine Dreizylinder-Zweitaktbrennkraftmaschine in einem Querschnitt
- Fig. 2
- die Brennkraftmaschine nach Fig. 1 in Schrägansicht
- Fig. 3
- die Brennkraftmaschine nach Fig. 1 und 2 in einem Längsschnitt
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0014] Die Brennkraftmaschinen nach Fig. 1 bis 3 weisen übliche, nicht als Kurbelkastenspülpumpengehäuse
gestaltete Brennkraftmaschinengehäuse mit Maschinenzylindern und übliche Kurbeltriebe
mit Kurbelwellen und Pleuelstangen und Hubkolben auf. Im Zylinderkopf ist dabei jeweils
mindestens ein Drehkolbenlader angeordnet, welcher der Gasförderung dient und gleichzeitig
den Gaseinlaß in den Brennraum steuert.
[0015] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 weist eine Zweitaktbrennkraftmaschine
1 ein Maschinengehäuse 2 mit drei in Reihe angeordneten Maschinenzylindern 3 mit Wasserkühlung,
eine Kurbelwelle 4, Pleuelstangen 5 und Hubkolben 6 auf. Die Maschinenzylinder 3 sind
an den unteren Enden der Brennräume 7 mit von den Hubkolben 6 gesteuerten Auslaßschlitzen
8 und sich zumindest annähernd quer zu den Maschinenzylinderachsen erstreckenden seitlichen
Abgaskanälen 9 versehen.
[0016] Auf den Maschinenzylindern 3 ist ein Zylinderkopf 10 angeordnet, der an den Kühlwasserkreislauf
der Maschinenzylinder 3 angeschlossen ist. Der Zylinderkopf 10 bildet das feststehende
Ladergehäuse 11 eines sich über alle drei Maschinenzylinder 3 in deren Reihenanordnungsrichtung
hinweg erstreckenden für alle drei Maschinenzylinder 3 gemeinsamen Drehkolbenladers
12. In der Mantelwand des Ladergehäuses 11 ist im wesentlichen auf der von den Maschinenzylindern
3 abgewandten Seite eine zumindest annähernd radiale Ladereinlaßöffnung 13 (Fig. 1)
vorgesehen, die sich annähernd über die gesamte Länge des Ladergehäuses 11 erstreckt.
Die Ladereinlaßöffnung 13 ist mit ihrer Einströmseite an einen sich in Laderlängsrichtung
erstreckenden Frischgaskanal angeschlossen, in dem eine um die Kanallängsachse schwenkbar
gelagerte Steuerhülse angeordnet ist, die ein radiales Fenster aufweist und der Füllungsregelung
dient. Ferner sind in der Mantelwand des Ladergehäuses 11 in dem den Maschinenzylindern
3 zugewandten Bereich in die Brennräume 7 mündende Laderauslaßöffnungen 14 vorgesehen.
Innerhalb des Ladergehäuses 11 sind zwei exzentrisch zueinander-ineinander angeordnete
zahnradartige Drehkolben angeordnet, die gleichsinnig, jedoch mit unterschiedlichen
Winkelgeschwindigkeiten umlaufen können. Der eine der beiden Drehkolben ist an der
Außenseite zylindrisch ausgebildet und bildet einen Außenläufer 15 mit einem Außenläufermantel
16 und drei gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordneten Außenläufer-Eingriffsteilen
17, zwischen denen drei einander gleiche Verdichtungskammern 18 gebildet sind. Diese
erstrecken sich ohne Querschotten über die gesamte Länge des Außenläufers 15 und sind
über ihre gesamte Länge radial nach innen offen, nach außen jedoch durch den Außenläufermantel
16 weitgehend geschlossen. Die drei Verdichtungskammern 18, deren Volumen auf das
der Brennräume 7 abgestimmt ist, sind jeweils einem der drei Maschinenzylinder 3 zugeordnet
und lediglich im Bereich des Zuordnungszylinders durch ein Fenster 19 in dem Außenläufermantel
16 radial nach außen offen. Die drei Fenster 19 sind demgemäß in axialer Richtung
des Drehkolbenladers 12 mit Abstand voneinander und in Umfangsrichtung um jeweils
120° gegeneinander versetzt angeordnet. In axialer Richtung des Drehkolbenladers 12
weisen die Fenster 19 jeweils eine Länge auf, die zumindest annähernd der lichten
Weite der Laderauslaßöffnungen 14 gleich ist. Der andere der beiden Drehkolben ist
in dem Außenläufer 15 angeordnet und bildet einen Innenläufer 20 mit zwei Innenläufer-Eingriffsteilen
21. Diese können in die Verdichtungskammern 18 eingreifen und sind derart bemessen,
daß ihre Außenseite jeweils in der äußeren Extremlage, die in Fig. 1 dargestellt ist,
bis auf einen engen Spalt an die Innenseite des Außenläufermantels 16 heranreicht.
Der Innenläufer 20 ist mit einem Wellenansatz 22 versehen, der dem Innenläufer 20
benachbart ein Zahnrad 23 mit Außenverzahnung und an seinem äußeren freien Ende ein
Antriebszahnrad 24 ebenfalls mit Außenverzahnung jeweils drehfest trägt. Das Zahnrad
23 kämmt mit einem Zahnkranz 25 mit Innenverzahnung, der an dem Außenläufer 15 befestigt
ist. Das Antriebszahnrad 24 steht über eine nicht dargestellte Kette mit der Kurbelwelle
4 der Brennkraftmaschine 1 in Antriebsverbindung. Neben dem Drehkolbenlader 12 trägt
der Zylinderkopf 10 drei in die Brennräume 7 ragende Zündkerzen 26.
[0017] Beim Betrieb der Brennkraftmaschine 1 wird der Drehkolbenlader 12 von der Kurbelwelle
4 aus über das Antriebszahnrad 24 derart angetrieben, daß die Kurbelwelle 4 und der
Außenläufer 15 des Drehkolbenladers 12 mit gleicher Drehzahl umlaufen. Das dabei durch
die Ladereinlaßöffnung 13 in radialer Richtung quer zu den Drehkolbenachsen in den
Drehkolbenlader 12 strömende Frischgas, das Luft oder ein Kraftstoff-Luft-Gemisch
sein kann, tritt durch das jeweils in der Einströmstellung befindliche Fenster 19
in dem Außenläufermantel 16 in die zugeordnete Verdichtungskammer 18 ein und wird
in dem Drehkolbenlader 12 verdichtet und durch die Laderauslaßöffnungen 14, die auch
Brennraumeinlaßöffnungen sind, in die Brennräume 7 geschoben.
[0018] Der Außenläufer 15 wirkt bei jedem der drei Maschinenzylinder 3 als Steuerorgan für
die Brennraumeinlaßöffnung. Während des letzten Teils des Verdichtungstaktes und während
des Arbeitstaktes schließt der Außenläufermantel 16 die Laderauslaßöffnung 14 ab.
Zum Ende der Abwärtsbewegung des Hubkolbens 6 und zu Beginn von dessen Aufwärtsbewegung,
während also die verbrannten Gase durch die Auslaßschlitze 8 und den Abgaskanal 9
aus dem Maschinenzylinder 3 entweichen, tritt die Verdichtungskammer 18, die diesem
Maschinenzylinder 3 zugeordnet ist, durch ihr Fenster 19 und die zugeordnete Laderauslaßöffnung
14 mit dem Brennraum 7 in Verbindung und läßt Frischgas am zylinderkopfseitigen Ende
des Brennraumes 7 in diesen strömen. Durch die derart bewirkte Gleichstromspülung
wird ein guter Gasaustausch im Maschinenzylinder 3 erreicht. Bei dem weiteren Aufwärtshub
des Hubkolbens 6 strömt weiter Frischgas in den Brennraum 7, in dem sich nach Schließen
der Auslaßschlitze 8 während einer Nachladephase der Druck des Frischgases auf einen
Wert erhöht, der deutlich über dem Umgebungsdruck liegt. Der Außenläufermantel 16
schließt die Laderauslaßöffnung 14 rechtzeitig ab, so daß das Gas weiter verdichtet
und gezündet werden und ein neuer Arbeitstakt folgen kann.
[0019] Wird dem Drehkolbenlader 12 nicht ein Kraftstoff-Luft-Gemisch, sondern Luft zugeführt,
kann Kraftstoff in den Drehkolbenlader 12 eingespritzt werden. Hierzu reicht ein Kraftstoff-Einspritzventil
aus, das an der Stirnseite des Drehkolbenladers 12 angeordnet ist und von den Stirnseiten
der Verdichtungskammern 18 überfahren wird. Es können jedoch auch für jeden Maschinenzylinder
3 gesonderte Kraftstoff-Einspritzventile vorgesehen sein, die in radialer Anordnung
jeweils durch das zugeordnete Fenster 19 in die Verdichtungskammern 18 einspritzen.
Auch eine Direkteinspritzung in die Brennräume 7 ist möglich.
Bezugszeichenliste:
[0020]
- 1
- Zweitaktbrennkraftmaschine
- 2
- Maschinengehäuse
- 3
- Maschinenzylinder
- 4
- Kurbelwelle
- 5
- Pleuelstange
- 6
- Hubkolben
- 7
- Brennraum
- 8
- Auslaßschlitz
- 9
- Abgaskanal
- 10
- Zylinderkopf
- 11
- Ladergehäuse
- 12
- Drehkolbenlader
- 13
- Ladereinlaßöffnung
- 14
- Laderauslaßöffnung
- 15
- Außenläufer
- 16
- Außenläufermantel
- 17
- Außenläufer-Eingriffsteil
- 18
- Verdichtungskammer
- 19
- Fenster
- 20
- Innenläufer
- 21
- Innenläufer-Eingriffsteil
- 22
- Wellenansatz
- 23
- Zahnrad
- 24
- Antriebszahnrad
- 25
- Zahnkranz
- 26
- Zündkerze
1. Mehrzylinder-Hubkolben-Zweitaktbrennkraftmaschine (1) mit wenigstens einem Drehkolbenlader
(12) der in ständiger Antriebsverbindung mit der Maschinenkurbelwelle (4) steht und
ein an die Maschinenzylinder (3) angrenzendes Ladergehäuse (11) aufweist, dessen Auslaßöffnung
(14) die Brennraumeinlaßöffnung bildet, die durch ein von dem Maschinenkolben gesondertes,
als Drehschieber ausgebildetes Gaswechselsteuerorgan verschließbar ist, und zwei im
Ladergehäuse drehbar gelagerte Teile (15,20) aufweist, wobei das Ladergehäuse (11)
des Drehkolbenladers (12) Bestandteil des Zylinderkopfes ist, wobei eines der drehbar
gelagerten Teile als zylindrischer Außenläufer (15) ausgebildet ist, der einen Außenläufermantel
(16) und in diesem Außenläufermantel (16) angeordnete Fenster (19) aufweist, die die
Laderauslaßöffnungen (14) bilden, wobei der Außenläufer (15) das als Drehschieber
ausgebildete Gaswechselsteuerorgan bildet, wobei der zylindrische Außenläufer (15)
nach Abschluß des Ladungswechsels eine ortfeste Berandungsfläche des Brennraums darstellt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennkraftmaschine drei Zylinder (3) oder ein Vielfaches hiervon aufweist,
daß die Maschinenzylinder (3) an den unteren Enden der Brennräumen (7) mit von den
Hubkolben (6) gesteuerten Auslaßschlitzen (8) versehen sind,
daß der Außenläufer (15) drei gleichmäßig über den Umfang des Außenläufermantels (16)
verteilt angeordneten Außenläufer-Eingriffsteile (17) aufweist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer
Brennraumreihen den Brennraumreihen gesonderte Drehkolbenlader zugeordnet sind.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Drehkolbenlader
in Reihe hintereinander angeordnet sind.
1. Multicylinder internal combustion engine (1) with at least one rotary piston charger
(12) which is in constant driving connection with the engine crank shaft (4) and has
a charger housing (11) that abuts on the engine cylinder, whose outlet opening (14)
forms the combustion space inlet opening, which can be closed off by a gas exchange
control element that is separate from the engine piston, forming a rotary valve and
has two swivel mounted parts (15, 20) in the charger housing (11) of the rotary piston
charger (12), which is part of the cylinder head whereby one of the swivel-mounted
parts is cylindrical (15) and forms a compression-chamber wall (16) of the charger
which is used as control element for the charger outlet opening (14) and also as the
gas exchange control element, formed as a rotary valve in the course of which the
cylindrical rotor (15) forms a stationary border surface of the combustion space when
the gas exchange has ended,
characterized by the fact
that the internal combustion engine has three cylinders (3) or a multiple of three,
that the engine cylinder (3) is supplied whith exhaust ports (8) at the bottom which
are controlled by the pistons,
that the outer rotor (15) has three outer rotor engagement pieces (17), which are
proportionately distributed on the periphery of the outer rotor casing (16).
2. Internal combustion engine as per claim 1, characterized by the fact that separate
rotary piston chargers are assigned to the rows of combustion spaces when there are
several rows of combustion spaces.
3. Internal combustion engine as per claim 1, characterized by the fact that several
rotary piston chargers are arranged in a row, one behind the other.
1. Moteur à combustion interne (1) polycylindrique à deux temps à pistons alternatifs
comportant au moins un compresseur (12) à piston rotatif placé constamment en prise
avec le vilebrequin du moteur (4) et comprenant un carter (11) de compresseur disposé
au voisinage des cylindres (3) du moteur, et dont l'ouverture de sortie (14) constitue
l'ouverture d'admission de la chambre de combustion, laquelle peut être obturée par
un organe de commande d'échange gazeux indépendant du piston du moteur, et qui est
constitué d'un tiroir rotatif, et comprenant deux composants (15,20) montés en rotation
dans le carter (11) de compresseur, le carter (11) du compresseur (12) à piston rotatif
faisant partie de la culasse, l'un des composants rotatifs ayant la forme d'un rotor
extérieur cylindrique (15), constitué d'une enveloppe (16) de rotor extérieur ainsi
que de fenêtres (19) aménagées dans cette enveloppe (16) de rotor extérieur, oui constituent
les ouvertures de sortie (14) du compresseur, le rotor extérieur (15) constituant
l'organe de commande d'échange gazeux en forme de tiroir rotatif, le rotor extérieur
cylindrique (15) présentant, à l'issue de la phase d'échange de charge, une surface
limite fixe de la chambre de combustion,
caractérisé en ce que,
le moteur comporte trois cylindres (3) ou un multiple de trois,
les cylindres (3) du moteur sont équipés à l'extrémité inférieure des chambres de
combustion (7) de lumières d'échappement (8) contrôlées par le piston alternatif (6),
le rotor extérieur (15) présente trois organes de contact de rotor extérieur répartis
à intervalles réguliers à la périphérie de l'enveloppe (16) de rotor extérieur.
2. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour un
agencement à plusieurs lignes de chambres de combustion, il est attribué à chacune
des lignes de chambres de combustion son propre compresseur à piston rotatif.
3. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs
compresseurs à piston rotatif sont agencés en ligne l'un derrière l'autre.