[0001] Die Erfindung betrifft eine Lastverstelleinrichtung für eine Brennkraftmaschine,
enthaltend
- ein Steuerelement, das
= auf ein die Leistung der Brennkraftmaschine bestimmendes Stellglied einwirkt,
= mit einem mit dem Fahrpedal gekoppelten Mitnehmer zusammenwirkt und
= zusätzlich über eine erste Schaltkupplung mittels eines elektrischen Stellantriebs
bewegbar ist,
- ein Sollwerterfassungselement, das
= ein der Position des Mitnehmers entsprechendes Signal erzeugt,
- ein Istwerterfassungselement, das
= ein der Position des Stellelements entsprechendes Signal erzeugt,
- wobei der elektrische Stellantrieb in Abhängigkeit von den erzeugten Signalen von
einer elektronischen Regeleinrichtung ansteuerbar ist und zwischen Mitnehmer und Steuerelement
eine zweite Schaltkupplung vorgesehen ist, die beim Aktivieren des elektrischen Stellantriebs
geöffnet und beim Deaktivieren geschlossen wird.
[0002] Eine derartige Lastverstelleinrichtung ist aus JP-A-59153945 bekannt. Sie soll das
unbeabsichtigte Beschleunigen eines Fahrzeugs verhindern, was infolge eines Fehlers
im elektrischen Stellantrieb oder in der elektronischen Regeleinrichtung auftreten
kann. Mittels einer Kontrollschaltung können beispielsweise abnorme Unterschiede zwischen
der Sollwertvorgabe und der Ist-Stellung des Stellglieds erkannt und die Stromzufuhr
zur Kupplung unterbrochen werden, wodurch die Welle des Stellglieds mechanisch mit
dem Fahrpedal gekoppelt ist und ein Notfahrbetrieb aufrechterhalten werden kann.
[0003] Für derartige Anwendungszwecke benötigt man kraftschlüssige Kupplungen, die bei beliebiger
relativer Winkellage der zu koppelnden Bauteile schaltbar sein muß, weil auf die angesprochenen
Fehlermöglichkeiten unverzüglich reagiert werden muß bzw. weil die mit einer unbeabsichtigten
Beschleunigung verbundenen Gefahren umso größer werden, je länger der Fehlerzustand
anhält.
[0004] Bei der aus der DE-A-38 15 374 bekannten Lastverstelleinrichtung ist zwischen Mitnehmer
und Steuerelement keine Schaltkupplung vorgesehen. Mitnehmer und Steuerelement sind
mittels einer Koppelfeder gekoppelt und das Steuerelement ist in Richtung eines Anschlages
des Mitnehmers vorgespannt. Die Position des Mitnehmers wird durch das Sollwerterfassungselement
und die des Steuerelementes durch das Istwerterfassungselementes dargestellt und die
von den beiden Elementen erfaßten Werte an die elektronische Regeleinrichtung weitergegeben,
die das mit dem Stellglied zusammenwirkende Steuerelement entsprechend der zwischen
den beiden Elementen vorgegebenen Regelcharakteristik über den elektrischen Stellantrieb
steuert. Die Koppelfeder stellt dabei sicher, daß bei divergierenden Bewegungen von
Mitnehmer und Steuerelementen ein Ausfall der elektronischen Regeleinrichtung immer
zu einer Änderung der Lasteinstellung in eine der Größe des Fahrpedals entsprechende
Leistungsgröße führt.
[0005] Die genannte Lastverstelleinrichtung hat sich in der Praxis prinzipiell bewährt.
Dennoch sind bei dieser Betriebszustände denkbar, bei denen bei aktiviertem elektrischen
Stellantrieb das Steuerelement den Mitnehmer mitbewegen muß und dies sogar entgegen
auf den Mitnehmer einwirkender Rückstellkräfte. Dies erfordert eine leistungstärkere
Auslegung des elektrischen Stellantriebes und einer diesem beispielsweise nachgeschalteten
elektromagnetischen Schaltkupplung, ferner ist ein rückwirkungsfreier Betrieb des
Steuerelementes und damit des Stellgliedes nicht in allen Betriebszuständen der Lastverstelleinrichtung
gewährleistet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lastverstelleinrichtung der letztgenannten
Art so weiterzubilden, daß bei einer Ansteuerung des elektrischen Stellantriebs eine
bezüglich des Mitnehmers rückwirkungsfreie Bewegung des Steuerelementes gewährleistet
ist. Dies ist im Prinzip mit einer Schaltkupplung gemäß JP-A-59153945 erreichbar,
sofern nicht gleichzeitig gefordert wird, daß zwischen Mitnehmer und Steuerelement
undefinierte relative Winkellagen vermieden werden sollen.
[0007] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die eine Hälfte der zweiten Schaltkupplung mit
dem Mitnehmer und die andere Hälfte mit dem Steuerelement verbunden ist und daß beide
Hälften nur bei übereinstimmender Winkellage von Steuerelement und Mitnehmer formschlüssig
kuppelbar sind.
[0008] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die zweite
Schaltkupplung als elektromagnetische Schaltkupplung ausgebildet ist. Bei Ausfall
des elektrischen Stellantriebs oder der elektronischen Regeleinrichtung erfolgt die
Ansteuerung des Stellgliedes ausschließlich fahrpedalseitig über die formschlüssig
schaltbare Kupplung, während bei betriebsbereitem elektrischem Stellantrieb die Fahrpedalseite
vollständig vom Steuerelement bzw. Stellglied abgetrennt ist. Zweckmäßig ist die zweite
Schaltkupplung darüber hinaus als codierbare Schaltkupplung ausgebildet .
[0009] Hierunter wird eine solche Schaltkupplung verstanden, die zwar dann, wenn der elektrische
Stellantrieb Spannungslos wird, schließt, aber erst in einer definierten Position
von Mitnehmer und Steuerelement diese kraftschlüssig miteinander verbindet. Bei einer
linearen Relativbewegung von Mitnehmer und Steuerelement kann die Schaltkupplung hierzu
beispielsweise im Bereich einer Kupplungshälfte mit einem Ansatz und im Bereich der
anderen Kupplungshälfte mit einer Ausnehmung verbunden sein, die nur in der genannten
definierten Relativstellung der Kupplungshälften einrasten, bei einer Drehbewegung
von Mitnehmer und Steuerelement relativ zueinander gilt entsprechendes. Zweck der
kodierbaren Schaltkupplung ist es sicherzustellen, daß eine Kraftübertragung von Mitnehmer
und Steuerelement und damit Einwirkung auf das Stellglied nur bei betriebsverträglichen
Positionen, das heißt gleiche Fahrzustände repräsentierenden Positionen von Mitnehmer
und Steuerelement erfolgt. So ist es beispielsweise denkbar, daß sich das Stellglied
und damit auch das Steuerungselement bei einer Geschwindigkeitsbegrenzungsregelung
in Vollaststellung befindet, während die Sollwertvorgabe durch das Fahrpedal einer
Leerlaufstellung entspricht. Würde in diesem Fahrzustand der elektrische Stellantrieb
spannungslos und die Schaltkupplung schließen, ergäben sich nicht miteinander korrelierende
Positionen von Mitnehmer und Steuerelement. Die kodierbare Schaltkupplung gestattet
in diesem Fall zwar eine Verbindung von Mitnehmer und Steuerelement, jedoch ohne Kraftschluß,
der erst bei miteinander korrelierenden Positionen von Mitnehmer und Steuerelement
erfolgt. Eine bevorzugte Position ist dabei dann gegeben, wenn sowohl der Mitnehmer
als auch das Steuerelement ihre Leerlaufstellung erreicht haben. Um die Überführung
des Steuerelementes in die Leerlaufstellung zu bewirken, ist es erforderlich, daß
dieses mit einer separaten Rückstellfeder in Leerlaufstellung vorgespannt ist. In
diesem Zusammenhang sieht eine besondere Ausführungsform der Erfindung vor, daß der
Mitnehmer ein Freilaufelement aufweist, mit dem die Mitnehmerseite der Schaltkupplung
zusammenwirkt, sowie der Mitnehmer und das Steuerelement mittels der Rückstellfedern
in deren Leerlaufrichtung vorgespannt sind, ferner daß das Steuerelement über eine
in Vollastrichtung wirkende Leerlaufnotfeder in einer Leerlaufnotstellung vorgespannt
ist. In diesem Fall erfolgt keine starre Kopplung zwischen Mitnehmer und Steuerelement,
vielmehr ist die Mitnehmerseite der Schaltkupplung in den vorgegebenen Abmessungen
des Freilaufelementes relativ zu diesem bewegbar, um so, entsprechend der vorgegebenen
Wirkrichtung der zweckmäßig gegen einen Anschlag wirkenden Leerlaufnotfeder, die rückwirkungsfreie
Anordnung von Steuerelement und Mitnehmer zu gewährleisten.
[0010] Um die auf das Steuerelement einwirkenden Federkräfte möglichst gering halten zu
können, ist vorgesehen, daß der elektrische Stellantrieb unmittelbar über eine Schaltkupplung,
insbesondere elektromagnetische Schaltkupplung mit dem Steuerelement zusammenwirkt.
Insbesondere die dem Steuerelement zugeordnete Rückstellfeder muß damit nach dem Abschalten
des elektrischen Stellantriebs das Steuerelement nicht gegen die Kraft des Stellantriebes
in die Leerlaufstellung überführen, es reicht vielmehr aus, den elektrischen Stellantrieb
und das Steuerelement über die elektromagnetische Schaltkupplung zu entkoppeln.
[0011] Vorteilhaft sind schließlich dem Mitnehmer und dem Steuerelement jeweils mindestens
ein Sicherheitskontakt zur überwachung eine definierten Betriebsstellung von Mitnehmer
bzw. Steuerelement zugeordnet. Zweckmäßig überwacht hierbei der mitnehmerseitige Sicherheitskontakt
die Leerlaufstellung des Mitnehmers und der steuerelementseitige Sicherheitskontakt
die Leerlaufnotstellung des Steuerelements.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren dargestellt.
[0013] In den Figuren ist eine grundsätzliche Ausführungsform der Erfindung mit zwei unterschiedlichen
Kupplungsvarianten dargestellt, ohne auf diese beschränkt zu sein. Es stellt im einzelnen
dar:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild zur Verdeutlichung des Grundprinzips der erfindungsgemäßen Lastverstelleinrichtung,
- Figur 2
- die schematische Darstellung der Wirkungsweise der kordierbaren Schaltkupplung bei
einer Linearbewegung von Mitnehmer und Steuerelement und
- Figur 3
- eine Figur 2 entsprechende Darstellung der Kupplung für eine Drehbewegung zwischen
Mitnehmer und Steuerelement.
[0014] Die erfindungsgemäße Lastverstelleinrichtung basiert in ihrer Funktion im wesentlichen
auf der in der DE 38 15 734 A1 beschriebenen Lastverstelleinrichtung, so daß insoweit
auf die dortige Beschreibung Bezug genommen wird.
[0015] In der Figur 1 ist ein Fahrpedal 1 gezeigt, mit dem ein Gestänge bzw. ein Bowdenzug
2 verbunden ist, der an einem Mitnehmerteil 3a eines zweiteiligen Mitnehmers angreift.
Mittels des Fahrpedales 1 besteht über das Gestänge bzw. den Bowdenzug 2 die Möglichkeit,
das Mitnehmerteil 3a in Vollastrichtung bis zum Vollastanschlag 4 zu bewegen, eine
Rückstellfeder 5 spannt damit das Mitnehmerteil 3a gegen einen Leerlaufanschlag 6
vor. Das Mitnehmerteil 3a ist mit einem dessen Position erfassenden Sollwerterfassungselement
7 in Art eines Schleifers eines Potentiometers verbunden. Mit dem Mitnehmerteil 3a
wirkt schließlich ein Sicherheitskontakt 8 zusammen, der dann aktiviert ist, wenn
das Mitnehmerteil 3a am Leerlaufanschlag 6 anliegt.
[0016] Das Mitnehmerteil 3a weist schließlich ein als Freilaufhaken 9 ausgebildetes Freilaufelement
auf, mit dem das zweite Mitnehmerteil 3b des Mitnehmers 3 zusammenwirkt. Dieses Mitnehmerteil
3b ist mit einer Kupplungshälfte 10a einer elektromagnetisch wirkenden, kodierbaren
Schaltkupplung 10 verbunden. Mit der anderen Kupplungshälfte 10b der Schaltkupplung
10 ist ein Steuerelement 11 verbunden, das dem unmittelbaren Verstellen eines Stellgliedes
in Form einer Drosselklappe 12 oder einer Kraftstoffeinspritzung dient. Die Stellung
des Steuerelementes 11 wird mittels eines Istwerterfassungselementes 13 dargestellt,
das entsprechend dem Sollwerterfassungselement 7 in Art eines Potentiometers mit Schleifer
ausgebildet ist. Mit dem Sollwerterfassungselement 7 und dem Istwerterfassungselement
13 wirkt eine elektronische Regeleinrichtung 14 zusammen, die unter anderem einen
elektrischen Stellmotor 15 und eine elektromagnetische Schaltkupplung 16 steuert,
wobei der elektrische Stellmotor 15 über die elektromagnetische Schaltkupplung 16
in Wirkverbindung mit dem Steuerelement 11 bringbar ist. Eine Rückstellfeder 17 greift
am Steuerelement 11 an, ferner spannt eine Leerlaufnotfeder 18 das Steuerelement 11
in Vollastrichtung gegen einen verstellbaren Anschlag 19 in Leerlaufnotstellung vor.
Die Leerlaufnotstellung des Steuerelementes 11 wird durch einen mit diesem zusammenwirkenden
Sicherheitskontakt 20 überwacht.
[0017] Die insoweit beschriebene Lastverstelleinrichtung ermöglicht eine Ansteuerung der
Drosselklappe 12 unmittelbar fahrpedalseitig über den Mitnehmer 3, ferner bei Entkoppelung
des Mitnehmers 3 und Aktivierung des elektrischen Stellantriebes 15 bei gleichzeitiger
Schaltung der elektromagnetischen Schaltkupplung 16 unmittelbar über das Steuerelement
11. So ist vorgesehen, das die Drosselklappe 12 im üblichen Fahrbetrieb über das Fahrpedal
1 und den Mitnehmer 3 angesteuert wird, bei geschlossener kodierbarer Schaltkupplung
10 und geöffneter elektromagnetischer Schaltkupplung 16 bei gegebenenfalls gleichzeitig
abgeschaltetem elektrischen Stellmotor 15. Das Fahrpedal 1 wirkt damit über das erste
Mitnehmerteil 3a und dem diesem zugeordneten Freilaufhaken 9 auf das zweite Mitnehmerteil
3b und kraftschlüssig über die Schaltkupplung 10 auf das Steuerelement 11 das die
Drosselklappe 12 verstellt. Bei einer Bewegung des ersten Mitnehmerteiles 3a in Vollastrichtung
gelangt dabei das zweite Mitnehmerteil 3b in Anlage mit einem in den Bewegungsweg
dieses Mitnehmerteiles ragenden Schenkel des Freilaufhakens 9 und wird in Vollastrichtung
mitgeführt. Bei einer Bewegung in Leerlaufrichtung über die Leerlaufnotstellung hinaus
gelangt der andere Schenkel des Freilaufhakens 9 in Anlage mit dem zweiten Mitnehmerteil
3b. Bei bestimmten Fahrzuständen, beispielsweise der Leerlaufregelung der Brennkraftmaschine,
einer Antischlupfregelung oder einer Geschwindigkeitsbegrenzungsregelung wird der
elektrische Stellmotor 15 aktiviert und die elektromagnetische Schaltkupplung 16 geschlossen,
bei gleichzeitigem Öffnen der kodierbaren Schaltkupplung 10. Der Mitnehmer 3 ist damit
vollständig vom Steuerelement 11 getrennt, so daß nunmehr die Ansteuerung der Drosselklappe
12 ausschließlich über den elektrischen Stellmotor 15 erfolgt. Auf diesen wirken als
Federelemente nunmehr nur noch die Rückstellfeder 17 und im Bereich minimaler Leerlaufstellung
bis zur Leerlaufnotstellung die Leerlaufnotfeder 18, die um ihre Funktion ausüben
zu können, eine größere Druckkraft aufweisen muß wie die Zugkraft die Rückstellfeder
17.
[0018] Um nach einer elektromotorischen Ansteuerung des Steuerelementes 11 eine definierte
Zuordnung von Mitnehmer 3 und Steuerelement 11 sicherzustellen, weisen die Kupplungshälften
10a und 10b der kodierbaren Schaltkupplung 10 Rastelemente auf, die nur dann ineinandergreifend
wirksam werden, wenn die Sollwertposition des Mitnehmers 3 mit der Istwertposition
des Steuerelementes 11 übereinstimmt, insbesondere wenn sowohl Mitnehmer 3 als auch
Steuerelement 11 sich in Leerlaufposition befinden. Figur 2 zeigt für eine Linearbewegung
des zweiten Mitnehmerteiles 3b und des Steuerelementes 11 die beiden Kupplungshälften
10a und 10b, wobei die mitnehmerseitige Kupplungshälfte 10a mit einer mittigen Vertiefung
21 versehen ist, hingegen die steuerelementseitige Kupplungshälfte 10a mit einer mittigen,
entsprechend der Vertiefung ausgebildeten Erhebung 22. Auf beide Kupplungshälften
10a und 10b wirkt die Schließkraft einer Feder 23. Die eine Kupplungshälfte 10a ist
beispielsweise als Elektromagnet ausgebildet, hingegen die anderen Kupplungshälfte
10b als Permanentmagnet, in bestromten Zustand der elektromagnetischen Schaltkupplung
10 sind die beiden Kupplungshälften 10a und 10b auseinandergedrückt, hingegen liegen
sie in stromlosem Zustand der Schaltkupplung 10 aneinander, wobei, wie der Darstellung
b.) der Figur 2 zu entnehmen ist, bei nicht korrelierenden Positionen von zweitem
Mitnehmerteil 3b und Steuerelement 11 keine formschlüssige Verbindung zwischen der
Erhebung 22 und der Vertiefung 21 möglich ist, da diese Teile der Kupplungshälften
10a und 10b zueinander verschoben sind. Erst wenn die Positionen der beiden Kupplungshälften
10a und 10b wie in a.) der Figur 2 dargestellt korrelieren, kann die Feder 23 die
beiden Kupplungshälften 10a und 10b in ihre vollständig aneinanderliegende Position
überführen, in der, wie unter c.) in Figur 2 gezeigt, die Erhebung 22 der Kupplungshälfte
10b die Vertiefung 21 der Kupplungshälfte 10a durchsetzt. Für den Fall, daß der Mitnehmer
3 und das Steuerelement 11 zueinander eine Drehbewegung vollführen, bietet sich eine
Ausbildung der kodierbaren Schaltkupplung 10 gemäß der Darstellung in Figur 3 an.
Diese zeigt nur den grundsätzlichen Aufbau der elektromagnetischen Kupplung 10, ohne
das die Kupplungshälfte 10a und 10b gegeneinander entgegen der Magnetkraft vorspannende
Federelement 23. So wird die Drehbewegung in die mitnehmerseitige Kupplungshälfte
10a über einen direkt oder indirekt mit dem Gestänge 2 in Verbindung stehenden Hebelansatz
24 eingeleitet, während die Kupplungshälfte 10b unmittelbar über das Steuerelement
11 in Verbindung mit der Drosselklappe 12 steht. Die Kupplungshälfte 10 ist mit einer
entsprechenden Vertiefung 21, die andere Kupplungshälfte 10b mit einer Erhebung 22
versehen. Die Figur 3 verdeutlicht, daß die beiden Kupplungshälften 10a und 10b nur
in der in dieser Figur gezeigten Stellung der Kupplungshälften miteinander über die
Vertiefung 21 bzw. Erhebung 22 formschlüssig verbunden werden können.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Fahrpedal
- 2
- Gestänge/Bowdenzug
- 3
- Mitnehmer
- 3a
- Mitnehmerteil
- 3b
- Mitnehmerteil
- 4
- Vollastanschlag
- 5
- Rückstellfeder
- 6
- Leerlaufanschlag
- 7
- Sollwerterfassungselement
- 8
- Sicherheitskontakt
- 9
- Freilaufhaken
- 10
- Schaltkupplung
- 10a
- Kupplungshälfte
- 10b
- Kupplungshälfte
- 11
- Steuerelement
- 12
- Drosselklappe
- 13
- Istwerterfassungselement
- 14
- elektronische Regeleinrichtung
- 15
- elektrischer Stellmotor
- 16
- Schaltkupplung
- 17
- Rückstellfeder
- 18
- Leerlaufnotfeder
- 19
- Anschlag
- 20
- Sicherheitskontakt
- 21
- Vertiefung
- 22
- Erhebung
- 23
- Feder
- 24
- Hebelansatz
1. Lastverstelleinrichtung für eine Brennkraftmaschine, enthaltend
- ein Steuerelement (11), das
= auf ein die Leistung der Brennkraftmaschine bestimmendes Stellglied (12) einwirkt,
= mit einem mit dem Fahrpedal (1) gekoppelten Mitnehmer (3) zusammenwirkt und
= zusätzlich über eine erste Schaltkupplung (16) mittels eines elektrischen Stellantriebs
(15) bewegbar ist,
- ein Sollwerterfassungselement (7), das
= ein der Position des Mitnehmers (3) entsprechendes Signal erzeugt,
- ein Istwerterfassungselement (13), das
= ein der Position des Stellelements (11) entsprechendes Signal erzeugt,
- wobei der elektrische Stellantrieb (15) in Abhängigkeit von den erzeugten Signalen
von einer elektronischen Regeleinrichtung (14) ansteuerbar ist und zwischen Mitnehmer
(3) und Steuerelement (11) eine zweite Schaltkupplung (10) vorgesehen ist, die beim
Aktivieren des elektrischen Stellantriebs (15) geöffnet und beim Deaktivieren geschlossen
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hälfte (10a) der zweiten Schaltkupplung (10)
mit dem Mitnehmer (3) und die andere Hälfte (10b) mit dem Steuerelement (11) verbunden
ist und daß beide Hälften (10a, 10b) nur bei übereinstimmender Winkellage von Steuerelement
(11) und Mitnehmer (3) formschlüssig kuppelbar sind.
2. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltkupplung
(10) als elektromagnetische Schaltkupplung ausgebildet ist.
3. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer
(3) zweiteilig ausgebildet ist, wobei
- ein erstes Mitnehmerteil (3a)
= mit dem Fahrpedal (1) gekoppelt ist,
= mittels einer Rückstellfeder (5) in Schließrichtung des Stellglieds (11) vorgespannt
ist und
= ein Freilaufelement (9) aufweist,
- ein zweites Mitnehmerteil (3b)
= mit der einen Hälfte (10a) der zweiten Schaltkupplung (10) verbunden ist und
= in das Freilaufelement (9) des ersten Mitnehmerteils (3a) eingreift.
4. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerelement (11)
- mit der anderen Hälfte (10b) der zweiten Schaltkupplung (10) verbunden ist,
- mittels einer Rückstellfeder (17) in Schließrichtung des Stellgliedes (11) und
- mittels einer Leerlaufnotfeder (18) bis in eine Leerlaufnotstellung in Öffnungsrichtung
des Stellglieds (11) vorgespannt ist.
5. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mitnehmer (3) und dem Steuerelement (11) jeweils mindestens ein Sicherheitskontakt
(8, 20) zur Überwachung einer definierten Betriebsstellung von Mitnehmer bzw. Steuerelement
zugeordnet ist.
6. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mitnehmerseitige Sicherheitskontakt (8) die Leerlaufstellung des Mitnehmers
(3) und der steuerelementseitige Sicherheitskontakt (20) die Leerlaufnotstellung des
Steuerelementes (11) überwacht.
7. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Stellantrieb (15) unmittelbar über die erste Schaltkupplung,
insbesondere eine elektromagnetische Schaltkupplung (16) mit dem Steuerelement (11)
zusammenwirkt.
1. Load adjusting device for an internal combustion engine, containing
- a control element (11) which
= acts on a final controlling element (12) which determines the power of the internal
combustion engine,
= cooperates with a driving dog (3) coupled to the accelerator pedal (1) and
= in addition can be moved via a first shifting clutch (16) by means of an electric
final control drive (15),
- a nominal value measuring element (7) which
= generates a signal corresponding to the position of the driving dog (3),
- an actual value measuring element (13) which
= generates a signal corresponding to the position of the final control element (11),
- the electric final control drive (15) being adapted to be triggered by an electronic
controller (14) in dependence on the generated signals and there being provided between
the driving dog (3) and the control element (11) a second shifting clutch (10) which
opens when the electric final control drive (15) is activated and closes when the
latter is deactivated,
characterised in that one half (10a) of the second shifting clutch (10) is connected
to the driving dog (3) and the other half (10b) to the control element (11) and that
both halves (10a and 10b) can only be positively coupled together when the angular
position of the control element (11) and the driving dog (3) coincide.
2. Load adjusting device according to claim 1, characterised in that the second shifting
clutch (10) is an electromagnetic shifting clutch.
3. Load adjusting device according to claim 1 or 2, characterised in that the driving
dog (3) is constructed in two parts,
- a first driving dog part (3a) which
= is coupled to the accelerator pedal (1),
= is pretensioned by means of a return spring (5) in the direction of closure of the
final control element (11) and
= incorporates a free wheel element (9),
- and a second driving dog part (3b) which
= is connected to one half (10a) of the second shifting clutch (10) and
= engages in the free wheel element (9) of the first driving dog part (3a).
4. Load adjusting device according to any of claims 1 to 3, characterised in that the
control element (11)
- is connected to the other half (10b) of the second shifting clutch (10),
- is pretensioned by means of a return spring (17) in the direction of closure of
the final control element (11) and
- is pretensioned by means of an idle emergency spring (18) as far as an idle emergency
setting in the direction of opening of the final control element (11).
5. Load adjusting device according to any of claims 1 to 4, characterised in that at
least one safety contact (8, 20) is associated respectively with the driving dog (3)
and the control element (11) to monitor a defined operating setting of the driving
dog and control element.
6. Load adjusting device according to claim 5, characterised in that the safety contact
(8) on the driving dog side monitors the idle setting of the driving dog (3) and the
safety contact (20) on the control element side monitors the idle emergency setting
of the control element (11).
7. Load adjusting device according to any of claims 1 to 6, characterised in that the
electric final control drive (15) cooperates with the control element (11) directly
via the first shifting clutch, more particularly an electromagnetic shifting clutch
(16).
1. Dispositif de réglage de la charge pour moteur à combustion interne, comprenant
un élément de manoeuvre (11), qui
- agit sur un organe de réglage (12) déterminant la charge du moteur,
- coopère avec un entraîneur (3) couplé avec la pédale (1) d'accélérateur, et
- peut de plus être déplacé au moyen d'un servomoteur (15) électrique par l'entremise
d'un premier embrayage (16),
un élément (7) de saisie de valeur de consigne, qui
- émet un signal correspondant à la position de l'entraîneur (3),
un élément (13) de saisie de valeur réelle, qui
- émet un signal correspondant à la position de l'élément de manoeuvre (11) ;
le servomoteur (15) pouvant être piloté par un circuit électronique (14) de réglage
en fonction des signaux émis, et un second embrayage (10), disposé entre l'entraîneur
(3) et l'élément de manoeuvre (11), étant désaccouplé quand le servomoteur (15) est
excité et étant embrayé lorsque ce servomoteur n'est pas excité,
dispositif caractérisé en ce qu'une moitié (10a) du second embrayage (10) est reliée
à l'entraîneur (3) et l'autre moitié (10b) à l'élément de manoeuvre (11), et en ce
que ces deux moitiés (10a, 10b) ne peuvent être accouplées et solidarisées par conformation
que lorsque les positions angulaires de l'entraîneur (3) et de l'élément de manoeuvre
(11) concordent.
2. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le second embrayage (10) est un embrayage électromagnétique.
3. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que l'entraîneur est composé de deux parties, dont
un premier tronçon (3a)
- qui est couplé avec la pédale (1) d'accélérateur,
- est sollicité par un ressort de rappel (5) à la position de fermeture de l'organe
de réglage (12) et
- comporte un élément (9) à course à vide,
un second troncon (3b)
- qui est relié à une moitié (10a) du second embrayage (10) et
- qui est engagé dans l'élément (9) à course à vide du premier tronçon (3a).
4. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'élément de manoeuvre (11)
- est relié à l'autre moitié (10b) du second embrayage (10),
- est sollicité par un ressort de rappel (17) dans le sens de la fermeture de l'organe
de réglage (12) et
- est sollicité, au moyen d'un ressort (18) de ralenti de secours, jusqu'à une position
de ralenti de secours, dans le sens de l'ouverture de l'organe de réglage (12).
5. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce qu'est associé à l'entraîneur (3) et à l'élément de manoeuvre (11) au moins
un contact de sûreté (8, 20) respectif destiné à contrôler une position de service
déterminée de cet entraîneur ou de cet élément de manoeuvre (11).
6. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 5, caractérisé en ce que
le contact de sécurité (8), associé à l'entraîneur, contrôle la position de ralenti
de cet entraîneur (3), et le contact de sécurité (20), associé à l'élément de manoeuvre
(11), contrôle la position de ralenti de secours de cet élément de manoeuvre (11).
7. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le servomoteur (15) électrique coopère directement avec l'élément de manoeuvre
(11) par l'entremise du premier embrayage (16) qui est en particulier un embrayage
électromagnétique.