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(11) |
EP 0 421 311 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.11.1994 Patentblatt 1994/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.1990 |
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Verpackung aus dünnem Karton, insbesondere für Zigaretten
Thin cardboard package, especially for cigarettes
Emballage en carton mince, en particulier pour cigarettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
06.10.1989 DE 3933455
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.04.1991 Patentblatt 1991/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-27283 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 849 786 GB-A- 2 150 119 US-A- 4 685 275
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DE-U- 8 104 045 US-A- 3 818 676
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine quaderförmige Verpackung aus Karton, insbesondere für
Zigaretten, bestehend aus einem inneren Schachtelteil und einer diesen in Schließstellung
umgebenden, becherförmigen Hülse mit einer Ausschuböffnung und mit einer dieser gegenüberliegenden
Seitenwand, wobei Schachtelteil und Hülse zueinander verschiebbar sind.
[0002] Eine solche Verpackung ist bekannt aus der GB-A 2 150 119. Der Zuschnitt für die
Hülse dieser Verpackung weist Faltlappen für die Vorderwand und die Rückwand auf,
die durch einen die Seitenwand der Hülse bildenenden Faltlappen miteinander verbunden
sind. Die Ausschuböffnung der Hülse liegt bei der fertigen Verpackung dieser Seitenwand
gegenüber. Zum Fertigfalten der Verpackung werden mit der Vorderwand bzw. Rückwand
der Verpackung verbundene Faltlappen miteinander verklebt zur Bildung der Stirnwand
und der Bodenwand. Die Hülse liegt somit direkt in einer dreidimensionalen Form vor.
Die Handhabung einer solchen Hülse bereitet in leistungsfähigen Verpackungsmaschinen
Schwierigkeiten, da diese aus dem komplexen Zuschnitt gefaltet und sodann mit dem
Schachtelteil vereinigt werden muß.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Verpackung so
auszubilden, daß sie mit leistungsfähigen Verpackungsmaschinen problemlos hergestellt
werden kann.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Verpackung dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
in einer Zwischenfaltstellung an zwei einander gegenüberliegenden Seiten offen ist,
nämlich im Bereich der Ausschuböffnung und im Bereich der gegenüberliegenden Seitenwand,
derart, daß die Hülse in der Zwischenfaltstellung flach zusammenlegbar, aus dieser
in die dreidimensionale Gestalt aufrichtbar und fertig faltbar ist, wobei nach dem
Aufrichten der Hülse Seitenlappen zur Bildung der Seitenwand in die Endstellung haltbar
sind.
[0005] Gemäß dem Erfindungsgedanken wird aus der Hülse ein Zwischenprodukt gebildet, welches
aufgrund entsprechender Gestaltung flach zusammengelegt werden kann. Dadurch ist die
Handhabung der Hülse innerhalb der Verpackungsmaschine deutlich erleichtert. Die flach
zusammengelegte Hülse kann auch gestapelt werden. In weiteren Arbeitsschritten wird
die Hülse in dreidimensionaler Gestalt aufgerichtet. Sie wird sodann fertiggefaltet
und durch Zusammenschieben mit dem Schachtelteil vereinigt.
[0006] Die Hülse ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die der Ausschuböffnung gegenüberliegende
Seitenwand aus Seitenlappen besteht, die sich in der Zwischenfaltstellung in der Ebene
von Vorderwand und Rückwand der Hülse erstrecken. Dadurch kann die Hülse flach zusammengelegt
werden. Nach dem Aufrichten werden die Seitenlappen in die Faltstellung zur Bildung
der Seitenwand gefaltet und miteinander verbunden.
[0007] Eine weitere eigenständige Ausbildung der erfindungsgemäßen Verpackung betrifft eine
Innenumhüllung für die Zigaretten bzw. Zigaretten-Gruppe. Die Innenumhüllung besteht
vorzugsweise aus Staniol. Erfindungsgemäß ist die Innenumhüllung in einem bei geöffneter
Verpackung freiliegenden, oberen Bereich mit einer durch Schwächungslinien, insbesondere
Perforationslinien, definierten Abreißlasche in Gestalt einer sich "übereck" erstreckenden
Kappe versehen. Durch Abziehen der Abreißlasche wird ein eck- bzw. randseitiger Bereich
der Zigaretten-Gruppe freigelegt, so daß die Zigaretten leicht entnommen werden können.
[0008] Weitere Merkmale betreffen die Ausbildung der Hülse und der Innenumhüllung. Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Verpackung aus Schachtelteil und Hülse in geöffneter Stellung, perspektivisch
dargestellt,
Fig. 2 einen schematisierten Horizontalschnitt durch die Verpackung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt entsprechend Fig. 2 bei geschlossener Verpackung,
Fig. 4 eine Einzelheit der Verpackung in Öffnungsstellung, nämlich Anschlag und Gegenanschlag,
im Horizontalschnitt bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 die (äußere) Hülse in einer Zwischenfaltstellung, perspektivisch,
Fig. 6 den Zuschnitt für die Hülse in ausgebreiteter Darstellung,
Fig. 7 den Zuschnitt für den Schachtelteil, ebenfalls ausgebreitet,
Fig. 8 einen blockförmigen Packungsinhalt (Zigarettengruppe) mit Innenumhüllung in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 9 einen Zuschnitt für eine Innenenumhüllung gemäß Fig. 8 in ausgebreiteter Stellung.
[0009] Das dargestellte Ausführungsbeispiel einer Verpackung dient zur Aufnahme von Zigaretten
10. Mehrere Zigaretten 10 sind geordnet in Reihen zu einer Zigarettengruppe 11 zusammengefaßt.
Diese wiederum ist von einer Innenumhüllung 12 umgeben, üblicherweise aus Stanniol.
Die Innenumhüllung 12 ist in üblicher Weise ausgebildet und gefaltet, derart, daß
die Zigarettengruppe 11 vollständig umhüllt ist. Im Bereich einer Stirnseite 13 ist
die Innenumhüllung 12 kuvertartig gefaltet, derart, daß zwei trapezförmig ausgebildete
Stirnlappen 14, 15 einander teilweise überdecken. Die so ausgebildete Stirnseite 13
der Innenumhüllung 12 ist mit einer Öffnungshilfe versehen, nämlich mit einer durch
Perforationslinien definierten, kappenförmigen Abreißlasche 16. Diese wird bei Ingebrauchnahme
der Verpackung in Öffnungsstellung derselben abgezogen, so daß ein rand- bzw. eckseitiger
Bereich des Packungsinhalts freiliegt.
[0010] Die Verpackung zur Aufnahme des Packungsinhalts (eingehüllte Zigarettengruppe 11)
besteht aus zwei selbständigen Teilen, nämlich einem Schachtelteil 17 und einer Hülse
18. Diese Verpackungsteile sind so aufeinander abgestellt, daß der Schachtelteil 17
passend, jedoch verschiebbar, in der Hülse 18 Aufnahme findet. In Schließstellung
(Fig. 3) befindet sich der Schachtelteil 17 praktisch vollständig innerhalb der Hülse
18.
[0011] Der Packungsinhalt, nämlich die Zigarettengruppe 11 mit Innenumhüllung 12, findet
Aufnahme im Schachtelteil 17. Dieser ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
als (Hart-)Becher ausgebildet, wobei die Stirnseite 13 vollständig frei ist. Die Zigarettengruppe
11 mit Innenumhüllung 12 ragt geringfügig aus dem Becher bzw. dem Schachtelteil 17
heraus. Die übrigen Flächen des Schachtelteils 17 sind geschlossen.
[0012] Dementsprechend besteht ein Schachtelteil-Zuschnitt 19 aus miteinander verbundenen
Bereichen zur Bildung einer Vorderwand 20, einer gegenüberliegenden Rückwand 21 und
einer dazwischen angeordneten Bodenwand 22. An den Längsseiten der rechteckigen Vorderwand
20 sind (äußere) Seitenlappen 23 und an den Längsseiten der Rückwand 21 entsprechende
(innere) Seitenlappen 24 angeordnet. Diese werden zur Bildung von Schachtelseitenwänden
übereinanderliegend gefaltet und durch Klebung miteinander verbunden. Mit den Seitenlappen
23 verbundene Bodenecklappen 26 werden gegen die Innenseite der Bodenwand 22 gefaltet.
[0013] Im Bereich einer durch Aufreißen der Innenumhüllung 12 an der Stirnseite 13 zu schaffenden
Entnahmeöffnung befindet sich eine Entnahmehilfe in Gestalt einer zum oberen, freien
Rand des Schachtelteils 17 bzw. der Vorderwand 20 und der Rückwand 21 offenen Ausnehmung
27, 28. Diese durch Stanzen in dem Schachtelteil-Zuschnitt 19 angebrachten Ausnehmungen
27, 28 erleichtern die Entnahme von Zigaretten 10 mit zwei Fingern bei geöffneter
Verpackung.
[0014] Die ebenfalls aus dünnem Karton bestehende Hülse 18 umgibt den Schachtelteil 17 in
Schließstellung nahezu vollständig, nämlich bis auf eine schmale, rechteckige Ausschuböffnung
29. Diese entspricht der Größe einer gegenüberliegenden Seitenwand 30 der Hülse 18.
Der Querschnitt dieser Ausschuböffnung 29 ist der Querschnittsabmessung des Schachtelteils
17 angepaßt, so daß dieses über die Ausschuböffnung 29 aus der Hülse 18 heraus- und
in diese zurückgeschoben werden kann.
[0015] Die übrigen Seiten bzw. Flächen der Hülse 18 sind (überwiegend) geschlossen, so daß
auch die Hülse 18 becherartige Gestalt hat mit seitlich gerichteter Öffnung.
[0016] Dementsprechend besteht ein Hülsen-Zuschnitt 31 aus Flächenbereichen zur Bildung
einer Vorderwand 32, einer gegenüberliegenden Rückwand 33 und einer dazwischen angeordneten
Bodenwand 34. Zur Bildung einer Stirnwand 35 ist an der Rückwand 33 ein Decklappen
36 angebracht. Dieser wird durch Klebung oder dergleichen mit einer Verbindungslasche
37 verbunden, die am oberen, freien Rand der Vorderwand 32 gebildet ist.
[0017] Nach Faltung der vorstehend beschriebenen Wandungen und Lappen ergibt sich ein schlauchförmiges
Zwischenfaltgebilde, wie in Fig. 5 dargestellt. In dieser teilweise gefalteten Ausführung
der Hülse 18 kann diese flach zusammengelegt werden, wobei die Vorderwand 32 und Rückwand
33 unmittelbar aneinanderliegen, und zwar versetzt. Für die Fertigstellung der Verpackung
wird die Hülse 18 in die Position gemäß Fig. 5 aufgerichtet und fertiggefaltet.
[0018] Dabei wird die weitgehend geschlossene Seitenwand 30 durch einander überdeckende
Seitenlappen 39, 40 gebildet, die jeweils an den Längsrändern von Vorderwand 32 und
Rückwand 33 angeordnet sind. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Seitenlappen
39 und 40 als Lappenabschnitte ausgebildet mit mittigen Unterbrechungen. Durch diese
entsteht eine Seitenwand 30 aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Teil-Seitenwänden
38. Auf halber Höhe entsteht eine sich über die volle Breite der Seitenwand 38 erstreckende
Öffnung, nämlich eine Betätigungsöffnung 41. Diese ermöglicht die Ausübung von Druck
auf den Schachtelteil 17 in der Schließstellung zum Öffnen der Verpackung, nämlich
zum Ausschieben des Schachtelteils 17 aus der Hülse 18. In der Zwischenfaltstellung
gemäß Fig. 5 sind die Seitenlappen 39, 40 in der Ebene von Vorderwand 32 und Rückwand
33 gerichtet.
[0019] Die beschriebene Gestaltung der Verpackung ermöglicht die "Einhand-Bedienung". Die
Verpackung wird dabei zwischen zwei Fingern erfaßt. Ein dritter Finger kann über die
Betätigungsöffnung 41 den Schachtelteil 17 in die Öffnungsstellung bewegen. Auch die
Rückbewegung desselben in die Ausgangsstellung innerhalb der Hülse 18 kann mit einer
Hand bewerkstelligt werden.
[0020] Schachtelteil 17 und Hülse 18 sind gegen vollständiges Herausschieben des Schachtelteils
17 gegeneinander gesichert. Zu diesem Zweck läuft der Schachtelteil 17 bei der Ausschubbewegung
gegen einen Anschlag der Hülse 18.
[0021] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel bildet eine aufrechte Randkante 42 der Hülse
18 als Begrenzung der Ausschuböffnung 29 einen Anschlag, und zwar durch einen spitzwinklig
umgefalteten Anschlaglappen 43. Dieser erstreckt sich als Teil des Hülsen-Zuschnitts
31 über die volle Höhe der Hülse 18. In der Zwischenfaltstellung gemäß Fig. 5 erstreckt
sich der Anschlaglappen 43 in der Ebene der Vorderwand 32 und ermöglicht so ein Zusammenlegen
der Hülse 18 in eine flache Position. Beim Fertigstellen der Hülse 18 in aufgefalteter
Stellung wird der Anschlaglappen 43 nach innen gefaltet, nämlich gegen die Vorderwand
32. Dadurch gelangt der Anschlaglappen 43 automatisch in eine spitzwinklige Stellung,
in der die Funktion als Anschlag sich unmittelbar ergibt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die Randkanten 42 zu beiden Seilen der Ausschuböffnung 29 mit einem Anschlaglappen
43, 44 versehen, so daß zwei Anschläge gebildet sind.
[0022] Am Schachtelteil 17 sind Gegenanschläge gebildet - bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
lediglich ein Gegenanschlag -, die mit den Anschlägen (Anschlaglappen 43, 44) der
Hülse 18 in Eingriff treten. Der Gegenanschlag wird hier ebenfalls durch ein Faltteil
des Schachtelteil-Zuschnitts 19 gebildet. Aus der Vorderwand 20 wird eine seitlich
gebildete Anschlaglasche 45 herausgefaltet. Diese ist durch eine U-förmige Stanzung
46 als Tellfläche der Vorderwand 20 ausgebildet, etwa in mittiger Höhe. Eine Falt-
bzw. Schwenkachse 47 der Anschlaglasche 45 wird durch Perforationen gebildet. Diese
verlaufen innerhalb einer aufrechten Faltkante 48 des Schachtelteils 17. Es handelt
sich dabei um eine Faltkante 48, die innerhalb der Hülse 18 liegt, also aus dieser
nicht heraustritt.
[0023] Die beschriebene Anordnung der Anschlaglasche 45 hat den überraschenden Vorteil,
daß beim Falten des Schachtelteils 17, nämlich beim Falten der Seitenlappen 23, die
Anschlaglasche 45 selbsttätig aus der Ebene der Vorderwand 20 heraustritt und in eine
spitzwinklige Relativstellung gelangt, wie in Fig. 4 gezeigt. Dies ergibt sich aus
der Materialspannung, die innerhalb der Schwenkachse 47 der Anschlaglasche 45 zurückbleibt.
[0024] Eine entsprechend ausgebildete Anschlaglasche kann zusätzlich oder alternativ im
Bereich der Rückwand 21 gebildet sein.
[0025] Die aus spitzwinklig gerichteten Zuschnitteilen bzw. Faltlappen gebildeten Anschläge
und Gegenanschläge haben gegensinnige Richtung, so daß beim Ausschieben des Schachtelteils
17 aus der Hülse 18 ein stabiler, unüberwindbarer wechselseitiger Eingriff zuverlässig
entsteht. Der in das Innere der Hülse 18 gerichtete Anschlaglappen 43 nimmt einen
freien Rand der entgegengesetzt gerichteten Anschlaglasche 45 des Schachtelteils 17
auf (Fig. 4). Durch die Anordnung dieser Anschlagorgane innerhalb des engen Zwischenraums
zwischen Schachtelteil 17 und Hülse 18 ist auch eine Verformung im Sinne eines Umfaltens
von Anschlaglappen 43 oder Anschlaglasche 45 ausgeschlossen. Anschlag und Gegenanschlag
treten wie Widerhaken miteinander in Eingriff.
[0026] Beim Zurückführen des Schachtelteils 17 in die Hülse 18 treten die Anschläge (Anschlaglappen
43 und Anschlaglasche 45) aus dem formschlüssigen Eingriff heraus. Die betreffenden
Anschläge bleiben jedoch stets in der Anschlagfunktion aufgrund der Materialspannung
und der räumlichen Gegebenheiten.
[0027] Die Innenumhüllung 12 aus reißfähigem Material, insbesondere Stanniol, ist hier in
besonderer Weise ausgebildet, und zwar unter Anpassung an den Schachtelteil 17, so
daß eine einfache Handhabung bei Ingebrauchnahme der Verpackung möglich ist.
[0028] Die Innenumhüllung 12 ist mit einer Öffnungshilfe versehen in Gestalt einer abziehbaren
Abreißlasche 16. Diese ist in der Innenumhüllung 12 durch Schwächungslinien, nämlich
durch Perforationslinien 50, 51 definiert. Die so gebildete, kappenförmige Abreißlasche
16 befindet sich an der Oberseite der Innenumhüllung 12, und zwar an der beim Ausschieben
des Schachtelteils 17 aus der Hülse 18 freien Seite im Bereich von oberen, randseitigen
Packungsecken. Des weiteren ist die Aufreißlasche 16 im Bereich der Ausnehmungen 27,
28 des Schachtelteils 17 gebildet, so daß die Aufreißlasche 16 bei Ingebrauchnahme
der Packung in einer Position gemäß Fig. 1 leicht erfaßt werden kann.
[0029] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht die Innenumhüllung 12 aus einem
langgestreckten, rechteckigen Zuschnitt (Fig. 9). Dieser wird in bekannter Weise über
eine Bodenwand 52, also von unten her, um die Zigarettengruppe 11 U-förmig gefaltet.
Dadurch entstehen Seitenlappen 53, 54, die im Bereich einer Seitenwand mit teilweiser
Überdeckung gefaltet sind (Fig. 8). Auch im Bereich der Stirnseite 13 sind Stirnlappen
14, 15 mit teilweiser Überdeckung gefaltet, und zwar in kuvertartiger Gestalt.
[0030] Bei dieser (bekannten) Ausführung und Anordnung der Innenumhüllung 12 ergibt sich
eine "übereck" abziehbare, kappenförmige Abreißlasche 16 durch zwei miteinander korrespondierende
bzw. einander ergänzende Teillaschen 55, 56 an im Bereich des Zuschnitts (Fig. 9)
voneinander entfernten Eckbereichen. Diese ergänzen einander bei der Bildung der Innenumhüllung
12, so daß durch Abziehen der beiden Teillaschen 55, 56 ein randseitiger Eckbereich
des Packungsinhalts freiliegt. Sinnvollerweise wird dabei zuerst die eine Teillasche
55 und sodann die andere Teillasche 56 abgezogen. Die Teillaschen 55, 56 sind im Bereich
des Zuschnitts jeweils durch die beiden Perforationslinien 50, 51 von im vorliegenden
Falle gleicher Länge unter einem rechten Winkel zueinander begrenzt.
1. Quaderförmige Verpackung aus Karton, insbesondere für Zigaretten, bestehend aus einem
inneren Schachtelteil und einer diesen in Schließstellung umgebenden, becherförmigen
Hülse (18) mit einer Ausschuböffnung (29) und mit einer dieser gegenüberliegenden
Seitenwand (30), wobei Schachtelteil (17) und Hülse (18) zueinander verschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (18) in einer Zwischenfaltstellung an zwei einander
gegenüberliegenden Seiten offen ist, nämlich im Bereich der Ausschuböffnung (29) und
im Bereich der gegenüberliegenden Seitenwand (30), derart, daß die Hülse (18) in der
Zwischenfaltstellung flach zusammenlegbar aus dieser in die dreidimensionale Gestalt
aufrichtbar und fertig faltbar ist, wobei nach dem Aufrichten der Hülse (18) Seitenlappen
(39, 40) zur Bildung der Seitenwand (30) in die Endstellung faltbar sind.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (30) aus zwei
im Abstand voneinander angeordneten Teil-Seitenwänden (38) besteht, zwischen denen
vorzugsweise mittig eine Betätigungsöffnung (41) gebildet ist.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teil-Seitenwände (38)
je aus zwei einander überdeckenden und miteinander verbundenen Seitenlappen (39, 40)
bestehen, die mit einer Vorderwand (32) bzw. einer Rückwand (33) der Hülse (18) verbunden
sind.
4. Verpackung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Bildung der flach zusammenlegbaren Hülse (18) ein mit Vorderwand
(32) oder Rückwand (33) verbundener Decklappen (36) mit einer an die Rückwand (33)
oder Vorderwand (32) abschließenden Verbindungslasche (37) zur Bildung einer Stirnwand
(35) der Hülse (18) verbunden ist, während sich die Seitenlappen (39, 40) in der Ebene
von Vorderwand (32) bzw. Rückwand (33) erstrecken.
5. Verpackung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die in dem oben offenen, becherförmigen Schachtelteil (17) angeordneten
Zigaretten (11) von einer Innenumhüllung (12), insbesondere aus Stanniol , umgeben
sind, die im Bereich von bei geöffneter Verpackung freiliegenden oberen Ecken eine
durch Schwächungslinien (Perforationslinien 50, 51) definierte, kappenförmige Aufreißlasche
(49) aufweist.
6. Verpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schwächungslinien
(Perforationslinien 50, 51) im Bereich von Vorderseite, Rückseite, Oberseite und Seitenflächen
der Innenumhüllung (12) in einem freiliegenden Eckbereich derselben erstrecken.
7. Verpackung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Innenumhüllung
(12) aus einem rechteckigen, im Bereich von Oberseite und Seitenfläche gefalteten
Zuschnitt, dieser an zwei voneinander entfernt liegenden Bereichen winkelförmige Perforationslinien
(50, 51) aufweist.
1. Cuboidal pack made of cardboard, especially for cigarettes, consisting of an inner
box part and a cup-like casing (18) surrounding said box part in closed position,
said casing (18) having a push-out opening (29) and a side wall (30) situated opposite
thereto, box part (17) and casing (18) being slideable relative to one another, characterized
in that, in an intermediate folding position, the casing (18) is open on two opposing
sides, namely in the region of the push-out opening (29) and in the region of the
oppositely situated side wall (30), in such a way that the casing (18) is flatly foldable
in the intermediate folding position, from there can be erected into a three-dimensional
form and can be finally folded, side tabs (39, 40) for forming the side wall (30)
being foldable into the final position after the casing (18) has been erected.
2. Pack according to Claim 1, characterized in that the side wall (30) consists of two
partial side walls (38) which are arranged at a distance from one another and between
which an actuating opening (41) is formed, preferably centrally.
3. Pack according to Claim 2, characterized in that partial side walls (38) each consist
of two side tabs (39, 40) covering one another and being connected to one another,
said side tabs (39, 40) being connected to a front wall (32) and a rear wall (33),
respectively, of the casing (18).
4. Pack according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized in
that in order to form the flatly foldable casing (18), a covering tab (36) linked
to the front wall (32) or the rear wall (33) is connected to a joining flap (37) adjoining
the rear wall (33) or the front wall (32) to form an end wall (35) of the casing (18),
while the side tabs (39, 40) extend in the plane of the front wall (32) and rear wall
(33), respectively.
5. Pack according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized in
that the cigarettes (11) being arranged in the cup-like box part (17) being open at
the top are enwrapped by an inner wrapping (12), especially made of tin foil, which,
in the region of upper corners being exposed when the pack is opened, has a cap-like
tear-off flap (49) defined by weakening lines (perforation lines 50, 51).
6. Pack according to Claim 5, characterized in that the weakening lines (perforation
lines 50, 51) extend in the region of front face, rear face, top face and side face
of the inner wrapping (12) in an exposed corner region thereof.
7. Pack according to Claims 5 or 6, characterized in that, in an inner wrapping (12)
made of a rectangular blank folded in the region of upper face and side face, said
blank has angular perforation lines (50, 51) on two regions located apart from one
another.
1. Emballage parallélépipédique en carton, en particulier pour des cigarettes, composé
d'une partie boîte intérieure et d'une gaine (18) en godet, entourant cette partie
boîte lorsqu'elle est en position fermée, avec une ouverture de retrait (29) et avec
une paroi latérale (30) placée à l'opposé de cette dernière, la partie boîte (17)
et la gaine (18) étant déplaçables l'une part rapport à l'autre par coulissement,
caractérisé en ce que la gaine (18) est ouverte sur deux faces placées à l'opposée
l'une de l'autre, dans une position de plage intermédiaire, notamment dans la zone
de l'ouverture de retrait (29) et dans la zone de la paroi latérale (30) placée à
l'opposé, de manière que la gaine (18) puisse être repliable à plat dans la position
de plage intermédiaire, redressable de celle-ci pour prendre la forme tridimensionnelle
et pliable en position fermée des languettes latérales (39,40) pouvant, après le redressement
de la gaine (18), être pliées dans la position finale pour former la paroi latérale
(30).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi latérale (30) est
composée de deux parois latérales (38) partielles, disposées à distance l'une de l'autre,
entre lesquelles est formée une ouverture d'actionnement (41), de préférence au centre.
3. Emballage selon la revendication 2, caractérisé en ce que les parois latérales (38)
partielles sont composées chacune de deux languettes latérales (39,40) se recouvrant
l'une l'autre et reliées ensemble, languettes qui sont reliées à une paroi avant (32),
ou une paroi arrière (33) de la gaine (18).
4. Emballage selon la revendication 1, ainsi que l'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce que, pour former la gaine (18) pliable à plat, une languette de
couvercle (36), reliée à la paroi avant (32) ou à la paroi arrière (33), est reliée
à une patte de liaison (37) se raccordant à la paroi arrière (33) ou à la paroi avant
(32), de manière à former une paroi frontale (35) de la gaine (18), tandis que les
languettes latérales (39,40) s'étendent dans le plan de la paroi avant (32) ou de
la paroi arrière (33).
5. Emballage selon la revendication 1, ainsi que l'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce que les cigarettes (11), disposées dans la partie boîte (17) en
forme de godet, ouverte sur le dessus, sont entourées d'une enveloppe intérieure (12),
en particulier en feuille d'étain, enveloppe qui présente dans la zone des angles
supérieurs exposés, lorsque l'emballage est ouvert, une patte d'ouverture par déchirement
(49) en capuchon et définie au moyen de lignes d'affaiblissement (lignes de perforations
50,51).
6. Emballage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les lignes d'affaiblissement
(lignes de perforations 50,51) s'étendent dans la zone de face avant, face arrière,
face supérieure et de surfaces latérales de l'enveloppe intérieure (12), dans une
zone d'angle dénudée de celle-ci.
7. Emballage selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que, dans le cas d'une
enveloppe intérieure (12) composée d'un flan rectangulaire, plié dans la zone de la
face supérieure et de la surface latérale, ce flan présente, dans deux zones situées
à distance l'une de l'autre, des lignes de perforations (50,51) orientées en faisant
un angle entre elles.