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EP 0 422 255 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
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Anmeldetag: 09.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H05B 41/392 |
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Elektronisches Vorschaltgerät
Electronic ballast
Ballast électronique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1991 Patentblatt 1991/16 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Klier, Jürgen
D-8225 Traunreut (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 127 101 US-A- 3 989 976
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DE-A- 3 709 004
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Vorschaltgerät gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Elektronische Vorschaltgeräte dieser Art sind beispielsweise aus DE-A1-3709004 bekannt.
Soll ein solches elektronisches Vorschaltgerät zum Dimmen einer Leuchtstofflampe in
weiten Grenzen verwendet werden, so ergeben sich besondere Schwierigkeiten bei den
Stellungen < 10 % des Nennlichtstroms. Die Leuchtstofflampen haben hinsichtlich ihrer
elektrischen Eigenschaften große Toleranzen, reagieren empfindlich auf Temperaturänderungen
und unterliegen Alterungserscheinungen. Es besteht deshalb die Gefahr, daß beim Dimmen
der Leuchtstofflampe zu niedrigen Werten hin durch Abreißen der Entladung die Leuchtstofflampe
erlischt.
[0003] Bei der angegebenen Literaturstelle regelt der Regler die Helligkeit der Leuchtstofflampe
über ihren Entladungsstrom. Dieses Prinzip versagt jedoch bei den Stellungen <10 %
des Nennlichtstromes, da der hierfür notwendige Differenzstromtransformator völlig
streufeldfrei sein müßte. In der Dimmstellung 1 % würde ein Streufluß des Differenzstromtransformators
von nur 1 % des Hauptflusses das Meßergebnis um ca. 100 % verfälschen.
[0004] An Stelle einer Regelung des Entladungsstroms der Leuchtstofflampe kann auch, wie
beispielsweise aus DE-A1-2544364 A1 bekannt ist, die Regelung über die Lampenleistung
erfolgen. Dies hat jedoch den Nachteil, daß nur die Summe aus Lampenleistung und Wendelheizleistung
geregelt werden kann. Die Wendelheizleistung hängt stark vom toleranzbehafteten Wendelwiderstand
ab. Dadurch ist auch diese Art der Regelung bei Dimmstellungen < 10 % der Nennlichtleistung
nur bedingt einsetzbar. Beispielsweise in einer Dimmstellung von 1 % der Nennlichtleistung
beträgt die zu regelnde Lampenleistung üblicher Leuchtstofflampen etwa 0,5 W, die
Heizleistung aber etwa 4 W. Ein befriedigender Gleichlauf zwischen mehreren Leuchtstofflampen
ist damit bei dem Stellungen < 10 % auf diese Weise nicht gewährleistbar.
[0005] Weiterhin ist aus US-A-3,989,976 eine Dimmschaltung für Hochdrucklampen bekannt.
Neben einem Vorschaltgerät, das allerdings im Gegensatz zu modernen elektronischen
Vorschaltgeraten für Niederdrucklampen, wie Leuchtstofflampen, nicht mit Hochfrequenz
im Bereich von mehr als 20 kHz sondern mit Netzfrequenz arbeitet, besitzt diese bekannte
Schaltung einen Hilfsregelkreis. Dieser Hilfsregelkreis erkennt aufgrund der an der
Hochdrucklampe ansteigenden Brennwechselspannung eine Tendenz zum Erloschen des Lampenlichtbogens.
Der Hilfsregelkreis ist so ausgebildet, daß die beim Dimmen auftretende erhöhte Brennwechselspannung
dadurch automatisch kompensiert wird, daß der Lampe über das Vorschaltgerät erhöhte
Leistung zugeführt wird. Das geschieht derart, daß die normale, auf den Zyklus der
Netzwechselspannung abgestimmte Ansteuerung des Vorschaltgerätes in diesem kritischen
Betriebszustand außer Kraft gesetzt und die Regelung stattdessen auf das Ausgangssignal
eines die Lampenbrennspannung auswertenden Abtastkreises bezogen wird.
[0006] Die bekannte Losung ist auf die typische Lichtstrom-Spannungscharakteristik bei Hochdrucklampen
abgestimmt, die bei fallendem Lampenlichtstrom stark ansteigt. Bei Niederdrucklampen
ist aber die Brennwechselspannung vom Lampenlichtstrom nicht in dieser Weise abhängig.
Bei grober Betrachtung ist die Lampenbrennspannung bei diesem Lampentyp nahezu unabhängig
vom Lampenlichtstrom, bei genauer Betrachtung aber zeigt sich, daß sie bei abnehmendem
Lampenlichtstrom nach Durchlaufen eines Maximums in dem gerade kritischen Bereich
kleiner Lampenlichtströme wieder abfällt. Mit einer Rückkopplung der Lampenbrennspannung
auf den Regelkreis des elektronischen Vorschaltgerätes kann man daher diesen Regelkreis
auch dann nicht stabilisieren, wenn man berücksichtigte, daß man auf eine Verringerung
der Lampenbrennspannung abstellen mußte. Dies liegt daran, daß die Lichtstrom-Spannungscharakteristik
wegen des bei niedrigen Lichtstromwerten auftretenden Maximums nicht eindeutig ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem dimmfähigen elektronischen Vorschaltgerät
der eingangs genannten Art unabhängig davon, ob von einer Entladungsstrom- oder einer
Leistungsregelung der Leuchtstofflampe Gebrauch gemacht wird, eine Lösung anzugeben,
die bei geringem Mehraufwand ein sicheres Dimmen auch bei Dimmstellungen unterhalb
von 10 % des Nennlichtstromes bis herab zu weniger als 1 % ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0009] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich beim Dimmen einer Leuchtstofflampe
hauptsächlich der Entladungsstrom ändert, während die Brennspannung - zumindest von
der Größenordnung her - gleich bleibt. Das bedeutet, daß das Spannungs-Strom-Verhältnis,
also der Widerstand der Entladungsstrecke bei abnehmender Helligkeit der Leuchtstofflampe
immer größer wird und schließlich gegen unendlich strebt, wenn die Entladung abreißt.
[0010] Unabhängig davon, von welcher Regelung der Leuchtstofflampe Gebrauch gemacht wird,
läßt sich somit eine Leuchtstofflampe auch noch sicher bei 1 % ihres Nennlichtstroms
betreiben, wenn zusätzlich der Entladungswiderstand überwacht wird und die hiervon
abgeleitete Regelgröße im Sinne einer Korrektur der Steuergröße für den Regler im
unteren Bereich der Helligkeitsregelung herangezogen wird.
[0011] Diese zusätzliche Regelung in Abhängigkeit von dem Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe
hat darüber hinaus beachtliche Vorteile. Wie sich zeigt, haben Argonlampen und Kryptonlampen
gleicher Länge, bei sonst unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften, bei Dimmstellungen
um 1 % des Nennlichtstromes etwa den gleichen Entladungswiderstand. Eine Anpassung
dieser speziellen Regelung an den Lampentyp ist also nicht erforderlich.
[0012] Ein weiterer Vorteil dieser Regelung in Abhängigkeit von dem Entlaoungswiderstand
besteht darin, daß das Vorschaltgerät erkennen kann, ob die Lampe brennt, ohne hierfür
optoelektronische Einrichtungen oder einen Differenzstromtransformator zur Lampenstromerfassung
zu benötigen. Dies läßt sich beispielsweise bei für Warmstart vorgesehenen elektronsichen
Vorschaltgeräten zur Steuerung der Vorheizphase der Leuchtstofflampe nutzen, da ein
vorzeitiges Zünden der Leuchtstofflampe erkannt und sofort von Vorheizen auf Betrieb
umgeschaltet werden kann.
[0013] Zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes nach dem Patentanspruch 1 sind in den
weiteren Patentansprüchen 2 bis 10 angegeben.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung im einzelnen
beschrieben, dabei bedeuten die der näheren Erläuterung der Erfindung dienenden Figuren:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines in weiten Grenzen dimmfähigen elektronsichen
Vorschaltgerätes, bei dem die vom Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe abhängige
Hilfsregelgröße vom Potential einer Lampenelektrode gewonnen ist,
- Fig. 2
- ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel für ein in weiten Grenzen dimmfähiges
elektronisches Vorschaltgerät, bei dem die vom Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe
abhängige Hilfsregelgröße aus einem niederfrequenten Anteil der Brennwechselspannung
der Leuchtstofflampe gewonnen ist,
- Fig. 3
- eine Weiterbildung der Ausführungsform nach Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Ausführungsform der in der Schaltung nach Fig. 3 verwendeten Zusatzschaltung.
[0015] Das in Fig.1 teilweise in Form eines Blockschaltbildes dargestellte dimmfähiger elektronischer
Vorschaltgerät besteht im wesentlichen aus einem Wechselrichter WR, der ausgangsseitig
mit einem Lastkreis verbunden ist. Der Lastkreis besteht dabei aus der Reihenschaltung
einer Lampendrossel L1 mit einer Leuchtstofflampe LL, der ein Zündkondensator C2 parallel
liegt. Der Wechselrichter WR verwendet eine Halbbrückenschaltung aus zwei in Reihe
geschalteten, als Leistungstransistoren ausgebildeten Schaltern T1, T2 und einem Halbbrückenkondensator
C1, dem ein Entladewiderstand R1 parallel geschaltet ist.
[0016] Der gemeinsame Verbindungspunkt von Halbbrückenkondensator C1, Entladewiderstand
R1 und einer der Elektroden der Leuchtstofflampe LL ist mit A und der Verbindungspunkt
der anderen Elektrode mit der Lampendrossel L1 ist mit B bezeichnet. Die Schalter
T1 und T2 der Halbbrückenschaltung werden von einem Oszillator O angesteuert, der
seinerseits über seinen Steuereingang mit dem Ausgang eines Reglers RR verbunden ist.
[0017] Dem Steuereingang des Reglers RR ist ein Vergleichereigenschaften aufweisender Summierer
SR vorgeordnet, dessen drei Eingängen ein Sollwert SW, ein Istwert IW und eine Hilfsregelgröße
HMG zugeführt sind. Die vorzeichenrichtige Addition des Istwertes IW, des Sollwertes
SW und der Hilfsregelgröße HMG ergeben eine Größe für die Regelabweichung RAG, die
vom Ausgang des Summierers SR dem Steuereingang des Reglers RR Zugeführt wird. Beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind der Sollwert SW, der Istwert IW sowie die Hilfsregelgröße
HMG Gleichspannungen, die gemeinsam die ebenfalls eine Gleichspannung darstellende
Regelabweichung RAG ergeben.
[0018] Die Stromversorgung für den Wechselrichter WR erfolgt üblicherweise in Form einer
Gleichspannung, die aus der Netzwechselspannung gewonnen und in Fig. 1 als Zwischenkreisgleichspannung
Uzw angegeben ist. Diese Zwischenkreisgleichspannung liegt an der Reihenschaltung
der beiden Schalter T1 und T2. Der Halbbrückenkondensator C1 und der Entladewiderstand
R1 sind ihrerseits an den positiven Pol der Zwischenkreisgleichspannung Uzw angeschaltet.
Die Hilfsregelgröße HMG wird am Abgriff eines aus Widerständen R2 und R3 gebildeten
Spannungsteilers abgenommen, der seinerseits vom Verbindungspunkt A gegen den negativen
Pol der Zwischenkreisgleichspannung Uzw geschaltet ist.
[0019] Der eine Bezugsspannung darstellende Sollwert SW ist üblicherweise von einer in ihrer
Größe einstellbaren Gleichspannung erzeugt, die in Fig. 1 und den übrigen Figuren
nicht dargestellt ist. Der ebenfalls eine Gleichspannung darstellende Istwert IW ist
entweder dem durch die Leuchtstofflampe LL fließenden Entladestrom oder aber der Lampenleistung
proportional. Er kann in bekannter Weise über einen Differenzstromtransformator bzw.
über eine Strom-Spannungsmessung im Bereich des Lastkreises gewonnen werden. Auf die
schaltungstechnische Darstellung einer solchen Istwerterkennung ist in Fig. 1, wie
auch in den übrigen Figuren, ebenfalls verzichtet.
[0020] Bei der üblicherweise symmetrischen Ansteuerung der Schalter T1 und T2 der Halbbrücke
stellt sich am Verbindungspunkt B bei brennender Leuchtstofflampe LL die halbe Zwischenkreisgleichspannung
Uzw, überlagert durch die Brennwechselspannung der Leuchtstofflampe LL ein. Üblicherweise
sind der Halbbrückenkondensator C1 sowie der ihm parallel liegende Entladewiderstand
R1 so groß, daß sich beim Nennlichtstrom der Leuchtstofflampe am Verbindungspunkt
A ebenfalls die halbe Zwischenkreisgleichspannung Uzw einstellt. Mit anderen Worten,
in dieser Betriebssituation ist der Entladewiderstand R1 wesentlich größer als der
Entladewiderstand der Leuchtstofflampe, so daß die durch den Entladewiderstand R1
bewirkte Entladung des Halbbrückenkondensators C1 praktisch vernachlässigt werden
kann. Der hochfrequente Lampenstrom bewirkt nur einen geringen Spannungsabfall am
Halbbrückenkondensator C1.
[0021] Wird aber, die Leuchtstofflampe LL ausgehend vom Nennlichtstrom zu abnehmender Helligkeit
hin bis zu dem Punkt gedimmt, bei dem die Entladung abzureißen droht, dann wird der
Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe LL derart groß, daß der Entladewiderstand
R1 den Halbbrückenkondensator C1 teilweise entladen kann. Dadurch steigt das Potential
am Verbindungspunkt A und die über den Spannungsteiler R2/R3 heruntergeteilte Hilfsregelgröße
HMG am Abgriff dieses Spannungsteilers ebenfalls. Somit wirkt die Hilfsregelgröße
HMG einem weiteren Absenken der Lampenleistung entgegen und verhindert über den Regler
RR das unerwünschte Abreißen der Entladung. Die beschriebene Änderung der Hilfregelgröße
HMG wirkt sich nennenswert erst in unmittelbarer Nähe der unteren Grenze des Helligkeitsregelbereichs
der Leuchtstofflampe LL aus, weil erst in diesem Bereich der Entladungswiderstand
der Leuchtstofflampe und damit auch das Potential am Verbindungspunkt A nennenswert
ansteigen.
[0022] Diese Art der Ableitung der Hilfsregelgröße HMG von der Größe des Entladungswiderstandes
der Leuchtstofflampe LL durch eine Gleichspannungsmessung setzt voraus, daß in der
Leuchtstofflampe keine an sich möglichen Gleichrichtereffekte auftreten.
[0023] Ein solcher Gleichrichtereffekt kann beispielsweise dann auftreten, wenn starke Unterschiede
in der Emissionsfähigkeit der Elektroden der Leuchtstofflampe LL vorhanden sind. Soll
die Abhängigkeit der Gleichspannungsmessung und damit der Erzeugung der Hilfsregelgröße
HMG von einem solchen Gleichrichtereffekt ausgeschlossen werden, dann kann die Hilfsregelgröße
HMG auch von einer Wechselspannung abgeleitet werden. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel
zeigt Fig. 2.
[0024] Die Ableitung der Hilfsregelgröße HMG erfolgt dabei durch Überlagerung einer niederfrequenten
Wechselspannung an der Leuchtstofflampe LL mit der hochfrequenten Brennwechselspannung.
Hierzu wird die Leichtstofflampe LL über Koppelelemente KE1, beispielsweise in Form
von Koppelwiderständen Rk, zusätzlich an die Netzwechselspannung Un angeschaltet.
Der hierdurch an der Leuchtstofflampe LL auftretende niederfrequente Anteil der Brennwechselspannung
wird dann über weitere Koppelelemente KE2, die den hochfrequenten Anteil der Brennwechselspannung
und auch den Gleichanteil sperren, einem Gleichrichter GL zugeführt, dem zur Glättung
des gleichgerichteten niederfrequenten Anteils der Brennwechselspannung ein Siebglied
SG nachgeschaltet ist. Dem Ausgang des Siebglieds SG ist der aus Fig. 1 bereits bekannte
Spannungsteiler R2/R3 parallel geschaltet, an dessen Abgriff die Hilfsregelgröße HMG
ansteht. Die Koppelelemente KE2 bestehen aus der Reihenschaltung einer Siebdrossel
Ls und eines Siebkondensators Cs.
[0025] Da die Wirksamkeit der Hilfsregelgröße HMG lediglich an der unteren Grenze des Helligkeitsregelbereichs
der Leuchtstofflampe LL von Interesse ist, kann in den Verbindungsweg des Abgriffs
des Spannungsteilers R2/R3 zum Summierer SR, wie das Fig. 3 zeigt, zusätzlich eine
Schwelle, zum Beispiel in Form einer Zenerdiode D1, eingebaut werden. Erst wenn die
Hilfsregelgröße HMG am Abgriff des Spannungsteilers R2/R3 bei einer Dimmstellung von
beispielsweise ein oder zwei Prozent des Nennlichtstromes so groß geworden ist, daß
die Zenerdiode niederohmig wird, setzt schlagartig die das Abreißen der Entladung
verhindernde Zusatzregelung ein. Das Verhalten des Reglers im Helligkeitsregelbereich
oberhalb dieser Schwelle wird dann, was mitunter erwünscht ist, von dieser Zusatzregelung
nicht beeinflußt. Die Zenerdiode D1 ist im Schaltbild nach Fig. 3 eingetragen. Die
Schaltung nach Fig. 3 stellt eine Weiterbildung der Schaltung nach Fig. 1 dar. Abgesehen
von der Zenerdiode D1 im Verbindungsweg des Abgriffs des Spannungsteilers R2/R3 zum
Summierer SR unterscheidet sich die Schaltung nach Fig. 3 von der Schaltung nach Fig.
1 durch eine Zusatzschaltung ZS. Über diese Zusatzschaltung ZS wird eine weitere Hilfsregelgröße
HMG1 erzeugt, die der Hilfsregelgröße HMG gleichwirkend überlagert ist. Hierdurch
wird die Regelgeschwindigkeit der zusätzlichen Regelung wesentlich erhöht.
[0026] Die Änderung des Entladungswiderstandes bei einem Dimmvorgang der Leuchtstofflampe
LL in Richtung abnehmender Helligkeit hat eine relativ langsame Änderung des Potentials
am Verbindungspunkt A zur Folge, weil durch die Gesamtschaltung eine große Zeitkonstante
von Halbbrückenkondensator C1 und Entladewiderstand R1 vorgegeben ist. Bei ungünstiger
Dimensionierung können deshalb Regelschwingungen auftreten. Durch die Zusatzschaltung
ZS läßt sich das dynamische Verhalten des Reglers jedoch wesentlich verbessern, weil
dadurch der Einfluß dieser großen Zeitkonstante verringert werden kann. Bei stark
verringerter Lampenleistung auf Werte unterhalb 10 % der Nennleistung nimmt die Brennwechselspannung
der Leuchtstofflampe LL mit der Lampenleistung ab. Dies macht sich die Zusatzschaltung
ZS zunutze, indem sie aus der Brennwechselspannung eine Gleichspannung erzeugt, die
der Brennwechselspannung proportional ist und als weitere Hilfsregelgröße HMG1 der
Hilfsregelgröße HMG im Sinne der gewünschten Regelung vorzeichenrichtig überlagert
wird.
[0027] Eine bevorzugte Ausführungsform der Zusatzschaltung ZS nach Fig. 3 ist in Fig. 4
dargestellt. Sie besteht zwischen dem Verbindungspunkt B und dem negativen Pol der
Zwischenkreisgleichspannung Uzw aus der Reihenschaltung des Kondensators C3 mit einem
aus Widerständen R4 und R5 gebildeten Spannungsteiler R4/R5.
[0028] Der heruntergeteilte Anteil der Brennwechselspannung am Widerstand R5 wird nun über
eine Diode D2 gleichgerichtet und die gleichgerichtete Brennwechselspannung der Parallelschaltung
aus einem Kondensator C4 und einem Widerstand R6 zugeführt. Die Änderung der gleichgerichteten
Brennwechselspannung wird am Kondensator C4 wirksam und über den Kondensator C5 dem
Widerstand R3 des Spannungsteilers R2/R3 als die weitere Hilfsregelgröße HMG1 zugeführt.
1. Elektronisches Vorschaltgerät mit einem Wechselrichter (WR) in Schalterbrückenausführung,
an den ausgangsseitig wenigstens ein Lastkreis angeschlossen ist, der eine Lampendrossel
(L1) und eine zu dieser in Serien liegende Parallelschaltung einer Leuchtstofflampe
(LL) und eines Zündkondensators (C2) aufweist und mit einer den Wechselrichter ansteuernden
Regeleinrichtung (SR, RR), die in Abhängigkeit von einem Ist-Wert (IW), der aus einem
gemessenen Momentanwert der Lampenleistung oder des Lampenstromes abgeleitet ist sowie
einem entsprechenden, auf die Lampenleistung bzw. den Lampenstrom bezogenen und in
seiner Höhe einstellbaren Sollwert (SW) mittels eines Soll-Istwertvergleiches und
einer daraus resultierenden Regelabweichung (RAG) sowohl einen Dauerbetrieb mit stabilisierter
Helligkeit als auch eine Helligkeitsregelung der Leuchtstofflampe ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsmeßkreis (Uzw, R1, R2, R3 bzw. Un, KE1, KE2, R2, R3) zum Messen des
momentanen Entladungswiderstandes der Leuchtstofflampe vorgesehen ist, der aus diesem
bei abnehmender Helligkeit der Leuchtstofflampe anwachsenden Entladungswiderstand
eine Hilfsregelgröße (HMG) ableitet, die in der Regeleinrichtung der Regelabweichung
überlagert wird.
2. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (SR, RR) neben einem den Wechselrichter (WR) ansteuernden
Regler (RR) einen Summierer (SR) aufweist, dem der Sollwert (SW), der Istwert (IW)
und die Hilfsregelgröße (HMG) in Form von Gleichspannungen zugeführt werden und der,
diese Gleichspannungen vorzeichenrichtig aufaddierend, als Ausgangsspannung die überlagerte
Regelabweichung (RAG) bildet, die dem Regler als Regelgröße zugeführt wird.
3. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Wechselrichter (WR)
zwei in Reihe miteinander liegende, gesteuerte Schalter (T1, T2) aufweist, deren gemeinsamer
Verbindungspunkt den Wechselrichterausgang bildet und über die Lampendrossel (L1)
an eine Elektrode der Leuchtstofflampe (LL) angeschlossen ist, bei dem diese Reihenschaltung
der gesteuerten Schalter an eine die Stromversorgung des Wechselrichters bildende,
von einer Netzwechselspannung (Un) abgeleitete Zwischenkreisgleichspannung (Uzw) angeschlossen
ist und bei dem ein Pol dieser Reihenschaltung der gesteuerten Schalter über einen
Halbbrückenkondensator (C1) an die zweite Elektrode der Leuchtstofflampe (LL) angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmeßkreis (Uzw, R1, R2, R3) einen dem Halbbrückenkondensator (C1) parallel
geschalteten Entladewiderstand (R1) sowie einen aus zwei weiteren Widerstanden (R2
bzw. R3) gebildeten Spannungsteiler (R2/R3) umfaßt, der einerseits an die mit dem
Halbbrückenkondensator verbundene Elektrode der Leuchtstofflampe angeschlossen und
damit über diesen Kondensator dem einen Pol (+) der Zwischenkreisspannung zugeordnet
ist und der andererseits direkt mit dem anderen Pol (-) der Zwischenkreisspannung
verbunden ist und der einen den Ausgang des Hilfsmeßkreises bildenden Mittelabgriff
besitzt, der an den Eingang der Regeleinrichtung (SR, RR) angeschlossen ist.
4. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der über einen gemeinsamen Verbindungspunkt (B) an die Lampendrossel
(L1) angeschlossenen Elektrode der Leuchstofflampe (LL) und dem anderen Pol (-) der
Zwischenkreisgleichspannung (Uzw) eine Zusatzschaltung (ZS) zum Bilden einer weiteren
Hilfsregelgröße (HMG1) vorgesehen ist, die in Form einer Gleichspannung aus der Brennwechselspannung
der Leuchtstofflampe abgeleitet ist und der aus dem Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe
abgeleiteten Hilfsregelgröße (HMG) am Mittelabgriff des Spannungsteilers (R2/R3) so
zugeführt ist, daß sie dieser aus dem Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe abgeleiteten
Hilfsregelgröße überlagert, deren Spannungsänderung im unteren Bereich der Helligkeitsregelung
verstärkend unterstützt.
5. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (ZS) zum Messen der Brennwechselspannung der Leuchtstofflampe
(LL) eine Serienschaltung aus einem weiteren Kondensator (C3) sowie zwei weiteren,
ebenfalls einen Spannungsteiler bildenden Widerständen (R4, R5) aufweist, wobei diese
Serienschaltung zwischen dem Verbindungspunkt (B) der Lampendrossel (L1) mit der zugeordneten
Elektrode der Leuchstofflampe und dem anderen Pol (-) der Zwischenkreisgleichspannung
(Uzw) angeordnet ist, daß ferner zwischen einem Mittelabgriff dieses Spannungsteilers
(R4/R5) der Zusatzschaltung und dem anderen Pol (-) der Zwischenkreisgleichspannung,
dem entsprechenden Widerstand (R5) dieses Spannungsteilers parallel geschaltet, ein
π-Vierpol mit aus einer Parallelschaltung eines weiteren Kondensators (C4) und eines
weiteren Widerstandes (R6) bestehenden Quergliedern und mit aus einer Reihenschaltung
einer an den Mittelabgriff des Spannungsteilers (R4/R5) angeschlossenen Diode (D2)
und einem weiteren Kondensator (C5) gebildeten Langsgliedern, wobei dieser π-Vierpol
eine am Mittelabgriff des Spannungsteilers der Zusatzschaltung abgenommene, der Brennwechselspannung
der Leuchtstofflampe proportionale Teilspannung gleichrichtet, siebt und als die von
der Brennwechselspannung abgeleitete, weitere Hilfsregelgroße (HMG1) am freien Anschluß
des Langsgliedkondensators (C5) abgibt.
6. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des dem Halbbrückenkondensator (C1) parallel geschalteten Entladewiderstandes
(R1) in der Größenordnung demjenigen Wert des Entladungswiderstandes der Leuchtstofflampe
(LL) entsprechend bemessen ist, der an der unteren Grenze des Helligkeitsregelbereiches
auftritt.
7. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmeßkreis (Un, KE1, KE2) zum Ableiten der aus dem Entladungswiderstand
der Leuchtstofflampe (LL) abgeleiteten Hilfsregelgröße (HMG) durch eine niederfrequente
Wechselspannung (Un) gespeist ist, erste Koppelglieder (KE1) zum Überlagern dieser
niederfrequenten Wechselspannung mit der hochfrequenten Brennwechselspannung der Leuchtstofflampe
und zweite Koppelglieder (KE2) zum Aussieben eines entsprechenden niederfrequenten
Wechselspannungssignales sowie eine Gleichrichterschaltung (GL) zum Gleichrichten
dieses ausgesiebten Wechselspannungssignales umfaßt und an diese Gleichrichterschaltung
mit seinen beiden Widerständen der an seinem Mittelabgriff die Hilfsregelgröße abgebende
Spannungsteiler (R2/R3) des Hilfsmeßkreises angeschlossen ist.
8. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als niederfrequente Wechselspannung die Netzwechselspannung (Un) verwendet wird,
die den Elektroden der Leuchtstofflampe (LL) unmittelbar über die ersten Koppelglieder
(KE1) zugeführt wird, daß die sowohl den hochfrequenten Anteil der Brennwechselspannung
sowie einen Gleichspannungsanteil sperrenden zweiten Koppelglieder (KE2) jeweils an
eine der Elektroden der Leuchtstofflampe angeschlossen sind und daß zwischen der Gleichrichterschaltung
(GL) und dem Spannungsteiler (R2/R3) des Hilfsmeßkreises ein Siebglied (SG) zum Glätten
des gleichgerichteten niederfrequenten Wechselspannungssignales vorgesehen ist.
9. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmeßkreis (Uzw, R1, R2, R3 bzw. Un, KE1, KE2, R2, R3) an seinem Ausgang
ein Schwellwertglied (D1) aufweist, das diesen Ausgang solange sperrt, bis die aus
dem Entladungswiderstand der Leuchtstofflampe (LL) abgeleitete Hilfsmeßgröße (HMG)
einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt.
1. Electronic ballast having an inverter (WR) which is constructed in a switching bridge
and to which there is connected on the output side at least one load circuit which
has a lamp inductor (L1) and, situated in series therewith, a parallel circuit composed
of a fluorescent lamp (LL) and an ignition capacitor (C2), and having a controlling
system (SR, RR) which drives the inverter and, by means of a desired/actual value
comparison and a system deviation (RAG) resulting therefrom permits both continuous
operation with stabilized brightness and dicing of the fluorescent lamp as a function
of an actual value (IW), which is derived from a measured instantaneous value of the
lamp performance or the lamp current, as well as of a corresponding desired value
(SW), which is referred to the lamp performance or the lamp current and is of adjustable
level, characterized in that there is provided for the purpose of measuring the instantaneous
discharge resistance of the fluorescent lamp an auxiliary measuring circuit (Uzw,
R1, R2, R3 or Un, KE1, KE2, R2, R3) which derives from this discharge resistance,
which increases with decreasing brightness of the fluorescent lamp, an auxiliary controlled
variable (HMG) which is superimposed on the system deviation in the controlling system.
2. Electronic ballast according to Claim 1, characterized in that in addition to a controller
(RR), which drives the inverter (WR), the controlling system has a summer (SR) to
which the desired value (SW), the actual value (IW) and the auxiliary controlled variable
(HMG) are fed in the form of DC voltages and which, adding up these DC voltages correctly
in terms of sign, forms as output voltage the superimposed system deviation (RAG)
which is fed to the controller as controlled variable.
3. Electronic ballast according to Claim 1 or 2, in which the inverter (WR) has two controlled
switches (T1, T2) which are situated in series with one another and whose common tie
point forms the inverter output and is connected via the lamp inductor (L1) to an
electrode of the fluorescent lamp (LL), in which this series circuit composed of the
controlled switches is connected to an intermediate circuit DC voltage (Uzw) which
forms the power supply of the inverter and is derived from an AC supply voltage (Ch),
and in which a terminal of this series circuit composed of the controlled switches
is connected via a half-bridge capacitor (C1) to the second electrode of the fluorescent
lamp (LL), characterized in that the auxiliary measuring circuit (Uzw, R1, R2, R3)
comprises a discharge resistor (R1) connected in parallel to the half-bridge capacitor
(C1) and a voltage divider (R2/R3) which is formed from two further resistors (R2
and R3, respectively) and which is connected, on the one hand, to the electrode of
the fluorescent lamp that is connected to the half-bridge capacitor, and is thus assigned
via this capacitor to one terminal (+) of the intermediate circuit voltage, and which
is connected, on the other hand, directly to the other terminal (-) of the intermediate
circuit voltage and which has a centre tap which forms the output of the auxiliary
measuring circuit and is connected to the input of the controlling system (SR, RR).
4. Electronic ballast according to Claim 3, characterized in that there is provided between
the electrode of the fluorescent lamp (LL) that is connected via a common tie point
(B) to the lamp inductor (L1) and the other terminal (-) of the intermediate circuit
DC voltage (Uzw) an additional circuit (ZS) for forming a further auxiliary controlled
variable (HMG1) which is derived in the form of a DC voltage from the AC operating
voltage of the fluorescent lamp and fed at the centre tap of the voltage divider (R2/R3)
to the auxiliary controlled variable (HMG) derived from the discharge resistance of
the fluorescent lamp in such a way that it is superimposed on this auxiliary controlled
variable derived from the discharge resistance of the fluorescent lamp and supports
the voltage variation thereof in an amplifying manner in the lower range of dimming.
5. Electronic ballast according to Claim 4, characterized in that the additional circuit
(ZS) for measuring the AC operating voltage of the fluorescent lamp (LL) has a series
circuit composed of a further capacitor (C3) as well as two further resistors (R4,
R5) likewise forming a voltage divider, this series circuit being arranged between
the tie point (B) of the lamp inductor (L1) having the assigned electrode of the fluorescent
lamp and the other terminal (-) of the intermediate circuit DC voltage (Uzw), and
in that there is arranged between a centre tap of this voltage divider (R4/R5) of
the additional circuit and the other terminal (-) of the intermediate circuit DC voltage
in a manner connected in parallel to the corresponding resistor (R5) of this voltage
divider a π four-terminal network which has shunt elements composed of a parallel
circuit of a further capacitor (C4) and a further resistor (R6) and has series elements
formed from a series circuit of a diode (D2) connected to the centre tap of the voltage
divider (R4/R5) and a further capacitor (C5), a component voltage tapped at the centre
tap of the voltage divider of the additional circuit and proportional to the AC operating
voltage of the fluorescent lamp being rectified and filtered by this π four--terminal
network, which outputs it at the free terminal of the series element capacitor (C5)
as the further auxiliary controlled variable (HMG1) derived from the AC operating
voltage.
6. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterized in that
the value of the discharge resistor (R1) connected in parallel with the half-bridge
capacitor (C1) is dimensioned in terms of its order of magnitude in accordance with
that value of the discharge resistance of the fluorescent lamp (LL) which occurs at
the lower limit of the range of dimming.
7. Electronic ballast according to Claim 1 or 2, characterized in that for the purpose
of deriving the auxiliary controlled variable (HMG) derived from the discharge resistance
of the fluorescent lamp (LL), the auxiliary measuring circuit (Un, KE1, KE2) is supplied
by a low-frequency AC voltage (Un), and comprises first coupling elements (KE1) for
superimposing this low-frequency AC voltage with the high-frequency AC operating voltage
of the fluorescent lamp and second coupling elements (KE2) for filtering out a corresponding
low-frequency AC voltage signal, as well as a rectifier circuit (GL) for rectifying
this filtered-out AC voltage signal, and the voltage divider (R2/R3) of the auxiliary
measuring circuit, which outputs the auxiliary controlled variable at its centre tap,
is connected to this rectifier circuit with its two resistors.
8. Electronic ballast according to Claim 7, characterized in that use is made as the
low-frequency AC voltage of the AC supply voltage (Un), which is fed to the electrodes
of the fluorescent lamp (LL) directly via the first coupling elements (KE1), in that
the second coupling elements (KE2), which block both the high-frequency component
of the AC operating voltage and a DC voltage component, are connected to one of the
electrodes of the fluorescent lamp, and in that a filter (SG) for smoothing the rectified
low-frequency AC voltage signal is provided between the rectifier circuit (GL) and
the voltage divider (R2/R3) of the auxiliary measuring circuit.
9. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterized in that
at its output the auxiliary measuring circuit (Uzw, R1, R2, R3 or Un, KE1, KE2, R2,
R3) has a threshold element (D1) which blocks this output until the auxiliary controlled
variable (HMG) derived from the discharge resistance of the fluorescent lamp (LL)
overshoots a prescribed threshold value.
1. Ballast électronique comportant un onduleur (W1) réalisé selon un montage en pont
d'interrupteurs et auquel est raccordé, côté sortie, au moins un circuit de charge,
qui possède une self (L1) d'une lampe et un montage parallèle formé d'une lampe fluorescente
(LL) et d'un condensateur d'amorçage (C2) et branché en série avec la self de la lampe,
et un dispositif de régulation (SR, RR), qui commande l'onduleur et qui, en fonction
d'une valeur réelle (IW), qui est dérivée d'une valeur instantanée mesurée de la puissance
de la lampe ou du courant de la lampe, ainsi qu'en fonction d'une valeur de consigne
correspondante (SW), qui est rapportée à la puissance ou au courant de la lampe et
dont l'amplitude est réglable, à l'aide d'une comparaison valeur de consigne - valeur
réelle et d'un écart de régulation (REG), qui en résulte, permet un fonctionnement
permanent avec une luminosité stabilisée ainsi qu'une régulation de la luminosité
de la lampe fluorescente, caractérisé par le fait qu'il est prévu un circuit de mesure
auxiliaire (Uzw, R1, R2, R3 ou Un, KE1, KE2, R2, R3) pour mesurer la résistance instantanée
de décharge de la lampe fluorescente et qui obtient, à partir de cette résistance
de décharge qui augmente lorsque la luminosité de la lampe fluorescente diminue, une
grandeur de régulation auxiliaire (HMG), qui est superposée à l'écart de régulation
dans le dispositif de régulation.
2. Ballast électronique suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif
de régulation (SR, RR) possède, en dehors d'un régulateur (RR) commandant l'onduleur
(WR), un additionneur (SR), auquel sont envoyées la valeur réelle (IW) et la grandeur
de régulation auxiliaire (HMG) sous la forme de tensions continues et qui, en additionnant
ces tensions continues de façon correcte du point de vue des signes, forme en tant
que tension de sortie l'écart de régulation superposé (RHG), qui est envoyé au régulateur
en tant que grandeur de régulation.
3. Ballast électronique suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel l'onduleur (WR)
comporte deux interrupteurs commandés (T1, T2) branchés en série et dont le point
de jonction commun forme la sortie de l'onduleur et est raccordé, par l'intermédiaire
de la self (L1) de la lampe, à une électrode de la lampe fluorescente (LL), et dans
lequel ce montage série des interrupteurs commandés est raccordé à une tension continue
(Uzw) du circuit intermédiaire, qui forme l'alimentation en courant de l'onduleur
et est dérivée d'une tension alternative (Un) du secteur et, dans lequel un pôle de
ce montage série des interrupteurs commandés est raccordé par l'intermédiaire d'un
condensateur de demi-pont (C1) à la seconde électrode de la lampe fluorescente (LL),
caractérisé par le fait que le circuit de mesure auxiliaire (Uzw, R1, R2, R3) comprend
une résistance de décharge (R1), qui est branchée en parallèle avec le condensateur
de demi-pont (C1), ainsi qu'un diviseur de tension (R2/R3), qui est formé par deux
autres résistances (R2 ou R3) et qui, d'une part, est raccordé à l'électrode, reliée
au condensateur de demi-pont, de la lampe fluorescente et par conséquent, par l'intermédiaire
de ce condensateur, à un pôle (+) de la tension du circuit intermédiaire, et qui,
d'autre part, est reliée directement à l'autre pôle (-) de la tension du circuit intermédiaire
et possède une prise médiane qui forme la sortie du circuit de mesure auxiliaire et
qui est raccordée à l'entrée du dispositif de régulation (SR, RR).
4. Ballast électronique suivant la revendication 3, caractérisé par le fait qu'entre
l'électrode de la lampe fluorescente (LL), qui est raccordée par l'intermédiaire d'un
point de jonction commun (B) à la self (L1) de la lampe, et l'autre pôle (-) de la
tension continue (Uzw) du circuit intermédiaire est prévu un circuit supplémentaire
(ZS) servant à former une autre grandeur de régulation auxiliaire (HMG1), qui est
obtenue sous la forme d'une tension continue à partir de la tension alternative de
fonctionnement de la lampe fluorescente et est appliquée à la grandeur de régulation
auxiliaire (HMG) obtenue à partir de la résistance de décharge de la lampe fluorescente,
au niveau de la prise médiane du diviseur de tension (R2/R3) de sorte qu'en étant
superposée à cette grandeur de régulation auxiliaire dérivée de la résistance de décharge
de la lampe fluorescente, elle assiste en la renforçant la variation de tension de
cette grandeur de régulation auxiliaire dans la plage inférieure de régulation de
la luminosité.
5. Ballast électronique suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que le circuit
supplémentaire (ZS) servant à mesurer la tension alternative de fonctionnement de
la lampe fluorescente (LN) possède un circuit série constitué par un autre condensateur
(C3) ainsi que par deux autres résistances (R4, R5), qui forment également un diviseur
de tension, ce circuit série étant disposé entre le point de jonction (B) de la self
(L1) de la lampe et l'électrode associée de la lampe fluorescente, et l'autre pôle
(-) de la tension continue (Uzw) du circuit intermédiaire, qu'en outre entre une prise
médiane de ce diviseur de tension (R4/R5) du circuit supplémentaire et l'autre pôle
(-) de la tension continue du circuit intermédiaire est branché, en parallèle avec
la résistance correspondante (R5) de ce diviseur de tension, un quadripôle π comportant
des circuits transversaux, qui sont constitués par le montage en parallèle d'un autre
condensateur (C4) et d'une autre résistance (R6), et comportant des circuits longitudinaux
qui sont formés par un montage série constitué par une diode (D2) raccordée à la prise
médiane du diviseur de tension (R4/R5) et par un autre condensateur (C5), ce quadripôle
π redressant et filtrant une tension partielle prélevée sur la prise médiane du diviseur
de tension du circuit supplémentaire et proportionnel à la tension alternative de
fonctionnement de la lampe fluorescente, et délivrant cette tension en tant qu'autre
grandeur de régulation auxiliaire (HMG1), dérivée de la tension alternative de fonctionnement,
sur la borne libre du condensateur (C5) du circuit longitudinal.
6. Ballast électronique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que la valeur de la résistance de décharge (R1) branchée en parallèle avec
le condensateur de demi-pont (C1) est dimensionnée avec un ordre de grandeur correspondant
à la valeur de la résistance de décharge de la lampe fluorescente (LL), qui apparaît
au niveau de la limite inférieure de la plage de réglage de luminosité.
7. Ballast électronique suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
le circuit de mesure auxiliaire (Un, KE1, KE2) servant à délivrer la grandeur de régulation
auxiliaire (HMG) dérivée de la résistance de décharge de la lampe fluorescente (LL),
est alimenté par une tension alternative à basse fréquence (Un), comprend des premiers
circuits de couplage (KE1) servant à superposer à cette tension alternative à basse
fréquence la tension alternative à haute fréquence de fonctionnement de la lampe fluorescente,
et des seconds circuits de couplage (KE2) servant à lisser un signal de tension alternative
à basse fréquence correspondant, ainsi qu'un circuit redresseur (GL) servant à redresser
ce signal lissé de tension alternative et qu'à ce circuit redresseur équipé de ses
deux résistances est raccordé le diviseur de tension (R2/R3), qui délivre la grandeur
de régulation auxiliaire sur sa prise médiane, du circuit de mesure auxiliaire.
8. Ballast électronique suivant la revendication 7, caractérisé par le fait qu'on utilise
comme tension alternative à basse fréquence la tension alternative (Un) du secteur,
qui est envoyée directement aux électrodes de la lampe fluoresente (LL) par l'intermédiaire
des premiers circuits de couplage (KE1), que les seconds circuits de couplage (KE2),
qui bloquent la composante à haute fréquence de la tension alternative de fonctionnement
ainsi qu'une partie de la tension continue, sont raccordés respectivement à l'une
des électrodes de la lampe fluorescente, et qu'entre le circuit redresseur (GL) et
le diviseur de tension (R2/R3) du circuit de mesure auxiliaire est prévu un circuit
de lissage (SG) servant à lisser le signal de tension alternative redressé à haute
fréquence.
9. Ballast électronique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que le circuit de mesure auxiliaire (Uzw, R1, R2, R3 ou Un, KE1, KE2, R2,
R3) possède, à sa sortie, un circuit à valeur de seuil (D1), qui bloque cette sortie
jusqu'à ce que la grandeur de mesure auxiliaire (HMG), dérivée de la résistance de
décharge de la lampe fluorescente (LL), dépasse une valeur de seuil prédéterminée.

